Einzelbild herunterladen

r0|a ist der ideelle Gewinn, den der Grenz- kann schon festgestellt werden daß alle Zeugnisse, nnu r firh entwickelnden Kameradschaft und die die Betriebsführer und Obmänner auszustellen

Die Gau-Ägendweiikämvle in Korbach

SJixfpoii

Fußball der heimischen Mannschasten

nicht durch Wortbrüche Und Geschäftsmanöver der Welt geschafft werden. Die Leistung aber

m Heuche herm.

chsbohn Iugendab eilung

isnape yon oen nicht erfüllt, dar- 1846 Gießen, der I

unter die des Gaumeisters Tv.

1.

2

Auslese der besten und bekanntesten deutschen Ama­teurfahrer an den Start

Um die Faustba'lme sterscbast im Kreis 8

Der erste Schritt zur diesjährigen Gaumeister­schaft ist getan. Die Pflichtspielreihen begannen im Kreis 8 mit der am Sonntag in Herbsiorn ausgetra-

MaxGcbmeling, der wahreWeltmeister!

DerBerbandDeutscherFaustkämpfer gibt folgende Erklärung bekannt:

Am Mittwoch kehrt der in Neuyork um sein gutes Recht gebrachte Deutsche Meister aller Klassen Max S ch m e l i n g in die Heimat zurück. Der Ver­band Deutscher Faustkämpfer grüßt in seinem Ka­meraden Max Schmeling den fairen Sportsmann, der alles getan hat, um den Weltmeistertitel der neuen Welt für Deutschland zurückzuerobern. Wenn

8Vlrir ________ ____ Leistung aber, die

Max Schmeling vollbrachte, gibt dem deutschen Volke das Recht, ihn als den moralischen Welt-

Zwei neue Auto-Klassenrekorde stellte am Diens­tag der englische Automobil-Rennfahrer Major Gardner auf der Reichsautobahn bei Frankfurt a M. auf Er fuhr über 1 Kilometer mit fliegen­dem Start mit einem Mittel von 15,75 Sekunden - 229 km'st (alter Rekord Ing Furmanik (Italien) auf Maserati 222,635 km/st) und über eine Meile mit fliegendem Start mit einem Mittel von 25,26 Sekunden (229 km'st). Alter Rekord Ing Furmanik (Italien) auf Maserati 212,700 km/st.

Bernd Rosemeyer will auch Rekorde fahren.

Nachdem der Engländer Major Gardner mit sei­nem Stab das Feld geräumt hat, tritt am heutigen

hatten, von der tadellosen Haltung, der einwand­freien Arbeitsleistung und besonders von der außer­ordentlichen Wirkung auf die Gestaltung der Ar-

genen Vorrunde der ersten Kreisklasse Von den sechs Meldungen wurden zwei i'

Dereinsführer Otto Rinn erhielt vom Reichs- Propagandaministeriums die Olympia-Erin« nerungsmedaille als Anerkennung für rege TOorhimn mr CYnmniahö 1QRA tkint» nnm Führer

wieSpeerwurf, Hochsprunq, Kugelstoßen, Drei­sprung usw Der Zweck dieses Sportkurses war, die Ausübung der einzelnen Sportarten durch einen be­sonders ausgebildeten Fachmann regelrecht zu er­lernen um so erhöhte Leistungen zu erzielen. Man hofft, daß diese Sportkurse noch öfters wiederholt werden.

Auszeichnung für Vereinsführer 0. Rinn.

ihre Bezwinger aus Oppenrod mit einem eindeuti­gen 4:0-Ergebnis abfertigen.

In Wannsee bei Berlin begannen am Montag die Ausscheidungs-Wettkämpfe für die W e l t m e t ft e r< schäft in Helsinki (Finnland) mit ber Schei- benpistole. Ein ausgezeichnetes Ergebnis hatte unser Olympia-Zweiter Erich Krempel (Suhl) in der ersten 60-Schuß-Serie aufzuweisen, wobei er nut 551 Ringen von 600 möglichen den Weltrekord des Schweden Ullman um vier Ringe übertraf. (Schirner-M.)

Die dritte Jugend brachte das Kunststück fertig, die Rodheimer geschlagen nach Hause zu schicken. Das Vorspiel ging an Pfingsten mit dem gleichen Resultat verloren. Allerdings muß bemerkt werden, daß die Gäste im Verlauf des Spieles etwas mehr vom Spiel hatten, aber ihr Sturm verstand es nicht, die Hintermannschaft der Gießener zu über­winden.

Handball:

Marburg Gießen 7:5 (4 1).

Nachdem der Hochschulwettkampf in Leichtathletik für Gießen verloren gegangen war, hofften die Zu­schauer auf einen Sieg der einheimischen Mann- schäft im Handball. Leider wurden sie enttäuscht. Die Gießener Studenten begingen den Fehler, zu engmaschig und nur in derMitte zu spielen. Wieder­holte Steilvorlagen an den schnellen Flügelstürmer Eckert bewiesen die Gefährlichkeit des Außenspiels. Wohl stand für Gießen in Hüfner (früher Deutsch­meister Tv. Friesenheim) ein Mittelstürmer zur Ver­fügung, der ein großes Ball- und taktisches Ge'ühl sein eigen nennt, aber bei den anderen fehlte es. Die Läuferreihe hatte einen sehr schweren Stand gegenüber dem durchdachten Spiel der Marburger.

Das Spiel der Marburger war nur auf Plum den Mittelstürmer, Zuschnitten Seine gefährlichen Straf­würfe gaben dem Gießener Torhüter kaum G ' gen- heit, fein Können zu zeigen. Die übrigen Leme paß- tn sich gut in das Monnscha'tgebilbe em Sch ds- richter Mohr leitete korrekt

damit aus dem Wettbewerb leider ausscheidet. In dankenswerter Weise sprang jedoch die Univer­sität Gießen mit einer Mannschaft m die Bresche und bewies damit wieder, daß Faustball von den Studenten nach wie vor gern gespielt wird. Wenn die Mannschaft auch ohne Wertung mitspielte, so wurde ihr Mitwirken als spielstarker Gegner von den übrigen Mannschaften sehr be­grüßt. Daß Herborn, wie überhaupt der Dillkreis, der sämtliche Mannschaften stellte, für das Faust­ballspiel ein günstiger Boden ist, bewiesen die ver­hältnismäßig zahlreich erschienenen Zuschauer. Die Spiele (Leitung: Dr. Pfeffer, Gießen) die un­ter einwandfreien äußeren Bedingungen sich ab­wickelten, spitzten sich immer mehr zu einem Wett­bewerb zwischen Herborn und Sinn zu, die sich im letzten der zehn Spiele gegenübertraten. Während Herborn gerade jetzt, wo es galt, bei größter Acht­samkeit fast fehlerlos im Ausbau spielte, unterliefen der ©inner Angriffsreihe eine Anzahl leichtsinniger Fehler, die sie von Anfang an in Rückstand brach­ten. Das Endergebnis 40:21 wird allerdings dem

tatsächlichen Leistungsstand der ©inner Mannschaft nicht gerecht. Vorläufiger Stand der Meisterschaft: ' Herborn, 6 Punkte; 2. Sinn, 4; 3. Ballersbach, Punkte; 4. Steinbach, 0 Punkte.

Würde undGröße des deutschenTheaters

Zur Reichstheaterfestwoche an Rhein und Ruhr.

Don Walther Koerber.

ter dem stärksten Sportkreis, dem Kreis Kassel, in der Kreisstaffel werden konnte.

Die Leistungen der heimischen Teilnehmer.

Jugend A 100 Meter: Goß, SpVg. 1900, 2. mit 11,7 Sek. 200 Meter: Adolph, SpVg. 1900, 2. mit 24,8 Sek. 400 Meter: Bender, SpVg. 1900, 2. mit 55,7 Sek. 8 0 0 M e t e r : Röhm, SpVg. 1900, 6. mit 2:13,5 Min. 1500 Meter: Rinn, Walter, Tv. Heuchelheim, 5. mit 4:39,0 Min.

Hochfprung: Schleenbecker, Tv. Rut­tershausen, G a u f i e g e r, mit 1,75 Meter! Weit­sprung: Kleiy, VfB.-R. Gießen, 4 mit 6.01 Me­ter. Dreisprung: Göbel, Mtv. Gießen, 5. mit 11,61 Meter. Stabhochsprung: E. Oehler, VfB.-R., 3. mit 2,70 Meter. Kugel. Goß, SpVg. 1900, ©auf leger, mit 14,97 Meter, Schleen- becker, To. Ruttershausen, 13,28 Meter. Speer: Kley, VfB.-R. 4 mit 44,80 Meter. 4X100- Meter-Staffel: Spvgg. 1900, 2. mit 48,8 Sek.

Jugend B. 100 Meter: E. Rinn, Tv. Heu­chelheim, 4. mit 12,3 Sek 200 Meter: Beper- ling, Tv. Ruttershausen, 4. mit 26,0 Sek 8 0 0 Meter: Deibel, SpVg 1900, 2. mit 2:12,0 Min. 1 5 0 0 Meter: Gemmer, VfB.-R., G a u s i e g e r, mit 4:37 Min.

Hochfprung: Schwarz, VfB.-R., G o u f i e - g er , mit 1,60 Meter. Weitsprung : E. Rinn, To. Heuchelheim, G a u f i e g e r , mit 6,30 Meter. Speer: E. Rinn, Tv. Heuchelheim, ©aufieger mit 46,17 Meter. 4 X 1 0 0 - M e t e r - S t a f f e l - VfB.- Reichsbahn, 3. mit 50,5 Sek.

Kreisstaffel mit: Gemmer, Bender Kley, Goß, Göbel, 2. Sieger hinter Kreis Kassel.

vier Jahren nationalsozialistischer Kulturpolitik. Das deutsche Theater hat die Frage zu beantworten: Wie habt ihr in diesen vier Jahren die Würde der Nation gewahrt, wie habt ihr heiligstes Gut verwaltet?

Die Antwort läßt sich kaum besser als mit einigen Zahlen geben: War die Gesamtzahl der deutschen Bühnenschaffenden in den Jahren bis zur Machtübernahme auf rund 22 000 gesunken, so beträgt sie heute über 28 000. Die Zahl der Theater, in denen regelmäßig gespielt wird, war infolge der zahlreichen Schließungen 1932 auf 247 zuruckge- gangen, heute find es wieder 258, von denen allem 179 gemeinnützige Theaterunternehmen sind. Die Spielzeit an allen diesen Bühnen beträgt heute im Durchschnitt sieben bis zehn Monate gegen etwa fünf Monate 1932, 74 Bühnen haben ganziahnge Verträge. Die Zahl der Besucher, die allein mit KdF." ins Theater gehen, betrug 1936 über suns Millionen, nicht eingerechnet die Millionen Be­sucher von Wandervühnen und Varietes.

Ausverkaufte Abende sind das Zeichen des ver­gangenen Berliner Theaterwinters. Zwei Millionen Mark wurden von Dr. Goebbels im letzten Herbst in derSpende K ü n st l e r d a n k" für die in Not befindlichen älten Bühnenkünstler, Mu­siker und bildenden Künstler zur Verfügung ge­stellt. 200 000 Mark beträgt augenblicklich das Kapital der Goebbels-Stiftung für Bühnenschaf­fende. Die langersehnte Altersversorgung aller deutschen Bühnenschaffenden, die in Angriff genommen ist, wird auf Anordnung des Führers noch in diesem Jahr endgültig durchgeführt. 81,5 v. H. aller künstlerischen Bühnen­vorstände und Theaterunternehmer der Reichshaupt­stadt waren bei der Machtübernahme Juden oder jüdisch versippt, das Bühnenverlagswesen wurde zu 75 v. H. von Juden beherrscht. Die großen Stars, die Bühnenautoren, Textdichter und Revuekompo- nisten waren vielfach Juden. Heute ist im ganzen Reichsgebiet kein Theater und kein einziger Büh­nenverlag mehr in jüdischem Besitz oder unter jüdischer Leitung, die Reichstheaterkammer und da­mit das deutsche Theater ist judenrein.

Diese Zahlen beschließen in sich die Lösung aller andern Fragen des Theaters, sei es des Spiel­plans, der Theaterführung, der Gage ufw. Sie find auf die kürzeste Formel gebrachte Kulturpolitik, Kulturtat. DesdeutschenTheatersWurde und Größe ist wieder hergestellt und herrlich bewahrt! Mit dieser Gewißheit öffnete sich am Sonntag im Kölner Opernhaus der Vorhang zur ersten Vorstellung der vierten Reichstheaterfestwoche.

Bei herrlichem Leichtathletikwetter und starker Be­teiligung fanden am Sonntag die Gaujugendwett­kämpfe des Gaues 12 (Hessen) in Korbach statt. Der Sportkreis Gießen beteiligte sich an dieser Ver­anstaltung mit 23 Jugendlichen der Klassen A und B. Die Mannschaft hat trotz schwerster Konkurrenz die in sie gesetzten Hoffnungen erfüllt. So kehrte die Mannschaft mit 6 G a u m e i st e r s ch a f t e n , meh­reren zweiten und weiteren guten Plätzen, zwei 4X100-Meter-Staffel-Erfolgen und einem zweiten Platz in der Kreisstaffel heim. Allerdings zeigte Kley nicht die nötige Disposition, um an feine gewohnten Leistungen anknüpfen zu können, und Goß kam durch einen Fehlstart um seinen Sieg über 100 Meter. Besonders erwähnt werden soll der Sieg des B-Jugendlichen G e m m er , dessen Lei­tung nicht durch die Zeit zum Ausdruck kommt Es war der schönste und überzeugendste Sieg der gan­zen Veranstaltung. Bis 1200 Meter überließ er seinem einzigen ernsthaften Gegner die Führung, um ihm dann in einem begeisterndem Endspurt da- oonzulaufen. Anerkennung finden muß auch das tapfere Verhalten des B-Jugendlichen Deibel, der trotz seiner während des Laufes erlittenen Ver­letzung seinem Gegner zähen Widerstand leistete, um auf den letzten Metern noch auf den zweiten Platz zurückzufallen. Den Höhepunkt bildeten die Endläufe der 4X100-Meter-Vereinsstaffel, bei denen auch die SpDgg. 1900 und VfB.-R. mit dabei waren und die Kreisstaffel über 500, 400, 300, 200 und 100 Meter. Gerade die Staffeln zeigten in schönster Form den bis zum letzten gesteigerten kämpferischen Einsatz des Einzelnen für ferne Mannschaft. Diesem kämpferischen Einsatz ist es zu verdanken, daß der Sportkreis Gießen zweiter, hm-

SG.Seutonio" Watzenborn-Steinberg I

Watzenborn-Steinberg I VfB.-R. I 2:0 (0:0).

Die Gäste traten zu diesem Freundschaftsspiel lei­der nur mit 9 Mann an und hatten außerdem noch Ersatz in ihren Reihen. Die Gastgeber stellten des­halb für die Gießener noch einen Mann ab, um einigermaßen ein Gleichgewicht der Mannschaften zu erzielen. Im Spiele selbst zeigten sich die Gäste zwar als technisch leicht überlegen, der Sturm allerdings, der nur aus vier Mann bestehen konnte, vermochte sich gegen die solide Verteidigung von Fett und Jung nicht durchzufetzen. In der ersten Halbzeit sah man einen ziemlich ausgeglichenen Kampf, der in dem Halbzeitsstand von 0:0 feinen Ausdruck fand. In der zweiten Spielhälfte konnten sich die Ein­heimischen mit zwei Toren den Sieg sichern.

3u^endobfeiluno der Spv<i 1900

1 900 1. Jgd. VfB Krofdorf l.Jgd. 7:0. Da Leihgestern verhindert war, konnten sie zu dem angesetzten Spiel vor der Kreisauswahlmannschaft nicht erscheinen Als Ersatz dafür trat die 1. Jgd. von Krofdorf gegen die gleiche von 1900 an Beide Mannschaften lieferten sich ein schönes und span­nendes Spiel. Bei den Blauweißen war die Gesamt­leistung ausschlaggebend, die das Spiel m dieser Höhe entschied, während Krofdorf im Sturm einige schwache Punkte hatte

die Mtver gezeigt, daß sie wieder eine gute Staffel zur Stelle haben, die mit berechtigten Aussichten am kommenden Sonntag auf dem Feldberg in oen Kampf um den Emanuel-Schmuck-Schild eingreift.

Außer dem ©taffelfieg hatte der Mtv. noch fol­gende Erfolge zu verzeichnen: Erika R ö h m i g holte sich im Vierkampf mit 95 Punkten ganz überlegen den Sieg. Kurt Strack errang den 2. Sieg im Dreikampf der Turner-Unterstufe, knapp geschlagen um einen Punkt hinter dem Ersten. Lindenstruth, Burth, Eger, Pfeifer und die Jugendlichen Schmidt, Rau und Keller konnten sich alle, dicht beieinander- liegend, sehr gut placieren.

Mittwochmorgen auf der Reichsautobahn zwischen Frankfurt a. M. und Darmstadt unser Europamei­ster Bernd Rosemeyer zu Rekordfahrten an. Das Ziel der Auto-Union und Rosemeyers ist, die im Oktober und November v.J. an gleicher Stelle von Rudolf Caracciola auf dem neuen Mer- cedes-Benz-Rennwagen aufgestellten Rekorde über je 1, 5 und 10 Kilometer und Meilen mit fliegen­dem Start, die vorher Hans Stuck auf Auto-Union gehalten hatte, wieder für das Zschoppauer Werk zurückzugewinnen.

Aautz, Sieger der 8. Etappe der Oeutschtandfahrt.

Erich Bautz (Dortmund) gewann die 8. Etappe der Deutschland-Rundfahrt, die von Frankfurt a. M. nach Köln über 228 Kilometer führte. Der Westfale siegte in 6:41:58 Stunden vor Herbert Gerber (Chemnitz), Albert Perikel und Emil Kijewski (Dort­mund). Das Rennen wurde durch zahlreiche Bahn­schranken und wolkenbruchartigen Regen, der die Fahrer bis Koblenz begleitete, stark beeinträchtigt. Im Gesamtergebnis führt immer noch Weckerling

(Magdeburg)

Erstes Gießener Bahnradrennen 1937

Nach Ablauf des Meldeschlusses zu dem am 20. Juni stattfindenden Bahnradrennen konnte der Veranstalter noch weitere sieben erstklassige Fahrer verpflichten. Neben den bereits genannten Schorn (Köln), Geyer-Fries (Frankfurt), Gelpke-Eichenhain (Neuwied), Buchheister-Ferjchke, Ebeling-Lein (sämt­lich Kassel), Rothbühr-Heger (Mannheim), sowie den beiden Gießenern Neumann und Preiß wurden noch folgende Fahrer verpflichtet: Als Partner für den Gießener H. Preiß wird Breuer (Köln) an den Ablauf gehen. Breuer, der bereits im letzten Jahre bei dem Bahnrennen auf dem Waldsportpla zusammen mit E. Muhl den 2. Platz belegen konnte hat sich in seiner Form noch weiter verbessert. Wenn der Gießener H. Preiß alles aus sich herausgibt, wird diese Mannschaft eine der stärksten des Ren­nens werden. Mit Weiler-Kopp (Köln) kommen ebenfalls zwei dem Gießener Publikum bekannte Fahrer. Der junge Weiler konnte im vergangenen Jahre hier bereits durch seine vielfachen Vorstöße das Rennen sehr beleben Prinz-Frei, ebenfalls aus Köln und Bonn, sind zwar noch weniger bekannt, doch waren ihre ersten Starts in diesem Jahre sehr vielversprechend. Als letzte Mannschaft gehen noch die Frankfurter Hoffmann-Linnemann an den Start, und zwar wird diese Mannschaft die zur Zeit stärkste Mannschaft vom Gau Frankfurt sein. Hoffmann ge­hört auch in diesem Jahre, genau wie I Schorn, der deutschen Nationalmannschaft an und vertrat im vergangenen Jahre bei den Olympischen Spielen

Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben. Bewahret fiel Schiller. Sechs deutsche Städte schmücken sich in diesem Jahr mit den Fahnen der R e i ch s t h e a t e r fest - woche: Köln, Düsseldorf, Bochum, Duisburg, Essen und Worms. Triumph des lanbschaftsgebuickenen Theaters, Triumph auch deutscher Ensemble-Kunst! In welchem andern Lande der Welt wäre das möglich nicht die Hauptstadt mit ihren großen Bühnen, nicht eine der berühmten Theatermetropolen erhält den Lorbeer der Anerkennung, der mit dem Einzug der Reichstheaterfestwoche verbunden ist, sondern sieben Bühnen in sechs Städten eines ein­zigen Landesteils stellen ihre ebenbürtige Leistung unter Beweis, geben gleichzeitig ein Beispiel der Lebendigkeit und Vielfalt deutschen Bühnenschaffens, zeugen vom Reichtum des deutschen Genius, der eben aus dieser bodenver­wurzelten Kraft der deutschen Stämme seine Säfte ^War die erste Reichstheaterfestwoche 1934 in Dresden das Bekenntnis zur besten Ueberlieferung und zur Klassik der deutschen Bühne, wurde 1935 in Hamburg mit der Herausstellung Dietrich Eckarts eine nationale und völkische Schuld ein­gelöst, brachte München 1936 den stolzen Aufmarsch einer jungen nationalsozialistischen Dramatik, die eine neue Blütezeit des Theaters nicht mehr anzu­kündigen brauchte, so schließt sich in der Festwoche 1937 der Ring vom bewährten Gestern zum sich- bewühren-wollenden Heute. Eingerahmt vom Be­kenntnis zur großen Ueberlieferung der Oper und des Schauspiels (Der fliegende Hollän­der" in Köln undDie Nibelungen" in der Nibelungenstadt Worms) sind einmal als Zeugen zeitgenössischer Dramatik die SchauspieleGenie ohne Volk" von Viktor War sitz (in Düssel­dorf) undKleinod in die Silberfee ge­faßt" von Gerhard Aichinger (in Bochum), zwei Stücke, die dem Ensemble und dem einzelnen Schauspieler Gelegenheit geben, alle Fähigkeiten zu entfalten und als Dreiklang deutschen Hu­mors:Der Widerspenstigen Zähmung" von Hermann Goetz (in Düsseldorf), Nicolais Lustige Weiber von Windsor" (in Duis­burg) und MillöckersG a f p a r o n e" (in Esien).

Daß die Reichstheaterfestwoche zugleich Heerschau und Rückschau des deutschen Theaters, ist, bedarf keiner Begründung; wie die Heidelberger Reichs­festspiele für das Spiel im Freien, sind sie der Generalbericht für das Theater im geschlossenen Raum. Die diesjährige steht am Abschluß von

Der Männer-Turnverem gewinnt den Weidig-Wanderpreis.

Bei dem 1. Weidig-Bergturnfest war auch der Mtv. Gießen mit einem Aufgebot beteiligt. Mit der Mannschaft Obertruppführer Barth, Sturmmann Strack, Rottenführer Pfeifer und Feldwebel F e h r e n b a ch holten sich die Gießener den wert­vollsten Sieg aller Wettbewerbe, den Wanderpreis der Stadt Butzbach, in der 4X100-Meter- Pendel staffel mit der sehr guten Zeit von 46 Sekunden. Nachdem die Mannschaft im Vorlauf noch von der 5. JR. 81 geschlagen worden war, reichte es im Endlauf zu einem knappen, aber siche­ren Sieg über die tapferen Soldaten. In den Vor- läufen waren 6 Mannschaften ausgeschieden, dar­unter Tv. Wetzlar, Tv. Butzbach, To. Großen-Lin- den und die 6. JR. 81. Mit diesem Sieg haben

der Bestimmungen der amerikanischen Boxsport­behörden nicht zu dem ihm fest versprochenen Titel­kampf kam, so erklärt der VDF. hiermit feierlich, daß er in Max Schmeling den besten Schwer­gewichtsboxer der Welt, also den wahren Welt­meister erblickt. Ueberragenbe Leistungen können nicht durch Mortbrücke Und Geschäftsmanöver aus

1900 2. Jgd. Tv Heuchelheim 2.3gb 2:5: Einen weniger glücklichen Kampf lieferte die 2. Jgd gegen die gleiche von Heuchelheim Die pr

2. Jgd der Blauweitzen kam nicht umhin, gegen die verstärkte 2. Jgd von Heuchelheim eine verdiente gn her vergangenen Woche besuchte der Gau- Niederlage hinnehmen zu müssen. ' sportlehrer B rox aus Marburg den hiesigen Turn-

1 900 3. Jgd Oppenrod l.Jgd 4:0: An- verein um Unterricht in Leichtathletik zu erteilen, bert war es bei der dritten Jugendelf Die JüngstenI Es hatten sich auf dem Sportplatz eine große 9'n- ber Blauweißen machten wahr was sie sich vorge- j zahl Turner und Turnerinnen eingefunben ie nommen hatten Nach schönem Spiel konulen sie1 mit Aufmerksamkeit ben Anweisunaen bes Si t- 1 -v. lehrers folgten. Dieser zeigte bie Grundregeln und

den stufenmäßigen Aufbau verschiedener Sport en

meister anzusprechen.

Gz.: Dr. Metzner."

Walter Jleufel in London k. o

Der Schwergewichtsmeister des britischen Welt­reichs, Tommy Farr, traf am Dienstagabend in ber ausverkauften Lonboner Harringay-Arena mit dem beutschen Schwergewichtler Walter Neusel (Bochum) zusammen unb schlug den Westfalen in der dritten Runde eines auf zwölf Runden ange­setzten Kampfes k. o. Ueber 15 000 Zuschauer er­lebten ben für englische Ringe sensationellen Sieg ihres Meisters. Alle Versuche bes Westfalen, Farr in ben Nahkampf zu ziehen, scheiterten an ber tak­tisch äußerst klugen Kampfesführung bes erst 23- jährigen Walisers. Die Geraben, die Neusel, ein langsamer Starter, voll nehmen mußte, warfen den Deutschen schon gleich zu Beginn erheblich zurück. In der zweiten Runde hatte Neusel sich schon besser auf den Gegner.eingestellt und kam mit kurzen rechten Haken mehrfach gut durch. In ber brüten Runbe verfehlte Neusel einen wuchtig geschlagenen rechten Schwinger zum Kinn bes Gegners Farr war gleich roieber im Bilbe unb setzte mit rechten Graben zum Kinn dem Deutschen außerorbentlich stark zu. Unb als ber Englänber merkte, baß er mit dieser Taktik immer mehr Erfolge hatte, schlug er ganze Serien von rechten und linken Haken an den Kopf Neufels Ein genauer rechter Kinnhaken warf schließlich auch den Deutschen zu Boden, so daß Neu- tel in der dritten Runde ausgezählt wurde

Erfolgreiche Hetoröfabrfen auf der Heicbaoufobobn

Am Sonntag standen nur zwei Mannschaften auf dem Plan, Die sich aber erfolgrenich durchsetzten Die zweite Jugend konnte auch in dem Rückspiel gegen Lich den Sieger stellen. Die Meisterest be­fand sich in bester Form besonders der Sturm war in bester Versüssung. Die Gäste konnten, von einigen Durchbrüchen abgesehen nicht viel ausrich­ten. Während des ganzen Spiels hatten die Gieße­ner das Heft in der Hand unb ließen bie Gäste zu ------- - . -

keinem Erfolg kommen, ben sie burch ihren Eifer Werbung zur Olympiabe 1936. Eine vom Führer verdient hätten. Trotz der hohen Niederlage hinter- und Reichskanzler unterzeichnete Verleihung s- ließen die Licher den besten Eindruck I urkunde ist der Auszeichnung beigefügt.

in Berlin bie beutschen Farben im 4er Mann-

>- Ichastsfahren

r | Mit bieten 20 Fahrern bzw 10 Mannschaften t bringt ber Gießener Rabfahrer-Verein v. 1885 eine

gau aus ber sich entwickelnben Kamerabschaft unb Freundschaft zwischen dem einzelnen Arbeiter unb bem Einsatzmann zieht. Mit großer Skepsis hatten zuerst Arbeiter unb auch Betriebsführer bem stu- fnr^hen

Dent fd)en Einsatz qegenübergeftanben, aber heute beitskamerabschaft m ben Betrieben sprechen.