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O-echeffen.

25 Jahre

Spar- und Kreditverein Steinbach.

| Steinbach, 15. März. Der Spar- und Kreditverein Steinbach hielt dieser Tage [eine 25. Generalversammlung ab. Wie aus dem Jahresbericht heroorging, ist der Stand der Kasse als sehr gut zu bezeichnen. Die durch die Bautätig­keit erforderlichen Mittel konnten restlos bewilligt werden. Bei der Auflegung der Reichsschatzanleihen konnten ebenfalls größere Beträge gezeichnet wer­den. Die angeschlossene Schulsparkasse wies eine gute Entwicklung auf. An die diesjährigen Konfir­manden wurden 800 Mark ausbezahlt. Die von Rechner Mack vorgetragene Bilanz war als günstig zu bezeichnen. Oberrevisor Hartmann bestätigte diese Tatsache. Die Bilanz wurde- genehmigt. Vom Reingewinn werden 5 v. H. Dividende gegeben. Den Reserven wurden 1071,50 Mark zugeführt. Die aus­scheidenden Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder Heinrich Keßler II. und Jakob Horn II. wurden wiedergewählt.

In Anbetracht des 25jährigen Bestehens des Spar- und Kreditoereins erstattete Direktor Haas einen ausführlichen Bericht über die Entwicklung des Vereins und gab dem Wunsche Ausdruck, daß sich die Kasse auch in den kommenden 25 Jahren zum Wohle der Mitglieder weiter günstig entfalten möge.

Oberrevisor Hartmann (Gießen) hielt im An­schluß daran einen beifällig aufgenommenen Dor­traa über die Entstehung und die Zwecke der Ge­nossenschaften und betonte ihre Unentbehrlichkeit im Wirtschaftsleben der Gegenwart. In Anbetracht des Jubiläums überreichte er sodann dem Rechner Mack, dem Kontrolleur Nicolaus und den Airfsichtsratsmitgliedern Jakob Horn II. und Philipp Melchior Haas je eine Ehrenurkunde für 25jährige Tätigkeit in der Verwaltung. Als Aner­kennung für 25jährige Tätigkeit im Rechneramt übergab Direktor Haas dem Rechner Mack einen Sessel und ein Bargeschenk. Der Rechner dankte für die ihm zuteilgewordene Ehre. Für die hiesige Volksschule wurde ein Geldgeschenk gestiftet. Im Auftrag des Gemeindevorstandes übermittelte Bür­germeister und Ortsgruppenleiter Rink die herz­lichsten Glückwünsche und gab der Hoffnung auf günstige Weiterentwicklung der Kasse zum Segen der Gemeinde Ausdruck. Mit Worten des Dankes für das Vertrauen der Sparer schloß der Vorsitzende die Versammlung.

Einweihung des Gparkaffen-Heubaues in Laubach.

Laubach, 14. März. Gestern nachmittag fand die feierliche Uebergabe des Bezirks- fparkasfe-Neubaues statt. In der schön ge­schmückten Kassenhalle begrüßte der Vorsitzende des Derwaltungsrates Dr. Schmitt alle Gäste, ins­besondere den Vertreter der Landesregierung und des Kreisamtes Schotten Verwaltungs-Inspektor Müller (Schotten), Baurat Gilbert vom Hoch­bauamt Büdingen, Zweigstelle Schotten, die Ver­treter der Garantie-Gemeinden, Bürgermeister Högy (Laubach) und den langjährigen Kontrolleur Wilhelm Pitz II. Dr. Schmitt dankte sodann dem bauausführenden Architekten S i l ß (Laubach) und ollen Handwerkern für ihre mustergültige Ar­beit, die es ermöglichte, daß der Neubau fristgemäß bezogen werden konnte. Er führte weiterhin aus, daß die Errichtung eines neuen Sparkasse-Gebäu­des infolge der ständigen Vermehrung des Ge­schäftsganges und der hierdurch bedingten Vergrö­ßerung des Kassepersonals eine unbedingte Not­wendigkeit geworden war. Weiterhin gab der Ver­waltungsratsvorsitzende bekannt, daß der Zins­

fuß für Hypotheken mit Wirkung vom 1. Januar 1937 an auf Beschluß des Derwaltungs­rates hin von 5 v. H. auf 43 lt v. H. gesenkt worden sei. Mit dem Wunsche, daß der Bezirks­sparkasse Laubach weiteres Aufblühen für alle Zei­ten beschieden sein möchte, schloß Dr. Schmitt seine Ausführungen. Daraufhin sprach Architekt S i l ß über die Bauausführung und überreichte im Auftrage der an der Errichtung des Neubaues be­teiligten 23 Handwerker es waren fast durchweg Ortsansässige eine Radierung des hiesigen Kunst­malers Felix K l i p st e i n Anschließend Übergab er dem derzeitigen Direktor der Kasse, Llnden- mayer, den Schlüssel, der nach einem kurzen ge­schichtlichen Rückblick auf die Geschichte der Kasse, insbesondere auf die gute Entwicklung dieses Kre­ditinstitutes seit der Machtergreifung durch den Führer, hinwies. Nachdem Verwaltungs-Inspektor Müller die Glückwünsche der Landesregierung und des Kreisamtes Schotten übermittelt hatte, sprach Bürgermeister Högy namens der Ortsgrup­penleitung der NSDAP. Laubach, der Garantie­gemeinden, sowie der Stadt Laubach und wünschte der Sparkasse in ihrem schönen neuen Heime wei­teres Aufblühen und Gedeihen. Mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer fand die Feier ihren Abschluß.

Landkreis Gießen.

* Leihgestern, 13. März. Dieser Tage hielt die hiesige Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossen­schaft ihre Generalversammlung ab. Zunächst hielt Oberlandwirtschaftsrat Dr. Lung (Gießen) einen beifällig aufgenommenen Vortrag über zweckmäßi­gen Kartoffelanbau, über Kartoffelkrankheiten und deren Bekämpfung. Direktor Heß erstattete dann einen ausführlichen Geschäftsbericht, der erkennen ließ, daß die Genossenschaft im vergangenen Jahre eine erfreuliche Entwicklung zu verzeichnen hatte. Der Mitgliederstand stieg von 219 auf 231 Mit­glieder. Der Umsatz an Handelsdünger erhöhte sich in den vergangenen drei Jahren um 1200 Zentner auf 3200 Zentner. Schon diese Zahl läßt erkennen, daß sich die Mitglieder rege am Kampf um die deutsche Brotfreiheit beteiligen. Der Rechner der Genossenschaft Dern gab die Jahresbilanz. Der Vorschlag des Vorstandes über die Verteilung des ansehnlichen Reingewinns fand die Billigung der Versammlung, ebenso die Erhöhung der Aktiv- Kreditgrenze. Im weiteren Verlauf der Versamm­lung beschäftigte man sich, nachdem die Ersatzwahlen für Vorstand und Aufsichtsrat vorgenommen waren, mit dem Revisionsbericht der Aufsichtsbehörde, der eine günstige Vermögenslage, geordnete Buchfüh­rung und vorbildliche Geschäftsführung hervorhob. Im Anschluß daran sprach Herr Fritz im Auftrag der Warenzentrale iibe[ die Aufgaben der Genossen­schaften im zweiten Vierjahresplan. Der Vor­tragende dankte der Geschäftsführung, den Mit­arbeitern und den Mitgliedern für ihre Mühe­waltung.

nsf. Watzenborn-Steinberg, 13. März. Die Gruppe Volkswirtschaft-Hauswirtschaft im Deutschen Frauenwerk hielt mit der Frauenschaft ihren ersten Gemeinschaftsabend ab. Heber 70 Frauen waren erschienen, sogar die Frauenschaft Hausen hatte sich zahlreich einge­funden. Die Leiterin der Frauenschaft, Frau Baum, begrüßte Frau Schäfer aus Gießen, die inzwischen eine Anzahl Gerichte ausgepackt hatte. Alle lauschten aufmerksam den Ausführungen der Rednerin. Es sprach die Hausfrau zur Haus­frau über den Verbrauch der einzelnen Lebens­rnittel, die Einschränkung des Fettverbrauchs bei der Kuchenherstellung zu Ostern und auch bei der täg­lichen Mahlzeit. Die ausgestellten Kostproben schmeckten vorzüglich, und alle waren von dem lehrreichen Abend sehr befriedigt.

nsf. Garbenteich, 15. März. Die Abteilung Volkswirtschaft-Hauswirtschaft veranstaltete hier zwei gut besuchte Kochabende. Die Frauen waren ganz dabei und halfen bei der Bereitung der Gerichte, die nachher durch Kostproben begutachtet wurden. Auch die Kochvorschriften wurden dankbar angenommen. Auf allgemeinen Wunsch wird die Vertrauensfrau noch mehr Abende dieser Art vor­bereiten.

= Steinbach, 16. März. Am Mittwoch, 17. März, kann Frau Marie Gerhard, geb. Ger­hard, in guter Gesundheit ihren 8 0. Geburts - t a g feiern. Ihr Mann, der Gastwirt Heinrich Ger­hard I., ist schon vor 37 Jahren gestorben. Sie lebt in der Familie ihres Sohnes, des Gastwirts und Metzgermeisters Paulus Gerhard im Gasthaus Zum Ritter".

5 Steinbach, 13. März. Am Donnerstag­abend fand im Saale desEinhorn" der Schluß­abend der Evangelischen Frauen Hilfe und des Evangelischen Frauenchores Steinbach statt. Der Evangelische Frauenchor hatte, wie alljährlich, die Ausgestaltung des Abends Übernommen. Nach gemeinsamem Choralgesang hielt der Leiter beider Vereine, Pfarrer D ö l l, die Be­grüßungsansprache. Auch im 21. Dereinsjahr konnte die Frauenhilfe ihre Arbeit tun und ebenso der Frauenchor den Gesang des geistlichen und welt­lichen Liedes pflegen und der Kirchengemeinde dienen. Nach einem Begrüßungsgedicht, vorgetragen durch ein Chormitglied, fang der Chor feine beiden ersten Lieder unter der Stabführung feines be­währten Dirigenten Musikmeister Albert Schleuse, der feit Gründung des Chores das Dirigentenamt

versieht: wohlverdienter Beifall lohnte die Sänge­rinnen. Es folgte das LaienspielHeimgefunden"; die Darstellerinnen (Mitglieder des Frauenchores) spielten mit großer Hingabe, die dankbare Zuhörer­schaft, die dem Spiel mit größter Anteilnahme folgte, spendete wohlverdienten Beifall. Das Spiel klang aus in dem LiedeWer nur den lieben Gott läßt walten", das gemeinsam von den Zuhörern gesungen wurde. Der Chor bot darauf die Chöre Gott schütze dich" undVögeleins Abschied". Da­mit auch gesunder Humor zu Wort kam, folgte nun das heitere SpielHier spukts". Große Freude und stürmischer Beifall waren die Zeichen, unter denen das Spiel stand. Mit zwei weiteren Liedern des Chores war der offizielle Teil des Abends beendet. Daß zwischen den einzelnen Darbietungen auch ge­meinsame Lieder gesungen wurden, sei nebenbei be­merkt. In der folgenden Pause wurde der Kaffee eingenommen. Inzwischen war es Mitternacht ge­worden und damit der Geburtstag der Vereins­dienerin Frau E. Fink angebrochen. Mit herz­lichen Worten wünschte der Leiter Frau Fink Gottes Segen zum neuen Lebensjahr und über­reichte ihr ein Geschenk. Auf Wunsch des Geburts­tagskindes fang manSo nimm denn meine Hände". Als letzte Darbietung sang darauf der Chor einen KanonHeim", der großen Beifall fand. Der Leiter sprach darauf das Schluß- und Dankeswort. In üblicher Weise wurde der Abend geschlossen. Eine Sammlung für das WHW. ergab 12,50 Mark.

wg. Großen-Buseck, 15. März. Hier wurde in der Schule und auf dem Hofgut Esau der Reichsberufswettkampi der landwirt­schaftlich tätigen Jungen und Mädchen von Großen-

Die Fettversorgung der minderbemittelten Bevölkerung.

Weiterführung der Maßnahmen der Reichsregieruna

DNB. Die bisherigen Maßnahmen der Reichs­regierung zur Verbilligung der Speisefette und zur Regelung des Bezugs von Konsummargarine für die minderbemittelte Bevölkerung werden in den Monaten April, Mai und Juni 1937 fortgeführt.

Die Stammabschnitte für die Fettoerbilligung ent­halten, wie bisher, sechs Reichsverbilligungsscheine, wobei die Verbilligungsscheine B neben der Verbilli­gung noch einen Anspruch auf Zuteilung von je ein halbes Kilogramm Konsummargarine gewähren. Kurzarbeiter erhalten die Scheine in Zukunft durch die Fürsorgeverbände. Daneben werden wieder Margarine-Bezugsscheine (ohne Verbilligung) für solche Volksgenossen ausgegeben, die zwar keine Fettoerbilligungsscheine erhalten, aber nach ihrer wirtschaftlichen Lage auf den Bezug von Konsum­margarine angewiesen sind. Bezugsberechtigt sind vor allem Personen, deren Lohn- und sonstiges Ein­kommen sich in der Nähe des doppelten Richtsatzes der öffentlichen Fürsorge hält. In Bezirken mit niedrigen Richtsätzen kann die Aufsichtsbehörde als Einkommensgrenze für die Gewährung der Mar­garine-Bezugsscheine den dreifachen Richtsatz der öffentlichen Fürsorge festsetzen.

Erfahrungsgemäß werden die Fettverbilligungs- fcheine nicht ausschließlich von Konsummargarine, sondern vielfach zum Einkauf anderer Fettwaren verwendet. Dies ist namentlich in Gebieten der Fall, in denen überhaupt weniger Margarine verbraucht wird. Um diesem unterschiedlichen Margarinever­brauch von den einzelnen Gebieten des Reiches Rechnung zu tragen, wird die auf die Scheine ent­fallende 'Margarinemenge um vierteljährlich ein halbes Kilogramm gesenkt: die Herabsetzung wird durch die Ausgabe eines Zusatzscheins ausgeglichen, der im Bedarfsfälle von Inhabern der Fettverbilli- gungs- und Margarinebezugsfcheine bezogen werden kann.

Will der Inhaber des Fettverbilligungsscheines die Derbilligungsscheine B nicht zum Einkauf von Konsummargarine, sondern zum Einkauf anderer verbilligter Fettwaren (z. B. Butter, Schmalz, Speck, Käse, Wurst usw.) verwenden, so haben die Aus­gabestellen vor der Aushändigung des Scheines die nicht benötigtenBestellscheine" für Konsum­margarine abzutrennen. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die von den Inhabern der Fettverbilli­gungsscheine nicht beanspruchte Margarinemenge an­deren Volksgenossen zugänglich zu machen.

Jtunöfunrproaramm.

Mittwoch, 17. März.

6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.05: Aus Gießen: Werkskonzert, ausgeführt von dem Werkorchester der Firma Bänninger G. m. b. H., Fittingsfabrik, Gießen. 10: Schulfunk. 11.15: Haus­frau, hör zu! 11.40: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 11.50: Landfunk. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. Offene Stellen. Schneebericht. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Zeitgenös­sische Unterhaltungsmusik. 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Deutsche Heimat in Lied und Wort. Schrift­steller aus der Westmark stellen sich vor (II). Trude Gebhardt. Hochwasser. Erzählung aus dem Winzer­leben. 16: Der Bauer im Liede. Bauernlieder, ge­setzt von Ernst Duis. 16.30: Unterhaltungskonzert. 17.30: Der Sportoortrag der Woche. Sport in den Betrieben. 18: Unser singendes, klingendes Frank­furt. 19.45: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der jungen Nation. Mädel im Dienst an der Gemeinschaft. 20.45: Stim­mung, Frohsinn, heitre Laune! 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. Sportbericht. Grenzecho. 22.30: Unterhaltungs- und Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Gtadttheater-Miete.

Sfammicfe.

Die Einlösung des siebten Abschnitts der Stamm­miete für Dienstag, Mittwoch und Freitag hat an der Theaterkasse, Johannesstraße 3, zu erfolgen, und zwar: 1781C

Donnerstag, den 18. März, von 10 bis 13 Uhr, für die Freitag-Mieter,

Freitag, den 19. März, von 10 bis 13 Uhr und von 17 bis 18 Uhr für die Dienstag-Mieter,

Samstag, den 20. März, von 10 bis 13 Uhr für die Mittwoch-Mieter.

Nach Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt am Main 37210 Kasse des Stadttheaters Gießen er­folgt lleberfenbung der Mietkarten.

Die zu zahlende siebte Rate beträgt

für Dienstag für

u. Mittwoch: Freitag:

sein.

Gießen, den 13. März 1937.

Familienlogen mit 5 Plätzen 20 RM.

20 RM.

Familienlogen mit 4 Plätzen 20

20

Sperrsitz Reihe 17, 1. Rang Reihe 1 und 2 6

6

Sperrsitz Reihe 811, l.Rang

Reiye 36 und Logenrück- plätze 5

5

Sperrsitz Reihe 1215,2.Rang Reihe 1 Mitte 3

3

Sperrsitz Reihe 1618, 2. Rang Reihe 2 und 3 3

3

2. Rang Reihe 4 und 5 und vordere Seitenreihe 2

2

Die Einlösung muh vor der 25. Vorstellung erfolgt

Der Oberbürgermeister: Ritter.

Gvüne geringe

RM. 0.55

Heute I Mittwoch

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amSonntag, dem 25.Avril 1937, vormittags 9Uhr

in den Räumen der Oestentlichen Handelslehranstalt Gießen, Wernerwall 11. Anmeldevordrucke bei der

Kammer erhältlich. Die Prüfungsgebühr von RM. 2 ist mit der Anmeldung auf Postscheckkonto Frank­furt am Main 61599 zu überweisen. Spätester

Anmeldetermin: 12. Avril 1937.

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Gewinnauszug

5. Klasse 48. Preußisch-Süddeutsche (274. Preuß.) Klassen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten

30. Ziehungstag 15. Marz 1937

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich

hohe

Gewinne gefallen, und zwar je einer

auf

die Lose gleicher Nummer in den AbleUungen I und II

beiden

In der heutigen Schluß-Ziehung wurden gezogen

2 Gewinne zu 1000000 RM. 271935

2 Gewinne zu 3000 'JWl. 19829

14 Gewinne zu 2000 RM. 9339 74835 116672 131305 152790 332990 367121

16 Gewinne zu 1000 RM. 58972 141597 183789 304884 305486 315432 355852 382919

40 Gewinne zu 500 RM. 8035 17486 60669 62953 90786 97881 98358 112766 114426 116808 133615 181370 198823 212427 212968 236305 322173 323204 357192 377371

154 Gewinne zu 300 RM 1315 2210 7081 20296 21168 47132 49744 61752 63312 64375 68889 69510 69947 78571 102418 108234 110223 123231 126637 130833 134026 135505 136035 138505

145119 148499 161777 163452 164147 167229

171161 180276 180929 182452 191144 194589

201660 222239 222298 222505 222627 223682

224618 229829 232811 234929 235785 239702

240993 241398 242300 246718 257891 262256

268162 272091 279927 290736 293372 293700

302906 303508 304995 313383 326389 328267

332774 334002 335319 337990 360105 373431

379150 387112 387179 399516 399830

Die nächste Ziehung der 1 Klasse 49. Preußisch- Süddeutschen (275. Preuß.) Klassen-Lotterie findet nm 23. unb L4. April 1937 statt.

Hier abschneiden!

Soufflee

475

Spannstich

bezeichnung für schelmische Lieb­haberin.

Soufflee, franz., Bedeutung-- aufgeblasen, Eierpfannkuchen m. geschlagenem Eiweiß.

Souffleur, franz., Bedeutung-' Einbläser, Bezeichnung für den Vorsager bei Bühnenrollen.

Souper, entbehr!, franz. Fremd­wort für Abendessen, Abendbrot, Nachtmahl.

Soutache, franz., dünne Schnüre, die als Besatz auf Kleider genäht werden. Deutsche Bezeichnung Litze.

Souterrain, franz., Bedeutung: unter der Erde, entbehrt. Fremd­wort für Kellergeschoß, Keller­wohnung.

Souvenir, franz., Bedeutung: Erinnerung, meist in der Bedeu­tung von Reiseandenken ge­braucht. Das Fremdwort ist eben­so entbehrlich wie der Kitsch, der früher alsSouvenir" verkauft wurde.

Sozialversicherung s. Arbeitslo­sen-, Invaliden- und Kranken­versicherung, Unfallversicherung. Sozius, lat., entbehr!. Fremd­wort für Teilhaber, Genosse.

Spachtel, Spatel, kleiner Spaten zum Auskitten von Fugen sowie Malergerät.

Spachtelstickerei, Speichen- und Spinnenmuster in Spitzenstoffen. Spagat, bayerische und österrei­chische Bezeichnung für dünnen Bindfaden.

Spaghetti, dünne, runde Nudeln, die in Salzwasser gekocht werden.

ital. Nationalgericht. Spaghetti schmecken besonders gut mit Rin­derbraten oder Tomatensauce.

Spaliere, besondere Zuchtart für Obstbaume, meist vor Garten­mauern und Hauswänden. Müs­sen sachgemäß geschnitten und ge­pflegt werden.

Spanferkel, noch saugendes Fer­kel, im Alter von etwa drei Wo­chen, das im ganzen gebraten als Leckerbissen gilt.

Spaniol, feiner spanisch. Schnupf­tabak

Spanische Wand, bewegliche Wand aus kleinen Brettchen od. stoffbespanntem Rahmen, die als Wandschutz oder im Zimmer z. B. zum Verdecken eines Bettes auf­gestellt wird.

Spanische Weine, entweder trok- kene Manzanillaweine oder feu­rige, meist süße Weine wie Jerez, Tintillo, Alikante und Manza- naris. Die Malagaweine sind Likörweine, ebenso die Jerez­weine Sherry.

Spanisches Rohr, Schaft der Ka- lamuspflanze, aus dem Spazier- stocke gefertigt werden.

Spankorb, aus breiten, dünnen Holzspänen geflochtener Korb, der besonders zum Verpacken von Obst verwendet wird.

Spannrippe, vorderer Bauchteil des Rindes.

Spannstich, sehr weit gearbeite­ter Plattstich, der von unten nach oben gespannt wird. Es emp­fiehlt sich, Handarbeiten im Spannstich mit Hilfe eines Stick­rahmens auszuführen, d. h. das

Wie spart man Gas?

Auf großer Flamme ankochen und mit der Sparflamme weiterkochen lassen. Das erspart sehr viel Gas. Die Gasherde von Häuser sind alle mit einem Sparbrenner ausgerüstet. Sehen Sie sich doch diese modernen Gasherde mal an bei

J. B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.

jer- :'al- ifo-

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