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Aus aller Wett.

Filchner in Kaschmir.

Wie aus Bombay gemeldet wird, ist der deutsche Forscher Filchner in Leh (Kaschmir) eingetroffen.

Altenburg sucht den Deutschen Skatmeister.

Dom 24. bis 26. September findet in der Skat­stadt Altenburg in Thüringen unter der Schirm­herrschaft des Ministerpräsidenten M a r s ch l e r der 14. Deutsche Skatkongreß statt, der seinen Höhepunkt in der Austragung der Deut­schen Skatmeisterschaft für Männer und Frauen findet. Die Meisterschaft, bei der der Titel eines Deutschen Skatmeisters bzw. einer Deutschen Skatmeisterin für die Höchstzahl an .Ge­winnspielen nach Abzug verlorener Spiele an jedem Platze einmal mit Meisterdenkmünze zu ge­winnen ist, wird als Einzelkampf mit 45 Spielen ausgetragen. Daneben werden als Mannschafts­wettbewerb die Dereinsmeifterschaft um den Wan­derpreis des Deutschen Skatverbandes und all­gemeine Skatwettspiele ausgetragen, an denen sich jederSkater" und jedeSkaterin" beteiligen kann. Alle Spiele erfolgen nach den Regeln des Verbandes, derReuen Deutschen Skatordnung".

Der Internationale Kongreh der Alkoholgegner.

Auf dem Internationalen Kongreß der A l k o - holgegner in Warschau, an dem auch eine offi­zielle deutsche Abordnung unter Führung von Pro­fessor Reiter von Reichsaesundheitsamt und Pro­fessor Bauer vom Deutschen Verein gegen den Alkoholmißbrauch teilnimmt, wurde ein Bearü- ßungstelegramm des Reichsjugendführers Baldur v. S ch i r a ch verleben. Die von deutscher Seite ge­haltenen Fachvorträge fanden in medizinischen Kreisen viel Beachtung. Dem Vortrag von Professor Bauer über Erfahrungen bei den Berliner Olympischen Spielen wird besonders in Sportkreisen mit großem Interesse entgegengesehen.

Schwedisches Militärflugzeug abgeslürzt.

Bei Strängnäs in der Nähe von Stockholm stürzte ein schwedisches Militärflugzeug ab. Die aus zwei Mann bestehende Besatzung fp m ums Leben.

Drei Todesopfer eines Autounglücks in Salzburg.

Ein entsetzliches Autounglück ereignete sich in Salzburg. Ein englischer Kraftwagen wurde beim Uebergang der Bundesstraße über die Bahn­linie SalzburgInnsbruck von der Lokomo­tive eines Schnellzuges erfaßt. Von den vier Insassen des Kraftwagen wurden drei, ein Ehepaar namens Dow und eine Frau namens Bella Dow, alle aus Glasgow, getötet. Der Gatte der letzte­ren, der frühere Polizeidirektor von Glasgow, Alexander Dow, wurde schwer verletzt. Die Untersuchung ergab, daß an dem Unglück der Len­ker des Kraftwagens die Schuld trägt.

Schweres Vrandunglück in USA.

In Weehawken (New Jersey, USA.) ereignete sich in einer chemischen Fabrik eine Explosion. Durch einen nachfolgenden Brand wurde die Fabrik vollständig vernichtet. 40 Arbeiter und Ar­beiterinnen erlitten zum Teil lebensgefährliche Brandwunden. Der Sachschaden beläuft sich auf 250 000 Dollar. Das Feuer sprang auf vier Wohnhäuser über und legte sie ebenfalls in Asche, während der Dachstuhl einer nahegelegenen Schule sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Ueberschwemmungen der Oder bei Ratibor und Oppeln.

Infolge starker Regengüsse hatte die Oder in den letzten Tagen Hochwasser zu verzeichnen. Der Höchststand, der in Ratibor am Dienstag mit 6,98 Meter gemessen wurde, lag um einen halben Meter niedriger als der beim großen Hochwasser von 1903, In der Niederung um Ratibor ist es zu umfang­reichen Ueberschwemmungen gekommen. Weite Flächen stehen unter Wasser. Verschiedene Ortschaften der Oderniederung haben wegen der Ueberschwemmungen Verkehrsschwierigkeiten. In den tiefgelegenen Stadtteilen von Ratibor ist das Hochwasser in Gärten, Straßen und Keller einge­drungen. Infolge des Hochwassers mußten auch die Arbeiten an der Umlegung der Oder bei Ratibor, die nach ihrer Fertigstellung die Stadt Ratibor aus dem Ueberschwemmungsgebiet herausnehmen wird,

eingestellt werden. Der Scheitel der Hochwasserwelle hat inzwischen die etwa 80 Kilometer weiter oder­abwärts gelegene Stadt Oppeln passiert.

Das Naturwunder der roten Seen in Kurhessen.

Zu den merkwürdigsten Naturwundern gehören unstreitig die roten Seen in Kurhessen. Der eine liegt bei Dens (Kreis Rotenburg); er riecht ordentlich nach Schwefel; in seinem Wasser spielt kein Fisch, an seinen Ufern gedeiht keikie Pflanze, dafür ist er in regenreichen Jahren wasserarm, bei Trockenheit aber wasserreich, friert nie zu und färbt sich zu gewissen Zeiten blutrot. Kein Wunder, daß sich die Volkssage mit diesem unheimlichen See be­schäftigt. Zwei unbekannte schöne Jungfrauen, die sich einst beim Denser Kirmestanz verspäteten, sollen sich angstvoll in den See gestürzt haben; darauf hat sich anderntags der See blutrot gefärbt, und dieses Farbenwunder soll sich alljährlich am selben Tage wiederholen. Denser Pfarrer haben die perio­dische Rotfärbung des Denser Sees seit dem 18. Jahrhundert wiederholt in ihren Kirchenbüchern vermerkt. Merkwürdig ist aber auch die Erklärung, die die Wissenschaft für diese eigenartige Natur­erscheinung gefunden hat: Die Oeoe des Sees be­ruht auf feinem Gehalt an Vitriol, aus dem sich das Schwefelwasserstoffgas entwickelt, während die periodische Rotfärbung durch Wasserflöhe verur­sacht wird. Jünger und weniger unheimlich ist der zweite rote See bei Großalmerode, am Weg vom Bilstein nach Witzenhausen im Werratal. Er ent­stand 1915 in dem ertrunkenen Basaltbruch des Hesselbühl. Hier beruht die eigenartige Rotfärbung des an sich klaren Wassers auf Schieferton und Eisengehalt im Buntsandsteinfels und Basalt.

Lastautozug verunglückt: 4 Tote, 30 Schwerverletzte.

In der Nähe der 30 Kilometer von Kowno ent­fernten Ortschaft Wilki stürzte ein mit 80 Personen, größtenteils Frauen, besetzter Lastautozug die Bö­schung eines Fahrdammes hinab und überschlug sich. Vier Personen kamen dabei ums Leben. Ferner wurden 30 schwer und 40 leichter verletzt. Bei den Fahrgästen handelt es sich um Besucher eines katholischen Ablaßfestes.

Kunst und Wissenschast.

Ein dänischer Maler über deutsche und entartete Kunst.

Kopenhagen, 15. Sept. (DNB.) In der däni­schen KunstzeitschriftSamleren" beschäftigt sich der dänische Maler und Kunstkritiker Otto Sievert mit der nationalsozialistischen Kunstpolitik. Er geht in seinem Aufsatz ausführlich auf die Ergebnisse seiner Studien in den Münchner Ausstellungen ein und kommt dabei zu dem Schluß, daß der national­sozialistische Staat eine sehr hohe Auffassung von der Bedeutung und vom Wesen der Kunst habe. Sievert schildert in seinen Betrachtungen auch, wie sich früher die jetzt als entartet entlarvten sogenann­ten Künstler auf die ersten Plätze in der deutschen Kunst schmuggeln konnten. Autorisiert von der herr­schenden Clique in der Kunstliteratur hätten diese Leute sich einer Selbstvergottung hingegeben, die sie sich in ihren zu diesem Zweck eingerichteten Schriften hätten schaffen können. Das sinnenverwirrende Ge­schreibsel und semiphilosophische Gewäsch dieser Druckerzeugnisse habe sich aus kunstessayistischen Fe­dern ergossen, die im Solde des Kunsthandels stan­den. Die künstlich geschaffene Berühmtheit, die sich um Nolde, Pechstein, Beckmann, Schmidt-Rottluff, Klee und viele andere ergoß, sei eine Berühmtheit auf tönernen Füßen gewesen.

Das Bild Mussolinis für das Quedlinburger klopstock-haus.

Das Klopstock-Haus zu Quedlinburg hat von dem italienischen Ministerpräsidenten Benito Mus­solini dessen Porträt mit eigenhändiger Unter­schrift und herzlicher Widmung erhalten. Die feier­liche Uebergabe des Geschenks erfolgt während einer am 16. Oktober im Quedlinburger Klopstock- Haus in Gegenwart führender deutscher und italie­nischer Persönlichkeiten stattfindenden Feier. Das Geschenk des Duce ist ein erneutes Bekenntnis zu dem Dichter Klopstock und dem von ihm vertrete­nen Kunstideal. Er schrieb im Jahre 1908 an der Universität Bologna eine DoktorarbeitUeber die Poesie Friedrich Klopstocks."

Aus der engeren Heimat.

Landkreis Gießen.

CO Klein-Linden, 12. Sept. Dieser Tage hielt der Geflügel zuchtverein Klein- Linden im Cafe Lutz eine gut besuchte Mitglieder­versammlung ab. Der Vereinsführer teilte u. a. mit, daß für Taubenzüchter durch die Reichsfachgruppe für jedes Tier die Lieferung von 1 kg Futter zu­gesagt sei. Eine örtliche Geflügel-Werbeschau soll in diesem Jahre nicht durchgeführt werden, dafür wird aber im Oktober eine Vorschau der Ausstellungstiere durch einen Preisrichter vorgenommen werden. Der Vereinsführer warb noch für die Beteiligung an der Landesfachgruppenfchau, die Ende November in Gießen stattfinden wird. Er forderte noch die Mit­glieder auf, bei den amtlichen Viehzählungen ge­wissenhafte Angaben zu machen. Ein hiesiger Einwohner fand dieser Tage, unter feinen Stroh­vorräten tief versteckt, das Ne st einer Henne, in dem nicht weniger als 110 Eier lagen. In­folge der kühlen und dunklen Lagerung waren sämt­liche Eier noch gebrauchsfähig.

s. Lang-Göns, 12. Sept. Um größeren Feld­diebstählen vorzubeugen, wurden neben den zwei Feldschützen, die in unserer Gemarkung die Aussicht führen, noch sechs Ehrenfeldschützen be­stimmt und vom Kreisamt Gießen vereidigt. Es sind dies die Mitbürger Wilhelm Konrad Brücke! (Obergasse), Willi Drücket (Obergasse), Konrad Anton Wagner (Mohrgasse), Baumwart Georg Rudolph, Wilhelm Konrad Schmidt (Breit­gasse) und Ludwig Schäfer (Holzheimer Straße). Zur Zeit sind noch drei Dreschmaschinen in unserem Orte in voller Tätigkeit. Bei den Ar­beiten helfen auch einige Arbeitsdienstmänner tüch­tig mit. Man hofft, daß bis Ende September das gesamte Getreide gedroschen ist. Eine so frühe Be­endigung des Ausdrusches ist äußerst selten. Im allgemeinen ist das Ernteergebnis ein recht gutes. Die Frühkartoffeln find fast alle geerntet. Zur Zeit sind die Bauern mit dem Ausmachen der Mittelfrühen" befchäfttgt. Beide Sorten übertreffen in den Erträgen bei weitem bas Vorjahr. Vor allem sind keine angefaulten Knollen anzutreffen. Auch die Spätkartoffeln zeigen trotz der Trocken­heit einen vorzüglichen Stand, und man hofft auch hier auf eine gute Ernte. Die Aecker mit den Saatkartoffeln in unserer Gemeinde gibt es 25 Bauern, die anerkanntes Saatgut züchten ver­sprechen ebenfalls einen außerordentlich guten Er­trag. Diese Grundstücke wurden schon zweimal von Fachleuten besichtigt, und dabei wurde festgestellt, daß von den oberhessischen Anbauflächen mit Saat­kartoffeln die von Lang-Göns den besten Stand zeigen.

w. Hungen, 15. Sept. Unser seit etwa 15 Jahren in Betrieb befindliches Schwimm­bad erfreut sich von Jahr zu Jahr zunehmender Beliebtheit und hatte auch im abgelaufenen Som­mer regen Zuspruch von hier und auswärts zu verzeichnen. Ein Beweis der segensreichen Ein­richtung dieses Schwimmbades ist die Tatsache, daß nach bestandener Leistungsprüfung 57 Knaben und 44 Mädchen der Volksschule und der Be­rufsschule die Freischwimm-Ausweise ver­liehen werden konnten, der größte Teil davon er­warb sie im letzten Jahre. Ein von der Gemeinde bestellter Badewärter überwacht die ersten Schwimm­versuche der Schüler, und so ist die Möglichkeit geschaffen, daß alle Kinder sich die Vorteile des Schwimmens aneignen können. Für das Win­terhilfswerk wurde von der Gemeinde eine Reihe Zwetfchenbäume zum Abernten zur Ver­fügung gestellt; die Zwetfchen wurden von der Frauenschaft zu Marmelade verarbeitet, die im kommenden Winter an bedürftige Familien ver­teilt wird.

Nundsunkprogramm

Freitag, 17. September.

6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik.

6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gym­nastik. 8.30: Bäderkonzert. 10: Schulfunk. 10.30: Hausfrau, hör zu! 11.40: Deutsche Scholle. 12: Mit­tagskonzert I. 13: Nachrichten Offene Stellen. Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittags-

kcmzerk II. 14: Nachrichten. 14.10: Dem Opern« freund. 15: Volk und Wirtschaft. 16: Nachmittags­konzert. 18: Zeitgeschehen im Funk. 19: Achtung! Jetzt sprechen Blumen und Tiere ... 20: Nach­richten. 20.10: Achtung! Jetzt sprechen Blumen und Tiere ... 21.15: An der Weiche des großen Stromes. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Tanzmusik. 24 bis 1: Nacht­konzert.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 16. Sept. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1278 Rinder (243 Ochsen, 152 Bullen, 621 Kühe, 262 Färsen), 707 Kälber, 160 Hämmel, 43 Schafe, 180 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mk., Bullen 34 bis 43, Kühe 20 bis 43, Färsen 35 bis 44, Kälber 30 bis 65, Hämmel 38 bis 52, Schafe 25 bis 44, Schweine 52 bis 56 Mark. Marktverkauf: Großvieh und Kälber zugeteilt, Hämmel und Schafe mittelmäßig.

OasWettervomckö.bisrs.Sepiember.

Herausgegeben von der Forschungsstelle für lang­fristige Ditterungsvorhersagen des Reichswetter­dienstes in Bad Homburg am 15. <h abends.

In den nächsten 5 bis 7 Tagen ist unbeständiges, vielfach windiges Wetter mit wechselnder Bewöl­kung und häufigen Niederschlägen zu erwarten. Die Temperaturen werden schwanken, für die Jahres­zeit aber meist zu niedrig sein. Nur in Ostpreußen wird die Durchschnittstemperatur der kommenden zehn Tage vielleicht annähernd normal sein. Die Tagestemperaturen werden nur selten und nicht überall über 20 Grad hinausgehen. Auch die Nächte werden oft kühl sein, doch sind im Flachlande, auch in Ostpreußen, Fröste noch nicht zu erwarten.

Im Laufe der nächsten Woche wird sich wahr­scheinlich nach vorübergehender Steigerung der Un­beständigkeit eine Umgestaltung der Großwetter­lage anbahnen, die gegen Ende des Vorhersage­zeitraums eine gewisse Beruhigung des Wetters und Nachlassen der Niederschlagstätigkeit herbeiführen wird.

Die Sonnenscheindauer wird in dem zehntägigen * Zeitraum kaum größer als insgesamt 50 Stunden sein.

Wetterbericht

des Relchswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die über Europa herrschende lebhafte Wirbel­tätigkeit hat sich durch den Zuzug weiterer Stö­rungen vom Atlantik her noch verstärkt. Da diese auf immer südlicheren Bahnen vorstößt, hat die Unbeständigkeit und Regentätigkeit noch zugenom­men, zumal zur Zeit durch eine lebhaftere Süd­strömung besonders feuchte und milde Luft heran- gesührt wird. Ueber England und dem Ostatlantik steht doch bereits wieder Kaltluft, deren Eindringen späterhin auch für unser Gebiet zu erwarten ist.

Aussichten für Freitag: Zunächst wolkig bis bedeckt mit Regenfällen und mild, späterhin böig, entsprechende westliche bis nordwestliche Winde, stärkere Schauer und Abkühlung.

Aussichten für Samstag: Voraussicht­lich kaltes Schauerwetter.

Lufttemperaturen am 15. September: mittags 14,7 Grad Celsius, abends 12,3 Grad; am 16. September: morgens 13,4 Grad. Maximum 15,5 Grad, Minimum heute nacht 12 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 15. September: abends 13,8 Grad; am 16. September: morgens 13,4 Grad Celsius. Nie­derschläge 5,4 mm. Sonnenscheindauer 4 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter des Hauvtschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- (eiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VIII. 37: 9090. Druck und Verlaa: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zett itt Dreislists Nr 3 vom 1 Juni 1935 aflftict

Anna Zimmer,

Gießen, den 16. September 1937.

04573

Für die wohltuende Anteilnahme beim Heimgang meines lieben Bruders danke ich herzlichst.

GESCHÄFTS - ÜBERGABE

Meinen verehrten Kunden und Gästen bringe ich hier­mit zur Kenntnis, daß mein Geschäft mit dem heutigen Tage an Herrn Karl Faber übergegangen ist. Für das mir lange Jahre entgegengebrachte Vertrauen sage ich meinen herzlichsten Dank und bitte dieses auch auf meinen Nachfolger übertragen zu wollen.

Karl Paul

Bäckerei, Konditorei und Caf£, Bahnhofstr. 64

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Keine Zeugnisse in Urschrift wndern nur Zeugnis- obid) elften dem B«- werbungsfchreiben bet- legen l Lichtbilder undBewerbungSunter- lagen müsfen ;ur 8et- rn eibung von Verlusten aus der Rückseite Wa­rnen und Anschriit deS Bewerbers tragen!

Vergleichsverfahren Banthaus ph.Föckel, Grünberg/yessen

Die Eigentümer der beim Bank­haus in Depot gegebenen Wert- vapiere werden ersucht, die Papiere in der Zeit vom 16. bis 30. Sept. 1937, vorm. zwischen 812 Uhr, im Bankgebäude abzuholen bzw. rechtsgültigen Ueberweisungsauf- trag zu erteilen. eonoD

Nach dem 1.Oktober 1937 kann ins auf weiteres eine Rückgabe der Papiere nicht mehr erfolgen.

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