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2. Artilleristen -Treffen in Gießen.

Abend

der

hat.

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aus Frankfurt-Griesheim, der schwere

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[en, eine Gehirnerschütterung und

lavongetragen hatte, gesto

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innere einen

kampf zu gewähren. Sie bedeutet somit nicht eine wirtschaftliche Maßnahme. Indem sie Weinbauernkum durch die Weinpatenschaften allen Gauen des Reiches verbindet und so

6.30:

8.10

für den Kaufmannsberuf entscheidet und der nötige Eignung mitbringt, der richtige Mann dem rechten Fleck sein wird. 5)at er sich aber

die auf erst

teilt mit:

Mit Rei

nur das mit Be­

reiche Anregungen mitnehmen.

Der GesangvereinHeiterkeit" wird den durch Kriegs- und Heimatlieder bereichern.

Gießener Wochenmarktpreise.

bad). Durch die zu hohe Ladung des Anhängers konnte der von rechts kommende Zug nicht gesehen werden, auch Pfeif- und Läutesignale des Zuges

Patenweinwoche wird noch volkstümlicher gestaltet.

Frankfurt a. ®t, 17. gebt. (SPD.) In letz- ter Zeit sind von nicht berufener Seite Äußerun­gen in die Presse gelangt, die den Anschein er­wecken konnten, als ob die Patenweinschaften nicht mehr wiederholt werden sollten.

Demgegenüber muß betont werden, daß die Pa­tenweinwoche in erster Linie den Zweck verfolgt, dem deutschen Winzer in der Westmark des Rei­ches eine Unterstützung in seinem harten Lebens-

Die Elternoersammlung der Oeffentlichen Han- delslehranftalt am Mittwochabend imBurghof", die gut besucht war, diente der Aussprache zwischen Eltern und Lehrern. Der Leiter der Handelslehr­anstalt, Dr. Kruse, der als Gast auch den stellv. Bannführer der HI., V ö l z i n g, willkommen hieß, verwies auf die guten Beziehungen zwischen Elternhaus, HI. und BDM. und Schule und be­gründete den so anders gearteten Charakter dieser Anstalt, die auf enge Bindung an die Wirtschaft an­gewiesen ist. Ihre vornehmste Aufgabe muß es sein, den Schülern gründliche Voraussetzungen für ihren Lebensberuf zu schaffen und damit der Wirtschaft brauchbare Kräfte zuzuführen.

Wir haben, so fuhr der Redner fort, die Jugend immer rasch in der Wirtschaft unterbringen können und in diesem Jahre ist der Stand außerordentlich erfreulich. Wir tragen eine größere Verantwortung und darum dürfen wir in unserer Arbeit und den Ansprüchen nicht nachsichtig sein. Hinter uns steht sofort der Beruf, steht die Praxis, die uns kontrol­liert, und die sich sofort meldet, wenn einer der Jungen versagt. Deshalb müssen wir die Roten im­mer unter der Kontrolle der Praxis festsetzen.

Es ist dabei immer zu beachten, daß wir die Jugend nicht für eine ein- ober zweijährige Tätig­keit vorbilden, sondern ihr eine gediegene Grund­lage für ihr ganzes Leben schaffen wollen.

Der als Sachbearbeiter bei der Kaufmannsgehil­fenprüfung an der Handelskammer mitwirkende Dr. Müller machte dann die Voraussetzungen für die Ergeifung des Kaufmannsberufes verständlich. Er sagte, daß nur der, der sich mit Lust und Liebe

auch bereits ein Geständnis abgelegt

Ein zweites Todesopfer

des Rodelunglücks im Taunus.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung )

0. Sd). in h. Dor Errichtung einer Einzelhandels­verkaufsstelle müssen Sie die Genehmigung des Kreisamts nachsuchen. Rach Erteiligung der Ge­nehmigung beantragen Sie bei der Ortspvlizeibe- Hörde die Ausstellung des Gewerbescheins. Ihre Anträge stellen Sie am besten schriftlich.

* Gießen, 23. Febr. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: D. f. Molkereibutter, Vi kg 1,57 Mk., f. Molkereibutter, 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse A 13, Klasse B 12, Klasse C 11K, Klasse D 10^, Wirsing, kg 10 bis 15, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 10 bis 12, gelbe Rüben 8 bj^ 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 30, Unterkahlrabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosen­kohl 25 bis 30, Feldsalat, 50 g 10 bis 12, kg 80 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 60 Pf., Zwiebeln 8 bis 10, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 35, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 44 Pf., 50 kg 3,50 bis 3,70 Mk., Birnen, ^4 kg 15 bis 45 Pf., Dörrobst 15bis25, Hähne 90Pf. bis l,10Mk., Suppen­hühner 80 bis 90 Pf. Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 30 bis 60, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15 Pf.

*

** Gendarmerie- und Polizeiperfo- n a I i e n. Ernannt wurde unter Berufung in das Beamtenverhältnis: Der Gendarmeriehauptwacht­meister auf Probe Ernst D ö l l in Darmstadt aum Gendarmeriehauptwachtmeister im hessischen Lanaes- dienst. Die Hauptwachtmeister der Schutzpolizei auf Probe Jakob Gerstenschläger in Darmstadt und Karl S ch ü tz in Gießen zu Hauptwachtmeistern der Schutzpolizei im hessischen Landesdienst.

** Gin Siebzigjähriger. In körperlicher und geistiger Frische kann am morgigen Freitag, 19. Februar, der Rentner H e i n r i ch Oßwald, Lahnstraße 3 wahnhaft, seinen 70. Geburtstag feiern.

** Arbeitsvergebung. Die Direktion der städtischen Betriebe schreibt in unserem heutigen Anzeigenteil die Herstellung von Gas- und Wasser- leitungsrohrgräben im Rechnungsjahr 1937 zur Ver­gebung aus. Interessenten seien auf die Bekannt­machung besonders hingewiesen.

Große Strafkammer Gießen.

Die Große Strafkammer hatte sich am Dienstag in Friedberg mit den Eheleuten Wilhelm S ch r e i tz aus Friedberg, die wegen Kuppelei unter Anklage standen, zu befassen.

In der unter Ausschluß der Oeffentlichkeit ge­führten Hauptverhandlung wurde die Sck)uld der Angeklagten festgestellt und die Ehefrau Sch. zu einer Gefängnisstrafe von zehn Mona­ten und der Ehemann zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Die Kosten wurden den Angeklagten auferlegt.

Schöffengericht Gießen.

Mord in Mainz.

Die geschiedene Frau durch 13 Stiche getötet.

LPD. Mainz, 17. Febr. Die 41jährige Frau Katharina Eckert wurde in der Nacht zum Mitt­woch im Treppenhaus ihrer Wohnung in der Josefftraße in einer großen Blutlache liegend t o t aufgefunden. Die Leiche wies 13 Stichver­letzungen auf. Als Täter wurde ihr geschiedener Mann Wilhelm Eckert fe st genommen,

LPD. K ö n i g ft e i n, 17. Febr. Das Rodel- Unglück, das sich, wie gemeldet, am Sonntag­nachmittag am Eselseck, unweit des Roten Kreuzes, ereignete, hat jetzt ein zweites Todesopfer gefordert. Außer dem verunglückten Mädchen, das mit einem Schädelbruch ins hiesige Krankenhaus eingeliefert wurde und dort starb, ist nunmehr auch der Lenker des Schlittens, der 22jährige Christian

Rundfunkprogramm

Freitag, 19. Februar.

einmal dazu entschieden, dann wird er die Schule auch im vollen Ernst und mit dem Ziel des hinter ihr harrenden Berufes durchlaufen. Aufgabe für Lehrer und Schüler ist es, der Praxis gerecht zu werden. Für die Mädchen ist die Sache nicht so bedeutungsvoll, weil sie nur ein einwandfreies Deutsch schreiben und sprechen und sehr oft wohl nur die Maschine schreiben können müssen, da sie größtenteils nach kurzer Betätigung in ihren eigent­lichen Beruf der Hausfrau zurückgehen. Der Junge aber muß sich anstrengen, damit er über die An­eignung der technischen Fertigkeiten sich eine Grund­lage schafft, die ihm den Beruf wertvoll macht.

Zu der Frage der Ausbildung der Mädchen sagte Dr. Kruse noch, daß zur Zeit ein großer Mangel an Stenotypistinnen, sowohl im Reich, wie auch in Gießen, herrscht. Es sollten sich darum junge Mäd­chen diesem Berufe zuwenden und auch dann, wenn sie ihn als Uebergang betrachten, sich wenigstens einiges Geld für die später Aussteuer verdienen. Auch die Mädchen müssen und sollen am Aufbau­werk des Führers mitarbeiten und dazu haben sie durch diesen Beruf zur Zeit eine sehr günstige Ge­legenheit. Sie werden dazu aber nicht ausreichend genug durch den Kursbetrieb vorbereitet, sondern sie müssen eine Gesamtschau erhalten, aus der her­aus ihre Arbeit wertvoll wird.

An diese einführenden Vorträge schloß sich eine Aussprache an.

12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten; Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Dem Opernfreund. Szenen aus WagnersRing des Nibelungen". Die Wallküre. 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Aus der Heimat. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: An sich Kleinigkei­ten... lieber Sparsamkeit im Großen und im Kleinen. 17.50:Nephrit, ein deutscher Schmuck­stein". 18: Musik aus Dresden. 19: Unterhaltungs­konzert. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tages­spiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Margherita Perras singt. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.25: Wintersportkämpfe der NSDAP, in Rottach-Egern. 22.30: Neugriechische Volks- und Kunstlieder, gesungen von Margherita Perras. 23: Nachtmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Die Ausgaben der Öffentlichen Handelslehranstalt Gießen Vorträge bei einer Elternversammlung.

rf)t wird in letzter Zeit über zu hohe Preise für Apfelsinen und Mandarinen geklagt. Die hohen Verkaufspreise würden durch den Wegfall spanischer Lieferungen begünftigt. Zur Zeit kann nur ein Bruchteil der früheren Warenmengen aus dem Auslande eingeführt werden. Im Einverständ­nis mit den beteiligten Stellen sind daher die Preisspannen im Handel mit Apfelsinen und Man­darinen festgelegt und unnötige Zwischenglieder im Handel, die sehr zur Verteuerung beitrugen, aus- geschaltet worden. Dadurch wird der Apfelsinen­preis um etwa die Hälfte seines derzeitigen Betra­ges auf 8 bis 10 Pfennig für das Stück mittlerer Größe gesenkt werden können. Es ist allen Stufen des Handels verboten, den Verkauf von Südfrüch­ten von der Abnahme anderer Waren (Koppelungs-

Uhr werden auf dem großen Kasernenhofe militärische Vorführungen der Batterien folgen. Um 12 Uhr wird gemeinsames Mittagessen (Eintopf) statt­finden. Anschließend werden die Teilnehmer die Kasernen besichtigen können. Sodann wird ge­schlossen von der Kaserne zu dem Hauptstandquartier im Cafe Leib bzw. zu den Standquartieren der einzelnen Regimenter in der Stadt abmarschiert. In den Standquartieren werden sich die Kameraden bei froher Geselligkeit bis zur Abfahrt ihrer Züge noch unterhalten können.

Die Anmeldung der Teilnehmer muß baldmög­lichst, spätestens bis zum 2 8. Februar, bei dem Artillerie-Verein Gießen, z. H. des Kameraden Wilhelm Stephan, Gießen, Bahnhofstr. 24 (Telephon 3729) erfolgen. Dabei ist anzugeben, ob Unterbringung im Hotel, im Bürgerquartier ober im Freiquartier gewünscht wirb, ferner bei welchem Regiment bie Kameraben gebient haben, bamit sie den jeweiligen ©tanbquartieren zugewiesen werben können. Der Festbeitrag, einschließlich Mittagessen in ber Kaserne, beträgt 1.50 Mark unb ist bei ber Anmelbung einzuschicken. 2lls Kennzeichen wirb ben Teilnehmern ein Festabzeichen ausgehändigt werden.

Der Artillerie-Verein Gießen erwartet die Be­teiligung aller ehemaligen Artilleristen aus ben oberhessischen unb ben angrenzenden preußischen Kreisen, um dadurch in eindrucksvoller Weise die enge kameradschaftliche Verbundenheit ber alten Soldaten mit ben aktiven Artilleristen befunben zu können.

Verschiebungen hervorgerufen haben. Mögen sie nun auf ärztliche Meinungen ober auf Modeerschei- nungen zurückzuführen sein. Tatsache ist, baß eine Wandlung möglich ist. Und da fast alles, was ber einzelne Mensch seit 1918 tut, irgenbroie eine wirt­schaftspolitische Handlung ist, weil es auf dem Felde ber Enge geschieht, von dem wir ja gerade durch gemeinsame Anstrengung des ganzen Volkes herunterkommen wollen, kann eine Wandlung in den Ernährungsgewohnheiten auch einmal auf wirt­schaftspolitische Notwendigkeiten zurückgehen, vor allem, da das durchschnittliche menschliche Existenz­minimum davon völlig unberührt bleibt.

Denn die Paroleweniger Fett mehr Fisch" ändert durchaus nichts an dem Ernährungsniveau, das heute mengenmäßig ebenso hoch, auf Teilgebie­ten aber erheblich höher ist als vor dem Kriege.

Die Apfelsinen werden billiger.

DNB. Der Reichskommissar für die Preisbildung

Beim vorjährigen 1. Artilleristen-Treffen in Gie­ßen wurde nach dem glänzenden Verlaufe des Tages von vielen Teilnehmern der Wunsch ausge- prochen, ein derartiges Treffen der alten Artille­risten in Gemeinschaft mit den aktiven Jüngern der heiligen Barbara mochte doch alljährlich in Gießen veranstaltet werden. Diesem Wunsche, aber auch dem eigenen Wollen entsprechend veranstalten nun­mehr die III. Abteilung Artillerie-ReHi- ment 9 und der Artillerie-Verein Gie­ßen am 6. und 7. März in Gießen das 2. A r - ti l le risten-Tr essen. Die aktiven Soldaten werden sich dabei in vorbildlicher Waffenkamerad­schaft mit den ehemaligen Artilleristen zu einigen schönen Stunden im Geiste echt deutschen Soldaten­tums vereinigen.

Am 6. März (Samstaa) wird ein Fest- und Kameradschaftsabend in der Volkshalle zu Gießen die aktiven und die alten Artilleristen, darüber hin­aus aber auch alle übrigen alten Soldaten und Volksgenossen aus Stadt unb ßanb zusammen­führen. Das Musikkorps ber Artillerie-Abteilung wirb ben Abenb durch ein Konzert bereichern, fer­ner werben bie Besucher allerlei sportliche unb unterhaltenbe Darbietungen von Angehörigen ber Gießener Artillerie-Abteilung zu sehen bekommen.

Am 7. März (Sonntag) werben die alten Artilleristen aus Stadt und Land auf einem großen Platze in Gießen antreten unb von bort mit Marsch­musik bes Musikkorps ber Artillerie-Abteilung Gießen zur Artilleriekaserne marschieren. Von 10.30 bis 12

konnten burch bie starken Geräusche des Bullboggs nicht wahrgenommen werden. Der Angeklagte G., der einmal seine Maschine und zum andern den von ihm befahrenen Weg genau kannte, mußte wis­sen, daß er bie Signale der Eisenbahn nicht hören konnte unb hätte demzufolge Vorkehrungen treffen müssen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der Angeklagte St. hatte bie für biefe Bahnstrecke festgesetzte Geschwindigkeit erheblich überschritten. Es ist erwiesen, daß er mit einer Stundengeschwin- bigfeit von 35 bis 40 Kilometer gefahren ist. Der Zug erfaßte ben Lastzug am Hinteren Enbe ber Ladung und warf diese samt dem links neben der Ladung hergehenden Verletzten zur Seite. M. trug durch den Unfall einen Schulterblatt- und einen Beckenbruch davon, außerdem noch eine Kiefern­verletzung, so daß eine mehrwöchige Krankenhaus­behandlung in Gießen erforderlich war. Seine volle Arbeitskraft ist heute noch nicht wieder hergestellt.

Mit Rücksicht darauf, daß die Angeklagten einen wahrheitsliebenden Eindruck machten und es sich hier um einen bedauerlichen Unglücksfall handelt, bei dem die örtlichen Veryältnisse eine maßgebliche Rolle spielten, erkannte das Gericht auf die zu­lässige Mindeststrafe und verurteilte die Angeklag­ten zu einer Geldstrafe von je 90 Mark an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von je einem Monat.

Verkäufe) abhängig zu machen.

Die Preisüberwachungsstellen sind angewiesen, gegen Zuwiderhandlungen mit aller Schärfe vorzu­gehen und erforderlichenfalls auch zu Geschäfts­schließungen zu schreiten.

Ein Heimatabend.

Der Leiter des Ortsrings Gießen des Landschafts­bundes Volkstum und Heimat schreibt uns:

Am kommenden Sonntag, dem Vorabend des Heldengedenktages, veranstaltet der Ortsring Gie­ßen des Landschaftsbundes Volkstum und Heimat einen Heimatabend, bei dem die Frage der sinn­vollen Ehrung unserer Toten im Vordergrund steht. Gerade die Form und Ausführung unserer Krieger­denkmäler stört leider gar zu oft den rechten Gleich- und Wohlklang unseres Kultur- und Heimatbildes, die Grabsteine, besonders ber börslichen Friebhöfe, entbehren oft jeder persönlichen Rote. Dieselben Mißstänbe zeigen sich im Hausbau, im Städtebau unb in ber Werbekunst. Professor Erich Minbner (Darmstabt) wird burch Gegenüberstellung vieler lehrreicher Lichtbilber aus unserer Heimat zeigen, wie schlecht bie hinter uns liegende Zeit solche Auf­gaben erfüllt, und wie sie ganz leicht auch gut ge­löst werden können. Jeder Heimatfreund, jeder Künstler und Handwerker wird aus diesem Vortrag

Das Schöffengericht Gießen hatte sich am Diens­tag nach Homberg begeben, um dort gegen bie An­geklagten W. G. aus Deckenbach und F. St. aus Gießen wegen fahrlässiger Körperverletzung und Transportgefährdung zu verhandeln.

. Gegenstand der Verhandlung war der Unfall, der sich am 13. August 1936 um die Mittagsstundi. einem sehr unübersichtlichen, schrankenlosen Bahn­übergang zwischen Neuhaus und Homberg (Strecke Burg-GemundenKirchhain) zugetragen hatte. Ein in Richtung Homberg fahrender Personenzug war am zweiten Bahnübergang (Hermannsberg) mit einer Zugmaschine (Bulldogg), deren Anhänger mit Langholz beladen war, zusammengestoßen. Der Last­zug gehörte einer Firma in Homberg und war mit ca. 200 Zentner Langholz beladen. Die Bremsen des Anhängers, die von links bedient werden muß­ten, bediente der in der Hauptverhandlung als Zeuge oernomene Verletzte L. K. M. aus Äecken-

6 Uhr: Choral, Morgenspruch, Gymnastik.

Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. _____

Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 9.45: Nach­richten und Sportvorschau. 10: Schulfunk. 11: Haus­frau, hör zu! 11.30: Landfunk. 11.45: Sozialdienst.

Ziehungen anknüpft, deren viele bereits auf bie Dauer gestaltet finb, erfüllt sie zugleich eine natio­nalpolitische Ausgabe von hoher Bedeutung.

Die Patenweinwochen haben sowohl ihre wirt­schaftliche Ausgabe, als auch diese größere Ziel- jetzung durchaus erfüllt. Es besteht deshalb kein Anlaß, diese vom Gemeinschaftsgeist getragene Aktion zu mindern, oder gar abzustellen. Im Ge­genteil wird der Gedanke der Patenweinwoche in Zukunft noch weiter ausgebaut und noch inten­siver in alle Volkskreise getragen werben, bamit er auch bei bem letzten Volksgenossen ben Widerhall findet, den er hinsichtlich feiner wirtschaftlichen und völkischen Tragweite verdient.

Betrachtet man bie Patenweinwoche von ber rein werbemäßigen Seite, so muß festgestellt werben, baß burch sie allein eine gerechte Verteilung ber Weinwerbung auf alle beutschen Weinbaugebiete gewährleistet ist.

Oberhessen.

Raisherrensihung in Lauterbach.

ß, Lauterbach, 17. Febr. Dieser Tage sand im Rathaussaal eine R a t s h e r r n s i tz u n g statt, in ber Bürgermeister Thiele zunächst ein Bild über ben Stanb ber Felbbereinigung gab. Die Stadt Lauterbach erfährt durch die Feldbereinigung eine Belastung von 75 000 Mark, lieber die Deckung dieses Betrages gab der Bürgermeister ebenfalls Aufschluß. Dann sprach er über den Bau von Sied­lungshäusern, die in diesem Jahre fertiggestellt wer­den sollen. Ferner wurden die Ratsherren über die neue Realsteuerreform, sowie über die beabsichtigte Vereinfachung des Kassenwesens aufgeklärt. Der Bürgermeister verlas bann bie Rechnung über den Lauterbacher Prämiierungsmarkt, der zum ersten Male seit Jahren mit einem Ueberschuß abschloß. Ferner wurde ber Voranschlag ber Realschule für 1937, der einen Zuschuß der Stadt von rund 11600 Mark vorsieht, zur Kenntnis gegeben unb genehmigt.

Kreisjägerappell in Alsfeld.

> Alsfeld, 16. Febr. Am Sonntag fanb im Deutschen Haus" unter bem Vorsitz von Kreis­jägermeister Richtberg ein Appell ber Jägerschäft bes Kreises Alsf elb statt, der sehr gut besucht war. Mit bem Appell war eine Gehörnausstellung aus der Jagb bes ab- gelaufenen Jahres verbunben, bie sehr reich be­schickt war und die allgemein großes Interesse fanb. Kreisjägermeister Richtberg begrüßte zu Beginn bes Appells die Teilnehmer, darunter den Gau­jägermeister, Oberforstmeister Nicolaus (Gie­ßen), den Vertreter der Stadt unb die anderen Gäste und gab einen Rückblick über bie Jagbergeb- nisse im vergangenen Jahre. Zum Abschuß waren

herrliches Haar!

ALKALIFREI 30 PFG.

KAM ILLOFLOR

FÜR BLONDES HAAR

BRUNETAFLORI-a

im Kreis Alsfelb für 1936 freigegeben: 1747 Stück Rehwild, unb zwar 194 gute Bocke, 449 geringe Bocke und 1104 Geißen und Kitze. Davon wurden erlegt 104 gute, 535 geringe Böcke und 1094 Geißen und Kitze, ein Ergebnis, bas ber Kreisjägermeister als verständnisvoll und günstig bezeichnete. Im Jahre 1935 waren 1646 Stück freigegeben, von benen je 40,97 abgeschossen würben. In 1936 wür­ben 353 Stück Rehwild mehr erlegt als im Vor­jahre. Sauen kamen bis zum 5. Februar 37 Stück zur Strecke. Bis zu dem angegebenen Zeitpunkt waren gemeldet: 13 Keiler, 8 Bachen, 13 lieber» läufer und 3 Frischlinge. Der Gaujägermeister überbrachte bie Grüße bes Landesjägermeisters und seines Stabsleiters, ferner gab er seiner Freude über das gute Abschußergebnis Ausdruck; daß mir 50 v. H. gute, dagegen 119 v. H. schlechte Böcke er­legt wurden, beweise den guten Willen und das weidgerechte Handeln der Jägerschaft des Kreises Alsfeld. Anschließend hielt Fabrikant Karl Erich Grünewald (Alsfeld) einen interessanten Vor­trag über das Gebrauchshundewesen. Er gab einen Ueberblick über die Entstehung und die Entwicklung der Züchtung auf Leistung und über die Organi­sation des Jagdhundewesens. Jeder weidgerechte Jäger müsse wieder seinen Hund haben. Der Kreis­jägermeister besprach sodann eingehend bie aus­gestellten Jagbtrophäen, von denen die besten auf ber Internationalen Schau in Berlin zur Ausstel­lung kommen werben. Nach Schluß des Appells blieb man noch einige Stunben in echter Kame­radschaft zusammen.

Voran in der genossenschaftlichen Aiehverwertung.

= Butzbach, 17. Febr. Unter Leitung des Auf- sichtsratsvorsitzenben, Bezirksbauernführer Scbnei- ber (Ostheim), hielt bie Bezirksgenossen­schaft für Viehverwertung ihre Hauptver- fammlung ab. Der Vorsitzenbe Bopp (Griebel) betonte, daß bas abgelaufene Geschäftsjahr einen gesteigerten Umsatz gebracht habe unb ber Handel des Bauern mit Juden stark zurückgebrängt worden sei. Der Jahresumsatz belaufe sich auf über 474 284 Mark einschließlich des Nutzviehes. Seit der Grün­dung ber Genossenschaft im Jahre 1930 konnten 2,5 Millionen Mark umgesetzt werben. Geschäfts­führer Morr erstattete ben Geschäftsbericht, ber in Einnahme unb Ausgabe mit 16 368 Mark ab« schließt. Ein kleiner Reingewinn von 60,80 Mark wirb bem Winterhilfswerk unb bem Reservefonds überwiesen. Die Bilanz wurde genehmigt. Im Ge­schäftsjahr 1936 betrug die Zahl der Mitglieder 1264; Abgänge wurden 147 und 55 Zugänge ver­zeichnet. Die satzungsgemäß ausscheidenden Vor­stands- und Aufsichtsratsmitglieder wurden wieder- gewählt. Der Geschäftsführer bat alle Mitglieder, in verständnisvoller Art mitzuarbeiten, damit die noch bestehenden Schwierigkeiten überwunden wer­den können. Nach kurzen Ergänzungen des Auf­sichtsratsvorsitzenden Schneider schloß dieser bie am regenbe Versammlung.

Landkreis Gießen.

* Klein-Linben, 18. Febr. Der Konzert- abenb, ben ber Männergesangverein 21 r i o n" unb ber Pvsaunenchor am vorigen Samstag veranstalteten, würbe wie wir bem Bericht vom Dienstag nachtragen möchten zum Besten ber Winterhilfe unb hiesiger gemein­nütziger Einrichtungen gegeben.

* Klein - Linbe n , 17. Febr. Der Männer- gefangoereinE i n t r a ch t", ber älteste am Platze, versammelte am Sonntagnachmittag in ber WirtschaftZum beutschen Hof" seine Mitglieder zur 73. Generalversammlung unter Leitung des 23er« einsführers Wilhelm Weigel. Der zweite Der- einsführer erstattete den Geschäftsbericht, bem fol­gendes entnommen sei: Die Mitgliederzahl beträgt