Duseck und der weiteren Umgebung durchgeführt. 120 Prüflinge nahmen teil. — Am Sonntagnachmittag wurde in der neuen Schule auf dem Tal unter der Leitung der Handarbeitslehrerin Frau Schneider eine Handarbeitsausstellung abgehalten. Die Ausstellung fand reges Interesse. — Der Turnverein 1 8 9 9 hielt in der Wirtschaft „Zum Schützenhaus" seine Generalversammlung ab. Rechner Schmidt erstattete den Kassenbericht, der einen kleinen Ueberschuß aufwies; die Kasse wurde in Ordnung befunden. Aus dem Tätigkeitsbericht des Schriftführers Karl Rühl ging hervor, daß der Verein im vergangenen Jahre zahleiche turnerische Erfolge verzeichnen konnte. Dietmar! Wilhelm Schneider sprach über den Sinn der Dietabende. Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt und ihm durch die einstimmige Wiederwahl Vertrauen ausgesprochen. — Dieser Tage wurde die von der Gemeinde neubeschaffte Motorspritze in Dienst gestellt. An dieser Ueber- gabe nahmen zahlreiche geladene Gäste teil. Der Vertreter der Landesbrandkammer Schneid- müller-Darmstadt gab zuerst im Restaurant „Germania" eine eingehende Instruktion für die Bedienungsmannschaft. Anschließend wurde die Spritze am Brandweiher und dann an der Wasserleitung praktisch vorgeführt. Gleichzeitig erfolgte die Prüfung und Abnahme der Motorspritze. Die Leistung der Motorspritze löste allgemeine Zufriedenheit aus. Kreisfeuerwehrinspektor Bouffier wies darauf hin, daß die Gemeinde Großen-Buseck mit großer Beruhigung in die Zukunft sehen könne. Die neue Spritze setze die Busecker Wehr instand, selbst größeren Bränden energisch entgegenzutreten. Besondere Anerkennung sagte er dem Bürgennei- ster, der eine Anregung des Krelsamtes Gießen so rasch in die Wirklichkeit umsetzte. Bürgermeister R e b h o l z gab kurz die Gründe bekannt, die dazu führten, die Motorspritze im Interesse der Gemeinde anzuschaffen. Zum Schluß dankte der Führer der Freiwilligen Feuerwehr, Wilhelm Harbach I., dem Bürgermeister für das geschaffene Werk.
(D Kesselbach, 13. März. Der Gesangverein „L i e d e r k r a n z" hielt bei Mitglied S ch o m b e r seine Hauptversammlung ab, mif der gleichzeitig ein Familienabend verbunden war. Vereinsleiter S ch o m b e r erstattete nach der Begrüßung zunächst einen ausführlichen Jahresbericht, der erkennen ließ, daß sich der Verein bei allen innerhalb der Gemeinde veranstalteten nationalen Kundgebungen beteiligte. Mit gutem Erfolg nahm der Verein auch an den Veranstaltungen des Kreises Ohm-Lumdatal und am Wertungssingen in Londorf teil. Sechs neue Mitglieder, darunter auch Jugendliche, konnten gewonnen werden. Ferner wurde auf das mit großem Erfolg abgehaltene Wintervergnügen hingewiesen. Erfreulich 'war es, aus den Protokollen zu hören, daß der Besuch der Gesangsstunden sehr gut war. Eine Anzahl Sänger tonnte für regen Singstundenbesuch mit Ehrennadeln ausgezeichnet werden. Der von Rechner Weber erstattete Kassenbericht wies einen günstigen Abschluß auf. Für 25jährige Mitgliedschaft wurden im Verlauf des Abends die Sangesbrüder Lehrer Schmidt, L. Wißner, B. Schaaf II., Valentin Hillgärtner und Wilhelm Faul- st i ch ausgezeichnet. Der bisherige Vereinswalter wurde einstimmig wiedergewählt. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden noch verschiedene Anregungen für die Arbeit im neuen Jahr gegeben. Sangesbruder Becker empfahl gute Beteiligung beim Sängerbundesfest in Breslau. Nach der Erledigung des geschäftlichen Teiles blieb man noch geraume Zeit beim gemeinsamen Gesang von Volksliedern und Einzelvorträgen kameradschaftlich beisammen.
ED Saasen, 15. März. Dieser Tage fand bei Gastwirt Wilhelm Schepp eine Mitgliederversammlung der Ortsgruppe der NSDAP, statt. Nach der Erörterung einiger Tagesfragen überreichte der Ortsgruppenleiter einigen Mitglie
dern das Mitgliedsbuch. — Am Samstag gab das Saar-Volks theater in unserem Orte eine Vorstellung, die gut besucht war. Die Aufführung fand starken Beifall. Weitere Vorstellungen sollen folgen. — Bei einer dieser Tage hier abgehaltenen Grundstücksoersteigerung wurden durchweg gute Preise erzielt.
* Queckdorn, 15. März. Der hiesige Gastwirt Johannes Sarnes und seine Ehefrau Marie konnten heute das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Das Jubelpaar konnte das Fest im Kreise dreier Kinder, einer Schwiegertochter und acht Enkeln begehen. Die beiden Schwiegersöhne sind leider schon verstorben. Der Jubilar betreibt feine Wirtschaft, die in bestem Rufe steht, noch heute selbst. Johannes Sarnes hat in den Jahren 1881 bis 1884 feiner Dienstpflicht beim Jnf.-Rgt. 116 genügt.
* Holzheim, 15. März Heute ereignete sich hier im nahen Steinbruch ein Unfall. Der etwa 46jährige Vorarbeiter N e u s e l aus Obbornhofen verunglückte. Er erlitt einen Oberschenkelbruch und mußte durch die Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in Gießen in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden.
Kreis Alsfeld.
—.— Homberg, 13. März. Der Reichsbund für Leibesübungen hielt in Gemeinschaft mit der Deutschen Sporthilfe in der Stadthalle eine Veranstaltung ab, die sich zu einer Werbung für die deutschen Leibesübungen gestaltete. Bürgermeister S ch w e i ck e r wies in einer Ansprache auf die Bedeutung der Leibesübungen hin. An Hand einer Lichtbildreihe lernte man die Aufgaben und Leistungen der deutschen Sporthilfe kennen, insbesondere die Heil- und Erholungsstätte Hohenlychen. In einem Schmalfilm wurden den Besuchern die
Ereignisse der Olympischen Spiele in Berlin vor Augen gestellt. — Die hiesige NSDAP, hielt ihren Montasappell in der Stadthalle ab. Sämtliche Gliederungen der Partei waren vertreten. Ein Gedichtvortrag und ein gemeinsam gesungenes Lied leiteten den Abend ein. Anschließend sprach Kreisarzt Dr. W e tz b e r g e r (Alsfeld) über das Thema „Volk und Raffe".
Preußen.
Kreis Wetzlar.
I Wißmar, 15. März. Die G a u f i l m ft e l l e der NSDAP, zeigte im Saale von Wolf für Kinder und Erwachsene den Film „Friesennot". Die Filmvorführungen (nachmittags und abends) waren sehr gut besucht. — Die hiesige Milchab - satzgenossenschaft hielt bei Gastwirt Wolf ihre Jahreshauptversammlung ab, in der der Vorsitzende Z i ck zunächst über die gesetzliche Revision Bericht erstattete. Rechner K. Stroh gab die Bilanz bekannt, die in Ordnung befunden wurde. Der Geschäftsbericht ließ eine gute Aufwärtsentwicklung erkennen. Die Mitgliederzahl ist auf 92 gestiegen. Die Gesamtmenge der gelieferten Milch belief sich auf 427 468 Liter. An Frischmilch wurden im Orte 60 834 Liter verkauft. An die Molkerei Grieb in Gießen wurden 366 634 Liter geliefert, gegenüber 243 619 Litern im Vorjahre. Die Milch wurde im Durchschnitt mit 13 Pf. je Liter bezahlt. Der Reingewinn wurde dem Reservefonds zugewiefen. Dem Gesamtvorstand wurde Entlastung erteilt. Für die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Herrn. Drommershausen, Georg Schäfer und Wilhelm Zick wurden H. Bittendorf, L. Wagner und R. Klein gewählt. Der Vorsitzende dankte den ausscheidenden Mitgliedern für ihre Arbeit.
Wirtschaft
Fwd. AG. Buderussche Eisenwerke in Wetzlar. Die Bilanzsitzung von Buderus in Wetzlar ist, wie der Fwd. hört, zum 19. dieses Monats angesetzt. Nach früherer Ankündigung könne man mit wieder 4 o. H. Dividende rechnen.
Rhein-Mainische Börse.
Alittagsbörse behauptet.
Frankfurt a. M., 15. März. Die Börse war bei freundlicher Grundtendenz weiterhin sehr still, da die schwache Auftragserteilung der Kundschaft anhielt, wodurch auch der berufsmäßige Handel keinen Anreiz zu Eigengeschäften fand. Die fortlaufend bekanntwerdenden überwiegend günstigen Abschlüsse der Gesellschaften bleiben auf die Kursentwicklung so gut wie wirkungslos, verleihen aber der Gesamtheit immerhin Widerstandskraft.
Am Aktienmarkt kamen die ersten Kurse wieder nur um Prozentbruchteile verändert zur Notiz, wobei jedoch mäßige Besserungen überwogen. Der Montanmarkt zeigte indessen meist nachgebende Kurse um 0,25 bis 0,50 v. H., fest lagen Buderus mit 119,75 (118,50), auch Klöckner waren um 0,75 v. H. erholt. Von Kaliwerten büßten Westeregeln 2,25 v. H. auf 133,75 ein. Von chemischen Papieren blieben IG. Farben mit 169,25 unverändert, während Scheideanstalt 1 v. H. verloren. Am Elektromarkt setzten ELG. auf den Bilanzbericht 0,90 v. H. höher ein, Gesfürel gewannen 0,50 v. H. Lechwerke, Mainkraft und Schuckert blieben behauptet, Siemens bröckelten 0,50 v. H. ab. Auf den übrigen Marktgebieten gingen die Veränderungen nicht über 0,50 v. H. hinaus. Nachfrage fanden Aschaffenburger Zellstoff mit 134,50 bis 135,50 (134,25), AG. für Verkehr mit 132 (131), dagegen gingen Reichsbank nach der Befestigung am Samstagschluß um 1,25 v. H. auf 205,75 zurück.
Der Rentenmarkt lag ebenfalls still. Alt
besitzanleihe unn. 120,25, Städte-Altbesitz 123,75 (123,50), Kommunal-Umschuldung waren mit 91,40 (91,35) gefragt, ferner wurden von den unnotierten Industrie-Obligationen die Benzinwerte mit 102 v. H. gesucht. Reichsbahn-Vorzugsaktien plus 0,13 v. H. auf 125.
Jrn Verlaufe blieb das Geschäft am Aktienmarkt eng begrenzt, zweite Notierungen kamen kaum mehr zustande. Etwas höher lagen JG.- Farben mit 169,50 nach 169,25. Von erst später notierten Werten waren stärker verändert: Gebr. Junghans 128 (129,50), Th. Goldschmidt 126,50 (128). Andererseits wurden Eßlinger Maschinen höher gesucht, Taxe 113,50 (l. K. 110,75). Am Kassamarkt notierten Gebr. Adt mit 65 (62), Mez Söhne Freiburg kamen der Schätzung entsprechend mit 130 (zuletzt 120) zur Notiz.
Der Rentenmarkt blieb geschäftslos. Kom- munal-Umschuldung schwankten zwischen 91,35 bis 91,45, Zinsvergütungsscheine wurden mit 96 gesucht, späte Schuldbuchforderungen mit 98,40 (98,50) nicht ganz behauptet. Der Pfandbriefmarkt lag nahezu unverändert, einzelne Liquidationswerte wichen um 0,13 bis 0,25 d. Sy ab, von Kommunal-Obligatio- nen Nass. Landesbank 96,25 (96). Stadtanieihen notierten fast unverändert. Auch Industrie-Obligationen wichen nur geringfügig ab.
Der Freiverkehr lag ruhig. Weiter fest Ufa Film mit 79,50 (78,50). Sonst nannte man Neue Wayß & Freytag 146 bis 148 und Adlerwerke Kleyer 108,25 bis 110,25. — Tagesgeld weiter leichter mit 2,75 (3) v. H.
Abendbörse still.
Die Abendbörse war sehr still, die Haltung aber trotzdem widerstandsfähig. Den meisten zur Notiz gekommenen Papieren lagen jedoch nur geringe Umsätze zugrunde. Gegen den Berliner Schluß wiesen die Kurse nur unbedeutende Abweichungen
auf. Etwas höher lagen einige Montanpapiere, ferner erhöhten sich IG. Farben auf 169,50 bis 169,65 (169,40). Mäßig höher lagen außerdem Westdeutsche Kaufhof mit 59 (58,50), Conti Gummi mif 189,75 (180), während Siemens auf 194 (194,75) und Buderus Eisen auf 119,25 (119,75) abbröckelten. Der Rentenmarkt war nahezu geschäftslos und unverändert.
U. a. wurden notiert: 4,75 (1951) Verein. Stahlwerke 96,30, 6 v. H. IG. Farben 134,75, Reichs- bahn-VA. 125, Commerzbank 116, DD.-Bank 119,50, Dresdner Bank 106, Buderus 119,25, Harpener 151 Salzdetfurth Kali E 180, Mannesmann 119,13, Rheinstahl 159,50, Verein. Stahl 120, AEG. 39,40, MAN. 120,50, Conti Gummi 189,75, Daimler 126,50, Deutsche Erdöl 146,50, Scheideanstalt 262, IG. Farben 169,50 bis 169,65, Gesfürel 145,50, Goldschmidt 126,75, Holzmann 146, Lahmeyer 124, Moenus 107, Schuckert 166, Siemens E 194, Westdeutsche Kaufhof E 59, Hapag 17.
Frankfurter Getreidebörse-
Fra n k f u r t a. M., 15. März. Am Getreidegroßmarkt blieb es sehr still. Weizen ist nur in geringen Mengen erhältlich. Um den Bedarf an Weizenmehl decken zu können, sind weitere Zuweisungen nötig. Arn Roggenmarkt erwartet man aus der Umtauschaktion noch stärkere Zufuhren, die Nachfrage für Roggenmehl kann gedeckt werden. In Gerste und Hafer lag kein Angebot vor. Oelkuchen stehen aus einer zur Zeit laufenden Zuteilung zur Verfügung. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 311, W 16 214, W 19 218, W 20 220, Roggen R 12 174, R15 177, R18 181, R19 183 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Futterhafer —. Weizenmehl Type 812 W 13 29,29, W 16 29,35, W19 29,35 W 20 29,70, Roggenmehl Type 997 R 12 22,45 R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20. Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Müh- lensestpreise ab Mühlenstation. Soyaschrot —, Palmkuchen —, Erdnußkuchen —, Treber getr. 14,00 Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel —, Heu lose 5,00 bis 5,50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 2,40. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 15. März. Auftrieb: Großvieh 1086 (gegen 869 am letzten Montagsmarkt), darunter 223 (191) Ochsen, 142 (121) Bullen, 577 (442) Kühe, 144 (115) Färsen. Kälber 607 (510), Hämmel und Schafe 54 (71), Schweine 4992 (4766). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 43 bis 45 (am 8.3. 43 bis 45), b) 39 bis 41 (38 bis 41), c) 36 (36). Bullen a) 42 bis 43 (40 bis 43), b) 39 (39), c) 34 (34). Kühe a) 40 bis 43 (41 bis 43), b) 35 bis 39 (35 bis 39), c) 26 bis 33 (28 bis 33), d) 18 bis 25 (22 bis 25). Färsen a) 42 bis 44 (44), b) 40 (38 bis 40), c) 35 (35). Kälber a) 60 bis 65 (57 bis 65), b) 46 bis 55 (45 bis 55), c) 40 (40), d) 32 bis 40 (30 bis 40). Hämmel b2) 50 bis 52 (52), c) 42 bis 49 (48 bis 50). Schafe wurden nicht notiert a) (40 bis 46). Schweine a) 52,50 (52,50), bl) 52,50 (52,50), b2) 52,50 (52,50), c) 51,50 (51,50), d) 48,50 (48,50). Sauen gl) 52,50 (52,50), g2) 50,50 (48 bis 50,50). Marktverlauf: Rinder und Schweine wurden zu- geteilt. Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft, aus- verkauft.
Schweinemarkt in Alsfeld.
< Alsfeld, 15. März. Auf dem heutigen Schweine markt waren 303 Ferkel, darunter 106 Händlerschweine, aufgetrieben. Bei schleppendem Verkauf verblieb ein Ueberftanb von etwa 80 Tieren. Es wurden bezahlt für 6 bis 8 Wochen alte Tiere 18 bis 21 Mark, für 8 bis 10 Wochen alte 21 bis 25 Mark.
IlDhOr Unflirirtlllft ll Hflhirhinho unterricfjten (Sie sich nm besten mit den allgemeinverständl. Büchern des.Hugo Bermiililer-Berlages.Berlin-Licbterfelde. Bitte verlangen XltUil llUlUifUJuij U. lAulUlllHiUv Sie noch beute von Ihrem Gießener Buchhändler das ausführlich bebilderte Werbeblatt „Freunde der 9?atur sind Freunde guter Bücher".
Spannung
476
Spazierengehen
jeweilige Muster wird in den Rahmen eingespannt und die Stiche werden gleichmäßiger, ohne daß man den Stofs zusammenzieht.
Spannung des elektrischen Stromes wird in Volt ausgedrückt In Wohnungsanschlüssen find Spannungen von 110, 220 u. 380 Volt gebräuchlich Die Spannung ist am Elektrizitätszähler angegeben. Sie muß man beim Kauf von Birnen, Staubsaugern, Rundfunkempfängern und anderen elektr. Geräten angeben.
Sparbrenner für Gasherde erfüllen nicht immer ihren Zweck. Vor dem Kauf prüfe man erst genau, ob sie wirklich weniger Gas verbrauchen, und erkundige sich gegebenenfalls bei dem Gaswerk.
Sparen, das regelmäßige Zurücklegen kleiner, entbehrlicher Geldsummen, soll sich jedermann zur Pflicht machen. Der Satz: „Spare in der Zeit, so hast du in der Rot" gilt immer. Falsch ist es natürlich, sein Geld als totes Kapital in den Sparstrumpf zu stek- ken. Erspartes Geld gehört auf die Sparkasie, wo es vor jeglichem Verlust geschützt ist und Zinsen bringt. Es empfiehlt sich, auch Kindern ein Sparkassenbuch anzulegen und regelmäßig Beträge daraus einzuzahlen, damit sie nach ihrer Großjährigkeit zur Aussteuer oder zum Studium ob. zur Berufseinrichtung über eine bestimmte Summe verfügen können. Zu dem gleichen Zwecke können auch Versicherungen zu günstigen Bedingungen abgeschlossen werden.
Spargel, Gemüsepflanze, deren unterirdische Stengelteile gegessen werden. Wächst nur in sandigem Boden. Erst 3 Jahre nach der Pflanzung kann Ernte erfolgen. Spargelplantage bringt 20 bis 25 Jahre Ernteerträgnisse. Von April bis Juni wird Sp. gestochen. der geringen Nährwert, wohl aber gesunde Salze enthält. Wirkt harntreibend, soll mit Vorsicht von Eichtikern gegessen werden. Zum Konservieren keinen frisch gedüngten Sp. nehmen, da er nicht hält.
Sparkassen, gemeinnützige Anstalten, bei denen man auch die kleinsten Ersparnisse gewinnbringend anlegen kann.
Spatz, andere Bezeichnung für Sperling, einen überall vorhandenen gesräßigen Vogel, der wenig Scheu vor Menschen zeigt. Beim Ueberhandnehmen u. wenn Spatzen großen Schaden im Garten anrichten, kann man sie abschießen oder in besonderen Spatzenfallen fangen. Das Fleisch ist eßbar.
Spatzenecke siehe Faulecke.
Spazierengehen, kurze Wanderung in frischer Luft ist für jeden Menschen erforderlich, der ans Haus gebunden ist oder durch feinen Beruf zu einer sitzenden Lebensweise gezwungen wird. Man soll jeden Tag, ganz gleich, bei welchem Wetter, in der freien Zeit einen bestimmten Spaziergang machen, der nicht einmal sehr ausgedehnt zu sein braucht, aber aus den Straßen der Stabt herausführen soll.
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Heute Dienstag Erstaufführung!
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Ein Mann wagt alles.... und gewinnt
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Ein leidenschaftlicher Film, erfüllt von kraft vollem Ernst und lächelnder Verliebtheit!
Beiprogramm und Ufa-Ton-Woche
Täglich 4,6,8.30, Sonntag 3, 5.30,8.30 Uhr
Karl Ludwig Diehl 1 Olga Tdiechowa j Karin Hardt
Große Besetzung - Glänzende Ausstattung — Perlende Musik und große Spannung kennzeichnen diesen Film von Format!
Auf der Bühne -
IDREI FLORETTY’S
Komischer Balance-Luft-Akt
I: PQLQST Giessen
können auch Sie zu Ostern im neuen Kostüm hinaus ins Freie ziehen, meine Damen, denn bei unseren kleinen Preisen ist die Anschaffung leicht! Also, rasch gewählt, viel Neues, Schönes erwartet Sie bei
CARLNowäck
[JNHABER: CARL HEINZ SCHIÜTER,
GIESSEN SELTERSWEG 8)


