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Ballschule. Die Ausbildung übernahm Kreisfach- amtS'Jugendwart Hildebrandt. Mancher Teilneh­mer wird sich einenMuskelkater" mit nach Hause genommen haben.

Nach kurzer Mittagspause wurde die Ballschule praktisch auf dem Sportplatz geübt. Man konnte seststellen. daß alle Teilnehmer mit großem Ernst bei der Sache waren und freudig alle Hebungen ausführten. Kreisfachamts-Iugendwart Anschütz ermahnte zum Schluß alle zu tatkräftiger Mit­arbeit an der großen Aufgabe, die das Fachamt Fußball zu bewältigen hat. Mit der Flaggenein­holung und einem dreifachen Sieg-Heil auf unseren Führer wurde der Lahrgang abgeschlossen.

Tisch-Tennis der Sp.-Dg. 1900.

Wie bereits gestern berichtet, konnte die Tisch­tennis-Mannschaft der Spielvereinigung 1900 in den Pflichtturmeren gegen Tischtennis-ClubRot Weiß" Bad-Nauheim und Turnverein Lich zwei eindrucksvolle Siege erringen. Nachstehend die Ein­zelergebnisse (G = Gießen, N = Bad-Nauheim, L = Lich).

1900 Bad-Nauheim: Meier (N) / Beil (G) 15:21, 22:20, 8:21, 14:21; Heßler (N) / Reichel (©) 7:21, 9:21, 9:21; Reitz (N) / Jung (G) 7:21, 9:21, 8:21; Graff (N) / Günther (G) 17:21, 8:21, 13:21; Heß (N) / Schmittdiehl (®) 19:21, 20:22, 18:21; Grießer (N) I Schüler (G) 16:21, 21:17, 13:21, 12:21.

Doppel: Meier-Graff (N) / Beil-Reichel (G) 16:21, 14:21, 21:14, 14:21; Heßler-Heß (N) / Gün- ther-Jung (G) 11:21, 21:12, 21:17, 16:21, 14:21; Grießer-Reitz (N) / Schüler-Schmittdiehl (G) 15:21, 13'21 23'21 9:21

1 9 0 0To. Lich: Pamler (L) / Beil (G) 12:21, 6:21, 21:19, 7:21; Reichel (G) infolge Nichtantretens des Gegners kampflos Sieger; Erb (L) / Günther (®) 16:21, 14:21, 17:21; Weppler (L) / Jung (®) 19:21, 21:16. 18:21, 14:21; Baumann (L) / Schmitt­diehl (G) 5:21, 8:21, 15:21; Wissig (L) / Schüler (®) 12:21, 19:21, 25:27

Doppel: Pamler-Erb (L) / Beil-Reichel (®) 20:22, 10:21, 10:21; Wissig-Arnold (L) I Günther- Jung (G) 11:21, 16:21, 12:21; Weppler-Baumann (L) I Schüler-Schmittdiehl (G) 12:21, 19:21, 15:21.

Handball im Kreis Gießen.

Die Rundenspiele nahmen ihren Fortgang. Auch dieser Sonntag zeigte wieder, daß die beteiligten Mannschaften, die keine Aussichten mehr haben, in das Spielgeschehen einzugMfen, allmählich eine ge­wisse Müdigkeit überkommt. Zwei Spielverzichte besagen das mehr als genug. Die Bezirksklasse wies nur ein Spiel auf: Spog. 1900 Gießen gegen Tuspo Niedergirmes 9:5. Sicherer als erwartet konnte 1900 gewinnen. Wir berichteten darüber.

1. Kreisklasse.

Durch Punktverzichte wurden Tv. Hörnsheim über Herborn und Tv. Garbenheim über Grüningen Sieger. Ausgetragen wurden lediglich die Spiele Tuspo Groß-Rechtenbach To. Dutenhofen 5:5 (1:2),

Tv. Katzenfurt BfB.-R. Gießen 3:5 (1:4). Man hatte in Groß-Rechtenbach die Gäste sehr stark unterschätzt. Diese Tatsache machte sich während des ganzen Spieles bemerkbar. Zwar war Groß- Rechtenbach stets etwas im Vorteil, konnte aber nie verhindern, wenn Dutenhofen wieder aufholte und schließlich sogar noch einen Punkt mit nach Hause nahm. In Katzenfurt waren die Platzverhältnisse nicht gerade einwandfrei, so daß sich die Gießener nie richtig entwickeln konnten. Lediglich diesem Um­stand ist der knappe Sieg zuzuschreiben, der ver­dient war.

2. Kreisklasse.

Mtv. Gießen II To. Nauborn 9:4. Es war klar, daß die Nauborner gegen die verstärkt

antretenden Gießener keine Chance hatten. Trotz alledem muß man sich über ihr Durchhalten bis zum Schluß wundern, das ihnen schließlich noch ein achtbares Ergebnis einbrachte.

Jugendklasse.

Tv. Lützellinden Tv. Hochelheim 9:7 (5:4), Garbenheim Münchholzhausen 5:6 (3:6).

Das Entscheidungsspiel um die Staffelmeister­schaft zwischen den Jugendmannschaften von Lützel­linden und Hochelheim auf dem Platz des Tv. Allendorf (Lahn) befriedigte sehr. Beide Mann­schaften spielten ausgezeichnet zusammen und liefer­ten sich bis zum letzten Augenblick einen überaus spannenden Kampf.

Der Geräte-WeUkamps in Großen-Änden.

Oer Kampfverlauf.

Die Teilnehmer-Mannschaften am Gerätewettkampf in Großen-Linden und das Kampfgericht. Links die Mannschaft von Sinn; in der Mitte die Siegermannschaft von Großen-Linden; rechts die Turner von Wetzlar. (Aufnahme: Volk, Großen-Linden.)

Die Großen-Lindener Mannschaft blieb auch bei den weiteren Hebungen in Front, so daß sie nach Schluß des Kampfes als verdienter und überlegener Sieger feststand. Die Mannschaft errang vor allem durch die Gleichmäßigkeit der Leistungen an allen Geräten den Sieg. Die Siegermannschaft bestand aus den Turnern: Otto Weiß, Hch. Jung, Albert Leun, Karl Seipp, Rich. Seth.

Der To. Sinn kam an zweiter Stelle, während To. Wetzlar, der für einen Turner infolge Verlet­zung einen Ersatzmann einstellte, mit dem letzten Platz vorlieb nehmen mußte. Allen Mannschaften ist jedoch das Lob auszusprechen, daß sie ihr Bestes gaben und ihren Verein in Ehren vertreten haben.

Kreisvberturnwart Schüler nahm die Sieger­ehrung durch Heberreichung eines schlichten Eichen­kranzes vor und ermahnte alle Mannschaften zu un­ermüdlicher Weiterarbeit.

Das Endergebnis lautete: 1. Tv. Großen- Linden 1508,5 P., 2. Tv. Sinn 1422,5 P., 3. Tv. Wetzlar 1371,5 Punkte.

Die besten Einzelturner waren: 1. Rich. Seth, Großen-Linden, mit 347 Punkten; 2. Adolf Lenz, Sinn, 322; 3. Karl Seipp, Großen-Linden, 306; 4. Karl Swoboda, Sinn, 304 ; 5. Hch. Jung, Großen-Linden, mit 294 Punkten.

Das 5. Gießener Hallen-Handball- Turnier.

Am 4. April in der Volkshalle.

Das Gaufachamt hat nunmehr das 5. Gießener Hallen-Handball-Turnier genehmigt und den beiden Gießener Turnvereinen, To. 1846 und Mtv. über­tragen. Es wird am 4. April d. I. in der Gießener Volkshalle steigen. Es dürfte wohl allseitig begrüßt werden, daß auch wieder in diesem Jahre eine der­artige Groß-Veranstaltung zustande kommt.

Die Leitung des Turniers liegt wieder in Hän­den der beiden Spielwarte Strack und Becker. Mit dem Schiedsgericht sind Bezirksfachwart Sei­bert (Wetzlar) und Kreisfachwart L u h (Allendorf) beauftragt. Die Ausschreibungen sind dieser Tage den Vereinen zugegangen und es wird um genaue Einhaltung des Meldetermins, 5. März, gebeten. Da auch in diesem Jahre wieder mit einer großen Teilnehmerzahl gerechnet wird, bitten wir um recht­zeitige Abgabe der Meldungen, da nach dem 5. März eingehende Wünsche nicht mehr berücksich­tigt werden können. Alle Anfragen sowie Meldun- gen sind an H. Becker, Gießen, Wernerwall, zu richten.

In der Turnhalle in Großen-Linden wickelte sich am Sonntag (wir berichteten bereits kurz darüber) der Gerätewettkampf der obigen Mannschaften ab.

Nach der ersten Hebung am Barren führte der Turnv. Sinn mit geringem Vorsprung vor Großen- Linden und Wetzlar. Jedoch bei der nächsten Hebung (Seitpferd) setzte sich Großen-Linden an die Spitze und vergrößerte dann ständig, insbesondere bei den Sprüngen am Längspferd, seinen Vorsprung. Nach dem Turnen am Vormittag, das sämtliche Pflicht­übungen und einen Teil der Kürübungen umfaßte, ergab sich folgendes Bild: Großen-Linden 859,5 P.,

SportamtKraft durch Freude".

Freunde der Turnfache wurden denn auch nicht ent­

täuscht. Man konnte viele schwierige und meister­haft geturnte Hebungen verfolgen. Richard Seth, Turnv. Großen-Linden, erzielte viermal die Höchst­punktzahl von 30 Punkten, die auch der Turner W. W ö r n (Wetzlar) erhielt.

Sinn 795,5 P., Wetzlar 781,5 Punkte.

Am Nachmittag nahm der Kampf mit dem Tur­nen der restlichen Kürübungen seinen Fortgang. Es

nur für Frauen 21 bis 22 Hhr.

Reiten für Männer und Frauen gemein­sam' Reitinstitut, Brandplatz, 21 bis 22 Hhr^

..... ucl ...u....... ........ Allgemeine Körperschule Schill-rlchul-,

hatte sich inzwischen von nah und fern eine große L)chillerstraße, nur für Angehörige der Sv., 20.15 Zuschauermenge in der Turnhalle eingefunden, die bis 21.45 Hhr.

Zeuge der bedeutsamen Begegnung fein wollte. Die Fröhliche Gymnastik und Sp teie, - ' ' - ' - ......Lyzeum, Dammstr., 20 bis 21 und 21 bis 22 Uhr.

Schwimmen, Volksbad, Seltersweg, für

Männer und Frauen gemeinsam 20 bis 21 Uhr,

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MMOMIM am Mittwoch, dem 17. Fe.'ruar 1937, abends 8 llhr, im Saale des Restaurant Äurghof, Burggraben 9.

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Trottel

meiden, gibt es praktische Trop­fenfänger. Arzneien, die in Trop­fen genommen werden müssen, haben gewöhnlich einen besonde­ren Glaspfropfen mit einer Rinne, der das Abzählen erleich­tert. Ohne eine solchen Pfropfen kann man sich das Abzählen von Tropfen erleichtern, wenn man einen schmalen Papierstreifen in den Flaschenhals klebt.

Trottel, unfreundliche Bezeich­nung für einen minderbegabten oder geistesschwachen Menschen Trotteurkleid, entbehr!, französ. Fremdwort für Laufkleid, Stra­ßenkleid. Ebenso bei Trotteurhul d. h. Laufhut. Straßenhut.

Trottoir, entbehrt, franz. Fremd­wort für Bürgersteig, Fußweg, den erhöhten Straßenrand.

Trotz, Widersätzlichkeit des Kin­des, um den eigenen Willen durchzusetzen, tritt meist in den Jahren vor Beginn des ersten Schulunterrichts auf. Verkehrt ist die Ansicht, daß Trotz durch Strafe gebrochen werden müsse, da auf diese Weise vielfach das Gegenteil erreicht wird. Durch liebevolle Behandlung und ver­ständnisvolles Eingehen auf die Wünsche des Kindes, was keines­falls ein bedingungsloses Nach­geben bedeuten soll, kann man den Anlgß zu trotzigem Verhal­ten vermeiden. Hilft auch das nichts, gebe man sich den An­schein daß man den Trotz über­haupt nicht bemerkt.

Trüb wird Speiseöl, wenn es kalt steht. Die Trübung verliert sich wieder, sobald man das Del leicht erwärmt Bleibt die Trü-

524 Trunksucht

bung dennoch, so ist das Del ver­fälscht.

Trüffel, Pilzart mit unterirdi­schem knollenartigen Fruchtkör­per, die in Deutschland nur im südwestlichen Teil unter Eichen. Buchen, Weiden und Pappeln wächst. Trüffel läßt man durch . Schweine suchen. Trüffel sind ge- .schätzte Speisepilze. Ihnen ähn­lich sieht der giftige Kartoffel- bovist. Trüffel kauft man zweck­mäßig als Konserven.

Truhe, Lade, meist reichgeschnitz­tes Möbelstück mit Deckel, manch­mal mit Füßen, das zum Auf­bewahren von Wäsche und auch als Sitzbank dient. Truhen sind heute nur noch auf dem Lande Gebrauchsmöbel. Kunstvoll ge­schnitzte oder bemalte Truhen sind aber immer als Schaustücke einer Wohnung sehr geschätzt. Trumeau, entbehr!, französisches Fremdwort für Pfeilerspiege!, Fensterspiegel.

Trunkenheit siehe Alkoholismus, Rausch.

Trunksucht. Fortgesetzter über­mäßiger Alkoholgenuß wirkt schädlich auf den Eesamtkörper ein. Die hauptsächlichsten Folgen sind Magen- und Darmkatarrh, Leberschrumpfung, Herzerweite­rung, Nervenleiden. Geistes­krankheiten. Es kommt zu einer vollkommenen körperlichen, sitt­lichen u. moralischen Entartung. Der Trinker ist vollkommen hem­mungslos, bringt sich und feine Familie in das größte Elend. Ein eigentliches Mittel gegen die Trunksucht kennen wir nicht Bei schwerem geistigem Verfall

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Giadttheater-Miete.

Ztammiele.

Die Einlösung des sechsten Abschnitts der Stamm­miete für Dienstag, Mittwoch und Freitag hat an der Theaterkasse, Johannesstraße 3, zu erfolgen, und zwar: 1054C

Donnerstag, den 18. Februar, von 10 bis 13 Uhr, für die Freitag-Mieter,

Freitag, den 19. Februar, von 10 bis 13 Uhr und von 17 bis 18 Uhr für die Dienstag-Mieter,

Samstag, den 20. Februar, von 10 bis 13 Uhr für die Mittwoch-Mieter.

Nach Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt am Main 37210 Kasse des Stadttheaters Gießen erfolgt

Heberfendung der Mietkarten.

Die zu zahlende sechste Rate beträgt für Dienstag für u. Mittwoch: Freitag:

Familienlogen mit 5 Plätzen Familienlogen mit 4 Plätzen Sperrsitz Reihe 17, 1. Rang

Reihe 1 und 2 und Logen­vorderplätze

Sperrsitz Reihe 811, 1. Rang Reihe 36 und Logenrück­plätze

Sperrsitz Reihe 1215, 2.Rang Reihe 1 Mitte

Sperrsitz Reihe 1618,2. Rang Reihe 2 und 3

30 RM. 30 RM.

20 20

8 8'

7 7

5 5

3 3

2. Rang Reihe 4 und 5 und vordere Seitenreihe 3 3

Die Einlösung muß vor der 21. Vorstellung erfolgt sein.

Gießen, den 12. Februar 1937.

Der Oberbürgermeister: Ritter.

Lieferungsvergebung.

Die Lieferung des Bedarfs an Butter, Milch, Fleisch-, Wurst- und Backwaren für das Rj. 1937 sowie des Bedarfs an sonstigen Verzehrungsgegen- ständen und an Reinigungsmitteln für die Zeit vom 1. 4.1937 bis 30.6.1937 (Verlängerung des Vertrags von Vierteljahr zu Vierteljahr bis zum 31. März 1938 ist bei im Wettbewerb feftgefteüter preiswerter Lieferung nicht ausgeschlossen) soll unter Zugrunde­legung der Verdingungsordnung für Leistungen (VOL.) für die Universitätskliniken in Gießen ver­geben werden.

Die Lieferungsbedingungen für Verzehrungsgegen- ftänbe können an Werktagen von 10 bis 12 Hhr (außer Samstags) bei der Verwaltung der Kliniken der Ludwigs-Hnioerfität Gießen, Klinikstraße 32, 1. Stock, Zimmer 5/7, diejenigen für Reinigungs­mittel Zimmer Nr. 10 eingesehen, die Bedarfslisten gegen Erstattung der Selbstkosten daselbst bezogen werden. 1055D

Angebote und Warenproben sind getrennt, ver­schlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, an die obiae Verwaltung bis Samstag, den 6. März 1937, 10 Uhr, einzureichen. Angebote sind nur durch die Post (Brief) einzureichen. In den Angeboten find auch die Lieferungsbedingungen anzuerkennen; an­dernfalls kann das Angebot keine Berücksichtigung finden.

Zum gleichen Termin sind die Angebote über das anfallende Gefpül cinzureichen, auch hierfür können die Bedingungen in vorgenannter Zeit eingesehen werden.

Die Eröffnung der Angebote findet gemäß den Bestimmungen der VOL. in nichtöffentlichem Termin statt.

Wenn Bewerber bis zum 23. Mürz 1937 nicht be­nachrichtigt worden sind, mußten die Angebote un­berücksichtigt bleiben.

Gießen, den 14. Februar 1937.

Verwaltung

der Kliniken der Ludwigs-Universität Gießen.

I LedensiMel-pp-Verdingung.

Die Lieferung des Bedarfs an

1. Fleisch-, Wurst- und Fettwaren,

2. Backwaren,

3. Milch, Butter, Käse, Eier,

4. an sonstigen Verzehrungsgegenständen (Del, Essig, Zucker, Erbsen, Linsen, Bohnen, Marga­rine, Malzkaffee usw.),

5. an Verbrauchsgegenständen (Reinigungsmaterial wie Kernseife, Seisenschnitzel, Soda, Putzmittel, Bohnerwachs usw.)

6. Rauchwaren

soll unter Zugrundelegung der Verdingunysordnung für Leistungen (VOL.) im Wege der öffentlichen Aus­schreibung für die Zeit vom 1. April 1937 bis 30. Sep­tember 1937 vergeben werden (Verlängerung des Vertrages vom 1.10. 37 bis 31.3.38 bei im Wett­bewerb feftgefteüter preiswerter Leistung und ein­wandfreier Lieferung nicht ausgeschlossen).

Die Lieferungsbedingungen liegen vom 16. bis 20.2.37, vormittags von 9 bis 11 Uhr, auf unserer Verwaltung aus. Sie find nebst den Angebotsformu­laren daselbst gegen Zahlung einer Gebühr von 0,50 RM. erhältlich.

Angebote und Warenproben sind getrennt, ver­schlossen und mit der AufschriftAngebot zu der am 10. 2. 37 ausgeschriebenen Lieferung" zu versehen und bis Dienstag, den 2. März 1937, vormittags 10 Uhr, an die Verwaltung der hiesigen Anstalt einzureichen. In den Angeboten find auch die Lieferungsbedin­gungen anzuerkennen, andernfalls das Angebot un­berücksichtigt bleiben muß.

Bieter sind nach der Verdingungsordnung bei der Oeffnung der Angebote nicht zugelassen.

Wenn Bewerber bis zum 15. Mär; 1937 nicht be­nachrichtigt worden sind, mußten die Angebote un­berücksichtigt bleiben. Weiter bleibt eine etwaige Tei­lung der Mengen in Lose und Vergebung der Lose an verschiedene Bieter vorbehalten. 942D

Gießen, den 10. Februar 1937.

Direktion der Landes-Heil- und Pflegeanstatt.

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Der Verkauf findet bestimmt statt.

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