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rechtmäßigen Eigentümer" verschifft worden seien, entweder in San Sebastian oder in Pasajes a b - liefern zu lassen oder bei einer englischen 23ant zu hinterlegen. Unter den Geldern befinden sich nach ihrer Mitteilung u. a. Obligationen, die britischen Firmen gehören, im Werte von annähernd einer Million Pfund.Daily Mail" berichtet, daß der Brief der Bankdirektoren vom Botschafter zur Ent­scheidung dem Foreign Office weitergeschickt worden sei. Der DampferSea Bank" befindet sich mit fer­nem Goldschatz in La Paleize bei La Rochelle.

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Weihe. Rach Begrüßungsworten von Vertretern des Reichskriegsministers und des Reichsarbeits­ministers sprach Gauleiter-Stellvertreter Schmalz. Sein Gruß gipfelte in den Worten:Wir ver­sprechen eins: Ihr sollt immer in dieser Stadt unsere liebsten Gäste sein und ihr sollt hier eine Heimat finden, wo ihr euch mit euern Kameraden aus der Welt treffen könnt und damit dem Frieden dient". Danach ergriff, stürmisch begrüßt, der Ge­neralsekretär der italienischen Kriegsbeschädigten, Baccarini, das Wort zu einem flammenden Bekenntnis zu den ewigen Idealen des Front­soldatentums. Nach den Nationalhymnen der be­teiligten Nationen bestieg Reichskriegsopferführer Oberlindober die Rednertribüne. In der Definition des BegriffesHeimat" kennzeichnet er die Beweggründe für den Einsatz der Soldaten. Hier sei die Wurzel für Opfer und Heldentum. Die Frontsoldaten seien aber berechtigt, an das Aus­land ihre Forderungen zu richten:Oeffnet uns den Weg zu den Rohstoffen der Welt", so rief er aus, damit festigt ihr den europäischen Frieden". Immer wieder wurde die Rede des Reichskriegsopferführers von begeisterter Zustimmung unterbrochen, die sich besonders steigerte, als er den Satz prägte:Soldat sein überdauert Krieg und Frieden". Den Höhe­punkt der Begeisterung löste die Verlesung eines Telegramms des Führers aus, in dem er der Ver­sammlung feine besonders herzlichen Grüße aus­sprach und der Tagung besten Verlauf wünschte. Ein Vorbeimarsch der Ehrenabordnungen und der alten Soldaten vor ihren Führern beendete die Kundgebung.

Waffentag der deutschen Kavallerie.

In Karlsruhe fand am Sonntag der 7. Waf­fentag der deutschen Kavallerie statt. Aus allen Gauen waren die alten Reiterkameraden hierherge-

Ehrenvoller Soldalenlod.

In Straubing wollte der Obergefreite Her­mann Schicht einen Knaben, der in die h och - gehende Donau gefallen war, aus dem reißenden Fluß und aus den Wirbeln retten. Schicht sprang, ohne sich auch nur einen Augenblick zu be­sinnen, ins Wasser. Er versuchte, den Knaben an den Rand zu stoßen, ertrank aber sei b st. Der Knabe konnte später von einem Paddelbootfahrer ge­rettet werden. Der Obergefreite Schicht ist einen ehrenvollen Soldatentod gestorben. Auf Veranlas­sung des Kommandierenden Generals des VII. Ar­meekorps hat der Reichskriegsminister der verwitwe­ten Mutter des Soldaten eine Ehrengabe von 1000 Mark überreichen lassen.

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Das Tonkünstlerfest in Frankfurt und Darmstadt.

Die Veranstaltung der 68. Tonkünstler- Versammlung des Allgemeinen Deutschen Musikvereins in Frankfurt wurden mit einer Mor­genfeier in der Universität fortgesetzt. Mit dem MannschaftsgesangHeilig Vaterland" von Hein­rich S p i t t a wurde die Feierstunde eingeleitet, in deren Mittelpunkt der Festvortrag von Prof. Dr. Müller-Blattau überVolksmusik und Kunst­musik" stand. Prof. Müller-Blattau klärte die Wech­selbeziehung zwischen Kunstmusik und Volksmusik. Die Kantate für Mannschaftschor, Einzelstimmen und OrchesterF r ü h l i n g s f e i e r" von Helmut Bräutigam, aus der Arbeit des Reichsberufs­wettkampfes 1936 entstanden, beschloß die Morgen­feier. Eine Festaufführung in der Oper mit Carl O r f f sCarmina burana und Hermann Reut- ter 5 BallettDie Kirmes von Delft" bildete den Abschluß der Frankfurter Veranstaltung.

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In der Hauptversammlung in Darmstadt sprach der Präsident der Reichsmusikkammer Professor Dr. Raabe über die Auflösung des ADMV. und die Uebernahme seiner Arbeit durch die Reichs­musikkammer. Da die erforderliche Anzahl von Mitgliedern nicht anwesend war, konnte ein Be­schluß über die Auflösung nicht gefaßt werden. Pro­fessor Raabe wird in Kürze eine zweite Ver­sammlung einberufen, die die Auflösung des ADMV. beschließen wird. Professor Raabe äußerte sich über die Uebernahme der Arbeit des ADMV. durch die Reichsmusikkammer. Nach einem Rückblick auf die Geschichte des Vereins ging er auf die Grün­dung der Kulturkammern ein, die die Förderung der jungen Künstler übernommen haben. Damit hat der Staat mit größeren Mitteln die Aufgaben erfüllt, die der Verein sich zum Ziele gesetzt hatte. Ferner führte Professor Raabe aus, daß in je­dem Jahr eine große Reichstagung der Reichsmusik­kammer stattfinde, zu der der Führer, Reichs­minister Dr. Goebbels und die führenden Per­sönlichkeiten aus Partei, Staat und Kulturleben zusammenkommen. Die Programme der Reichsta­gung werden gegenüber den Programmen des ADMV. so abgeändert, daß in jedem Programm wenigstens ein Werk eines anerkannten Meisters steht, und Bekanntes mit Unbekanntem gemischt wird. Neben dieser Reichstagung sollen über ganz Deutschland verteilt eine Reihe von Tonkünstler­versammlungen stattfinden, in denen neue Werke aufgeführt werden. Auch das Publikum wird zur Beurteilung der neuen Werke mit herangezogen werden. Zum Schluß gedachte Professor Raabe in ehrenden Worten der bisherigen Vorsitzenden des ADMV. und der Riesenarbeit, die in 76

In Barkenfelde (Kreis Schlochau) erschlug 38 Jahre alte August Jahnke, der schon seit mehre­ren Wochen seiner Arbeitsstelle ferngeblieben war und sich Herumgetrieben hatte, seine Ehefrau, seine zwei Kinder im Alter von 8 und 11 Jahren und seinen 18 Jahre alten Schwager mit der Axt. Jahnke stieg durch das Kellerloch in seine Wohnung ein. Nur sein 14 Jahre alter Sohn und seine Schwiegermutter konnten sich durch die Flucht in Sicherheit bringen. Der Täter, von dem man an­nimmt, daß er geistesgestört ist, ist flüchtig.

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London, 15. Juni. (DNB. Funkspruch.)Daily Telegraph" schreibt, in Marinekreisen werde ange­nommen, daß ip das Bauprogramm des nächsten Jahres außer den schon im Bau befindlichen fünf Schlachtschiffen noch drei weitere ausge­nommen werden würden. Man wolle außer den schon vorhandenen fünfzehn Schlachtschiffen und Schlachtkreuzern, die alle vollkommen mo­dernisiert werden sollen, im Jahre 1942 noch zehn neue 35 000-Tonnen-Schlachtschiffe :~ Dienst haben.

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Generalfeldmarschalls sowie des Kommandierenden Generals des V. Armeekorps, General der Infan­terie Geyer, ein Feldgottesdienst statt. Anschließend wurden die Ehrengäste im Rathaus­saal vom Oberbürgermeister begrüßt. Mackensen dankte für die ihm zuteil gewordene Begrüßung und weckte die Erinnerung an die Zeit des Welt­krieges, da er mit feinen Soldaten draußen stand, beherrscht von dem Gedanken: Der kühnste Ent­schluß ist der beste. Mit diesem Gedanken sei er auch dem Führer gegenübergestanden an dem denk­würdigen 7. März des vergangenen Jahres, der die Befreiung der bis dahin entmilitarisierten Zone brachte. Die Tatsache, daß durch den kühnen Ent­schluß des Führers deutsche Soldaten wieder an den deutschen Rhein gezogen sind, sei für ihn einer der denkwürdigsten Augenblicke gewesen. General­feldmarschall von Mackensen trug sich in das Gol­dene Buch der Stadt ein und fuhr dann zum Schloßplatz, wo er den D 0 r b e i m a r s ch des Fest­zuges abnahm. An den Führer und Reichskanzler, den Reichskriegsminister und den Generalobersten Freiherrn von Fritsch wurden Begrüßungstele­gramme gesandt. Vom Führer ging folgendes Ant­worttelegramm ein:Den zum Waffentag m Karlsruhe versammelten Kavalleristen danke ich für die mir übermittelten Grüße, die ich karneradschaft-

Erstes deutsches Studentenfest m Tübingen.

München, 14.Juni. (DNB.) Reichsstudenten­führer Dr. Scheel beabsichtigt, die unmittelbare persönliche Verbindung zwischen der aktiven Studentenschaft und den am Hochschulleben interessierten Altakademikern dadurch zu ver­tiefen, daß vom nächsten Jahre an jedes Jahr reichsdeutsche Studententreffen im Juni stattfinden und ein allgemeines Slu­den t e n f e st durchgeführt wird. Damit tritt an die Stelle der vielen Dutzende vonStiftungsfesten" ein gemeinsames Fest der Studentenschaft mit ihrer Alten-Herrenschaft und zugleich eine einheitliche Wil­lensbekundung der Nationalsozialistischen Hochschule. Das erste Fest dieses neuen Stils veranstaltet schon in diesem Jahre vom 18. bis 20. Juni d i e Tü­binger Studentenschaft. Es besteht aus einemTag der Wissenschaft", einemTag der Wettkämpfe", einemTag der Kameradschaft" mit einer Gefallenenehrung und einer Morgenfeier mit SA.-Gruppensührer Ludin (Stuttgart), einer All- Herrenzusammenkunft auf Schloß Hohentübingen mit einer Rede des württembergischen Innen­ministers Dr. Schmidt und einem Fackelzug, so­wie einer Sonnenwendfeier mit Gauleiter und Reichsstatthalter Murr.

Aeichstagung der NEKOB.

Bei strahlendem Sonnenschein waren über 15 000 Frontsoldaten der NSKOV. als Abgesandte der ge­samten deutschen Kriegsopfer und Hinterbliebenen in Northeim, um ihre Parole für die kommende Arbeit entgegenzunehmen. Die neue Wehrmacht, der Reichsarbeitsdienst und die SA. ehrten die Kameraden des großen Krieges durch Stellung von Ehrenformationen, auch gaben die Abordnungen der ausländischen Frontkämpfer aus Italien, Un­garn, Frankreich und Polen mit ihren Fahnen dem Ehrentag der deutschen Kameraden eine besondere

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Meine politische Nachrichten.

Der Führer und Reichskanzler empfing auf dem Obersalzberg den Besuch des Vizepräsidenten des Exekukiv-Püan und chinesischen Finanzministers Dr. H. H. K u n g und seiner Begleiter: des chinesischen Marineministers Admiral S. K. Chen, des Ge­neralsekretärs des Exekutiv-Püan Staatssekretär Dr. W. H. Wong und des Generalleutnants Y. H. K w e i die von dem chinesischen Botschafter in Ber­lin, Dr. T. F. Cheng begleitet wurden. Bei dieser Gelegenheit überreichte Exzellenz Kung dem Führer einige Kunstgegenstände aus seiner Heimat.

Der italienische Regierungschef Mussolini hat anden Führer und Reichskanzler folgen­des Telegramm gesandt:Botschafter von Hassett überreichte mir heute das Großkreuz des Verdienst­ordens vom Deutschen Adler, welches Sie mir im Namen des Reiches als Zeichen Ihrer Freundschaft und als Zeugnis der Herzlichkeit der Beziehungen zwischen Italien und Deutschland verliehen haben. Ich habe diese Geste, für welche ich Ihnen meinen lebhaftesten Dank übersende, hoch geschätzt; sie findet in meinen und des faschistischen Italiens Gefühlen Ihnen gegenüber vollen Widerhall."

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heimtückischer Ueberfall auf ein Mädchen.

Auf der Landstraße zwischen Hanau und Bruchköbel hat sich am Sonntag in den frühen Morgenstunden eine schwere Bluttat ereignet, der ein 21jähriges Mädchen namens Neumann aus Bruchköbel zum Opfer gefallen ist. Das Mädchen hatte mit feiner Schwester das Hanauer Lamboy- fest besucht, sie befanden sich mit ihren Rädern a u f dem Heimweg. Plötzlich fuhr ein M a n n an die Mädchen heran und versetzte dem einen einen Stich in die Schulter. Das Mädchen fiel bewußtlos vom Rad und wurde von der Sa­nitätskolonne nach dem Krankenhaus gebracht, wo es nach wenigen Stunden starb. Der Täter, der offenbar aus Eifersucht gehandelt hat, ist nach dem Verbrechen mit seinem Rad auf einem Seitenweg im Wald verschwunden. Die gerichtliche Leichen­öffnung hat ergeben, daß der tödliche Stich mit größter Wahrscheinlichkeit mit einem g e - wöhnlichen Taschenmesser ausgeführt worden ist. Der Stich ist zwischen zwei Rippen hin­durchgegangen, hat Lunge, Herzbeutel und wichtiges Gefäß des Herzens durchbohrt und so Verblutungstod herbeigeführt.

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Aussichten für Mittwoch: Wechselnd be­wölkt, Auftreten einzelner schauerartiger Nieder- schlüge, lebhafte westliche bis nördliche Winde, tags­über nur mäßig warm.

Lufttemperaturen am 14. Juni, mittags: 24,3 Grad, abends: 17,5 Grad: am 15. Juni, morgens: 16,3 Grad. Maximum 24,6 Grad, Minimum 10,6 Grcll).

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Dr. Hans Thyriot. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein (beurlaubt). Vertreter: H. L. Neuner. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. V. 37: 9326. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr

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