Einzelbild herunterladen

stet, kehren gern in Rüdesheim ein, bewundern von den Terrassen und dem Balkon des Hauses die Aussichtwonderful ..Auffallend schöne Menschen kommen von Schweden und von Nor­wegen, so erzählt der Herbergsvater weiter, kraft­strotzende muntere von Jugoslawien, viele Belgier gehen aus und ein, auch Franzosen. Alle die ausländischen Gäste sind erfüllt von scheinbar fest­verankerten Vorurteilen über das nationalsozia­listische Deutschland, erfüllt von Vorurteilen, die die gutwilligen unter ihnen sofort revidieren, wenn sie (sofern es nicht schon früher geschah) den Fuß über die Schwelle der herrlichen Rüdesheimer Her­berge gesetzt haben ...

Der Führer des Landesverbandes Rhein-Main, Gebietsführer Geißler, sprach bei einer Rund­fahrt der Presse durch einige Herbergen des Ge­biets über das Wollen des Verbandes, über die Art feiner Arbeit und über Zukunftspläne. In nächster Zeit sollen, so sagt er u. a., in unserem Gebiet »mehrere neue Jugendherbergen gebaut wer­den. Wie sich die Absichten verwirklichen lassen, hängt vom Ergebnis der Werbetage ab. Die Arbeit, die im Landesverband zu leisten ist, so sagt er wei­

ter, ist schwer und verantwortungsvoll. Aus bloßen Uebernachtungsstätten müssen Heimstätten der Ju­gend werden. Große Vermögenswerte sind im Ju- gendherbergswerk zu verwalten. In der Arbeits­gemeinschaft von Partei, HI., BDM. und Lehrer­schaft wird die Arbeit bestritten. Einfachste, lebendig gestaltete Verwaltung wird gepflegt und erstrebt, denn das Iugendherbergswerk kann nicht mit Reichszuschüssen rechnen. Das Jugendherbergswerk ist ein Werk der Gemeinschaft und muß deshalb von der Gemeinschaft getragen werden. Von der Elternschaft erhofft man alles Verständnis und alles Vertrauen. Ueberall sind die Herbergen und ist damit die Jugend, die dort ein- und ausgeht, in der Obhut bewußt Verantwortung tragender und ge­schulter Herbergseltern. Eine große Ausgabe unserer Zeit ist es, die Jugend immer mehr zum Wandern anzuhalten, denn Vaterlandsliebe wächst im letzten Sinne aus wahrer Heimatliebe. Der Reichsopfertag für das deutsche Jugendherbergswerk, so sagt Ge­bietsführer Geißler am Schluß, wird auf den Wunsch des Führers durchgeführt. Die Sammeltage sollen gleichzeitig Werdetage für eine edle Sache sein, die den Pflichtenkreis des ganzen Volkes berührt. N.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

1900 Union Niederrad.

Die Spielvereinigung 1900 setzt am morgigen Sonntag ihr Gesellschaftsspiel-Programm mit dem Spiel gegen Union Niederrad fort. Die Niederräder sind keine unbekannten Gäste. Zählen sie doch zu den Mannschaften, die schon seit Jahren mit 1900 in engstem Spielverkehr stehen. Fast regelmäßig alle ein bis zwei Jahre kommen sie zu einem Spiel nach Gießen. Ueber die Spielstärke der Niederräder sind Ausführungen nicht erforderlich. Die Mannschaft hat sich schon immer eines guten Rufes zu erfreuen und wenn Frankfurt als Fußballftadt genannt wird, dann ist neben Eintracht und Fußball-Sportverein Union Niederrad mit einbegriffen. Die Aufstellung Blickhahn, Kolzem, Betz, Wolf, Müller, Ott, Walter, Berger, Pflug, Schneider, Stolz ist zur Zeit die Vertretung, die für die Zukunft vorgesehen ist. Die einzelnen Reihen sind gut besetzt. An der Hinter­mannschaft gibt es nichts auszusetzen. Blickhahn ist kühl und besonnen. Kolzem und Betz sind auf dem Weg, Frankfurts bestes Verteidigerpaar zu wer­den. In der Läuferreihe ist Müller Dreh- und An­gelpunkt. Ott ist der Nachfolger des Seniors Rosen­berger. Wolf ist ein Nachwuchsmann mit talentier­ten Anlagen. Im Sturm ist Pflug die auffallendste Erscheinung. In letzter Zeit wurde er häufig reprä­sentativ herangezogen. Die beiden Flügel stehen sich in keiner Weise nach. Was Berger halbrechts, ist Stolze auf Linksaußen. Wagner und Schneider find ebenfalls Nachwuchs eigenen Ursprungs, denn das ist der Grundsatz der Niederräder, daß der Er­satz den eigenen Reihen entnommen wird. Und hier liegt nicht zuletzt das Erfolgsergebnis der Union.

Die Blau-Weißen werden durch Schmidt, Zeiler, Lippert, Knaus, Heilmann, Pankok, Ranft, Berg­mann, Löbsack I., Sack und Löbsack II. vertreten. Gegenüber der Elf, die gegen Wachenbuchen sieg­reich blieb, ist die Besetzung diesmal noch vorteil­hafter. Bei dem nötigen Einsatz sollte daher auch das Abschneiden entsprechend sein. Ein Unentschieden könnte die Mannschaft erreichen.

1900 II Weilburg I.

Die Reserve der Blau-Weißen hat sich ebenfalls eine schwere Aufgabe gestellt. Die Weilburger sind durch Zugang von Angehörigen des dortigen Leh­rerseminars sehr spielstark geworden, was durch Er­gebnisse gegen Bezirksklassemannschaften zum Aus­druck kommt. Selbst bei restlosem Einsatz wird ein Sieg sehr fraglich sein.

1900 1. 3gb. Union Niederrad 1. 3gb.

Vor dem Ligaspiel treten sich der Nachwuchs der beiden Mannschaften des Hauptspiels gegenüber. Auch hier ist ein interessantes Spiel zu erwarten, da die Niederräder Jungens über beachtliches Kön­nen verfügen.

BfB.-Reichsbadtt (Bietzen.

Naunheim Liga VfB.-Reichsbahn Liga.

Einen schweren Weg geht die Ligamannschaft, die morgen in Naunheim im Kampf um die Punkte anzutreten hat. Dieses Spiel bringt bereits die Vor­entscheidung im Abstieg, denn bei einem Spieloer- lust der Grünweißen ist der Abstieg kaum noch zu vermeiden. Die Gastgeber waren schon immer sehr gefürchtet, es gelang in dieser Serie nur dem Spv.

Wetzlar, in Naunheim Punkte zu holen. Dazu kommt noch, daß die Naunheimer wieder ihre Schwächeperiode überstanden haben und heute sehr schwer zu schlagen sind. Erst kürzlich mußten 1900 und Burg die spielerische Ueberlegenheit Naunheims anerkennen. Die Grünweißen konnten zwar am Sonntag wieder einen Sieg landen, doch ließ die Mannschaft noch manchen Wunsch offen. Die Mann­schaft ist sich der Schwere dieses Spieles bewußt und wird alles versuchen, so günstig wie möglich ab­zuschneiden.

Naunheim II VfB.R. II.

Vor dem Spiel der Ligamannschaften treten die Reserven an. Hier sollten die Grünweißen das bes­sere Ende behalten.

3ugenbabfeilung.

Im Freundschaftsspiel tritt die 1. Jugend gegen den Meister der Gruppe Wetzlar, die Jugend von Naunheim, an. Da sich die Hiesigen in sehr guter Form befinden, kann man auf das Abschneiden ge­spannt sein. Im Entscheidungsspiel um die Meister­schaft muß die zweite Jugend in Lich gegen Stein­bach antreten. Den Grünweißen sollte der Sieg nicht zu nehmen sein. Die dritte Jugend empfängt die Zweite des Spv. Wetzlar und hat einen schwe­ren Stand. Die vierte Jugend, die zum Pflichtjpiel nach Heuchelheim fährt, sollte die Punkte mit nach Hause bringen können. Die neuaufgeftellte fünfte Jugend hat sich die dritte Jugend des Spv. Wetzlar verpflichtet und wird wphl kaum um eine Nieder­lage herumkommen.

IC.Teutonia" Watzenborn-Steinberg

Ausftiegspiel gegen Wetzlar-Niedergirmes.

Zum zweiten Aufstiegspiel fährt die erste Mann­schaft der,Teutonen nach Wetzlar-Niedergirmes. Wieder muß die Mannschaft wie im ersten Auf­stiegspiel in Heuchelheim, ohne den zum Arbeits­dienst eingerückten Halbrechten R. Lang und den z. Zt. nicht abkömmlichen Halblinken Otto Haas antreten. Ferner fehlt der Rechtsaußen Otto Bur­ger, so daß die Watzenborn-Steinberger im morgi­gen Spiele nur zwei etatsmäßige Stürmer zur Stelle haben. Ob unter diesen Umständen in Nieder­girmes die Mannschaft, die zu den Favoriten zählt, gewonnen werden kann, ist mehr als fraglich.

Dor diesem Aufstiegspiel steht die zweite Mann­schaft der zweiten Mannschaft des Platzvereins im Gesellschaftsspiel gegenüber.

Spielvereinigung 1926 Leihgestern.

Leihgestern I Ruppertsburg I.

Am morgigen Sonntag starten abermals zwei Mannschaften der Spielvereinigung, und zwar er­ledigen beide Mannschaften rückständige Verbands­spiele. Die Jugendmannschaft muß am nächsten Sonntag in Klein-Linden antreten, um endgültig den ersten Platz sicherzustellen. Das Vorspiel am vorigen Sonntag endete mit einem großen Sieg der Leihgesterner und die Jugend wird den Dingen mit Ruhe entgegensetzen können. Man erwartet einen Sieg der Blauweißen.

Die erste Mannschaft empfängt Ruppertsburgs erste Mannschaft zum Verbandsspiel. Nach den letz­ten Ergebnissen zu urteilen, müßte die Mannschaft in der Lage sein, die Vogelsberger Gäste zu schlagen.

Wieder Hochbetrieb im Handball.

Nachdem nun schon seit geraumer Zeit gerade bei den Handballern eine gewisse Ruhe eingetreten ist, fängt es jetzt allmählich wieder an, etwas leben­diger zu werden. Dafür sorgen nicht nur die Meisterschafts- bzw. Aufstiegspiele, sondern auch ein immer größer werdendes Freundschaftsspielpro­gramm. Besonders die Spiele um die Meisterschaf­ten in den einzelnen Klassen werden diesmal so spannend wie noch nie fein, weil überall vollkommen gleichwertige Mannschaften vorhanden sind. Wie wird nun die Mannschaft der Spvg. 1900 ab- schneiden? Wird es ihr gelingen, Gruppensieger zu werden? Eine Voraussage ist außerordentlich schwer, zumal der Tv. Kirch-Gons und der MSV. Hanau die Gegner sind.

Tv. Kirch-Göns auf dem 1900-Sportplah zu Gast.

Im Bezirk 2 (Südbezirk) des Gaues Hessen stehen die Staffelmeister nun soweit fest. Es sind dies in der Staffel 5 die Spielvereinigung 1900, in der Staffel 6 der Turnverein Kirch-Gons und in der Staffel 7 der Militärsportverein Hanau, vorausge­setzt, daß dieser ein letztes ausstehendes Spiel noch gewinnt. Das erste Aufstiegsspiel ist bereits am morgigen Sonntag, und zwar empfangen am Vor­mittag (nicht wie ursprünglich feftgelegt vor dem Fußballgesellschaftsspiel) die Spielvereinigungsleute den Turnverein Kirch-Gons. Beide Mannschaften werden versuchen, durch einen guten Start dem Ziel des Aufrückens in die oberste deutsche Spiel­klasse zuzustreben. In diesem Zeichen dürfte das niorgiae Treffen stehen. Man wird mit einem von beiben^arteien mit höchstem Einsatz durchgeführten und dabei doch technisch hochwertigen Spiel zu rechnen haben. Die Gäste, die als Kampfmannschaft bekannt sind, werden die 1900er vor eine schwere Aufgabe stellen, zumal in den Reihen der Spielver­einigung einige Umbesetzungen notwendig fein wer­den. Irgendwelche Voraussagen zu treffen, sind da­her nicht am Platze.

1. Kreisklasse.

Tv. Katzenfurt To. Groß-Rechten- b a ch. Die Gäste werden in Katzenfurt zweifellos einen sehr schweren Stand haben.

VfB.-R. Gießen Tv. Griiningen. Die Gießener haben natürlich auf eigenem Platz ohne weiteres Gewinnchancen. Man darf aber keineswegs den Gegner unterschätzen. Denn Grüningen kann spielen und weiß sich auch bei einem starken Gegner entsprechend einzustellen.

Tv. Herborn To. Holzheim. Wie ver­lautet, beabsichtigt Holzheim Herborn die Punkte kampflos zu überlassen.

2. Kreisklasse.

To. Lang-Göns To. Beuern. Es wird interessant -sein, wer von beiden Mannschaften auf- fteigen wird. Entgegen der ursprünglichen Annahme ist es erforderlich, den Sieger der 2. Kreisklasse fest­zustellen, der dann auch auffteigen wird. Es ist außerordentlich schwer zu jagen, wer gewinnen wird, weil ein direkter Kräfteoergleich noch nicht stattgefunden hat. Nach Lage der Sache ist anzu­nehmen, daß Lang-Gons auf eigenem Platz sicher gewinnt.

3ugendklasse.

To. Wetzlar Tv. Münchholzhausen: Zum Entscheidungsspiel um den Sieger der Staf­fel 4 treffen sich auf neutralem Platz die beiden obigen Mannschaften. Der Sieger hat die Berechti­gung, an den Spielen um die Kreismeisterschaft der Jugendklasse mitzuwirken.

Spiele um die kreismeislerschast der 3ugendklasse.

MTV. Gießen Tv. Lützellinden. Tv. Langgöns Tv. Londorf. Bis auf die Staffel 4 find alle Teilnehmer ermittelt. Schon die ersten Paarungen zeigen, daß es zu scharfen Kämp­fen kommen wird und daß tatsächlich nur die beste Mannschaft gewinnen kann. Auf Grund der Ergeb­

nisse wird die Entscheidung zweifellos zwischen der ausgezeichneten Elf vom MTV. Gießen und viel­leicht dem Sieger der Staffel 4 liegen. Gut ist aber auch sowohl Lützellinden als auch Lang-Göns und Londorf.

Freundschaftsspiele.

Tv. Heuchelheim Art.-Regt. 9 Gießen. Man darf gespannt sein, wie sich die Mannschaft des Art. Rgt., die erstmalig auf den Plan tritt, in Heuchelheim halten wird

Tv. Heuchelheim Jgd. Tv. 1846 G i e - ß e n Jgd. Die Jungens des Tv. 1846 werden eine Ehre darin sehen, möglichst günstig gegen den spiel­starken Gegner abzuschneiden.

Tv. Dornholzhausen Tv. Duten­hofen. Dornholzhausen hat am letzten Sonntag jflar gewonnen. Es wird auch Dutenhofen keine Ge- > winnchance lassen.

MTV. Gieße n komb. Tv. Hausen. Man sollte annehmen, daß es Hausen möglich sein müßte, die ersatzgeschwächte Mannschaft des MTV. selbst auf eigenem Platz zu schlagen.

Tv. Krofdorf Tv. Wißmar 1. Mann­schaft und Jugend. In Krofdorf wird es zu einem ziemlich ausgeglichenen Kampf kommen, weil beide Mannschaften seit längerer Zeit erstmalig wieder auf den Plan treten.

Turner im Kamps um den MersierNtel.

Deutsche Gerätemeisterschasten in Stuttgart.

1921 würben in Leipzig die ersten deutschen Mei­sterschaften im Geräteturnen abgewickelt. Rudolf Koobs von Breslau, der spätere Zwölfkampfsieger vom Deutschen Turnfest 1923 in München, holte sich den ersten Titel. Es dauerte dann bis 1925, ehe wieder einmal Meisterschaften zur Durchführung kamen. Diesmal war Frankfurt am Main der Schauplatz; der Münchener Franz Kurz trat das Erbe Koobs an und wurde Meister. Erst sechs Jahre später, 1931, wurden wieder Meisterschaften durch­geführt. Hier schrieb sich erstmals Kurt Krötzsch in die Liste der Meister ein. Ein Jahr später holte sich in Berlin Konrad Frey den Titel. In Dort­mund (1934) war es Alfred Schwarzmann. In Frankfurt am Main siegte dann 1935 Konrad Frey 3um zweiten Male und mit diesem Erfolg leitete er eine Zeit großartiger und nie vorher ver­zeichneter Erfolge ein. Bei den Olympischen Spie­len holte sich der Kreuznacher außer seiner Mit­wirkung in der siegreichen deutschen Mannschaft zwei weitere Goldmedaillen, eine silberne und zwei bronzene Medaillen, so daß er von sämtlichen Teil­nehmern der Olympischen Spiele überhaupt die meisten Medaillen in seinen Besitz brachte.

In Stuttgart sind 60 in vier Gaugruppen ermit­telte Bewerber in zehn Riegen am Start. Scharf wurde in Mainz, Fulda, Magdeburg und Berlin gesiebt und man kann mit wenigen Ausnahmen die in Stuttgart versammelten 60 Turner als die 60 Besten Deutschlands bezeichnen. Allerdings darf man nicht verkennen, daß mancher Turner zu Hause bleiben muß, der über ein besseres Können ver­fügt, als ein Teil der in Stuttgart versammelten Bewerber.

Einige der Besten fehlen.

Von der deutschen Spitzenklasse fehlen Olympia­sieger Alfred S ch w a r z m a n n, der aus dienst­lichen Gründen verhindert ist, sowie Franz B e ck e r t - Neustadt, der ebenfalls in der deutschen Olympiamannschaft stand und verletzt ist. Auch die Teilnahme von Volz-Schwabach, der in Berlin zweiBronzene" errang, ist noch fraglich. Sonst ist die erste Klasse aber vollständig in Stuttgart vertre­ten. Der Kreis der ernsthaften Bewerber um die ersten Plätze ist noch durch Ernst Winter, der nach langer Pause erstmals an Ostern in Frankfurt wieder turnte und durch Kurt Krötzsch, den frü­heren Meister und Turnfestsieger, erweitert worden. Favorit ist wieder Konrad Frey (Bad Kreuznach). Er war beim Turnen DeutschlandFinnland zu­sammen mit Savolainen-Finnland der beste Einzel­turner. Er belegte bei den Ausscheidungskämpfen der Gaugruppen für Stuttgart von den vier Besten aus Mainz, Fulda, Magdeburg und Berlin die höchste Punktzahl.

Konrad Frey wiedernmFavorit.

Konrad Frey scheint der ernsthafteste Favorit und der Münchener Stangl sein schärfster Gegner zu

sein. Zwischen diesen beiden Turnern wird voraus­sichtlich der erste und zweite Platz vergeben. Stef­fens, Winter und Krötzsch bilden dann Die Gruppe, die sich mit besten Aussichten um den dritten Platz streiten wird. Der Verlauf der Kämpfe kann aller­dings manche Ueberraschung bringen. Ein Versagen, durch so viele Umstände möglich, kann und wird einen aussichtsreichen Bewerber der starken Kon­kurrenz rettungslos um seine Erfolgsmöglichkeiten bringen. So ist es auch durchaus möglich, daß ein ruhig und besonnen und auf Sicherheit turnender Wettkämpfer, der zur Zeit vielleicht keinen all­bekannten Namen hat, am Sonntagabend in der Spitzengruppe der deutschen Meisterschaft steht.'

Rundiunkprogramm

Sonntag, 18. April.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.05: Gymnastik. 8.45: Orgel, choräle. 9: Christliche Morgenfeier. 9.45:Der Adler". Ein Erlebnis aus unseren Tagen^Von Walter Gott­fried Klucke. 10: Arbeiter und junge Kultur. Morgen­feier der Hitler-Jugend. 10.30: Chorgesang. 11.15: Kantate von Johann Sebastian Bach. 12: Musik am Mittag. 14: Kinderfunk. 14.45: Das Volk erzählt. 15: Deutsche Scholle. 16: Konzert. 18: Deutsche und englische Jugend in froher Gemeinschaft. 18.30: Sonntagabend vergnügt und froh dafür sorgt Fidel & Co. 19.40: Sportspiegel des Sonntags. 20: O sink hernieder, Nacht der Liebe ... Liebesszenen aus Opern. 22: Nachrichten (auch aus dem Sende­bezirk).. 22.15: 4. Deutsche Gepäckmeisterschaft 1937 in Bautzen. Funkberichte von Start, Strecke und Ziel.

Wonlag, 19. April.

6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause (7): Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik zur Frühstückspause. 9.30: Nur Kassel: Nachrichten. 10: Schulfunk. 11.15: Haus­frau, hör zu! 11.45: Landfunk. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). Offene Stellen. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Musikalische Rückantworten. 15: Volk und Wirtschaft. Die Rohstoffe der Motorisierung. 15.15: Kinderfunk. Jetzt basteln wir wieder. 15.45: Bläsermusik. 16.15: Das Mainschiff". Aus dem Schaffen füdwejtdeutscher Dichtung. 16.30: Unterhaltungskonzert. 17: Jahr­gang 1927. Der Jugendführer des Deutschen Reiches spricht zur Aufnahme des Jahrgangs 1927 in die Hitler-Jugend im Remter der Marienburg. 17.45: Unterhaltungskonzert. 18:Stuttgart spielt auf!" 19: Kompositionen von Hans Kummer. 19.40: Der Zeit­funk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Klänge der Heimat: Seehasengelächter. 22: Nachrich­ten (auch aus dem Sendebezirk). Grenzecho. 22.30: Tanzmusik. 23.30: Deutschlands Jugend grüßt Ado// Hitler. Eine Reichsringsendung zum ©eburtstc ''es Führers. 0.05 bis 2: Nachtkonzert.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 18. April.

Gießen. Stadtkirche. 8 Uhr: Pfarrer Becker, ver­bunden mit der Christenlehre für die Neukonfir­mierten aus der Markusgemeinde; 9.30: Pfarrer Lic. Herrfurth (Rodenbach); 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Johanneskirche. 8: Pfar­rer Ausfeld, verbunden mit der Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Johannes- und Mili­tärgemeinde; 9.30: Pfarrer Bechtolsheimer; 11; Kinderkirche für die Lukasgemeinde, Pfarrer Bech­tolsheimer; 20: Bibelbesprechstunde im Johannes- saal, Pfarrer Trapp. Kapelle des Alten Fried­hofs. 9.30: Prof. D. Cordier; 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde, Prof. D. Cordier. Petrus- kapelle (Wetzlarer Weg 59). 9.30: Einführung des neuen Geistlichen für die Anstalten, Pfarrer Grieß- ner, durch Propst Knodt. Saal der Neuen Krippe. 11: Kinderkirche für die Johannes- und Militär­gemeinde, Pfarrer Ausfeld. Wiefeck. 9.30: Beichte; 10: Gottesdienst, im Anschluß Feier des hl. Abend­mahls; 15: Bibelstunde. Annerod. 9: Gottesdienst und hl. Abendmahl für die Jugend. Rödgen. 14: Osterfchlußfeier der Kleinkinderschule. Heuchel­heim. 10: Hauptgottesdienst, Kollekte; 11: Beichte, Abendmahl für die Burschen; 13: Christenlehre. Kirchberg. 10: Gottesdienst, anschl. Abendmahl für die Jungen von Lollar.. Rlainzlar. 13.30: Got­tesdienst. Klein-Linden. 9: Gottesdienst mit Chri­stenlehre für weibliche Jugend, Kollekte; 10.15: Kindergottesdienst. Watzenborn - Steinberg. 9: Beichte, anschl. Gottesdienst und hl. Abendmahl für die Jugend; 12.30: Kindergottesdienst. Garben- teich. 10: Gottesdienst, anschl. Christenlehre. Hausen. 13: Gottesdienst. Lich. 9.30: Stifts­pfarrer Naumann, Kollekte; 13: Kindergottesdienst; 20: Propst Knodt. Nieder-Besfingen. 13.30: Stiftspfarrer Naumann. TNufchenheim. 11: Got­tesdienst. Birklar. 9.30: Gottesdienst. Langs­dorf. 11: Hauptgottesdienst; 13.30: Kindergottes­dienst. Bettenhausen. 8.45: Jugendgottesdienst; 9.30: Hauptgottesdienst. Wünzenberg. 10.30: Gottesdienst, Kollekte; 13: Christenlehre. Trais- Wünzenberg. 8.30: Gottesdienst, Christenlehre, Kol­lekte. Hungen. 10: Gottesdienst; 11: Christen­lehre; 20.15: Frauenhilfe. Wirberg. 10: Gottes­dienst,Feier des hl. Abendmahls für die Alten, Kol­lekte. Beitsberg. 13: Gottesdienst, Feier des hl. Abendmahls für die Alten, Kollekte. Alten-Bufeck, 9.30: Beichte, Gottesdienst, Feier des hl. Abend­mahls; 13: Gottesdienst zum Schulbeginn. Albach. 9.30: Beichte; 10: Gottesdienst, Abendmahl III; 12.30: Gottesdienst.

Montag, den 19. April.

Lollar. 20.15 Uhr: Bibelstunde.

Mittwoch, den 21. April.

Gießen. Stadlkirche. 20 Uhr: Abendandacht.

Evangelische Sladtmission, Löberstr. 14. (Christi. Gemeinschaft innerhalb der Landeskirche.) Sonntag, 18. April. 8.30 Uhr: Morgenandacht; 9.45: Sonn­tagsschule; 16: Soldaten-Bibelstunde; 20.15: Eoan- gelisations-Vortrag. Mittwoch, 21. April. 20.30 Uhr: Bibelstunde.

Gemeinschaft innerhalb der Kirche (Landeskirchl. Gemeinschaft), Gutenbergstr. 9. Sonntag, 18. April. 20.30 Uhr: Evangelisationsstunde. Mittwoch, 21. April. 20.30 Uhr: Bibelstunde. Donnerstag, 22. April. 20.30 Uhr: Jugendbundstunde.

Christliche Gemeinschaft, Zu den Mühlen 2. Sonntag, 18. April. 9.30 Uhr: Erbauungsstunde; 11: Sonntagsschule; 20.30: Evangelisation, Pred. Aug. Klein. Dienstag, 20. April. 20.30 Uhr: Bibel- und Gebetstunde.

Baptisten-Gemeinde, Gartenstraße 13. Sonntag, den 18. April. 11 Uhr: Kindergottesdienst; 16: Pre­digt. Mittwoch, den 21. April. 20.15: Bibelstunde.

Neuaposiolische Gemeinden. Händelstraße 1, Eder- straße 13. Sonntag, 18. April. 9.30 Uhr: Gottes- dienst, 16: Gottesdienst. Mittwoch, 21. April. 20.30 Uhr: Gottesdienst.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 17. April.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 18. April. 3. Sonntag nach Ostern.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe, Kommunion der Kinder; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt; 11.15: Messe mit Predigt; 14.30: Christen­lehre und Andacht. Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. Laubach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: An­dacht. Lich. 10: Hochamt mit Predigt; 20: An­dacht. Nidda. 8.15: Hochamt mit Predigt. Schollen. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Mittwoch, den 21. April.

Hungen. 6.15 Uhr: Messe.

Oeffentlidjer Sonntagsdienst..

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45. Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr. ,

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer < bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

(Falls behandelnder Arzt nicht zu erreichen:)

Arzt: Frl. Dr. Gürtler.

Zahnarzt: Dr. Gonter.

Apotheke: Engel-Apotheke.

*

Autohilfe: Rufnummer 04 beim Postamt Gießen.