Ausgabe 
13.8.1937
 
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Oie ersten schweren Kämpfe in China

I Norden Schanghais, wo nach chinesischer Darstel­lung japanische Seesoldaten die chinesischen Dertei- m -,r: Pinkon (offen

Franzosen haben dies jedoch abgelehnt.

Niederlassuna n. Jnsolgedessi

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digungslinien angegriffen haben sollen.

Don den japanischen Landungstruppen wurde mitgeteilt, daß Teile dieser Truppe wegen Eröff­nung des Feuers durch chinesische Truppen auf den japanischen Distrikt der Niederlassung T s ch a p e \, nach erbitterten Kämpfen zwischen Japanern und Chinesen in den Ort eingedrungen sind.

Zur Verstärkung der ausländischen Garnison holen die Franzosen Truppen aus Saigon herbei, und die Amerikaner haben ein Regiment nach Manila in Marsch gesetzt. Die Oberbefehlshaber der ausländischen Streitkräfte mit Ausnahme der Japaner bildeten einen gemischten Dertei- digungsausschuß und beschlossen, für den Ernstfall eine Einheitsfront zu bilden. Die Japaner haben bei der Verwaltung der französi­schen Niederlassung angefragt, ob sie den japani-

------ r H n r f H n n für nnhnenbta schen Streitkräften den Durchmarsch durch die

Hai eine w e i t e r e D e r st a r ku n g für notwenmg c/an3Ör:(dle Niederlassuna aeroähren würden, falls bajt^ öa die Verhandlungen zur Entfernung er ^ine^<e Truppen vom Süden her anrtickten. Die chinesischen Sranjofen haben dies jedoch ab gelehnt.

Tokio, 13. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der Spre­cher des auswärtigen Amies teilt mit, daß der Kom­mandeur des japanischen Landungskorps in Schang-

Hanfaii von den Javanern eingenommen

chinesischen ( internationalen

Jungen wegen angeblicher Geheimbündelei der größte Teil zu hohen Gefängnis- und Zuchthaus­strafen verurteilt worden war. wieder auf freien Fuß gefetzt auf Grund einer Be- schwerde an die Appellationsinstanz in Posen. We­gen der Freilassung der noch in Haft verbliebenen neun Angeklagten sind erneut Schritte bei den Ge­richtsbehörden eingeleitet worden.

Der amerikanische Senat nahm mit 36 gegen 26 Stimmen die Gesetzesvorlage an, die ein R e - gierungsmonopol für Helium schafft und die Heliumausfuhr für Handels- luftschiffe gestattet. Um die Verwendung des ausgeführten Heliums für militärische Zwecke zu verhindern, bestimmt die Vorlage, daß die Ausfuhr von Fall zu Fall vomNational munitions control- und vom Außenminister gutgeheihen werden

Oie Preisbildung für ausländische Waren.

Berlin, 12. Aug. (DNB.) Durch eine Derord- inung des Beauftragten für den Vierjahresplan lüber die Preisbildung für ausländische Waren und j eine gleichzeitige Ausführungsverordnung des 'Reichskommissars für die Preisbildung erhält die 'Preisüberwachung für Auslandwaren

durch einen Fahrstuhlschacht sich auch auf die unteren Räume ausdehnen würde, in denen gleichfalls Tabakballen und im Keller sogar Oelvorräte lager- ten. Die starke Qualmentwicklung gestattete die Be­kämpfung des Brandes nur mit Rauchschutzmasken. Der mittlere Teil der Lagerhalle brannte im Ober­geschoß vollkommen aus. Ein Uebergreifen des Brandes auf die benachbarten Hallen wurde ver­hütet.

Blutige Auseinandersetzung auf einem polnischen Gut.

Auf einem großen Gut in der Wojwodschaft Lodz kam es zu einem Streit zwischen dem Gutsver­walter und dem Schmied. In seiner Erregung griff der Verwalter zu seinem Gewehr und gab auf den Schmied einen Schuß ab, der diesen töd­lich traf. Heber diese Tat empört, rotteten sich an die hundert Landarbeiter des Gutes zusammen, drangen in die Wohnung des Verwalters ein, fie­len über ihn her und schlugen ihn nieder.

Wetterbericht

des Belchstvetterdienftes. Ausaabeort Frankfurt

Von Südwest-Europa her oordringende Tiefdruck­störungen machen sich zur Zeit auch in unserem Gebiet bemerkbar und bringen von West nach Ost fortschreitende gewittrige Niederschläge. Wenn auch mit dieser Entwicklung das Aufkommen einer Schlechtwetterperiode nicht verbunden sein wird, so kann doch vorerst mit etwas unbeständigerem Witterungscharakter gerechnet werden.

Vorhersage für Samstag: Meist wol­kiges Wetter mit Neigung zu einzelnen, teilweise gewittrigen Regenfällen, noch ziemlich warm und schwül, vorwiegend südliche und westliche Winde.

^Vorhersage für Sonntag: Noch leicht unbeständig, aber nicht unfreundlich.

Lufttemperaturen am 12. August: morgens 29,2 Grad Celsius, abends 21,5 Grad: am 13. August: morgens 17,5 Grad. Maximum 30 Grad, Minimum heute nacht 15,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 12. August: abends 25,7 Grad; am 13. August: morgens 21,2 Grad. Sonnenschein­dauer 9,6 Stunden.

Der Führer empfing in Berchtesgaden im Bei- ^tbe^oTnDrQ,»^nrt®P =» denÄ

m h"?s" Nach Äng der Pläne und Modelle entschied sich der Führer überben endgültigen Bauplatz und genehmig t e die Inangriffnahme des notwendigen Grunderwerbs sowie den Zeitpunkt der Grundsteinlegung.

Die Zahl der Rundfunkteilnehmer hat die Acht-Millionengrenze überschritten Im Zusam­menhang damit konnte auch tue Zahl der R unb< f ii n t aebübrenbefreiungen erhöht wer­den Den Fürsorgeverbänden sind daher 100000 neue Freistellen zur Verteilung an bedürftige Volksgenossen zugewiesen worden. Die Gesamtzahl der Freistellen betragt nunmehr 800 000

3m Bromberg wurden acht Angeklagte aus dem Prozeß Ke ns au, in dem von 22 deutschen

Hauptschristleiter: Dr Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst 'Blum- schein Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot (beurlaubt), i. D.: Dr. Fr. W Lange, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck (beurlaubt) Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D A. VII. 37: 9076. Druck und Verlag: Brühlsche Hniversitätsdruckerei R Lange. K.-G.. sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM 2,05 einschließlich 25 Pf Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Ps mehr Einzeloerkaufs, preis 10 Pf und Samstags 15 Pf., mit der

Illustrierten 5 Pf mehr

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Tientsin, 13. Aug. (DNB. Funkspruch. Ost- asiendienst des DNB.) Wie das japanische Haupt­quartier bekanntgibt, wurde die von den Chinesen erbittert verteidigte Stadt Nankau, die die Paß- Straße in Richtung Kalgan sperrt, nach mehreren Stunden dauernden Kämpfen von japanischen Truppen unter großem Einsatz von Infanterie, Ar­tillerie und Tankeinheiten eingenommen. Her­vorgehoben wird von der Leitung des japanischen Hauptquartiers der zähe Widerstand der Chinesen, die jetzt unterstützt von Artillerie auf den nordwest­lich gelegenen Höhen der Stadt weiteren Wi­tz e r st a n d leisten. In Tientsin sind die e r - ten Verwundeten-Trans porte von Ja­panern eingetroffen. Das Ziel der japanischen An­griffe ist Kalgan. Der japanische Vorstoß, der von Tientsin aus nach dem Süden erfolgte, wurde in großem und ganzem eingestellt. Die Japaner haben in diesem Abschnitt ihr Ziel die Sicherung der Eisenbahnlinie Tientsin die wichtigste ihres Ausmaßes darstellt, erreicht. Der Schwerpunkt der Operation ist seit der Besetzung Nankaus nach dem Norden Peipings verlegt. In Tientsin herrscht Ruhe, wenn man von kleinen Schießereien zwischen japanischen Patrouillen und versprengten chinesischen Trupps absieht. Die Wirtschaft liegt völlig darnieder, da Eisenbahnen und Schiffe für die beiderseitigen Truppentransporte beansprucht werden.

Die ersten Kcimvf e um Schanghai

Auf einer Rundfahrt durch den nördlichen Teil der internationalen Niederlassung konnte der DNB.-Vertreter beobachten, daß der größte Teil der Prioathäuser verlassen war. Fast alle Ladengeschäfte sind geschlossen und ver­barrikadiert. Die großen Firmen räumen ihre Lager und schaffen die Vorräte auf Lastwagen nach dem südlichen Teil der Niederlassung. Eine Annäherung an das Gefechtsgebiet ist unmöglich, weil die Japaner die Hauptstraße der Niederlas­sung, den North-Szechuan-Road, abgesperrt haben. Nördlich von der Absperrungslinie darf die Straße von der Zivilbevölkerung nicht betreten werden. Zahlreiche japanische Posten wachen dar­über. Im Nordteil der Niederlassung finden zahl­reiche Haussuchungen statt, weil die Japaner be­haupten, daß ihre Posten dauernd aus allen mög­lichen Verstecken und Hinterhalten beschossen werden. Der Bezirk um die japanischen Kasernen ist vollständig abgeriegelt. Aus chinesischer Quelle verlautet, daß es zu neuen und heftigen Zusam­menstößen mit den Japanern im Wusung-Be- z i r k gekommen sei.

Verstärkung

des japanischen Landungskorps.

wichtige Neuerungen. Sie bezieht auch die Waren der Ernährungswirtschaft mit ein.

Grundsätzlich darf im inländischen Verkehr für aus­ländische Waren höchstens der tatsächliche Einkaufs­preis zuzüglich der volkswirtschaftlich gerechtfertig­ten Kosten- und Gewinnaufschläge gefordert, ver­sprochen oder gewährt werden Die bisher üblichen Kosten- und Gewinnaufschläge in Hundertteilen des Warenwertes dürfen nicht mehr berechnet werden. Solange etwas anderes nicht bestimmt ist, dürfen die Kosten- und Gewinnaufschläge des Jahres 1936 in absoluter Höhe weiter erhoben werden. Auf diese Weise soll erreicht werden, daß bei st e i g e n- b en Weltmarktpreisen sich die Jnlandpreise für ausländische Waren in der Regel n u r u m b e n Betrag d e s gediegenen (Einkaufs» preises erhöhen, während der Kosten- und Ge­winnaufschlag festbleibt. Für eine Reihe von bor- sen- und marktgängigen Waren tritt daneben der Wiederbeschaffungspreis als Grundlage der Preisbildung. Er darf nur im Verkehr zwischen dem Einführer' und seinem ersten Abnehmer zu­grundegelegt werden. Ausnahmen für die nach­folgenden Stufen können durch die Heberwachungs- stelle bewilligt werden Die Heberwachungsstellen können ferner Preise, Kosten- und Gewinnaufschlage sowie Lieferungs- und Zahlungsbedingungen regeln.

Kleine politische Nachrichten

Der Reichsminister für Dolksaufklärung unb Propaganda hat dem Dichter Rudolf (3. -ö i n - ding zu feinem 70. Geburtstag in Anerkennung seines reichen dichterischen Schaffens in einem pev sönlichen Telegramm seine herzlichsten Glückwünsche

Hauptquartier des Landungskorps und der japa­nischen Niederlassung ein Teil der Landungstrup­pen in Stellung gegangen. Der Sprecher erklärte, man hoffe, daß die schlimmste Entwicklung durch die Durchführung der chinesischen Verpflichtungen abgewendet werden könne.

Der Schutz der Fremden in Schanghai.

Ein gemischter Berteidigungsausschutz.

Schanghai, 12. Aug. (DNB.) Die Inter- nationale und die französische Niederlassung waren am Donnerstag praktisch in Verteidigungs- zustand gesetzt. Freiwillige bewachen die Tore der Internationalen Niederlassung im gefährdeten Nordteil, dG^geschlossen sind, und patrouillieren in den Straßen. Auch die französische Niederlassung trifft Vorsichtsmaßregeln. Die Tore an der Südseite werden von starken Militärwachen mit Panzer- wagen bewacht. Das von den japanischen Zivilisten geräumte Hongkew liegt im Dunkel und die Häuser sind vereinsamt, nur starke japanische Posten patrouillieren Im weiter nördlich gelegenen Gebiet erreichten die Chinesen auf der nach Norden führenden Tschungschan-Straße niedrige Sandsack- barrifaben zu beiben Seiten der Straße.

Wien, 12. Aug. (DNB.) Aus den Meldungen :über die Vorfälle in Graz, die sich mit den Erhe- Ibungen durch die dortige konsularische Vertretung ides Reiches decken, geht hervor, daß der Sturm auf die Läden, in denen das FührerbuchMein iKampf" auslag, eine planmäßig oorberei­tete und durchgeführte Aktion gewisser iKreise der Vaterländischen Front war. INachdem das Buch auf Grund der Verhandlungen «offiziell zugelassen ist, stellen diese Uebergriffe la­ikaler Untergliederungen somit zugleich offensichtlich iben Versuch dar, d i e Durchführung des Abkommens mit Deutschland zu st ö - rr e n. Botschafter von Papen wird persönlich iGelegenheit nehmen, den Vorfall bei der vsterrei- ichischen Regierung zur Sprache zu bringen lunter Wahrung der durch die deutsch-österreichischen '.Vereinbarungen sich ergebenden Belange. Der Si- icherheitsdirektor von Graz hat noch am gleichen Sage fein Bedauern über die Ausschreitungen Mm Ausdruck gebracht.

Es ist bezeichnend, daß die gesamte österreichische »Presse die Vorfälle in Graz, die ihr offenbar ziem- Ilich peinlich sind, bisher verschweigt Es ist »aber weiter bisher besonders bezeichnend, daß aus- igeredjnet das bekannte jüdische HetzblattEcho leine Erklärung der Vaterländischen -Front in Graz bringt. In dieser Erklärung wird ibie Sache so dargestellt, als ob die Vaterländische Front mit telephonischen Anrufen geradezu be- 'stürmt worden sei, gegen die Auslegung des .HitlerbuchesMein Kampf" e i n z u s ch r e l t e n. !Jn einer Buchhandlung sei es dann zu Strei- itigkeiten gekommen, die von der Vater- ! ländischen Front, die mit den Vorkommnissen in keinem Zusammenhang stände, bedauert würden. !In der zweiten Ausgabe desEcho" erfolgt dann noch ein eingehender Bericht des Blattes, in dem .zugegeben wird, daß größere Trupps in vier Buchhandlungen die Entfernung des Führerbuches laus den Schaufenstern erzwungen hätten.

Fünf Kinder vom Blitz erschlagen.

Fünf Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren aus bem polnischen Orte Kl etno wurden während eines Gewitters unter einem alleinstehen- b en Baum, in dessen Schutz sie geflüchtet waren, durch Blitzschlag getötet.

Schweres Unglück in einer schweizerischen Schießschule.

In der schweizerischen Schießschule Wallen- ftabt entfiel bei einer Hebung im Handgranaten­werfen einem der beteiligten Offiziere eine Hand- aranate und platzte im Graben. Der Kom­mandeur der Schule, Oberst Z o u st a n, und drei weitere Offiziere wurden schwer verletzt; ein Oberleutnant wurde getötet.

Großfeuer in einem Mannheimer Tabaklager.

Die Mannheimer Feuerlöschpolizei wurde nach dem Mühlauhafen gerufen, wo aus einer gro» ßen Lagerhalle dichte Rauchwolken drangew Mit 31 Strahlrohren wurde die Bekämpfung des Bran­des ausgenommen. Im Obergeschoß der etwa 100 Meter langen Halle standen Tabakballen in Brand. Es bestand die Gefahr, daß das Feuer

Großfeuer auf einem Druschplah.

dem Druschplatz in Rüdenach bei Koblenz richtete ein Großfeuer ungeheuren Schaden an. Auf dem Platz hatten 17 Bauern ihr Getreide zum Dreschen aufgestapelt. Um die Mittagszeit schlugen plötzlich aus einem der Getreideschober Flammen, und in wenigen Augenblicken war der gesamte Platz ein einziges Flammenmeer. In­folge der großen Trockenheit war die Feuerwehr machtlos. Es gelang lediglich, einen geringen Rest ber riesigen Getreibevorräte bem Feuer zu entreißen. Ungefähr 1 000 Zentner @e treibe, die ge­samte Kornernte von 17 Bauern, verbrannten. Die Brandursache ist noch nicht festgestellt. Der Schaden wird auf 100 000 Mark geschätzt.

Rot wird am Freitag bei außerordentlich günsti­gen Verhältnissen an der Südwestküste Siziliens zwischen Trapani, Marsala und Scacca landen. Das Landungskorps besteht aus zwei Divisionen und einergepanzerten Brigade". Zur Angriffspar­tei gehören außerdem überlegene Flotten- und Luftwaffenkräfte. Die Abwehr übernimmt bie blaue Partei in Stärke von drei Divisionen und starken Milizverbänden. Letztere werden be= anders zur Küstenverteidigung einge- 'setzt. An den Manovern nehmen rund 50 000 Mann, 2000 Fahrzeuge und 3000 Kraftwagen, dar­unter zahlreiche Panzerwagen und Flakbatterien, teil Es kommt bei den Hebungen besonders auf die enge und rasche Zusammenarbeit aller Hee- resteile an.

2lm dritten Tag der Besichtigungen Mus­solinis auf Sizilien kam es in Syrakus zu einer begeisterten Kundgebung für den Führer des Faschismus. Mussolini gab einen Heberblick über bie Geschichte und die Leistungen des Faschismus. In den 15 Jahren feiner Macht habe der Faschis­mus eine geroaltiae Fülle von materieller Arbeit und geistiger Umformung verwirklicht und damit das Antlitz Italiens und Die Seele des italienischen Volkes umgewandelt, er werde es auch weiter um­wandeln. Im faschistischen Italien, das eine große geschlossene Einheit darstelle und in dem Sizilien Rom heute besonders am Herzen liege, gebe es weder wirtschaftliche noch politische Vorrechte. Nur der Mut zur Verantwortung und die Pflichterfül­lung zählten im faschistischen Staat, in dem alle zu jedem Opfer bereit unb entschlossen seien, auf jeden Fall den Sieg zu ertrotzen.

Tschechischer Druck auf deutsche Angestellte.

Sudetendeutsche Kinder für die tschechoslowakische Schule gepreßt.

Preßburg, 12. Aug. Der Abgeordnete Kar­masin von der Sudetendeutschen Partei hat an üiie tschechoslowakische Regierung eine dringende In­terpellation gerichtet. Diese wendet sich dagegen, daß ibie deutschen Angestellten der tschechoslo­wakischen Donau - Dampfschiffahrtsgesellschaft in iTheben (Slowakei) entgegen den gesetzlichen Bestim­mungen gezwungen werden, ihre Kinder in idie tschechoslowakische Schule zu schicken, iftünf deutschen Angestellten, die zusammen neun Kinder haben, wurde von der Gesellschaft ein Er- llaß oorgelegt, der mitteilt, daß es als Zeichen der Loyalität angesehen würde, wenn sie ihre Kinder iin die tschechoslowakische Schule in Theben schicken Würden. Ferner wurde ihnen angedeutet, daß i m 'Falle der Nichtbeachtung der Aufforde- rrung die Familienväter aus derArbeit ic n tl assen würden. Die Kenntnisnahme des Er- llaffes mußte durch Hnterfchrift bestätigt werben. ?Auf den Hinweis, daß die Kinder doch bereits iin die deutsche Staatsschule einge- sschrieben seien und es nach dem Gesetze nicht imöglid) sei, ohne triftigen Grund die Schule zu iwechseln, wurde erklärt, daß dies schon irgend- iwie geregelt würde. Da es sich bei dem ge- sschilderten Tatbestand um einen offensichtlichen Fall loon Terror handelt, wurden an die Regierung sol- .genbe Fragen gerichtet:

1. Ist die Regierung gewillt, den geschilberten Tatbestand untersuchen zu lassen?

2. Ist die Regierung bereit, dafür zu sorgen, daß Eben deutschen Angestellten kein Schaden dar- tnus erwächst, wenn sie, von ihrem verfassungs- imäßigen Recht Gebrauch machend, ihre Kinder in Lie deutsche Schule schicken?

3. Ist die Regierung bereit, dafür zu sorgen, daß ibie für bie Uebertritte von Kindern einer Schule in bie andere außerhalb der gesetzlichen Frist ibie geltenden Bestimmungen eingeh alten iwerden?

4. Ist die Regierung bereit, alle S ch ul di - gen exemplarisch z u be st rasen, damit sich iin Zukunft derartige Fälle nicht mehr wiederholen Ifönnen?

Die Vorfälle in Graz planmäßig vorbereitet.

Die Wiener Presse schweigt.

Tokio, 13. Aug. (DNB. Funkspruch.) Wie die AgenturDomei" aus Schanghai meldet, hat dort am Freitagmorgen um 9 Hhr an ber Grenze b er japanischen Konzession heftiges Maschinengewehrfeuer eingesetzt. Damit hat der Kampf um Schanghai begonnen. Das Büro der Stadtverwaltung von Groß-Schanghai bestätigt ----------- .

ben Ausbruch des Gefechts in drei Straßen im l d e r l a u f e n feien.

Nach bem Ausbruch ber ersten Kämpfe zwischen chinesischen unb japanischen Truppen strömte bie flüchtenbe chinesische Bevölkerung zu ben Bahnhösen. um sich in Ortschasten nörblich ber Stabt Peiping in Sicherheit zu bringen Rechts: Em Tor ,n Wanpmghsien, westlich von Peiping. bas bie Chinesen durch Sandsackbarrikaden befestigt hatten. (Associated-Preß-M.)