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dazu bemerkenswerte Beobachtungen über die Brutbiologie des deutschen Raubvogels. Prof. Fritzsche veröffentlicht seine Untersuchungen über die At. mung des Vogeleies während der Bebrutung. Ml» nisterialrat Schuster vergleicht die Vogel- und In» sektengemeinschaften und kommt zu dem Schluß, daß manche von ihnen in merkwürdiger Symbiose aufeinander angewiesen sind. — Dozent Dr. Hueck stellt in einem bebilderten Aufsatz fest, wie weit früher und heute die Wassernuß in Europa verbreitet ist. Dipl. Jng. Pachtner läßt uns an Hand von Aufnahmen aus industriellen Werken den Gang verfolgen, den das Oel von der Saat und von der Frucht bis zum Speisefett durchläuft, ein Thema, was gerade heute auf besonderes Verständnis stoßen wird. — Kleine Beiträge und Forschungsergebnisse aus allen Gebieten, Anregungen zur Naturbeobachtung, die Bücherschau, die Liste der Neuerscheinungen auf dem naturwissenschaftlichen Büchermarkt, sowie die immer gern gesehene Preisfragen schließen das reichhaltige und vorzüglich ausgestattete Märzheft.
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Am Montag, dem 22. Mär; 1937, von 9.30 Uhr ab, in der Gastwirtschaft Ed. Moos zu Krofdorf.
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Wetterbericht
des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Von dem ostatlantischen Wirbel erstreckt sich eine Tiefdruckrinne ostwärts. Deutschland liegt an ihrer Südseite im Zufuhrbereich feucht-milder Meeresluft, die unbeständiges, aber nicht durchweg unfreundliches Wetter bedingt. Eine nennenswerte Umgestaltung der Wetterlage ist vorerst noch nicht zu erwarten.
Aussichten für Freitag: Gelegentlich aufheiternd, doch im ganzen unbeständig und zeitweise auch Regen, bei Winden um Süd mild.
Aussichten für Samstag: Unbeständig, mild und zu Regenfällen geneigt, doch nicht durchweg unfreundlich.
Lufttemperaturen am 17. März: mittags 7 Grad Celsius, abends 8 Grad; am 18. März: morgens 4,4 Grad. Maximum 8,8 Grad, Minimum heute nacht 2,6 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 17. März: abends 4,8 Grad; am 18. März: morgens 3 Grad. — Niederschläge 1,6 mm.*
Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blume schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilde« Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyrioh für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen^ (eiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. II 37: 10 933. Druck- und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM.2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags
15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
Kontinent. Wenn es einen Sinn hat, eine europäische Sicherheit zu organisieren, dann nur gegen den jüdisch-bolschewistischen Weltfeind. In einem durch ein System zweiseitiger Verträge neu organisierten Kontinent müssen sich die europäischen Völker für den Fall eines kommunistischen Angriffes verpflichten. Solange aber infolge der durch die Komintern betriebenen Zersetzung einzelner Staaten eine ganz Europa umspannende Organisation des Widerstandes ausgeschlossen erscheint, ist die antibolschewistische Allianz, welche alle sehenden Völker zusammenschließt, das Gebot der Stunde. Diese Allianz ist die erste Etappe der europäischen Einheit. Sie ruft zur Tat, um das Abendland vor dem Untergange zu bewahren. u
— „Singend wollenwirmarschieren.
Amtliches Liederbuch des Reichsarbeitsdienstes. Im Auftrage des Reichsarbeitsführers herausgegeben von Thilo Scheller. 189 Seiten kart. 1,10 RM., Ganzleinen 1,80 RM. Ludwig Voggenreiter Ver- lag, Potsdam. — (34.) — Das Liederbuch stellt etwa 250 Lieder bereit, die sämtlich innerhalb der Abteilungen vielfach erprobt sind. Was diese Sammlung von anderen unterscheidet, ist nicht nur die starke Betonung des Gegenwartschaffens auf dem Gebiete des Liedes, sondern auch die Ausrichtung auf den Tageslauf innerhalb der Lager. Diese zeigt die starke Verwurzelung des Arbeitsdienstes mit dem besten Gut aus unserer völkischen Vergangenheit und verrät das eigenwillige und vorwärts- weifende Schaffen innerhalb des neuen Lebens in zahlreichen Proben.
— Siegfried Berger: Das Schmuckkästchen des Fräulein von Rhaden. Ein Ferienbuch. 173 Seiten. Geb. 3,80 Mark. Verlag Friedrich Stollberg, Merseburg. — (27) — Die Erzählung sammelt in kurzweiligem Rahmen die Geschichte von Menschen des Baltenlandes, die — zur Zeit Peters des Großen, der Königin Luise oder auch der Gegenwart — das Bad Pyrmont besuchten und deren Schicksale mit den Schmuckstücken im Kästchen des Fräuleins von Rhaden verknüpft sind; so findet man ernste, heitere und nachdenkliche Erlebnisse in den Lindenalleen unh im Park von Pyrmont hier ausgezeichnet als eine angenehme, beschauliche Ferienlektüre.
Zeitschriften.
— In der neuen Nummer vom „H e s s e n l a n d" (Heimatzeitschrift für Kurhessen, herausgegeben von Dr. C. Hitzeroth, Marburg) lesen wir u. a. einen Aufsatz über „Strohdächer in Oberhessen" von Architekt Karl Rumpf mit aufschlußreichen Bilderbeigaben, ferner einen Beitrag „Der historisch-topographische Aufbau des hessischen Hinterlandes" von Günther Wrede, eine Würdigung des Kasseler Musikers und Dichters Johann Lewalter von Will Scheller, eine Darstellung der Kasseler Oper im 18. Jahrhundert von Wolfgang Voll und eine genealogisch bemerkenswerte Untersuchung über die hessische Försterfamilie Dehnert von Regierungsbaurat Dr. Dehnert. Besprechungen aus dem Theater-, Musik- und Kunst-
— Die Märzfolge von West er man ns Monatsheften beginnt aus Anlaß der Internationalen Automobil-Ausstellung mit einer repräsentativen Veröffentlichung über die Herstellungsgrundsätze des deutschen Kraftwagenbaues. Aquarelle neben Einblick in die Arbeitsstätten der großen Werke. Gleichfalls durch den Farbdruck wird bekannt gemacht mit zwei jungen deutschen Künstlern, dem in Hannover lebenden Ernst Thoms und dem Bayern Walter Koch. Stillen Reiz hat ein Aufsatz, der Kinder der deutschen Landschaft in ihrem unterschiedlichen Wesen durch sorgsam ausgewählte Aufnahmen zeigt. Spannend ist ein Bild des „ersten Bolschewisten", dessen Aufstand den Thron Katharinas der Großen ins Wanken brachte. Aufschlußreich find auch Aufsätze über die Arbeitskreise und Laienschaiten tm großen Volksbildungswerk der Deutschen Arbeitsfront und über die Schulung des Buhnennachwuchses. Gern sieht man, daß Westermanns Monatshefte auch, wieder das junge musikalische Schaffen fördern, indem sie neue Lieder in Noten und Text bringen. Beigelegt ist dem Heft eine farbige Rundfunkkarte, die alle deutschen Sender mit Wellenlänge, Stärke, Pausenzeichen usw. verzeichnet.
— Zum 40jährigen Militärjublläum des Reichskriegsministers Generalfeldmarschall von Blomberg zeigt ein reichbebilderter Aufsatz der neuesten Ausgabe der „Jllustrirten Zeitung Leipzig" die glänzende militärische Laufbahn dieses Sohnes einer alten Soldatenfamilie, der auch im Weltkrieg und in den Jahren der Reichswehr dem Vaterlande an verantwortungsvoller Stelle gedient hat. Ebenso gedenkt das neue Heft des 60. Geburtstages von Reichsminister Dr. F r i ck.
— Ein großer Bildbericht im neuen Heft der „Sirene" schildert einen Besuch in einer Luftschutz-Schule und erzählt anschaulich von der Arbeit des RLB., die der Landesverteidigung dient. Außerdem bringt das Heft Artikel über „Fliegerangriffe auf Kriegsschiffe", über „Zeltlager des BDM." und über „Wale, die Giganten der Weltmeere".
— „Der Naturforscher", vereint mit „Natur und Technik". Hugo Bermühler Verlag, Berlin- Lichterfelde-N., berichtet im Märzheft in einer kleinen „Lawinenlehre auf dem Hausdach" von Walter Flaig über die Grundlehren und Urregeln der „Lawinensorge". Aus der Meereskunde ist der Aufsatz von Dr. Geßner entnommen, der über die neuesten Forschungen der zum Teil immer noch rätselhaften Sargasso-See berichtet. Dr. Keilbach veröffentlicht an Hand von Bildern die neuesten Verfahren, die bekannten Einschlüsse im Samländischen Bernstein herauszupräparieren, so daß diese Millionen Jahre alten Tierreste bis zu der Feinheit des Zellkerns erschlossen werden können. — Bei Annäherung der ersten Frühjahrsgewitter interessiert die Frage nach der Entstehung der elektrischen Energie atmosphärischer Entladung, die von Prof. Stöckl allgemeinverständlich dargestellt wird. — Der
Bücheriisch.
— Deutscher Wehr-Kalender 1937. Das Handbuch für Wehrmacht und Wehroerbände. Herausgegeben von Rolf Kückens, Oberleutnant der Fliegergruppe Faßberg (S.) und Tammo Kückens, Oberleutnant und Adjutant des I. J.-R. 53. Mit vielen Textabbildungen und mehrfarbigen Bildtafeln. Taschenformat. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg i. O. Biegsamer Ganzleinenband zu 1,60 RM. — (45.) — Der „Deutsche Wehrkalender" ist für viele Angehörige des Heeres, der Marine und Luftwaffe, des Soldatenbundes, der Polizei, SA., SS. und anderer Verbände und Organisationen ein unentbehrlicher Begleiter geworden. Die Gliederung der neuen Wehrmacht, die Ausrüstung und Kampftechnik der einzelnen Waffengattungen, die Ausbildung der Truppe im Exerzier- und Geländedienst werden neben vielem anderen in anschaulicher Form behandelt. Für den Ausbilder und den Rekruten ist das handliche Büchlein ein vorzügliches Lehrmittel und für den Soldaten des Beurlaubtenstandes ein bereitwilliger Helfer, die während der Dienstzeit erhaltene Ausbildung weiter zu pflegen und zu vertiefen. Durch neue Aufsätze ist die Ausgabe von 1937 so grundlegend umgestaltet worden, daß hier in Wort und Bild LÄer die gesamte Wehrmacht ein lebendiges praktisches Wissen vermittelt wird.
— Otto Hoffmann „Soziale und nationale Sicherhei t". Das Wirtschaftsjahr 1936, im Sozietäts-Verlag in Frankfurt a. M. Preis geb. 1,20 Mark. — (47) — Die weitere Ausbreitung der weltwirtschaftlichen Belebung hat auch im Jahr 1936 angehalten, war allerdings noch stärker als in den vergangenen Jahren binnenwirtschaftlich bestimmt Wit) ist darum nicht überall gleichmäßig fortgeschritten. Die innerdeutsche Entwicklung stand vor allem hii Zeichen der vom Staat gestellten Aufgaben, wobei jedoch bereits stärker als im Vorjahr die wirtschaftlichen Ausstrahlungen auf die sonstige öffentliche und private Investition und auf den Einzelverbrauch sich bemerkbar machten. Als wesentliche Basis, von der aus der zweite Dierjahresplan nunmehr ausgehen kann, wurde 1936 die volle Beschäftigung der Wirtschaft erreicht. Auf der sogenannten „Geldseite" der Wirtschaft verlagerte sich das Schwergewicht der Geldaufbringung für die staatlichen Investitionen vom Kredit fort zum erhöhten Steuerertrag und zur Heranziehung der Ersparnisbildung. Den unterscheidenden Entwicklungsmerkmalen in den wichtigsten Wirtschaftsländern der Welt gilt der zweite Teil der Untersuchung.
— Rudolf Lengauer: „W ir rufen Europa" (Verlag F. Bruckmann AG., München) mit zehn Skizzen. Preis kartoniert 2,50 Mark, Leinen 3,80 Mark. — (48) — Das Buch ist ein Aufruf an die Völker Europas» sich zufammenzu- fchließen zur Abwehr der bolschewistischen Gefahr. Die Drohung aus dem Osten steht vor unserm durch Krieg und Nachkrieg schwer geschwächten
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