K.
5 M
?"*< l)Un9en le vor. ,b,enie ’•» Noch • uien a«gfei( 'und l^eti berück.
Men 1 Zahlt. f> auch eren ^chl jt| e mit. «chiond schulen •enL ’m ge. «ellung 'en an. «prichl. ^chen
> meinet ch die ameri, r Sepflegt germani
Buenos persönlich; Leben btr des fried, lstauschez, luden' ’kanischeir ’nes W- nd -och- ’ ^ugenb beitragen, eundschch. nteinanber
der U Iragat olumbiei ifibent b: besonder ibero--QiF! en AM Spanien- tit eint: Watt.
)iebler,
London Bevor !N (h rächte de len Sieb iwsW Mnl/che anderer jgar un- erstün> rt seien >en Teil! hieg=i (tBrit.C1? -r braut-, Neuser der HM m De n NM
; Freck'. Das grc;: f sind leben -1- Oerette springel ein pae den Ei- n und bei ,t lvelihm esen i an. e lugen,. Ind wi? lsereSA aneinan- Fahne c Wir W nb pl<f wir be k iie wann in. W- jeg bohs normen * r des Sa ®örme; das ®e$ Anna 3 mich nc, ckN'Z inen < Ä
jem W f
ie Ne» '
eint
- gV
Oer Nichieinmischungsausschuß wieder im Vordergrund.
Französische Vorbehalte.
Paris, 13. Okt. (DNB. Funkspruch.) Die sran- Msch-englischen Verhandlungen über Spanien lassen in den französischen Pressestimmen ein Nach- <rben insofern deutlich erkennen, als man der fmlienischen Forderung, vor Dem Nichtein- mischungsausschuß zu verhandeln, heute zu I« l g e n gewillt scheint. Es dreht sich nur noch hrum, den Versuch einer deutlichen Begren- ziu n g der Verhandlungen zu machen. So würden rach dem „Matin" Frankreich und England bereit fin, die F r e i w i l li g e n f r a g e vor den londoner Nichte i n mi s ch ungsausschuß u bringen, aber nur, wenn Vorkehrungen — etwa brd) zeitliche Befristung — getroffen würden, um cne Hinauszögerung zu verhüten. Das „Oeuvre" r.ill wissen, daß Frankreich es gern gesehen hätte, r«enn die Aussprache in London auf vier oder fünf Sitzungen beschränkt würde. Die (mgländer scheinen dagegen zu wünschen, daß man sch mehr Zeit lasse. Wahrscheinlich werde er zwischen Frankreich und England zu einer Eim- c_mg auf einer mittleren Linie kommen.
„Figaro" meint, vor allen Dingen müsse Frank- rich den Fehler vermeiden, daß es etwa durch leffnung der Pyrenäen-Grenze mit i-r Sache der Bolschewisten in Spanien und mit irr Dritten Internationale in einen Topf ge« t orfen werde. Wenn Frankreich seine Mittel- reer-Stellung schützen wolle, möge es das un-
1r ittelbar und ohne jemand um Erlaubnis zu fra- L'-n tun. Frankreich möge dafür sorgen, daß die „rranzösisch-britischen Steitkräfte M i n o r c a hal- tin, bis alles wieder in Ordnung kommt." Auf diese preise würden Frankreichs Verbindungs- tege nach Afrika gewahrt. Frankreich dürfe sch aber keineswegs in den K am p f selbft tSnmischen, der auf der Pyrenäen-Halbinsel tbe. Im „Petit-Journal" führt Oberst de la l o c q u e aus, daß der wirksamen Achse Berlin— kein widerstandsfähiges Verhältnis London— sjtaris gegenüberstehe. Berlin und Rom leisteten c meinsame Arbeit. Der Quai d'Orsay dagegen sei t rart damit beschäftigt, im Fahrwasser des soreign Office zu bleiben, daß er völlig den (xsamtüberblick über die Ereignisse verliere. Luft- schrtminister Pierre Cot und Staatsminister Din- cmt Auriol versuchten, ihre Mitarbeiter in der Re- cerung zur Entsendung von Kriegsmaterial und ^'fizieren nach Sowjetspanien zu bestimmen. Dies sü ein Verrat an der französischen Armee, an ^ankreichs nationaler Verteidigung und am ge- smiten französischen Vaterland.
Englische Lesarten.
London, 13. Okt. (DNB. Funksvruch.) Die londoner Morgenzeitungen nehmen an, daß entsprechend der Anregung der italienischen Regierung b$ Frage der Zurückziehung ausländischer Freiwil- liger d em Nichteinmischungsausschuß zur Prüfung zugeleitet werden wird. In b:r Unterredung, die Eden gestern mit dem Bot- samfter Cor bin hatte, soll dieser jedoch darauf bestanden haben, daß die Beratung im Nichtein- ttbschungsausschuß innerhalb einer gewis- s-n Frist zu einem Ergebnis geführt haben nutzte. Frankreich habe weiter angeregt, daß die Errichtung einer Militärbasis aus Mallorca nicht auch noch auf Minorca ausgedehnt würde (?), das w.ch im Besitz der „Valencia"-Regierung sei.
„Times" schreibt, daß Frankreich, falls es zu keiner Einigung im Nichteinmischungsausschuß kivnme, die Unterstützung Englands erhalten könne, du ein „gewisses Gleichgewicht" bei den kimpfenden Parteien in Spanien wie- diir herzustellen. Unabhängig davon könnten dann dr Probleme der Sicherheit im Mittel- neer erörtert werden, die dadurch ein anderes Ald erhalten hätten, daß fremde Streitkräfte auf b:m großen Verkehrswegen intervenierten. „Daily Lail" .glaubt, die französischen Minister hätten si t einiger Zeit einen Plan im Auge, „Minorca f: i ed li ch zu besetze n". Eden habe zu diesem Punkt Corbin keine endgültige Zusicherung geben (innen. Das Kabinett werde dies heute erörtern. Luch „Daily Erpreß" glaubt, daß Frankreich im Fille eines Mißerfolges im Nichteinmischungsaus- il^uß nicht nur eine Oeffnung der PYre - räen-Grenze, sondern eine friedliche Besitzung von Minorca angekündigt habe.
Valencia zur Freiwilligevftage.
London, 12. Okt. (DNB.) Valencia hat die englische Regierung in Form einer Note wissen lassem, daß es bereit sei, alle ausländischen Freiwilligen zurückzuziehen. In der Übte heißt es, daß diese Freiwilligen sämtlich h r Autorität der roten „Regierung" utter ft änDen. In den Schlußabsätzen wird gesagt, daß Valencia für die Ausarbeitung des Pla
nes ebenso wie für die Kontrolle seiner Durchführung im Grundsatz die Mitwirkung von Organisationen internationalen Charakters anerkennen wolle. Auch würde es für die Definition des Begriffes der Ausländer die Anwendung bestimmter Kennzeichen anerkennen, also etwa die Muttersprache und nicht nur Besitz oder Nichtbesitz eines spanischen Passes.
Erfolge
der nationalspanischen Lustwaffe.
Salamanca, 13. Okt. (DNB.) An der Aragonfront fanden am Dienstag heftige Luftkämpfe statt, in deren Verlauf die nationalen Flieger 24 feindliche Apparate abschos - s e n und neun schwer beschädigten. Die bolschewistischen Flieger erschienen zuerst mit Bombenflugzeugen, die von 20 Jägern begleitet wurden. Von diesen wurden sieben abgeschossen. Einige Stunden später erschienen abermals 30 bolschewistische Flugzeuge, denen die Nationalen einen Luftkampf lieferten, in dessen Verlauf weitere 17 Apparate abgeschossen wurden. Die nationalen Flieger verloren demgegenüber nur vier Maschinen.
Neuer Zwischenfall vor Schanghai.
Tokio stelltBerschlechterungderBeziehungen zu England fest.
Tokio, 13. Okt. (DNB. Funkspruch.) In der japanischen Presse kommt ein Bedauern über einen neuen Zwischenfall zum Ausdruck, der durch die Beschießung von Automobilen der britischen Botschaft in der Nähe von Schanghai durch japanische Flugzeuge verursacht wurde. Man rechnet mit einer umgehenden Beilegung des Zwischenfalles, weist aber dennoch auf den unbefieDigenDer werdenden Stand der japanisch-britischen Beziehungen hin. Man behauptet, daß Hongkong als Hauptumladeplatz der britischen Kolonie für Kriegs- lieferungen nach China benutzt werde. Zahlreiche britische Flugzeuge für die chinesische Luftwaffe seien in Hongkong bereitgestellt. Auch das Verbot der Schrottausfuhr aus dem britischen Dominion Neuseeland nach Japan, sowie die Weigerung einer Londoner Großbank, japanische Wechsel anzunehmen, hätten besondere Beunruhigung hervorgerufen. Japanische Kreise glauben, daß durch die Rolle Englands bei der Organisierung der Weltmeinung gegen Japan und infolge der Notwendigkeit einer verschärf- ten Blockadeder südchinesischen Küste für Japan sich eine weitere Verschlechterung zwischen den japanisch-britischen Beziehungen ergeben werde.
Der Herzog von Windsor bei derASB
Das Herzogspaar von Windsor besuchte mit Reichsleiter Dr. Ley und Hauptamtsleiter Selzner die Zentrale der NS.-Volkswohlfahrt und des Winterhilfswerkes in Berlin. Besonders eingehend ließen sich der Herzog und die Herzogin über die Einrichtungen des Hilfswerkes „M utter und Kind" und die Hitler-Freiplatzspende unterrichten. Dann wurden verschiedene Sportplätze Berliner Betriebe besucht und dem Herzog Gelegenheit gegeben, den Aufbau des Betriebssports in der NSG. „Kraft durch Freude" kennenzulernen. Werkssiedlungen in Tegel und Siemensstadt waren das Ziel einer mehrstündigen Besichtigungsfahrt. Das Herzogspaar äußerte dabei den Wunsch, einige Familien i n ihren Wohnungen zu besuchen. Die Unterhaltungen mit den verschiedensten Volksgenossen zeigten das starke persönliche Interesse, das der Herzog allen sozialen Einrichtungen in Deutschland entgegenbringt. Den Abschluß des Tages bildete eine Besichtigung des Reichssportfeldes, dessen mustergülUgen Anlagen der Herzog als aktiver Sportsmann feine uneingeschränkte Bewunderung zollte.
Anziehen der Lebenshaltungskosten in England.
London, 13. Okt. (DNB. Funkspruch.) Wie „News Chronicle" berichtet, stehen die Preise f ü r landwirtschaftliche Erzeugnisse in England zur Zeit auf ihrem höchsten Stand seit April 1930. Legt man die Jahre 1911 bis 1913 zugrunde, so stellt sich der Index für landwirtschaftliche Erzeugnisse jetzt auf 137 gegen 100 in diesen drei Jahren. Gegenüber September 1936 hat sich das Preisniveau um 10 gehoben. Zu dieser Aufwärtsentwicklung hat vor allem der Milch- preis beigetragen. Der Milchindex ist vom August
bis September von 17 5 auf 2 0 2 gestiegen. Auch die Preise anderer landwirtschaftlicher Produkte, wie Eier und Schinken, haben merklich angezogen.
„Häuser der Kurzschrift" alleinige Einrichtung der OA§.
Der Kreispressewalter der Deutschen Arbeitsfront bittet um Veröffentlichung folgender Nachricht:
Unter dem Namen „Häuser der Kurzschrift" war bisher die Zusammenarbeit' zwischen der Deutschen Arbeitsfront und der Deutschen Stenographenschaft zu verstehen. Die Deutsche Arbeitsfront hat sich nunmehr gezwungen gesehen, den bisherigen Leiter dieser Einrichtung, Herrn Karl Lang, Bayreuth,
feines Amtes als Abteilungsleiter der Deutschen Arbeitsfront und damit als Leiter der „Häuser der Kurzschrift" zu entheben. „Häuser der Kurzschrift" ist damit eine alleinige Einrichtung der Deutschen Arbeitsfront geworden und hat mit dem Verein der Deutschen Stenographenschaft nichts mehr zu tun. An dieser Stelle werden nochmals alle Mitglieder der Deutschen Arbeitsfront und alle Angehörigen der Hitler-Jugend darauf hingewiesen, daß sie gemäß den einzelnen Dienstanweisungen, die auf Die Vereinbarung zwischen der Deutschen Arbeitsfront und der Reichsjugendführung zurückgehen, nur an den beruflichen Maßnahmen der Deutschen Arbeitsfront teilnehmen dürfen, und somit auch nur an den Lehrgängen in Kurzschrift und Maschinenschreiben, die von der Deutschen Arbeitsfront durchgeführt werden.
Kunst und Wissenschaft.
Neuntes Brahmsfest in Hamburg.
Die Deutsche Brahms-Gesellschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Andenken des großen in Hamburg geborenen Tondichters wachzuhalten und feine Schöpfungen dem Volke bekanntzumachen, veranstaltet in diesem Jahr in Gemeinschaft mit der hamburgischen Staatsoper, dem hamburgischen Philharmonischen Staatsorchester, den Berliner Philharmonikern und bedeutenden Solisten das Neunte Brahms-Fe st in Hamburg. Das diesjährige Fest, 40 Jahre nach dem Tode des Meisters, findet vom 11. bis 17. Oktober statt. Es brachte am ersten Tag ein ausverkauftes Sinfonie- Konzert im großen Saal des Hamburger Conventgartens. An der Spitze des Programms stand das 8-äur-Klavierkonzert, von Wilhelm K e m p f f überzeugend gestaltet. Die Hamburger Philharmoniker brachten Darauf die c-moll-Sinfonie in vollendeter Weise zu Gehör. Staatskapellmeister Eugen Jo chum als Dirigent der Hamburger Philharmoniker, Wilhelm Kempff als Solisten wurden begeistert gefeiert. Der stürmische Dank der Zuhörer galt auch dem Staatsorchester. Der zweite Tag des Festes bringt einen Liederabend von Gerhard Huesch; es folgt eine Aufführung des „Deutschen Requiem" mit Ria Ginster und Johannes Willy als Gesangssolisten.
Zweite deutsche Shakespeare-Woche in Bochum.
Als erstes der auf der Bochumer Shakespeare- Woche vorgesehenen Römerdramen gelangte das Trauerspiel „Titus Andronicus" zur Aufführung. Das Stück ist bisher nur einmal (in München 1924) auf der deutschen Bühne gezeigt worden. Es blieb ein dramaturgisches Experiment und wird es wegen seiner Stoffwahl wahrscheinlich auch bleiben. Um so mehr bleibt der Mut der Bochumer Bühne mit diesem Wiederbelebungsversuch anzuerkennen, die mit starker Spannkraft unter der straff zusammenfassenden Spielleitung von Dr. Sa- ladin Schmitt das Werk auf die Bühne brachte. Es kann hier manches der theatermäßigen Darstellung verschlossen geblieben fein; was aber an dichterischen Höhepunkten in diesem Werk steckt, kam in der dramaturgischen sauber durchdachten Aufführung stark heraus. Die szenisch äußerst eindringliche Darbietung fand nach pausenloser Wiedergabe am Ende herzlichen Beifall für den starken Einsatz der Bochumer Künstler. Zuvor hatte Prof. Keller von der Universität Münster die Entstehung des „Titus Andronicus" in einem Vortrag behandelt und den pseudohistorischen Rahmen des Stückes mit den griechischen und italienischen Stoffquellen des Werkes erläutert. Es sei, so führte der Vortragende aus, eine Arbeit mit einem geschichtlich absolut verzerrten Hintergrund, ein Werk, das übrigens in der Entstehungszeit zu den beliebtesten Theaterstücken zählte.
Mit der Aufführung des „C o r i o l a n" erreichte die Shakespeare-Woche in Anwesenheit des Stellvertreters des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, und des Schirmherrn der zweiten deutschen Shakespeare-Woche, Gauleiters und Oberpräsidenten Joseph Wagner, ihren künstlerischen Höhepunkt.
Jahresfeier des Deutschen Herder-Instituts in Riga.
Mit einer eindrucksvollen Feier beging die private deutsche Hochschule in Riga, das Herder-Jnsti- t u t, den 16. Jahrestag ihres Bestehens. Zu dieser Veranstaltung, die seit Jahren einen der Höhepunkte des kulturellen Lebens der deutschen Volksgruppe in Lettland bildet, hatten sich im Schwarzhäupterhaus mit der Rigaer Herder-Gesellschaft und dem Herder-Institut führende Vertreter des Deutschtums in großer Zahl versammelt. Unter den Feft- gäften bemerkte man auch den deutschen Gesandten Dr. o. Schack, Vertreter des Reichserziehungsministeriums, der deutschen Wissenschaft sowie des »m geistigen Lebens. Die Feier wurde durch nsprache des Rektors, Professor Dr. Klum- b e r g, eröffnet. Er unterstrich die Bedeutung der Pflege der Wissenschaft in der Muttersprache und dankte dem lettischen Staat für die der deutschen
Volksgruppe gebotene Möglichkeit, am Herker-Institut in deutscher Sprache Forschung und Lehre zu betreiben. Den Festvortrag hielt Professor Dr. Wittram über „Historismus und Gefcyichtsbe- wußtsein". Er zeigte, wie wir zu einem neuen Geschichtsbewußtsein gelangt seien, in dessen Mittelpunkt das Volk stehe. Der Prorektor Oberpastor Lic. Grüber sprach über die Arbeit des Instituts im Hinblick auf das Grenzbewußtsein sowie die Pflege deutscher Wissenschaft in Lettland.
Reichstagung für deutsche Vorgeschichte.
Vom 16. bis 23. Oktober findet in Elbing die 4. Reichstagung für deutsche Vorgeschichte verbunden mit der Reichstagung für Vorgeschichte des NS.-Lehrerbundes statt. Die Schirmherrschaft hat Reichsleiter Alfred Rosenberg übernommen. Die Tagung beginnt mit einer Eröffnungskundgebung, auf der Ministerpräsident Klagges über den Osten in der deutschen Geschichte sprechen und Professor Dr. R e i n e r t h als Beauftragter der NSDAP, für Dor- und Frühgeschichte Grundsätzliches über die Aufgaben der deutschen Vorgeschichtsforschung im besonderen für die Grenzlande sagen wird. Forscher aus allen Teilen des Reiches werden über den neuesten Stand der Vor- und Frühgeschichtswissenschaft berichten. Verbunden mit der Tagung sind Besichtigungen vorgeschichtlich wichtiger Kulturstätten Ostpreußens, u. a. der Marienburg, der Frauenburg, der Ausgrabungen am Frischen Haff, an der Samlandküste und auf der Alten Christburg in Osterode sowie einiger Museen.
Die Trauerfeier für Renate Müller.
In Berlin wurde die Filmschauspielerin Renate Müller zur letzten Ruhe gebracht. Im Wilmers- borfer Krematorium erwies eine große Trauergemeinde der so ftüh verstorbenen Schauspielerin die letzte Ehrung. Der Präsident der Reichsfilmkammer, Professor Dr. L e h n i ch , legte im Namen von Reichsminister Dr. Goebbels einen prachtvollen Hortensienkranz am Sarge, nieder. Der Vater Renate Müllers, Thea von Harbou und der Dichter Max Barthel fanden ergreifende Worte des Gedenkens für die allzu früh Entschlafene.
Erna Sack fang in Stockholm.
Die deutsche Sängerin Erna S a ck, die sich augenblicklich auf einer Skandinavienreise befindet, sang im großen Saal des Stockholmer Konzerthauses und erntete vom vollbesetzten Hause einen für schwedische Verhältnisse ungewöhnlichen herzlichen und stürmischen Beifall.
Millionenstiftung für die englische Wissenschaft.
Der englische Auto-Großindustrielle Lord N u f- sield, der durch seine beispiellosen Spenden für Wohltätigkeitszwecke schon häufig von sich reden machte, hat der Universität Oxford wieder eine Million Pfund Sterling für den Bau eines neuen College für soziale Studien gestiftet und weitere 300 000 Pfund für Forschungen auf dem Gebiet der Medizin. Vor kaum einem Jahr hatte Lord Nufsield der Universität Oxford bereits 2 Millionen Pfund gestiftet. Insgesamt belaufen sich die Spenden des Autoindustriel- len für wohltätige Zwecke auf über 10 Millionen Pfund.
2:2 im Weltmeisterschafts-Schachturnier.
Die 4. Partie im Schachkampf um die Weltmeisterschaft zwischen E u w e und A l j e ch i n, die eine Slawische Verteidigung brachte, endete nach dem 27. Zuge remis. Aljechin führte die weißen Steine. Der Stand ist mithin 2:2.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des HauptschrifUeiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr W. Lange; für Feuilleton: Dr.Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschem. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt Der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 37: 9248. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
©er Staatliche Lotterie-Einnehmer,
das ist der Glücksbringer, bet dem Sie, soweit vorrLUg, Lose und den amtlichen Gewinnplan erhalten und bet dem dann auch die Gewinne ausgezahlt werden. Anschriften werden Ihnen auf Wunsch gern mitgetetlt, wenn Sie an die Preußisch«Süddeutsche Staatslotterie, Berlin W 35,
<• •••., Dittoriastraße 29, schreiben.
ZXlA *\ Sie erkennen die Staatlichen Lotterie- Einnahmen an diesem Zeichen im \ ? schwarzen, blau umränderten Feld.
Sie können gewinnen:
2 » 1.000.000 2 « $00.000 IO « 100.000
2 - 500.000 2 « 200.000 12 - 50.000
Außerdem2Gewinne zuje 75.000.-RM und 342968 weitere Gewinne imGesamtbetragvon61.910.180.-RM.
Versuchen Sie einmal Ihr Glück - fast jedes zweite Los gewinnt!
'ft/XivT.
343000 Gewinne find es, die auf 800000 Lose einer Lotterie in 5 Klassen ausgespielt werden. Alle Gewinne sind einkommensteuerfrei. Und dabei kostet ein Achtellos, das in der 5. Klasse bare 100.000.— RM gewinnen kann, nur 3.— RM je Klasse. Deshalb kann und soll hier jeder mitspielen, auch der, der noch keine Reichtümer besitzt. Schon unzähligen Volksgenossen hat die Preußisch-Süddeutsche Staatslotterie das Glück ins Haus gebracht. Die Ziehung zur 1. Klasse der neuen Lotterie beginnt am 20 Oktober. Sichern Sie sich rechtzeitig ein Los!
Der Präsident der Preußisch /-/Süddeutschen Staat
stotterte


