Ausgabe 
14.8.1937
 
Einzelbild herunterladen

Qt.

Wen tutio N »UTA urbe.

Ti: > 'ij8f das

Var, leleqt liier: , und tbeit und osten

'hben sichel' »afiir, , um Kir- Nur i

Dieft Lur- e das ie be- hlb Dicht >, das

Sohn te mit Klinik

lugust einbe, ienten h fie freute cheit. ? bei ichei- lörbe

des :|unb= iksizer

1 cheb-

e fand -st für äude neifter i, gab ir fit Regel Zei'-n >x\ tr p ? w. t W'- i Fleih belon-

neiitcrs rzählte, )er Er­len Jet n Wie- in Reu- . Rach- ie, daß nassen anderes -n auch ist ver- ft Ein« -kränkt. M enthalt yedeckte genbod. ah dient

die vier« gesamten Erhebung 1. Erfas- -chtungen Kälbern, en j in den .eborenen zlussorde' . *8

mE lter E f

ei' der tragt 112 : g5A :«

d); .7, die

I wS, *5 V ? rtefre11 ie dt- >ndN'S

von der deutschen

Berlin

rtrantfurt a. M.

99

99

99

105

98,75

102

5

Devisenmarkt Berlin Jranftnrl a Bl.

Br-e>

Japan

Iugoslawlea

C3lo .....

Wirtschaft

Kirchliche Nachrichten

I den 15. August. 20.30 Uhr: Evangelisationsstunde. Mittwoch, den 18. August. 20.30: Bibelstunde. GX- t « X 1H fitnAitG OH. ^tunanhhiinhe

JJUUUJUUJ, Ut II AU. uuyup. uv.uv.

Donnerstag, den 19. August. 20.30: Iugendbund-

ig. Die derzeitige icht mehr zu über-

Autohilfe: Rufnummer 04 beim Postamt Gießen.

128 J)

88

127,9

215,25 136

117,65 125

105

128,5

45,5

88,13

93,75

127,9

134,25

99,75

102

111,2

Deulfchc Diskonto

Dresdner Bank...

98,5

134

99,75

98,75

101,85

102.2

111,1

215,5

135 5

117,65

125

105

98,5

134

99,75

98,75

101,55

102,2

111,1

129

87,75

127,75

216

117,9

125

105

134,25

99,75

99,75

128,25

214,25

136

117,75

125

105

0,722 5,694 62,32 48,95 11,26 63,93 57.14 16,98 8,651

2,489

0,756

41,97

0,167

47,10

55,50

47,10

12,435

5,495

9,354

137,45

13,11

101,75

99

99,65

99 105,13 100,25

100,5

99,75 128,2

135,5

99,5

101,25

99,65

99

105 100,25

100,7

99,75

128,2

128,65

45

87,75

94,25

127,75

99,65

99 105,13 100,25

100,5

99,75

128

135,75

99,5

101,25

. 6 . 4 VA .. 7 . S . 0 . 13 .. 6 .. 6 .. 6

7 .. 6 .. 7

10 *y» 0 . < .. e

0,6

von englischen Be- Stadt zu fällt, die- das große Euro-

Buenos läue» . Brüssel.......

Rio ve Janeiro Holen........

Kopenhagen... Danzig.......

London

HelstngforS.... Pari»........

Holland ?S falten.......

Frankfurt a. M., 13. Aua. Die derzeitige ('eschäftsstille an der Börse ist nicht mehr zu über­bieten. Nichts mehr charakterisiert dies als die Tat- scche, daß von rund 75 zum fortlaufenden Handel ^gelassenen Aktienkursen während der ersten Bör- smstunde nur 13 zur amtlichen Notiz gelangten, ümd selbst in diesen wenigen Werten war der Um- i(fe verschwindend klein.

4 v ft.. Lombardzinssuß 5 0 ft

Lahm oyer ................

Mainkraft.................

Mannesmann Mansselder Bergbau MetaUgefeUfchast........

Crenftetn & Koppel........

Rheinische Braunkohle Rheinische Elektro..........

Rheinstahiwerke............

Rkeinifch-WesttMIche Elektro

RütgerSwcrke .............

Salzdetfurth Kalt .......

Schuckert L Co.............

Schultheis Patzenhofer Siemens & Halske .........

Süddeutsche Zucker ...

Bereinigte Stahlwerke Westdeutsche Kaufhof Westeregeln Alkalt.........

gellstofs Waldhok..........

tavi Minen..............

A.G. für Verkehrswesen .... 6ft

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hamburg.Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7

Wien.....

Lissabon..

Stockholm tchwetz.. panten..

Prag.....

Buvapeft.

Neuyork..

Die Abendbörse bot das gleiche Bild, wie an den Vortagen. Es herrschte auf allen Marktgebieten arofte Geschäftsstille. Die Kursveranderungen hiel­ten sich mangels entsprechenden Matenals in engsten Grenzen, etwa 0,25 bis 0,50 v. ft. unter dem Ber­liner Schluß zeigte sich jedoch eher etwas Nachfrage. Mut behauptet lagen besonders Montanpaplere, ®0 fd) ^6 40 (126925), H°rp°n°r 179,50 (11925). Mannesmann una. 125,7^ Buderus un°, 130 50,

Daressasam, verengländert und verschlafen

Afrikanische Reiseskizzen.

Von ßduptmann a.O Cordt von Brandls.

5% Deutsche RetchSanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsani. von 1931 *y2% Deutsche Relchsschatzanwet- sungen von 1935 . .......

4/t% Deutsche Reichsschatzanwei­sungen von 1935, II. Folge ..

4V2% Deutsche ReichSichatzanwei sungen von 1936, III. Folge .

5Yi% Doung Anleihe von 1930 ..

4/2% Hesiische Volksstaat von 1929 4yz% Deutsche Reichspostschah von

1934 I......................

<yz% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

Reichsanleihe-Altbeiitz..........

Lberhessen Provinz-Anlethe mit Auslos.-Rechten..............

4yz% Hess. Lau desbk. Darmstad!

Goldvfe. R. 12..............

5%% Hess. LandeS-Hyp.-Bank Llqu. Holdpfe.

<yz% Preutz. LandeSpfdbr.-Anst. Goldvfe. R. 19..............

4yz% Preutz. Gold-Komm. R. 20 4yz% Darmstädter Somm.-Lan-

desbankR. 6................

Deutsche Komm.-Sammel-Anlethe Auülos.-Rechte I..............

4yz% Franks. Hqp, Goldpfe. R. 15 <y,% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3....................

57t% Franks. Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

6*/z% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

Steuergutfchein-BerrechnungSkurS

chemisches Werten ermäßigten sich Th. Goldschmidt um 1 v. ft. auf 148, lagen aber noch 0,25 v. ft. über Berlin. Kleine Abweichungen bis 0,50 v. ft. ergaben sich noch bei ftapag auf 87,75 (88), bei MAN. auf 135,50 (136), bei Gesfürel auf 154 (154,50), bei Demag auf 151,25 (151), bei Rhein­metall auf 151,25 (151), ftolzmann waren um 0,75 0. ft. auf 153,25 gebessert. Am Einheitsmarkt zogen Commerzbank bei einigem Geschäft auf 117,90 (117,65) an. Im Freiverkehr lagen Schuh Berneis Wessels mit 64,50 (63) weiter fest. Der Rentenmarkt war völlig still, 4,5proz. Krupp notierten unv. 99,50, ebenso 6proz. IG.-Farben mit 133,50 und Reichs- bahn-DA. mit 127,75. Kommunal-Umschuldung ver­blieben bei unverändert 94,70.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 13. Aug. Am Obstmarkt halten die starken Zufuhren von Aepfeln, Birnen, Mirabellen, Preißelbeeren, Reineklauden und Zwetschen an, dagegen haben sich die Anlieferun­gen von Pfirsichen und Brombeeren verringert. Das Geschäft nahm nur in Zwetschen zu 9 bis 11 (gegen 10 bis 12 anfangs der Woche) Mark je 50 Kilogramm einen lebhaften Verlauf, während sich der Absatz im übrigen schleppend gestaltete. Die Preise ließen allgemein leicht nach.

Am Gemüsemarkt blieb das Gesamtangebot

ReichSbank 12

Berliner Handelsgesellschaft . 6 ya

Commerz- und Privat-Bank ... 5

Am Aktienmarkt war die Tendenz ausge- fsirochen lust- und geschäftslos. IG.-Farven gin- Jtm auf kleine Abgaben auf 167,25 (167,75) zurück, Btgerswerke blieben mit 150,25 behauptet. Arn ^cuu.ffA ffrböI ainaen um Kiontanmartt lagen ftoesch verhältnismäßig fest mit Rheinstahl unv. 157, n>embcra beftanö

126.50 (125,65), auch Deutsche Erdöl gewannen 0,50,0,50 v ft. auf ISI-Suruck. Fu: Lemberg vestano auf 151,50, wogegen Rheinstahl auf 157 metterbin Meines Srrterefl^

(157,50) abbröckelten. Von Maschinen- und Mo- Farben-Industrie mck 1^5 (nnffinpPn

!o:enattien ermäßigten sich Moenus auf 122,13 tet, jedoch 0,40 v. *,

(122,50), BMW. auf 150 (150,50), während Daim­ler mit 141,75 behauptet lagen und Rheinmetall 0,25 v. ft. anzogen. Sonst kamen noch Westdeutsche Kaufhof mit 60,25 (60,13) und Kunstseide Bernberg mit 156,25 (156,50) zur Erstnotiz.

Der Rentenmarkt lag ebenfalls überaus ruhig. In der Gemeinde-Umschuldungsanleihe erfolg­ten kleine Abgaben, der Kurs ging auf 94,70 (94,75) zurück, etwas höher lagen Reichsbahn-DA. mit 128 (127,90). , m f .

Der Geschäftsumfang war auch im Verlaufe sehr klein. Eine Sonderbewegung hatten am Aktien­markt bei nicht sehr großem Umsatz Bemberg mit 158,50 nach 156,25, leicht erhöht waren ferner JG- Farben mit 167,50 nach 167,25, Mannesmann mit 125,75 bis 125,90 (125,25), Buderus mit 130,50 (130), AEG. mit 131,75 (131,25), Reichsbank 216 (215,50) und AG. für Verkehr mit 129 (128,50). Da­gegen lagen die meisten Elektropapiere bis 0,50 d. ft. unter gestern, ferner Scheideanstalt mit 267 (267,75) und DDM. mit 176 (176,50).

Am Rentenmarkt notierten Altbesitz mit 128 (128,20). Im Freiverkehr bestand etwas Interesse für auf Schweizer Franken lautende Obligationen, eproj. Schluchsee 93 bis 93,50 (92). Soldpsandbri- e wurden bei unveränderten Kursen ws^der teilweise rationiert, von Liquidationspfandbriefen Frankfur­ter ftyp. 101,55 (101,85), Franks. Pfandbriefbank 101,50 (101,75). Kommunal-Obligationen und Stadt- -inl-ihen lagen behauptet. Bon Jndustrie-Anlechen notierten 6proz. IG.-Farben mit ^,50 (133.90), andererseits 5proz. Union Kraftstoff mit 102,65

reiverkehr nannte man Adlerwerke Kleyer mit 117,50 bis 119,50 und Verein. Groh- almerode Thon mit 104 bis 106. Tagesgeld unver­ändert 2,50 v. ft.

Abendbörfe ruhig.

deute.

Weiter fährt der Dampfer auf die Küste zu, und man kann nicht ohne weiteres erfinden, wohin er itrebt, denn die Einfahrt in das große, weit aus­gedehnte ftafendecken ist schmal, und sie ist noch ver- ingert durch das verrostete Wrack des einstigen Dorfs, das die Deutschen in der Einfahrt versenkten, im sie zu sperren. Malerische Palmengruppen treten bds dicht an das Wasser heran, und die Fähre, voll b-esetzt mit schwarzen Marktweibern in bunten und chwarzen Umhängen und Kopftüchern,, führt vor )em Bug des langsam gleitenden Schiffes vorbei.

Ganz unvermutet gleitet man in die Bucht hinein, He einen herrlichen ftafen bildet. Nach Norden be- chreibt sie einen flachen Bogen, und dieser Bogen : Übet gleichzeitig die Grenze der Stadt. Auf den uften Blick sieht man, daß dies eine deutsche Stadt ist. Kirchen und öffentliche Gebäude sind nafjiD und solide gebaut und ebenso die Privat- ,-äuser. Die Uferstraße trennt die ftäuserfront von her Küste, sie schmiegt sich dem Bogen an, den diese ieschreibt. Im übrigen sind die Straßen des Euro­päer-Viertels oder besser gesagt der Europäer-ftälfte rach dem Lineal angelegt, sind rechtwinklig, breit, nit Bürgersteigen und Baumreihen versehen.

Eine Straße ist mit Feuer-Akazien bepflanzt, die : ächste mit Kasuarinen, eine andere wieder mit breit« Ironigen Laubbäumen. Ab und an überragt in einem her Vorgärten eine schlanke Palme die übrigen Säume, aber die Laubbäume überwiegen und ver- :ärfen den Eindruck einer deutschen Mittelstadt. Aus Gesundheitsgründen hat man die Eingedo- lenen-Stabt für s i ch angelegt. Ein enblofes Vewirr von Dächern aus Palmblättern wirb über­maltet von roehenben Palmen. In breiten Straßen hegen die indischen Kaufläden mit ihren schreiend tunten Auslagen dicht nebeneinander und vor ihnen lsrrscht geschäftiges Gewimmel. Die übrigen Straßen jrb aber nach Negerart krumm und schmal, ftühner, Junbe, Kinber, Esel unb Ziegen tummeln sich burch- iinanber. Unvermittelt erhebt sich bazwischen eine i i e f i g e Markthalle für Obst, Fleisch, Fische, Gemüse, Stoffe und ftausgerät, ja, sogar mit einem inuberen Stande für Bücher. Vor diesem Stande IHieb ich betroffen stehen. Räuberpistolen und Schundromane bilden den harmlosen Teil der Ans­agen, mehr oder weniger versteckte bolschewi- ische Propaganda den weniger harmlosen Seil unb am besten märe es, wenn ber ganze Salat »n der Polizei in Flammen und Rauch verwandelt Derben würde. Die Eingeborenen-ftälfte der Stadt :»at eine vielfarbige Bewohnerschaft Neger, Inder,

Schlub» hiri

12-8

Schlubk. ilben D dürfe

13 8

Araber von 25 000 Seelen, während der räum­lich ebenso große Europäer-Teil nur 700 Weihe beherbergt.

Die Emgeborenen-Stadt wurde, wie gesagt, aus Gesundheitsgründen getrennt angelegt. Dies alles geschah, weil Daressalam von der deutschen Regie­rung gegründet und ausgebaut wurde. Ursprünglich lag an diesem idealen ftafen ein elendes Fischerdorf, und die deutschen Behörden saßen in B a g a m o j o. Bald wurde aber die günstige Lage von Daressalam erkannt, und ihr schnelles Aufblühen zeigt, wie gut- die Wahl getroffen war.

Der Sultan von Zanzibar der ewigen Plackereien mit den europäischen Großmächten, die ihm den Sklavenhandel in Zanzibar verbieten wollten, müde, hatte beschlossen, seine Residenz nach Dares­salam zu verlegen. Er ließ einen Palast bauen, der nach der Art der arabischen ftäuser festungartig aus- gebaut wurde. Später verwarf er den Plan der Uebersiedlung, und der Palast blieb unvollendet stehen. Ich sprach einige alte Afrikaner, die im Kriege in englische Gefangenschaft gerieten und nun in dem alten Sultanspalaste Hausen muhten. Der Aufenthalt soll nicht so schlecht gewesen sein, da die Araber in ihrer Bauweise Meister in der Be kämpsun g der ft i tz e sind. Die dicken Lehmwände lassen die Sonnenhitze nicht einbringen und halten die nächt­liche Kühle. Gleichzeitig ist für Durchlüftung, vor allem bei Nacht, gesorgt.

In Daressalam sieht man im Gegensatz zu Tanga fast keine deutschen Firmenbezeich­nungen mehr. Man hat den Eindruck, als ob mit Fleih alles verengländert sei. Sogar ein Krie­gerdenkmal haben die Briten errichtet, welches zwar sehr geschmackvoll ist, im Mandatsgebiet aber keine Existenzberechtigung hat, zumal die deutschen Denk­mäler entfernt wurden.

Das schnelle Aufblühen hat Daressalam der Z e n - tralbahn zu verdanken, die zur Erschließung des Hinterlandes in den Jahren 1905 bis 1914 in einer Länge von 1245 Kilometer erbaut wurde. Wenn je­mals, so hat damals diese Bahn bewiesen, was ein Schienenweg für die Kultivierung ausmacht. Mit jedem Kilometer neuer Strecke erwuchsen neue Pflanzungen, und selbst der Deutsche Reichstag, der in Kolonialsachen ein eichenes Brett vor dem Kopf trug, muhte dies 1907 an den Einnahmen der Bahn erkennen, fteute ist der Schwung der Entwicklung dahin. Der ftafen von Daressalam macht keinen ge­schäftigen, sondern eher einen toten Eindruck. Eng­land hat eben viel zu viele Kolonien, um für das Mandatsgebiet mehr zu tun, als unbedingt notwen­dig ist, um dem Verfall vorzubeugen.

Dor uns auf dem kleinen DampferTajari" weht das ftakenkreuz des Deutschen Reiches. Möge es einmal den ihm gebührenden Platz auf den alten deutschen Regierungsgebäuden wieder einnehmen!

Kunst unv Wissenschaft.

Der Pariser Songreh für Aesthelik und Kunstwissenschaft.

Der Zweite Internationale Kongreh für Arsche- tik unb Kunstwissenschaft in Paris ist beenbet. Deutschland war vertreten durch Prof. Ebbing­haus (Rostock) unb burch Prof. Thurnwalb (Berlin). Professor Thurnwalb hielt einen Vortrag über ben soziologischen unb kulturellen ftintergrunb der primitiven Kunstbetätigung. Professor Ebbing­haus trat ben Ausführungen von Professor U t i tz über bas Schöne unb bie Kunst entgegen, indem er nachwies, daß diesen Ausführungen ein über­wundener Begriff des Schönen zugrunde lag. Bei einer anderen Gelegenheit wies Professor Ebbing­haus auf die alte Verbundenheit Deutschlands mit dieser von Deutschen zuerst alsAesthetik" bezeich- noten Wissenschaft hin. Mit den Werken Schi!- Icrs und Goethes empfange die deutsche Ju­gend die ästhetischen Grundbegriffe, mit ihnen aber auch gleichzeitig die ästhetischen Ideen des großen deutschen Philosophen Kant.

stark, besonders von Bohnen, Salat, Gurken unb Tomaten. Für Einmachgurken haben sich die Zu­fuhren infolge der Trockenheit stark vermindert unb die Preise stiegen für das ftundert Essiggurken auf 0,90 bis 1,30 und für Salzgurken auf 1,40 bis 1,60 (0,70 bis 1,10 bzw. 1,20 bis 1,50) Mark an. Auch für Kopfsalat ergab sich für 100 Stück eine Erhöhung von 4 bis 10 auf 8 bis 12 Mark. Das Geschäft war allgemein schleppend, in Bohnen, Salatgurken und Tomaten verblieben Ueberftänbe.

Frankfurter Pferdemarkt.

Frankfurt a. M., 14. Aug. Am kommenden Dienstag wird wieder Frankfurter Pserdemarkt ab- gehalten. Es stehen voraussichtlich nicht nur Ost­friesländer, ftannoveraner usw. Pferde zum Ver­kauf, sondern auch Liebhaber für rheinische, bel­gische und dänische Arbeitspferde werden Zusagen­des vorfinden.

Tchweinemarkt in Marburg.

Marburg, 13. Aug. Dem Schweinemarkt waren 623 Ferkel und 17 Läufer zugefahren. Nach flottem ftandel konnte ber Markt geräumt werben. Es erzielten bis 6 Wochen alte Ferkel 10 bis 12 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 12 bis 16, 8 bis 10 Wochen alte 16 bis 20 Mark und Läufer 35 bis 40 Mark das Stück.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börfe.

Die hinter ben Papieren angeführten Ziffern geben die ftöhe ber zuletzt beschlossenen Dividende an.

Sckilu^ Mittag. dürfe

13 8.

Schlitz' furt

12 8

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, ben 15. August.

Gießen. Sladtkirche. 8 Uhr: Pfr. Becker; zugleich Christenlehre für bie Neukonfirmierten ber Markus- gemeinde; 9.30: Pfr. Schmidt. Zohanneskirche. 8: Pfr. Ausfeld: zugleich Christenlehre für die Jo­hannes- und Militärgemeinde; 9.30: Pfr. Bechtols- Heimer. 20: Bibelbesprechstunde im Iohannessaal; Pfr. Bechtolsheimer. Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Pfarrvikar Weckerling; zugleich Beichte und hl. Abendmahl für die Luthergemeinde; 11.15: Kin» derkirche für die Luthergemeinde. Peiruskapelle (Wetzlarer Weg 59). 9.30: Pfarrassistent Paetow. wieseck. 9.30: Gottesdienst; 10.45: Kinderkirche. Albach. 9: Gottesdienst. Oppenrod. 8.45: Gottes­dienst. Steinbach. 10: Gottesdienst. Garben- leid). 13: Gottesdienst; Pfr. Döll. Haufen. 11: Gottesdienst; Pfr. Döll. Heuchelheim. 10: ftaupt- gottesbienft; 11: Kindergottesdienst (1. Abt.) 13: Kin- dergottesdienst (2. Abt.). Lollar. 9: Kindergottes, dienst; 14: Gottesdienst. Kirchberg. 10: Gottes­dienst; 11: Christenlehre für die männliche Jugend; 13.30: Kindergottesdienst. Mainzlar. 20: Gottes- dienst. Klein-Linden. 9: Gottesdienst mit Chri­stenlehre für die männliche Jugend; Kollekte; 10.15: Kindergottesdienst. Deitsberg. 8.45: Gottesdienst mit Christenlehre. Reinhardshain. 11: Gottes­dienst mit Christenlehre. Lich. 9.30: Gottesdienst; Stiftsdechant Kahn; 13: Kindergottesdienst. Nieder-Bessingen. 14: Gottesdienst; Stiftsdechant Kahn. Langsdorf. 10: Christenlehre; 11: Haupt- gottesdienst. Bettenhausen. 13.30: ftauptgottes- dienst; Kollekte. Hungen. 10: Gottesdienst; 11: Kindergottesdienst Münzenberg. 10.30: Gottes­dienst mit Kollekte. Irais Münzenberg 8.30: Got- tesbienft mit Kollekte. Alten-Buseck. 10: Gottes­dienst. Dahenborn-Steinberg. 10: Gottesdienst mit Christenlehre für alle Christenlehrpflichtigen; 12.30: Kindergottesdienst.

Mittwoch, ben 18. August.

Gießen. Stabtkirche. 20.30 Uhr: Abenbanbacht.

Neue Bestimmungen über Knochensammlung.

Fwb. Durch eine gemeinsame Anordnung ber I eberwachungsstellenChemie" für inbuftrieUe frettoerforgung unb für Waren verschiedener Art, He im Deutschen Reichsanzeiger veröffentlicht wird, werden die bisherigen Bestimmungen über die ! nodjenfammlung, den Knochenhandel und bie 5 nochenverarbeitung auf eine neue Orunblage ge­sellt. Gleichzeitig werben bie Anordnungen 13 ter Uederwachungsstelle für industrielle Fettver­sorgung und 3 der UeberwachungsstelleChemie" oufgehoben. In Zukunft haben gewerbliche Betriebe cLIer Art, in denen Knochen anfallen (Schweine­mästereien, Schlachthöfe, fleischverarbeitende Be- t iebe, Gast- und Derpflegungsstätten, Müllsamm- iLngs, und Auswertungsbetrieoe usw.) bie Knochen, i:e sie nicht unmittelbar zum Zwecke ber mensch- lchen Ernährung verarbeiten ober abgeben, ftänd- I rn aber Knochenoerarbeitern anzubieten. Wer mit 5 nochen hanbeln ober wer Knochen verarbeiten r-ill, bebarf hierzu einer Genehmigung. Die Ge­nehmigung zum handel ist bei dem zuständigen Be- - (iirtsleiter der Fachuntergruppe' Rohproduktenge- r-erbe, die Genehmigung zur Verarbeitung bei ber deberwachungsstelleChemie" zu beantragen.

Die Anorbnung tritt am 1. September 1937 in Jraft, mit Ausnahme der Bestimmungen über die 1 nbietungspflicht und die Knochenhandelsgenehmi- fung, die am 1. November 1937 in Kraft treten.

Rhein-Mainische Börse.

Mittagsbörse still.

12. August .

ÄMllich.' iltoueruuc

stunde.

Neuapostolische Gemeinden, händelftrahe 1, (Eber- straße 13. Sonntag, ben 15. August. 9.30 Uhr: Got­tesdienst; 16: Gottesdienst. Mittwoch, 18. August. 20.30: Gottesdienst.

Christliche Gemeinde, Zu ben Mühlen 2. Sonntag, den 15. August. 9.45 Uhr: Erbauungsstunde; 11: Sonntagsschule; 20.30: Evangelisation. Dienstag, den 17. August. 20.30: Bibel- und Gebetstunde.

Baptistengemeinde, Gartenftrahe 13. Sonntag, den 15. August. 11 Uhr: Kindergottesdienst; 16: Predigt. Mittwoch, den 18. August. 20.15: Bibelstunde.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 14. August.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 15. August.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Schulkinder; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11.15: Messe mit Predigt; 14.30: Andacht. Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. Laubach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Vortrag und Andacht. Lich. 10: Hochamt mit Predigt; 20: Vortrag unb Andacht. Nidda. 8.15: Hochamt mit Predigt. Scholten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Mittwoch, den 18. August.

Hungen. 6.15 Uhr: Messe.

Oeffentlld)« Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringende» Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer t bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Falls behandelnder Arzt nicht zu erreichen:

Arzt: Dr. Malech.

Zahnarzt: Dr. Sckneider.

Apotheke: Engel-Apotheke.

13 August

ynui cb-Vloiierunn Weir | Bnel

Daium

Sccumulatorni.Fabrtt 14

Aschaffenburg Zellstoff 6

Bemberg...................0

Bekula .... 8

Buderus Nsen 6

Cement Heidelberg ..... 7

Cement Karlstadt 6

Conti (Summt.............. 12

Daimler Motoren 6*/z

Dessauer Gas ...............4

Deutsche Crdöl 5

Deutsche Gold- und Silber.... 9

Deutsche Linoleum..........10

Elektrische Lieferungen 6

Elektrische Licht und Kraft 7

I. G. Farben-Jndustne.......7

Felten & Guilleaume 6

Gesfürel.................... 7

Th. Goldschmidt 6

Gritzner Maschinen o

Harpener................ 8'/z

Hoesch Eisen 8yz

Philivv Holzmann ......8

Ilse Bergbau................6

»Genüsse 6

i Aschersleben 4

Kiöcknerwerke .............4y,

Kokswerke und Chemische Fabrik 7

Donnerstag, ben 19. August.

Gießen. Zohanneskirche. 20 Uhr: Bibelstunbe.

Evangelische Stadlmission, Löberstraße 14. Sonn­tag, ben 15. August. 8.30 Uhr: Morgenanbacht; 20.30: Evangelisationsvortrag. Mittwoch, ben 18. August. 20.30 Uhr: Bibelstunbe.

1ir in, ,tu, uo. uuu Gemeinschaft innerhalb der Kirche (Landeskirch-

h. unter Berlin. Don sonstigen. Uche Gemeinschaft), Gutenbergstraße 9. Sonntag,

Dom Ozean her führt bie Fahrstraße zwischen Koralleninseln hindurch, die grün bewachsen sind -unb deren größte den Leuchturm trägt. Das Fahr- ioaHer ist schwierig, denn an vielen Stellen deu- 8en grünliche Schaumstreifen das Vorhandensein unterseeischer Riffe an. In langsamster Fahrt nä­hert sich ber Dampfer ber Küste, bie flach ist unb uon Palmen überragt wird. An vielen Stellen Ichäumen die Wellen an flachen weißen Ufern fjin- luf besonders im Norden der Stadt. Dort, hinter Hern Badestrande auf den Hügeln, erheben sich die Landhäuser von Oyster-Bay, auf Deutsch die Austernbucht, die vornehmlich amten bewohnt sind. Nach der jjer Siedlung zunächst liegend, päer-hospital au[, das von oer oeuqajen Regierung errichtet wurde und seinerzeit eine Sen- ation für ganz Afrika war. Daran südlich anschlie­ßend liegt, inmitten herrlicher Parkanlagen es st der ehemalige deutsche Botanische Garten Las Gouoernementsgebäude der eng- ischen Mandatsregierung. Die Kolonie war zwar durch den Krieg verarmt, die Pflanzungen ver­wachsen, die Eisenbahnen und Hofenanlagen ger- tört, aber ein Palast konnte trotzdem gebaut wer- den, da das Haus des deutschen Gouverneurs zu primitiv war und den Ansprüchen nicht genügte. Wohl aber genügte die alte deutsche Gouverne­ments-Druckerei den britischen Anforderungen bis

Frankturt a. M.

Berlin

Schlub- turS

Schlutzk. Abcnv. bürte

Schlub- fürs

Schlutzk Mittag dürfe

Damm

12 8

13-8.

12 8.

13.8.

152

152

152,5

156,5

159,75

156,9

159

168

168

168

168

130

*30,5

.29,5

130,25

169

169

190,5

190,25

190,9

190,5

141,75

141,75

141,75

141,65

w

118,75

118,75

151

151

151,25

ISA

267,75

267

167,5

167,5

167,5

167,5

135,75

136,25

135,4

135,4

156,5

156,5

156,5

156,5

167,75

167,75

167,9

168,13

142

141,5

141,5

155

154

155

154,25

150,25

148

149,75

147,75

53,5

53

179,5

179,5

179,5

179,79

125,65

126,4

126,13

126,75

153

153,25

153,25

153,65

172,75

172,5

142

141,5

142,25

141,4

121

120,25

137

137.5

137,25

167

167,25

129

130

131,25

95,5

95,5

125,25

125,75

125,13

125,65

150

150,5

150,13

158,75

158,25

158

117,4

117,25

232,5

232,5

233

131,5

131,75

157,5

157

157,4

157,25

134,4

134

134,25

134,25

150,25

150,25

150,25

150

164,25

176

176,5

176,5

176,5

97,75

98

217,75

218

218

206

207

206,65

120,5

120,4

120,25

60,13

60,25

60,13

59,9

121

121,5

120,25

164

163

163

162,5

32

31,75

32

31,75

12 August

13 August

Amtliche Rotlerung tMeiC | Briet

AmiucheRoiierung Geir | Brief

0,724

0,722

0,724

5,706

5,694

5,706

62.44

62,34

62,46

49,05

48,95

49,05

11,28

11,265

11,285

64,05

63,96

64,08

57,26

57,13

57,25

17,0?

16,98

17,02

8,669

8,651

8,669

' "

2,493

2,489

2,493

0,752

0,756

0,752

41,88

41,96

41,89

0,166

0,168

0,165

47,00

47,10

47,00

55,36

55,48

55,38

47,00

47,10

47,00

12,40

12,43

12,405

5 485

5,495

5,485

9,336

9,354

9,336

137,16

137,44

137,17

13,09

13,11

13,09