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stiegs in der 2. Kreisklasse noch nicht endgültig schlüssig. Wahrscheinlich werden die beiden Staffel­sieger aufsteigen.

Und nun zu den Spielen des Sonntags. Es wurde erwähnt, daß die Plätze wieder außerordentlich schlecht waren. Daß es unter diesen Umständen er­neut zu Spielabsagen kommen mußte, war klar. Es traf dies aber nur auf die Freundschaftsspiele zu, von denen zwei der Absage verfielen. In der Gauklasse konnte der Tv. Wetzlar seine Leistung vom vergangenen Sonntag nicht fortsetzen: er mußte sich von dem Altmeister CT. Kassel mit 6:4 geschlagen bekennen, nachdem er noch bis zur Pause knapp geführt hatte.

Die 1. Kreisklasse hatte nur eine Begegnung auf­zuweisen. Groß-Rechtenbach wurde kampflos Sieger über Katzenfurt und das Treffen Herborn Holz­

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müssen. So kam es, daß Hörnsheim schließlich doch noch mit etwas Glück das siegbringende Tor ein­senden und seinen ersten Tabellenplatz und damit den Meister der 1. Kreisklasse erringen konnte.

In der 2. Kreisklasse kamen die Punkte oon dem Spiel Mtv. Gießen II To. Hausen kampflos an die Gäste, die damit den führenden Lang-Gönsern immer näher kommen.

Gesellschaftsspiele.

Tv. Hochelheim Tuspo W. - Nieder­girmes 4:7 (1:5). Obwohl die Gäste zahlreichen Ersatz in ihren Reihen hatten, gelang es ihnen, die sich mächtig wehrenden Platzbesitzer sicher nieder­zuringen.

To. Lang-Göns Tv. Heuchelheim 11:7 (6:3). Die Lang-Gönser hatten sich eine kom­binierte Mannschaft des Turnvereins Heuchelheim verpflichtet und taten damit keinen schlechten Griff. Denn trotz des schlechten Wetters erschienen die Gäste und lieferten den Einheimischen einen schönen und jederzeit spannenden Kampf. Die Gastgeber gingen sofort in Führung und gaben auch während der ganzen ersten und im Anfang der zweiten Halbzeit den Ton an. Dann erst kam Heuchelheim auf und gestaltete das Spiel offen. Aber an dem klaren und verdienten Sieg der Lang-Gönser konn­ten sie nichts mehr ändern.

Die Teuionen sind Meister.

Hungen I Watzenborn.Steinberg I 0:10 (0:8).

Mit diesem hohen Siege über die 1. Mannschaft von Hungen schlossen die Teutonen ihre Verbands- spielserie ab und können mit Stolz auf die sicher verdiente Meisterschaft mit einem Vorsprung von vier Punkten vor dem Tabellenzweiten (Klein-Lin­den) und einer Torzahl von 81:15 zurückblicken. Die Teutonen waren gezwungen, zwei Ersatzleute ein­zustellen. Diesmal wurden die beiden Außenstürmer ersetzt durch E. Jung und 21. Pitz, so daß die Mann­schaft wie folgt aussah: Happel, K. Schmandt, K. Jung, Euler, h. Schmandt, E. Burger, Pitz, Fett, K. Haas, Lang und E. Jung. Mit dieser Elf wurde die 1. Mannschaft von Hungen in ritterlichem Kampfe auf eigenem Platze mit einer 10:0-Nieder- lage beschert. In der ersten Halbzeit war das Spiel lebhafter und daher auch schon der Halbzeitstand von 8:0 Toren, dem in der zweiten Halbzeit nur noch zwei Tore folgen konnten. Daß dieses Spiel sehr einseitig war, ergibt sich schon aus dem Resul­tat. Die Mehrzahl der Tore wurde von dem Mittel­stürmer Karl Haas erzielt, der die schönen Flan­ken von A. Pitz gut verwandeln konnte. Die Ge­samtleistung der Mannschaft war gut.

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Bei der Gießener Schühengesellschaft 1926.

Für die Gießener Schützengesellschaft war es be­sonders schwierig, Schützen zu gewinnen. Das Wetter war der Sache, besonders in den Vormittagsstunden, wenig günstig, hinzu kam noch, daß der Weg zu den Schießständen der Schützengesellschaft durch den anhaltenden Regen reichlich aufgeweicht war. Im­merhin war die Beteiligung der Schützen einiaer- maßen befriedigend und die Schützengesellscyaft konnte den Betrag von 25,70 Mark an das Winter­hilfswerk abführen.

Beim Opferschießen (3 Schuß Kleinkaliber, 50 Meter, 12er-Ringscheibe) erzielte Heinrich Blum, Gießen, mit 32 Ringen das beste Ergebnis: Zweiter wurde h. Fink, Gießen, mit ebenfalls 32 Ringen. Dritter wurde Karl Heidt, Wieseck, mit 31 Rin­gen. Außerdem wurde noch um WHW.-Medaillen geschossen, die für diesen Tag eigens herausgegeben worden waren. Im Kleinkaliberschießen (3 Schuß, 50 Meter, 12er-Ringscheibe), gewann Karl Heidt, Wieseck, mit 35 Ringen die vergoldete Medaille, h. Blum mit ebenfalls 35 Ringen die versilberte Medaille und Dr. Wilhelmi, Gießen, mit auch 35 Ringen die bronzene Medaille. Die gleichen Me­daillen wurden auch für den Wettbewerb im Großkaliberschießen gegeben, hier errang

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konnte, in erster Linie veranlaßt durch die günstige Lage seiner Schießstände, ein zahlenmäßig günstige­res Ergebnis erreichen. Der Schützenverein konnte den Betrag von 62,65 Mark an das Winterhilfswerk abführen. Es beteiligten sich auf den Ständen des Schützenvereins insgesamt 73 Schützen, die insge­samt 333 Serien zu je drei Schuß abgaben. Jeder der Schützen hatte sich also mehrere Male beteiligt und dadurch dem WhW. ein beachtliches Opfer ge­bracht. Erfreulich war es, festzustellen, daß sich der Reitersturm der SA. fast vollzählig eingefunden hatte. Auch NSKK.-Männer beteiligten sich lebhaft, so daß auf den Schießständen während der Stunden bis zum Einbruch der Dunkelheit reger Betrieb herrschte. Selbstverständlich hatten sich auch die Mit­glieder des Vereins eingefunden, um an dem Schie­ßen teilzunehmen.

Folgende Schützen toten sich mit guten Ergebnis­sen hervor: W. Schilling (jun.), Gießen, er­rang 36 Ringe: Gg. Schilling (sen.), 35 Ringe; Hans Schmoll, Gießen, 34 Ringe; Wilhelm Scheidt, Gießen, 34; Heinrich Appel, 34; Meisenbach, Nieder-Bessingen, 34 Ringe und Julius Funk, Gießen, 33 Ringe. Alle Schützen, die 34 Ringe und darüber erzielten, wurden mit der vergoldeten WHW.-Medaille ausgezeichnet. Schützen, die 30 und 33 Ringe erzielten, erhielten die silberne Medaille.

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Wenn auch das Wetter am letzten Sonntag wieder vollständig daneben geraten war, so sind die Spiele der 1. Kreisklasse wenigstens soweit ge­fördert worden, daß nunmehr der Sieger feststeht. Mit dkm Tv. Hörnsheim ist die zur Zeit beständigste Mannschaft Meister geworden und hat darüber hin­aus das gutgemacht, was ihr bereits im vergange­nen Jahr durch allerlei mißliche Umstände nicht möglich war. Nach der Elf der hörnsheimer zu urteilen, wird sie auch in der Bezirksklasse ihren Mann stellen. Der überaus günstige Tabellenstand es wurde während der Runde kein Spiel ver­loren läßt diesen Schluß ohne weiteres zu. Ob auch der klar an zweiter Stelle liegende Tv. Holzheim aufsteigen wird, steht noch nicht fest. Die

Die 2. Mannschaft hatte einen schweren Gang nach Muschenheim. Da es auch in diesem Spiel um die Meisterschaft ging, erklärten sich in Ruhe getretene Spieler bereit, dieses wichtige Spiel mit« zumachen, und es gelang ihnen auch, die 1. Mann­schaft von Muschenheim, die auch Anwärter auf die Meisterschaft war, in einem harten Kampfe mit 4:2 zu besiegen. In der ersten Halbzeit gingen die Teu­tonen durch Buß mit 2:0 in Führung, dem die Muschenheimer nur einen Treffer entgegensetzen konnten. Kurz nach Halbzeit glichen die Platzbesitzer aus und drängten auch weiter um die Führung, die aber durch die gute verstärkte Hintermannschaft der Gäste vereitelt wurde. Bis zum Schluß gelang es Fischer und E. Happel, den Stand auf 4:2 zu er­höhen. Die 2. Mannchsaft hat sich mit diesem Sieg nach den ersten Tabellenplatz gehalten und wird sich auch noch in dem letzten Spiel auf eigenem Platze gegen die 1. Mannschaft von Grüningen un­strengen.

Saasen Jgd. Lauterbach Igd. 2:0 (1:0).

Saasens Jugend weilte am Sonntag zu einem Freundschaftsspiel in Lauterbach und konnte einen schönen Sieg mit nach Hause bringen. Die Mann­schaft befindet sich zur Zeit in einer sehr guten Ver­fassung. Das Ergebnis beweist es erneut.

Lollar 3ugenb Staufenberg Jugend 3:0.

Die Jugendmannschaft von Staufenberg weilte am Sonntag zum Spiel in Lollar, schnitt aber wenig glücklich ab. Die Lollarer siegten sicher mit 3:0 Toren. Das ursprünglich vorgesehene Spiel bet Staufenberger Mannschaft gegen Londorf mußte der schlechten Platzverhältnisse wegen ausfallen.

Kurze Gportnotizen.

Meisterschaften im Frauenrudern sollen künftig durchgeführt werden. In Frage käme eine Meisterschaft im Doppelvierer. Außerdem soll versucht werden, den internationalen Verband zur Durchführung einer Frauen-Europameisterschaft zu veranlassen und außerdem das Frauen-Rudern in das Olympische Programm aufzunehmen.

Vom Fachamt Schwimmen wurden die deutschen Rekorde von Nixe Magdeburg (3 mal 200 Meter Kraul in 8:53,1) und Düsseldorf 98 (Schwell­staffel in 6:30) anerkannt.

D i e Wasserball -M ei st erschüft 19 3 7 wird im Sommer 1937 ausgetragen. Zugelassen werden bis zu 16 Mannschaften, die zuerst wieder Gruppenturniere durchführen. Neu ist dann ein als Vorschlußrunde gedachtes weiteres Turnier, wäh- rend die beiden Ersten ein Endspiel austragen, so daß die Ermittelung des Meisters mit dem Rechen­schieber wie in diesem Jahre ausgeschlossen ist.

Frl. Zehden wurde beim internationalen Ten­nisturnier in Bordighera dreifache Siegerin. Sie gewann das Einzel, mit Edith Sander zusammen das Doppel und mit dem Italiener Palmieri als Partner das Gemischte Doppel.

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Dos Opferschießen, das ^ie beiden Gießener Fritz Dewald, Gießen, mit 34 Ringen die ver- Schützenoereine abhielten, stand am Sonntag etwas goldete, Konrad Becker mit 33 Ringen die oer- im Schatten der großen Veranstaltungen der Wehr- silberte und Eduard G 0 n d n e r , Gießen, mit eben­macht. Die Vereine ließen sich dessen aber nicht ver-! falls 33 Ringen die bronzene WhW.-Medaille, drießen und führten ihre Veranstaltung mit aller | Der Schühenverein Gießen

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