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des Bahndammes der Main-Weserbahn, südlich des Schwimmbadanlagen sollen, soweit sie in Zetan Bahnhofes am Dorfrande beim neuen Pumpwerk ausgeführt werden, 25 Meter Lange und 12 Meter entstehen Allerdings sind die Untersuchungen über Breite erhalten. Außerdem soll jeweils ein Nicht- die Wasserzuführung noch nicht abgeschlossen. Auch schwimmerbecken angelegt werden, das eine Große in Lang-Göns will man sich auf die Wasserzufüh-! von 10X12 Meter haben soll. Die Tiefe der Nicht-

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sind,

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Schwimmbad zu bauen.

Die Gemeinde Langsdorf beabsichtigt, den schön gelegenen Weiher nördlich des Dorfes, an der Straße LangsdorfNieder-Bessingen, am Südrand des Waldes, zu einem Schwimmbad auszubauen, und zwar in ähnlicher Weife, wie es für das Bad der Stadt Lich im Albacher Teich geschehen ist.

Für den Ausbau der Schwimmbäder liegen Pläne vor, die man als Standardpläne ansprechen kann. Die Schwimmbecken der neu zu errichtenden Schwimmbadanlagen sollen, soweit sie in Beton

Bmeüom oes AmWiMm im Wito MOWMfiit 1938

rücken (Försterei Hochwart).

2: Abt. 87 rd. 2000 fm in Betten zu rücken (För­sterei Hochwart).

3: Abt. 92 und versch. rd. 180 fm in Betten zu rücken (Försterei Hochwart). ,

4: Abt. 81, 83, 90, 93 und 121 rd. 150 fm in Betten zu rücken (Försterei Hochwart).

5: Abt. 52 rd. 80 fm in Betten zu rücken (För­sterei Rödgen). . m

6: Abt. 50, 51 und 85 rd. 100 fm in Betten zu

Zuschlagsfrist 8 Tage.

Gießen, den 13. Dezember 1937 .

Der Oberbürgermeister.

I B.: Nicolaus, Beigeordneter.

schwimmerbecken wird in leichter Neigung auf 40 bis 60 Zentimeter gehalten-, die Schwimmbecken sollen zunächst von 80 Zentimeter bis 1,20 Me er und dann in steilerem Abfall bis zu 4,50 Meter Tiefe geführt werden. Selbstverständlich wird man allenthalben auch bemüht sein, durch die Anlage von schönen Auskleidegelegenheiten, von Liege- wiesen und gärtnerischen Anlagen in bescheidenem Rahmen, diese neuen Bäder dem Charakter der Landschaft anzupassen. v

Die Planung, die Vermessung und die Bauaus­sicht für diese Badbauten geschieht durch das Hes­sische Kulturbauamt in Gießen.

Landkreis Gietzen.

z Alten-Buseck, 13. Dez. Am Samstag fiel beim Schleifen auf dem Eis der elfjährige Sohn des Arbeiters Friedrich Scherer so um glücklich hin, daß er einen doppelten Bruch des linken Unterarmes erlitt. Der be= dauernswerte Junge, der in diesem Sommer durch Sturz von einem Baum bereits den rechten Arm gebrochen hatte, wurde in die Klinik nach Gießen verbracht. _ ...

gfs. Trais a.d. Horloff, 13. Dez. Eine fröh­liche Nikolausfeier der F r a u e n f ch a f t fand im Ortsgruppenheim statt. Im weihnachtlich geschmück­ten Saale versammelten sich erwartungsvoll die Mitglieder und zahlreiche Gäste, darunter die Füh­rer der SA. und der HI. Die Leiterin, Frau K o h- ler begrüßte die Besucher. Gemeinsamer Gesang leitete über zu den kleinen Aufführungen vom Weihnachtsmann, die von den Kindern eingeubt worden waren. Zum Schluß erschien der Nikolaus und leerte unter allgemeinem Jubel seinen Sack.

4 Birklar,' 15. Dez. Dieser Tage feierte der älteste Einwohner unseres Dorfes Arbeiter Heinrich Kraufch V. seinen 9 5. Geburtstag. Er er­freut sich einer außerordentlichen körperlichen sowie geistigen Frische. Trotz seines hohen Alters nimmt er noch regen Anteil an den Geschehnissen unserer Zeit. Die ganze Gemeinde nahm an seinem Ehrentag regen Anteil. ___________

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Sie sind das schönste und zu­gleich das nütz­lichste Geschenk!

Und dazu ein schönes 8i9oD

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Im Wege schriftlichen Angebots soll das Rücken des Stammholzes in den städtischen Waldungen öffentlich vergeben werden, und zwar:

1: Abt. 80a und 85a rd. 100 fm in Betten zu

So ist in Zusammenarbeit der Gemeinden Hausen und Watzenborn-Steinberg vorgesehen, einen der drei kleinen Teiche, nahe der Bahnstation Schiffenberg, die idyllisch über dem Talgrund liegen und von vielen schönen Bäumen umsäumt sind, zu einem Schwimmbad auszubauen. Vorgesehen für diesen Ausbau ist der südlichste der drei Teiche. Das Wasser soll dem Schwimmbad aus Quellen zufließen, die in einem der beiden wenig höher gelegenen Teiche gleichmäßig und zu­verlässig sprudeln.

Einen Schwimmbadbau beabsichtigt man auch m Lang-Göns, und zwar soll die Anlage unweit

rücken (Försterei Rödgen).

7: verschiedene Abt. rund 200 fm aus die Wege zu rücken (Försterei Rödgen).

Schriftliche Angebote, getrennt für jedes Los und mit der AufschriftAngebote für Waldarbeiten ver- 6 Cn monfag^ den 20. Dezember 1937, 12 Uhr im Stadthaus, Bergstraße, Zimmer 8, abzugeben.

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Immer mehr Schwimmbäder auf dem Lande

Schwimmbad- und Sportplatz-Baupläne im Kreise Gießen.

In den letzten Jahren sind in verschiedenen Or­ten des Kreises schöne und zweckvolle Schwimm­bäder gebaut worden, die auch insbesondere von der Jugend an schönen Sommertagen gerne be­nützt werden. Mehr und mehr hat sich auf dem Lande der Gedanke durchgesetzt, daß auch die bäuerliche Bevölkerung einer ausgleichenden Lei- besübung bedarf. , ...

Erfreulich ist es, daß auch im nachften Jahre, bzw. in der nächsten Zeit, in einer Reche von Orten unserer engeren Heimat einige Schwimmbäder und einiqe Sportplätze entstehen werden, die der Er- tüchtiqunq der Jugend dienen sollen D>- ersten Vorarbeiten für weitere Badbauten sind im Gang-, di- Vermessungen werden bereits notgenommen, auch ist man mit der Untersuchung der Wass-rzu- sührungsoerhältnisse beschäftigt, von deren glück­licher Losung ein Badbau ja überhaupt abhängig

Ein schönes Weihnachtsgeschenk1

Biber in Deutschland

Don Professor Dr. Gustav Hinze

75 Seiten mit 9 Textabbildungen und 62 Abbildungen auf Kunstdrucktafeln nach Natururkunden des deutschen Bibervaters

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Herausgegeben von der Reichsftelle für Naturschutz, Berlin

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Wie Wisent und Elch, so gehört auch der Biber zu jenen Tierarten, die einst in Deutschlands Gauen weit verbreitet waren, aber durch das unnachsichtige Eingreifen des Menschen mehr unb mehr der Vernichtung anheimfielen. (Es gehört heute zu den wichtigsten Aufgaben aller Freunde unserer heimischen Tierwelt, dreses Vzltfame Nagetier vor em Aussterben zu schützen und die wen gen in Deutsch­land noch vorhandenen Biber zu erhalten und zu hegen. Ein hervor­ragender Kenner gibt hier in trefflichen Schilderungen und herrlichen Natururkunden ein anschauliches Lebensbild vom deutschen Biber.

Hugo Bermühler Verlag,Berlin-Lichterfelde

rung aus Quellen stützen. Ferner ist beabsichtigt, für die Lang-Gönfer Jugend einen Sportplatz an­zulegen, der ebenfalls unweit des Bahndammes, aber von Gießen aus gesehen, vor dem Ort seinen Platz finden soll.

Gegenwärtig sind ferner die Dermessungsarbeiten für ein Schwimmbad im Gange, das die beiden Gemeinden Steinbach und A l b a ch an der Straße zwischen diesen beiden Orten anlegen wol­len.

In der Gemarkung Geilshausen wird be­reits ein Sportplatz abgesteckt, der ein Spielfeld von 60X90 Meter Größe und außerdem eine Lauf­bahn erhalten soll. Der neue Sportplatz ersteht süd­lich des Ortes und macht zunächst umfangreiche Planierungsarbeiten (2500 Kubikmeter Erde sind zu bewegen) notwendig, für die sich die männliche Einwohnerschaft in freiwilligem Arbeitsdienst zur Verfügung stellt. Später soll unweit des Sport­platzes noch ein Schwimmbad entstehen.

Auch die Gemeinde Ettingshausen hat die Absicht, sowohl einen Sportplatz, wie auch ein

Tonnerstag, 16. Dezember 1937, nackm. 2 Uhr, versteinere ich an Ort und Stelle (Bekanntgabe er­folgt im Versteigerungslokal, Neuenweg 28, dahier) zwangs­weise gegen Barzahlung:

2 elektr. Kühlschränke, 3 Personen­wagen, 10Autoreifen, versch. Kan­nen Autoöl usw., Chaiselongues, Sessel, Sofas, Bertikos, Büfetts und Stiihle, 1 Raucherschrank, Bücher-, Waren-, Kassen- u. Regi- straturschrünke, Ausziehtifche, Rauchtische, Tiplomatschreibtische, Schreibmaschinen, Nähmaschinen, 1 Registrierkasse, 1 Ladenkasse, eine Ladentheke, Klaviere, 1 Radioge­rät, 1 Bulkanisierkessel, 1 Herren­friseurtoilette, 5 Särge, 60 Isolier­flaschen, 3 Mantelkessel, 4 Bestecke, IHerd, 15 Löffelhalter, lOOKanee- flaschen, 20 Wärmflaschen, 12 Be­steckkasten, 3 Fleischmaschinen. 8323D

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Gerichtsvollzieher in Gießen, Ludwigstr. 33 L Telefon 3239

Betannhnadfflog btt M ©letten.

Haushaltsnachweisen für das Jahr 1938.

Da es sich herausgestellt hat, daß die Eintragungen in den Haushaltsnachweisen des Jahres 1937 viel­fach nicht mehr mit dem tatsächlichen Pe^onenstand übereinstimmen, wird durch Erlaß des RuPrM^"^-' d. RuPrMdJ., d. RFM. u. d RuPrAM. von 25.11. 37 zur Kontrolle der Haushaltsnachweis 1938 eingeführt. . 7C

I. Jeder Haushaltsvorstand erhält einen Antrags­vordruck, in den er die zum Haushalt gehörenden Personen einzutragen hat. . , , .

II Hausangestellte, Kostgänger, Untermieter sowie Personen, die im Laufe des. Jahres aus dem Haus­halt ausscheiden (z. B. wegen Eintritt in den Heeres- oder Arbeitsdienst) erhalten einen eigenen Haus­haltsnachweis. ... ,

1 in. Soweit beabsichtigt ist, Fette für einen Haus­halt von mehreren Geschäften zu beziehen, besteht die Möglichkeit, mehrere Teil- und haushaltsnach- rvcüse zu beantragen.

IV Selbstversorger, d. h. Haushaltungen, die mehr als 80 v.H. ihres Fettverbrauches aus eigener Wirt-

TOUm 1bie Erh-bung"'chn-llstens durchzuführen, hat 6er Hauseigentümer b.iro. Hausverwalter dem Ver­teiler anzuoeben, wieviel Vordrucke im fiaus benötigt werden. Die Verteilung erfolgt m ben nächsten Tagen. Nach einem Zeitraum von mindestens drei Tagen werden die Anträge Hausbesitzer bzw Hausverwalter wieder abgeholt. Nicht rechtzeitig zu- rütfaegebene Anträge können erst im taufe Des Januars 1938 auf Einzelabfertigung bei der Stadt­verwaltung rechnen. . , ,

Nach Eingang der ausgefüllten Haushmtsnach- weise bei der Stadtverwaltung wird beren Bearbei­tung und Wiederzustellung an die Haushalte um­gehend veranlaßt werden. . ,£

Die Haushaltsnachweise 1937 verlieren mit der Ausfertigung der neuen Haushaltsnachweise ihre Gültigkeit. Im Interesse aller Fettbezieher wird darauf hingewiesen, die Vordrucke sorgfältig ous^m füllen, damit die Bearbeitung reibungslos vor sich gehen kann.

Gießen, den 14. Dezember 1937.

Der Oberbürgermeister: Ritter.

Briefkasten -er Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung)

Gießen. Als Mieter können Sie verlangen, daß die Fenster der unter dem Erdgeschoß befindlichen Kellerräume während der kalten Jahreszeit ge­schlossen werden, wenn Sie hierdurch irgendwelche Nachteile oder Schäden begründet befürchten muffen. Dieses Verlangen ist an den Hauseigentümer bzw. cm den von ihm bestellten Hausverwalter zu rich­ten, der den Mieter der Kellerräume entsprechend auf'zufordern hat. Lehnt dieser die Schließung der Kellerfenster während der kalten Jahreszeit ohne Begründung ab, so kann der Hauseigentümer aus Schließung der Kellerfenster evtl, auf Räumung, der Mieter des Erdgeschosses gegen den Mieter der Kellerräume auf Schadenersatz klagen.

Rundfunkprogramm

Donnerstag, 16. Dezember.

6 Uhr: Morgenliod. Morgenspruch. Gym­nastik 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nach­richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Ein froher Morgen- grüß aus der Westmark. 10: Schulfunk. Dolksli^)- jingen. 10.30: Hausfrau hör zu! 11.40: Deutsche Scholle. Winterarbeiten im bäuerlichen Betrieb. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskon- ,ert 14: Nachrichten. 14.10: Künder ihrer Kunst. (Schallplatten.) 15: Volk und Wirtschaft. Der um­strittene Markenartikel. 15.15: Für unsere Kinder. Eine Weihnachtsreise ins Märchenland. 16: Unter­haltungskonzert. 17.30: Kleines Konzert. 18: Zeitge­schehen im Funk. 19: Nachrichten. 19.10: Musika­lische Stapelläufe. (Das kleine Orchester des Reichs- senders Frankfurt.) 20.15:Tücken des Alltags". Eine heitere Funkfolge. 21.15: Orchesterkonzert. (Das qroße Orchester des Reichssenders Frankfurt a. M.) 22- Nachrichten. 22.15: Rotkäppchen will Freude bringen. Ein Rundfunkbericht für Erwachsene. 22.30: Volks- und Unterhaltungsmusik. 24 bis 1: Unter­haltungsmusik.

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Samstag, 18. Dezember 1937, 20 Uhr im Saale desCaf6 Leib

Gäste können durch Mitglied, eingeführt werden.

Die Musik wird ausgeführt von der Kapelle des I.-R. 116.

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Amtsgericht 17

dieserPersonen sind zur Geheim­haltung verpflichtet. Verletzung des Amtsgeheimnisses wird be­straft.

Amtsgericht. Einzelrichter. Zu­ständig für Rechtsstreitigkeiten bis zum Wert von RM. 500., ferner alle Unterhaltsklagen, Mietstreitigkeiten. Amtsgericht ist zuständig für Erundbuchsachen, Vormundschaftssachen und Nach­laßsachen, Zwangsvollstreckungs­sachen usw. Bei Prozessen vor dem Amtsgericht braucht man keinen Anwalt, man kann sich durch jede volljährige, geschäfts­fähige Person vertreten lasten. Es ist aber ratsam, bei verwickel­ter Rechtslage einen Anwalt zu nehmen. Amtsgericht erläßt alle Zahlungsbefehle, ist zuständig für Sühnetermin in Eheschei­dungssachen. Geschäftsstelle gibt kostenlos Auskunft und nimmt Anträge entgegen.

Amulett, ein Gegenstand irgend­welcher Art, der aus Aberglau­ben am Körper getragen wird, um eine Verzauberung oder Krankheit abzuwehren.

Anämie. Blutmangel, Blut­armut. Unter Anämie versteht man die Herabsetzung des Vlut- stoffes in der Volumeneinheil Blut, meist verbunden mit einer Verminderung der Zahl der roten Blutkörperchen. Wichtig: Blastes Aussehen deutet noch nicht auf A., maßgebend ist im­mer die Blutuntersuchung.

Anaesthefie = Betäubung (s. d.l) Ananasfrucht, in den Tropen be­heimatet, gilt bei uns als Deli- kateßfrucht. Wird gezuckert roh

Anemone

gegessen, kandiert zu Tortenver­zierungen verwendet und als Vüchsenkonserve gebraucht.

Ananasgewächse, s. Vromelien. Anatomie ist die Lehre von der Zergliederung des Körpers, hauptsächlich des menschlichen (= Anthropotomie).

Änderung der Verhältnisse bei Unterhaltszahlung, s. Unterhalt. Andreas, männl. Vorname grie­chischer Abstammung, gleichbedeu­tend mit der Männliche.

Aneignung. Herrenlose beweg­liche Sachen (nicht Grundstücke) kann sich jedermann aneignen uno erwirbt daran mit der Besitz­ergreifung Eigentum außer an jagdbaren Tieren, Fischen und dgl. Gefundene Gegenstände sind nicht herrenlos, s. Fund. Wilde Tiere sind herrenlos, solange sie sich in Freiyeit befinden. Ein ge­zähmtes Tier, z. B. Kanarien­vogel, wird herrenlos, wenn es nicht mehr gewohnheitsmäßig an den ihm bestimmten Ort zurück- kehrt. Einen ausgezogenen Bie­nenschwarm kann man sich aneig­nen, wenn ihn der Eigentümer nicht unverzüglich verfolgt oder wenn er die Verfolgung aufgibt. Herrenlose Grundstücke kann sich der Fiskus aneignen.

Anemone, Blütenstaude, die m verschiedenen Arten im Frühling und Herbst im Garten zu finden ist. Bekannt ist das Leberblüm­chen, frühblühendste blaue A.. das Buschwindröschen (weiße Wald­anemone). Besonders schön ist die japanische A., die im Herbst bis zum Frost den Garten als hoch wachsende Blütenstaude schmückt.