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Aus der engeren Heimat

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Günstige Entwicklung der (Spar­und Darlehenskasse Klein-Linden.

* Klein-Linden, 13. April. Am Samstag fand im Turnerheim die ordentliche Jahreshaupt­versammlung der Spar- und Darlehens­kasse Klein-Linden statt. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Bürgermeister Fischer, ge­dachte zunächst in ehrenden Worten eines verstor­benen Mitgliedes.

Anschließend trug der Rechner Leib die Bilanz, sowie die Gewinn- und Verlustrechnung vor, die einstimmig genehmigt wurden. Aus diesem Bericht war zu entnehmen, daß die Kasse im verflossenen Jahr eine starke Aufwärtsbewegung erfuhr. Die Anzahl der Geschäftsanteile betrug im Anfang des Berichtsjahres 183, am Ende 269, damit stieg die Haftsumme der Mitglieder von 91 500 auf 134 500 Mark. Die Einzelhaftsumme beträgt 500 Mark, der Geschäftsanteil 50 Mark.

Den Geschäftsbericht erstattete Direktor Fey. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind der Genossenschaft 125 Mitglieder beigetreten, und zwar 111 aus der ehemaligen Raiffeisengenossenschaft und 14 sonstige. Durch Tod schieden vier Mitglieder aus. Am Schluß des Geschäftsjahres zählte die Kaffe 260 Mitglieder, gegen 163 am Anfang. Das abgelaufene Geschäfts­jahr stand im Zeichen der Verschmelzung mit der hiesigen Raiffeisengenossenschaft und einer durch die Maßnahmen der Regierung bedingten verstärkten Bautätigkeit. Der Gesamtumsatz im Berichtsjahr betrug 1 091 000 Mark. Das ist der höchste Umsatz der Genossenschaft seit deren Gründung und gegen­über dem Vorjahr mit 828 000 Mark eine Steige­rung um 263 000 Mark. Der Stand der Sparein­lagen betrug am Ende des Jahres 188 742,13 Mk., eine Steigerung gegenüber dem Vorjahre um 16 908,20 Mark. Hierzu kommen die Spareinlagen der ehemaligen Raiffeisengenossenschaft mit 26.905,68 Mark, also eine Gesamtsteigerung von 43 843,88 Mark, so daß die Gesamtspareinlag'en am Ende des Geschäftsjahres 215 647,81 Mark betra-

Zeit" in Berlin vom 29. April bis 2 0. Juni. Zu dieser Ausstellung fährt die NSG. Kraft durch Freude" in Verbindung mit der Gaupropagandaleitung der NSDAP. Sonderzüge nach Berlin, und zwar: 1. Zug: KF 5105 vom 21. Mai bis 24. Mai, 2. Zug: KF 5016 vom 11. Juni bis 14. Juni. Der Teilnehmerpreis beträgt einschließlich Uebernachtung, Eintrittskarten zur Ausstellung und einer Gemeinschaftsveranstaltung 17,50 Mark. Anmeldungen nimmt die Kreisdienst­stelle entgegen.

Oeffentliche Sitzung der Gießener Ratsherren.

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gen. Bemerkt sei noch, daß infolge der erhöhten Bautätigkeit im Laufe des Geschäftsjahres aus Spareinlagen 20 000 Mark zurückbezahlt wurden.

Der Kleinfparmarkenoerkehr erbrachte 7720 Mk., die Schulsparkasse 2495,45 Mark neue Spareinlagen. Der Dank hierfür gebührt dem rührigen Kassen­boten Wilhelm Deibel, und der Lehrerschaft, be­sonders Frl. Gärtner, die sich in den guten Dienst stellten. Für Um- und Neubauten standen 13 Kreditanträge zur Genehmigung, die mit 10 900 Mark restlos befriedigt werden konnten. Der Stand der festbefristeten Darlehen und Hypotheken betrug am Bilanztag 107 271,15 Mark, das ist gegenüber dem Vorjahre eine Steigerung um 19 429,21 Mark. Hierunter fallen die übernommenen Ausleihungen der ehemaligen Raiffeisengenossenschaft mit 21 387,71 Mark. In laufender Rechnung waren am Bilanz­tag an Schulden 86 700,12 Mark vorhanden, gegen­über dem Vorjahr ein Minus von 1117,42 Mark. Die Guthaben in laufender Rechnung betrugen 13 701,40 Mark, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 4413,44 Mark. Bei der Landesbauern­kasse Rhein-Main-Neckar hat die Genossenschaft am Bilanztag ein Guthaben von 31 447,20 Mark, eine Steigerung gegen das Vorjahr um 19 092,00 Mark, außerdem bei andern Kreditinstituten ein solches in Höhe von 3235,00 Mark.

lieber die Verteilung des Reingewinnes von 1086,67 Mark wurde folgendes einstimmig beschlos­sen: Auf die Geschäftsanteile werden 5 v. H. Divi­dende aüsgezahlt. Dem Winterhilfswerk werden 10 Mark, der Volksbücherei Klein-Linden 10 Mark und der Kleinkinderschule 20 Mark überwiesen. Der Rest wird nach Abzug der Unkosten für die Gene­ralversammlung je zur Hälfte der Betriebsrücklage und dem Reservefonds gutgeschrieben..

Die Vorstandswahl brachte die einstimmige Wie­derwahl des Direktors Wilhelm Fey. Auch die satzunggemäß ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder

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beschaffung, die stattgehabte und die in Aussicht stehende Maiszuteilung und die im Herbst in Gießen stattfindende große Gaugeflügelausstellung den brei­testen Raum ein. Nicht nur aus unserem Gau, son­dern aus allen Teilen Deutschlands werden Züchter diese Schau beschicken und besuchen. Darüber hinaus wird die Schau so aufgebaut und durchgeführt wer­den, daß sie auch gerade für die große Masse der ländlichen Geflügelhalter ein Musterbild der moder­nen Geflügelwirtschaft wird.

Amtsgericht Gießen.

Der L. K. aus Gießen hatte sich gestern vor dem Amtsrichter wegen Unterschlagung zu verantworten. Es wurde ihm zur Last gelegt, am 5. März sich fremde bewegliche Sachen, die er in Besitz hatte, rechtswidrig angeeignet zu haben. Ein anderer hatte ihm einen Barscheck über 200 RM. ausgehän­digt, den er auf der Bank einlösen sollte. Er hatte daraufhin das Geld abgehoben, es aber nicht dem rechtmäßigen Eigentümer abgeliefert, sondern es für sich behalten und in Frankfurt a. M. verjubelt.

Der Angeklagte war in der Hauptverhandlung geständig. Da er sich eines groben Vertrauensbruchs schuldig gemacht hatte, bereits dreimal vorbestraft ist und das Geld für sich verjubelte, obwohl seine Fa­milie sich in Not befindet, verurteilte ihn das Ge­richt zu einer Gefängnisstrafe von sechs Monaten und zur Tragung der Kosten des Ver­fahrens. Strafmildernd kamen sein Geständnis und die Tatsache, daß er schon zehn Jahre sich gut ge­führt hatte, in Betracht. 33 Tage der Untersuchungs­haft wurden dem Angeklagten auf die Strafe an­gerechnet.

Große militärische Parade am LO.April.

Anläßlich des Geburtstages des Führers und Reichskanzlers am 20. April werden die Truppen des Standorts Gießen am Vormittag dieses Tages um 11 Uhr auf dem Trieb zwischen der Volkshalle und der Artilleriekaserne zu einer großen militärischen Parade antreten. Nach dem Abreiten der Front durch den Divisionskommandeur, Generalleutnant O ß w a l d , wird der Vorbeimarsch der Truppen vor dem General als Standortältesten erfolgen. An dem Vorbeimarsch werden alle berittenen Truppenteile des Standorts zu Pferde teilnehmen. Der Vorbei­marsch wird an der Grünberger Straße in der Rich­tung von der Volkshalle nach der Artilleriekaserne stattfinden. Morgens um 6 Uhr wird das Große Wecken durch die Spielleute und das Musikkorps des J.-R. 116 durch die Stadt marschieren.

Mittellose Wehrpflichtige erhalten Wegegeld.

Bei der Einberufung von Wehrpflichtigen zur Ableistung des Wehrdienstes ergebe» sich Fälle, in denen die Einberufenen nicht über die notwendigen Geldmittel zur Zahlung der Fahrkosten verfügen. Wie der Reichsinnenminister in einem Erlaß fest­stellt, können solche Einberufene für die Reise vom Aufenthaltsort bis znm Gestellungsort ein Wege­geld erhalten. Der Einberufene hat rechtzeitig einen entsprechenden Antrag bei seiner Gemeinde unter Vorlegung seines Gestellungsbefehles zu stellen.

Kaufmännischer Verein Gießen.

Die Jahreshauptversammlung des Kaufmännischen Vereins von 1873 fand am Montag im Hause des Vereins am Wernerwall statt. Mit den Begrüßungs­worten verband der Dereinsführer Kaufmann Hein­rich Erle einen Nachruf für die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder, insbesondere für das Mit­glied und den Hausverwalter des Vereins, den Gastwirt Joh. Rinn, der fast 40 Jahre dem Ver­ein treu gedient hat. Aus dem vom Schriftführer K. H. Kuhl vorgebrachten Jahresbericht über das 64. Geschäftsjahr des Vereins ging u. a. hervor, daß außer einer umfangreichen kulturellen Be­tätigung das Jahr ruhig verlaufen ist. Der Ver­ein beklagt das Ableben feiner Mitglieder G. Schad, W. Denninghoff, F. Slbüßler, Louis Frech und I. R i n n. Er umfaßt heute noch etwa 170 Mitglieder. Der Verein konnte dem Mit­glied Schneider zum 50. Geburtstag, den Fir­men I. B. Noll und Gg. PH. Gail zum 125jäh- rigen Bestehen gratulieren, außerdem hat er der Deutschen Stenographenschaft anläßlich des Lei­stungsausschreibens zum Stenographentag einen wertvollen Preis zur Verfügung gestellt. Die Haupt­aufgabe sah der Kaufmännische Verein in der Siche­rung der in althergebrachter Weise mit dem Goethe- dund durchgeführten kulturellen Veranstaltungen in der Universitätsaula, für die er im letzten Berichts-

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jahr wieder etwa 900 Mark aufgewendet hat. Durch diese finanzielle Förderung sind die für die Stadt Gießen so wertvollen künstlerischen Veranstaltungen, die Dichterabende und die Vorträge erhalten geblie­ben. Prokurist M o o tz erstattete den Kassenbericht, der geordnete und gesunde finanzielle Verhältnisse auswies. Nach einigen Anregungen aus der Ver­sammlung wurde vom Rechnungsprüfer Kaufmann Fuhr Entlastung beantragt, die der Dereinsführer Erle mit Worten des Dankes und der Anerken­nung für die Verdienste des Rechners Mootz ver­band.

Weiterhin wurde von der Versammlung der neue Mietvertrag mit der Höheren Privatschule, die über mehr als 100 Schüler verfügt und daher alle Räume des Vereinshauses in Benutzung nimmt, besprochen und genehmigt, wobei mit Genugtuung festgestellt wurde, daß dadurch dieses Haus seiner ursprünglichen Bestimmung als Schulhaus wieder ganz zugeführt wird. Nach einer kurzen Aussprache schloß der Vereinsführer die Hauptversammlung mit dem Treugruß an Führer und Volk.

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** Der Geflügelzuchtverein Gießen hielt, wie man uns berichtet, bei Mitglied Henkel am Samstag seine Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende Bauer und der Schriftführer T h Ü n - k e n berichteten über die Vereinsarbeit im verflos­senen Jahre. Der Rechner Willi Brauer gab den Rechnungsabschluß bekannt; ihm wurde Entlastung erteilt, nachdem die Rechnungsprüfer Gröninger und Hergert die mustergültig geführte Rechnung geprüft und in bester Ordnung befunden hatten. Von der umfangreichen Tagesordnung nahmen neben der Aufnahme neuer Mitglieder die Futter-

Ferner fanden die neuen Einheitssatzungen einstim­mige Annahme.

Landkreis Gießen.

wg. Großen-Buseck, 13. April. Der hiesige Landwirtschaftliche Konsum verein hat eine Saatgutreinigungsanlage geschaffen und bei Wagnermeister Wilhelm Nicolai ausgestellt. Während der Aussaatzeit ist die Anlage täglich in Betrieb und steht allen Landwirten zur Verfügung. Die hiesige Ortsgruppe der Deutschen Ar­beitsfront hielt eine Versammlung ab, die un­ter der Leitung des Ortsgruppenwalters Heinrich Schnegelsberg stand. Der Kreisschulungswal- ter der DAF., Jung (Gießen), sprach über die soziale Lage der Arbeiterschaft während der System­zeit und stellte dem in wirkungsvollem Gegensatz die Vereinigung aller Berufe in der Organisation der Deutschen Arbeitsfront gegenüber. Seine Aus­führungen wurden sehr beifällig aufgenommen.

- Daubringen, 13. April. Der hiesige Spar- und Vorschußverein hielt bei Gastwirt Schäfer seine Generalversammlung ab. Zunächst wurde der im vergangenen Jahre verstorbenen Mit­glieder gedacht. Dem Jahresbericht und der Rech­nungsablage war zu entnehmen, daß der Verein eine günstige Entwicklung genommen hat. Der Um­satz betrug 379 091 RM., gegenüber 343 006 RM. im Vorjahr. Die Spareinlagen stiegen von 158 560 auf 175 993 RM. Die Kleinsparkonten wiesen für das vergangene Jahr 9811 RM. auf, davon ent­fielen 2420 RM. auf die Schulsparkasse. Die Jah­resrechnung wies in Aktiva 199 533 RM., in Pas­siva 198 155 RM. aus, so daß der Reingewinn 1398 Reichsmark beträgt. Die Gewinnverteilung wurde in folgender Weife beschlossen: die Geschäftsanteile werden mit 6 v. H. vergütet, 50 RM. werden dem VereinKrankenpflege" und 25 RM. der Schule überwiesen; der Rest wird zu gleichen Teilen oem Reservefonds und der Betriebsrücklage überwiesen. Die durch Los ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglie­der Adam Stein und August Weimer wurden wiedergewählt. Die Kasse trat der Viehverwertungs- gesellschaft bei. Direktor A l b a ch gab zum Schluß bekannt, daß der Zinsfuß für Hypotheken auf 5 v. H. ermäßigt sei.

# Climbach, 13. April. Ein langgehegter Wunsch der Einwohnerschaft unseres Ortes, die Schaffung eines Kriegerehrenmals, geht nunmehr in Erfüllung. Mit den ersten Dor­bereitungsarbeiten ist bereits begonnen worden. Das Denkmal soll inmitten des Dorfes errichtet werden; der Platz wird nach den Vorschlägen von Regierungsbaurat Kuhlmann (Hessisches Hoch­bauamt Gießen) ausgestaltet werden.

D Allendorf a. d. Ld a., 13. April. Am Sams­tagabend veranstaltete die Ortsgruppe der NSG. Kraft durch Freude" in Gemeinschaft mit der Orts­gruppe der NS. Frauenschaft, unter Mitwirkung der Bauernspielschar Alten-Buseck, in der Stadthalle einen wohlgelungenen, stark besuchten D o r f g e - meinschaftsabend. Ortswart Keil eröffnete den Abend mit einer kurzen Begrüßungsansprache. Dann folgten die beiden StückeDie Honigküche" und S. M. 465 oder der Kroppehannes." Beide Stücke wurden mit viel Humor gegeben. Einen wesentlichen Teil zum Gelingen des Abends trug die hiesige Feuerwehrkapelle durch den Vortrag von schneidigen Märschen bei. Dieser Tage erfolgte die Aufnahme der Schulrekruten. 32 Kinder, 14 Knaben und 18 Mädchen traten den ersten Schul­weg an.

<£ Saasen, 13. April. Die hiesige Land- wirtfchaftliche Bezugs- und Absatz­genossenschaft hielt bei Gastwirt Karl Schepp ihre Jahreshauptversammlung ab. der stellv. Direk­tor Paul Schmitt gedachte zunächst des verstor­benen Direktors Heinrich Münch V. Der Ge-

Am kommenden Samstag, um 16 Uhr (4 nachmittags), wird eine öffentliche Sitzung der ßener Ratsherren im Sitzungssaale des Stadthauses, Bergstraße, stattfinden. Auf der Tagesordnung steht die Berufung eines weiteren Beigeordneten unserer Stadtverwaltung.

schäftsbericht ließ eine Aufwärtsentwicklung der Ge­nossenschaft erkennen. Die Rechnung war geprüft und in Ordnung befunden. Vorstand und Aufsichts- -------, ----o -..... ~ -..... rat wurde Entlastung erteilt. Zum ersten Vorsitzen- Heinrich Ufer wurden einstimmig wiedergewählt. I den wurde der Ortsbauernführer Max Münch ge<

Sandwich

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Sattelnase

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kann natürlich kein Sarkom er­kennen, bei jedem Anzeichen einer Eeschwulstbildung gehe et auf jeden Fall zum Arzt; denn eine in den Anfangsstadien bereits durchgeführte Behandlung kann bei Sarkom unter Umstanden lebensrettend sein.

Sarkophag, griech., Bedeutung: Fleischverzehrer, ursprünglich Be­zeichnung für einen Steinsarg.

Satin, Atlas, Gewebe, das durch verstreute Schußkreuzung eine glänzende Oberseite hat. Satin­gewebe werden aus Seide, Kunst­seide, Wolle, Halbwolle und Baumwolle sowie Kreppgarn her­gestellt (Kreppsatin). Bei Seiden­satin muß man sich erkundigen, ob er gewaschen und gebügelt werden darf, sonst reinigt, man ihn in Waschbenzin, ebenso Kunft- seidensatin. Baumwollsatin kann gewaschen werden.

Satte, flache, irdene oder glä­serne Schale zum Aufstellen von Milch, die abgerahmt oder sauer werden soll.

Sattelnase, der Nasenrücken ist an der Nasenwurzel abnorm stark eingesunken. Ist diehäufigeFolge von Syphilis, wobei durch die syphilitischen Geschwüre Teile des Knochens und Knorpels der Nase zerstört werden. Dadurch sinkt das ganze Nasengerüst ein. Kann aber auch entstehen durch Verletzungen (Boxernase"). Die kosmetische Operationstechnik ist heute so weit vorgeschritten, daß derartige Fehler durch künstlichen Einsatz eines Nasenrückens aus­geglichen werden können.

uhren ähnelt. Ist eine Folge einer narbigen Einziehung bei Magen­geschwür. Die damit Behafteten können nur wenig elfen, da der Magendurchgang sehr verengert ist.

Sandwich, engl., zwei zusammen- aelegte, entrindete Weißbrotschei- ben mit Butter und Belag. Sand­wichs werden gewöhnlich zum Nachmittagstee gereicht.

Sanitär, von lat. fanitas = die Gesundheit, sind alle Einrichtun­gen und Maßnahmen, die auf die Erhaltung der Gesundheit hin- zielen.

St^ Abkürzung von Sankt, lat., Bedeutung: heilig.

Santos, brasilianische Hafenstadt, nach der der Santos-Kaffee be­nannt ist.

Saphir, blauer Korundedelstein, auch blauer Topas und Turma­lin genannt.

Sarafan, Nationaltracht der rus­sischen Bäuerinnen. Bekannt ist das Lied vom roten Sarafan.

Sardelle, gesalzene, Anchovis, kleiner Herrngssisch.

Sardine, affenartiger Fisch, der in Öl eingelegt wird. Unechte Sardinen sind eingelegte junge Heringe oder Sprotten. Sardinen werden in der geöffneten Dose auf den Tisch gebracht.

Sarkom ist eine sehr bösartige Geschwulst, wird laienhaft auch gewöhnlich als Krebs be^ichnet Kommt schon in jungen Lebens­jahren vor und zeigt außerge­wöhnlich starke Neigung zum Wuchern und zur Bildung von Tochtergeschwülsten. Der Laie

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