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Hessisch Volk singt, spricht und tanzt

Der Lan

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6.

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Einweihung der Bannführerschule des Bannes 116.

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Vielleicht hast du gedacht, ich bin ein, exaltiertes Ding, das wegen einer Liebesgeschichte ms jasaper acht. Ich wußte natürlich, daß ich das nicht tun durste, aber ich glaubte, mir bliebe nichts anderes übrig. Es war so wunderbar diese Tage mit dir noch. Das Schönste, was ich je erlebt habe. Aber dabei doch immer die Angst, die Angst auch für dich. Denk doch nur, um Gottes willen, wenn man erfährt, daß du mit mir zusammen gewesen bist! ... Vorhin vor dem S)otel, als ich von weitem den Gendarmen kommen sah, da stand mir beinahe dos Herz still. Und dann, als ich seinen Schritt im Vorgarten hörte, habe ich mich nur noch mit äußerster Anstrengung zurückhalten können, mich nach ihm umzudrehen oder einfach blindlings da­vonzulaufen. Die paar Sekunden, als ich ihn in meinem Taschenspiegel direkt auf uns zukommen sah ...! Ach Frank", sie schluchzte plötzlich laut auf ich glaube, ich wäre auf der Stelle tot umge­fallen, wenn er womöglich auch dich hätte festneh­men wollen! Nie und nimmer hätte ich dich m eine solche Gefahr bringen dürfen!"

Sie konnte nicht weitersprechen. Alland hatte ihr mit einem langen Kuß den Mund geschlossen. Und

dieser Kuh war tröstlicher und überzeugender als alles, was er ihr hätte sagen können ...

Evelyn hatte dabei das Gefühl, als ob sie wie» der von der Schwelle des Todes zurückkehrte, ge­nau wie damals in jener Mondnacht, als Alland ie hier unter das Schirmdach der Pime gebettet hatte, das sich auch jetzt wie schützend über sie beide breitete. Sie wußte heute so wenig wie damals, was aus alledem werden sollte, und sie dachte auch kaum, daß der Geliebte es wüßte. Aber m ihr war plötzlich ein Glaube, höher als alle Vernunft, ein unbesiegbarer Glaube an die Liebe, an das Leben. Sie fühlte und begriff nur das eine: Alles ist aut. Es kann mir nichts geschehen, wenn er mich in seinen Armen hält. Das ist stärker als der Tod und stärker als alle Teufel. Es gibt keinen Monno und keine Gendarmen mehr. Es gibt nichts auf der Welt als diesen einen geliebten Menschen

nur ihn. . , , . , ,

Und bann war es wirklich so gewesen, als ov die Liebe sie beide selbst und die ganze Welt ver­ändert hätte. Es war alles neu. Die Berge von Schwierigkeiten, die sich vor und .Zwischen ihnen aufgetürmt hatten, waren plötzlich ins Nichts ver­setzt. Alland entwickelte auf einmal eine organisa­torische Kühnheit, als wäre er bei Herrn Monno in die Schule gegangen, diesem höchst unheimlichen Herrn Monno, über den man jetzt sogar schon scher­zen konnte, weil man übereingekommen war, sich durchaus nicht mehr vor ihm zu fürchten, sondern ihn ruhig da drüben in Brasilien seineninternatio­nalen Geschäften" nachgehen zu lassen. Inzwischen würden sie beide zunächst einmal rasch nach London fahren, wo man sich ohne lange Formalitäten trauen lassen konnte. Evelyns falscher Paß würde sich ge­wiß solange bewähren. Ein Mann wie Jean Monno lieferte keine Pfuscherarbeit. Und außerdem wenn man erst einmal die französische Grenze hinter sich hatte, war die größte Gefahr ja vorüber. Das war in dieser Gegend sehr einfach. Man brauchte nur eines der großen Ausflugsautos zu benutzen, die mehrmals am Tage die Grenze past fierten ohne daß alle Insassen lauter harmlos Touristen ohne Gepäck sonderlich streng kontra^ liert wurden. Und dann würde Alland eben noch einmal allein zurückfahren, um fein und ihr E« päck abzuholen, was bestimmt nicht auffallen wuro» Man war hierzulande ja an manches gewohnt.

(Fortsetzung folgt!)

Heranziehung von Abiturienten zum Veichsarbeitsdienst.

Der Reichsstatchatter in Hessen Landesregie­rung hat an die Direktionen der Knabenvoll- anftalten folgende Mitteilung gerichtet:

Nach den seitherigen Bestimmungen hatten am 1. April 1937 eine große Anzahl der im Frühjahr ais Abiturienten ausscheidenden Unterprimaner nicht in den Reichsarbeitsdienst aufgenommen werden können, da sie zu diesem Zeitpunkt das 17. Lebens­jahr noch nicht vollendet haben. Nach Mitteilung des Reichsarbeitsdienftes, Meldeamt 268 zu Darmstadt, hat der Hrrr Reichsarbeitsführer nunmehr verfugt daß in solchen Fällen ausnahmsweise, und nur für diese Fälle, das Eintrittsalter auf 16% Jahre mit dem Stichtag für den 1. April 1937 für die Früh- jahrseinstellung und für den 1. Oktober 1937 für die Herbsteinftellung 1937 herabgesetzt wird.

GemeinschaftsarbeitKdF." und Mainzer Karneval.

NSG. Um jedem Volksgenossen zu ermöglichen, sich an dem Frohsinn des rheinischen Karnevals zu beteiligen und den goldenen Humor der Fastnachtv- wochen aus eigenem Erleben kennenzulernen hat die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude mit dem Mainzer Karnevalsverein als dem Trager der alten Mainzer karnevalistischen Tradition em Abkommen

Heima t", der , genossen, die seiner Arbeit em c- r----. leihen, schon manchen gehaltvollen Abend vermit­telt, hatte für gestern Abend wieder zu einer Ver­anstaltung eingeladen, die in schöner Form das Wesen der Arbeit kennzeichnete, die der Landschafts- bunb leisten will. Alle Darbietungen des Abends waren volkstümlich in bestem «Sinne. Die zwei Abendstunden vereinigten alle Teilnehmer in schö­ner Gemeinsamkeit. Der Saal des Gaf£ ßetb war bei weitem überfüllt, als die. Reihe der Darbietun­gen begonnen wurde. Drtsnngleiter Dr. Mi ch sprach herzliche Worte Der Begrüßung, hieß vor allem die Vertreter der Partei und ihrer Gliede­rungen und die Vertreter der Behörden willkommen Er gab feiner Freude darüber Ausdruck, daß sich auch Kameraden im feldgrauen Tuch eingefunden hatten. Er sprach über den Sinn des Abends, der heimischen Formen volkstümlichen Wesens Ausdruck geben solle Der Abend solle im Geiste dahm fuh­ren, wo der Quell unseres Volkstums klar fließen könne: auf das Land! Dank gebühre vor allem den vier Mundartdichtern, die sich zur Verfügung gestellt hatten, dann dem Volkstanzkreis, dem Mad- chenchor Klein-Linden und allen übrigen Mitwir-

In bunter Folge reihten sich dann die einzelnen i Darbietungen aneinander. Der Mad chenchor . von Klein-Linden sang unter ber Leitung Dnn Lehrer Rau in einfachem Volkston eine An- zahl schöner Volkslieder (Ein Wörtchen nur von Büchse,Wie's daheim war" von Cornelius,Auf Wiedersehn" von Hermann Löns undFeldemwarts flog ein Vögelein") Mit besonderer Freude horte man dann auch dasDeutsche Lied" und das stim­mungsvolle LiedDer Rotdorn blüht auf dem Schiffenberg", die beide in ihrer textlichen Fassung von1 g-rau Steiner und in der Melodie von Pfarrer Steiner- Hausen geschaffen wurden. Die Vorträge des Chores wurden sehr dankbar und nut lebhaftem Beifall aufgenommen. Der V o l k s t a n z- freie des L a n d s ch a f t s b u n d e s V o l k s- tum und Heimat, der am Anfang seiner Ar­beit steht, brachte vier einfache Volkstänze zur Auf­führung, die recht frisch von den Mädchen getanzt wurden. Auch ihnen wurde viel Beifall zuteil. Die Bauernkapelle Klein-Linden, die sich in blauen Bauernkitteln und mit roten Hals­binden zeigte, füllte einige Pausen mit guter Musik begleitete zum Teil die beschwingten Volkstänze und auch die gemeinsam gesungenen Lieder, die der Abend brachte. Diese gemeinsamen Lieder, (Am Holderftrauch" undDie schöne Schafenn , em Volkslied aus der Odenwälder Spinnstube) wurden von jedermann gerne mitgesungen. Das Lied aus dem Odenwald wurde unter der Leitun» v°n Georg Heß gelernt, so daß die Zuhörer auch rasch

sen? Untersuchungsgefängnis Wochen, Monate vielleicht. Endlose Gerichtsverhandlungen ... Kem Mensch wird ihr glauben, daß sie von allem nichts gewußt hat. Damit hat Monno recht .

Aber was sonst? Weder Monno noch Polizei -y gibt es ein Drittes ...? Doch, vielleicht gab es ein Drittes. Allein verschwinden. Aber dazu braucht man den neuen Paß, den Monno ihr erft auf dem Schiff aushändigen wird. Also von dem Schiff ver­schwinden. Wie, das muß sich finden. Man wird

b Ich wartete nur bis zu irgendeiner recht kleinen Station, ich wußte nicht einmal, wo ich war, als ich ausstieg. Aber ich fühlte mich für den Augenblick doch einigermaßen geborgen in dem häßlich tape­zierten Zimmer der kleinen, versteckten Pension, die mir der verschlafene Bahnbeamte empfohlen hatte.

Ich schlief wie ein Stein. Aber als ich bann am andern Morgen die Zeitung aufschlug, fand ich darin mein Bild, und dann jeden Tag neue schreck­liche Dinge über Ostrowski, über mich, über Monno, ja gerade auch über Monno. Es wurde mir klar, daß er für mich vielleicht noch gefährlicher war als die Polizei. Mein Geld wurde auch immer weniger, ich hatte in der Eile nur ein hundert Franken zu mir stecken können. Es schien mir alles so schreck­lich aussichtslos ich war so allein, so verzwei-

Ottv Dill. , , , ,

Einmaliges Gastspiel von Amelia Helmholz von der Vroadcasting.Eompame Neuyork.

Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Morgen, Dienstag, 19. Januar findet em emrna.- ges Gastspiel der Sängerin Amelia H e lrn h o l Z von der Broadcasting-Companie aus Neuyork! ftatt. Amelia Helmholz singt die Partie derMicaela inCarmen", Oper von G. Bizet. Die Sängerin befindet sich augenblicklich auf einer ©aftfpiel^eife in Deutschland und hat in Wlesbaden Baden- Baden, Kassel und in vielen anderen Städten große Triumphe gefeiert. Die Intendanz des Stadtthea­ters macht^ darauf aufmerksam, daß die Vorstel­lung als 17. Vorstellung der Dienstag-Miete ftatt- fmÖCt Dortrag in der Universität.

Rektor, Dozenten- und Studentenschaft der Uni­versität laden in unserem heutigen Anzeigenteil zu einem Vortrag ein, der am morgigen Dienstag­abend in der Neuen Aula stattfmden wird In dem Vortrag wirdDer Nationalitatenkampf an der deutsch-dänischen Grenze" behandelt werden. (Siehe heutige Anzeige.)

Abteil saß und die rasende Spannung nachUeß, kam plötzlich die Angst. Mit meinem falschen Pah über die Grenze, wo am Ende schon em Haftbefehl für mich lag? Je mehr der Zug sich der Grenze näherte desto unmöglicher schien es mir, fjeute noch einmal eine solche Nervenprobe -u bestehen. Lieber noch kurz vorher aussteigen, einfach aufs Geratewohl. Vielleicht kam man auch unauffälliger zu Fuß über

3 Tritt von rechts an den Schalter heran; mit Vorrang wirft du abgefertigt, wenn du ein Telegramm einlieferst, ein Gespräch anmeldest oder als Schwerbeschädigter in eigner Angelegen­heit einlieferst und einen Ausweis der Fursorge- stelle vorzeigst.

4 Klebe die Marken vor der Einlieferung selbst auf die Sendungen: bei Briefen, Postanweisun­gen und Zahlkarten bist du dazu verpflichtet.

5. Bereite den Einlieferungsschein vor. Bei Post­anweisungen und Zahlkarten hängt er am Formblatt an; für andere Fälle hangen fie tm Schalterraum aus. Benutze auch bei geringem Postverkehr ein Einlieferungsbuch. Der lose Schein geht leicht verloren.

Halte dein Geld abgezählt und geordnet bereit, lege bei gleichzeitiger Ein- und Auszahlung von drei und mehr Poftanweisungs- ober Zahl­kartenbeträgen sowie beim Einkauf von drei oder mehr verschiedenen Sorten von Wertzeichen eine aufgerechnete Zusammenstellung vor.

Zum vorigen Freitagabend hatte die Akade­mische Auslandsstelle die an unserer Universität tudierenden Ausländer zu einem Vortragsabend in das Stube ntenhaus ein geloben. Auch die kultur- wissenschaftliche Fachschaft hatte sich ZU diesem Vor­trag eingefunden, um mit den ausländischen Kom­militonen zusammen sein zu können.

Prof. Dr. W. Fischer, der Vorsitzende der Aus­landsstelle, begrüßte die Vertreter von Partei und HI. und die übrigen zahlreichen Zuhörer. 3nJemen Ausführungen kam er auf den Sinn dieser Abende zu sprechen. Dies unterstrich auch der Stubenten- führer Frank, der besonders hervorhob, daß es wichtig sei, wenn die ausländischen Studierenden das wahre Gesicht des neuen Deutschlands kennen- lernen würden, um dann in ihrer Heimat davon berichten zu können. Gerade die Pflege der Aus- lanbsftubierenben fei schon immer von der Studen­tenschaft betrieben worden und werde besonders heute betont. Der Geist des Nationalsozialismus werde Gelegenheit haben zu zeigen daß er groß und stark ist und daß er eine wirkliche Weltan- schaumig im wahrsten und besten Sinne des Wor- tes sei, denn er kämpfe nicht nur um die letzte Durchdringung der deutschen Menschen, sondern auch um Verständnis bei den anderen.

Der Studentenleiter der Akademischen Auslands- stelle stuck, phil. Mahr hielt dann einen längeren

leben, ist es ein aufregendes Ereignis, wenn wir zum Fernsprecher gerufen werden, wo uns das Fräulein vom Amt eröffnet:Sie werden von Berlin verlangt. Bitte melden Sie sich. In ziem­licher Hast und mit spürbarem Herzklopfen geben mir unsere Antwort. Ein Ferngespräch ist ferne Kleinigkeit, denn immerhin muß es schon eine hocyft wichtige Sache sein, wenn jemand in Berlin es für notwendig hält, sich mit uns telephonisch zu unterhalten. Noch aufregender wurde es freilich sein, wenn wir zu einem Ferngespräch aus Pans oder Amsterdam gerufen würden. Aber für oas Fräulein vom Amt bedeutet selbst das feine Seusa- tton mehr. Ihr Feld ist die Welt und wo der Telephondraht die Landschaft durchquert sn es auch am Wüstenrand ober im zerklüfteten Berg-

ihren Trägerinnen neue Aufgaben setzen. Bis da hin jedoch wird das Fraulem vom Amt noch jene wichtig-Tätigkeit zu verrichten haben, bie bn 6er heute umfassenden Inanspruchnahme des Fern­sprechers unerlützlich ist, H.W.Sch.

Vornotizen.

Tageskalender für Nlonlag.

Volksgemeinschaftsabend des Fähnlein 21416: 20 Uhr im Caf6 Leib. Glona-Palaft, .Selters weg:Fridericus". - Lichtspiechaus, Bahnhof- ftrafte: Susanne im Bade'. Goethe-Bund und Kaufmännischer Verein: 20 Uhr Lichtbllderoortrag von Professor WalterDeutschland in der neuen ülula. Oberhessischer Kunstverem, Turmhaus am Brand: 17 bis 18 Uhr Ausstellung von Oelgemal- ben, Aquarellen und Zeichnungen von Professor

Es ist noch Zeit genug, die Ccmnebiere entlangzu- ( gehen", fuhr Monno fort.Sie können sich hser unbe­sorgt sehen lassen, die Polizei wird noch ruckst. nach uns fahnden, sonst wüßte ich schon Bescheids Dieser Apparat funktioniert ziemlich langsam langsamer jedenfalls als bei uns. Wenn wir jemanden suchen er machte eine kleine Pause und lächelte Evelyn freundlich in die Augenmir swden ihn be­stimmt, ganz gleich, in welchem Srh eil Das finb o die Vorteile einer wirklich gutgeleiteten inter­nationalen Organisation. Die Polizei ist schließlich immer an die engen nationalen Grenzen gebunden. Aber das scheint Sie nicht zu interessieren. Wie ist es also: Wollen Sie noch vorher in die Stadt/ 'Rein? Schade, Marseille ist sehr schön am Abend. Aber wie Sie wollen. Wir brauchen bann erst um halb neun hier abzufahren. Ich schicke Ihnen das Mädchen hinauf, wenn der Wagen da ist. Ruhen Sie sich noch ein wenig aus, das Mädchen wird Ihnen servieren, was Sie wünschen. Dmieren kann man noch auf dem Schiff. Auf Wiedersehen also bis nachher!"

Als Evelyn endlich wieder allein in ihrem klei­nen Fremdenzimmer saß, begann sie allmählich, wie aus einer Betäubung erwachend, sich über alles klarzuwerden, was Monno ihr vorhin gesagt, cs waren eigentlich nichts als ganz exakte Anweisungen eines vorzüglichen Regisseurs, der solche Stucke mit geübter Sicherheit zu inszenieren verstand. Es grenzte an Zauberei, aber wie hatte er gesagt:Die Vorteile einer wirklich gutgeleiteten internationalen Organisation." Filialen in Paris, Marseille m Rio be Janeiro und weiß ber Himmel wo noch. Aus-

Wildschutz on den Autobahnen.

Der Wechsel von Will) über die Reichsautobahnen bildet namentlich bei Nacht eine Gefahr sur den Kraftverkehr. Da und dort haben sich Unfälle von Kraftfahrern ereignet oder ist Wild zu Schaden | gekommen. Versuchsweise werden nun, wie der

Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen mitteilt, in nächster Zeit an

ten Wildwechsels zur Warnung des Kraftfahrers

Ä °ns°bracht.^dt«h°uptl°chüch WU

gezeichnet .. .1

Nur Evelyn sprang plötzlich aus ihrem Sessel auf nur daß es sich hier eben um eine Ver­brecherorganisation handelte! War sie denn wirklich schon ganz und gar wahnsinnig, daß sie auch nur einen Augenblick ernsthaft daran gedacht hatte, auf biß Vorschläge, nein die Anweisungen dieses Monno einzugehen? Wahnsinn, Heller Wahnsinn!

Also dann lieber zur Polizei, sich verhaften las-

Zu Beginn der kurzen Eröffnungsfeier meldete zunächst der Leiter der Schule, Gefolgfchaftsfuhrer A l g e y e r , dem stellvertretenden Bannfuhrer, Bannadjutant D ö l z i n g, den Lehrgang.

Ihr sollt brennen Nicht wie Asketen, Die in Gebetekl Sich bekennen, Nein, wie Soldaten, Die tief in Gräben Gebete leben Durch ihre Taten.

sprach der L a g e r l e i t e r. Nach der Flaggenhissung hielt ber stellvertretende Bannführer Bolzing eine kurze Ansprache. Er gab zunächst emm kurzen Rückblick auf die Führerschulen der Hitler-Jugend. Weiter sprach er über die Bedeutung der unteren Führerschaft für die HI. und die Haltung derselben. Sodann übergab ber stellvertretende Bannfuhrer dem Schulleiter die Schule und erklärte den ersten Lehr­gang für eröffnet.

Wieder ist eine Schulungsstätte der nationalsozia­listischen Jugend geschaffen. Auch sie wird Zeugnis ablegen vorn Willen der Ausrichtung der deutschen Jugend im Sinne unseres Führers.

Vortragsabend

der akademischen Auslandsstelle.

ders originell davon erzählte, wie in 9Jau<r -- zeit, wie nach der Eiszeit die paradiesische Berg­straße entstand, während der nassauische Dichter eine lustige Betrachtung über den Namen des yei- rnischen Flusses, der Lahn, gab. Dann folgten die Einzelvorträge ber Heimatbichter, die immer wieber burch bie schon erwähnten Darbietungen bes Mab- chenchores Klein-Linben, des Dolkstanzkrekses und der Bauernkapelle abgelöst wurden.

Zunächst trat ber Odenwälder Jcyeph Stoll auf und erzählte in lustiger unb gereimter Form vomSündenfall" und dem Apfel, an dem die Männer heute noch zu beißen haben. Ihm folgte der Schlitzerländer K. Steinacker, der recht drastisch charakterisierte, wie das mit einem Bauern- burschen ist, ber brei Jahre bei den Soldaten in ber Stabt war, dann nach Hause kommt undhoch­deutsch schwätze wollt". Einen großen Erfolg errang bann ber Nassauer Th. Wittge n mit der humor­vollen Nutzanwendung der stehenden nassauischen RedensartDe schlaag", bie er in allen möglichen Variationen ausnützte. Die Lachsalven, die er aus­löste steigerte er bann noch mit einem weiteren Vortrag, in bem er schilderte, wie es nassauischen Bauern gelang, vom regierenden Herzog, der bas Fluchen in seinem Ländchen verboten hatte, mit viel List und Tücke den hochoffiZsellen Gebrauch eines Fluches abzuzwingen. Schließlich beschloß Georg Heß den Reigen ber munbartlichen Dar­bietungen mit seinen treffsicheren Gegenüberstellun­gen von Stadt und Land, mit seinen Schilderungen ber Werrerarer Sitt' uitb Oart" und ber Hutten­berger Landschaft. Auch er wurde oft durch stumi- scheu Beifall unterbrochen. Der urwüchsige Humor, ber in all den Darbietungen ber Munbartdichter zum Ausdruck kam, bereitete wohl jedem der Zu­hörer große Freude.

Mit herzlichen Worten des Dankes an alle Mit- wirkenden und mit dem Gruß an den Führer Adolf Hitler schloß der Ortsringleiter Dr. Michel ben erbaulichen Abend. Gemeinsam würben das Deutschlandlied und das Horst-Wejsel-Lied gesungen.

Leiber war es nicht allen Volksgenossen, bie an diesem Abend teilnehmen wollten, vergönnt, dabei zu sein, denn ber Saal mußte vor Beginn der Ver­anstaltungen polizeilich geschlossen werben. Diele Volksgenossen, bie von ber Saaltüre bis an ben i StraßenraubSchlange stauben", mußten leider : unverrichteter Sache nach Hause gehen.

Es ging leichter, als ich gebacht hatte. Du mußt i nicht beuten, daß ich von Natur raffiniert bin , Evelyn legte Alland beschwörend bie Hand auf ben Armaber in Augenblicken höchster Gefahr hat man oft eine gewisse Ueberwachheit, alle Sinne sind aufs höchste gespannt, und man tut ganz von je(ber das Richtige. Auf unserer Flucht aus Ruß­land, als Kind noch, habe ich das schon wehr als einmal erlebt. Und jetzt erging es mir ganz ähnlich

Es war alles ganz programmaßig verlaufen, um neun auf dem Schiff. Bis etwa halb zehn war alles geordnet. Ein vorzüglicher Regisseur, dieser Monno, nicht die kleinste Nebensächlichkeit war ver­gessen.Gerade noch Zeit, sich zum Diner umzu- zieheu, sagte er, und bann ging jeher m seine Kabine. Die Stewardeß hatte mir schon das Abend­kleid herausgelegt ein sehr geschmackvolles, ganz aus stahlblauen Pailletten, mit einer einzigen, euch tenbroten Blume am Gürtel wundervoll! Ich hätte es gern wenigstens rasch mal anprobiert. Aber ich hatte keine Zeit zu verlieren. Mehr als mein Toiletteköfferchen konnte ich unmöglich mitnehmen. Ganz leise öffnete ich meine Kabinentür unb druckte sie von außen vorsichtig wieber zu. Niemand war auf dem Gang, und mit zwei Schritten war ich mitten in einer Gruppe von Abschiednehmenden, die sich eben geräuschvoll trennte. Die Sirene heulte befehlend. Freunde und Angehörige der Passagiere drängten zum Fallreep, um sich mit der Barkasse wieder an Land setzen zu lassen. Ich brauchte mich nur dem Strom anzuschließen, der mich ganz von selber unbemerkt ein paar Minuten später wieder am Kai absetzte. Ich hatte bloß den einen Ge­danken: rasch über bie Grenze. Jrgenbem Uni­formierter gab mir bie Auskunft, daß es noch einen Zug nach Genua gäbe, vielleicht, wenn ich mich be­eilte, konnte ich's noch schaffen ... Ich tarn gerade noch zurecht. Aber als ich dann allein in meinem

Vergangenen Sonntag weihte ber Bann 116 feine erste Bannführerschule. Damit wurde eine Lucke g schlossen, die seither empfindlich zu spuren war Gefolgschafts- und Unterbannsuhrer wurden auf den Gebietsführerschulen geschult, wahrend die Kamera schafts- und Scharführer lediglich auf die Bann- und Unterbannschulungen angewiesen waren.

Geschaffen wurde die Bannführerschule, um einmal den Führernachwuchs 3um

um die Führerschaft mit dem notigen Rüstzeug ihrer Tätigkeit zu versehen. Für die Dauer ihres Auf enthaltes werden die Führer vollkommen umsonst verpflegt, auch kostet sie die eigentliche Schu ring nichts. Vorerst sollen in sechs emwochigen Kursen die Führer bes Bannes geschult werben. Dtß Anzahl der Kursusteilnehmer beträgt durchschnittlich dreißig

Das fremde Gesicht.

Vornan von Garen.

19 Fortsetzung. (Nachdruck verboten!)

getroffen, wonach eine Gemeinschaftsarbeit beim diesjährigen Karneval sichergestellt wird. Die NS.- GemeßischaftKraft durch Freuds übernimmt einen großen Teil der Karten des Mainzer Karne­valvereins für die Sitzungen in der Stadthalle der , Mainzer gut Stubb" zu bedeutend ermäßigten Preisen und ist in allen Kommissionen des Mainzer Karnevalvereins vertreten. Das Amt'Reifen unb Wandern und Urlaub" wirb Sorge tragen, Beforde- runqsangelegenheiten für ben Transport von Tau­senden von Volksgenossen zu den einzelnen karne­valistischen Sitzungen unb zu dem großen Rosen­montagszug in Mainz bereitzustellen.

Publikum und Schalterverkehr bei der Post.

Die Post bittet, die folgenden Winke zu beachten und so zur flotten Abfertigung am Schalter beizu-

Suche von vornherein ben richtigen Schalter auf. Hinweisschilber helfen dir dabei.

2. Komme nicht gegen Schluß der Schalterstunden. Wähle die schwächeren Verkehrsstunben (vor- mittaqs unb bie ersten Nachmittagsstunden), wenn deine Sendungen eine besondere Behand­lung erforbern (Ausland, Zollpapiere, Ausfuhr­genehmigungen, Devisenbestimmungen, Kursbe- | rechnungen usw.). .

Ein Heimaatbend des Landschastsbundes. S(Wer °ng°°r°°>-,«« ~ -bitber