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ein notwendiges Geschenk- dem Empfänger eine Freude.

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der

Aus der engeren Heimat

und Jungvolk statt, letzten Platz gefüllt, mit einem Marsch, Bannes 116. Dünn dem Titel:Unser

Der Abend wurde eingeleitet gespielt vom Musikzug des folgte eine Feierstunde unter politisches Bekenntnis". Nach

Hirsch" fand ein Dorfgemeinschaftsabend der HI. in Zusammenarbeit mit BDM., Jungmädel Der Saal war bis auf den

gestellt. Nach kurzer Begrüßung durch die stellv. Leiterin Frau Hainer folgten in bunter Ab­wechslung die Darbietungen der Jugendgruppe und der Turnabteiluna. Flötenspiel und lebende Bilder, Schattenspiele und Lieder schufen eine frohe Stim­mung, in die der Nikolaus mit seinen Gaben und Berschen gut hineinpaßte. Die Teilnehmerinnen blieben bei gemeinsamen Liedern lange beisammen.

gfs. Wieseck, 15. Dez. Am Pflichtabend der Frau en schäft sprach hier die Jugendgruppen­führerin des Kreises, Pg. Ani Schwengber über Den Zusammenschluß des Nachwuchses in der Frauenschaft. Sie hob hervor, daß es die Pflicht jedes Mädels sei, mitzuhelfen in der Allgemeinheit in froher Kameradschaft der Jugend. Am Schluß des Abends wurde eine Jugendgruppe aufgestellt, zu der sich bis jetzt 16 Mitglieder gemeldet haben.

<£ Reiskirchen, 15. Dez. Der hier statio­nierte Gendarmeriewachtmeister Fritz ist nach Großen-Buseck versetzt worden. Seiner Frau, die Mitglied des hiesigen Singkreises ist, wurde aus diesem Anlaß am Samstagabend von den Mitglie­dern des Singkreises ein Abschiedsständchen darge­bracht. Frau Fritz dankte in bewegten Worten ihren Singfreunden für diese Ehrung. Reiskirchen sieht Gendarmeriewachtmeister Fritz und seine Familie ungern scheiden.Der hiesigen Frauenschaft wurde am Montagabend ein Film über das Grenz­land Schlesien gezeigt. Lehrer Müller erläuterte die einzelnen Bilder.

* Reiskirchen, 15. Dez. Im SaaleZum

tenberg" vom VHC. führte diesmal vom Bahnhof Gießen durch die Anlagen der werhnacht« lich geschmückten Stadt hinaus zum schneebedeckten Wald, an dem Flugplatz vorbei nach Rödgen zu, dann im Wiesecktal nach Wieseck. In der Karls­ruhe" hielt man kurze Rast. Hierbei wurde der Wanderplan für das Jahr 1938 aufgestellt. 1937 hat der WandervereinHüttenberg" 14 Wande­rungen durchgeführt, im Sommer fast nur Tages­touren, und er ist damit sicher einer der rührigsten Zweigoereine des DHC.

s. Lang-Göns, 13. Dez. Am Samstag hielt die hiesige Freiwillige Feuerwehr in der Gastwirtschaft Henrich die Feier ihres 57jährigen Bestehens. Der Besuch war sehr gut. Die Begrü­ßungsansprache hielt Oberbrandmeister Wilhelm Lang. Er gab auch den Tätigkeitsbericht des ver­flossenen Jahres bekannt. Die Feuerwehr zählt augenblicklich 65 Mitglieder. Im Anschluß an den Jahresbericht wurden 15 Mitglieder zu Oberfeuer­wehrmännern ernannt. (Karl Schmidt, Wilh. Rompf, O. Heß, E. Müller, W. Meidi, W. Wissig, O. Frey, K. Rudolph, E. Weil, W. Rinker, W. Velten, O. Herbe l, K. Müller, H. Backes, W. Wenzel.) Eine besondere Ehrung für 25jährige ununterbrochene Dienstzeit wurde drei 'Feuerwehrmännern zuteil: Julius Keßler, Karl Heidt und Wilhelm R ö Hier. Der Oberbrandmeister sprach ihnen den Dank für ihre treue Mitarbeit und für ihren Pflichteifer aus und ernannte sie zu Ehrenmitglie­dern. Im Frühjahr werden diese drei Feuerwehr­männer noch durch ein Ehrenzeichen vom Kreis ausgezeichnet werden. Auch der verstorbenen Ka­meraden wurde in der Ansprache gedacht, und es folgte die übliche Ehrung. Beigeordneter K. Faber als stellvertretender Bürgermeister überbrachte die Grüße und Glückwünsche der Gemeinde. Er dankte der Freiwilligen Feuerwehr für ihre auf­opfernde Tätigkeit und ermahnte sie, auch weiter­hin zum Wohle der Gesamtheit ihre Pflicht zu tun. Der Abend gestaltete sich sodann, bereichert durch zahlreiche Musikstücke einer kleinen Kapelle, zu einer echten Kameradschaftsfeier, die die Mitglieder lange beisammenhielt.

00 Ellerstadt, 14. Dez. Bei der heute hier abgehaltenen Feld-Treibjagd wurden 108 Hasen zur Strecke gebracht. Dieses Schußergebnis ist das niedrigste seit vielen Jahren: konnten doch in demselben Revier in den vorhergehenden Jahren schon 267 Hasen im Höchstfälle geschossen werden.

<»Langsdorf, 15. Dezember. Jüngst fand die erste Verdunkelungsübung dieses Winters in unserer Gemeinde statt. Als um 20 Uhr Trom- petenfignale unserer jungen Musikkapelle ertönten, sank das Dorf in tiefe Dunkelheit. Die örtlichen Or­gane des zivilen Luftschutzes, die in allen Gassen kontrollierten, konnten sehr zufrieden sein: es klapptee alles tadellos. Auch die durchfahrenden Kraftwagen fügten sich fast alle der erforderlichen Luftschutzdisziplin. Schon um 21.30 Uhr konnten die Zeichen zur Beendigung der Hebung gegeben wer­den. Die Gemeinde läßt in diesem Winter in einem Teil des Feldes, der südlich der Straße nach Lich gelegen ist und bisher noch nicht entwässert war, Drainagearbeiten ausführen. Dadurch rückt hier das Gespenst der Arbeitslosigkeit in immer weitere Ferne, zumal alle anderen verfügbaren Kräfte im Holzwald arbeiten.

einem Fanfarenmarsch sprach der Kreisobmann der DAF. Wagner (Gießen) über den Zweck und Sinn eines Dorfgemeinschaftsabends der HI. Seine Ausführungen wurden mit Beifall ausgenommen. Nach einer Pause stellte sich der frohe Ansager des Abends vor, der in kurzen, gereimten und luftigen Versen die Besucher willkommen hieß. Dann folg­ten Ausschnitte aus dem Dienstbetrieb der Hitler- Jugend (Bastelstuüde, Tornifterpacken, Zielübungen, Sportstunde beim Jungvolk und Boxkampf), Dar­bietungen des BDM. und der Jungmädel (Volks­tanz, frohe Lieder, Quintett). Zum Schluß des ersten Teils des Abends folgte noch ein lustiger SchwankDer Pastetenbäcker", der mit großem Beifall ausgenommen wurde. Im zweiten Teil des Abends blieb man noch bei gemeinsam gesungenen Volksliedern mehrere Stunden in schöner Dorf- aemeinschast beisammen. Der erste Dorfgemein» schaftsabend dürfte als wohlgelungen angesprochen werden.

gfs. Queckborn, 15. Dez. Im weihnachtlich ge­schmückten Saal fanden sich die Mitglieder der Frauenschaft und des Frauen werks zu einer Nikolausfeier zusammen, zu der auch die Jungmädel eingeladen waren. Lieder und Gedichte wurden abwechselnd vorgetragen, bis der Nikolaus erschien, der für alle Frauen ein Päckchen hatte, be­

sonders aber die Kinder erfreute. In diesen Tagen haben die Frauen die Pakete für die NSV. zurecht­gemacht und abgeliefert.

cZ Ettingshaufen, 14. Dez. Am Samstag­abend fand die Generalversammlung des hiesigen Obstbauvereins statt. Der Vereinsführer be­grüßte die Erschienenen und erteilte dem Rechner das Wort über die Kassenlage. Die Rechnungsprüfer fanden alles in Ordnung, so daß dem Rechner Ent­lastung erteilt und Dank für seine Arbeit ausge­sprochen werden konnte. Anschließend wurden einige geschäftliche Fragen besprochen. Es wurde angeregt, wenn möglich eine Rückenspritze für die Blüten­spritzung anzuschaffen, da sich für diesen Zweck die fahrbare Spritze als unpraktisch erweist. Außerdem wurde über die Bedeutung des Vogelschutzes als Maßnahme zur Steigerung des Obstertrages ge­sprochen und die Anschaffung von geeigneten Nist­kästen als unbedingt notwendig erachtet, da durch die nunmehr fast überall durchgeführten Feldbe­reinigungen die meisten Nistgelegenheiten für unsere heimischen Vögel rücksichtslos und beinahe restlos beseitigt worden sind. Der Erfolg dieser Anregung bestand in der sofortigen Bestellung von rund dreißig Nistkästen. Bei der Verlosung kamen schöne und wertvolle Gewinne zur Verteilung. Für die Verlosung im nächsten Jahre sind in der Haupt­sache Rosenstöcke vorgesehen, die zur Verschönerung des Dorfbildes beitragen sollen. Nach der Verlosung blieb man noch einige Stunden gemütlich beisammen.

öp Wa tzenborn-Steinberg, 14. Dez. Ein Kameradschaftsappell der hiesigen Krieger- kameradschaft des Kyffhäuserbundes fand in dergoldnen Nuß" statt. Kameradschaftsführer K. Andermann überreichte den Kameraden die im Wettschießen in Leihgestern erworbenen Ehren­nadeln. Bürgermeister Schäfer erhielt die sil­berne Ehrennadel, außerdem eine Ehrenurkunde über seine Verdienste im Fechtwesen. Georg Phi­lipp II., Louis Schäfer, Karl Happel V., Karl Häuser XI. und Joh. Gg. Häuser XVII. erhielten die bronzene Ehrennadel des Kyffhäuser­bundes. Bei der in der Feldgemarkung Watzen­born-Steinberg abgehaltenen Treibjagd wur­den 57 Hasen geschossen.

> Leihgestern, 13. Dez. Der hiesige Obst - und Gartenbauverein hielt am Samstag­abend im Rathaussaale seine diesjährige Haupt­versammlung ab. Der langjährige Vorsitzende Karl Luh, der auch die Rechnungsführung wahrnahm, trug die bereits geprüfte Jahresrechnung vor, die in Einnahme mit 434,16 RM. und in Ausgabe mit 436,82 RM., also mit einer Mindereinnahme von 2,66 RM. abschloß. Dagegen stehen noch für Saum» spritzung 44,80 RM. aus, ferner ist ein Vorrat von 260 Liter Spritzmasse im Werte von 57,20 RM. vorhanden, so daß noch ein Guthaben von 102,00 RM. besteht. Die Mitgliederzahl hat sich ge­gen das Vorjahr nicht geändert. Es wurde be­mängelt, daß die von einer Kommission zum Fällen bezeichneten alten und kranken Obstbäume von ihren Besitzern bis jetzt noch nicht entfernt worden sind. Der seitherige Vorsitzende Karl Luh, der sich große Verdienste um den hiesigen Obstbau erwor­ben hat, legte wegen feines hohen Alters den Vor­sitz nieder. In einer Versammlung Anfang nächsten Jahres soll fein Nachfolger bestimmt werden.

! Großen-Linden, 14. Dez. Die letzte dies­jährige Wanderung des Z w e i g v e r e i n sHüt­

Einweihung

des Schottener Heimatmuseums.

c. Schotten, 16. De§. Arn gestrigen Mittwoch fand im geschmückten Rathaussaal Die feierliche Einweihung des durch die Weber-Pröscher- Stiftung ermöglichten Heimatmuseums statt. Ortsgruppenleiter Z e s ch k y vertrat die Partei und ihre Gliederungen. Ferner nahmen der Museums- psleger für Oberhessen, Prof. Blecher (Fried­berg, die Behörden der Stadt und des Kreises, sowie die heimatgeschichtlichen Vereinigungen von Alsfeld, Lauterbach und Büdingen teil. Der DHC. war durch Dr. Bruchhäuser (Ulrichstein) ver- treten.

Bürgermeister M e n g e l (Schotten) entbot den herzlichen Willkommensgruß der Stadt und gab dann in kurzen Zügen einen Rückblick auf die Ent­stehung des heimatgeschichtlichen Museums in Schot­ten. Er verband damit eine Ehrung der Stifter, zu deren Gedenken man sich von den Plätzen er­hob. Die Gräber der verstorbenen Stifter waren geschmückt worden. Im Namen des Stiftungsvor- standes übergab sodann Bürgermeister Mengel die Räume des Heimatmuseums an die neugegrün­dete Heimatgeschichtliche Vereinigung und sprach gleichzeitig beste Wünsche für deren fernere Arbeit aus.

Der Vorsitzende der Heimatgeschichtlichen Vereini­gung, Lehrer Sauer, übernahm das Museum zu treuen Händen und sprach dann kurz über die Be­stimmung des Museums.

Für den Geschichtsverein Alsfeld überbrachte Herr Julius Waldeck herzliche Glückwünsche. Als Geschenk überreichte er für das Museum eine schöne alte Ofenplatte aus dem Jahre 1685.

Studienrat Maurer übermittelte für die Freunde der Heimatgeschichte in Lauterbach Glück­wünsche und legte nahe, besonders die Jugend für heimatgeschichtliche Arbeit zu interessieren. Auch er übermittelte ein wertvolles Geschenk, bas dem Mu­seum einverleibt wird.

Für den DHC. sprach Dr. Bruchhäuser (Ulrichstein). Er stellte weitgehende Unterstützung des Heimatmuseums durch den Vogelsberger Höhen- Club in Aussicht.

Bürgermeister Menge! dankte für alle Glück­wünsche und Geschenke und rühmte die Zusammen­arbeit der dreiHochlandskreise" nun auch auf dem Gebiete der Heimatgeschichte.

Ortsgruppenleiter Z e s ch k y schloß bann bie von tiefer Heimatliebe getragene Versammlung mit dem dreifachenSieg-Heil!" auf ben Führer Adolf Hitler.

Anschließend fand eine Besichtigung des Heimat­museums und seiner Schätze statt.

Landkreis Gießen.

gfs. Heuchelheim, 14. Dez. Zu einem Niko­lausabend waren die Frauenschaft und das Frauenwerk in die WirtschaftZum Trepp­chen" eingeladen worden. Die Teilnehmerinnen be­wunderten zuerst bie Arbeiten, bie für den Paten- qau Oberschlesien gearbeitet wurden. Da sah man Kindersachen, nützliche Wäsche und Kleidung aus­

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Altbacken nennt man Brot oder Brötchen, die ein oder mehrere Tage alt sind. Solche Brötchen kann man im Backofen oder in Scheiben geschnitten mit dem Brotröster.noch einmal wieder auffrischen. Aus A. läßt sich vor­züglich Reibebrot (Paniermehl. Weckmehl. Semmelbrösel) Her­stellen.

Alterserscheinungen. Sie sind der Ausdruck der natürlichen Abnüt­zung der Organe. Treten aller­dings oft verfrüht und auch an ben einzelnen Organen ungleich­mäßig auf. In Erscheinung treten besonders Welken bei Haut, Weißwerden der Haare, Verkal­kung der Blutgefäße, Gedächtnis­schwäche. Durch vernunftgemäße Lebensweise und richtige Ab­härtung können die Erscheinun­gen oft lange hinausgeschoben werden, Alkohol- und Nikotin­mißbrauch und widernatürliche Lebensweise dagegen beschleuni­gen sie. Vollkommen verhindern lasten sich die A. natürlich nie. aber doch in erträglichen Gren­zen halten. Künstlich die Alters­erscheinungen übertünchen wol­len, wirkt meist lächerlich. Bei er- heblichen Störungen wende man sich an ben Arzt. S. auch Alters­sichtigkeit!

Alterssichtigkeit: Erschwerung des Nahesehens durch Elastizitäts­verlust der Linse und durch Nach­lasten des Akkommodationsmus- kels. Wirb durch ein Konvexglas korrigiert.

Altweibersommer, die Zeit im Frühherbst, in der dünne Ge­spinste kleiner Spinnen vom

Wind getragen durch die Luft segeln. Diese Gespinste werben auch in manchen Gegenden Ma- rienfäden genannt.

Aluminium, ein aus bestimmten Erden gewonnenes Leichtmetall. Aus Aluminium hergestellte Kochgeschirre sind praktisch und in keiner Weise gesundheitsschäd­lich, obwohl dies manchmal be­hauptet wirb. Man achte immer darauf, daß Aluminiumtöpfe und -deckel Griffe aus Holz ober aus einem isolierenden Metall besit­zen. Zur Reinigung soll man nie Soda verwenden, sondern nur warmes Master, Essig ober über­all erhältliche Aluminiumputz- mittel. Eingebeulte Töpfe lasten sich mit einem Holzhammer leicht wieder zurechtklopfen.

Aluminiumfilber. Metall-Legie­rung mit Vj Silberzusatz wird zu Tischgeräten verwendet.

Amalgam, eine Mischung von Quecksilber und anderen Metal­len, wird vielfach zu Zahnplom- ben verwendet.

Amanda, weibl. Vorname, der aus dem Lateinischen stammt und soviel bedeutet wiebie man lieben muß", ober die Liebens­werte.

Amaryllis (Ritterstern), Zim­merpflanze, zählt zu den Zwiebel­gewächsen. Blätter sind schmal, blüht im Juli-August ober März- April und gleicht einer roten Lilie. Um jedes Jahr einen Vlütenflor zu haben, ist es wich­tig, nach dem Abblühen die Dflanze so lange gut zu pflegen (Dunggaben!), bis bie Blätter absterben. Dte Zwiebel kommt

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