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Oie Wandergewerbesteuer neu geregelt

beiden Völker der Erfolg beschieden sein möge.

Trachtenvereine in die NG.-G. Kraft durch Freude" einge^siedert.

Sinnvolle Berufsgestattung für die schaffende Frau.

Der NeichSberufsweittampf als Wegbereiter.

Der Schnellzug von Edinburg nach London erlitt in der letzten Nacht durch den ungewöhnlich starken Schneefall in Schottland eine fast siebenein­halbstündige Verspätung und mußte später die Fahrt überhaupt einstellen. Ein eingeschneiter Gü­terzug blockierte den Weg, und der Schnellzug blieb infolgedessen mehrere Stunden auf der Strecke lie­gen. 200 Passagiere verbrachten eine ungemütliche Nacht, die noch dadurch verschlimmert wurde, daß plötzlich das Licht ausgina. Die Eisenbahnbeamten waren gezwungen, erst Kerzen aus dem nächsten

Am Pardoi-Joch in den Dolomiten ist eine La­wine außergewöhnlichen Umfangs niedergegangen und hat 21 junge Skllehrer und Bergführer aus dem Fafse-Tal, die an einem Uebungskurse teilnahmen, verschüttet. Auf die Hilferufe der Ueberlebenden eilten Soldaten der Hochgebirgsschule von Aosta her­bei. Nach fieberhaften Anstrengungen gelang es/ zwölf der Verschütteten noch lebend zu bergen. Acht Verschüttete konnten nur als Leichen aufgefunden werden. Einer wird noch vermißt.

Nachtfchnellzug EdinburgLondon im Schnee stecken geblieben.

Ausbruch des Vulkans Stromboli.

Der Vulkan Stromboli (Liparische Inseln, an der Nordküste Siziliens) ist am Dienstagvor­mittag plötzlich in eine heftige Eruptionsphase ein­getreten. Der Ausbruch setzte geradezu explosions­artig ein und war mit gewaltigen Detonationen verbunden. In dem bewohnten Teil der Insel wur­den vielfach die Fensterscheiben zertrümmert. Weite' rer Schaden wird bisher nicht gemeldet. Die Be­völkerung beobachtet das gewaltige Naturschauspiel mit Ruhe.

Flandin in Berlin.

Ein Empfang zu Ehren des ehemaligen französischen Ministerpräsidenten.

Ausbau der sowjetrussischen Festungs­werke von Wladiwostok.

h an kau, 15.Dez. (DJTB. Funkspruch.) lieber bk militärischen Vorbereitungen Sowjetrußlands im Fernen Osten schreibt die Hankau Pao auf Grund eines Augen­zeugenberichtes, daß die Arbeiten zum Ausbau der Festungswerke von Wladiwostok in Tag- und Nachtschichten fieberhaft betrieben würden. Besonderes Gewicht werde offenbar auf i unterirdische Bauten gelegt. 3n der Stabt \ und längs der Küste würden gasdichte Unter- stände angelegt, außerdem sei eine unter­irdische halle für 150 Flugzeuge im Bau. Die Garnison einschließlich marine sei in Wladiwostok auf 85000 mann verstSrkl worden.

Auch Hankau wird geräumt.

Die Reichsburgschaften für den Kleinwohnungs- bau ^000 sich seit der Machtübernahme zu einem entscheidenden Mittel für die Finanzierung des

schwur müsse au fae stochen werden. Belgien müsse entweder Genf verlassen oder die Initiative ergreifen zu einer internationalen Reorganisa­tion, die sich diesmal auf die Zusammenarbeit aller Mächte, welcher politisch-weltanschaulichen Gruppe sie auch angehören mögen, gründet, und !die den Erfahrungen der Nachkriegszeit Rechnung trägt. Wenn man die Reden Adolf Hitlers liest, dann überzeugt man sich, daß in den deutschen Auffassungen Raum für eine wahrhafte internationale und realistische Frie- densorganisation vorhanden ist. Nach dieser Seite hin muß gehandelt werden, wenn man das Schlimmste vermeiden will.

Der Stadtstaat im Reichsausbou

- Kleinwohnungsbaues entwickelt. Der Bürgschafts. ' hochstbetrag beläuft sich jetzt auf 700 Millionen : Reichsmark, lieber 500 Millionen RM. Reichsbürg­schaften sind bereits zugesagt. Außerdem sind 200 Millionen RM. für Reichsbürgschaften für Klein­siedlungen bereitgestellt worden, die allerdings erst zum Teil belegt sind. Die Gesamtzahl der mit den Reichsbürgschaften für den Kleinwohnungsbau mit­geförderten Wohnungen übersteigt 250 Q00. Der Bauwert (ohne Grund und Boden) erreicht schät­zungsweise 1,75 Milliarden RM. Von sämtlichen 1936 und 1937 errichteten Wohnungen dürfte allein r<it t e l mit Hilfe der Reichsbürgschaft, zum Teil in Verbindung mit anderen öffentlichen Mit­teln, gefördert worden fein. Dabei handelt es sich namentlich um.Volkswohnungen und sonstige Ar­beiterwohnstätten. Etwa ein Drittel der Wohnun­gen sind solche in Eigenheimen.

Die Reichsbürgschaft dient dazu, zweite Hy­potheken aus dem Kapitalmarkt heraus dem Kemwohnungsbau zuzuführen, um die öffentlichen Mittel für die Reftftnanzierung aufzubewahren. Sämtliche Gruppen des organisierten Grundkredits beteiligen sich an der Hergabe nachstelliger Hypo­theken gegen Reichsbürgschaft.

Die neuen S ch u l d u r k u n d e n werden nun­mehr allgemein auch im Reichsbürgschaftsverfahren angewendet. Die drei Geldgebergruppen find bisher mit 577 Millionen RM. nachstelligen Hypocheken am Reichsbürgschaftsverfahren beteiligt. Wohl der doppelte Betrag dürfte an Ersten Hypocheken hin- zukommen. Eine gleiche Regelung wird hoffentlich auch bei den weiteren Geldgebern erreicht werden Die Maßnahme bringt eine weitere Erleichte­rung des Reichsbürgschaftsverfahrens auch für die Bauherren. Verschiedene, bisher notwendige Der- pflichtungserklärungen der Bauherren und der Geldgeber fallen künftig fort. Die Neuregelung paßt sich also ein in die ständigen Bemühungen um Ver­einfachung und Beschleunigung de; Verfahrens. Allerdings wird eine sorafältige Prüfung der Anträge auch in Zukunft notwendig sein.

Belgisches Echo.

Für eine wahrhafte Neutralitätspolitik.

Brüssel, 14. Dez. <DNB.) Die Abkehr Italiens von Sens hat in der belgischen Presse ein lebhaftes Echo gefunden. Die den Regierungskreisen nahe­stehendeJndspendance Beige" schreibt u. a., nachdem Deutschland, Italien. Japan, die Vereinigten Staaten und Brasilien nicht mehr in ®enf vertreten seien, entspreche diese Einrichtung keineswegs mehr den Absichten ihrer Gründer. Sie entspreche auch nicht mehr den Auffassungen der belgischen Re­gierung. Die Genfer Entente sei künfttg der Klub einer ideologischen Gruppe, d. h. em gegen eine andere Gruppe gerich­tet e s K r i e g s w e r k z e u g. Genf sei seiner Friedensmission untreu geworden, und Belgien wurde sich zum Mitschuldigen eines Ver­rates machen, wenn es noch länger die Zweideutig­keit der Lage hinnehmen würde. Das Genfer Ge-

Derlin, 14. Dez. (DNB.) Zu Ehren des ehe­maligen französischen Ministerpräsidenten Flan- d i n gab die Deutsch-Französische Gesellschaft einen Empfang. Die zahlreichen Gäste wurden durch die Vorsitzenden, Professor v o n A r n i m , Reichskriegs­opferführer Oberlindober, Professor Grimm empfangen.

Professor von Arn im sagte: Wir sind uns dar­über klar, daß die führenden Männer beider Länder, die im Sinne und als Vertreter vieler tausender Volksgenossen sprechen und handeln kön­nen, für den Kontakt von größter Bedeutung sind. Daher begrüßen wir Sie besonders als einen der geistigen und politischen Führer Ihres Volkes. Flandin gab feiner Freude über den herzlichen

England erwägt Verstärkung der Flotte in Ostasien.

London, 15. Dez. (DNB. Funkspruch.) Die Londoner Morgenblätter verfolgen weiter aufmerk­sam die Lage, die sich durch die Beschießung briti­scher und amerikanischer Schiffe auf dem Jangtse ergeben hat. Die meisten Blätter erwarten, daß England einen ähnlichen P r o t e st w i e Ame­rika in Tokio einlegen werde und vermuten ge- flegebenenfaUs eine Verstärkung der briti­schen Flotte im Fernen Osten.Daily Ex­preß" berichtet, daß Eden gestern eine Unter-! reöung mit Marineminister Cooper gehabt habe. In den chinesischen Gewässern seien ein Flugzeugmutterschiff, drei Kreuzer, ein Minenleger, neun Zerstörer, sechs Begleitschiffe, 15 U-Boote, ein U-Boot-Begleitschiff und 18 Kanonenboote.

NSG. Die bisher der NS.-Kulturgemeinde an- geschlossenen Heimatverbände der Schwaben Württemberger, Sachsen, Rheinländer uh). sowie tue einzelnen T r a ch t e n v e r e i n e der Bayern und die Trachtengruppen der Trachtenge- b 'e t e d e s Gaues Hessen-Nassau sind in das Aufgabenbereich der NS.-GemeinschaftK r a ft durch F r e u d e" Gau Hessen-Nassau eingegliedert und dort dem AmtFeierabend" Abtei­lung Volkstum und Brauchtum unter­stellt worden. Die Trachtengruppen des Gaues in Schlitz, Württemberg, Katzenberg, M Biedenkopf und Odenwald sind zu

Hankau, 15. Dez. (DNB.) Die von den chine­sischen Behörden angeratene Räumung Han - laus von Frauen und Kindern und allen irgendwie entbehrlichen Männern nahm am Diens­tag nach dem Eintreffen der Meldung, daß vor Nanking japanische Kriegsschiffe er­schienen seien, beträchtliche Ausmaße an. Die fluß­aufwärts fahrenden Dampfer waren bis au f den letz t e n Platz besetzt. Ebenso waren auch d i e bahn g e überfüllt. Zwischen bie enb= 'ose Reihe von Flüchtlingen, die ihre Habseligkeiten m Bündel gepackt auf dem Rücken tragen, schieben firf) ungezählte Rikschas und andere Fahrzeuge, die ihre Insassen weiter ins Innere des Landes beför-1 dem. Zur Einrichtung einer Sicherheitszone in Han­kau sind inzwischen Verhandlungen eingeleitet worden.

dak. Immer stärker wird der Einsatz von Frauen und Mädchen im deutschen Wirtschaftsleben notwendig. Der wirtschaft- I liche Aufstieg bedingt einen ständig wachsenden Be- | darf an Arbeitskräften, der infolge der von Jahr zu «Jahr absinkenden Zahl der in das Berufsleben strö­menden Jugendlichen nur durch ein Zurückgreifen auf Frauen und Mädchen gedeckt werden kann. Diese Tatsache muß unser Augenmerk bevorzugt auf die Formen und Verhältnisse richten, unter denen die schaffende Frau ihren Anteil an der wirtschaftlichen Weiterentwicklung des deutschen Lebens leistet. Dem Reichsberufswettkampf ist hier eine vor­dringlich zu lösende Aufgabe gestellt, denn es gilt, den Ausgangspunkt $u finden für eine neue 2ßer = tung derw ei blichen Berufsarbeit über­haupt und die sinnvolle Gestaltung der von Frauen und Mädchen bestrittenen Arbeitsgebiete.

Der Reichsberufswettkampf 1938 ist erstmalig, über den Rahmen der Jugend hinaus, auf alle Schaffenden ausgedehnt worden. Die Durchführung der bisherigen vier Leistungswettkämpfe der deut- ! scheu Jugend hat gezeigt, daß die Teilnahme auch für die weibliche Jugend eine Selbstver­ständlichkeit ist. Die Berufsarbeit der Frau ist heute nicht mehr anzusehen als der Versuch, den Beweis zu führen, daß die Frau ebensoviel oder etwa noch mehr als der Mann leisten könne, sondern sie ist der Ausdruck der Ueberzeugung, daß auch die deutsche Frau die Verpflichtung in sich spürt, Fähig­keiten und Eignungen zum Nutzen ihrer selbst und der Gesamtheit einzusetzen.

Wie die Reichsberufswettkämpfe der Jugend ge­zeigt haben, ist dieser Leistungswettkampf das beste Mittel, eine Uebersicht zu erhalten über die von der

den japanischen Kommandostellen erhoben worden. Gleichzeitig wurden die japanischen Kommandostellen deutscherseits davon unterrichtet, daß sich an Bord des Dampfers die Dienststelle der deutschen Botschaft befindet. Die Dienststelle befindet sich seit Dienstag wieder an Bord des Dampfers W a n g p u". Nach Mitteilungen eines amerikani­schen Pressevertreters ist ein D e u t s ch e r n a m e n s Sperling während des Wochenendes leicht verwundet worden. Alle anderen Deutschen wer­den als wohlauf gemeldet.

Oie Haltung Amerikas.

Betrachtungen der Pariser Presse.

Paris IS.D-z. (DNB. Funkfpruch.)Echo d° Pans sagt, die Bereinigten Staaten seien I keineswegs genügend vorbereitet, um Schiffe unb Truppen über den Stillen Ozean zu entsenden. Die Vereinigten Staaten trügen bei all diesen Gr* e'gmssen eine große Verantwortung. 1922 hätten fie zu Unrecht von England die Lösung des japa­nischen Bündnisses verlangt. Heute glaubten sie, in der Art der Roosevelt-Ansprache in Chikago die Interessen Amerikas zu sichern. DieRepu- blique behauptet, Japan erhoffe von der Bom- barbierung ausländischer Kriegsschiffe die Zu­rückziehung der britischen und der amerikanischen S e e st r e i t k r ä f t e zu er­reichen. Diese Rechnung sei möglicherweise richtig, denn in Amerika sei man sich nur in dem einen I Wunsche einig, feinen Krieg mit Japan heraufzubeschwören.

Berlin, 14. Dez. (DNB.) Die Befteucmng des Wandergewerbes ist neu geregelt worden. Die neue Wandergewerbesteuer ist eine Reichssteuer. Die bisherigen Wandergewerbesteuergesetze und die bis­herigen Wanderlaaersteuergesetze der Länder treten mit Ablauf des Jahres 1937 außer Kraft Der Wandergewerbesteuer unterliegen alle Gewerbetrei­benden, die zur Ausübung ihres Gewerbes eines Wandergewerbescheins bedürfen. Außer­dem sind noch wandergewerbesteuerpflichttg Händ­ler die außerhalb ihres Wohnsitzes im Umher- aieoen mit land- und forstwirtschaftlichen Erzeug- myen handeln, auch wenn fie einen Wander- gewerbeschein nicht brauchen. Die Steuer ist eine *Äb£a9mfteiVr und bemißt sich nach dem ge- chotzten Gewerbeertrag des Kalenderjahres Der h£nL,m8»nL m,t 2 H und steigt in Staffeln n n1?,??11°n 12 §> Die Steuer wirb

X Finanzämtern erhoben. Dort <2?n Steuerpflichtige den Wandergewerbe- enfnehto1 hat1 ?,U5.9el>a"öißf- °»nn er die Steuer entrichtet hat. Unternehmer, die das Wander­gewerbe von Angestellten ausüben lasten ha- Nebens?^,^ ^yteU-r Zu entrichten. Sonstige m ''"Ht erhoben/ insbesondre

ist die Wanderlagersteuer weggefallen.

Stabschef L"he beimNachwuchsführerlehrgang derGA

München, 14. Dez. (DNB.) Stabschef Lutz« besichtigte am Dienstag auf dem Sportgelände im winterlichen Grünwald bei München 60 SA.-Führer des zweiten Nachwuchsführerlehrganges. Der Stabs­chef erklärte, die SA. werde über alle zeitlich be­dingten Sonderausgaben hinweg die weltanschauliche Kampftruppe der Bewegung bleiben. Ihr Führer- tum wachse durch Leistung, Charakter und Persön­lichkeit aus der Truppe heraus. Nur der Beste, Stärkste und Treue st e habe Führungs­anspruch. Vom SA.-Führer müsse heute eine unerschütterliche weltanschauliche Festigung verlangt werden. Wenn ihm diese eigen sei, dann übertrage fie sich auch auf seine Männer, und ein solches mit der Idee verwurzeltes Führertum werde sich in allen Zeiten und Lagen, wie sie auch sein mögen, durchzusetzen verstehen.

Aus alter Wett.

Neuordnung im Schwesternberuf.

2Iuf einer ArbeitstagungSchwesternschaft" in der NSV.-Reichsschule Slumberg machte laut NSK. Hauptamtsletter Hi 1 genfeldt als Leiter der Be­rufsgenossenschaft interessante Mitteilungen über die Neuordnung des Schwestemwesens. Als wesentliche Neuordnung gab Hauptamtsleiter

X) i I g e n f e Pb t die Herabsetzung des gesetzlich vor­gesehenen Mindest alters von 19 auf 18 Jahre bekannt. Außerdem wird in Zukunft die Aus­bildungszeit auf IV2 Jahre vermindert. Die vorgesehene Versorgung und Altersversiche- rung geben dem Schwesternberuf nunmehr die soziale Grundlage, die seinem hohen Ethos und den großen Anforderungen entsprechen. Hilgen« sei d t trat den Versuchen zur weiteren Vereinheit­lichung des Schwestemwesens entgegen. Es könne sticht nur NSV.-Schwestern geben; diese werden immer Spezialschwestern mit politischen Aufgaben fein. Ein Ansteigen der NS.-Schwestern über den notwendigen Bedarf hinaus wird von der Partei nicht gewünscht. Größer ist der Bedarf für die freie Schwesternschaft, die vielfältigen Bedürfniffen zu dienen hat.

pariser Warenhäuser vorübergehend von der Angestelltenschaft beseht.

^Paris, 15. Dez. (DNB. Funkspruch.) Auf Weisung ihres Gewerkschaftsverbandes hatten die Angestellten mehrerer Warenhäuser am Dienstagabend nach Dienstschluß ihre Ar- beitsplätze nicht verlassen, um das Er­gebnis zur Zeit laufender Verhandlungen mit den Arbeitgebern über die Durchführung der 40-Stun den woche abzuwarten, die die Ar­beitnehmer auf fünf Tage verteilt wissen wollen, während die Warenhäuser eine zweitägige Schlie­ßung ihrer Verkaussstände in der Woche als un­tragbar ansehen. Erst in den späten Abendstunden * kam es bei den unter dem Vorsitze des Arbeits­ministers Florier geführten Verhandlungen zu einer Vereinbarung, derzufolge die im Dezember 1936 angenommenen Kollektivverträge in ihrer bis­herigen Form b i s 3 u m 3 0. September 1938 verlängert werden. Gegen Mitternacht ver­ließen die Angestellten die von ihnen besetzt ge­haltenen Arbeitsräume.

Die Bluffer des Reichskriegsministers 90 Jahre alt

Die Mutter des Reichskriegsministers und Ober­befehlshabers der Wehrmacht, Frau von Blom­

berg, geborene von Tfchepe, feiert am Samstag, 18. Dezember, in ihrem Heim in Eberswalde, Kai- fer-Friedrich-Straße 6, ihren 9 0. G e b u r t 5 t a g.

Begnadigung durch den Führer.

Der Führer und Reichskanzler hat den Engel­bert Gorgen, der in großer wirtschaftlicher Not­lage fein uneheliches Kind kurz nach der Geburt getötet hatte und deshalb vom Schwurgericht zu Gleiwitz zum Tode verurteilt worden ist, zu einer 15jährigen Zuchthausstrafe begnadigt.

Lawine tötet ad)t Skiläufer in den Dolomiten.

schaffenden Frau zu erfüllenden Aufgaben innerhalb der deutschen Volkswirtschaft und über den Einfluß der verschiedenen Erziehungs- und Ausbildungs- maßnahmen auf die berufliche Leistung. Die Ergeb­nisse der berufstheoretischen und berufspraktischen Prüftingen der weiblichen Jugend in den vergange­nen Wettkämpfen ergeben eindeutig eine Forderung: Es ist dringend notwendig, für die weibliche Jugend gleichfalls eine gründliche und geordnete Berufsausbildung zu schaffen. Denn heute werden in vielen Fällen die gleichen Leistungs­forderungen an Frauen und Männern gestellt, wäh­rend die Ausbildungsbestimmungen für die Mäd­chen diesen Forderungen noch keineswegs ge­recht werden.

Wesentlich für die Lösung der Aufgabe, die Leistungen der Frau durch eine sinnvolle Beruss- geftaltung für die Gesamtheit des Volkes nutzbrin­gender zu machen, sind auch die Gebiete, die neben den beruflichen Dingen in der Aufgabenstellung des Reichsberufswettkampfes erfaßt werden. Jede Teil­nehmerin unterzieht Jid) einer weltanschau­lichen, sportlichen und hauswirtschaft­lichen Prüfung, die für die Bewertung genau so wesentlich ist wie die Leistungen in reinen Be­rufsfragen.

Damit ist die Bedeutung des Reichsberufswett­kampfes für die schaffende Frau hinreichend ge­kennzeichnet. Durch ihre Teilnahme ist die Mög­lichkeit geschaffen, zu einer Verussgestaltung zu kommen, die es jeder schäftenden Frau in jedem Berufe gestattet, den beruflichen Leistungsanforde­rungen zu genügen, ohne damit auf die für unser Volk nicht minder wichtigen, weiblichen Eigenschaften Verzicht leisten zu müssen.

Hamburg, Bremen und Lübeck waren von jeher Freie S t ä d t e", die nur einen kleinen Land­bezirk außerhalb ihrer Mauern mitzuverwalten hat­ten. Daneben aber waren sie im Kaiserreiche den I,.,B u n d e s st a a t e n" gleichgeordnet und gehörten auch nach der Weimarer Verfassung in die Reihe derLände r". Im Zuge der nordwestdeutschen Flurbereinigung hat Lübeck aufgehört, ein eige­nes Land zu sein, es gehört jetzt zur Provinz Schleswig-Holstein. Hamburg ist durch benach­barte Landbezirke aus Schleswig-Holstein und Han­nover vergrößert worden und gehört zu den Städ- Iten, die nach dem Willen des Führers eine groß­zügige Neugestaltung des Stadtbildes erhalten'wer- den. Diese vom Reiche eingeleitete Umgestaltung vereint mit den Aufgaben der Verwaltung, die aus ber Vergrößerung Hamburgs entstanden sind, mußte auch zu einer neuen V e r f a s s u n g s f 0 r m die­ser Stadt führen. Durch das neue Reichsgesetz bleibt Hamburg einStadtstaa t". Damit ist gesagt, daß es keine Reichsprovinz oder kein Reichsland werden soll. Darauf deutet auch eine neue Form der Personalunion hin, die hier erstmals zur Anwendung gelangt. Der Reichs st atthalter ist zugleich Bürgermeister, ähnlich wie in der Reichshauptstadt, wo der .Stadtpräsident gleich­zeitig Oberbürgermeister Berlins ist. Der Unter­schied besteht nur darin, daß Berlin noch unter der Verwaltung des Preußischen Staates steht, dessen Innenministerium allerdings zugleich Reichsinnen- Iminifterium geworden ist. Die Hamburger Lösung besitzt eine Analogie mit dem Saarland, das ebenfalls dem Reiche unmittelbar untersteht, nicht aber dem preußischen oder bayerischen Staate. Daß der bisherige Senat oder, wie man zuletzt sagte, der Staatsrat Hamburgs zu bestehen aufhört, ver­steht sich von selbst. Die Verwaltung wird neben dem Bürgermeister von Beigeordneten ge­leitet, die Vrtretung der Bürgerschaft wird nach dem Beispiel der Deutschen Gemeindeordnung geregelt. Die Einteilung des Stadtstaates in V e r'-- w a Itungsbezirke ist vorgesehen, sie dürfte aber nicht eine so weitgehende Aufteilung zur Folge haben, wie sie in Berlin besteht. Diese ge­setzliche Regelung zeigt aufs neue, daß das Reich für die großen Aufgaben Hamburgs eine straffe Zusammenfassung der Verwaltung als richttg er- kannt hat. Der Besuch des Ministerpräsidenten 0 V I9' ^er kürzlich in Hamburg stattfand, ist in gleicher Weise gewürdigt worden: als der Aus- . _ ----- .^uck des Vertrauens zur Freien Stadt und als

Flandin gab feiner Freude über den herzlichen Zeichen der kraftvollen Forderung ihrer wett- Empfang und die interessanten Gespräche Ausdruck, pontischen Bedeutung durch das Reich.

Hoffnung Dlf! NkUkN Hhp0thekeN-stttUNdLN SSWää 2 SÄE lm MWdmgfchastOerschren.

USäSJä'sS: banö eine neue M u st e r s ch u l d u r k u n d e für H.^.p 0, thekendarlehen ausgearbeitet. Gleich­zeitig haben auch die Wirtschaftsgruppe Deffentlidi- Rechtliche Kreditanstalten und die Fachgruppe Pri­vate Hypothekenbanken neue Richtlinien für Hnvo- Nenurkunden aufgestellt. Richtlinien und Muster- schuldurkunde haben, die Zustimmung des Reichs- Wlrtschaftsministers gefunden. Der Reichsarbeits- mmqter hat nun angeordnet, daß im Reichs- bürgschaftsverfahren für den Klein- wohnungsbau bei Darlehen der genannten Geldgeber nur noch Schuldurkunden, die diesen Richtlinien und der Musterschuldurkunde entspre­chen, zugelassen werden. Durch diese Regelung ist em großer Schritt zur Vereinheitlichung der Grund- kreLitbedmgungen getan worden. Gleichzeitig bringt me Neuregelung auch eine Vereinfachung der Woh- nungsbaufinanzierung.

^cylitz, Württemberg, Katzenberg, Marburg- Biedenkopf und Odenwald sind zu Volks- tumsgruppen der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" zusammengefaßt und die Heimat- oereine und Landsmannschaften in Form des Ver­einsringes an die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" angeschlossen. Am Sonntag fand die e r ft e 21 rb e 11 s t a g u n g in Frankfurt a. M. statt. Der Menge Gaufachstellenleiter Heß, Leihgestern bei 17^ - j .......^>1

Gießen, wurde als Gaufachgruppenleiter der NS-I^o^f zu holen Zwei Bruder wurden auf den Eisen- GemeinschaftKraft durch Freude" neu einaefefct bahngleften m der Nahe des wartenden Zuges durch Der Gausachbearbeiter für Volkstum und Brouck- 5'"^ Schneepflug getötet, dessen Herannahen tum, Sommer, erläuterte den Ausbau der pra?-r,ß uf,er^ort ^tten.

tischen Arbeit. Betrunkener Kraftfahrer verursacht tödlichen Unfall

3n Kassel wurde ein Radfahrer, der sich auf dem Weg zu seiner Arbeitsstätte befand, von einem Per« sonenkraftwagen angefahren und so schwer verletzt/ daß er kurz nach der Einlieferung in das Kranken­haus starb. Der schuldige Autofahrer Wilhelm Einbeck aus Kassel ergriff nach dem Unfall die Flucht, ohne sich um sein Opfer, einen Familien­vater, zu kümmern. Einbeck fuhr in rasendem Tempo davon und brachte noch einen Radfahrer zu Fall, der jedoch zum Glück keine ernschaften Ver­letzungen erlitt. An einer Tankstelle ließ Einbeck dann das Auto stehen, ging in seine Wohnung und legte sich ins Bett. Die Blutuntersuchung ergab, daß Ginbeck erhebliche Mengen Alkohol zu sich ge­nommen hatte; er hatte die ganze Nacht durchge- Zecht. Einbeck wurde dem Richter oorgeführt der sofort Haftbefehl erließ.