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Gefängnis geholt und in einem Omnibus an die Mordstelle gebracht. Dem Omnibus folgten zahl­reiche Kraftwagen sensationslüsterner Zuschauer. Die Neger wurden mit entkleidetem Oberkörper an Bäume gefesselt und mit Azetylengasge­bläsen bearbeitet. Sie wurden auf diese Weise gezwungen,Geständnisse" abzulegen. So­dann wurden dem einen von ihnen mit dem Ge­bläse weiter so furchtbare Verbrennungen zugefügt, daß er starb. Der zweite Neger erhielt einen Kopf­schuß. Ein dritter Neger wurde ausgepeitscht und entrann mit knapper Not dem Tode. Der ameri­kanischen Oeffentlichkeit, die sonst gewisse Stellen mit Vorliebe durch Greuelmärchen gegen den Na­tionalsozialismus und seine doch wahrhaft human durchgeführte Rassengesetzgebung aufzubringen suchen, hat sich diesmal angesichts der besonderen Grausamkeit der Lynchmorde im Staate Missouri begreifliche Erregung bemächtigt. In Kongreßkreisen wurde die Forderung nach gesetzgeberischen Maßnahmen und Bestrafung der Schuldigen laut.

Gegen den Kommunismus in Aeuyork.

Der Jude La Guardia in Abwesenheit ausgepfiffen.

N e u y o r k, 14. April. (DNB.) Eine eindrucks­volle Kundgebung gegen den Kommu­nismus fand im Neuyorker Hippodrom statt. Die von 4000 Personen besuchte Versammlung war ein­berufen von demAmerikanischen Ver­band gegen den Kommunismus" und derInternationalen katholischen W a h rhe i ts ge s e ll s ch a f t". Lord Harvey, der Präsident des Neuyorker Stadtbezirkes Queens, der als republikanischer Anwärter für das Ober- bügermeisteramt gilt, erklärte unter begeistertem Beifall, wenn er die Neuyorker Polizei unter sich hätte, würde er die Stadt innerhalb von zwei Wo­chen von den Kommunisten säubern. Bezeichnend war die Abwesenheit des berüchtigten Juden L a Guardia, der es nicht einmal für nötig gefun­den hatte, die an ihn als Oberbürgermeister ergan­gene Einladung zu beantworten. Während der Rede von Pfarrer Curran, dem Gründer der obengenannten Verbände, in der er den Talmud­juden scharf angriff, wurde La Guardias Name von der Menge minutenlang ausgezischt und ausgepfiffen.

Kommunistenüberfall auf englische Faschisten.

London, 15. April. (DNB. Funkspruch.) Im Stadtviertel Whitechapel im Londoner Ostend wurden mehrere englische Faschisten von einer kom­munistischen Bande überfallen. Die Kommunisten gingen auch gegen die eingreifende Po- l i z e i vor, wobei ein Schutzmann durch ein Metall­stück im Gesicht verletzt wurde. Mehrere Personen schleuderten brennende Fackeln gegen Läden und Häuser, worauf die Bewohner die Wohnungen verbarrikadierten und Eimer mit Wasser aus den oberen Stockwerken schütteten, um die Flammen zu löschen. Der Verkehr ruhte eine zeitlang völlig und die Ordnung konnte erst wieder hergestellt werden, als berittene Polizei die Straßen räumte.

Die ausländischen Kriegsschiffe bei der Krönungsflottenparade.

London, 15. April. (DNB. Funkspruch.) Wie die englische Admiralität mitteilt, werden i n s g e - samt 17 ausländische Staaten je ein Kriegsschiff zu der großen Krönungsflottenparade entsenden, die am 20. Mai bei Spithead stattfindet. Deutschland wird durch das Panzerschiff A d m i r a l Graf S p e e" (10 000 To.) vertre­ten sein. Das größte ausländische Kriegsschiff wird das argentinische SchlachtschaffMoreno" sein, das eine Wasserverdrängung von 27 940 To. besitzt. Die Vereinigten Staaten senden das SchlachtschiffN e u y o r k" (27 000 Tonnen), Frankreich das GroßkampfschiffDun­kerque" (26 500 Tonnen) und Japan den Kreu­zerA s ch i g a r a" (10 000 Tonnen).

Erstes Ergebnis der Konferenz von Montreux.

Nebergangsregelung für den ägyptischen Appellationsgerichtshof.

Montreux, 14. April. (DNB.) Die Kapitu­lationskonferenz nahm in erster Lesung den Ar­tikel 1 des ägyptischen'Entwurfs für die Neuord­nung der gemischten Gerichte vorläufig an. Hiernach bleiben der gemischte Appella­tionsgerichtshof und die drei gemisch­ten Gerichte erster Instanz in Kairo, Alexandria und Mansura mit ihren gegenwärtigen Bezirken bestehen. Während der Ueberganqszeit soll das Zahlenverhültnis zwischen ausländischen und ägyptischen Mitgliedern des Appellationsgerichts­hofes nicht Verändert werden. Dieser würde danach aus elf Ausländern und sechs Aegyp- tern bestehen. Bei den Gerichten erster Instanz soll es bet der gegenwärtigen Zusammensetzung von insgesamt 55 Richtern bleiben, von denen 37 Ausländer sind; jedoch sieht der ägyptische Ent­wurf vor, daß die ausländischen Mitglieder, wenn sie durch Pensionierung, Tod oder aus sonstigen Gründen ausscheiden, durch ägyptische Rich­te r e r s e tz t werden, wodurch der Abbau der aus­ländischen Beteiligung reibungslos vollzogen würde. Verschiedene Kapitularmächte sehen darin ein Ele­ment der Unsicherheit und wünschen, daß wäh­rend der Uebergangszeit ein festes Zahlenverhültnis für die ausländische Beteiligung beibehalten werde.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer und Reichskanzler empfing iden Königlich Britischen Botschafter Sir Eric 'P h i p p s und Lady Phipps zur Verabschiedung.

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Der Führer und Reichskanzler empfing Len neuernannten Botschafter des Deutschen Reiches in Washington, Dr. D i e ck h o f f, zur Abmeldung.

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Der Führer und Reichskanzler empfing Len deutschen Gesandten für Kuba, Dominikanische Republik und Haiti, Dr. H. Völkers, zur Mel- Lung.

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Reichsminister Rust wurde zu einer längeren Aussprache vom griechischen Ministerpräsidenten Metaxas empfangen. Der Ministerpräsident über­reichte ihm im Namen des Königs das G r o ß - reuz des Königsordens.

Der Reichsbund der Kinderreichen spendete 10 000 Mark zum Dankopfer der Nation.

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An Berlin traf der italienische Flieaergeneral A l m o n e - C a t ein. Er wird in der Lilienthal- Gesellschaft für Lustfahrtforschung einen Vortrag über die Verwendung der Luftwaffe während des Feldzuges in Abessinien halten. Er hat als Ober­befehlshaber den abessinischen Feldzug mitgemacht.

Bundeskanzler Dr. Schuschnigg wird am 22. Avril in Venedig eine Zusammenkunft mit Mussolini haben.

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Die Vorbereitungen für die britische Straf- expedition gegen den Fakir von Ipi und die mit ihm verbündeten Stämme an der indischen Nordwestgrenze machen Fortschritte. Die gegen die Aufständischen in Marsch gesetzte Expedi­tion besteht aus 33000 Mann. Zwei Flugzeuggeschwa­der sind ihr zugeteilt. Die Aktion steht unter dem Kommando des Generalmajors B u r g h.

Kunst und Wissenschaft.

Oie Breslauer Tagung der Ilöntgen-Aerzte.

Die Reihe der Referate der zweiten wissenschaft­lichen Sitzung der 28. Tagung der Deutschen Röntgengesellschaft in Breslau leitete P a p e - Wien ein, der über Funktionsstörungen des Dickdarmes berichtete. K o m m e r e l l - Berlin zeigte an zahlreichen Bildern die Fortschritte der Dar­stellung der Gallenblasenerkrankungen. Der Altmei­ster der Röntgenologie, Professor Grashey- Köln, wies darauf hin, daß nur eine wirkliche Be­herrschung der Technik die Voraussetzung für die richtige Erkennung der Erkrankungen des Skeletts sei. Ebenfalls über das Skelett sprach von P a n e - w i tz - Freiburg. Ferner sprach E. G. Mayer- Wien, der in der Entwicklung der Röntgenunter­suchung des Schädels durch Spezialaufnahmen bahnbrechend ist. Boeminghaus - Marburg gab einen Ueberblick über die Technik der Röntgen­untersuchung der Harnorgane. Nachdem Schall- Homburg wertvolle Anregungen für die schwierige röntgenologische Untersuchung des Säuglings und des Kleinkindes vermittelt hatte, verbreitete sich von Reckow - Marburg über die spezielle Tech­nik der Zahnröntgenologie und deren Ergebnisse. Zwicker-Düsseldorf zeigte die großen Etappen der Entwicklung der Röntgentechnik zu ihrem heu­tigen Stand auf.

Die Deutsche Röntgengesellschaft entsendet unter Führung von Professor Dr. Frik eine fünfköpfige Delegation zum 5. Internationalen Radiologenkon­greß nach Chicago. EinEhrenbuch", das die Na­men aller derer enthält, die der Röntgenforschung zum Opfer gefallen sind, soll den Schwestergesell­schaften im Auslande gestiftet werden. Besonderem Interesse begegnete die Mitteilung über die Errich­tung eines Röntgenamtes in München. Es wird der Leitung von Dr. Becker unterstellt und hat die Aufgabe, eine die gesamte Strahlungs­wissenschaft umfassende Bücherei aufzubauen.

Professor Bittner (Wien) in dasReichsinstttut für Geschichte des neuen Deutschlands" berufen. Der Präsident desReichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands", Professor Walter Frank, hat den Generaldirektor des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs, Professor Dr. Ludwig Bitt­ner, in den Sastverständigenbeirat des Reichs­instituts berufen. Bittnek, 1877 in Wien geboren, kann auf eine vielseitige Tätigkeit im Archivwesen und in der Geschichtswissenschaft zurückblicken. Große Verdienste hat sich Bittner auch durch seine For­schungen zur Vorgeschichte des Weltkrieges erwor­ben. Gemeinsam mit den Professoren von Srbik und U e b e r s b e r g e r hat er, das neunbändige amtliche österreichische Aktenwerk herausgegeben.

Eine neue üunstgalerie in Darmsiadk.

In Darmstadt wurde neben der staatlichen Ge­mäldegalerie des Landesmuseums im Ausstellungs­bau auf der Künstlerkolonie neben demHochzeits­turm" eine ständige Städtische Kunst­sammlung eingerichtet, in der wertvolle boden­ständige Kunstwerke, die bisher der Oeffentlichkeit nicht zugänglich waren, den Besuchern zur Besich­tigung freistehen. Neben 26 verstorbenen Darm­städter Künstlern sind nicht weniger als 30 lebende Maler und Bildhauer vertreten. Mit der Eröffnung der Städtischen Kunstsammlung wird die Landes­hauptstadt um eine weitere bedeutsame kulturelle Sehenswürdigkeit bereichert.

Aus aller Welt.

Reichskreffen der kinderreichen in Frankfurt a. M.

In der ersten Iuniwoche dieses Jahres treffen ich die erbgesunden Vollfamilien ganz Deutschlands in Frankfurt. Sie wollen ein macht­volles Bekenntnis ablegen, daß Deutschland nur ge­deihen kann, wenn es eine gesunde, kraftvolle Ju­gend hervorbringt. Die Veranstaltungsfolge zum Reichstreffen der Kinderreichen liegt in ihren wesentlichsten Zügen fest. Die Teilnehmer versammeln sich am Samstag, 5. Juni, 18 Uhr, zu einem Appell in der Festhalle, zu dem 12 600 Amtsträger des Reichsbundes antreten. Auf dieser Kundgebung sprechen Reichsbundsleiter Wilhelm S t ü w e, 'Reichsamtsleiter Dr. Groß und Mi­nisterialdirektor Dr. Gütt. Nach dem Appell bil­den die Teilnehmer einen großen Fackelzug zum Römerberg, wo unter Leitung von Ge­neralarbeitsführer Dr. Decker eine Feierstunde stattfindet. Der Sonntag ist einer Veranstaltung auf dem Festhallengelände vorbehalten. Am dritten Tag finden Fachtagungen statt, in deren Rahmen auch der Ehrenring des Bundes Zusammentritt.

60 Jahre Verband der Freudinnen junger Mädchen.

Der Deutsche Verband der Freundinnen junger Mädchen und sein Zweig Hessen können im Jahre 1937 auf ein 60jähriges Bestehen zurückblicken, es ist beabsichtigt, dieses Jubiläum während einer Mit­gliederversammlung im Juni in Dresden feier­lich zu begehen. Als 1877 der Verein der Freundin­nen junger Mädchen gegründet wurde, fand der Gedanke feiner Gründerin, der englischen Porkämp- ferin für den Mädchenschutz, Josephine Butter, sofort Verständnis, auch b et den deutschen Frauen. Die Bewahrung der fern dem Elternhaus im Er­werbsleben ober in der beruflichen Ausbildung tehenden Mädchen vor den Gefahren der Fremde wurde von ihnen mit Eifer ausgenommen, und rasch entwickelte sich der deutsche Zweig des Vereins zu beachtenswerter Bedeutung. Zu den ersten Arbeits­gebieten traten bald weitere hinzu: Herausgabe von Ratgebern mit Schutzadresfen, Flugblättern, Grün­dung von Heimen und Unterkunftsstellen, Sonntags­vereinen, Stellen-Vermittlungen, Bahnhofsmissionen, Auswandererfürsorge.

1927 entstand ein großes Heim und Hospiz in

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Äuch auf^ljrtnQflamnt kann ein solcher Scheck ausgestellt werden!

Zwei Gewinne von ft einer Million Reichsmark das filld die Laupttreffdr ftder Preußisch-Süddeutschen Klassenlotterie. Auf jedes Achtellos, das die Glücks* nummer dieser Gewinne trägt, fallen bare 100000. Reichsmark. So bringt das »Große Los" am letzten Ziehungstage der 5. Klasse einer ganzen Reihe deutsches Volksgenossen das Glück erfüllter Wünsche und verwirklichter Hoffnungen.

Am 23. April, in wenigen Tagen, beginnt wieder einmal das Glück zu rollen. Denn an diesem Tage wird die große Lostrommel im Ziehungssaal der Staats­lotterie für die 1. Ziehung der 49. Preußisch - Süddeutschen (275. Preußischen) Klaffenlotterie gedreht. Rur 3.-» Reichsmark kostet ein Achtellos je Klaffe jede Klaffe hat ihren eigenen reichhaltigen Gewinnplan, bis dann in der 5. Klasse die ganz großen Treffer erscheinen. Insgesamt werden in den 5 Klassen 67660180. Reichsmark ausgespielt. (Die Gewinne sind einkommensteuerfrei.) 800000 Lose nehmen am Spiel teil 343000 Gewinne stehen ihnen gegenüber. Fast jedes zweite Los gewinnt also das sind ungewöhnlich große Gewinn­aussichten, die jedem den Entschluß zur Beteiligung leicht werden lassen. Sichern Sie sich bald ein Los! Den amtlichen Gewinnplan und soweit vorrätig die Originallose erhalten Sie bei allen staatlichen Lotterie-Einnahmen.

Dke neue Lotterte beginnt) Wer kein Los hat. kann nicht gewinnenk

(Auszug aus dem amtlichen Gewinnplan)

2 Gewinne zu je l.OOOOOO. RM

2 Gewinne zu je

2 Gewinne zu je

2 Gewinne zu je

10 Gewinne zu je

500 000.- RM 300000 RM 200 000 RM 1OOOOO RM

2 Gewinne zu je 75 000 RM 12 Gewinne zu je 50 000 RM Außerdem 342 968 weitere Gewinne im Gesamtbetrag von 61 910180 RM

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Staatslotterie