SJL-'Spovt
Wmlersponwoche
oer Gliederungen der ASDAP. 1937.
30 cm Neuschnee in Nottach-Egern. — 700 Kämpfer am Start.
Die Wintersportkämpfe der Gliederungen der NSDAP., die zweiten ihrer Art, nehmen am Freitagvormittag ihren Anfang. Inzwischen haben sich die Schneeverhältnisse am Austragungsort Rottach-Cgern am Tegernsee noch wesentlich gebessert, brachte doch die letzte Nacht in den höheren Lagen eine Neuschneedecke von 30 Zentimeter. Die Temperaturen bewegen sich um 0 Grad. Die Strecken sind alle vorzüglich ausgelegt, auch die Sprungschanzen befinden sich in ausgezeichneter Verfassung. Insgesamt haben von den vielen Gliederungen der SA., SS., des NSKK. und der HI. 680 ihre Meldungen abgegeben, davon entfallen auf die SA. 280, SS. 220, das NSKK. 100 und HI. 180. Im Mittelpunkt der vielen Konkurrenten steht natürlich der Patrouillenlauf für die verschiedenen Gruppen. Für die Mittelgebirgsgruppe liegen 56 Mannschaftsmeldungen vor, davon 32 der SA., 18 der SS. und 6 des NSKK. Von den Hochgebirgsgruppen haben 19 gemeldet, darunter neun der SA., sieben der SS. und drei des NSKK.
Die Wettkämpfe beginnen am Freitag 11 Uhr, mit dem Abfahrtslauf der HI., der über eine Strecke von 3 Kilometer geht bei 500 Meter Höhenunterschied zum Fuße des Wallberges. Der Samstag bringt dann den Abfahrtslauf für die SA., SS. und das NSKK., ebenfalls über 3000 Meter mit 800 Meter Höhenunterschied. Der Nachmittag bringt den Torlauf für die HI. über 500 bis 600 Meter in zwei Läufen mit 15 Toren. Dabei gibt es Einzel- und Kombinations-Wertung. Nur 50 vom H. der Teilnehmer am Abfahrtslauf werden zum Torlauf zugelassen. Hauptkampftag ist schließlich der Sonntag, der mit dem Geländelauf der HI. über 6 Kilometer mit eingelegtem Kleinkaliberschießen für 2 Klassen seinen Anfang nimmt. Um 9.30 Uhr werden dann die Mittelgebirgsgruppen zum 12-Kilometer-Geländelauf auf die Reise geschickt und etwas später starten die Pattouillen der Hochgebirasgruppen zum Lauf über 18 Kilometer um den Waittrerpreis des Führers. Den Abschluß bildet der um 13.30 Uhr durchgeführte Sprunglauf.
Turnvereine halten Rückschau.
Turnverein 1889 fUetn-£inben.
Der Turnverein Klein-Linden 1889 hielt am Sonntag im Turnerheim seine Jahreshauptversammlung ab. Vereinsführer Karl Weiß hieß die Besucher herzlich willkommen. Er begrüßte auch den Vertreter der Ortgruppenleitung. Aus dem Jahresbericht des Vereinsführers war ersichtlich, daß der Verein im letzten Jahr einen sehr beachtlichen Aufschwung genommen hat. Die durchgeführte Werbeaktion, verbunden mit einer Senkung der Mitgliederbeiträge, brachte eine erfreuliche Steigerung der Mitgliederzahl. Besonders hat sich der Spielbetrieb gehoben.
Dem Bericht des Oberturnwarts Wilhelm Harnisch war zu entnehmen, daß auf den Turnfesten recht schöne Erfolge erzielt werden konnten. An Turnstunden wurden gehalten für die Turner 92 Uebungsabende mit einem Durchschnittsbesuch von 16 Turnern, für die Turnerinnen 68 mit 8, für die Schüler 104 mit 35 und für die Schülerinnen 32 Abende mit durchschnittlich 15 Besuchern.
Aus dem Bericht des Spielwartes Erwin Watz war zu ersehen, daß im Berichtsjahr 30 Spiele ausgetragen wurden. Der Kassenbericht, von dem Vereinsrechner Karl Klein erstattet, zeigt in Gesamteinnahme 5165,09 Mark und in Ausgabe 5147,16 Mark, so daß ein Ueberschuß von 17,93 Mark verbleibt. Als Dereinsführer wurde Karl Weiß einstimmig wieder gewählt. Er bestimmte zu seinen Mitarbeitern: Karl E y r i n g als Dietwart und stellvertretenden Vereinsführer, als Schriftwart Erwin Watz, als Kassenwart Wilhelm Ufer jun., Wilhelm Harnisch als Oberturnwart, Fritz W e l - I e r als Spielleiter, Hermann S t r o e h r als Zeugwart und als Wanderwart Ernst Weigel. Zu Rechnungsprüfern ernannte der Vereinsführer die Mitglieder Wilhelm Fey und Ludwig Volk. Der Oberturnwart berief als 1. Turnwart Rudolf Jung, als 2. Turnwart Fritz Weller, als Leiterin der Turnerinnen Tilli Hahn und als Ju- gendturnwart Walter Weber. Als Diethelfer wurden durch den Dietwart Rudolf Jung für die Turner, Marta Rinn für die Turnerinnen und । Hermann Stein für die Fußballspieler berufen. |
„M"-Spori-
Vom © p o r t a m t der NSG. „Kraft durch F r e u d e" werden wir um die Aufnahme sagender Zeilen gebeten:
Die Behauptung, daß der „K. d. F."-Sport ein Konkurrenzunternehmen zu den Turn- und Sportvereinen und nur au dem Zwecke geschaffen sei, den Vereinen „das Wasser abzugraben", ihnen „die Mitglieder wegzunehmen" und sie damit an den Ruin zu bringen, ist ebenso alt wie töricht. Schon bei der Gründung der Sportämter der NS.-Ge- meinschaft „Kraft durch Freude" im Laufe des Jahres 1934 wurden von ängstlichen Gemütern allerlei Bedenken laut, die zwar sofort widerlegt wurden, trotzdem aber immer wieder auftauchen und die Geister in Verwirrung und unbegründete Aufregung bringen. Diesen Vermutungen und Verdächtigungen muß mit aller Entschiedenheit entgegengetreten werden, da sie geeignet sind, die Arbeit der Sportämter der NSG. „Kraft durch Freude" zu diskriminieren und Unfrieden zu stiften auf einem Gebiet, wo kameradschaftliches Zusammenarbeiten aller, die sich die körperliche Ertüchtigung des deutschen, Volkes angelegen sein lassen, not tut.
Zunächst muß festgestellt werden, daß die Einrichtung von „KdF."-Sportkursen durch die ungeheuren Erfolge, die diese junge Organisation zu verzeichnen hat, nicht nur in jeder Hinsicht gerechtfertigt ist, sondern eine dringende Notwendigkeit war. Das wird kein Einsichtiger bestreiten. Die Volksgenossen aber, die heute bei „Kraft durch Freude" Leibesübungen treiben, sind weder aus den Vereinen „herübergezogen" worden, noch stellen sie eine Gefahr für die Vereine selbst dar. Im Gegenteil! Sie sind — der besonderen Zielsetzung der „KdF."-Sportämter gemäß — nahezu ausschließlich aus der Masse der sportlich U nt ä ti g e n geworben und für eine regelmäßige körpererziehliche Betätigung gewonnen worden. Das geht einmal aus der Statistik, die die Sportämter über die „sportliche Vergangenheit" der „KdF."-Kursusteilnehmer aufgestellt haben, hervor, zum anderen wird es erhärtet durch die Tatsache, daß ein großer Teil der „KdF."-Kursusteil- nehmer — vor allem aus den Spezialkursen, wie Fechten, Boxen, Jiu-Jitsu, Rudern usw. — nachweisbar in die entsprechenden Vereine hinübergewechselt ist. Diese Tatsache leuchtet um so mehr em, als ja der „KdF."-Teilnehmer keine Möglichkeit hat, in den „KdF."-Kursen an Wettkämpfen teilzunehmen. Da dieser Wunsch ober normalerweise bei jedem, der eine bestimmte Sportart kennen und lieben gelernt hat, auftaucht, so bleibt ihm gar keine andere Wahl, als sich eben einem entsprechenden Verein anzuschließen. Und die Erfahrungen bestätigen das tausendfach.
Dem Aeltestenrat gehören als Mitglieder an die beiden Ehrenvorsitzenden Albert Brandenburger und Wilhelm Ufer sen., ferner die Ehrenmitglieder Jakob Frey, Friedrich Knapp, Wilhelm Weigel sen. und Wilhelm Fey.
Turnverein „Gut heil" Wißmar.
In seinem Vereinslokal hielt der Turnverein „Gut Heil" seine Generalversammlung ab. Vereinsführer Hermann begrüßte die Kameraden und nach einem gemeinsam gesungenen Turnerlied erstattete er den Jahresbericht. Dem Bericht war zu entnehmen, daß im vergangenen Jahre viel Arbeit geleistet wurde, wenn auch in sportlicher Hinsicht noch manches energischer vorwärts getrieben werden muß. Er ermahnte besonders die Jugend, sich restlos in den Dienst der Leibesübung zu stellen. Rechner Mander gab den Kassenbericht, der geprüft und in Ordnung befunden wurde, dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Der Vereinsführer wurde einstimmig wiedergewählt. Er berief feine Mitarbeiter wie folgt: Stellv. Vereinsführer H. Todt, Rechner Zotzmann, 1. Schriftführer Rupp, 2. Schriftführer A. Kraft, Dietwart W. Todt, 1. Turnwart Will, 2. Turnwart Rols- hausen, Sportwart C. S p e i e r, Vergnügungs- wart Klinke!, Fußballfachwart E. Scharf, Handballfachwart K. Reinhardt, Beisitzer: C. Kraft, K. Todt; Gerätewart K. Bittendorf. Der Vereinsführer dankte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihre bisher geleistete Arbett Zum Abschluß der Versammlung hielt der Dietwart einen Vortrag.
TNännerlurnverein Daubringen.
In der Wirtschaft Erb hielt der Männerturnverein Daubringen seine Jahreshauptversammlung ab. Vereinsführer Michel erstattete den Jahresbericht, dem zu entnehmen war, daß der Mitgliederstand im vergangenen Jahre unverändert geblieben ist. Die von den einheimischen Turnern erzielten Ergebnisse bei den besuchten Turnfesten konnten als gute Erfolge betrachtet werden. Der Kassenbericht, erstattet von Rechner K. Walther, schloß mit einem kleinen Ueberschuß ab.
Vereins-Sport?
Wenn trotzdem hie und da in Vereinen ein Rückgang der Mitgliederzahlen festgestellt wurde, so ist dafür in sehr vielen Fällen die starke Beanspruchung vor allem der männlichen Volksgenossen durch politischen und soldatischen Dienst verantwortlich zu machen. Die auf diese Weise ausscheidenden Ver- einsmitglieder gehen aber — und das ist das Entscheidende und Tröstliche — dem Sport nicht nur nicht verloren, sondern werden in ihren Formationen und soldatischen Verbänden vielfach in eine noch weitaus intensivere Körperschulung genommen. Diese Tatsache aber sollte jeden beruhigen, der um die Zukunft des deutschen Sportes besorgt ist.
Dennoch sollte nicht bestritten werden, daß hie und da auch Fälle Vorkommen, wo Vereinsmitglieder in die „KdF."-Kurse hinüberwechseln. Diese Erscheinung aber wird man vereinzelt überall finden, wo selbständige und verschiedenartige Individuen Wahlfreiheit besitzen. Eine Parallele hierzu ist im Hinüberwechseln von Vereinsmitgliedern in einen anderen Verein gegeben. Wenn aber das Hinüberwechseln von Vereinsmitgliedern in die „KdF."-Sportkurse auf einen Niveauunterschied in der Güte der turnerisch-sportlichen Arbeit zurückzuführen sein sollte, so mögen die Verantwortlichen die entsprechenden Lehren daraus ziehen. Dem Mitglied kann man, wenn es sich lediglich in einer ihm besser zusagenden Form körperlich ertüchttgen will, kaum einen Vorwurf daraus machen, und dem „KdF."-Sport die Verantwortung dafür in die Schuhe zu schieben, ist doch wohl ebenfalls fehl am Platze.
Nochmals: Wem die Zukunft des deutschen Sportes so am Herzen liegt, daß er sich — im großen gesehen — über jeden zahlenmäßigen und propagandistischen Fortschritt der deutschen Leibesübungen freut und nicht von engen Vereins- oder verbandspolitischen Rücksichten beherrschen läßt, der wird die Arbeit und Erfolge der „KdF."-Sportämter als einen wertvollen, dem gleichen Ziele zustrebenden Bundesgenossen nur begrüßen können. Und darum ist der gute Wille zu ehrlicher Zusammenarbeit eine Forderung, auf deren Verwirklichung um der Zukunft der deutschen Leibesübungen und der Erstarkung von Volk und Reich willen unter keinen Umständen verzichtet werden kann.
Gportamt „Kraft durch Sreube'.
Heute folgende Kurse:
Fröhliche Gymnastik und Spiele — nur für Frauen — Lyzeum, Dammstraße. 18.30 bis 19.30 Uhr, 20 bis 21 Uhr und 21 bis 22 Uhr. — Studentenheim, Leihgesternerweg, 9.30 bis 10.30 Uhr.
Reiten — für Männer und Frauen gemeinsam — Reitinstitut, Brandplatz, 21 bis 22 Uhr.
Wirtschaft
Devisenmarkl
o/d 5./W f 9 4*0) ii « 62 t 56* 1TS
Japan......
Jugoslawien £910......
Wien.......
Lissabon.... Stockholm .. Schweiz.... Spanien.... Prag.......
Budapest... Neuyork....
Berlin — Frankfurt a. 21L
lat W.-Fraue gnippenabent
0,706 5,694
61,21
48,95
11,06 62,80
56,74 |
Buenos Aires . Brüssel.......
Rio de Janeiro Polen........
Kopenhagen... Danzig.......
London.......
HelsingforS.... Paris........
Holland......
Italien....^.
Kurszettel der Berliner und Franksurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Keine Konvertierung der Zleichsbahn- vorzugsaktien.
Fwd. Der Preffedienst des Reichsverkehrsministe- riums gibt bekannt:
In der Oeffentlichkeit und an der Börse sind Gerüchte im Umlauf, daß die Dorzugsaktten der Deutschen Reichsbahn konvertiert würden. Demgegenüber kann festgestellt werden, daß weder eine Umwandlung in Schuldverschreibungen, noch eine Zins- herabsetzung in Frage kommt.. Hierzu besteht keinerlei Anlaß, da die Rechte und Verbindlichkeiten der Deutschen Reichsbahngesellschaft nach dem Gesetz zur Neuregelung der Verhältnisse der Reichsbank und der Deutschen Reichsbahn vom 10. Feb. 1937 unverändert solche der Deutschen Reichsbahn geworden sind. Im übrigen bleiben die Rechte der Inhaber von Vorzugsaktien in Zukunft auch dadurch gewahrt, daß in Artikel 2 Ziffer 4 des Gesetzes vom 10. Februar 1937 ausdrücklich bestätigt ist, daß die Vertreter der Vorzugsukttonäre dem Beirat der Deutschen Reichsbahn, der an die Stelle des Verwaltungsrates tritt, angehören.
ßlls W Jfinit'1' S-5 Hon» s-A *s- > •? Äx tat jir nn , ir »richtens > jwnfl SM m m
°b Wachse & Hetzen oder a> den Wechsel i -u Boden m größeren Ra fe W beständen setz daß ihnen m und alle nut Opfer fallen, ja selbst Ang leiten beobaä Zur Bekäi die in manche Hand genomr Jäger ein w Danach kanr Einwirkung und ebenso bewohnten 5 Ausnahmen täts- und BI verboten, ' einem Jagd der anderen geholfen n)i Hund und nachts oder oft ist ein von dessen überzeugt n Aufsicht uni meljrung be. Werminberun Werminberi H und W hren ffiiib1 xgderträgnis Iß deutschen
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konnten sich auf dem erreichten Stand zumeist 6t haupten. Teilweise ergaben sich noch kleine £•, Höhungen. Schwächer lagen dagegen Scheideanitait mit 265 bis 264 (265,50). Von erst später notter. ten Papieren gewannen Harpener 1,50, denen kenswert fest waren weiterhin Betula mit 170,5} (169,75), Gebr. Junghans gingen auf 127,S (128,75) zurück, sonst traten meist Erhöhungen oo, 0,50 bis 0,75 v H. ein. Am Kassamarkt erhähh sich die Taxe für Motoren Darmstadt auf 104 bi, 105, auf dieser Basis soll morgen eine Notiz öei, sucht werden (l. K. 90,50).
Abendbörse zurückhaltend.
An der Abendbörse führte eine Meldung üb,
eine neue Durchführungsverordnung, die den W werb ausländischer Wertpapiere zum Gegensio hatte, zu äußerster Zurückhaltung, da man e weitere Bestimmungen abwarten wollte. Jnsolg dessen war von einer Geschäftstätigkeit kaum dj Rede, die Stimmung war aber nicht unfreundli Die zur Notiz gekommenen Papiere lagen f überwiegend gegen den Berliner Schluß gut hauptet oder wichen nur um Prozentbruchteile hatten allerdings zumeist nominellen Charakte Der Rentenmarkt lag ebenfalls sehr still, etwas II fatz hatten Kommunal-Umfchuldung mit 91,95, Ä besitz lagen mit 120,80 unverändert, ebenso notierten Auslandsrenten.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 17. Febr. Das Angebot ro, Brotgetreide war weiter gering, die Nachfrage Mühlen blieb lebhaft. Für Gerste und Hafer stand ebenfalls starkes Interesse, doch fehlte es entsprechendem Angebot. Jn Futtermitteln i schränkte sich die Umsatztätigkeit auf die Zutei gen von Oelkuchen, Kleie und Schnitzeln. Wei mehl, besonders in den besseren Typen, blieb gefragt, Roggenmehl war ausreichend erhältlich.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übri je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 21 W 16 214, W19 218, W 20 220, Roggen R 12 17 R15 177, R18 181, R19 183 Großhandelspiei der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futte gerfte —, Futterhafer —. Weizenmehl Type 8 W13 29,15, W16 29,25, W 19 29,25, W 20 29, Roggenmehl Type 997 R12 22,45, R 15 22,1 R 18 23,30, R 19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausglki Weizenfuttermchl 13,60, Weizenkleie W13 10,71 W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20, Roggenkle R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 lenfestpreise ab Mühlenstation. Soyaschrot—, P kucyen —, Erdnußkuchen —, Treber 14,00 Hö preis ab Erzeugerstatton, Trockenschnitzel —, 5,00 bis 5,50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, zen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebü 2,40. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 18. Febr. (Vorbericht.) U 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: Rinder (3 Bullen, 34 Kühe, 8 Färsen), 832 Kalb 123 Schafe, 680 Schweine. Es kosteten: Rinde Bullen 39 bis 43 Mk., Kühe 20 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 40 bis 44, Kälber 25 bis 65, Hämmel bis 47, Schafe 25 bis 40, Schweine 48,50 bis 52 Mk. — Marktoerlauf: Rinder und Schweine roui zugeteilt, Kälber lebhaft, Hämmel und Schafe ruh!
Echweinemarkt in Gießen.
Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gikß standen 152 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten 5 6 Wochen alte Ferkel 16 bis 19 Mark, 6 bis Wochen alte Tiere 19 bis 22 Mark, 8 bis 10 - chen alte 22 bis 26 Mark, 10 bis 12 Wochen alte 26 bis 31 Mark. Tendenz: Gut.
* Antragszugang bei den öffentli- chen Lebensoersicherungensanstalten. Im Januar 1937 wurden bei den im Verband öffentlicher Lebensversicherungsanftalten in Deutschland zusammengeschlossenen Anstalten 14 094 Anträge mit 24,84 Millionen Versicherungssumme gestellt. (Im Januar 1936 waren es 17105 Anträge mit 26,80 Millionen Mark Versicherungssumme.) Die durchschnittliche Versicherungssumme beträgt 3650 Mark in der Großlebensversicherung und 322 in der Sterbegeldversicherung.
Rhein-Mainische Börse.
Mllagsbörse freundlich.
Frankfurt a. M., 17. Febr. Die Börse blieb freundlich gestimmt, das Geschäft bewegte sich aber auf allen Marktgebieten in weiterhin sehr engen Grenzen. Nach den ersten Notierungen, die am Aktienmarkt meist 0,25 bis 0,75 v. H. höher lagen, fanden einzelne Spezialwerte erhöhtes Interesse und bei größerem größerem Umsatz stellten sich weitere Besserungen ein. Lebhafter waren besonders Verein. Stahlwerke mit 118,75 bis 119,50 (118,40), die übrigen Bergwerkspapiere zogen 0,50 bis 0,75 v. H. an, nur Klöckner lagen mit 125,50 (126,25) etwas niedriger. Die Färben-Aktie eröffneten mit umx 168 und zog dann auf 168,25 an, auch Deutsche Erdöl wurden gefragt. Am Elektromarkt kamen Siemens 1,75 v. H. schwächer mit 198,25 zur Notiz, während Lahmeyer 1,25 v. H. gewannen auf 126,25. AEG. und Licht und Kraft lagen behauptet. Von Maschinen- und Mo- torenaktien notierten Daimler 128,50 bis 129 (128,75), BMW. unv. 141,25, Muag 142,50 (142), Moenus 108 (108,50). Schiffahrtsaktien lagen bei kleinem Geschäft etwas höher, Hapag 16,65 (16,25), Nordd. Lloyd 17,40 (17,13). Sonst eröffneten Westdeutsche Kaufhof mit unv. 55,75. Bank für Brauindustrie mit 131,50 (131,75), fest lagen Reichsbank mit 187 (184,50).
Der Rentenmarkt lag nahezu geschäftslos. Altbesitz kamen mit unv. 120,80 zur Notiz. Reichs- bahn-BA. mit unv. 124,13, Kommunal-Umfchul- dung nannte man mit 91,80 und Städte-Altbesitz mit 122,25 bis 122,50. Jn Liqiuidationspfandbrie- fen lag auf die Erörterungen über eine Zinskonversion eher Angebot vor, obschon kaum mit einer solchen Maßnahme gerechnet wird.
Zu Beginn der zweiten Börsenstunde herrschte am Aktienmarkt wieder starke Geschäftsstille, die Stimmung blieb aber freundlich und die Kurse
17.5ebru<n
Aimliche Rottel
Geld I Bi«
17,48 ...
8,656 I 8,67*1
2,488 I 2^8
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurs
Schluß!. Abend- börse
Schluß- kurs
Schlüße Mittag, börse
Datum
16.2.
17.2.
16.2.
17.2.
5% Deutsche Reichsanleihe ti. 1927
101,25
101,25
98,13
101,25
101,25
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
98,13
98,13
98,13
5%% Doung-Anleihe von 1930 ..
103
103
103,25
103,9
4/i% Hessische Volksstaat von 1929 4y2% Deutsche Reichspostschatz von
99,5
99,5
99,5
99,5
1934 I......................
4’/2% Deutsche Reichsbahnschatz
100,17
100,2
100,4
100,4
von 1936 I..................
98,5
98,5
98,5
98,5
Reichsanleihe-Altbesitz..........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
120,8
120,8
120,8
121
Auslos.-Rechten..............
4Vi% Hess. Lan desbk. Darmstadt
133,5
133,5
—
—
Goldpfe. R. 12..............
5 /2% Hess. Landes-Hyp.-Bank
98
98
—
98
Liqu. Goldpfe...............
4Vi% Preuß. Landespfdbr.-Anst.
101,25
101,25
—
—
Goldpfe. R. 19..............
—
98
98
98
4V2% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4%% Darmstädter Ko mm.-Lan-
96
—
96
96
desbankR. 6................
Deutsche Komm.-Sammel-Anlethe
95,25
95,25
—
—
Auslos.-Rechte I..............
127,25
127,65
127,9
127,9
4Vt% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 4V2% Franks. Hyp. Gold-Komm.
98
98
98
98
Obl. 2 3....................
5%% Franks. Hyp. Liquidation
95,75
95,75
—
—
Goldpfe.....................
5y2% Rheinische Hyp. Liquidation
101,13
101,13
—
—
Goldpfe.....................
101,5
101,5
101,5
101,4
Steuergutschein-Verrechnungskurs
110,3
110,4
110,4
110,5
5% Goldmexikaner von 1899 ....
8,75
—
8,6
_
4% Oesterretchische Goldrente....
—
—
15,4
15
4,2% Oesterreichische Silberrente.
—
—
1,3
1,3
4y2 Ungarn Staats von 1913 ....
——
—
5,5
4% Ungarische Goldrente.......
6,13
6,13
6,15
6,13
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
——
—
5,5
5,05
5% Rumänen von 1903.........
6,35
6,35
6,4
4%% Rumänen Gold von 1913..
9,4
9,4
9,4
9,4
4% Einheits-Rumänen.........
5,35
5,3
5,4
5,3
4% Türken Bagdad I...........
—
4% Türken Bagdad II..........
2%% I. Anatolier..............
—
•—
_
—
.—
—
_
A.G. für Verkehrswesen......6
126,5
126,75
126,5
126,9
Hamburg-Südam. Dampfschiff. O
—
43
43,5
Hamburg-Amerika Paket......O
16,25
16,65
16,4
16,5
Norddeutscher Lloyd..........o
17,25
17,4
17,13
17,13
Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7
124,13
124,13
124,13
124,13
ReichsbauL................. 12
184,5
186,5
186
186,5
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
—
131,25
131,25
Commerz- und Privat-Bank ... 4
114,65
114,65
114,65
114,65
Deutsche Diskonto............4
117,5
117,5
117,5
117,5
Dresdner Bank..............4
106,5
106,5
106,5
106,5
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurS
Schluß!. Abend- börse
Schluß, kurs
W Milw- bfre.
Datum
16.2.
17.2.
16.2.
171.
Accumulatoren-Fabrik.....
. 12
195
195
194,5
I»
äKll-Kunstselde..........
.. O
—
——
—
—
Aschaffenburg Zellstoff.....
.. 3
137,25
137,5
137,65
13.1
Bemberg................
.. O
115,5
115,75
114,75
115.25
170.11
113
Bekula..................
b
169,75
170,5
119
170
119
Buderus Eisen............
.. 4
119
Cement Heidelberg........
.. 7
158,5
158,5
•*
Gement Karlstadt.........
.. 6
—
—
—
—
Chade A.-C...............
.. 9
——
—
—
-
Conti Gummi............
. 11
172,5
172,5
172,5
172.3
Daimler Motoren.........
.. 5
128,75
129
128.5
12? 3
Dessauer Gas............
.. 4
—
116,75
116.1
Deutsche Erdöl...........
.. 5
144,25
144,25
144,5
144,1
Deutsche Gold- und Sicher .
.. 9
265,5
264
Deutsche Linoleum........
. 10
169,75
170,5
169,65
ru
Elektrische Lieferungen.....
.. 6
135
135,25
134
14
Elektrische Licht und Kraft..
.. 7
149
150
149
15( 5 [
I. K. Farben-Jndusttie ....
.. 7
168
167,75
168,13
1 67 5 1
Felten & Guilleaume......
.. 6
138
137,75
138
1375J
Gesfürel.................
.. 6
143,5
144.5
143,4
144.1 R
Th. Goldschmidt...........
.. 5
128
128
127,75
1 1
Gritzner Maschinen.........
.. O
43,5
43,65
43,4
43 J
Harpener.................
2%
151
152
151,5
1515
Hoesch Eisen...............
3/2
117,5
118
117,13
P7I
Philipp Holzmann........
.. 6
143,5
143
143,75
WJ
Ilse Bergbau.............
.. 6
178
11
Ilse Genüsse..............
.. 6
144,75
146
145
140-3
Kali Aschersleben..........
.. 5
138,5
139,5
131J
filödnettoerfe............
4y2
126,25
125,5
125,75
124-1
Kokswerke und Chemische Fabttk 6
141,4
1-!
Lahmeyer...............
.. 6
125
126,25
125
121.3
Mainkraft..............
.. 4
93,75
-«
Mannesmann.............
117,9
156
118,5
155,5
117,65
155
1115
1*55
Mansfelder Bergbau.......
6/t
Metallgesellschaft...........
.. 6
152,5
152,5
152,4
|*2i
Orenstein & Koppel........
.. O
91 .75
Rheinische Braunkohle......
. 12
222
221,5
222
221,1«
Rheinische Elektro..........
.. 6
Rheinstahlwerke............
.. 6
150
151,5
151
1*11 öl
Rheinisch-Westfälische Elektro
.. 6
132
132
131,75
in’ Hl
Rütgerswerke .............
.. 6
141
141,5
141,75
io in
Salzdetfurth Kalt..........
Schuckert L Co.............
Schultheis Patzenhofer......
.. 6 .. 4
163
178,5
163,5
180 163,25 95,65
1711 ■
4
«clW
Siemens & Halske.........
.. 8
200,25
199,5
200
15-' I]
Süddeutsche Zucker.........
. 10
200
200
200
ifl
Bereinigte Stahlwerke......
3 y2
118,4
119
118,4
iir.iW
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
55,75
55,75
55.65
5!,-' W
Westeregeln Alkali..........
.. 5
136
135,5
155
24
Zellstoff Waldhof..........
Otavi Minen..............
.. 6 . 0,6
155,5
24
156,5 24
l: L 1^
16.Februar
17. Februar
Amlliche Notterung Geld | Brief
Ämtliche Notierung Geld | Brief
0,749 41,95
0,151
47,04 54,39
47,04 12,18
5,375 11,585
135,81
13,09
0,753
42,03 0,153
47,14
54,49
47,14
12,21
5,385
11,605
136,09
13,11
0,749 41,95 0,151 47,04 54,39 47,04 12,18 5,375 11,59
135,89 13,09
0,753 42,03 0,153 47,14 54,49 47,14
12,21 5,385
11,61 136,17
13,11
16 Februar
Amlliche Notierung
Geld
Brief
0,708
0,710
5,694
5,706
61,21
61,33
48,95
49,05
11,08
62,80
62,92
56,82
17,48
17,52
8,656
8,674
—
2,488
2,492


