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Jedem seinen Arbeitsplatz!
300 Meter Breite und begruben die acht aufsteigenden Skifahrer. Einige Zollwächter hatten den schrecklichen Vorfall beobachtet und eilten an die Unglücksstelle. Nach fieberhafter Arbeit konnten sie die Frau und einen ihrer Begleiter unverletzt bergen
Wertvoller Fund bei Ausgrabungen in Pompeji.
Im Pompeji wurde bei neuesten Ausgrabungen an dem bereits im Jahre 1799 entdeckten ,^ause von Championnet" der vorzüglich erhaltene Kopf einer Marmorstatue gefunden. Auf Grund der Porträtähnlichkeit glaubt man in der hervorragend schönen Arbeit das Bildnis des jugendlichen Marcellus, des Neffen von Kaiser Augustus, der. im Jahre 23 v. Ehr. im Alter von 20 Jahren in Bajä starb, erkennen zu können. Die Grabungen an der Fundstelle werden fortgesetzt, da man hofft, auch die Statue selbst oder Teile davon noch unter den Lavaschlacken zu finden.
Neuer Intendant ans Mainzer Stadtthealer berufen.
Intendant Hans T e ß m e r vom Deutschen Grenzlandtheater in Görlitz wurde für die kommende Spielzeit an das Stadttheater in Mainz berufen. Hans Teßmer kam 1935 nach Görlitz und wirkte zuvor als Chefdramaturg des Württemberglfchen Staatstheaters in Stuttgart. Während seiner zweijährigen Tätigkeit in Görlitz trat Intendant Teßmer auch mehrfach als Regisseur hervor.
Bolschewistische Propaganda mit „Himmelsschreiber' über Wien.
möge, die Grundlage eines wahrhaften Friedens der Ehre und der Gleichberechtigung für alle Teile zu finden. Sie, meine Kameraden, müssen die Wege dazu ebnen. Ich bin glücklich, daß der Kongreß in dem neuen Deutschland stattfindet, das sich ebenso heiß nachdem Frieden sehnt und ihn erhalten will wie die anderen Volker. Stellen Sie alles zurück, was einst die Völker und uns trennte! Schalten Sie die Sentiments aus, die aus falschen Voraussetzungen kamen und sich als Klüfte zwischen den Völkern auftun. Sprechen wir nicht von Prestige, nicht von Siegern und Besiegten, sondern nur von den Idealen des Frontkämpfers: Kameradschaft
dialrat der Vereinigung deutscher Frontkampferver- bände mit NSKK.-Obergruppenführer Herzog von Koburg, eingefunden. Daneben war der Kommandeur der Leibstandarte SS.-Obergruppen- führer D i e tr i ch, erschienen. Eine vieltausendköpfige Menschenmenge wohnte dem packenden Schauspiel bei, das auf die ausländischen Frontkämpfer sichtlich starken Eindruck machte.
Der Reichskriegerbund „Kyffhäuser" gab zu Ehren der Internationalen Frontkämpferkommisswn einen Empfang im Hotel „Kaiserhof". An Stelle des durch Krankheit verhinderten Führers des Reichskriegerbundes, Oberst a. D. Reinhard, richtete General a. D. v. K u h l w e i n an tue Anwesenden herzliche Worte der Kameradschaft in denen er seine besten Wünsche für den Verlauf des Kongresses aussprach. Ihm erwiderte im Namen aller Delegierten der Vertreter Oesterreichs, Felo- marschall-Leutnant Freiherr Czapp von Birken stett en, der sich den Wünschen des Generals v. Kuhlwein anschloß.
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die Arbeit, für die er sich eignet und die seinen Wünschen am meisten entspricht. Natürlich gibt es auch immer wieder Berufssparten, in denen mehr Bewerber als Stellen auftreten. Da greifen wir jetzt häufig zu dem Mittel der Umschulung."
„Fassen nun Ihre Schützlinge den Entschluß zur Umschulung freiwillig?"
„Nicht immer gleich. Haben sie aber erst einige Kursusstunden hinter sich, dann erwacht das Interesse und damit der Eifer, und später sind sie dann für die neuen Möglichkeiten, die wir ihnen durch Umschulung oder Nachschulung erschließen, selbst sehr dankbar."
„Sie sprechen da von Nachschulung aus welchem Grunde hat das Arbeitsamt daran ein Interesse?"
„Heute kann es nicht mehr im alleinigen Belieben der Unterstützungsempfäger liegen, ob sie bei längerer Beschäftigungslosigkeit berufsfähig bleiben oder nicht. Das Arbeitsamt selbst kümmert sich um die Erhaltung der Berufsfähigkeit, weil es dann bei plötzlich einsetzender erhöhter Nachfrage mit einem entsprechenden Aufgebot von voll einsatzfähigen Kräften aufwarten kann. Aus dem gleichen Grunde sorgt das Arbeitsamt heute auch schon für die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit, d. h. es setzt sich in Fällen, wo bei einem Arbeitsuchenden durch Erschöpfung oder Krankheitsfall die Arbeitsfähigkeit in Frage steht, mit der NSV., der Reichsversicherung oder dem Wohlfahrtsamt in Verbindung, um seinem Schützling eine Erholung oder Kur zu ermöglichen. Sie sehen auch daraus, daß es uns heute auf jede Arbeitskraft ankommt. Wir möchten allmählich erreichen, daß die Arbeitgeber sich entschließen, ihre Arbeitskräfte nur noch über die Arbeitsämter einzustellen, denn es ist unser Ziel, den Stellenwechsel ganz in die Hand zu bekomm en, um Stetigkeit in den Arbeitsmarkt zu bringen, Betrug oder Uebervorteilung von beiden Seiten aus- zuschalten, die Einhaltung der Arbeitsvorschriften zu gewährleisten und gerechten Lohn für gute Arbeit zu sichern. Dr. Burescn.
Oie Friedensaufgabe der Frontkämpfer.
Ein warmherziger Appell des Ministerpräsidenten Göring an die in Berlin tagende internationale Frontkämpferkommission.
„Unsere Dermittlungsarbeit, die in den letzten Jahren ganz gewaltig angeschwollen ist, kann nur bewältigt werden mit Hilfe dieser Kartei. Wie Sie sehen, ist es eine Pendelkartei. Hier ist beispielsweise ein Metallarbeiter, der auch einmal eine Zeitlang Landarbeiter gewesen. Das kann zuweilen von Nutzen sein, wenn wir das hier gleich feststellen können. Seine Karte gibt auch über feine Lehre und seine bisherigen' Tätigkeiten genaueste Auskunft. Hier ist seine Wohnung, dort seine Herkunft, hier steht, ob er Kinder hat und ob er vollerwerbsfähig '^„Haben denn Ihre Vermittler bei den Hunderten von Karten immer gleich im Kopf, wer für eine angebotene Stelle geeignet ist und wen sie Vorschlägen könnten?" . .
„Gerade dazu verhilft ihnen ia diese Kartei. Sie sehen hier am Kopfe der Karte eine Zahlenreihe. Jede dieser etwa 25 Ziffern bedeutet eine Eigenschaft beruflicher oder persönlicher Art des Arbeitsuchenden. Der Vermittler bekommt nun meinetwegen eine Anfrage für einen Dreher. Aus 800 Bewerbern findet er mit Leichtigkeit den Mann, der den Ansprüchen der anfordernden Stelle entspricht, wenn er sich nach den Anstrichen auf dieser Nummernreihe richtet Es gehört natürlich viel Geschick und Uebung dazu! Unsere Beamten versehen diese Arbeit zum Teil schon sehr lange sie kennen „ihre Pappenheimer", wie man so sagt, wissen um ihre menschlichen und beruflichen Note und richten
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Ministerpräsident Generaloberst Göring begrüßt den österreichischen Delegierten Feldmarschalleutnant Czapp v. B ir k e n st e t t e n. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
bis zum Aeußersten, Pflichterfüllung bis zum Letzten und Opferbereitschaft bis zum Tode! Denken Sie daran, daß viele Millionen toter Kameraden auf uns herabblicken. Sie wollen nicht gestorben sein, daß sich das alles wiederholt. Ihr Tod hat nur eine Berechtigung, wenn aus ihren Gräbern ein neues, glücklicheres Leben sprießt.
Zapfenstreich
znEhren der ausländischen Frontkämpfer
Der erste Tag des Kongresses der Permanenten Internationalen Frontkämpferkommission fand seinen Abschluß mit einem Zapfenstreich. Gegen 22.30 Uhr rückte der von der Le ib sta nd art e SS. „Adolf Hitler" gestellte Zapfenstreich unter den Klängen flotter Marschmusik vor den „Kais er - h o f", in dein die ausländischen Gäste Quartier genommen haben. Auf dem Balkon, von dem die Fahnen aller Kongreßnationen flatterten, hatten sich sämtliche ausländischen Vertreter sowie der Prasi-
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sich danach. Die Karteikarte spiegelt ihnen das Berufsschicksal ihrer Schützlinge, oft sogar das Lebensschicksal, wenn sie schon lange und wiederholt mit einem Menschen zu tun haben."
„Geht nun bei dem Andrang und der Vielzahl der Bewerber die Vermittlung nicht doch etwas nach dem Schema F?"
„Heute kann man schon sagen, daß jeher Fall mit Sorgfalt vermittelt wird. Wir sind ja auf dem Arbeitsmarkt heute wieder so weit, daß gute Kräfte immer gebraucht werden und daß em Mensch, der sein Fach versteht und arbeiten kann, niemals in Verlegenheit kommen wird, eine ihm zusagende Arbeit zu finden. NichtmehrArbeit um jeden Preis vermitteln mir, sondern jedem
Das roll Jhce Zahnbürste schaffen?
Sie soll jeden winzigen und entlegenen Winkel Ihrer Zähne erreichen? Das wird sie nicht allein schaffen. Da muß schon Nivea-Zahnpasta helfen! Die sorgt dafür, daß jedes Eckchen gründlich und doch schonend gereinigt wird und daß Ihre Zähne weiß und gesund erhalten werden
Oie moüerne rechn» »er Weitmermifflw - Oje SSeriei weih MM. ~| Siel: eteiWeit airte.tem.rWe«.
ließ Montaffübend mit dem fahrplanmäßigen Zuge unserem Sonderberichterstatter.
Berlin, um sich, der Einladung des polnischen
Staatspräsidenten M o s c i ck i Folge leistend, z u B e r l i n, im Februar.
Staats agd nach Bialowieze zu begeben.
Zmn Präsidenten der Deutschen F o r - mittIung besuchen. Verblüfft steht man vor dem Am schunas gemein schäft ist von den deutschen brang ber Stellungsuchenden. Der Abteilungsleiter Hochschulen Akademien und wissenschaftlichen In- in bcr Vermittlungsabteilung für gewerbliche Ar- stitrüen, die der Forschungsg^nelnschaft als Mitglie- L -t beutet un5 die Fulle^ die uns erstaunte sehr der angehören, Professor Rudolf Mentzelge- leuchtend: „Die Menschen, d e. S e hier sehen wählt worden, der die Forschungsgemeinschaft fort [inb nicht etwa alle arbeitslo s. Es'find dem Rücktritt des früheren Präsidenten Professor H ber Mehrzahl heute ein »oII
Stark bisher kommissarisch geleitet hat. in bie andere hinuberwechseln. D°ß heute em Voll-
r arbeitsfähiger längere Zeit ganz ohne Ztroell iji,
Nachdem Reichserziehungsminister Rust amI im eigentlichen Sinne des Wortes arbeitslo, 2. Februar das Bismarck-Gymnasium rn Berlin- ^mmt nur noch bedingt vor.
Wilmersdorf besucht hatte, wohnte er ebenso unan- inen Porten sind wir durch eine der Glasgemeldet einigen anderen Reifeprüfungen den An I bßn gr0^en gemeinsamen Warteraum
der O b e r r e a l s ch u l e in Ze h lend o r f nahm ben Schalterplätzen trennen, in seinen Amts- er an der Reifeprüfung m ben Fachern Latem, getreten. Eine lange Reihe von Tischen, die
Biologie und Chemie teil. Der nächste Besuch galt Jjei dritteln von einer sinnreich e i n g e = der 'Helmholtz-Oberreals ch u e n ° , d t e t e n Ä a r t G i eingenommen werden bilden Schöneberg. Am Abend er bie IReife- hi^sQ^nHtHunt^gfteHe. Wir bestnben uns hier ge-
prüfung am A b e n b - G Y m n a s i u m i n ber in ber Arbeitsvermittlung für bas Metallge- Wormser Strafe unb die Schilder über ben einzelnen Schaltern
in Biologie, Englisch, Deutsch, taffen es erkennen.
sophie teil. An biefer Schule bereiten sich Berufs? Abteilungsleiter greift in ein Schubfach ber fötige aller Schichten in ben ^enbstunben auf b.e D Abt 9^ z^ächstsitzenbe Dermittlungs- «SIS SÄ» ÄÄ tisiu; — M
Wien, 15. Febr. (DNB.) Nachbem bereits am Freitag ein Flugzeug unbekannter Nationalität über einem Außenbezirk Wiens erschienen war, bas mit Rauch bie S o w j e t -1 . t ,^rückstehen. Bei allen Prüfungen griff ber zeichen „Sichel unb Hammer an den persönlich ein, stellte Aufgaben und gab
Himmel zeichnete, erschien am Montag aber- ^tlinien. Die Besuche gaben dem Minister em mals ein unbekanntes Flugzeug über Wien unö ^bendiges Bild über die Leistungen der heutigen wiederholte die unverschämte bolsche- sowie über die Aufgaben, die noch zu lösen
wistische Propaganda. Das Flugzeug 9ll}9 finb auf 2000 Meter herunter. Der Vorfall erregte m |l 1 • *
ben Straßen Wiens ungeheueres Aufsehen. Obwohl ^nlaß bes Jahrestages der litauischen Un- auf dem Asperner Flugfeld z a h l r e l ch e P o t l - abbänaiafeit5ertlärung hat der Staatspräsident 49 zei- und Militärflugzeug e starteten, um m^sonen die vom Kriegsgericht verurteilt waren, das bolschewistische Flugzeug zum Niedergehen zu £ ' . . barunter aud) 8 3JI e m e H ä nb e r, zwingen, ist es nicht gelungen, das Flugzeug zu I bi« im . n Memelländer Prozeß im Frühjahr stellen. Der bolschewistische „Himmelsschreiber hatte verurteilt worden waren. Nach diesen Be- einen zu großen Vorsprung. Die Maschine konnte befinden sich noch 36 Verur-
mit über 300 Kilometer Stundengeschwindigkelt i n « » « bem großen Memelländer Prozeß im
Richtung der t s ch e ch o s l o w a k. s ch e n l e i l r e Grenze entkommen. Es wird erwogen, ^cyry
durch das Bundesheer eine eigene Abwehr AU6 OHtF AlSClt.
N-r-'-> ffg?m^rnst-7Lnßr^ Schwere. Lawinenunglück im Monle-Rcha-Gebiei. tion sollen bann ständig startbereit gehalten werden. Von der Spitze der Punta Grigia im Monte- Rosa- , _ , - -Ai I fflebiet aino eine gewaltige Lawine nieoer, oie acyi
Kleine politische Nachrichten. Mailände? ©tifabrer v eriü ttet-. Nur zwei ., I formten gerettet werden. Von Gressoney aus machte
Auch in diesem Jahr beging Reichsorganlsatlons- b-e QruppC darunter auch eine Frau, auf den leiter Dr. Ley seinen @eburt5ta9 in fernem alten Carla-Hütte. Plötzlich kamen die Schnee-
Heimatgau K ö I n. Die alte Hansestadt ha"e diesen 9>d Berghängen in Bewegung. Sie ver- Tag zum Anlaß genommen, Dr. Ley m Wurdl- ' ,u einer ungeheuren Lawine von etwa gung seiner großen Verdienste für Partei unö 93oIE emigten nm z das Ehrenbürgerrecht zu verleihen. Damit ist Dr Ley seit der nationalen Revolution nach dem Führer und Reichskanzler, dem verstorbenen Generalfeldmarschall von Hindenburg und dem Ministerpräsidenten Göring der vierte Ehrenbürger.
zucht^zu seinem Rechte kommen, aber der Irische Freistaat soll neben der Landwirtschaft auch eine Industrie haben. Sie soll die rassischen Kräfte und die aus ihnen gewachsene typisch irische Wirtschaftsgesinnung beachten, d. h. Großindustrie soll möglichst vermieden werden, und die Fabriken will De Valero so geschickt über den ganzen Freistaat verteilen, daß ein Jndustrieproletariot nicht entstehen kann. Der Arbeiter soll in der Freizeit oder
B-rli n, 15. F-br. <DNB.) D-r. erste offizielle
Ä?™^t "bX Ä V-rff-t°7b°r .P °rm° ne offen" In"
Ä^önbem auch äu erhöhen Die Kraft Ir- temationalen F r o n t k ä m v f e r k o m m i s- ?a^xln,nhor fnn her ob en bleiben! Ifion" fand durch den Ministerpräsidenten General-
londs aber soll der Boden bleiben! ^erft Göring im Reichsluftfahrtministerium statt.
Der Oberbefehlshaber des Heeres Generaloberst Göring betonte, daß auch er die Generaloberst Freiherr von Fritsch 7nb°suss°^nks°L"Effll1
beim Gauleiker. zusammen haben das furchtbare Inferno aller
Materialschlachten kennengelernt. Es war ein schwe-
NSG. Der Oberbefehlshaber des Heeres, @ene» rer Verlust für die ganze Menschheit, als in diesen raloberst Freiherr von Fritsch traf am Mon- blutigsten Frontkämpfen bestes Erbgut der Völker tagmorgen zu einem mehrtägigen Besuch .des zugrunde ging. Ich glaube, der Weltkrieg war Wehrkreises aII in Darmstadt ein. Zu feiner leine letzte Prüfung darauf, daß die Völker Begrüßung hatten sich eingefunden der Adjutant e 5 sich nicht mehr erlauben können, des Reichsstatthalters in Hessen, Regierungsassessor uoch einmal in einem solchen Kampf gegeneinander- Ionthur, der Adjutant der 33. Division, Major zustehen. Er war die letzte Warnung des Roth und der Oberbürgermeister der Stadt Darm- Schicksals, die abendländische Kultur nicht Unterstadt, Kreisleiter W a m b o l d t. In den Vormit- gehen zu lassen. Die Technik ist weiter voraeschrit- tagsstunden erschien Generaloberst Freiherr von fen, die Kriegsmittel haben an Wucht und Ver- Fritsch beim Reichs st atthalter in Hessen, nichtungskrast zugenommen. Ein künftiger Krieg Gauleiter Sprenger, zu einem offiziellen Besuch, würde die Schrecken des Vergangenen noch geben der Gauleiter später im Hotel „Zur Traube", walti g steigern.
dem vorübergehenden Wohnsitz des Oberbefehlshabers Deshalb glaube ich, daß es keine beffe- des Heeres, erwiderte. Im Anschluß daran > -rriebenslräaer gibt als die folgte Generaloberst Freiherr von Fritsch mit ben 1 5 9 ,. üb (
Herren seiner Begleitung in Anwesenheit bes kom- J1,e"5lon / »hi hak™
manbierenben Generals bes XII. Armee-Korps, daß fie vor allen anderen em Recht haben.
General ber Kawallerie Kreß von Kressen- d e n F r i e d e n z u f o r d e r n und ihn zu ge-
st e i n einer Einlabung des Reichsstatthalters zu flallen. Ich erkenne das Recht der Gestaltung
einem M i t t a g s i m bi ß. Der Abend sah die Her- des Lebens der Völker in erster Linie den ren als Gäste der Offiziere des Stand- rnännern zu. die mit der Waffe in der Hand
ortes Darm ft ab t. durch vier schwere Jahre in die Hölle des Welt-
Die Akademie für deutsches liecht gegangen find, unb i« weih. d°h bie
c Frontkämpfer auch am ehesten darauf bedacht
fordert pfllchwerftcyerung sein werden, ihren Völkern die Segnungen des
für Kraftfahrzeughalter. Friedens ZU erhallen. Wan sagt zu oft, es
Berlin. 15. F-br. (DNB., In Oberhof fanben wärengerabebieSoidaiendie h°up'°er,reler
unter Vorsitz von Generaldirektor Dr. Ullrich einer Sriegspar ei. Ich 8'°»»-. me'ne Same
bie Beratungen bes Versicherungsrechtlichen Aus- raben, bah biejen>gen am meisten mit
schusses der Akademie für deutsches Recht über die dem Säbel raffeln, die ihn niemals
Einführung einer Pflichtversicherung für Kraftfahr- geführt haben. Die, die die Schrecken des
zeughalter ihren Abschluß. Einmütig hat der Aus- Krieges nicht kennen, können von einem frifch-
fchuß die Notwendigkeit bejaht, den Kraf^ fröhlichen Krieg sprechen. Wir aber wissen, daß
fahrzeughaltern eine Haftpflichtversicherung durch e5 ein furchtbares Ding ist, um die letzte Aus-
Gesetz zur Pflicht zu machen, nachdem er allen einanöerfetjung der Völker,
beteiligten Stellen Gelegenheit zur Stellungnahme ,
gegeben und bie für unb gegen bie Pflichtverstche- Es ist mein heißer, von Herzen kommender rung sprechenden Grunde geprüft hatte. Der Aus- Wunsch, daß dieser Kongreß mit dazu beitragen schuß hält es für eine soziale Pflicht, ben burch'-^ ^nhrhnffen siedens
ein Kraftfahrzeug verletzten Volksgenossen im Rahmen des Möglichen bazu zu verhelfen, baß sie ihre rechtlich begründeten Haftpflichtansprüche gegen den Kraftfahrzeughalter verwirklichen können. Deshalb droht der Gesetzentwurf dem Halter und dem Fahrer hohe Strafen an für den Fall, daß sie ein Kraftfahrzeug in den Verkehr bringen, für das fein Haftpflichtversicherungsschutz besteht.


