Ausgabe 
13.4.1937
 
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Langanhaltende stürmische Beifallskundgebungen

hinFrankenburger Wür dum bringt die erste Aufführung Nourn!) undRothschild sieg

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- -®tr ölucklich in dem Gefühl, daß wir heute folgten, mit dem LiedeVorwärts, vorwärts" schloß m Deutschland besitzen, was kein anderes Land der die eindrucksvolle Kundgebung.

Welt sein eigen nennt, nämlich eine Jugendorgani- Janon, die sich verbunden weiß in Ziel und Auf- aabe mit allen älteren Schichten unseres Volkes. Die HI. ist der Ausdruck eines f r e i w i l l i - genEinsatzwillens der jungen Gene­ration, und solange dieses Fühlen in der Ju- genö lebendig ist, wird sie immer eine Bewegung bleiben, wird sie niemals erstarren können.

Wir werden uns, rief Baldur v. Schirach aus, auch in der Zukunft nicht ändern, meine Kameraden und Kameradinnen, und die Hitler- Jugend wird das bleiben, auch in aller Zu­kunft, was sie ist: eine aus der Jugend geborene und von der Jugend geführte Jugendgemein­schaft, Treuhänder der ihr anvertrauten Jugend, ' Treuhänder der Elternschaft, Treuhänder des ganzen Volkes in der jungen Generation. Die deutsche Jugend hat sich von Anfang die Auf­gabe gestellt, das ganze junge Deutschland in seinem ganzen großartigen Leben zu führen und dieses jugendliche Leben nach national­sozialistischen Gesichtspunkten zu gestalten.

Die kulturelle Sendung der deutschen Jugend

Baldur von Schirach spricht auf der Bochumer Theaterwoche der HL.

werden bestimmt zu keiner Handlung schreiten, die Europa in zwei Blöcke teilt. Es sei notwendig, daß England, während es in einem beispiellos fen Maße aufrüste, sich in seinen Anschau­ungen Vernunft und Ausgeglichenheit erhalte, daß es das Säbelrasseln und Provozieren bleiben lasse, und daß es stets an seine Verantwor­tung als Volk denke, wonach es andern helfen müsse, eher in Vorstellungen der Zusammenarbeit als in solcher Gegnerschaft zu denken. Dem britischen Tem­perament läge es fern, sorgfältig ausgearbeitete und detaillierte Pläne für die unmittelbare Zukunft auszuarbeiten. Niemand könne eine Politik für jede Eventualität in einer sich schnell ändernden Welt ausarbeiten. Man könne nur d i e Grundsätze der Politik festleaen und nicht die Einzelheiten.

Es könne gute Beziehungen zwischen den Ländern nur geben, wenn diese nicht nur ihre eigenen Rechte in Rechnung stellten, sondern auch die Rechte der anderen. Man werde diese Rechte nur in Rechnung stellen, wenn man sie verstehe. Einer der schlimmsten Feinde der Verständigung sei aber die Art von Propaganda, die durch eine'ständige Wie­derholung versuche, eine halbe Wahrheit in die ganze Wahrheit zu verdrehen. Es sei' irreführend, wenn man nur Schlechtes bei den Diktaturen sehe oder wenn die letzteren nur ein brennend rotes Fanal erblickten, sobald das Wort Demokratie genannt werde. Es werde kein Vertrauen auf den Frieden geben, falls nicht die Lehre des Leben und Leben lassens, die Nichteinmischung in die Angelegenheiten der anderen nicht nur gepre­digt, sondern auch praktisch befolgt werde. Die Völker sollten die Idee aufgeben, daß sie nach einer pax Germanica, einer pax Gallica, einer pax Italica, ja auch nach einer pax Britannica streben sollten. Der einzig sichere Friede sei nicht der nationale Friede, sondern ein internatio­naler Friede, zu dem jedes Volk seinen Bei­trag leiste, weil es anerkenne, daß darin sein eige­nes dauerhaftes Interesse liege. Der erste und wichtigste Schritt eines internationalen Friedens und einer internationalen Ordnung bestehe darin, daß die Völker Europas es einander überließen, d i e eigenen nationalen Lösungen a u f ihre eigene 21 r t 5U finden. Eine solche Politik der Selbstbeschränkung werde in Kürze eine inter­nationale Atmosphäre schaffen, in der eine echte Zusammenarbeit entstehen könnte.

Aus aller Wett.

Ein Laslaulo mit Arbeitern verunglückt.

Auf der Reichsstraße NetphenSiegen-Wei­denau ereignete sich ein Verkehrsunglück. Ein Lastkraftwagen, der mit etwa zwanzig in der Siegener Gegend bei Meliorationen und Wege­bauten tätigen Arbeitern aus Bochum besetzt war, wurde von einem von Siegen kommenden Lastkraft­wagen gestreift. Die linke Seite des ersten Wagen wurde aufgerissen, wobei zwölf der Insassen Der- Setzungen davontrugen. Von vier Schwerverletz­ten ist einer inzwischen geworben. Das Unglück trug sich in einer Kurve zu, in dem Augenblick? als der Siegener Lastkraftwagen einen Radfahrer über­holen wollte. Die Ermittlungen zur Klärung der Schuldfrage sind noch nicht abgeschlossen.

Acht Tote bei einem Zusammenstoß italienischer Bomber.

In der Nähe von Forili sind zwei italenische Bomber bei einem Gruppenflug zusammenge- stoßen u n d a b g e st ü r z t. Die Besatzung beider Flugzeuge, bestehend aus je zwei Fliegern, einem Funker und einem Mechaniker, also insgesamt acht Personen, konnten bei der geringen Flughöhe von dem Fallschirm nicht mehr Gebrauch machen und fanden den Tod.

Schwerer Sturm an der koreanischen Küste fordert zahlreiche Opfer.

Bei einem schweren Sturm an der koreanischen Küste sind zehn Fischerboote gekentert. 16 Fi­scher sind ertrunken, 61 werden noch vermißt. Auch von ihnen fürchtet man, daß sie ein Opfer des Sturmes geworden sind.

3u den Reichstheatertagen der HL. vom 11. bis 18. April.

Don Erich Langenbucher.

Nach einer Seefahrt an Bord der Dampferjacht ,.Kyma" durch die Bucht von Korinth mit den Gip­fln des schneebedeckten Parmaß im Hintergrund, dann durch den Kanal von Korinth und den Sa- ronischen Meerbusen entlang den vielen Inseln lan­dete Reichsminister Rust in Nauplia. Von hier aus erfolgt die Besichtigung von Epidauros mit seinem berühmten Asklepios-Tempel und der Altertümer von Tiryns und Mykene.

Kunst und Wissenschaft.

Deutschlands Röntgenärzte tagen in Breslau.

Unter starker Teilnahme von Fachärzten aus dem Auslande haben sich zahlreiche Mitglieder der Reichsgesellschaft der deutschen Röntgenärzte zur 28. Tagung der Deutschen Röntgen-Ge­sellschaft in Breslau eingefunden, um mit den neuesten Fortschritten und Errungenschaften der Röntgenologie, auch in einer Ausstellung mit den technischen Fortschritten im Apparatebau ver­traut gemacht zu werden.

Der Leiter der Gesellschaft, Prof. Dr. Frik- Berlin, hob in seiner Eröffnungsansprache hervor, die Deutsche Röntgen-Gesellschaft habe immer größ­ten Wert auf die Pflege der wissenschaftlichen Be­ziehungen zu den übrigen Staaten gelegt in der Erkenntnis, daß die Wissenschaft Brücken über die politischen Grenzen schlage. Auch in dieser Hinsicht. glaube die Gesellschaft am Aufbauwerk des Füh­rers mitzuarbeiten. Wenn auch die Gesellschaft in» erster Linie eine Vereinigung von Röntgenärzten sei, so sei sie sich doch der Notwendigkeit der eng­sten Beziehungen zu den Physikern und Technikern auf dem Gebiete des Baues von Röntgenapparatu­ren bewußt. Die hervorragenden Leistungen auf diesem Gebiete würden durch die Ausstellung unter» Beweis gestellt. Prof. Dr. F r i k gab die Verleihung der Rieder-Medaille an Prof. Dr. Haenisch - Hamburg bekannt. Das wissenschaftliche Programm umfaßt die verschiedensten Gebiete der Kranken­untersuchung und Behandlung mit Röntgenstrahlen.

ßanönn, 12. April. (DNB.) Außenminister Eden sprach am Montag zum ersten Male seit der Parlamentspause in Liverpool. Die britische Regie­rung sei der Ansicht, daß das neue Abkommen der Ueberwachung der spanischen Gren­ze n , das in Kürze in Kraft treten werde, so wirk­sam gestaltet werden könne, daß die Entsendung ausländischer Freiwilliger und weiteren Kriegs­materials an beide Seiten beendet werde. Sollten von den zuständigen Beobachtern Berichte eintreffen, daß noch immer Verletzungen des Abkommens stattfänden und weitere ausländische Freiwillige einträfen, so würde das eine neue und g e - jährliche Lage herbeiführen, der man ent­schlossen do r beugen müsse. Es gebe 24 Millionen Gründe, warum Spanien sich niemals für lange Zeit durch den bewaffneten Druck oder den Ratschlag irgendeiner ausländischen Macht leiten lassen würde das seien die 24 Mil­lionen Spanier, die im heutigen Spanien leben. Es sei kaum vorstellbar, daß das spanische Volk besondere Dankbarkeit für diejenigen empfin­den werde, die spanische Volksgenossen getötet hätten. Wie 1914 hätten viele gedacht, daß der Kampf in Spanien nur kurze Zeit dauern würde. Jetzt wisse jedermann, daß ein Krieg von lan­ger Dauer den Ruin von Sieger und Besiegten bedeute. Werde dieses Wissen nicht den Frieden festigen?

Eden wandte sich dann der Tagung der Klei­nen Entente in Belgrad zu. Die Kleine En­tente habe erklärt, daß sie gegen jede A r t internationaler ideologischer Kon­flikte sei und sich keinem der Blocks an­schließen würde, die aus einem solchen Konflikt entstehen könnten. Hierzu sei zweifellos auch Großbritannien entschlossen. Das innere Regime unabhängiger Staaten müsse gegenseitig geachtet werden. Dieser Grundsatz beherrsche auch die britische Politik. Wenn man der britischen Po­litik in den letzten Krisen vorgeworfen habe, daß sie nicht fest genug gewesen sei ober daß ihre Poli­tik der Genauigkeit ermangelt habe und sich habe treiben lassen, so gehe eine solche Kritik an grund­sätzlichen Tatsachen vorbei. Man könne auswärtige Angelegenheiten nicht so führen, wie man möchte, sondern nur so, wie man könne. Wir wissen genau, daß ein falscher Schritt der britischen Regierung Folgen von äußerster Schwere haben kann. Wir

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Einen ihrer Höhepunkte erreichten die Reichs­theatertage der HI. in der Großkundgebung der Hitler-Jugend in Bochum mit der Ansprache des Reichsjugendführers Baldur v. Schirach, der selbst in seiner Rede auf das ThemaJugend und Theater" einging. Im Bochumer Stadt- theater war eine eindrucksvolle Aufführung von Schillers JugendwerkDie Räuber" vorausgegan- gen. Nach einem musikalischen Vorspiel kennzeich­nete Obergebietsführer Cer ff den Sinn der Kundgebung dahin, daß sie ein eindeutiges Be­kenntnis der deutschen Jugend zum Theater sei.

RejchsjiWMijhrer Valdur von Schirach

erinnerte an die Stunden, als er am 29. Januar

Au gusty (Bremen), den dritten Preis Bert Brenncke (Magdeburg). (Es kamen Preise von 1000 und je 400 RM. zur Verteilung.) Die beste KdF.-Preise - Kurzgeschichte schrieb: Willi Gutting (Sonderheim, Pfalz), als zweit- und drittbeste wurden die Kurzgeschichten von Alfred B e r g i e n (Essen) und Elfriede H a l c o u r (Wan­gen im Allgäu) gewertet. (Preise 300 und je 100 Reichsmark.) Für die beste KdF. - Reisege - schichte wurden ausgezeichnet: Werner Klähn (Berlin), Werner Respondek (Berlin) und Franz Kivelitz (Rheinland). (Preise 100 und je 50 RM.) Die schönsten KdF. - Reiseanekdoten erzählten: Walter Dach (Berlin), Mario Heil de Brentani (Berlin) und Alfred Quastenberg (Remscheid). (Preise 50 und je 20 RM.) Weitere Volksgenossen wurden mit zehn Norwegenreisen auf Schissen der K.dF.-Flotte beschenkt, ferner wurden noch wertvolle Bücher als Anerkennungspreise aus- gegeben.

Das Koaüitionsrecht der Arbeiter in denAereinigtenGtaaien.

Washington, 12. April. (DNB.) Das Bun- desobergericht bejahte die Frage, ob sich Arbeit­nehmer gewerkschaftlich organisieren dürfen und ob der Arbeitgeber gezwungen ist, mit den Betriebsmitgliedern zu verhandeln, die ihm von der Mehrheit der Belegschaft als ihre Vertreter genannt worden sind. Wo Belegschaftsmitglieder wegen ihrer Betätigung in Berufsorganisationen entlassen wurden, müssen sie wieder einge­stellt werden. 2Iuf Grund dieser Entscheidung kann der Präsident nun das Koalitionsgesetz durchführen, man nimmt an, daß dies zur Be­ruhigung der Lage in den Industriegebieten bei­tragen wird, weil damit den berufsmäßigen Streik­hetzern wichtige Argumente entfallen.

Indische Studenten werden an Moskauer Hochschulen als bolschewistische Agitatoren ausgebildet.

London, 12. April. (DNB.) Unterstaatssekretär Butler mußte im Unterhaus bestätigen, daß a n Moskauer Hochschulen für indische Studenten greift eilen geschaffen worden sind, die als kommunistische Werber nach Indien zurückkehren. Die Mehrzahl der Studenten sei bei ihrer Rückkehr nach Indien von den Behör­den genau beobachtet worden. Einige seien ver.- haftet worden. Bei der Beschlagnahme von Lehr­büchern durch Zollbeamte bei zurückkehrenden indi­schen Studenten hätten sich 41 von 52 beschlagnahm­ten Büchern als kommunistische Litera­tur erwiesen.

Meine politische Nachrichten.

Die Errichtung der Heeresarchive wird am 16. April im Heeresarchiv Potsdam, dem Ge­bäude der ehemaligen Kriegsschule auf dem Brau­hausberg, durch eine kurze militärische Feier festlich begangen. Seit dem 1. April hat das Heer eigene Archive. Zum Chef der Heeresarchive wurde Ge­neralleutnant Dr. h. c. von Rabenau ernannt. Fhm unterstehen die Heeresarchive Dresden, Mün­chen, Potsdam und Stuttgart.

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Reichsfinanzminister Gras Schwerin von Krosigk ist in Kopenhagen eingetroffen. Der Minister, der -auf Einladung der Deutsch-Däni­schen Gesellschaft einen 23 o r t r a g über Probleme der deutschen Finanz- und Wirtschaftspolitik halten wird, wurde vom König in Audienz empfangen. Der deutsche Gesandte gab einen Empfang, zu dem mit Außenminister Dr. Munch auch die Füh­rer der dänischen Wirtschaft, der Finanz, der Land- . wirtschaft, der Industrie, sowie die Bürgermeister : von Kopenhagen erschienen waren.

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1933 in diesem Saal vor der Arbeiterjugend und -müdels aus dem Ruhrgebiet am Vorabend einer der glücklichsten Tage der deutschen Geschichte ge­sprochen habe. Damals ahnten wir noch nichts von dem Wunder, das sich wenige Stunden später voll­ziehen sollte. Wenn wir uns?r, fuhr der Reichs- juaendführer fort, vier Jahre später in dieser Stadt zusammenfinden, so, um einmal vor aller Oeffent- lichkeit wieder ein Bekenntnis abzulegen zu der Jugend, der wir so ungewöhnlich viel verdanken, der Jugend des Ruhrgebietes, der Jugend der harten Arbeit, der Jugend, die 'von einem verständnislosen Bürgertum als vaterlandslos be­zeichnet wurde und die doch unsere treueste und beste Gefolgschaft gewesen ist. Wir wollen uns gerade in diesen Tagen daran erinnern, wo die starken Wur­zeln unserer Kraft sind, und wollen dabei der Hun­derttausende gedenken, die aus den ärmsten Hütten unseres Volkes damals zu uns stießen. Das ist eigentlich die wesentlichste Ursache, warum wir aus dem ganzen Reich diejenigen, die in der HI. mit her Wahrnehmung kultureller Aufgaben betraut stnch hierher gerufen haben. Der andere Grund ist der, daß es uns bei unserer Bochumer Theater­woche um ein Bekenntnis z u dem ewigen und unvergänglichen Streben i deutschen Sehnsucht geht.

dum bringt die erste Ausführung im geschlossenen Roum!) undRothschild Hegt bei Water- f»o" einen nicht bestreitbaren Platz im Schaffen br Gegenwart eroberte. Den drei Stücken (von figmmenDer Vasall", von SchwitzteScarrons Schatten") ist gemeinsam, daß sie einen historischen Stoff gestalten. Auch in der Wahl der Stoffe zeigt : |W die Haltung der Jungen: die Stoffe der Gegen­wart stehen uns allen noch zu nah, als daß sie ohne givße Gefahr gestaltet werden können. Die ge­wühlten Stoffe verlangen ein eindeutiges B e - linntnis zu einer neuen Lebenshal­tung, denn sie sind ja, in einer Hinsicht wenig« [tuns, nur zwar beispielhafter Stoff, wenn ard) zunächst das persönliche Schicksal erschüttert: in der letzten Zielsetzung aber geht das Werk um bit Ide e. Der Inhalt des Moellerschen Dramas ist kurz anzudeuten: Durch die Kenntnis vom Aus-

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Dte BegriffeDramatiker der HI." undReichs­theatertage der HI." bedeuten nicht, daß die HI. Ewe eigene, organisationsmäßige Kunstgattung schaffen wollte, ebensowenig, daß sich die Hitler- i Juyend absonderte von anderen schöpferischen Kräften der Gegenwart, um ihre Kunst zu prokla­mieren: sie bedeuten vielmehr ein Bekenntnis =ber Jugend zum Theater, ein Bekenntnis zur Gemeinschaft in der Kunst, das nicht nurge­sagt", sondern dasgewachsen" und dadurch auf- dauwillig ist. Die Jugend hatte guten Grund gegen ias Theater vergangener Jahre mißtrauisch zu sein, denn es gab dem alten wie dem jungen Deut­schen nichts, weil es eine Aufgabe, Abbild und Aufruf zugleich zu sein, vergaß. So besteht die Be­deutung der ersten Reichstheatertage darin,daß hier zum erstenmal in vorbildlicher Weise das Bei- sspiel einer verständnisvollen Zusammenarbeit von HI., Theater und junger Dramatik gegeben wird". Gleichzeitig werden sie einen Einblick geben in bas junge Schassen, werden richtunggebend ein- treten für das Wollen der Hitler-Jugend auf drama­tischem Gebiet. Hitler-Jugend aber istnicht nur schlechthin eine Gliederung der Partei, sondern der junge Nachwuchs der gesamten Bewegung, ist die junge nachdrängende Schicht unseres Volkes, die sich anschickt, in alle Gebiete seines Lebens mit junger Kraft, neuem Wollen unb nationalsozialistischer Ge- iftnnung aufzubrechen".

Als Beispiel tätiger Mitarbeit an den Aufgaben freö Theaters gelangen in den Tagen vom 11. bis 18. April in Bochum unter Leitung des Intendanten ires Stadttheaters Dr. Saladin Schmitt neben kn Werken klassischer und eines lebenden älteren Dichters die Schöpfungen dreier aus der HI. kommenden Dramatiker zur Auf- iührung, weildie Probleme des Theaters nicht theoretisch zu lösen sind". Eine der Forderungen Ler an das Theater ist dieZeitnähe" des S p i e l p l a n s. Zeitnah heißt nicht, daß die Stücke «us der Gegenwart hergeleitet sein müßten. Auch Schöpfungen vergangener Jahrhunderte können Mtnah sein, wenn sie Werte gestalten, die auch für ins Werte sind, und nicht umsonst bringen die Theatertage Aufführungen von S ch i l l e r sR ä u- t e r" und GrabbesN a p o l e o n". Als eine .»rucke von diesen zu den jüngsten Gestaltern gilt rms Hanns I o h st, aufbauend auf die klassische * raöition und erfüllt von jugendlichem, national« uzialistischem Geist, die Tage vom Bochum bringen i'inenThomas P ain e".

Zu ihnen gesellen sich drei junge Dichter: Eber­hard Wolfgang Moeller, Friedrich Wilhelm 5ymmen und Heinz Schwitzte. Die Arbeiten b-r beiden Letztgenannten sind noch wenig bekannt, wahrend Moeller sich durch seine Dichtungen, durch hinFrankenburger Würfelspiel" (Bo-

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gang der Schlacht bei Waterloo war es dem Bankier Rothschild möglich, eine großangelegte Börsen­spekulation durchzuführen, die andere Makler zum Selbstmord treibt, ihm aber unermeßlichen Reich­tum einbiingt. Das Spiel ist die vernichtendste Anklage gegen jeneheimliche Macht, die den Ge­winn hatte, jene unheimliche dritte Macht, die aus Menschen Zahlen machte, aus Männern Börsen- objekte, aus Leben Prosit, aus Blut Kapital".

Das Intrigenspiel um Benedek, den österreichi­schen Feldherrn von 1866, hat schon dichterische Formung erfahren. Hy mm en stellt Benedek in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Benedek ist hilflos in seiner einfachen Ehrlichkeit und seiner Treue gegen dieses Spiel, weil die Intriganten seine Treue als Faktor in ihre Rechnung einsetzen. So erliegt er, als sie ihn pathetisch, mit ironisch- lästernden Zungen an die Treue gemahnen, an die Ehre des Kaiserhauses, an den Eid gegen die Dynastie: zwei Welten, die sich auftun, die eine, die will, daß eine glänzende Wasfentat geschlagen, um den merklich abbröckelnden Ruhm eines Erz­herzogs wieder zu festigen, schon einige Tote wert sei und die um ihrer Herrschsucht willen Armee­korps opfert, die andere, die bekennt:Treue muß sein", die persönliche Ehre opfert,um der Treue willen, um dem Land zu dienen". Benedek, der Vasall, ist einer von einer Handvoll gleicher, er ist noch Opfer der Intrige, scheinbar nutzloses Opfer, aber da sind die Jungen, die den Sinn dieses Opfers erkennen:Es geht ja nicht um uns, sondern darum, daß sich nun endlich entschieden hat, wer die Krone des Reiches tragen wird", und weiter:Die Hauptsache ist, Deutschland steht... es war Vor­sehung, daß Deutschland endlich werden kann. Hätten wir bei Königgrätz gewonnen das Reich hätte weiter geschlafen." So führt H y m m e n einen historischen Stoff in die Gegenwart.

Heinz Schwitzkes Drama geht um die Ge­rechtigkeit, um das Recht des Volkes, der einfachen Menschen. Sein Buchbinder Larcher erliegt den Intrigen umScarrons Schatten", weil die In­trigen des Königs und seiner Kreaturen ein solches Opfer brauchen (die Handlung geschah im Paris des 17. Jahrhunderts), er stirbt, ehe die Gerechtig­keit siegt, aber schon sein Sohn unterwirft sich dem gültigen gerechten Gericht, als er erkennt, daß einer b-a ist, der sich aus der Kette der Menschen lösen will, die nur ihre Interessen kennen. Wenn dieser eine auch zuerst um seinetwillen vielleicht die Kette bricht, später ist sein Weg klar vorgezeichnet: er wird die Gerechtigkeit um des Volkes willen über­nehmen. So kreist auch Schwitzkes Spiel um ewig gültige Fragen des Volkes und verlangt ein klares Ja. Moeller, Hymmen und Schwitzte schufen Bei­spiele einer jungen dramatischen Kunst, die zeitnah in dem Sinne ist, wie die Jugend sie im Theater sucht. Jugend geht ins Theater, um sich erfüllen zu lassen vom Ewigen, um darüber hinaus selbst tätig einzugreifen und mitzuarbeiten an einem großen Ziel. Das ist 'der letzte Sinn der ersten Reichs- theatertagd der Hitler-Jugend.

Die Sieger

des KdZ.-preisausschreibens.

Berlin, 12. April. (DNB.) An dem literari­schen Preisausschreiben des Reichsamtes Reisen, Wandern und Urlaub" in der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" beteiligten sich fast 7000 Volksgenossen, die ihre Erlebnisse a u f K d F. - R e i s e n in Novellen, Gedichten, Kurzgeschichten und Anekdoten erzählten. Den ersten Preis für KdF.-Reise-N ovellen erhielt Karl Schulz (Luckau), den zweiten Preis Waldemar

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. Zn diesem Zusammenhang ging der Redner auf die Forderungen und Maßnahmen der HI. auf berufserzieherischem Gebiet ein, wie sie in dem Reichsberufswettkampf der deutschen Jugend sicht­baren Ausdruck gefunden habe. Insbesondere wies Baldur von Schirach auf die kulturelle Tätigkeit der Hitlerjugend hin, die durch das Kulturamt der Reichsjugendführung geleistet worden sei. Das viel­leicht sei das Bewegendste an dieser Arbeit, daß es heute eine Jugend gäbe, die zu Tausenden und aber Tausenden an großen kulturellen Veranstal­tungen teilnäme. Die Lieder der Dichter würden heute von Millionen gesungen, die großen kul­turellen Veranstaltungen der HI. seien wirklich ein Erlebnis, an dem die ganze Jugend teilnehme, und die Menschen, die aus dieser Ge­meinschaft heraus dramatische Werke gestalteten, 3. wie sie in der Bochumer Woche ihren Ausdruck der fänden, seien erfüllt vom Glauben an ihre Sendung.