Ausgabe 
13.5.1937
 
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Salzbäder empfohlen, sowohl als Voll- roie | auch als Teilbad. Für ein Gesichtsbad nehme man drei Eßlöffel Salz auf eine Schüssel kaltes Wasser.

Die Sommersprossen, die für Frauen mit besonders zarter Haut eine unerwünschte Beigabe des Sommers sind, sind möglichst nicht erst nach ihrem Auftreten zu bekämpfen, sondern durch Vor­beugen am Entstehen zu verhindern. Vor allem ist es nölig, sich nicht den Strahlen der Frühlingssonne auszusetzen, die viel gefährlicher find, als die Sommersonne. Zeigen sich trotz aller Vorsicht die ersten braunen Pünktchen, sind zu ihrer Beseitigung oder doch Abschwächung pflanzliche Säfte ost sehr wirksam. Sehr zu empfehlen ist die Anwendung frischen G u r k e n s a f t s , der eine bleichende Wir- tung hat. Täglich zweimal Aufschläge auf die be­troffenen Stellen, die etwa eine halbe Stunde liegen müssen, hilft besonders, wenn man das Mittel frühzeitig anwendet. Auch frischer Zitronen­saft, mit einem Wattebausch aufgetupft, ist von bleichender Wirkung. Hinterher muß die Haut mit einer fetthaltigen Krem eingerieben werden. Nimmt man Zitronensäure, ist sie zu verdünnen; auf ein Teil Zitronensäure 20 Teile Wasser.

Albanien

als politischer Faktor.

Von unserem ch.-Miiarbeiier.

Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!

Tirana, im Mai 1937.

Der Besuch des italienischen Außenministers Graf C i a n o in der albanischen Hauptstadt Tirana, der Ende April stattgefunden hat, lenkt wieder ein­mal die Aufmerksamkeit auf diesen Balkanftaat, der zwar seiner Größe und Bevölkerungszahl nach der kleinste überhaupt in Europa ist, dem aber dank feiner geographischen Lage trotzdem eine nicht zu unterschätzende politische Bedeutung zu- kommt. Betrachtet man die politische Entwicklung Albaniens in den Jahren der Nachkriegszeit, so zeigt sich die auffallende Tatsache, daß immer wieder von den verschiedensten Seiten der Versuch gemacht worden ist, gerade Albanien als Stützpunkt für ganz bestimmte politische Bestrebungen zu benutzen.

Es war vor nunmehr 13 Jahren, im Jahre 1924, da versuchte zuerst der Bolschewismus sich Albaniens zu bemächtigen und es als Stützpunkt für eine allmähliche Bolfchewisierung des ganzen Balkans zu benutzen. Da zu jener Zeit die kroa­tische Frage im benachbarten Jugoslawien kri­senhafte Formen angenommen hatte und da auch anderwärts im Südostraum gerade die Natio­nalitätenfrage und ihre unbefriedigende Regelung Spannungen hatte entstehen lassen, so versuchte sich die bolschewistische Propaganda geschickt zu tarnen, indem sie in Albanien unter dem SchlagwortSchutz den unterdrückten Nationen" zu arbeiten versuchte. In Albanien selbst waren damals noch die Verhält­nisse ziemlich ungeklärt. Auf der einen Seite sym­pathisierten im Norden des Landes die katholischen Stämme mit dem benachbarten Jugoslawien, wofür T.an sich angeblich auch in Belgrad stark in­teressierte und im Süden war Griechenland besonders an der Minderheitenfrage stark inter­essiert, während von jenseits der Adria Italien Einfluß zu nehmen versuchte, Albanien als Brücken­kopf für seine Balkanpolitik zu gewinnen.

Diese starken Spannungen machte sich nun der im Solde Moskaus stehende Fan Noli zunutze und bildete ein ihm ergebenes Kabinett, natürlich auf dem Wege über eine Revolte. Fan Noli hatte sich vorher der Unterstützung Moskaus versichert, das ihm seinerseits Geld und Waffen versprach, wenn Fan Noli, der sich zum Befreier der unterdrückten Nationen machen wollte, bereit wäre, Albanien zum Aufmarschgebiet des Bolschewismus zur Eroberung des Balkans werden zu lassen. Ein Vertrauter Fan Nolis wurde damals nach Moskau als Gesandter Albaniens geschickt, während Sowjetrußland seiner­seits den Generalstabsoberst Krakowecki mit einem Stab von mehr als dreißig Mitarbeitern als Gesandten nach Tirana schickte. Dieser Mann war es, der damals in Albanien Banden organisierte, die oft über die Grenze gingen und in Jugoslawien Attentate verübten, durch die die bestehenden Span­nungen nur weiter verschärft werden sollten in der Hoffnung, daß auf diese Weise Unruhen Zustande­kommen könnten, die durch bolschewistische Propa­gandisten geschürt, sich über den ganzen Balkan verbreiten sollten. Nur dem raschen und energischen Eingreifen des damals noch jugendlichen Ahmed Z o g u, der im Dezember 1924 als Befreier Alba­niens in Tirana einzog, ist es zu danken, daß jene bolschewistischen Pläne unausgeführt blieben und daß Albanien, aber auch der übrige Balkan, von ern­steren Wirren verschont blieb.

Später war es bas faschistische Italien, das Albanien ausersehen hatte als Stützpunkt für feine politischen Pläne. Natürlich waren Zielsetzungen und Methoden grundsätzlich anders. Die italienische Politik wollte ja weder Albanien noch den übrigen Balkan in Unruhen stürzen, es wollte auch nieman­den unterjochen und unterdrücken. Für Italien galt es damals nur, ein Gegengewicht zu schaffen gegen d i e französische Bündnispoli­tik, die Frankreichs Hegemonie im Südoften ver­ewigen sollte. Gleichzeitig war aber Italien bestrebt, die Entwicklung Albaniens auf allen Ge­bieten zu fördern. So wurden gute Straßen gebaut', die das ganze Land durchziehen, es wurden Flug­verbindungen eingerichtet, durch die Albanien die bis dahin völlig fehlenden Verbindungen mit dem übrigen Europa erhielt und es wurde auch eine wirtschaftliche Zusammenarbeit in die Wege ge­leitet, die es dem völlig kapitalarmen Lande er­möglichte, die notwendigsten Arbeiten und Maß­nahmen für eine Europäisierung des Landes durch­zuführen.

Es war daher nicht verwunderlich, wenn Albanien diese Mitwirkung Italiens an feinen Aufbaubestre­bungen gern sah, und wenn es Wert darauf legte, diese Beziehungen auch durch den Abschluß for­meller Freundschaftsverträge zu unterbauen. Daß dabei Albanien mit offenen Augen darüber wachte, daß seine nationalen Interessen unbe­dingt gewahrt blieben, das zeigte sich vor einigen wahren, als Italien den Versuch machte, in den fruchtbarsten Gebieten des Landes italienische Bauern anzusiedeln. In diesen Bestrebungen erblickte Alba­nien eine Gefährdung der Entwicklungsmöglichkeiten feiner eigenen Bevölkerung, und fo widersetzte es fick ienen italienischen Versuchen, was zu einer zeit­weiligen Entfremdung zwischen Tirana und Rom führte. Doch wurden diese Meinungsverschiedenheiten rasch überwunden, und so konnte Italien seine Poli­tik der Zusammenarbeit mit Albanien bald wieder reibungslos durchführen.

In der Zeit der Spannungen im Mittelmeer­raum während des abesjinischen Krie­ges zeigte es sich, von welch großer Bedeutung

Albaniens Freundschaft für Italien war. Denn der Ausbau des südalbanischen Hafens Valona und die Befestigung der vor Valona gelegenen Fel- eninsel Sasseno gab Italien die Möglichkeit, die das Mittelmeer mit der Adria verbindende Straße von Otranto abzusperren, wodurch seine Aktionsfähigkeit gegenüber einem etwaigen Gegner im Mittelmeer gewaltig gestärkt und ver­größert wurde. In diesen kritischen Zeiten zeigte ich die ganze große Bedeutung Albaniens als po­litischer Faktor. Hatte seinerzeit Moskau erkannt, daß Albanien der bestgeeignete Ausgangspunkt für das Vortragen einer bolschewistischen Aktion auf dem ganzen Balkan war, so sah man in Rom die Bedeutung Albaniens zuerst in seiner Lage als Brückenkopf für die Verankerung einer Bünd­nispolitik auf dem Balkan und später in der Zeit der Spannungen im Mittelmeer in seiner Eigen­schaft als zweiter Torflügel für die Ab­sperrung der Adria. Deutlich zeigen diese Tatsachen, daß Albanien, wenn es auch räumlich und bevölke­rungsmäßig nur ein kleines Land ist, doch durch seine geographische Lage zu einem politischen Fak­tor von allergrößter Wichtigkeit wird.

In der letzten Zeit nun, die eine fo weitreichende politische Neuentwicklung auf dem Balkan Über­haupt brachte, hat auch für Albanien ein neuer Ab­schnitt seiner politischen Entwicklung begonnen. War früher das Verhältnis Albaniens sowohl zu I u - goslawien als auch zu Griechenland zeit­weise ein äußerst gespanntes, was eben nicht zuletzt auf die Auswertung seiner geopolitischen Lage durch andere politische Kräfte zurückzuführen war, so hat vor allem das jüngfte Abkommen zwi­schen Belgrad und Rom auch auf das Ver­hältnis Albaniens zu feinem Nachbarn starken Ein­fluß ausgeübt. Dies kam deutlich zum Ausdruck in den verschiedenen politischen Erklärungen des

kürzlich neu gewählten albanischen Parla­mentes. So antwortete das Parlament auf die Thronrede des Königs Ahmed Zogu besonders zu den Ausführungen des Königs über die Außen­politik, wonäch die herzlichen und freundschaftlichen Beziehungen zu den Nachbarstaaten das Hauptziel der albanischen Politik seien. Hier ist also nicht nur von Italien die Rede, sondern in gleichem freundschaftlichem Tone auch von den übrigen Nach­barn, also von Jugoslawien und von Grie­chenland.

In diesem Zusammenhang verdient auch noch ein anderes Ereignis der albanischen Politik Be­achtung, nämlich die soeben vom Kongreß der orthodoxen Kirchen der Balkanstaaten be­schlossene Anerkennung der Selbständigkeit der orthodoxen Kirche Albaniens. Zwar hatte die orthodoxe Kirche Albaniens schon vor fünfzehn Jahren ihre Selbständigkeit erklärt, doch war dieser Beschluß vom Qekumenischen Patriarchat bisher nicht anerkannt worden. Nunmehr erhält auch die albanische als letzte Landeskirche auf dem Balkan ihre Selbständigkeit. Für Albanien bedeutet dies grundsätzlich die Anerkennung der Gleichberechtigung auch auf kirchenpolitischem Gebiet und damit die Beseitigung eines weiteren Spannungsmomentes, das sich bei manchen Gelegenheiten in der Ver­gangenheit fühlbar gemacht hatte.

Wenn nun der italienische Außenminister Graf C i a n o die albanische Hauptstadt besuchte, so kam er als Freund zu einem in jeder Beziehung gleichberechtigten und selbständigen Staate, zu einem Staat, der kraft feiner geographischen Lage und kraft feiner guten Beziehungen zu seinen Nach­barn nicht mehr bloß Brückenkopf ist, sondern vielmehr Brücke und Bindeglied von der apenni- nischen hinüber zur Balkanhalbinsel.

Schach-Ecke.

Bearbeitet von K. Helling.

Eine Mattaufgabe.

8

5

8

Die abgebildete Stellung entstand in einer Simul­tanpartie H. Bogoljubow. Schwarz hat eine aus­gezeichnete Angriffsstellung und kann in wenigen Zügen mattsetzen.

Was zieht Schwarz am stärksten?

Gegen Dame und König.

8

8

6

6

3

2

2

«

b e f g h

Die abgebildete Stellung entstand in einer Partie Petrow Pirc beim Kampf Lettland Jugo­slawien in München. Schwarz hat sich eine be­herrschende Figurenstellung aufgebaut und ist jetzt in der Lage, diesen Stellungsvorteil auf elegante Art in Materialvorteil umzuwerten.

Was zieht Schwarz am stärksten?

Lösung der SchachaufgabeEine ZTlaftfombination.

Weiß: Kgl, De7, Tc5, Tg3, Ba3, b2, 12, g2, h5 (9). Schwarz: KH8, Dd4, Td8, Le4, Ba6, b5, e6, f7, h7 (9).

1. Tc5e5. Weiß droht Df6 matt. Nach 1. ... Dd4Xe5 käme 2. De7Xd8 matt, und auch 1. ...

Td8-^g8 würde das Matt mit 2. Df6+ Tg7. 3. DXg7 nur wenig verzögern. Nach dem Deckungszug 1. ... Le4g6 würde Weiß mit Df6+ nebst h5Xg6 einen ganzen Turm mehr behalten und leicht gewinnen.

Lösung der SchachaufgabeEin Scheinopfer".

Weiß: Kbl, Df2, Tdl, Tel, Lh5, Ba2, b2, c2, g4, H2 (10). Schwarz: Ke8, Dg5, Td5, Th8, Le7, Ba6, b5, d6, f7, f6, h6 (11).

1. TelXe7 + , Ke8Xe7. 2. Df2a7+, Ke7d8. (Nach Ke6 oder Ke8 käme die vernichtende Fort­setzung DXf7 + .) 3. Da7-b8+, Kd8-d7. 4. Db8 b7+, Kd7d8. 5. TdlXdS, und Weiß hat bei fortdauerndem Angriff eine Figur gewonnen.

Die Narrenkappe.

Schwieriger Fall.

Folgendes Drama hat sich vor vielen fangen Jahren in einem schlesischen Dorf abgespielt:

Ein stark angeheiterter Mann schlug im Dorf­kruge Krach und wurde kurzerhand vom Wirt auf die Straße geworfen. Dabei verletzte der Mann sich am Kopf.

Deswegen fand vor Gericht ein Termin statt.

Warum", fragte der Amtsrichter,wandten Sie sich denn nicht, um den Betrunkenen aus Ihrem Lokal zu entfernen, an den Ortsschulzen?"

Das bin ich selbst", sagte der Wirt.

Dann hätten Sie den Gemeindepolizisten holen lassen müssen ..."

Das ging auch nicht, Herr Amtsrichter das war der Betrunkene."

Die Schwierigkeit.

Herr Doktor", sagte der Patient,ich leibe an einem merkwürdigen Schmerz. Wenn ich mich vor­wärts beuge, meine Arme ausstrecke und dann eine halbkreisförmige Bewegung mit ihnen aus­führe, fühle ich jedesmal einen scharfen Stich an meiner linken Schulter."Ja, aber", sagte der Arzt verwundert,warum in aller Well machen Sie denn solche Bewegungen?" Der Patient sah ihn nachdenklich an:Herr Doktor", meinte er,wenn Sie eine andere Art wissen, wie ich in meinen Mantel hineinkommen soll, dann sagen Sie mir es bitte."

Der Spiegel im Urwald.

Ein afrikanischer Eingeborener fand eines Tages ein Stückchen Spiegel. Er hob ihn auf, blickte hinein und murmelte bestürzt:Mein armer toter Vater!" Er nahm die Seltenheit mit nach Hause, versteckte sie in einem Winkel seiner Hütte und schaute täglich hinein, indem er vor sich hinmur­melte. Sein seltsames Gebahren erregte schließlich den Verdacht seines Weibes. Eines Tages durch­suchte sie den Winkel und fand den Spiegel. Sie blickte hinein, wurde sehr zornig und rief:Also das ist bas häßliche Frauenzimmer, hinter dem er jetzt her ist."

G.Jl.'fpOTt

fiunb um die Anlagen."

Großstaffeltag am 23. Mai.

Die Ortsgruppe Gießen des DRL. führt auf An­ordnung des Gaues XII des DRL. am Sonntag, 2 3. Mai, zur Werbung für die Leibesübungen und den sportlichen Wettkampfgedanken einen Groß- ftnffellauf durch.

Wie im vorigen Jahre, so soll auch in diesem Jahr der Groß st affellaufRund um die Anlagen" in Gießen zu einer machtvollen Kund­gebung für den Gedanken der körperlichen Ertüch­tigung im deutschen Volke werden.

Alle Turn- und Sportvereine, sowie Universität, Wehrmacht, SA., SS., NSKK., Marine-SA., Ar­beitsdienst, Luftsportverband und HI. sind aufge­fordert, zu diesem Lauf Mannschaften zu melden. Es wird in folgenden Klassen gelaufen:

Hauptk 1 asfe A (offen für Männer der rasen- sporttreibenden Turn-, und Sportvereine und Uni­versität): Etwa 3000 Meter, 10 Läufer; Strecken­aufteilung: 200, 200, 400, 1000, 400, 200, 200, 200, 100, 100 Meter.

Klasse B (offen für Männer für die übrigen Reichsbundvereine, z. B. Schützenverein, Skiklub, RuderklubHassia", die Radfahrervereine usw.): Etwa 3000 Meter, 10 Läufer; Streckenausteilung wie Klasse A.

Sonderklasse für Formationen (Wehr­macht, SA., SS., NSKK., Marine-SA., Arbeits­dienst, Luftsportverband, HI.): etwa 3000 Meter, 10 Läufer; Streckenaufteilung wie Klasse A.

Jugendklasse (offen für männliche Jugend, Jahrgang 1919 und jünger): Etwa 3000 Meter, 15 Läufer; Streckenaufteilung: 100, 100, 100, 100, 200, 200, 1000, 400, 200, 100, 100, 100, 100, 100, 100 Meter.

Frauenklasse (offen auch für die weibliche Jugend): Etwa 1000 Meter, 10 Läuferinnen; Streckenaufteilung 10X100 Meter.

Der Start für alle Klassen, außer der Frauen­klasse, befinden sich an der Straßenecke Hitlerwall- Gartenstraße, der der Frauenklasse ist an der städti­schen Waage im Horst-Wessel-Wall. Ziel am Stadt­theater.

Die Durchführung des Staffellaufes erfolgt nach folgendem Zeitplan: 11 Uhr Start der Frauenklasse; 11.15 Uhr: Start der Jugendklasse; 11.30 Uhr: Start der Sonderklasse für Formationen; 11.45 Uhr: Start der Klasse B; 12 Uhr: Start der Klasse A.

Für die 1. Sieger jeder Klasse wird eine Er­innerungsurkunde ausgegeben. Außerdem kommen für die Klassen A, B und Sonderklasse für Forma­

tionen Wanderpreise zum Austrag. Die Wander­preise müssen dreimal hintereinander aber fünfmal außer der Reihe gewonnen werden, ehe sie in den endgültigen Besitz der Vereine übergehen.

Abschluß und Ausklang bildet ein gemeinsamer Aufmarsch aller Staffelmannschaften im Anschluß an den letzten Lauf vor dem Stadttheater.

Sünf Tore in Echwein'urt.

Manchester City schlägt deutsche Auswahl 3:2 (2:2).

Das mit 18 000 Zuschauern ausoerkauste Willy- Sachs-Stadion in Schweinfurt war am Mittwoch der Schauplatz des dritten Spieles zwischen der eng­lischen Meistermannschaft von Manchester City und einer deutschen Auswahl. Nch den beiden unentschie­denen Ergebnissen in Duisburg (0:0) und Wuppertal (1:1) kamen die Briten am Mittwoch in Schweinfurt mit 3:2 (2:2) zu ihrem ersten und verdienten Sieg.

öte BezirksNaste

am kommenden Sonntag.

Burg Bissenberg.

Arn ersten Feiertag fjnbet in der Bezirks klasse nur eine Begegnung start. Da die Burger auf eige­nem Platze geschlagen sein wollen, so müßten sich diesmal die Bissenberger besser anlassen, als in den letzten Spielen. '

Aufstiegspiele zur Bezirksklasse.

Niedergirmes Steinberg.

Heuchelheim Offenbach.

Die Teutonen von Watzenborn-Steinberg haben am Sonntag wieder einen schweren Gang. Nieder­girmes tritt in stärkster Aufstellung an, und da sie auch noch bas Spiel auf eigenem Platze haben, so wird Steinberg nicht drum herum kommen, am kommenden Sonntag ihre zwei ersten Verlustpunkte zu buchen.

Die Heuchelheimer haben bis jetzt keinen Punkt erobern und werden sicher am (Sonntag gegen Offenbach ihren ersten Sieg verzeichnen können, zu­mal sie auf eigenem Platze bas Spiel bestreiten.

Fußballklub 1926 Großeu-Buseck.

GroßeN'Buseck I Klein-Linden I 3:3 (2:2).

Am Sonntag standen sich diese Mannschaften in Großen-Buseck zum fälligen Rückspiel gegenüber. Die Gäste stellten eine kampfkräftige und schnelle Mannschaft, deren Hauptstärke die Hintermannschaft war. Die Mannschaft spielte einen soliden Fußball und zeigte schönes Zusammenspiel, doch fehlte es dem Sturm an der letzten Entschlossenheit, um zu Erfolgen zu kommen. Einzig der Linksaußen über­ragte seine Nebenmänner und konnte wiederholt gefährlich werden. Die Einheimischen, in der ersten Halbzeit mit nur zehn Mann, mußten Ersatz für zwei der besten Spieler einstellen und waren nicht in bester Verfassung. Die einzelnen Spieler gaben wohl ihr Bestes, doch vermißte man im Spiel den Zusammenhang. So kam es zu keinen einheitlichen Aktionen, und nur durch schöne Einzelleistungen konnte ein Unentschieden erzielt werden.

Gportamt »Kraft durch Freude^.

Heute folgende Kurse:

Leichtathletik, llnioerfitäts - Sportplatz am Kugelberg (für Männer und Frauen gemeinsam), 19.15 bis 20.45 Uhr.

Fröhliche Gymnastik und Spiele, Lyzeum, Dammstraße 26, 20 bis 21 Uhr.

Reiten, llnioerfitäts - Reitinftitut, Brandplatz, 21 bis 22 Uhr.

Tennis, Tennisplätze am Schützenhaus (für Männer und Frauen gemeinsam), 18 bis 19 und 19 bis 20 Uhr.

Allgemeine Körperschule, Universitäts- Sportplatz am Kugelberg (Betriebs - Sportkursus Heeresbauamt), 17 bis 18.30 Uhr.

Kirche und Schule.

Dienstnachrichten der Evang. Landeskirche Nassau-Hessen.

Epnh. Ernannt wurden mit Wirkung vom 1. Mai 1937 ab: Der Pfarramtskandidat Helmut Kaiser aus Kamberg (Nassau) zum Pfarrvikar in Michel­bach, Dekanat Bad Schmalbach; der Pfarramts- kandidat Julius Gebhard aus Mainz zum Pfarr- oerwalter der Pfarrei Essenheim bei Mainz; der Pfarramtskandidat Karl Baumann aus Darmstadt zum Pfarrverwalter der zweiten Pfarrei Reichels­heim bei Groß-Umstadt; der Pfarramtskandidat Erich Brückmann aus Ermenrod bei Alsfeld 3um Pfarrverwalter der Pfarrei Meiches bei Als­feld; der Pfarrverwalter Heinrich Nagel zu Mei­ches zum Pfarrverwalter der Pfarrei Kriegsheim bei Worms; der Pfarramtskandidat Willi Pfeif» f e r aus Ortenberg zum Pfarrvikar in Bingenheim. Dekanat Hungen; der Pfarramtskandidat Karl Philipp aus Steinberg bei Gießen zum Pfarr­vikar in Wimpfen; der Pfarramtskandidat Hermann Stoppler aus Ennerich (Oberlahnkreis) zum Pfarrverwalter der Pfarrei Burg-Gräfenvde, Deka­nat Friedberg; der Pfarrer Richard Zimmer zu Dauernheim, Dekanat Büdingen, zum Pfarrer der Pfarrei Beienheim, Dekanat Friedberg.

JiunOfunfprogramm.

Freilag, 14. Mai.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause (7): Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 10: Schulfunk. 11: Mutter spielt und turnt mit dem Kind. 11.15: Hausfrau, hör zu! 11.45: Deutsche Scholle. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). Offene Stellen. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Dem Opern­freund. 15.15: Volk und Wirtschaft. 15.30: Marsch auf Madrid. 15.45: Aus alten Handwerkerstuben. 16: Konzert. 17: Unterhaltungskonzert. 17.40: Der Arzt hat das Wort! Schnupfen und feine Folgekrankheiten. 18: Musik zum Feierabend. 19: Abendlicher Lieder­reigen. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Unterhaltungsmusik. 21:Der Etappenhase". 22: Nachrichten (auch aus dem Sende­bezirk). 22.30: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Samstag, 15. Mai.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause (7): Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäder­konzert.. 11.15: Hausfrau, hör zu! 11.40: Gaunach­richten. 11.50: Deutsche Scholle. 12:Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). Offene Stellen. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Musikalische Rückantworten Wunschkonzert. 15.15: Volk und Wirtschaft. 15.30: Singend wollen wir mar­schieren ... 16: Froher Funk für alt und jung. 18: Sportschau. 18.30: Militärkonzert. 19.30: Der Zeit­funk bringt die Wochenschau. 20: Nachrichten. 20.10: Weißt du noch? 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.30: Tanzmusik zum späten Abend. 24 bis 2: Nachtkonzert.