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diese läge And Wochen ein unvergeßliches Erleb­nis gewesen sind. In Stadt und Land sind auch diesmal wieder die Vorbereitungen für eine würdige Ausgestaltung der Kundgebungen, bei denen füh­rende Männer der Bewegung sprechen werden, in vollem Gange. Am Samstagnachmittag wird in Detmold eine Erinnerungsausstellung eröffnet, die seltsame Dokumente aus der Kampf­zeit enthält. Dann findet der Empfang der Gäste aus dem Reich im 5)otel Kaiserhof statt, wo während der Landtagswahl 1033 die Reichs-

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Französische Kommunisten bereiteten die Revolution in Spanien vor

Regierungsprogramm aufgezeigt, das kultur- und sozialpolitisch ausgerichtet ist: für so­ziale und kulturelle Zwecke wird fast eine halbe Milliarde Kronen angeforbert, bei einem Haushalt, dessen Schlußsumme 1,291 Milliarden Kronen erreicht, d. h. 113 Millionen Kronen mehr als im Jahre 1936/37. Der Landesverteidi­gung sind diesmal rund 170,5 Millionen Kronen zugefallen, was im Vergleich zum vergangenen Jahr keine wesentliche Erhöhung dar­stellt. Im übrigen wird die Landesverteidigung nach der neuen W e h r o r b n u n g, bie im Jahre 1936 beschlossen würbe, weiter ausgebaut und v e r st ä r k t. Bemerkenswert ist hierbei, baß ber freiwillige Schützenverbanb mit einem Zuschuß von 325 000 Kronen bebacht würbe, was im vergangenen Jahr nicht ber Fall war. Die Außenpolitik hat keine große Beachtung ge­sunden. Die Linke ist indessen in letzter Zeit beson­ders beflissen, die zunehmende Unruhe in der Welt als Mahnung zur allgemeinen Sa mm - l u n g um die klare Friedens- und Neutralitäts­politik der Regierung namentlich an bie bürgrlichen Oppositionsparteien zu richten.

Pans, 14. Ian. (DNB. Funkspruch.) Sie Be­teiligung französischer Kommunistenkreise an ber Vorbereitung ber Revolutionierung in Spanien wirb burch eine Veröffentlichung besEcho be Paris" aufgebeckt. Das Blatt gibt bie Anweisungen mieber, bie vomTechnischen Dienst" ber kommu­nistischen Partei in Paris Enbe April bes vergan­genen Jahres, also ein Vierteljahr vor ber Erhebung ber nationalen Abwehr in Spanien an bie Leiter ber roten spanischen Mi­lizen, ber Anarchisten, ber Kommunisten unb So­zialisten gegeben worben sinb unb bie eineNeu­tralisierung" ber Armee zum Gegenstanb

eine Stabt unb bie Verlegung bes Sitzes ber Kreis­leitung Saarbrücken-Lanb nach Völklingen.

Mit der Saarabstimmung habe nach dem Wort des Führers zwischen Deutschland und Frank­reich kein Grund mehr zu irgendwelchen Aus­einandersetzungen bestehen sollen. Wie lasse sich, so fragte der Reichskommissar, die Tatsache, daß heute noch der Straßburger Sen­der geradezu eine Domäne des Emi­grantengesindels sei, mit einem ernst­haften Versuch, zum Frieden zu kommen, ver­einbaren? Menschen, die an der Grenze wohn­ten, verspürten am besten die Notwendigkeit des Friedens. Vom Straßburger Sender aus aber sei nicht einmal während des Saarkampfes schändlicher und niederträchtiger gelogen worden als in den letzten Tagen.Mil der Parole: Den Weg frei zur Verständigung! wurde von uns der Saarkamps geführt, und mit dem Glauben an Verständigung haben wir ausgebaut. Oder glaubt auch nur ein ver­nünftiger Mensch, daß wir vom Wahnsinn be­sessen wären und über 250 Millionen Mark zum Ausbau verwendet hätten, wenn wir von den Kriegsgedanken beseelt wären, wie sie uns heute wieder unterschoben werden? Wir lassen uns von dem Glauben an den Frieden nicht abbringen, weil uns das französische V o l k immer noch als stärker erscheint als der Moskauer Wille, dieses Volk und alle anderen in seinem Vlutrausch ins Verderben zu stürzen.

Mit dem Hammer, mit dem Schwert, mit Glauben im Herzen stellen wir uns alle, Arbeiter, Bauern, Soldaten, bie Männer ber Stirn unb ber Faust, um bie beutsche Mutter, geben uns die Hand zu unlösbarer selbstloser Treue unb künden unseren ewigen Schwur' Uns gebt Deutschland) über alles in ber Welt'"

machten, müßten gerichtlich verfolgt wer­ben. Außerbem müßte man bie Gelbsarnrn- lungen verbieten, bie in zahlreichen franzö­sischen Fabriken zugunsten ber spanischen Bolsche­wisten burchgeführt würben. Weiter forberte er, baß man bie Urheber ber falschen Nach­richten feststellen möge, bie bie internationalen Beziehungen gefährbeten.

nationaler Angriff auf Valencia.

Salamanca, 13 Jan. (DNB.) In ber Nacht zum Mittwoch erfolgte von ber See aus ein Angriff auf bas rote Valencia. Die na­tionalen Kriegsschiffe beschossen ben Hafen unb ben am Meer gelegenen Stabtteil 20 Minuten lang unb richteten befonbers in ben Hafenanlagen großen Schaben an. Der Runbfunksenber Valencia war ge­zwungen, seinen Senbebetrieb zu unterbrechen unb melbete sich banach mit ber Feststellung, bah bie Rebellen" abgezogen unb bie Gefahr vorüber sei. Das rote Hanbelsschiffß e e r a m e r n b i" erhielt einen Volltreffer unb blieb in ber Hafenmitte m a - növrierun fähig liegen. Das rote Kriegsschiff Giubab Maho n" verließ ben Hafen, um eine Jagb auf faschistische Angreifer" zu machen, wurde aber plötzlich umzingelt unb konnte nur mit Mühe mieber in ben Hafen entkommen. Bei Tarra­gona lief bas rote SchiffC a b o Martin" auf Minen. Der burch bie Explosion angerichtete Scha­ben ist so bebeutenb, baß eine Wieberherstel- lung als Ausgeschlossen gilt.

Nach Mitteilung bes nationalen Senbers finden an der Malagafront Vorbereitungen zur entscheidenden Offensive statt. General Franco faßte in ben letzten Tagen etwa 10 000 Marokka-

Sa ar brücken, 13. Jan (DNB.) Das ganze Saarlanb beging in festlichem Nahmen ben zweiten Jahrestag ber Volksabstimmung. In Saarbrücken zeigte sich bereits in den Vormittagsstunden ein stark belebtes Straßenbild. Die Parteigliederungen und Verbände marschierten zu dem Befreiungsfeld, wo im Jahre 1934 die gewaltigen Zeltkundgebun­gen der Deutschen Front stattgefunden haben. Um 13 Uhr nahm der Marsch durch die festlich ge­schmückten Straßen seinen Anfang. Zum ersten Male konnte eine Garnison ber Wehrmacht an bem Erinnerungsmarsch teilnehmen. Von ber Men­schenmenge würben daher die Soldaten besonders herzlich begrüßt. Schutzpolizei schloß sich an, unb bann folgten bie Glieberungen ber Partei und die Verbände. Besondere Beachtung fand die Tra­bi t i o n s a b t e i l u n g in berUniform" ber Deutschen Front in schwarzen Hosen unb weißen Hemben, bie einzige Uniform, bie in ber Zeit ber Völkerbunbsherrschaft erlaubt war. Auf bern Platz ber Deutschen Front nahm Gauleiter B ü r ck e 1 ben Vorbeimarsch entgegen, währenb eine prachtvolle Festbeleuchtung am Rathaus unb in ber ganzen Stabt aufflammte.

Zur Erinnerung an ben Abstimmungssieg mürbe bie Jnbustriegemeinbe V ö l k l i n g e n z u r S t a b t erhoben. Gauleiter Bürckel gab em einbrucks- üolles Bilb nationalsozialistischen Schaffens im Saarlanb. So sei im Kampf gegen bie Arbeitslosig­keit ein großes Notstanbsprogramm mit einem Koftenaufmanb von etroa 65 Millionen Mark eingeleitet worben, bas weit über bie Hälfte ber arbeitslosen Volksgenossen mieber in Brot ge­bracht habe. Für bie Aufbauarbeit in ben Gruben habe bas Reich allein mehr als 100 Millionen Mk. investiert. Der (Bauleiter ging meiter auf bie Sieblungstätigfeit ein, auf bie bie zahl­reichen Aenderungen zurückgingen, bie im Bestaube ber Gemeinben unb Kreise verfügt morben seien. Als neueste Maßnahme verkündete er den Zusam­menschluß der Gemeinden des Amtes Völklingen zu

digkeitsbereich vorgesehenen Bauten unb Kindergär­ten, Kinberdewahranstalten usw. nicht burch­geführt unb bie ben kinberreichen Müttern zu- aebachten geringen staatlichen Beihilfen n i d) t a u 5- g ez a h 11 haben. Den sübisch-bolschewistischen Macht- Habern ist es ja schließlich auch völlig gleichgültig, ob angesichts ber fteigenben Not in Sowjetrußlanb bie Lage ber kinberreichen Frauen, bie nach ber Somjetgesetzgebungben Männern gleichgestellt" sinb, b. h. bie sich an Hochöfen, in Bergmerken unb Fabriken ihren geringen Lohn oerbienen müssen, immer ö e r 3 ro e i f e 11 er wirb

Weiterhin stellt ber Kontrollausschuß fest, daß es in ben von vier Kommissariaten verwalte­ten Unternehmungen mit ber pünktlichen Auszah­lung ber Löhne außerordentlich schlecht bestellt ist. Wochen-, ja monatelang bauert es häufig, bis bie kargen Löhne ausgezahlt werben. Der jübisch- bolschewistische Sowjetstaat, ber ja alleiniger Arbeit­geber ist, bereichert s i ch auf diese Weise noch an ben Zinsen für bie Löhne ber Aermsten in biefem Arbeiterparabies". Der Kontrollausschuß rügt schließlich, daß bie Somsetfabriken schlechte Wa­ren Herstellen unb ihre vertraglichen Lieferungs­verpflichtungen nicht burchführen, morunter ber Ver­braucher zu leiben habe. Auch bie staatlichen Schift sahrtsunternehmungen erfüllten bie Pläne nicht. Das Binnenverkehrskommissariat habe im Jahre 1936 nur 65 statt ber ersorberlichen 500 neuen Dampfer gebaut. Die Veröffentlichung bes Kontrollausschus­ses illustriert in treffender Weise bas Schlagmort Stalins:Der Sowjetbürger lebt ein glückliches unb wohlhabenbes Leben!"

WMervräsideni Göring in Rom

Herzliche Begrüßung durch Mussolini.

Rom, 14. Ian. Ministerpräsident Generaloberst Göring ist mit seiner Gemahlin am Mittwoch« abend im Sonberzng in ber italienischen Haupt­stadt eingetroffen. Der Empfang in ber mit beit deutschen unb ben italienischen Farben geschmückten Bahnhofshalle erhielt eine besondere Note durch die unerroartete Anwesenheit bes» italienischen Regierungschefs Musso­lini. Anwesend waren ferner Außenminister Graf C i a n 0 , ber Sekretär der Faschistischen Partei S t a r a c e, ber Chef bes Protokolls Graf S e n n i, der Staatssekretär des Lustfahrtministe- riums General Dalle, ber Präfekt, ber Gouver­neur, ber Oberbefehlshaber ber Garnison Rom, Botschafter von H a s s e 11 mit Gemahlin und das gesamte Personal ber Botschaft, ein Vertreter ber Deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl, der neue ßanbesgruppenleiter Ettel, bie Kreisleitung sowie die Ortsgruppenleitung Rom und zahlreiche Mit­glieder der deutschen Kolonie. Die Begn"'b"ng zwischen Göring und Mussolini trug sehr herzl'rh-n Charakter. Nach der Vorstellung schritt Gorina mit Mussolini unter den Klängen der Nationalhymne die am Bahnhof ausgestellte Ehrenkompanie ber ©renabiere ab. Frau Göring wurden non Vertretern des BDM., der HI. sowie der Orts­gruppe Rom und der Deutschen Kolonie prachtvolle Blumensträuße überreicht. Als Generaloberst Göring auf dem Bahnhofsvorplatz erschien, wurde er von der vieltausendköpfigen Menge und den Abordnun­gen des römischen Fascio mit brausenden Hochrufen begrüßt.

Wöchentlich eine halbe Million Gasmasken.

London, 12. Jan. (DNB.) Der Unterstaats« fefretär im Innenministerium Geoffrey Lloyd er« öffnete am Dienstag in Blackburn die groß« Gasmaskenfabrik, die wöchentlich eint

Paris, 14. Jan. (DNB. Funkspruch.) Nach den politifchen Aufregungen ber letzten Tage unb nach bemMarokko-Pressefelbzug", in bem die französi­schen Blätter sich wahrlich nicht mit Ruhm bebetft haben, ist in ber Pariser Presse am Donnerstag eine völlige Ruhe eingekehrt. Fast niemanb wagt, ber Frage nachzugehen, wer denn eigentlich bie syste­matischen falschen Nachrichten über angebliche deut­sche Streitkräfte in Marokko in die Welt g e - setzt habe. DerHomme Libre", ber als einziger bisher bie Frage aufgeworfen hat, fragt heute er­neut, woher b e n n eigentlich bie Tele­gramme über dieBesetzung Marokkos burch deutsche Truppen" gekommen seien, Telegramme, die Hunberte von großen unb kleinen Zeitungen gut­gläubig nachgebruckt hätten. Seien sie aus Casa­blanca, Amsterdam, Lonbon ober Paris gekommen? Wer habe sie rebigiert? Welche Nachrichten-Agentur sei mit ihrer Verbreitung beauftragt worben? Zu welchem Zweck? Das Blatt forbert, daß bie Re­gierung über die Angelegenheit eine Untersuchung durchführen müsse.

Für bie übrigen Blätter aber ist bie für sie so peinlich verlaufene Marokko-Angelegenheit erlebigt; bafür wirb bie Anknüpfung von W i r t - schaftsverhanblungen mit D e utsch - I a n b in ben Vorbergrunb geschoben. Laut Oeuvre" wirb Ministerpräsident Blum am 24. Januar in Lyon hierüber sprechen. Während am Mittwoch einzelne Blätter noch mit bem Ge­danken spielten, bie wirtschaftliche Frage mit po­litischenB eb ingungen" zu verknüpfen, scheint auch hier nüchterne Besinnung eingekehrt. Jebensalls willOeuvre" wissen, baß von solchen Plänen nicht mehr bie Rebe fei. Nach bem

Oes Saarlanves Feiertag.

Völklingen wird Stadt.Eine Friedensmahnung BürckelS.

Schwedens polnischer Kurs.

Stockholm, 12. Jan. (DNB.) Der neue Reichs­tag würbe Dienstag vormittag mit einer Thron­rebe bes Königs feierlich eröffnet. Zum ersten Male eit Bestehen eines Parlaments in Schweben weist es eine marxistische Mehrheit auf. Die Re­gierung verfügt über eine überragenbe Mehrheit von Sozialbemofraten unb Bauern- bunb: In ber ersten Kammer über 88 gegen 62, in ber Zweiten Kammer über 148 gegen 82 Stim­men. Diese Regierungsmehrheit läßt keine Ueber- raschung erwarten solange ber Bauernbund an ber engen Zusammenarbeit mit ben Marxisten fest­hält. Dieser Umstanb ist ber einzige schwache Punkt in ber Stellung ber Regierung unb bietet einen Hoffnungsschimmer für bie Opposition, bie sich zu- gestandenermaßen in einer recht trostlosen Lage be- finbet. Die eifrige Erörterung biefer Frage, nicht zuletzt gerabe in ber bürgerlichen Presse, hat ben Regierungsanhang bereits zu deutlichen Warnungs­rufen an bie Opposition veranlaßt, bie Finger von diesem unerwünschten Spiel einer Entzweiung bet Regierungskoalition fernzuhalten.

Die Thronrebe hat in kurzen Zugen das

Journee Industrielle" hat der französische Bot­schafter in Berlin Francois-Poncet bereits mit bem französischen Hanbelsminister Fühlung genommen unb bie wirtschaftliche Lage Deutsch- lanbs, sowie bie beutschen Auffassungen auf biefem Gebiet bargelegt.Journee Jnbustrielle" glaubt, baß ber Hanbelsminister bie Verhanblungen wahrschein­lich im fommenben Monat aufnehmen wirb. Ein- roenbungen gegen berartige Verhanblungen erhebt bisher lediglich bas rechtsgerichteteL , O r b e", bas aus seiner Froschperspektive ängstlich fragt, ob Frankreich, Englanb unb Amerika benn bi e beut­schen Rüstungen finanzieren wollten. Großes Interesse erregt bei ben Blättern die U r - laubsreife Görings nach Rom, bie wie- ber zum Gegenstanb aller möglichen Kombinationen gemacht wirb.

Keine Reife Or. Schachts nach Paris.

Berlin, 13. Jan. (DNB.) In ber auslänbischen Presse ist berichtet worben, baß Reichsbankpräsibent Dr. Schacht bemnächst nach Paris zu reifen be­absichtige Diese Gerüchte scheinen zurückzugehen aus eine Anregung bes beutschen Kommis­sars für bie Weltausstellung in Paris, baß ber Reichswirtschaftsminister an der feierlichen Grund st einlegung bes beutschen Ausstellungs- Pavillons teilnehmen möge. Reichsbankpräsibent Dr. Schacht hat schon vor acht Tagen wissen lassen, daß ihm seine Dienstgeschäste nicht erlauben, diesem Wunsche zu entsprechen. Die bevorstehenden Handelsvertragsverhandlungen wer­den zunächst von den beteiligten Sachbearbeitern geführt.

einmischung.

Ein englischer Zerstörer in Eeuta.

London, 14. Jan. (DNB. Funkspruch.) Der Daily Telegraph" hat einen Sonderbericht­erstatter nach Spanisch-Marokko ge­sandt, der keine Anzeichen bes Vor Han- benfeins beutscher Truppen ober deut­scher Freiwilliger gefunben hat Der spanische Ober­kommissar hat ihm seine Genugtuung ausgebruckt, baß Englanb, auf bie spanische Emlabung hm, einen Zerstörer nach Spanisch-Marokko ge- sanbt habe, um s i ch s e l b st ein Bilb von ber Lage zu machen. Der Zerstörer Danoc ist bereits in Ceuta angekommen

DasGowseiparadies" am Pranger.

BernichlendeKritikdesKontrollansschusses

Moskau, 13. Jan. (DNB.) Nachbem erst auf ben letzten Moskauer Kongressen biegroßen Stege des bolschewistischen Ausbaues" mit marktschreie­rischer Reklame laut gefeiert wurden, sieht sich letzt der beim Rat ber Volkskommissare bestehenbe Aus­schuß gezwungen, in einer seitenlangen Veröffent­lichung einer Reihe von Volkskommissariaten unter namentlicher Nennung ber verantwortlichen Kom­missare wegen Nichterfüllung ber Pläne unb Nichtdurchführung von Regierungsverordnungen kräftige Rüffel zu erteilen.

Wer basSowjetparabies" unb feine ntachanow- Methoben kennt, kann sich nicht barüber wundern, daß bie größten Versager auf bem G e - biet ber Sozialpolitik zu finben sinb. Die­ses Gebiet würbe ja schon immer von ben nur nach Erhöhung ber Rüstungen unb höchstens noch nach zahlenmäßigen Probuktionsrekorben jagenden Sowjetgrößen ohne jedes Interesse behan­delt. Der Kontrollausschuß bescheinigt nun, baß fünf Volkskommissariate bie Pläne ber für ihre Zustan-

ner zusammen, bie von Ronda aus Erkunbi- gungsvorstöße in sübÖstlicher Richtung unternah­men. Die zwischen Ronda unb Marbella an ber Sierra Bermeja stehenben roten Streitkräfte wer­ben außerbem von ber Küstenstabt E st e p 0 n a aus angegriffen. Zu größeren Kampfhanb- lungen ist es bis zur Stunde noch nicht gekommen, da sich bie Kommunisten nicht zum Kampf stellten.

Portugals Antwort

Das Wesentliche ist: Die aufrichtige Absicht ber Nichteinmischung.

Lissabon, 14. Jan. (DNB. Funkspruch.) portugiesische Regierung veröffentlichte ihre Ant­wort auf bas britische Memoranbum über die Nicht­einmischung in Spanien. Sie erklärt sich bereit, die gleichen Maßnahmen zu treffen, wie bie anderen Staaten, wenn biefe Maßnahmen a u f d a s ftrengfte burchgeführt werben. Sie müssen bie Rekrutierung sowohl ber eigenen als auch der ausländischen Staatsangehörigen verhindern. Diese Maßnahmen seien in Portugal sofort durch­führbar. Portugal würde a u ch b i e Durchreise burch portugiesisches Hoheitsgebiet verbieten. Grunb- bebingung für Portugals Zustimmung sei jedoch, baß bie beschlossenen Maßnahmen non allen Staaten, bie im Nichteinmischungsausschuß ver­treten sinb, burchgeführt werben. Auf bie Frage, ob Portugal eine befonbere Art der Ueber­wach u n g beabsichtige, antwortete bie portugie- fifdie Regierung, sie fei der Ansicht, daß nicht ine Methoben ber Ueberwachung wesentlich seien, son­dern die ernste und aufrichtige Absicht ber Regierungen für die Durchführung ber Nicht-

Haben.

Diese von ben französischen Kommunisten den spanischen Genossen" empfohlene Takttk, so erklärt bas Blatt, hätte auch für Frankreich größtes Interesse, weil man oorfommenbenfaüs mit ben gleichen Methoben für Frankreich rechnen müsse. Das Blatt brückt die Hoffnung aus, baß Verteidigungsminister Dalabier bie notwendigen oorbeugenben Maßnahmen ergreifen werde.

Die französische Volkspartei, deren Vorsitzender D 0 r i 0 t ist, veranstaltete eine Kund­gebung gegen bie Rekrutierung vonFreiwilligen" in Frankreich. Zahlreiche Rebner beckten bie ver­brecherischen Methoben ber französischen Kommu­nisten auf,Freiwillige" für die spanischen Bolsche­wisten anzuwerben. Außerdem sprachen mehrere ehemalige Kommuni st en, bie ben Ver­lockungen ber roten spanischen Werber gefolgt waren, monatelang im roten Spanien gekämpft hatten unb nun völlig enttäuscht in ihre Heimat zurückgekehrt sinb. Doriot sagte, biejenigen, bie für den Tod junger Franzosen verantwortlich seien, indem sie für bie Anwerbung Propaganba

Deutsch-französisches Gespräch

Das Wrtschafisproblem in den Vordergrund geschoben.

Mit ber herkömmlichen Feierlichkeit wurde ber schwebische Reichstag durch König Gustaf (in ber Mitte sitzenb zwischen Krone und Zepter) eröffnet. In ber Begleitung bes Königs befanben sich bie Mitglieber bes Königlichen Hauses (rechts neben bem König ber Kronprinz) sowie bie Chefs der Wehrmachtsteile. (Afsociateb-Preß-M.)

leitung der NSDAP, ihr Hauptquartier aufgeschla- gen hatte. Am Abend folgen Kundgebungen in allen Städten und Dörfern Lippe s. In Bad Salzuflen spricht Reichsminister Dr. F r 1 ck, in Blomberg Reichsminister Dr. Rust, in Lemgo Reichsleiter Alfred Rosenberg, in Lage Reichs- statthalter Dr. Meyer. Für ben Sonntagvormtt- tag ist ein Vorbeimarsch ber fiipper Kämpfer am Lanbestheater in Detrn 0 lb vorgesehen. Die Er- innerungsfeier schließt mit einer Massenkundgebung in ben Flugzeughallen in Detrnolb ab.

Eröffnung des schwedischen Reichstags.