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Entsprechend den Forderungen des Vierjahresplanes waren bei den Arbeiten mehr Stoffe als Wolle ver­arbeitet worden. Es waren auch einige schöne Stücke ausgestellt, die dem HilfswerkMutter und Kind" zugute kommen. Ein Tisch zeigte Anschau­ungsmittel der Berufsschule über Zellwolle und Stoffe, die aus deutschem Erzeugnis hergestellt wa­ren. Die Ausstellung war sehr gut besucht und fand große Anerkennung.

* Klein-Linden, 17. März. Am Samstag- abend feierte der Männergesangverein Eintracht" im Saale des GasthausesZur deutschen Eiche" sein Stiftungsfest. Vereinsführer Wilhelm Rinn gab einen Rückblick über die Ge­schichte des Vereins, der am 12. März 1865 ins Leben gerufen wurde. Verdiente Sangesbrüder wurden aus Anlaß ihrer 25jährigen Sängertätig­keit zu Ehrenmitgliedern ernannt und ihnen durch den Vereinsführer die silberne Sängernadel über­reicht. Es waren dies: Wilhelm Rinn, Heinrich Volk, Karl P o l i tz , Ludwig Kumpf und Wil­helm Weigel. Unter Leitung von Chormeister Georg Harnisch (Watzenborn-Steinberg) brachte der Chor auserlesene Lieder zum Vortrag, die sämt­lich mit stärkstem Beifall ausgenommen wurden. Einige heitere Szenen, gute Musikstücke der Kapelle Bender (Watzenborn-Steinberg) und Tanz ließen die Besucher einige vergnügte Stunden verleben.

* Klein-Linden, 17. März. Der evangel. Kirchenchor veranstaltete in der Kirche eine m u sikalischePassionsfeier. Als Solisten wirk­ten mit Herr Tank, Großen-Linden, (Gesang) und Herr Theiß, Klein-Linden, (Violincello). Die Or­gelbegleitung lag in den Händen des Organisten O. Weigel, Klein-Linden. Die Feier hinterließ einen tiefen Eindruck bei der zahlreichen Gemeinde.

I Großen-Linden, 18. März. Unser Ein­wohner Ludwig P i r r, feiert morgen, 19. d. M., seinen 77. Geburtstag. Der Jubilar war von 1909 bis 1934 Rechner der Spar- und Darlehnskasse, feit 1919 verwaltet er die Rechnerftelle der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, die er heute noch mit großer Gewissenhaftigkeit versieht.

<£ Leihgestern, 17. März. Das Jungvolk- sähnlein Richthofen hielt am Samstagabend einen Volksgemeinschaftsabend imLö­wen" ab. Rach einem Fanfarenmarsch begrüßte der Stammführer von Zadow die Eltern der Jun­gen und Gäste. Hierauf führte er im Lichtbild die im vorigen Sommer unternommene Großfahrt des Fähnleins durch Deutschland bis zur Ostsee, die zum Teil auf Rädern zurückgelegt wurde, vor, wobei er zu den einzelnen Bildern Erläuterungen gab. An­schließend wurden ein Spiel und ein Theaterstück aufgeführt, die viel Heiterkeit auslösten. Umrahmt war der Abend von Liedern der Pimpfe.

A Lang-Göns, 17. März. Der Gesang­vereinFrohsinn" hielt feine diesjährige Generalversammlung im GasthausGambrinus" üb. Der Vorsitzende Faber leitete die Versamm­lung. Rechner Meidt erstattete den Kassenbericht und konnte entlastet werden. Dann schritt man zur Vorstandswahl. Dabei wurde Wilhelm Müller zum stellvertretenden Vorsitzenden ernannt, das Amt des Rechners ging auf Ludwig Schäfer über. Die anderen Vorstandsinitglieder wurden wieder- gewählt. Ein gemütliches Beisammensein beschloß den Abend.

* Lang-Göns, 17. März. Die Kriegerta­rn e r a d s ch a f t Lang-Göns hielt bei Gastwirt Hebbel ihre Jahreshauptversammlung ab, zu deren Beginn Kameradschaftsführer N e r n der ver­storbenen Kameraden gedachte. Kassenwart Höfer erstattete den Jahres- und den Kassenbericht. Dem Kassenwart wurde Entlastung erteilt und ihm für seine Arbeit Dank gesagt. Anschließend sprach Ka­merad-B rück el I. über Propaganda und Kamerad Höfer über das Schieß- und Fechtwesen, ferner über die Wohlfahrtseinrichtungen des Bundes. Ka­merad Willy Brückel sprach über Versicherungs­wesen und die Vorteile, die den Kameraden zugute kommen können. Nachdem noch ein Opferschießen zugunsten des Winterhilfswerkes durchgeführt wor­

den war, wurde die Versammlung geschlossen. Bei gemeinsam gesungenen alten Soldatenliedern blieb man noch einige Zeit gemütlich beisammen.

-Lang-Göns, 17. März. Bei der letzten Schweinezwischezähluna wurden in unse­rer Gemeinde 1398 Tiere festgestellt, und zwar 12 Zuchteber, 121 Zuchtsauen, Schweine über acht Wo­chen bis zu einem Jahre 1265 Stück. Im Dezember 1936 waren es 1613 Tiere, im März 1936 = 1319. Hausschlachtungen fanden während der Monate De­zember bis Ende Februar 302 statt.

"Y" Watzenborn-Steinberg, 18. März. Am Dienstag veranstaltete die hiesige Volks­schule einen Elternabend. Der gutbesuchte Abend ließ erkennen, wie groß das Interesse der Einwohnerschaft an den Gegenwartsfragen der Schule ist. Rektor Bender begrüßte und betonte, wie wichtig eine Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus ist. In seinen weiteren Ausfüh­rungen gab er eingehende Erläuterungen über den Aufenthalt der Schulkinder in einem Schullandheim, da auch unsere Schule in der Zeit vom 5. bis 10. Juli in dem Schullandheim in Kesselbach verweilen wird. In bunter Folge wechselten dann Chöre und Gedichtvorträge miteinander ab. Das Theaterstück Jugend marschiert", von den Schülern aufgeführt, fand lebhaften Beifall. Die Vorführung des Schul­landheimfilmes wurde mit großem Interesse aus­genommen.

= Steinbach, 17. März. Am Samstag fand im Saale des GasthausesZum Ritter" der Schluß­abend des von der N S. - F r a u e n s ch a f t veran­stalteten K o ch k u r s u s statt. Die Leiterin der NS.- Frauenschaft, Frau Kl ücker, begrüßte die in stattlicher Anzahl erschienenen Frauen und die Gäste. Frl. Henschel, die Leiterin des Kursus, der von 50 Frauen und Mädchen besucht war, hielt eine Ansprache und überreichte den Teilnehmerin­nen eine Bescheinigung über den Besuch des Kur­sus. Gedichte und gemeinsame Lieder und Gesänge der NS.-Frauenschaft verschönten den Abend. Die Teilnehmerinnen hatten Reigen und rhythmische Ballspiele eingeübt, die reichen Beifall fanden. Um 22 Uhr wurde gemeinsam der Kaffee eingenommen und dazu Kuchen gegessen, den die Teilnehmerin­nen des Kursus gebacken hatten. In dem gemüt­lichen Teil wurden noch manche Lieder gesungen und auch einige Gedichte vorgetragen. Ortsgruppen­leiter Bürgermeister H. Rink hielt bann noch eine Ansprache und schloß den Abend in der üblichen Weise.

* Lollar, 17. März. Der hiesige O b st - und Gartenbauverein hielt am Samstag im SaaleZur Linde" seine Jahreshauptversammlung ab, die mit einem Gedenken der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder durch den Vereins­führer Hermann Dietz eröffnet wurde. Anschlie­ßend sprach der Kreisverbandsvorsitzende Bopp über Zweck und Ziele der Obst- und Gartenbau- oereine. Er schilderte insbesondere die Aufgaben, die den Obst- und ©arfenbaupereinen innerhalb des Dierjahresplanes gestellt sind und forderte alle Mit­glieder zu freiwilliger und eifriger Mitarbeit auf. Anschließend hielt Herr E v e l t an Hand von Licht­bildern einen Vortrag über Pflanzung, Düngung und über Schädlingsbekämpfung, sowie über fach­gemäßes Schneiden und Abernten der Obstbäume und -fträucher. Die Ausführungen der Redner wur­den Mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Im wei­teren Verlauf der Versammlung erstattete Vereins­führer Dietz den Jahesbericht, dem zu entnehmen war, daß der Verein im vergangenen Jahre viel segensreiche Arbeit geleistet hat. Der Kassenbericht, von Rechner Fischer erstattet, zeigte ein erfreu­liches Ergebnis. Die Kaffe wurde in bester Ordnung befunden, dem Gesamtvorstand einstimmig Ent­lastung erteilt und der Dereinsführer wieder- gewählt. Der Dereinsführer berief sodann, da einige Vorstandsmitglieder von Berufs und Alters wegen ausschieden, folgende Mitglieder in den Vorstand: Karl Zimmermann (Schriftführer), Karl Seitz (Rechner) und Nicolaus Poppel (Beisitzer). Den bisherigen Mitgliedern dankte er für die geleistete

eifrige Mitarbeit. Nach einer Gratisverlosung und nach einer Aussprache wurde die Versammlung geschlossen.

- Daubringen, 17. März. Heute feierten un­ser Einwohner Heinrich B r u s i u s und Frau Ma­rie, geb. Stecker, das Fest der Silbernen Hoch­zeit.

! Mainzlar, 17. März. Der hiesige Turn­verein hielt am Samstag bei Gastwirt Müller einen Diet - und Kameradschaftsabend ab. Dietmar! Ernst Müller schilderte in einem Vortrag die Entwicklung der deutschen Turnerei. An­schließend verlebten oie Turner einige kameradschaft­liche Stunden der Unterhaltung.

§ Queckborn, 17. März. Am Montag feierten der in der weiteren Umgegend bekannte Gastwirt Johann Friedrich Sarnes und seine Ehefrau Marie, geborene Dörr, das Fest der goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar erfreut sich noch guter Gesundheit, besonders der Bräutigam. Aus ihrer Ehe gingen drei Kinder hervor, ein Sohn und zwei Töchter. Es konnte seinen Freudentag im Kreise von drei Kindern und acht Enkeln feiern, die Schwiegersöhne sind schon beide verstorben. Die Regimentsvereinigung ehemaliger 116er hatte eine Abordnung geschickt, um ihrem langjährigen Mit­glied die Glückwünsche zu überbringen. Der Führer und Reichskanzler sandte ein Telegramm mit den besten Wünschen. Die Landeskirche Nassau-Hessen übersandte eine Urkunde, ebenso sandten noch Glück­wünsche der Reichsstatthalter in Hessen und das Kreisamt Gießen. Am Samstag erlebt unsere Gemeinde die zweite goldene Hochzeit in dieser Woche. Wilhelm Jost, Landwirt und Auszügler sowie Kirchenvorsteher, und seine Ehefrau Katharine Elisabeth, geborene Rock, verwitwete Hofmann, feiern dieses Fest. Sie können die Feier im Kreise zweier Kinder und vier Enkel begehen. Auch dieses Jubelpaar erfreut sich noch guter Gesundheit. Die heutige Eiersammlung brachte 328 Stück.

4= Lich, 17. März. Um allen Volksgenossen un­serer Stadt und der Umgebung einmal einen Ein­blick in die im vergangenen Winter geleistete Ar­beit im BDM. zu geben, veranstalteten die der Gruppe 116 angeschlossenen BDM>Scharen Lich, Nieder-Bessingen, Ober-Bessingen und Ettingshau­sen im hiesigen BDM.-Heim eine Werkaus- stellung, die reichhaltig ausgestaltet war und ständig lebhaften Besuch aufwies. Die von den BDM.-Mädeln ausgestellten selbstgefertigten Arbei­ten zeugten von gutem Einfühlen in die Materie und regem Eifer. Kunstvoll gefertigte Häkel- und Kunststrickarbeiten, wie Deckchen, Kissen, Jäckchen, Pullover u. a., fanden besonders beifällige Auf­nahme, ebenso prachtvoll bestickte Kleider, Taschen­tücher, Taschentuchbehälter und ähnliches. Aus selbstgesponnener Wolle hergestellte Strümpfe, Mie­der, Röcke usw. warben für die solide, dauerhafte Kleidung. Schöne Bastarbeiten (Taschen, Buchhüllen, Körbchen) und Untersetzer, aus Glasperlen zusam­mengesetzt, gaben Zeugnis von gutem Farbensinn und praktischer Veranlagung. Verschiedene Bauern­stuben in Miniatur waren von Jungmädeln in Holz­schnitzerei und in Klebearbeit heraestellt.

. Lich, 17. März. Dieser Tage trat die Ge­folgschaft 16/116 Lich der Hitler-Jugend unter Mit­wirkung des Spielmannszuges des Bannes 116, des Musikzuges 16/116, des Fähnleins 13/116 und der Schar Lich des BDM. mit einer Abendver­anstaltung der deutschen Jugend in der hiesigen Turnhalle an die Öffentlichkeit, um wieder einmal Zeugnis ihres Schaffens und Wollens ab­zulegen und den Eltern einen Ausschnitt von der Arbeit der deutschen Jugendorganisation zu ver­mitteln. So konnten sich die Eltern insbesondere von der guten musikalischen Schulung ihrer Buben überzeugen. Gefolgschaftsführer Lerch sprach von den hohen Aufgaben der Jugendorganisationen des Dritten Reiches, dankte den Eltern, den Vertretern der Partei und der hiesigen Stadtverwaltung für ihre tatkräftige Unterstützung und machte wieder­holt auf die dringend notwendige Beschaffung eines eigenen Heimes der HI. aufmerksam. Nach ver­

schiedenen Vorträgen des Musikzuges 16/116 und des Bannspielmannszuges zeigten Jungvolk, HI. und BDM. einige lustige und ernste Spiele, turne­rische Uebungen, Tummelspiele und Gesangsvor» träge, die die Arbeit der einzelnen Abteilungen be­leuchteten.

ch Birklar, 15. März. Die hiesige Volks­schule veranstaltete dieser Tage einen Eltern­abend, der nach einigen turnerischen Darbietun­gen einen Vortrag von Lehrer Krausgrüll über dcks ThemaZweck und Ziele eines Landschul­heimes" brachte. Im Verlaufe des Abends wurde ein Theaterstück aufgeführt. Zum Schluß wurde noch ein Landschulheimfilm gezeigt In unserer Ge- meinbe werden demnächst Maulbeerbäume zum Zweck der Begründung einer Seidenraupen­zucht angepflanzt.

Kirche und (Schule.

)( Ruppertsburg, 14. März. Da unsere alte Kirchenorgel durch den Holzwurm und andere Einflüsse derart zerstört war, daß sie kaum noch gebraucht werden konnte, beschloß unser Kir­chenvorstand vor etwa einem Jahr den Bau einer neuen Orgel, der der Firma Förster & Niko­laus zu Lich übertragen wurde. Nun konnte das neue Werk seiner Bestimmung übergeben werden. Pfarrer Hörr vollzog die Weihe, er hatte seiner Predigt den 150. Psalm zugrunde gelegt. Dekan Widmann, Schotten hielt eine Ansprache über ein Wort aus dem Psalm 144. Der Posaunenchor wirkte mit. Den Organistendienst versah der Orga­nist der Johanneskirche zu Gießen, Lehrer N e b e I i n g. Er bereitete der Gemeinde am Nachmittag eine seltene Feierstunde. Das Orgelkonzert, das er bot, brachte Kompositionen von I. S. Bach, W. Lübeck, D. Buxtehude, I. Pachelbel, L. Krebs. Der Organist verstand es, das neue Werk, das auf zwei Manualen und dem Pedal 13 klingende Re­gister besitzt, in feiner ganzen Klangwirkung zu zeigen. In dieser Nachmittagsstunde war auch Probst Knodt aus Gießen anwesend, der in schönen Worten die Bedeutung der Orgel schilderte. Am Montag erfolgte die Abnahme durch den Orgelbausachverständigen Pfarrer Wi ß m üller.

Jtunbfunfproaramm.

Freitag, 19. März.

6 Uhr: Choral; Moraenspruch; Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 9.45: Nachrichten und Sport- vorschau. 10: Schulfunk. 11.15: Hausfrau, hör zu! 11.45: Landfunk. 12: In den Domen der Arbeit. Musik großer Meister in Betrieben (6). 13: Nach­richten offene Stellen. Nachrichten aus dem Sendebezirk; Schneebericht. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Beliebte Kapellen und So­listen. Otto Dobrindts Klavier-Sinfoniker. Georg Freundorfer, Zithersolist, mit Ensemble. 15: Volk und Wirtschaft. Mehr Zucker ist erwünscht. 15.15: Aus der Heimat. 16: Konzert. Zeitgenössische Tonsetzer. Als Einlage 16.50 bis 17: Das deutsche Fachbuch. 17.30: Zeppeline kreuzen über dem Atlantik! Ein Erlebnis von Dr. Beecker. 17.50: Bildtelegraphie für jedermann! Plauderei von Ernst Bergmann. 18: Musik aus Dresden. 19: Allmacht Musik. Be­sinnliche Klänge zum Feierabend. 19.40: Der Zeit­funk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Olle Kamellen beliebte Kapellen. Es spie­len die Kapellen Otto Kermbach und Carl Wolt- schacb. Dazwischen plaudert Ernst Pedermann. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sende­bezirk; Sportbericht.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Freitag, den 19. März.

Gießen. Kapelle des Alten Friedhofs. 20 Uhr: Passionsandacht; Pfarrassistent Dauth. Petrus- tapeUe (Wetzlarer Weg 59). 20: Passionsandacht; Pfarrassistent Corvinus.

Plötzlich und unerwartet verschied unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel

Emst Hofmann

Schuhmachermeister

im 32. Lebensjahr.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Familie Wilhelm Hofmann 6.

Heuchelheim, Nieder-Saulheim, den 18. März 1937.

Die Beerdigung findet Freitag, den 19. März, nachmittags

4 Uhr, vom Trauerhause, Bachstraße 34, aus statt.

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Smoking

Hier abschneiden!

erfordert ziemlich viel Stoff. Zu­nächst muß man den Stoff ein­kräuseln, und um dieses gleich­mäßig zu tun. macht man sich zu­nächst Punkts auf den Stoff. Diese müssen in geraden Reihen nebeneinander bzw. übereinan­der eingezeichnet werden. Der Abstand der Reihen beträgt un­gefähr 1 cm, der Abstand der Punkte in den Reihen ungefähr 3 mm. Jetzt zieht man sogenannte Kräuselfäden ein, indem man in einem Punkt einsticht und bei dem nächsten aussticht. Run zieht man die Fäden dicht zusammen und beginnt mit der Smoknäherei, und zwar näht man zwei Faltenbruche mit zwei Stichen zusammen, führt in einem Faltenbruch von innen den Faden bis zur nächsten Reihe, wo man diesen und den nächsten Faltenbruch wieder mit zwei Stichen zusammennäht. Run wird der Faden wieder von in­nen zur ersten Reihe geführt und wieder zwei Faltenbruche zusarn- mengenäht. Man arbeitet also im Zickzack, so daß die Stiche ver­setzt übereinanderliegen. Durch die verdeckten Fäden entsteht ein einfaches Waffelmuster, man kann aber auch die Fäden von oben sichtbar führen. Rach Fer­tigstellung der Srnokarbeit ent­fernt man die Kräuselfäden. Um der ganzen Arbeit einen festeren Halt zu geben, kann man evtl, ein Tüllfutter mitnähen.

Smoking, von engl. smok, Bedeu- tung rauchen. Herrenanzug für abendliche Veranstaltungen, schwarzes Jackett, schwarze

Skunks

Aerzten sogar als Tuberkulose aufgefaßt; 2. eine besondere Form der Tuberkulose des kind­lichen Alters. Ausgezeichnet durch Lymphdrüsenschwellung am Hals und am Kieferwinkel, ebenso Schwellung der Bron­chialdrüsen; rüsielformige An­schwellung der Oberlippe, Augen­entzündung. Häufiges Auftreten von laufendem Ohr. Mittelohr­eiterungen. Knochen und Gelenk­entzündungen. Ursachen der Krankheit sind eine Veranla­gung, die gewöhnlich vererbt ist irgendeine Infektion mit Tuber­kulose. Rachitis oder Neigung dazu (Mangel an Licht und Sonne) und unrichtige Ernäh­rung. Vorbeugung am besten durch zweckmäßige Ernährung, viel Licht. Luft und Sonne, mög­lichster Schutz vor Ansteckung. Die Behandlung gehört in die Hand eines Arztes.

Skunks, Stinktier, desien Fell zu wertvollem Pelzwerk verarbeitet wird. Skunkspelze sind dunkel­braun bis schwarz mit weißem Rückenstreifen.

Sliwowitz, auch Slibowitz ge­schrieben. auf dem Balkan herge­stellter Zwetschgenbranntwein.

Smaragd, Amarillstein. grüner Beryll, während der orientali­sche Smaragd ein Korund ist. Der Smaragd ist als Monatsstein dem Juni zugeteilt.

Srnokarbeit, eine Handarbeit, die man neuerdings wieder zu Blusen und Kleidergarnituren verwendet. Zur Ausführung die­ser hübschen Arbeit eignen sich nur weich fallende Stoffe. Smok

Der Ofen qualmt ...

Oft liegt es daran, daß kein richtiger Zug da ist. Besonders an stür­mischen Tagen im Frühjahr und Herbst. Ein Schornsteinaufsatz hilft dann. Er schützt das Ofenfeuer, es brennt viel besser und qualmt nicht mehr. Solche Schornsteinaufsätze gibt es bei

3- v. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.