Wirtschaft.
Mein-Mainische Börse.
Mttagsbörse überwiegend fest.
Frankfurt a. M., 15. Juni. Bei gegen die Vortage wesentlich lebhafteren Umsätzen verkehrte die Börse in überwiegend befestigter Tendenz. Die Publikumsbeteiligung hat sich etwas gehoben, so daß auch die Kulisse mehr Unternehmungslust ausbrachte.
An den Aktienmärkten überwogen durchschnittliche Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. H. Lebhaftes Geschäft erhielt sich für die Farben-Aktie mit 166,50 bis 167 (165,50). Außerdem waren Montanwerte belebter, wobei Buderus mit v 128,50 (126,90) den größten Gewinn erzielten, im übrigen betrugen die Besserungen bis 1 v. 5). Auf die Veröffentlichung der Geschäftsberichte lebhafter und fester lagen auch Schiffahrtsaktien, Hapag 18,50 bis 18,65 (18), Nordd. Lloyd 19 (18,50). Don Elektroaktien traten RWE. mit 133,25 bis 134 (132,75) und Felten mit 138,50 (137,25) mehr hervor. Erhöhte Nachfrage fanden außerdem Maschinen- und Motorenaktien, Rheinmetall-Borsig 150,50 bis 150,75 (149,50), Muag 146.75 bis 147,50 (146,50), Junghans 134 (133,50), BMW. 151,75 (151), Daimler '138,25 (137,75). Von Einzelwerten fttrgen Bemberg auf 133 (131.65), Hanfwerke Füssen auf 120 (118), dagegen bröckelten Westdeutsche Kaufhof, Reichsbank, Braubank und Kali Westeregeln bis 0,25 v. 5). ab.
Am Rentenmarkt war das Geschäft weniger lebhaft, vermehrte Nachfrage fanden lediglich 5proz. Industrie-Anleihen bei voll behaupteten Kursen. Altbesitzanleihe 126,40 (126,13), Reichs- bahn-VA. unv. 125,50, Kommunal-Umschuldung etwas leichter mit 94,00 bis 94,10.
Nachdem das Geschäft vorübergehend etwas nachgelassen hatte, zog es zu Beginn der zweiten Börsenstunde wieder leicht an. Die Mehrzahl der Kurse erfuhr aber gegen.den Anfang kaum Veränderungen. Doch erhielt sich erhöhtes Interesse für JG.-Farben und Schiffahrtsaktien. Weiter erhöht waren Deutsche Erdöl mit 157,40 nach 156,75, Bemberg mit 134 nach 133. Montanwerte lagen ruhiger Don erst später notierten Werten zogen Conti Gummi auf 193,25 (190), Zellstoff Waldhof excl. Dividende 1 v. H. auf 156,75 (161,25) an, auch sonst ergaben sich meist Erhöhungen. Der Einheitsmarkt war überwiegend fester, Gebr. Adt 2 v. H. erholt auf 75.
Renten lagen später unverändert und ruhig. Liquidationspfandbriefe leicht schwankend, die übrigen Kassarenten lagen meist wenig verändert. Stadtanleihen zum Teil etwas höher.
Im Freiverkehr waren Adlerwerke Kleyer unv. 115,25, Pokorny auf den 8-(6)proz. Dividendenvorschlag 145 Geld (138) ohne Umsatz, Rastatter Waggon etwas leichter mit 40,50, Frankfurter Handelsbank höher mit 65. — Tagesgeld 2,50 (2,75) v. H.
Abendbörse gut behauptet.
Der Aktienmarkt war weiter fest, wenn auch keine größeren Steigerungen mehr eintraten und auch das Geschäft nicht besonders lebhaft war. Gegen den Berliner Schluß war das Kursniveau voll behauptet. Weiter fest bei größeren Umsätzen Bemberg mit 137,25 bis 136,75 (136), ferner BMW. 152,25 (151,50), Th. Goldschmidt 145 (144, aber bereits 144,75 in Berlin). Montanwerte lagen ruhig und nicht einheitlich, Buderus 128,50 (128,90), Mannesmann 124 (124,25), Hoefch 126 (125,75), Verein. Stahl 122 (121,90), Rheinstahl 159,25 (159,75). JG.-Farben 0,25 v. H. höher über Berlin mit 167, jedoch 0,40 v. H. unter Frankfurt. Der Einheitsmarkt war ohne besondere Vorgänge. Auch in Renten blieb das Geschäft sehr still, Altbesitz nur zum Einheitskurs 126,20 (126,40), 4,5prozent. Krupp 99 (99,25), Farben-Bonds unv. 135,90, Kommunal-Umschuldung unverändert 94,05.
Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.
Frankfurt a. M., 15. Juni. Am Gemüse- markt blieb das Gesamtangebot reichlich. Absatz nur gut von Gurken, Karotten, Rettich und Früh- kohl, im übrigen langsam. In Kohlrabi und Kopfsalat verblieben Ueberstände. Preise im ganzen wenig verändert. Am O b st m a r k t bleibt das Angebot von Erdbeeren reichlich, Kirschen weniger, aber genügend. Geringes Angebot von Johannisbeeren und unreifen Stachelbeeren. Geschäft befriedigend, nur geringe Ware schwer verkäuflich. Blumenkohl (T = Treibhaus) 100 St. 20 bis 40, Bohnen (T) 50 kg 35 bis 40, Erbsen 50 kg 12 bis 20, Gurken (T), 100 St. 18 bis 30, Karotten 100 Bdl. 8 bis 10, Kohlrabi 100 St. 4 bis 8, Pfifferlinge 50 kg 60, Rettich 100 St. 3 bis 12, Kopfsalat 100 St. 8 bis 12, Spargel 50 kg I 27 bis 28, II 19 bis 20, III 13 bis 14, IV 6 bis 7, Spinat 50 kg 12 bis 15, Tomaten I 45 bis 48, II 35 bis 40, Weißkraut (Spitzkohl) 50 kg 6 bis 7, Frühwirsing 50 kg 6 bis 7, Zwiebeln 50 kg 9 bis 9,50 ägyptische. Bananen. 12% kg, 4,50 bis 5,50 Kam., Erdbeeren 50 kg I 38 bis 42, II 30 bis 35, III 24 bis 28, Kirschen 25 bis 45
Irankfu ter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 15. Juni. Auftrieb: Kälber 993 (gegen 1076) Hämmel und Schafe 40 (39), Schweine 5262 (5457). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 61 bis 65 (am 8. Juni 1937 61 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 45 bis 50 (45 bis 50), d) 30 bis 40 (30 bis 40). Hämmel und Schafe nicht notiert (—). Schweine a) 54 (54), bl) 54 (54), b2) 54 (54), c) 53 (53), d) 50 (50); Sauen gl) 54 (53 bis 54), g2) 52 (52). Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt. Hämmel und Schafe mittelmäßig.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 14. Juni. Die Zuteilungen von Getreide an die Mühlen gehen weiter ein, so daß sie für den laufenden Mahlbedarf versorgt sind. Futtergetreide ist lebhaft begehrt, jedoch nicht erhältlich. Weizenmehl findet laufende Aufnahme, so daß sich nirgendwo Bestände bilden; helle Typen sind bevorzugt. Roggenmehl liegt im Rhein-Main- Gebiet ruhig. Die Läger haben durch die laufenden Eingänge aus Norddeutschland zugenommen, jedoch sind die Offerten für Juli nur beschränkt. Futtermittel werden von der Landwirtschaft nach der Beendigung des ersten Grünfutterschnitts und den bisher schwachen Aussichten für den Nachwuchs stärker begehrt. Aber das Angebot ist sehr eingeengt, zumal für Juni oberrheinische Kleie nicht zugeteilt wurde. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220; Roggen R12 174, R15 177, R18 181, R19 183, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preis- qebiete. Futtergerfte —, Futterhafer —. Weizenmehl Type 812 W 13 29,90, W16 30,00, W19 30,00, W 20 30,35; Roggenmehl Type 1150 R12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R19 10,50, Mühlenfeftpreife ab Mühlenstation. Sojaschrot —, Palmkuchen —, Erdnußkuchen —, Treber 14,00, Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel —, Heu gebündelt, alte Ernte 5,50, neue Ernte 3,80 bis 4,20, drahtgepreßt, alte Ernte 5,90, Weizen- und Roggenstroh draht- gepreßt 3,00, do. gebündelt 2,70. Tendenz: ruhig.
Wegen Betrugs und Untreue vor Gericht.
Ein Prozeß von mehrwöchiger Dauer.
Darmstadt, 14. Juni. (LPD.) Unter dem Vorsitz von Landgerichtsdirektor Weiß begann am
Montag vor der Großen Straffommer Darmstadt die Verhandlung gegen den 54jährigen Arthur D e l f o s s e und den 40jährigen Dr. Hans Heinrichs, beide aus Köln, wegen Betrugs und U n t r e u e. Im Jahre 1935 waren die Röhr-Werke in Oberramstadt von der Dank für Deutsche Jndu- strieobligationen in der Zwanasversteigerung erworben worden, die nun ihrerseits versuchte, die Werke ganz oder geteilt wieder abzusetzen. Der Angeklagte Delfosse hatte davon gehört und sich mit dem Liquidator in Verbindung gesetzt, um die Werke anzukaufen. Er setzte sich aber dann mit einer andern Firma zwecks Ankaufs eines großen Teils der Maschinen in Verbindung und wollte mit dem Geld dieser Firma einen Teil der Kaufsumme bei der Bank für Deutsche Jnduftrieobligationen erledigen. Die Eigentümerin der Röhr-Werke hatte indessen schon mit einer andern Firma verhandelt und die Maschinen an diese verkauft, so daß Delfosse nur noch das Grundstück und einiges Material ankaufen konnte. Er arbeitete etwa fünf Monate
fang in dem Betrieb. In dieser Zeit soll er nun sämtliche Transmissionen herausgenssen und verkauft haben, wozu noch weitere Schulden traten. Don der Anklage wird dem Angeklagten weiter vor» geworfen, daß er sich durch schwindelhafte Behaup- Jungen — angeblich wollte er ein Betriebskapital von 100 000 Mk. besitzen, in Wirklichkeit jedoch be- jafe er nichts außer eine halbe Million Mark Bankschulden — in den Besitz des Werks gebracht habe, obwohl der Derkaufsauftrag von der Behörde noch nicht genehmigt war und auch nicht genehmigt wurde Der Gefamtschaden soll 40000 Mark betragen. Der Angeklagte Heinrichs soll dem Angeklagten Delfosse bei seiner Aktion geholfen haben. In der Verhandlung wurde von dem Angeklagten Delfosse jeder Betrug und jede Bettugs- absicht bestritten. Er habe auch keinerlei Beträge veruntreut. Für die eingehende Verhandlung sind vier Wochen in Aussicht genommen, da die einzelnen Geschäftsvorgänge geprüft werden sollen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurs
Schluß!. Abend- börse
Schluß- fürs
Schluß! Mittag börse
Datum
14-6.
156.
14.6.
15-6.
5% Deutsche Reichsanlethe v. 1927
101.65!
101,65
101,65
99
101,75
99
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
99
99
4,/2% Deutsche Reichsschatzanwei- suugen von 1935 ...........
—
—
99,25
—
4*/2% Deutsche Reichsschatzcmwei-
99,25
99,25
99
99,25
sungen von 1935, 11. Folge ... 4y2% Deutsche Reichsichahanwei-
99
99
99
99
jungen von 1936, III. Folge ..
5’/2% Doung Anleihe von 1930 ..
105
105,9
105,5
4/2% Hesiische Volksstaat von 1929
99,75
99,75
99,75
—
4^2% Deutsche Reichspostschatz von
1934 I......................
100,75
100,65
100,75
100,8
4>/2% Deutsche Reichsbahnschah von 1936 1..................
Reichsanleihe-Altbesitz..........
99,13
126,13
99.25
126,2
99,13
126,3
99,25
126,4
Lberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten..............
*—
—-
—
—
4Vt% Hess. Landesbk. Darmstadl
99,25
99,25
Goldpse. R. 12..............
99,25
r
5y2% Hess. Landes-Hyp.-Banl
101
Liqu. Goldpse...............
101
•—
■—
4yz% Preuß. Landespsdbr.-Anst.
99
99
99
99
Goldpse. R. 19..............
4V2% Preuß. Gold-Komm. R. 20
98
98
98
98
4*/2% Darmstädter Komm.-Lan-
desbauf R. 6................
97.9
97,9
—
—
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
133,5
Auslvs.-Nechte I..............
133
133,13
133,4
4>/2% Franks. Hhp. Goldpse. R. 15
99,5
99.5
99,5
99,5
4/2% Franks, Hyp. Gold-Komm.
98,25
Obi. 3 3....................
98,25
•*—
•—
5%% Franks. Hyp. Liquidation
Goldpse......................
100,75
100,75
—
■—
5y2% Rheinische Hyp. Liquidation
100,9
Goldpse.....................
101,13
101,13
101,25
Steuergutschein-Berrechnungskure
110,7
—
110 8
—
A.G. für Verkehrswesen .... 6%
126
126,25
126 4
126,25
Hamburg-Siidam. Dainpsschifs. 0
——
——
46,5
47
Hamburg-Amerika Paket......0
18
18,75
18,13
18,75
Norddeutscher Lloyd..........0
18,5
19
18,4
19
Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7
125,5
125,5
125,4
125,4
Reichebank................. 12
211,25
211,75
211,5
212
Berliner Handelsgesellschaft . 6 /a
—
—
131,4
131
Commerz- und Privat-Bank ... 5
113,25
113,25
113,25
113,25
Deutsche Diskonto............ 5
118,5
118,5
118,5
118,5
Dresdner Bank..............4
105
105
105
105
Devi
mmarfl Berll
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß?. Abend- börse
Schluß- kurs
Schlußk. Mittag- börse
Datum
14 6.
15.6.
14 6.
15.6^
Accumulatoren-Fabrik......
Aschaffenburg Zellstoff......
14 . 6 . O
140,75
131,65
140,5
136,75
234,5
140,5
132
235
140,9
136
. 8
165,25
165,25
165,75
165,75
BuderuS Eisen.............
. 5
126,9
128,5
128,5
128,9
gement Heidelberg.........
. 7
156,5
156
—
Gement Karlstadt..........
Conti Gummi.............
. 6
12
190
193,5
190
193,5
Daimler Motoren..........
Dessauer Gas .............
Deutsche Erdöl............
6'/, . 4 . 5
137,75
156,25
138
157,25
137
119
156,25
138,13
119,75
157
Deutsche Gold- und Silber ..
. 9
262,5
262,5
—
—
Deutsche Linoleum.........
10
163,5
163,5
163,4
163,5
Elektrische Lieferungen......
. 6
135
134,65
135
135
Elektrische Licht und Kraft...
.. 7
153
153,9
153
154,5
I. G. Farben-Jndustrie.....
.. 7
165.5
167
165,13
166,75
Felten & Guilleaume.......
.. 6
137,25
138,5
137,5
133,5
Gesfürel..................
.. 7
153,5
153,75
153,5
153,25
Th. Goldschmidt...........
.. 6
143,5
145
143,5
144,75
Gritzner Maschinen.........
. 0
62,9
60,9
62,5
61,25
Harpener .................
3'/,
172
172
171,5
172,25
Hoesch Eisen...............
3/r
125,5
126
125,9
125,75
Philipp Holzmann.........
.. 8
149
149
148,75
149,25
Ilse Bergbau..............
.. 6
——
—
175
Ilse Genüsse..............
Kali Aschersleben..........
.. 6
.. 4
141.5
115,25
115,5
141
115,13
141,4
115,25
Klöcknerwerke .............
47t
136,5
136,25
136,75
136,65
Kokswerke und Chemische Fabrik 7
—
—.
155,5
157,5
Lahmeyer ..............
.. 6
124
124
—-
125
Mainkrast.................
.. 4
100
101 .5
—
——
4%
123,5
124
123,4
123,9
Mansfelder Bergbau.......
.. 7
151
.. 6
152,75
153,25
152.5
153,13
Orenstein & Kopvel........
.. 0
107,75
108
Rheinische Braunkohle......
. 12
—
——
232
230,75
Rheinische Elektro..........
.. 6
—
—
136
—
Rheinstahlwerke............
.. 6
158
159,25
158
159,75
Rheinisch-Westfälische Elektro
.. 6
132,75
133,75
132.9
133,75
Rätgerswerke .............
.. 7
147
147,25
146,5
147,25
Salzdetfurth Kalt..........
.. 6
156
156
155,75
156
Schuckert S Co.............
.. 7
170,25
170,5
170,25
170,5
Schultheis Patzenhofer......
.. 4
-i-
102,9
102,75
Siemens & Halske.........
.. 9
215,75
—
216,5
216.5
Süddeutsche Zucker.........
. 10
203
203
—
204
Bereinigte Stahlwerke......
V/i
121,5
122
121,25
121,9
Westdeutsche Kaufhof.......
.. U
61,13
61
61,25
61
Westeregeln Alkali..........
.. 4
115,75
115,5
115
115,5
Zellstoff Waidhos..........
Ltavi Minen..............
..
161,25
157,75
161
157,75
. 0,6
31,75
31,65
31,9
31,5
— Fronkfurl a. UL
Buenos 'Aires Brüssel Rio de Janeiro Polen....................
Kopenhagen Danzig............... ...
London...................
Helsingfors Paris....................
Holland Italien
14. Jun 15. Juni
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Gelb
Brie,
Geld
Briei
0,762
0,766
0,762
0,766
42,13
42,21
42,14
42,22
0,165
0.167
0,165
0.167
47.10
47,20
47,10
47,20
55,00
55,12
55,05
55,17
47,10
47,20
47,10
47,20
12,32
12,35
12,33
12,36
5,45
5,46
5,455
5,465
11,11
11,13
11,115
11,135
137,29
137,57
137,26
137,54
13,09
13,11
13,09
13,11
Japan
Jugoslawien cslo....................
Wien Lissabon Stockholm .............
Schwei, Spanten Prag.....................
Budapest Neunort
14
Juni
Amtliche Notierung
Geld
Brie
0,717
0,719
5,694
5,706
61,91
62,03
48,95
49.05
11,19
11,21
63,52
63,64
57,16
57,28
16.98
17,02
8,671
8,689
■ ■■»
2.498
2,502
15-Juni
Amtliche Notierung Geld I Briet
0,717
0,719
5,694
5,706
61,96
62,08
48,95
49,05
11.20
11,22
63.57
63,69
57.18
57,30
16.98
17,02
8,671
8,689
2,498
2,503
328
Nähen
Naget
Hinweis auf das häßliche Aussehen, abstellen, so empfiehlt es sich, den Arzt zu fragen.
Nähen ist die Verbindung von verschiedenen Stoffteilen. zu einem Ganzen, z. V. Kleid, Bluse usw. Vor dem Nähen sollte man die einzelnen Teile zusammenstecken, zweckmäßiger ist allerdings zusammenheften, damit sich beim schnellen Nähen nichts verschieben kann. Immer für ausreichendes Licht sorgen. Jedes Jungmädchen sollte im Nähen unterrichtet werden, damit es sich später als Hausfrau zu helfen weiß. S. auch Naht.
Nähgarn muß in der Farbe dem Stoff angepaßt sein, der genäht wird. Leinengarn hat einen aus längeren Fasern gedrehten festeren Faden als Baumwollgarn.
Nähmaschine soll nie zu reichlich geölt werden. Nach dem Ölen nähe man solange ein Läppchen, bis es ganz sauber bleibt. Die einzelnen Teile sollen, falls man die Maschine auseinander nimmt, mit einem Leinenlappen abgerieben werden und notfalls von altem öl mit Benzin gereinigt werden. Man beachte, daß man immer die richtigen Nadeln benutzt, und sie vor allen Dingen richtig eintest. Hat man Störungen an der Nähmaschine, sehe man zunächst die Nadel nach, es empfiehlt sich nicht, die Maschine auseinander zu nehmen, man soll das lieber einem Fachmann überlassen.
Nährklistier, Nahrungs-Zufuhr durch den Darm. In der Hauptsache werden Traubenzucker
Milch, Stärke und Wasser eingeführt. Nötig wenn andere Ernährung nicht möglich ist.
Nährpräparate, konzentrierte Stoffe, die zur Ernährung wichtig sind und die besonders Kranken in einer Form gegeben werden, die eine ausreichende Ernährung sowie Kräftigung sicherstellt.
Nährsalze, s. Düngemittel.
Nährstoffe, Stoffe, die der Körper zu seinem Aufbau und zum Stoffwechsel benötigt. Man unterscheidet: stickstoffhaltige, eiweißartige Stoffe, die z. B. reichlich in Fleisch und Milch vorhanden sind,Fette,Kohlehvdrare, Nährsalze, Wasser. Außerdem benötigt der Körper die lebenswichtigen Vitamine. Die richtige Zusammenstellung der Vitamine wird durch abwechslungsreiche Kost gewährleistet. Dabei ist zu berücksichtigen, daß der Körper im Sommer oder in südlichem Klima weniger Fette verlangt, als im Winter oder in nördlichem Klima.
Nähtisch ist zweckmäßiger als ein Nähkorb, da mehr darin untergebracht und in Ordnung gehalten werden kann. Empfehlenswert sind Schubladen, die sich nicht ganz herausziehen lasten, damit man sie ausziehen kann, ohne Gefahr, daß sie herausfallen, Nagel, zugespitzter Metallstift mit abgeplattetem Kopf. Bei Nägeln, die man in Holz schlägt, kneift man vorher die Spitze ab oder stumpft sie durch Daraufschlagen ab, damit das Holz nicht platzt. Dickere Nägel steckt man
Baugenossenschaft
e. G. m. b. H., Gießen
Wir bringen den Mitgliedern der Genossenschaft hiermit zur gefl. Kenntnis, daß die ordentliche lahres-Banntosamlfliig am Samstag, dem 26. Juni, abends 8 Uhr, im Burghof (früher Caf6 Ebel) stattfindet
Tagesordnung:
1. Bericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr 1936 sowie Vorlage des Jahresabschlusses (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung)
2. Bekanntgabe d. gesetzlichen Prüfungsberichtes 3. Bericht des Aufsichtsrates
4. Genehmigung des .Jahresabschlusses
5. Verteilung des Reingewinnes
6. Entlastung des Vorstandes für 1936 und des Aufsichtsrates für 1935 und 1936
7. Wahlen in den Aufsichtsrat
8. Anträge
Der Geschäftsbericht und Jahresabschluß liegen in der Zeit vom 18. bis 26. Juni in unserer Geschäftsstelle, Jahnstraße 53, zur Einsichtnahme für die Mitglieder offen.-Anträge von Mitgliedern müssen bis spätestens zum 23. Juni, bei dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Karl-Vogt-Straße 19, schriftlich eingereicht sein.
Gießen, den 16. Juni 1936.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Baugenossenschaft 1894, e. G. m. b. H.
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