der
Das war natürlich etwas für Vern, wie für uns alle; aber er als echter Flieger dachte erst an die Maschine.
Sie helfen uns sicher die Kiste auf den Strand ziehen, Vern, wenn Sie es ihnen sagen", riet ich.
„Das ist nicht nötig", gab er zur Antwort. „Ich haue ab und setze die Kiste auf die Räder auf. Flacy genug ist es, und der Sand sieht ein ziemliches Stück hinan gut und fest aus."
So flog er denn ab, um sein Vorhaben auszuführen, während wir übrigen bei unfern neuen Freunden blieben und uns fragten, was sie wohl tun würden, wenn die Motoren losbrummten und das Flugzeug in die Lüfte stieg.
Aber unser Rätselraten war umsonst. Wir wären nie darauf gekommen, daß sie sich so gebärdeten, wie es tatsächlich der Fall war. Statt sich vom Motorengedröhn einschüchtern zu lassen — statt voll Verwunderung zu starren, als der große Vogel losrollte, oder offenen Mundes zu gaffen, als er sich schräg legte, herumschwenkte und in die Höhe raste, warfen sie kaum einen Blick auf die seltsame Erscheinung. Selbst als ich mit ihnen sprach und auf das Flugzeug über uns hinwies, lächelten sie nur, schauten mir' zuliebe höflich hinauf und wandten ihre Aufmerksamkeit wieder ihrem ruhigen Geschnatter und uns Weißen zu.
Als nun das Flugzeug herunterkam und schließlich ausgerollt war, beachteten sie nur eines daran, daß nämlich die Flügel einen breiten Schatten auf den Boden warfen — einen Schatten, der in jener sonnenversengten und zumeist baumlosen Gegeno selten und willkommen war. Als sie den Schatten erblickten, machten sie sich ihn auch sogleich zunutze, sie hockten oder laaen bald unter den breiten Tragflächen auf dem Boden, ohne dem großen Vogel, der die merkwürdigen weißen Menschen in ihr Land gebracht hatte, die mindeste Aufmerksamkeit zu schenken. . ,
Wir verlebten in den nächsten zwei Wochen die unangenehmste Zeit, die uns je auf afrikanischem Boden beschieden war. Schuld waren die Hitze unv der Wind, nicht etwa unsere nackten Freunde, und
am ersten Tag meinte es sogar der Wind noch gur mit uns. Darum sind wir wohl auch überhaupt geblieben; denn als wir einen Tag erlebt hatten, an dem uns der Wind in seinen Staub- und Sand- wolken nicht halb erstickte, hegten wir die kühne Hoffnung, daß uns der nächste Sonnenaufgang wieder so einen Tag bescheren würde. Die Turka- nas der Gegend beschäftigten uns natürlich ganz besonders. Die Männer waren bei unserer Ankunft sämtlich splitternackt: die Frauen trugen verkürzte Röckchen aus gegerbten Häuten oder Baumrindentuch. Aber beim Volladen des Flugzeuges hatten wir schon an Eingeborene gedacht; so kam es denn, daß noch vor unserer Abreise fast jeder Angehörige des Stammes ein Kattunstück als persönlichen Besitz in Händen hatte. Die nackten Kerle stolzierten nun in Kostümen herum, die zwar noch immer rechr dürftig waren, aber gleichwohl für ihr Aussehen eine gewaltige Veränderung bedeuteten.
Es war höchst seltsam, wie wenig Eindruck das Flugzeug auf sie machte. Sie starrten es an, als es ankam, und in der Folge weckte es anscheinend ihre Neugierde nicht mehr im mindesten. Vern nahm einen Schwarzen an Bord, zusammen mit einem unserer Boys, der den Dolmetscher spielte; als sie landeten, trat der Bursche heraus, als ob rein gar nichts vorgefallen wäre. Wie uns Vern erzählte, hatte er oben versucht, seinen Fluggast auf das aufmerksam zu machen, was es unter ihnen auf dem Boden zu sehen gab; der Mann schaute auch hinaus, bezeugte aber keinerlei Anteilnahme. Dann ließ Vern den Dolmetscher hinunterzeigen und „Baum" sagen, als sie einen knorrigen Baum überflogen, der einsam unten auf der Ebene stand. Aber der Turkana schüttelte den Kopf.
„Nein", gab er zur Antwort, „das ist kein Baum. Du schaust hinauf, wenn du einen Baum ansiehst, und du kannst unter einem Baum her gehen, aber wir sind über dem Ding da unten."
Er verhielt sich nicht anders, als man ihm eine Kuh aufzeigte. Er wollte nichts davon wissen, daß es eine Kuh sei; „denn eine Kuh hat Beine", und natürlich waren von der Luft aus keine Beine zu sehen..
Büchertisch.
— E. G. Kolbenheyer: Klaas Y, der große Neutrale. Novellen. (Die Kleine Bücherei, Nr. 71.) Albert Langen / Georg Müller, München, 1936. — (535.) — In diesen sechs neuen Novellen erzählt Kolbenheyer von dem Zauber der Kindheit und der allzu früh entschwundenen Jugend, von der Güte und Einfalt des menschlichen Herzens und von der unstillbaren Sehnsucht der Menschheit nach dem Glück und der Erfüllung aller erträumten Wunder.
— Nikolaus Sokoloff: So begann der Bolschewismus. Preis in Leinen gebunden 3,20 Mark. Deutsche Verlagsgesellschaft, Berlin SW. — (472) — Der von der Koltschak-Regie- rung zur Untersuchung der entsetzlichen Vorgänge um die Ermordung der Zarenfamilie eingesetzte Untersuchungsrichter schildert in diese Buche auf Grund sorgfältig vorgenommener Zeugenaussagen den Leidensweg der letzten Romanows. Ein furchtbarer Tatsachenbericht ist hier entstanden, der die Erinnerung an erschütternde Einzelheiten aus den Anfängen des Bolschewismus und an den Schrecken des Bürgerkrieges zwischen Weiß und Rot wachruft.
— Luftfahrt-Fibel für die deutsche Jugend. Von Hayo Folkerts, Leiter der deutschen Luftfahrt-Werbeaktion, und Fischer von P o turzy n, Hauptmann a. D. 70 Seiten. (Dürrs Vaterländische Bücherei.) Verlag der Dürrschen Buchhandlung, Leipzig. — (441.) —
— Wehrhaftes Deutschland. Herausgeber: Günther von Einem. Verlag: Dürrsche Buchhandlung, Leipzig C 1. — (434.) — Eine Lieferfolge, die zum Ziel hat, die „Innere Liebe zur Waffe" (Worte des Führers) zu wecken, zu erhalten und zu pflegen. Herausgeber und Verlag verfügen über eine Anzahl bewährter militärischer Mitarbeiter. Jedes Heft der Lieferfolge wird einer bestimmten Waffengattung oder einem Wehrmachtsteil gewidmet. So kommen nacheinander Infanterie, Artillerie, Marine, motorisierte Kräfte usw. zu Wort. Preis pro Heft: 1.— RM.
— E. Linß: G e l ä n d e d i e n st. 228 Seiten mit vielen Abbildungen. Gebunden 4.— RM. Dürr-
Lich, 17. Jan. Am Samstagabend veranstaltete ... Motor sturm 5 / M 147 des N. S. K. K. in der hiesigen Turnhalle ein großes Konzert zu Gunsten des W i n t e r h i l f s w e r k e s. Der geräumige Saal war bis zum letzten Platz besetzt. Unter den Gästen sah man u. a. den Gauamtsleiter der NSV., Bürgermeister Pg. Haug, die Vertreter der Partei und ihrer Gliederungen, sowie einige höhere Führer des NSKK. Die Musik wurde aus- aeführt von dem Musikzug der Motorstandarte 147. Weiterhin wirkte mit die hiesige Sängeroereinigung „Cäcilia" und ein Schülerchor, die sich im Hinblick auf den guten Zweck der Veranstaltung gern und freudig zur Verfügung gestellt hatten. Nach einleitenden Bearüßungsworten des Sturmführers Pg. Rinker (Nonnenroth) sprach Gauamtsleiter Bürgermeister Pg. Haug (Darmstadt), ein Sohn unserer Stadt, Worte des Dankes an alle Beteiligten, die zum guten Gelingen des Konzertes beigetragen hatten, und betonte besonders, daß wichtiger als der materielle Gewinn der Gemeinschaftsgeist sei, der in
Ein Baum ist kein Baum?
Warum ein Flugzeug in afrikanischer Wildnis keinen Eindruck machte.
Von Martin Johnson t»
feiern. Dem hochbetagten Geburtstagskinde wurdeis aus allen Kreisen der Bevölkerung unserer Stadt zahlreiche Glückwünsche und Geschenke zuteil. Der hiesige Posaunenchor brachte dem alten Herrn am Abend ein Ständchen dar. Möge es ihm vergönnt sein, noch viele Jahre im Kreise der Seinen bei bester Gesundheit zu verleben.
wq. G r o ß e n - B u s e ck , 17. Jan. Der Welchen, steiler i. R. Wilhelm Scheld I., wohnhaft Bahnhofstraße 1, feierte gestern in geistiger und körper, lieber Rüstigkeit im Kreise seiner Kinder, Enkel und Urenkel seinen 82. Geburtstag Der hochbe. tagte Mann nimmt noch regen Anteil an den Ge- schehnissen der heutigen Zeit und hilft noch bei sämtlichen Haus- und Feldarbeiten mit.
Rundfunkprogramm.
Dienstag, 19. Januar:
6 Uhr: Der Tag bricht an! — Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7. Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9.30: Volksmusik. 10: Schulfunk. Deut, sche Volkslieder aus Lothringen. 11: Nachrichten. 11.30: Landfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittags- konzert. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Nach Tisch gönnt Euch ein wenig Rast, seid bei Frau Musica zu Gast! 15: Volk und Wirtschaft. Was sollen wir essen? (3) Ausländische oder inländische Le. bensmittel? 15.15: Die deutsche Frau. Die glückliche Ehe, wir Frauen gestalten sie. 16: Nachmittags- konzert. 17.30: Jolanthe — praktisch gesehen. 17.50: Zeitschriftenschau. „Das Volk", Kampfblatt für vol- hische Kultur und Politik (Nibelungen-Verlag, Ber. lin). 18: Konzert. 19: Kapelle Hauck spielt auf. 19.30: Kampf dem Verderb! 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Um chaltpause. 20.15: Querschnitt durch den Reichs. Parteitag der Ehre 1936 (I). 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem .Sendebezirk. Sportbericht. Nachrichten der DAF. 22.30: Josef-Reiter-Stunde. 23: Zanfr und Volksmusik. 24 bis 2: „Fraulein Mandarin". Operette in drei Akten.
Rückblick auf den „Reichsparleitag der Ehre" im Rundfunk.
Vom 18. Bis 21. Januar wird der deutsche Rund- funk in zwei großen Sendungen einen Rückblick auf den „Reichsparteitag der Ehre" bringen. Spielleiter Albert Krämer hat im Auftrage der Reichssendeleitung aus den vom Par- teitag geschnittenen über 2000 Platten eine Sen- düng zusammengestellt, die die Höhepunkte der Er- eianisse bringt und von packender Wirkung ist. Die Aospieldauer einer Platte beträgt drei bis vier Mi- nuten. Es ist daraus ersichtlich, welche Mühe aufge- wendet werden mußte, um ein Geschehen, das rund acht Tage dauerte, in einer zweistündigen Sendung zusammenzufassen.
Wetterbericht
des Reich-Wetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
einer solchen Veranstaltung zum Ausdruck komme. Seine kurzen Ausführungen ließ er ausklingen mit einem Sieg-Heil auf den Führer und dem Gesang des Deutschlandliedes und des Horst-Wesiel-Liedes. Nachdem die Kapelle die Vortragsfolge mit einem schneidigen Marsch eingeleitet hatte, folgten in buntem Wechsel Konzertstücke und Potpourris, die verdienten Beifall fanden. Auch die Volkslieder, die die Sängervereinigung „Cäcilia" vortrug, fanden eine so begeisterte Aufnahme, daß sie sich noch zu einer Zugabe entschließen mußte. Ein kameradschaftliches Beisammensein mit Tanz beschloß den wohlgelungenen Abend, der auch in finanzieller Hinsicht ein Erfolg wurde.
Stammtag des Stammes Burgund in Daubringen.
$ Daubringen, 17. Jan. Arn Sonntag fand in Daubringen der erste diesjährige Stammtag des Stammes V Burgund statt, der von straffer Disziplin getragen wurde. Stammführer Schmul- b a ch (Lollar) eröffnete die Schulung, zu der etwa 60 Führer des Stammes Burgund angetreten waren, mit einem Vortrag über „Deutschen Sozialismus" und betonte besonders die sozalistische Haltung der Hitlerjugend, die ihren Ausdruck im Reichsberufswettkampf findet. Anschließend kündeten Lieder Geist und Ausrichtung der jungen Nation. Dann rückte die junge Mannschaft singend durch unsere Dorfstraßen hinaus auf den Sportplatz, wo Stammführer S ch m u l b a ch Ordnungsübungen und einen Uniformappell durchführte. Zu Mittag waren sie Gäste der Daubringer Bevölkerung. Der Nachmittag sah sie bei Sport und Spiel und im Freien mit Geländekunde eifrig beschäftigt. Inzwischen war auch Jungbannführer T a e s l e r eingetroffen. Er behandelte die wichtigsten fragen der Hitlerjugend und gab die Richtlinien für die Arbeit des Jungvolks in den nächsten Monaten. Mit dem Lied der Jugend und dem Gelöbnis der Treue zum Führer schloß der Stammführer den inhaltsreichen Stammtag.
Landkreis Gieren.
* Lich, 18. Jan. Am gestrigen Sonntag konnte Landwirt Reinhard Heller in voller geistiger und körperlicher Frische seinen 9 0. Geburtstag
sche Buchhandlung, Leipzig CI. — (442.) — Der „Geländedienst" ist eine Darstellung aus der Praxis für die Praxis. Der Verfasser hat in langjähriger Tätigkeit als Jugenderzieher Erfahrungen gesammelt. Er weist darauf hin, daß die gelände- dienstliche Jugendausbildung niemals ein Dorwegnehmen rein militärischer Ausbildungszweige fern kann. Besonderer Wert ist auf Kartenkunde, Zeltbau und Kleinkaliberschießen gelegt worden, im Anhang findet sich ein Führermerkblatt für das Abfassen von Befehlen, das zur Anlehnung dienen soll. Das Buch ist für die Hand des Jugendführers und Jugenderziehers geschrieben worden.
— Alfred Petto: Das verborgene Leben. 153 Seiten. Leinen 3,80 Mark. Verlag Josef Kösel & Friedrich Pustet, München. — (483) — „Das verborgene Leben" enthüllt uns die stille, zarte Geschichte der jungen Marie, die den schweren Weg der unehelichen Mutter gehen muh, schwer durch das Bewußtsein der eigenen Schuld und den Argwohn und den abweisenden Egoismus der Frau, in deren Hände die Verantwortung für sie und ihr Schicksal gelegt wurde. Es ist ein schlichtes Leben, in dessen Sorgen und Freuden während der langen Wartezeit im Wechsel der Jahreszeiten bis zur Geburt des Kindes wir hineinsehen.
Oberbeff en.
Konzert zugunsten des WHW.
Bei dem Flugzeugunglück in der Nähe von San Fernando bei Los Angeles ist, wie gemeldet, auch der bekannte Forschungsreisende Martin Johnson, der sich mit seiner Frau Osa an Bord befand, so schwer verletzt worden, daß er später im Sanatorium starb. Johnson war selbst ein begeisterter Flieger, der mit seiner Frau zusammen große Forschungsreisen im Flugzeug, besonders in Afrika unternahm und darüber in einer Reihe von Büchern, die weite Verbreitung gefunden haben, sehr anschaulich berichtete. Sein letztes Buch, bei F. A. Brockhaus in Leipzig erschienen, hieß „B a b u n a". Aus der Fülle von Episoden, die er hier erzählt, geben wir ein Erlebnis am Rudolffee wieder, das die fesselnde Art seiner Darstellung Zeigt.
Johnson war mit dem Flugzeug nahe am Ufer auf dem flachen Wasser niedergegangen, in einer Gegend so leer von Pflanzenwuchs, wie man sich wohl die Wüste Sahara vorstellt. Obwohl man kaum erwarten konnte, hier Eingeborene zu treffen, tauchte sehr bald eine Gruppe schwarzer Gestalten auf.
„Und richtig, da waren sie", erzählt Johnson weiter, „zwanzig oder fünfundzwanzig splitternackte Turkanas. Sie kamen ohne die mindeste Scheu an uns heran; sie taten auch gar nicht weiter neugierig. Fast machte es den Eindruck, als fei ein an ihrem Gestade landendes Flugzeug eine alltägliche Erscheinung für sie, obwohl mir klar war, daß sie höchstwahrscheinlich noch nie eins in ihrem Leben gesehen und sogar vielleicht noch nie davon gehört hatten. Es waren offensichtlich Turkanas; einer der Boys, die wir hatten, konnte ihre Sprache reden. Als sie herbeigekommen waren, bat er sie daher, uns an Land zu tragen, worauf sie ohne Zögern ins Wasser wateten, uns auf die Schultern nahmen und uns ganz sanft hinter dem schlammigen Strand auf troefnem Grund absetzten.
Noch immer weckte das Flugzeug ihre Neugierde nur wenig. Wir waren ihnen viel merkwürdiger; sie schwatzten lebhaft untereinander, betasteten unsere Kleider und lächelten oder deuteten auf unsere Gesichter und kicherten offensichtlich über die lächerliche Tatsache, daß mehrere Männer und eine Frau weiß waren.
Noch immer liegen wir im Grenzgebiet zwischen kalten arktischen und milden vom Meere kommen- den Luftmassen, wobei seit Sonntag die ersteren stärkeren Einfluß nehmen konnten. Inzwischen sind mit einer neuen Atlantikstörung wieder feucht-milde ßuftmaffen hereingedrungen, die an der Kaltlust zum Aufgleiten kommen und bereits am Montag neue Niederschläge (meist Regen) herbeiführen werden. Auch für die Folge bleibt eine Grenzlage erhalten, die eine gewisse Unbeständigkeit bedingt.
Aussichten für Dienstag: Zunächst bedeckt und zeitweise Niederschlag (meist Regen), dann wieder mehr veränderliche Bewölkung, bei lebhaften östlichen bis südlichen Winden nur wenig milder.
Aussichten für Mittwoch: Fortdauer der unbeständigen und ziemlich kalten Witterung.
Lufttemperaturen am 17. Januar: mittags 2,5 Grad Celsius, abends —0,7 Grad; am 18. Januar: morgens —2,0 Grad. Maximum 2,5 Grad, Minimum heute nacht —2,1 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 17. Januar: abends 0,1 Grad; am 18. Januar: morgens 0 Grad. — Sonnenscheindauer 2,2 Stunden.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 36: 11250. Druck und Verlag: Brühl'sche Unioersitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags
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