Auf der linken Hälfte der Anschriftseite der Postkarte sind Hochseefischereifahrzeuge beim Fischfang abgebildet. Damit wird auf die für die Fischoersorgung des deutschen Volkes so wichtige Hochseefischerei hingewiesen, von der das Winterhilfswerk einen erheblichen Teil der Fänge zur Abgabe an Bedürftige übernimmt. Bei der Verwendung der Postkarte nach dem Ausland müssen die nötigen Marken nachgeklebt werden.
Kreis Wetzlar.
± Fellingshausen, 14. Nov. Die Holzbauerarbeiten in unserem Gemeindewald yaben begonnen. Es wird in diesem Jahre wieder viel Holz geschlagen. Es hielt schwer, die nötigen Arbeitskräfte dafür zu bekommen.
ck. Frankenbach, 16. Nov. Die hiesige NS. - Frauenschaft hält gegenwärtig einen Kursus für häusliche Gefundheits- und Krankenpflege ab. Den Unterricht leitet Schwester Margarete Buchenau. 30 Frauen und Mädchen nehmen daran teil. — Dieser Tage wurde hier die Entrümpelung der Dachböden durchgeführt. Die Bevölkerung bewies alles Verständnis.
Wirtschaft.
Nhein-Mainische Börse.
INillagsbörse knapp behauptet.
Frankfurt a. M., 15. Nov. Die Börse hatte überaus ruhigen Wochenbeginn. Der Auftragseingang aus der Kundschaft erreichte nicht den erwarteten Umfang und betraf auch nicht nur die Kaufseite, sondern es erfolgten auch Abgaben, denen sich die Kulisse nach den ersten Notierungen an- schloß. Es zeigte sich allgemein wieder mehr Zurück- Haltung.
Die Aktienmärkte eröffneten wenig verändert und uneinheitlich, während im Verlaufe Abschwächungen kleinen Ausmaßes in der Mehrzahl waren. Im yroßen und ganzen erreichten die Der- änderungen jedoch kaum mehr als 0,50 bis 1 v. H. Von Montanwerken setzten Hoesch, Mannesmann, Klöckner und Verein. Stahl bis 0,50 v. H. leichter ein, Rheinstahl zunächst 0,50 v. H. höher mit 148,75, dann 148,25 bis 148. Von chemischen Werten notierten Farbenindustrie mit 159 (159,75), Rütgerswerke mit 151 (152) und Scheideanstalt unverändert 258. Das weite Feld der Elektroaktien lag vernachlässigt, zunächst kamen nur Schuckert mit 172,50 (173) zur Notiz. Zellstoffaktien waren nach meist gut behauptetem Beginn später schwächer, Aschaffenburger 144,50 bis 143,50 (144). Maschinenaktien konnten
sich meist gut behaupten, ebenso AG. für Verkehr mit 132 und Reichsbank mit 210,75.
Abendbörse ruhig.
Die Abendbörse nahm mangels Anregungen einen stillen Verlauf. Vereinzelt bestand noch leichte Abgabeneigung, so daß die meisten Kurse noch etwas unter den Mittagsschluß abbröckelten, wobei es sich aber im wesentlichen um Anpassungen an den Berliner Schluß handelte. Insbesondere bei Demag, die aus 145,75 (147,50) zurückfielen. Schwächer lagen ferner Holzmann mit 153 (154), Gebr. Junghans mit 126 (127), ebenso gaben Moenus Maschinen auf 122 (122,90) und Schuckert auf 171,75 (172,50) nach. Im übrigen gingen die Abweichungen nicht über 0,25 bis 0,50 v. H. hinaus. IG.-Farben 157,50, Buderus 122,75, Mannesmann 118,50, Deutsche Erdöl 144,25, Rheinstahl 147,75, Stahlverein 115, AEG. 119,25, Daimler 137,50, Deutsche Linoleum 163, Rheinmetall 146,50, Bemberg 142, Adlerwerke 111, Eßlinger Maschinen 118,25. Etwas höher notierten Conti Gummi mit 192 (191,50) und Elektr. Lieferungen mit 131,25 (131). Bankaktien kamen bei kleinem Geschäft unverändert zur Notiz. Der Rentenmarkt war gleichfalls sehr ruhig, die Kurse blieben behauptet. 4,5proz. Krupp 99,75, 6proz. FG.- Farben 130,50. Im Freiverkehr nannte man Kom- munal-Umschuldung mit 94,85 und 4prozentige Rentenbank-Ablösungsscheine mit 93,50 bis 93,75.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 16. Nov. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 858 Kälber, 170 Hämmel, 180 Schafe, 3836 Schweine. Es kosteten: Kälber: 30 bis 65 Mark, Hämmel 25 bis 47, Schafe 15 bis 44, Schweine 50 bis 54 Mark. — Marktoerlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittelmäßig.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 15. Nov. Roggen ist -ausreichend zu hoben aus dem Norden, weniger aus der Provinz. Die Dorratsversorgung ist meist befriedigend. Roggenmehl liegt still. Die Lager von ostdeutschem Roggenmehl nehmen kaum ab, das hiesige Provinzangebot geht flott an die Verarbeiter. Mais steht genügend zur Verfügung. Die umfangreichen Schnitzeloerladungen gehen glatt an den Konsum.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je lOOKilogramm) in RM.: Weizen W13 206, W16 209, W 19 213, W 20, 215, Roggen R 12 191, R 15 194, R18 198, R19 200 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste—, Futterhafer —. Weizenmehl Type 812 W 13 29,10, W16 29,20, W19 29,20, W 20 29,55, Roggenmehl Type 1150 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich.
Frankturt a. M.
Berlin
Schluß- kurS
Schlußk. Abend- börie
Schluß- für»
Schlußk Mittag börie
Damm
13-11.
15-11-
13.11.
15 11
6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927
101,65
101,75
101,75
101,65
4% Deutsche Reichöanl. von 1934 4^2% Deutsche Reichsschatzanwei-
99,2
99,2
99,2
99.2
jungen von 1935 .
*¥:% Deutsche Reichsschatzanwei-
99,5
99,5
99,5
hingen von 1935, II. ftolge ... 4V2% Deutsche Reichsichatzanweü
99,5
99
99
jungen von 1936, III. Folge ..
99
99
6yz% Doung Anleihe von 1930 .. 4%% Heshsche Volksstaat von 1929 4Vi% Deutsche Reichspostschah von
105,13
105,13
104,9
104,9
100,25
100,25
100,13
100.13
1934 1......................
100,65
100,65
100,75
—
4¥z% Deutsche ReichSbahnschah
von 1936 I..................
99,7 131,55
99,7
99,65
99,65
RetchSanleihe-AItbesitz..........
131,4
131,75
131,4
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten.............
137,5
138
—
139
4¥i% Hess. Landesbk. Darmstadt
Goldpse. R. 12 .............
99,5
—
—
5%% Hess. Landes-Hyp.-Bant Liqu. Goldpse...............
101,5
101,5
___
4%% Preutz. Landespfdbr.-Anst
Goldpse. R. 19............
- -
99,75
4¥t% Preuß. Gold-Komm. R. 20
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—
—
99
desbank R. 6................
98,75
98,75
—1
-
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
Auslos.-Rechte 1.............
134,75
99,75
134,65
99,75
134,9
100
134,75
100
4Vi% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15 4/»% Franks. Hyp. Gold-Üomm.
Obi. 2 3..................
6¥i% Franks. Hyp. Liquidation
99
99
—
—
Goldpse.....................
101,75
101,75
6¥2% Rheinische Hyp. Liquidation
Goldpse.....................
101,5
111,2
101,5
111.25
102
111,4
101,75
Tteuergutschein-Verrechnungskurs
fl.®. sür Verkehrswesen .... 6 ft Hamburg-Südam. Dampfschiff. o
132
131.65
132,25
131,25
—
—
126,5
126
Hamburg-Amerika Palet......0
80
80
79,5
80
Norddeutscher Lloyd..........0
Deutsche Reichsbahn Barr.-Akt. 7
82,5
81,9
81,5
81,25
129,13
129,25
129,25
129,25
Reichrbank................. 12
211
209,75
211,25
210
Berliner Handelsgesellschaft . 6%
Commerz- und Privat-Bank ... 6
118,25
118,4
134,75
118,25
134,25
118,4
Deutsche Diskonto............6
123
114,5
123 114,13
Devise
123
114,5 nmarfl
123
114,13 Berlin
Dresdner Bank..............4
Frankfurt a. M
Berlin
Schluß» turs
Schlußk. Abend börie
Schluß- kurs
Schlußk. Mittag, börse
Daium
13-11
15.11.
13.11
15.11.
Accumulatoren-^abrik......
. 14
—
228
—
228
Aschaffenburg Zellstoff......
.. 6
144
144,5
144
144
Bemberg.................
.. 0
143,75
142
143,5
142
Betula...................
.. 8
169
169
168,75
168,5
Buderus Eisen.............
.. 5
123
122,75
123
122,75
Gement Heidelberg .........
.. 7
166
166,5
—
—
Cement Karlstadt ..........
.. 6
—
——
—
—
Conti Mummt.............
. 12
191,5
192
192
192,5
Daimler Motoren..........
6>/j
138
137,5
138,25
137,5
118,75
Desiaue: Gas.............
.. 4
—
——
119,25
Deutsche Erdöl............
.. 5
145,25
144,25
144,75
144,5
Deutsche Mold- und Silber ..
.. 9
258
258
—
——
Deutsche Linoleum ........
. 10
162,25
163
162,25
163,5
Elektrische Lieferungen......
.. 6
139,75
131,25
132,25
131,25
Elektrische Licht und Kraft...
.. 7
152,25
151,5
151,75
150,5
I. G. Farben-Jndusttie.....
Felten & Guilleaume.......
.. 7
159,75
157,5
159,4
157,75
.. 6
133,5
132,25
133,5
132
Gesfürel..................
.. 7
150,13
148,5
149
148
Th. Goldschmidt...........
.. 6
141,5
141,5
142,5
141,25
Gritzner Maschinen.........
.. 0
49,25
49
49-25
49,5
Harpener.................
»'/,
175,25
175
175,5
175,5
Hoesch Eisen...............
8'/2
125,75
125,25
126
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Philipp Holzmann.........
.. 8
154,75
153
154,65
154,5
Ilse Bergbau..............
.. 6
—
—
160
160
Ilse Genüsse..............
.. 6
137
137
137,5
137,25
Kali Aschersleben..........
.. 4
117,5
119
118
Klöckn erwecke .............
*¥t
123
122,5
122,9
122,65
Koköwecke und Chemische Fabrik 7
—
—
159,65
158
Lahmeyer ................
.. 6
127,75
127,5
127,5
126,25
Mainkraft.................
.. 4
95,5
95,5
Mannesmann.............
*v-,
119,4
118,5
119,25
118,25
Mansselder Bergbau.......
.. 7
——
159
159,4
Metallgesellschafl...........
.. 6
148
—
147,13
147,13
Orenstein & Koppel........
.. 0
—
110
109
Rheinische Braunkohle......
. 12
232
231,5
232
231,5
Rheinische Elektro..........
.. 6
127,25
129,75
Rheinstahlwerke............
.. 6
148.5
147,75
148,25
148
Rheinisch-Westfälische Elektro
.. 6
130,5
130,5
130,4
Rütgerswerke .............
.. 7
152
151
152
150,75
Salzdetfurth Kali..........
.. 6
164
164,5
Schuckert & Co.............
.. 7
173
171,75
172,75
172
Schultheis Patzenhofer......
.. 4
96,5
95
Siemens & Halske.........
.. 9
_
208
208
Süddeutsche Zucker.........
. 10
205
204
206
206
Bereinigte Stahlwecke......
*¥t
116
115
115,9
115
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
58,5
58
58,13
57,75
Westeregeln Alkali..........
.. 4
118,75
117,5
118,5
119
Zellstoff Waldhof..........
Olavi Minen..............
.. 6 0.6
151,5
30,9
150,25
31,75
152
31
158
31,0
— Zranksurl a. M
13.November
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Amtliche utmietung 'Weit | Brie,
.'tm.licheNonecung '«eir | iHnei
Japan...................
0,720 5,694 62,09 48,95
1,225 63,70 57,13 15,48
8,696
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5 706
62,21
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Wien.....................
Lissabon..................
Stockholm................
Schweiz..................
Spanien..................
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13.November
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Buenos Aires.............
0,734
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42.08
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Rio de Janeiro............
0,141
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Kopenhagen...............
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London...................
12^ 355
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Helsingfors................
5.465
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Unter Bezugnahme auf die Ausschreibung vom 4 11.1937 wird hiermit bekanntgemacht, daß sich in der Einreichung von Entwürfen für eine Brun- n nanlage in Gießen alle Bildhauer und Garten- z.sstalter beteiligen können, die Mitglieder der /sichskammer der bildenden Künste und seit mindest ns 6 Monaten im Gau Hessen-Nassau (nicht wie ir der Ausschreibung angegeben im Lande Hessen) il sässig sind. 7517C
»Gießen, den 13. November 1937.
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ist wichtiger 0I8 in jüngern Jahren, wo der Organismus Krankheitsfällen mehr Widerstand leisten kann. Mit dem Nachlassen der Kräfte im Alter ist eS erforderlich. auch schon leichteren Gesundheitsstörungen sofort -u begegnen um schwere Erkrankungen sozusagen im Keim zu ersticken. Als Stärkung«. und Unter- stützungSmittel bei Altersbeschwerden hat sich seit über 100 Jahren Klosterfrau. Melissengeist durch seine allgemein gesundheitsfördernde Wirkung besonders bewährt. Er wird deshalb von vielen Personen in vorgerückten Jahren regelmäßig, mindestens aber bei jedesmaligem Auftreten von Unpäßlichkeiten, mit sehr gutem Erfolg angewandt.
So berichtet Herr Philipp Rapp (Bild nebenstehend). Invalide, Neuenbürg L Wttbg., Wildbacherstr. 106, am 24. 6. 36: .Klosterfrau-Melisiengeist hat mir gute Dienste geleistet, sogar bei hartnäckigen Herz- und Maaenkrämpfen habe ich nach Einnahme von einem Gläschen Klosterfrau-Melissengeist mit Wasser verdünnt Linderung verspürt und haben die Schmerzen nachgelassen.' Ferner am 31.8.36: „Die Schmerzen haben nachgelassen und kann ich wieder alles esien und die ganze Nacht schlafen-, vorher konnte ich nur ganz leichte Suppen essen und mußte ____________________________ nächteweise vor dem Bett stehen und konnte nicht einmal sitzen. Ich hoffe, daß ich ?,on meinen Beschwerden noch ganz befreit werde und habe Klosterfrau-Melisiengeist schon vielen emp- ohlen.' Und am 12. 5. 37: „Klosterfrau-Melissengeist leistet mir gute Dienste, selbst bei großen Krämpfen.' Weiter Frau Anna Adam. Franksurt/M «Hausen. Große Nelkenstr. 17. am 10. 5. 37: „Bei meinen Alters- Beschwerden hot mir Klosterfrau-Melisiengeist gute Dienste geleistet Meine Gelenkschmerzen an Armen und Beinen besiern sich ' Vorbeugen ist besser als heilen. Machen auch Sie deshalb einmal einen Versuch mit Klosterfrau-Melisiengeist Sie werden nicht enttäufcht werden. Verlangen Sie Klosterfrau-Melisiengeist bei Ihrem Apotheker oder Drogisten. Nur echt in der blauen Packung mit den drei Nonnen; niemals lose.
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Brettschwanz
Vreitschwanz, einer der wertvollsten Felle aus ungeborenen Lämmern des bucharischen Schafes, wird zu Pelzen verarbeitet.
Bremsen, große Fliegen, deren Weibchen das Blut von Menschen und Tieren saugen. Stiche mit Kölnischem Wasser oder Salmiakgeist einreiben.
Brennen der Füße in neuen Schuhen wird beseitigt, wenn man den inneren Teil der Schuhe mit Spiritus abreibt.
Brennen der Haare ist dem Haar leicht schädlich, da es dadurch trocken und brüchig werden kann. Man soll daher keinesfalls zu oft und nicht mit zu heißem Eisen brennen.
Brennessel, ausdauernde Wildpflanze, in ungepflegten Gärten als Unkraut, ist gefürchtet wegen der Brennhaare (Kühlung durch Salben). Junge B.-triebe können als Spinat bereitet werden, gehackt sind sie als Kükenfutter vorzüglich.
Vrennglas. eine beiderseits nach außen gewölbte Glaslinse, die Sonnenstrahlen sammelt und in ihrem Brennpunkt leicht entflammbare Stoffe entzünden kann.
Vrennfpiritus, denaturierter (vergällter) Spiritus, dient als Brennstoff und als Reinigungsmittel. Der Genuß von Brennspiritus ist gesundheitsschädlich. Brennstoffe. Stoffe, deren Heizwert ausgenutzt wird. Feste Brennstoffe sind u. a. Braunkohle Steinkohle. Torf. Holz; flüssiger Spiritus; gasförmige: Leuchtgas. Bei allen Brennstoffen ist
65 Brief
größte Vorsicht notwendig. Mehr als 2 Liter Benzin dürfen in einem Haushalt nicht vorhanden sein.
Brennwert der Nährstoffe, wird nach Kalorien bemessen. Eine Kalorie ist die Wärmemenge, die notwendig ist, um einen Liter Wasser um 1 Grad Celsius zu erwärmen. Nach dieser Einheit wird der Brennwert (Nährwert) der verschiedenen Nahrungsmittel beurteilt.
Vrenten. Printen, hartes Pfefferkuchengebäck, das statt mit Honig mit Sirup hergestellt wird. Bekannt sind die Aachener Printen.
Bricke, Lamprete, Neunauge, aalähnliches Tier, das gebraten und mariniert wird.
Bridge (sprich bridsch), engl. Bezeichnung für ein whistähnliches Kartenspiel mit 52 Blatt, das von vier Spielern in je zwei Parteien gespielt wird.
Bries, schriftliche Mitteilung an einen Abwesenden, die von der Post befördert wird. Briefe über 20 Gramm kosten die doppelte Briefgebühr. Briefe, die man empfängt, nicht gleich vernichten! Von wichtigen Briefen macht man eine Abschrift oder einen Durchschlag und schickt sie als „Einschreiben" Eilige Briefe werden gegen besondere Gebühr als „Eilbriefe" durch Boten zugestellt. Verweigert der Empfänger die Annahme, so gilt der Brief dennoch als zugestellt, was bei Kündigungsschreiben und Mahnbriefen wichtig ist.— Beim Briefschreiben vermeide man auf-


