Ausgabe 
17.2.1937
 
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gemacht.

Oie Kosten Der britischen Ausrüstung

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des Bitterlings.

Aus aller Welt

Zeichen für die fortschreitende Wirtschaft durch die Mahnah-

See, wo helmin a

Erfolgreiche Aufbauarbeit der Deutschen Lufthansa.

diesen Jahren 940 Millionen Millionen

dern müsse.

DerDaily Expreß" sagt, daß die.großen Aus-! gaben für Rüstungszwecke sich in einem Steigen der Einkommensteuereingange auswir- ken würden, so daß die notwendige Erhöhung der Einkommensteuer nicht das erwartete Maß errei­chen werde. Zwischen 1914 und 1936 habe sich die Einkommensteuer des kleinen Mannes vervier­facht. Die Rüstungsausgaben von 1936 feien um 133 v. 5). höher gewesen als 1914, oder, wenn man sie auf den Kopf der Bevölkerung umrechne, um 90 v.H. höher.

Die zur Aufklärung der vier von dem Massen­mörder Schäfer verübten Verbrechen eingesetzte Sonderkommission hat jetzt die noch fehlenden beiden Leichen gefunden. Die Grabungen führten zu­nächst zur Freilegung der Leiche des Hilfsarbeiters Johann Widmann, den Schäfer im August 1935 erschlagen hatte. Die Leiche war am Steilhang eines Waldstückes zwischen Steinbrocken verscharrt. Ferner wurde die Leiche des Hausierers Paul Kaiser freigelegt, der gleichfalls im August 1935 von Schäfer ermordet und verscharrt worden war. Beide Leichen hatte der Mörder, um sie unkennt­lich zu machen, grausam verstümmelt.

Die Natur hat es so eingerichtet, daß die Mehrzahl der Tiere nur auf den eigenen Vorteil bedacht ist. Dasandere" Tier ist entweder der drohende Feind oder die Beute, die zu erjagen ist, in anderen Fällen wieder der lästige Konkurrent, der ihm die Nahrung schmälert, oder ein ganz gleichgültiges, nicht weiter beachtetes Wesen. Vereinzelt nur, aber dafür oft sehr seltsamer Art, sind die Aus­nahmen von dieser Regel: es kommt manchmal vor, daß Tiere von gänzlich ver­schiedenem Wesen sich zwecks gegenseitiger Unterstützung zusammentun. Ueber diese außerordentlich interessante Frage sind in letzter Zeit wichtige neue Erkenntnisse ge­wonnen worden; der nachstehende Artikel berichtet darüber.

Oie gastliche Seerose.

erhält!

Es gibt also wirklich eine ArtFreundschaft mit Bakterien", eine Freundschaft freilich, bei der das Insekt durchaus der führende und bestimmende Teil ist. Denn die Bakterien stehen unter scharfer Kontrolle; es wird ihnen durchaus nicht beliebige Vermehrung gestattet, sondern das Insekt setzt ge- wissermaßen einennumerus clausus fest und be­hält sich auch vor ein Vorgang, der tatsächlich beobachtet worden ist, überflüssige Bakterien ern- fad) auszustoßen.

Die vorläufigen Betriebsergebnifse des euro­päischen Planverkehrs der Deutschen Lufthansa für das Jahr 1936 zeigen nut er­freulicher Deutlichkeit, daß der Anstieg der Beför­derungsleistungen, der seit 1933 zu verzeichnen ist, auch im vergangenen Jahre unvermindert angehal­ten hat. Das ist ein Zeichen für die fortschreitende Gesundung unserer Wirtschaft durch die Maßnah­men der Regierung und ein Beweis dafür, daß das Verkehrsflugzeug immer mehr in die ihm im Ge- famtverkehr zugewiesenen Aufgaben' hineinwachst.

Die Flugzeuge der Lufthansa legten 1936 allein rm europäischen Planverkehr im gemischten Dienst 12 009 000 Kilometer und im Post- und Frachtver­kehr 2 879 000 Kilometer zurück, also eine Gesamt­flugleistung von 14 888 000 Kilometer, was gegen­über dem Vorjahr einer Steigerung um 16,4 v. H. entspricht. Konnte die Lufthansa 1935 165 000 zah­lende Fluggäste ausweisen, so stieg diese Zahl 1936 auf 231 900, also um 41 v. H. Die Zahl der Flug­gastkilometer betrug 85 503 000, also 37,7 v. H.

mehr. t m ,

Aehnlich ist die Entwicklung des Gepackverkehrs. Hier wurden 373 000 Kilogramm (plus 33,1 v. H.) befördert. Insgesamt wurden 1 326 300 Kilogramm Luftexpreßgüter befördert (plus 7,9 v. H.). Ganz außerordentlich ist die Zunahme der Luftpost. Die Lufthansa beförderte insgesamt 2 409 000 Kilo­gramm Luftpostsendungen. Das bedeutet eine Steige­rung um 83,9 v. H. Diese Zahlen zeigen den Er­folg der zielbewußten Aufbauarbeit, die vorn deut­schen Luftverkehr geleistet wird.

Der Rat der Balkan-Entente hat am Montagnachmittag in Athen seine Arbeit aufge-

Kunst und Miffenschast

Fest der deutschen Volksmusik.

Absturz eines französischen Militärflugzeuges.

Zwei französische Leutnants vorn Fliegergeschwa­der 23 in Toulouse sind auf einem nächtlichen Uebungsflug unweit des Flugplatzes von Jstres m Baumkronen geflogen und ab gestürzt. Das Flugzeug geriet in Brand, und beide Offiziere kamen in den Flammen um.

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dieBerteiüiW n.

nommen. Die erste Sitzung dauerte über drei. Stunden.

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Der seit dem 15. Mai 1934, dem Beginn der autoritären Regierung des Staats- und Minister­präsidenten Dr. Ulmanis, in Lettland be­stehende Kriegszustand ist auf Beschluß des Kabinetts um weitere sechs Monate verlängert worden.

Merkwürdige Tierfreundschasten.

Ein intereffantes Kapitel der Zoologie.

Neue Forschungsergebnisse über dieZusammenarbeit" von Tieren.

Äon Dr. H. Riemann.

Der konservativeDaily Telegraph" hebt hervor, daß das Rüstungsprogramm elastisch sei und sich je nach den Umständen erweitern oder verringern lasse. Ob der gesamte Betrag der An­leche in Anspruch genommen werde, hange von dem Grad der Bedrohung Englands ab. Das Blatt gibt seiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß nun auch d i e T e r r i t o r i a Ila r m e em o - fre r n ausgerüstet werden würde.M o r - ning P o st" sagt, daß man von der von der Regierung genannten Gesamtrüstungss um m e von 1,5 Milliarden Pfund für fünf Jahre, die m

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Pfund abziehen müsse, so daß 5 60 Pfund (6,8 Milliarden Reichs-

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Aöftottt- Bund der Freunde der Sowjetunion, Jnter- Sntionale Arbeiterhilfe, Internationale Rote Hilfe, Verband proletarischer Freidenker, Sektion der Roten Gewerkschaftsinternationale, Sektionen der Roten Sport-Internationale.

Ministerpräsident Generaloberst Göring stattete Marschall Rydz-Smigly einen Besuch ab. Abends war Ministerpräsident Goring beim deut­schen Botschafter zu Gaste.

Der Reichsverkehrsminister und der Reichsführer SS. und Chef der deutschen Polizei geben eine Vereinbarung bekannt über die Ausübung der Schiffahrtspolizei auf den deutschen Maser st raßen. Danach übernimmt die Wafser- Ichutzpolizei auch die Schiffahrtspolizeiexekutioe Die chiffahrtspolizeilichen Kontrollen werden durch die uniformierte Ordnungspolizei durchgeführt werden. Den Wafferstraßenbehörden verbleiben die strom- und betriebspolizeilichen Aufgaben.

Der tschechoslowakische Gesandte in Bukarest, Jan Scba, teilte dem rumänischen Ministerpräsidenten Tatarescu mit, daß er den Präsidenten der Republik ersucht habe, ihn von seinem Amt zu ent- beben Seda hatte sich durch sein BuchMoskau und die Kleine Entente" in Bukarest mißliebig

Zum achten Male ein Sonntagskind.

Dem Volksgenossen Jakob Kloße in Bad Kreuz­nach wurde am vergangenen Sonntag das achte Kind geboren. Alle acht Kinder der Familie sind Sonntags zur Welt gekommen.

Mafsenselbslmorde von Sektierern in Tokio.

Durch Extrablätter werden merkwürdige Vor­gänge in der politisch - religiösen SekteWir wollen sterben!", einer kleinen Gruppe der Sekte Nichiren, bekannt. Dienstagabend verschwan­den von einem Motorboot, das in der Bucht von Tokio kremte acht Personen, von denen man annimmt 'daß sie Selbstm o r d b e gangen haben. Am Mittwochmittag versuchten funfwei- tere Anhänger d e r Sekte vor dem Wohn­haus des Ministerpräsidenten Hayaschi, vor dem Kaiser-Palast, dem Reichstag und dein Polizeiprä­sidium auf offener Straße Hara k i r i zu begehen. Die Gründe dieser Selbstmorde sind ""bekannt man geht aber nicht fehl, in der Annahme daß d e Selbstmordkandidaten, durchweg lunge Leute nut ihrem Selbstmord auf die angeblich schwierige Lage Japans Hinweisen wollten.

Secks Todesopfer bei einer Dynamitexplosion in Chile.

Im Hafen von Coquimbo, etwa 350 Kilometer nördlich von Valparaiso, ereignete sich beim Ab­wracken eines ausgebrannten Schiffes durch vor- leitiqe Entzündung eine D y n a m 11e x p l o f i o n. Das Schiff flog in die Luft. Sechs Personen wur­den getötet.

Sieben Tote

bei einem Bergwerksunglück in England.

Sieben Bergarbeiter kamen bei einem schweren Explosionsunglück in der Grube Sud- ; Normanton in der Grafschaft Derbyshire ums ße = , den Vier weitere Bergarbeiter wurden v e rl etzt. > Von den Toten liegen noch drei unter dem Gestern - begraben. Die Grube beschäftigt insgesamt 330 - Mann unter Tage. Die Ursache der Explosion ist noch nicht bekannt.

London, 16. Febr. (DNB.) Das Weißbuch zur Begründung der neuen Rüstungsanleihe kündigt für d i e nächsten fünf Jahre eine G e - samtausgabe von 1 xh. Milliarden Pfund Sterling (18,3 Milliarden RM.) für die englische Aufrüstung an. U. a. wird der Bau von drei neuen Schlachtschiffen, sieben Kreuzern und zwei Flugzeugträgern im Jahre 1937/38 sowie eine weitgehende Verstärkung der Flottenluftstreitkräfte angekündigt. Bei der regulären Armee ist die Bildung von vier neuen Jnfanteriebataillonen, zwei neuen Tank­bataillonen und gewissen Hilfsformationen ge­plant. Ferner wird die Beschleunigung der M e - chanisierung der Armee im großen Umfange sowie die Anhäufung von gewaltigen Muni- tionsreseroen angekündigt. Auch für die L u f t ft r e i 11 r ä f t e werden riesige Verstärkun­gen sowie der Bau neuer Militärflug­plätze und Fliegerschulen angekündigt. Besonderes Gewicht wird aus die B e r e i t st e l l u n g g r o ß e r Reserven für alle Waffengattungen und auf die Mobilmachung der Industrie für Ru- stungszwecke gelegt.

bergen die künftigen Bitterlinge, die weiter außen befindlichen die künftigen Teichmuscheln. Em Bitter­lingsweibchen legt in der Regel nur wenige Cter auf einmal in die Muschel ab; aber oft kommt es vor, daß oersck;iedene Weibchen nacheinander m die gleiche Muschel ablaichen.

Wenn die Jungfischchen so weit entwickelt sind, daß sie ins Freie schlüpfen und ein selbständiges Leben zu führen beginnen, bann Horen bie Be­ziehungen zwischen den so verschiedenen Wesen noch nicht auf. Als wollten die kleinen Bitterlinge |ur bie gewährte Gastfreunbschaft einen Gegendienst leisten, so nehmen sie nun noch einige JJ(ula)el- larven mit hinaus und tragen sie mit sich herum; ja, damit nicht genug, gestatten sie ihnen sogar, während dieser Zeit von ihren Säften mltzuzehren und ein sorgloses Parasitendasein zu führen, bis die Zeit kommt, da diese sich ablösen, um am Teicy- qrunde zu Muscheln heranzuwachsen. Das ist einer der seltsamsten Fälle von Tierfreundschaft, bie wir kennen ...

Freundschaft mit Bakterien

Das Einbringen von Bakterien läßt sich ber tie- rische Körper nicht ohne weiteres gefallen. Er be­handelt sie als Feinbe, schickt ihnen seine Freßzel­len entgegen, er scheibet Gegengifte aus unb wehrt sich mit allen Kräften, bis der Kampf mit seinem Siege ober seiner Nieberlage enbgültig entschieden ist. Aber selbst Bakterien können zu Freunden werden, wie Forschungen der letzten Zeit bewiesen haben. Bei einer ganzen Reihe von Insekten sand man an den verschiedensten Körperstellen bestimmte Organe und Vorrichtungen, die eigens dam ge­schaffen sind, Bakterien zu beherbergen. Diese Bak­terien halten sich aber in der Regel dann nur an diesen Orten auf, ohne sich im Körper zu verbreiten. Wie ist diese Merkwürdigkeit zu deuten?

Einige Forscher haben die Meinung ausgespro­chen, hier habe ein durch Tausende von Gene- rationen fortgesetzter Kampf zwischen den Insekten und den Bakterien, die immer wieder emzudnngen versuchten, schließlich mit einemUnentschieden geendet, es sei gewissermaßen auf Grund eines für beide Teile noch geradezu erträglichen Kom­promisses eine ArtWaffenstillstand" geschlossen worden: den Bakterien wird eine Stelle im Kör­per angewiesen, an der sie geduldet werden; aber ein unbeschränktes Wuchern im Körper wird unter­bunden. Diese Theorie, so einleuchtend sie erschei­nen mag, hat sich jedoch nicht halten lassen; es ist nämlich nach und nach eine große Zahl von Tat­sachen bekannt geworden, die deutlich zeigt, daß das Insekt den genannten Mitbewohnern eine geradezu zärtliche" Fürsorge angedeihen läßt. Mit manch­mal fast raffiniert anmutenden Mitteln sorgt der Wirt" dafür, daß auch feine Nachkommen mit diesen Bakterien infiziert werden. Da gibt esBe- fchmierapparate", die auf jedes Ei, ehe es abaelegt wird, eine Schicht Bakterien auftragen, bei anderen Infekten hat man regelrechteBakterienspritzen entdeckt, die dem gleichen Zwecke dienen. Das alles spricht wenig dafür, daß diese winzigen Wesen nur ' geduldete, im Grunde lästige Eindringlinge find. . Weitere Untersuchungen haben sogar gezeigt, baß ' künstlich von ihren Bakterien befreite Tiere zu kränkeln beginnen, in ihren Bewegungen trage wer­den unb früh sterben. Die Gäste haben mithin sogar ' eine für bas Infekt lebenswichtige Aufgabe zu er- . füllen. Beim Brotkäfer hat man kürzlich bie Frage ' lösen können, welcher Art biese Aufgabe ber Bak- ' terien ist. Es gelang nämlich den batterienfrei ge- > machten Käfer dadurch von allen Krankheitserschei- i nungen zu befreien, daß man ihm in geeigneter , Form ein bestimmtes Vitamin, das sogenannte

Vitamin B, verabreichte das aber ist eben jener Stoff, den der Käfer sonst von den Bakterien

Zur Geburt oes italienischen Thronfolgers.

Kronprinzessin M a r i a 3 o f e, geboren- Prinzessin von Belgien, gebar in Neapel ihren ersten Sohn. Dieses Bild zeigt die Kronprinzessin mit ihrem ersten Kind, der 1934 geborenen Prinzessin Maria Pia von

Savoyen. (Associated-Preß-M.)

Großzügige Winterhilfsspende des deutschen Fleifcherhandwerks.

Der Reichsinnungsmeister des Fleischerhandwerks, Willy Schmidt- Nordstemmen überreich^ in An­wesenheit des Generalsekretärs des Reichsstandes des deutschen Handwerks Dr. Felix Schuler dem Reichsbeauftragten für das Winterhilfswerk Haupt- amtsleiter Hilgenfeld im Auftrage des gesam­ten deutschen Fleischerhandwerks eine Udimbe über die Spende von 142785 F leis ch - und W u r st d o s e n. Hauptamtsleiter H l l g e nseld sprach dem Reichsinnungsmelster für die auf­opfernde Einfatzbereitsschaft des Fleischerhandwerks im Dienste unseres Volkes seinen Dank aus. D e Winterhilfsspende des Fleischerhandwerks hat die vorjährige Sammlung um 10 000 Pfund fd)- und Würftwaren übertroffen.

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Prinzessin Juliana und Prinz Bernhard der Niederlande sind im Kraftwagen aus Wien abgereist. Sie begeben sich nach Zell am sich augenblicklich die Königin W i l - von Holland aufhält.

jnterftellt zu handeln. !ungsschlacht*-n ernennung W M1 pekteur miW11 stelle, also bti unterrilhtu rung del W"-1 : fgenstellen.

Weit wunderlicher noch ist die Lebensgeschichte des Bitterlings, eines kleinen Fisches, der auch , in unseren heimischen Gewässern vorkommt. Er hat mit der großen Teichmuschel Freundschaft ge­schlossen. Will das legreife Weibchen dieses Fisches sich seiner Eier entledigen, so sucht es zunächst ein Exemplar eines solchen Schaltiers auf, das nach Muschelart mit leicht klaffenden Schalen am Grunde liegt und durch den beständigen Schlag von Tau- »i senden winziger Flimmerhaare einen kleinen Was- J edtrom erzeugt, der seine Kiemen immer wieder 1 mit frischem Wasser versorgt. Hat das Bitterlmgs- weibchen gefunden, was es suchte, so streckt es seine lange Legeröhre aus und schiebt sie durch den Spalt zwischen den Schalen hindurch in das Innere der Muschel. Die Eier fallen in die Kiemen der Muschel und entwickeln sich dort wohlgeborgen, an einer jedem Feinde unzugänglichen Stelle und von frischem, ständig erneuerten Wasser umspult. Die Muschel hat keinerlei Schaden davon, der Flsck) aber v . einen beträchtlichen Nutzen. Es ist offenbar eine Panzerschiff..Deutschland" ehrt gefallene Kameraden, ^hr gute und gesundeKinderstube , die von der Offiziere und Mannschaften des zur Zeit im Bitterlingsmutter für ihre Brut ausgewahlt wird, S)afert3 non Gibraltar liegenden deutschen Panzer- denn in der gleichen Stube wachsen auch dl- inngen schifsesDeutschland" legten einen Kranz an dem Muschellaroen h-r°n, d,°Jred d) mii Öen ®t«n Denkmal für Leutnant Niess emann und die vorerst noch wenig Aehnlichkeit haben. AVer oie vier Matrosen der preußischen KorvetteDanzig" Fisch- und die Muschelbrut stören und belästigen nieder die im August 1865 durch Rifkabylen bei einander in keiner Weise, denn ber ^aum in Öen Melilla getötet worden waren. Später legten die Kiemen ist nach genauem zwischen beiden auf- deutschen Flottenmitglieder einen Kranz auf den geteilt: die mehr innen gelegenen Kiemen beher- Gräbern der Ofiziere und Mannschaften des eng-

©eit:?rie^' in§^ere'eTenge*1 olon Gibraltar torpe- Zum Lawinenunglück im Monte-Rosa-Gebiet. Öiert und versenkt worden war. Nach ununterbrochenen Bergungsarbeiten am Um

' glücksort konnte nunmehr ein drittes Opf er des Lawinenunglücks im Monte-Rosa-Gebiet aeborqen werden. Der Verunglückte lag unter einer acht Meter hohen Schneeschicht. Die Lawine war aus 1500 Meter Höhe zu Tal gegangen.

Zwei Raubmörder zum Tode verurteilt.

In Traunstein verurteilte das Schwurgericht den Ankon Saltzner aus Rosenheim und den Mar Burger aus Dettschwang wegen gemem- chaftlich verübten Mordes und schweren Raubes mm Tode. Die beiden hatten am 31. Juli v. I. auf der Kaesalm bei Nußdorf am Inn den Senner Eberwein, bei dem sie genächtigt hatten er­schlagen und seiner geringen Barschaft beraubt.

Schnellzugunglück in England.

In der Nähe von Sleaford entgleise ein von Bork nach Lowestoft sahrender Schnellzug Die Lokomotive überrannte eine neben dem Bahnkörper stehende Baracke, in der mehrere Eifenbahnarbeiter ihr Mittagessen einnahmen. Drei Arbeiter wurden auf der Stelle getötet und mehrere erlitten schwere Verletzungen. Von den Fahrgasten wurden fünf schwer verletzt und mußten ms Krankenhaus gebracht werden. Dem Lokomotiv­führer gelang es, den Zug auf dem Eifenbahndamm zum Stehen zu bringen, fo daß ein noch größeres Unglück verhütet wurde.

Die Leichen aller Opfer des Rlassenmörders Schäfer gefunden.

Pfingsten dieses Jahres findet in Karlsruhe zum erstenmal ein Fest der deutschen V o l k s musik statt, das die instrumentalen Volksmusik» Vereinigungen Deutschlands zu einer musikalischen Kundgebung versammelt. Vom Laiensinfonieorche­ster bis zum Mundharmonikachor wird deutsche Volksmusik erklingen. Außer den Haupt- und Son­derkonzerten der einzelnen Jnstrumentengruppen sind vorgesehen ein volkstümlicher Fest- und Trach­tenzug, eine KundgebungMusik im Volk", ein Kameradschaftsabend unter dem LeitwortVolk musiziert", eine Morgenfeierstunde, eine Musik­stunde führender Werkkapellen sowie eine Veran­staltung der Hitler-JugendMusik der Jugend" un­ter Betonung des alemannischen Musikcharakters. Mehrere ausländische Dolksmusikkapellen haben den In tropischen Meeren lebt em kle nes Fstchchen Wunsch ausgesprochen, sich an diesem Fest zu be- das sich einen recht eigenartigen Platz alsWo^ w 1 nung gewählt hat: man findet das Tier nämlich

leuigen. Tnmtna stets nur zwischen den ausgestreckten, stark nesseln­

hals-. Rasen- und Ohrenarzte-Tagung H gang^rmen einer Seerose, die ja begannt- in Bad >ooen. lich Fleischfresserin ist und ihrem Namen daher

Die 25. Tagung der f ü ö me ft ö e u t f d)e n rocni (^re mad)t. Jöennod) ift auf ober neben bem Hals-, Nasen- unb Ohrenärzte, auf ber Munbe fcerQuartierwirtin" einer ber Lieblings- eine Reihe von Referaten namhafter plä^e bes Fischchens; es weiß, baß ihm bie See­

gehalten werben, findet am 6. unb 7. Marz d. 3- rojc nichts tut, ihm Gegenteil, es fühlt sich hier in Bad Soden am Taunus statt. geborgen. Verläßt das Tier einmal den schützenden

____ Platz, so fällt es, wie sich durch verschiedeneBeobach- , Jungen der letzten Zeit nachweisen ließ, meist sehr

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märt) übrig bllrbrn bl. auf d-m A nlHSe7.ÄÄ?ab,chwS7 FU!|ch°Ä

leihesurnrne komme man zu emern betrag von zu-1 ^bei er sich selbst

sätzlich jährlich 3 2 Ml ll i o n e n JJfu nb (38 aUeröin' nocß flcjne Stückchen abzupfte, ber Be- Millionen Reichsmark), bie vorwiegenb z u. ß a ft e n r^otzerin aber ben Löwenanteil überließ. Die des Steuerzahlers gingen. Der Rustungs- eine |0 innige/ haß es ber Fisch

etat sei bamit tatsächlich ungefähr bire i^uiaj f o zu flüchten, wenn man bie Seerose aus

Lräun7° ^°r ^Pr°t- den Zngland b-^Wast-r nimmt, sondern sich sreiwMig mit g-.

für seine törichte Nachlässigkeit in der Vergangen- ist aus unserer deutschen

heit zu zahlen habe. ^ Nordsee bekannt' Zwischen den Fangarmen der

DerDaily H e r a l d sagt, die Labour-Party - Quallen, wie man sie z. B. bei Helgo- wolle nicht die Verantwortung für fo ^roße unge- p B häufig beobachten kann, schwimmen fast immer deckte Verpflichtungen übernehmen. Jede notwendige Jungfische herum, oft Verwandte des Dor-

: Ausgabe müsse aus Ste u e r mitte l n g e d e ck t unter öem gr0^en Schirme eine gesicherte

werden, die von den Steuerkraftlgsten - DonDankbarkeit" kann aber in

: aufzubringen roaren. Sie Partei biejem Falle, wie es scheint, keine Rebe sein. Als

: Parlament zum Ausbruck bringen, daß nach ihrer Flegel" knabbern diese jungen Fische viel- > Ansicht keine Anzeichen für irgendeine konstruktive $ «ule9 . an öer Qualle herum.

Friedenspolitik der Regierung bestunden. Die Llbe- "ieyr yier uno ua rngur

> raten würden ebenfalls gegen den Rüstungsplan Oje seltsameKmderstUve" - opponieren; auch viele Tories seien wegen der un­zulänglichen Informationen enttäuscht. Dem Daily Mail" ist die Summe von 1,5 Milliar­den Pfund für Rüstungszwecke immer noch viel zu wenig. Eine Anleihe von einer Milliarde sei das mindeste, was man for-