Ausgabe 
13.5.1937
 
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Reichsbank mit 205 und Daimler mit 141,50. Im Freiverkehr blieben Adlerwerke Kleyer zum Mit­togskurs etwas beachtet. Von Renten erhöhten sich 6prozent. IG.-Farben um 0,13 v. Sy auf 136,65, Reichsbahn-VA. gegen Berlin um 0,25 v. S). auf 123,75, 4,5proz. Krupp notierten unv. 98,50, ebenso 4,5proz. Stadt Hanau mit 98.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 12. Mai. Am Getreidegroß­markt trat keine Veränderung der Marktlage ein. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220, Roggen R 12 174, R 15 177, R18 181, R19 183 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste. Futterhafer. Weizenmehl Type 812 W 13 29,80, W 16 29,90, W 19 29,90, W 20 30,25, Roggenmehl Type 1150 R 12 22,45, R 15 22,80, R18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Wcizen- futtermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W20 11,20, Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50 Mühlen­festpreise ab Mühlenstation. Soyaschrot, Palm­kuchen, Erdnußkuchen, Treber getr. 14,00 Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel, Heu lose 5,00 bis 5,50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 2,40. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Pferdemarkt.

Frankfurt a. M., 12. Mai. Bei einem Auf­trieb von nur 200 Pferden, der aus Zuchtstuten und Arbeitspferden der warm- und kaltblütigen Rasse bestand, nahm der Pferdemarkt bei schwachem Besuch einen ruhigen Verlauf. Die Preise bewegten sich auf der gleichen Höhe wie beim April-Markt. Der Markt wurde geräumt. Es wurden u. a. be­zahlt: für leichtere Laufpferde 400 bis 500 RM.. volljährige mittelschwere Arbeitspferde 900 bis 1000 RM., norddeutsche Kutschpferde 1300 bis 1400 RM., schwere belgische Arbeitspferde 1500 bis 1700 RM. Schlachtpferde l.Qual. erbrachten je 50 Kilogramm Schlachtgewicht 32 bis 34 RM., 2. Qualität 27 bis 29 RM. Der nächste Pferdemarkt findet am 8. Juni statt.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 13. Mai. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1132 Rinder (205 Ochsen, 171 Bullen, 615 Kühe, 141 Färsen), 438 Kälber, 15 Hämmel, 25 Schafe, 1134 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mk., Bullen 34 bis 43, Kühe 16 bis 43, Färsen 28 bis 44, Kälber 38 bis 65, Hämmel 40 bis 52, Schafe 40 bis 46, Schweine 48,50 bis 52,50 Mark, Markt­verlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt, Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft.

Starker Rückgang -er Arbeitslosenzahl.

3m Bezirk Hessen Ende April nur 64000 gegen 113000 zur gleichen Zeit Vorjahres.

LPD. Frankfurt a. M., 12. Mai. Die Presse­stelle des Landesarbeitsamts Hessen teilt mit: Die Beschäftigung entwickelte sich auch im April in allen Arbeitsamtsbezirken überaus günstig, obwohl durch die den ganzen Monat fast ununterbrochen an­dauernden Niederschläge die Arbeiten in den Außen­berufen, insbesondere in der Landwirtschaft, nur teilweise durchgeführt und deshalb die Einsatzmög­lichkeiten nicht voll ausgenutzt werden konnten.

Die Zahl der Arbeitslosen ging um 13 564 oder 17,5 v. £). des Standes von Ende März auf 64 037 zurück, während im gleichen Zeitpunkt des Vorjahres von den Arbeitsämtern noch 113 120 Arbeitslose gezählt wurden. Die Zahl der Ende April bei den Arbeitsämtern gemel- deten 64 037 arbeitslosen Volksgenossen, unter denen sich 10 195 Frauen befanden, liegt nun­mehr bereits um rund 10 300 unter dem im vorjährigen Sommer erreichten Tiefstand.

Wie schon im Vormonat, war naturgemäß auch im April die Abnahme am größten in den Saison- Außenberufen, denen 8365 arbeitslose Volksgenossen zugewiesen werden konnten. Die Konjunktur- und sonstigen Gruppen nahmen jedoch ebenfalls in be­trächtlichem Umfange Neueinstellungen vor, und

zwar kamen rund 5200 Arbeitslose in diesen Grup­pen in Arbeit. Davon entfielen auf das Metallge­werbe rund 700, auf die Gruppe Holz- und Schnitz­stoffgewerbe rund 800, auf das Bekleidungsgewerbe rund 440 und auf die Gruppe Gast- und Schank­wirtschaftsgewerbe, die mit einem starken Bedarf an Kräften für die beginnende Kur- und Badesaison hervortrat, rund 390 Arbeitslose. Die Zahl der ar­beitslosen Angestellten ging um 180 zurück.

Die Arbeitslosigkeit in den einzelnen Arbeits­amtsbezirken, insbesondere in den ländlichen, ist nunmehr auf einen seit langem nicht erreich­ten niedrigen Stand herabgedrückt worden: so zählte das Arbeitsamt Korbach Ende April in seinem Bezirk nur noch 55, das Arbeitsamt Dil­lenburg 300, Wehlar 374, Marburg 606, Hers­feld 609, Fulda 786 Arbeitslose.

Die Zahl der von der Reichsastalt Unterstützten ging im Monat April von 49 054 auf 36 936, das ist um 12118 Hauptunterstützungsempfänger, zu­rück. Anerkannte Wohlfahrtserwerbslose wurden Ende April von den Arbeitsämtern 11 809 gezählt, das sind 951 weniger als Ende März dieses Jahres. Bei Notstandsarbeiten wurden 6151 Volksgenossen beschäftigt gegenüber 7220 am 31. März 1937.

in der Weltanschauung gibt der Hochschule des Dritten Reiches ihr besonderes Gepräge und ihre besondere Aufgabe.

Nationalsozialistische Weltanschauung ist nichts Fremdes, nichts Erlerntes, sondern die Sprache unseres Blutes, das uns allen gemein ist. Der Stu­dent an der hohen Schule, der jugendliche Kämpfer ist der reinste Bekenner dieser Sprache. Die Auf­gabe der Hochschule des Dritten Reiches ist, die Stätte zu sein, an der am reinsten und klarsten un­serer nationalsozialistischen Weltanschauung gelebt wird. Eine schwere, aber für den deutschen Men­schen die schönste Aufgabe; sie kann nicht von einem, sie kann nicht von wenigen, sie kann nur von der ganzen Hochschule erfüllt werden.

Alle die vielen Wege von ehemals führen auf eine gerade, sonnenbelichtete Straße, auf der ein Volk hinten einem einzigen Banner marschiert, des­sen Träger Deutschlands Jugend ist. In der vor­dersten Reihe sehen wir das gläubige Gesicht des deutschen Studenten.

Damit dieses Werk ganz gelingt, hat unser Füh­rer die Studenten-Kamvfhilfe geschaffen. Das ist der Hochschulblock, in dem sich Alt- und Jungakademiker in dem Bekenntnis zur nationalsozialistischen Welt­anschauung die Hand reichen. Das in der NS- Studentenkampfhilfe geeinte deutsche Akademiker- tum ist das Rückgrat in dem' Kampf um die Hoch­burg der nationalsozialistischen Weltanschauung und ist zugleich die Form, in der diese Aufgabe ihre Erfüllung findet. Diejenige Hochschule, die diese Aufgabe nicht erkennen sollte, hat in unserem na­tionalsozialistischen Deutschland keine innere Da­seinsberechtigung mehr.

NS .Studentenkampfhilfe

Altherrenbund der deutschen Studenten.

Amtes Siudenienkampfhilfe der Gießener Siudenienführung

Von Dr. Herrmann, Lener des

Mit dem Sommer-Semester 1937 beginnt an den deutschen Hochschulen, insbesondere an unserer Hoch­schule, ganz im Stillen sich ein gewaltiger Umbau­prozeß zu vollziehen.

Als im vergangenen Jahrhundert die Sehnsucht nach einem einigen Deutschland erwachte, als hohe Ideale die stürmische Jugend zu trotzigen Beken- nern formte, da fanden sich viele Formen zur Ver­wirklichung dieser Ideen. Wir alle kennen die große Bedeutung, die den korporativen Verbänden in die­sem Ringen zukommt. Für diese Jugend war es da­mals genau so selbstverständlich, für die eigene Mannesehre, wie für Deutschlands Ehre mit ihrem

Leben einzustehen, wie es unsere Kämpfer für un­ser Drittes Reich getan haben und fernerhin jeder Deutsche tun wird. Für die Ehre als höchstes Gut des nordischen Menschen einzustehen, ist eine blut- gebundene Selbstverständlichkeit unseres Volkes.

Was einst Wunschtraum des deutschen Volkes war und von wenigen als Lebenshaltung geübt wurde, ist heute durch das völkische Erwachen Besitz des ganzen Volkes. Weil das völkische Lebensgefühl im­mer wieder an den deutschen Hochschulen erlebt wurde, darum ist Deutschland stolz auf die Ver­gangenheit seiner hohen Schulen. Um was damals gerungen wurde, ist heute Wirklichkeit. Die Einheit

Die erste Großkundgebung der NS.-Studenten- kampfhilfe findet am heutigen Donnerstag, 13. Mai, 20 Uhr, im Kongreßsaal des Deutschen Museums in München statt. Außer den Führern des Altakade- mikertums nehmen an der Veranstaltung die Gau- studentenführer und die örtlichen Studentenführer teil. Es sprechen: Gauleiter Wagner, der Leiter der NS.-Studentenkampfhilfe, und Reichsstudenten­führer Dr. Scheel. Die Rede des Reichsstudenten­führers wird nach den Abendnachrichten (etwa 2-2.20 Uhr) von den Reichssendern München, Ber­lin, Königsberg und Frankfurt a. M. übertragen.

Kreis Alsfeld.

-L Groß-Felda, 12. Mai. In unserer Ge­meinde wurden 1000Maulbeer st räucher an- gepflanzt, um so die Vorbereitungen für eine Sei­denraupenzucht zu treffen, die im Rahmen des Vier­jahresplanes auch hier in Angriff genommen wer­den soll.

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