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Hermann Görings Geburtstag
Berlin, 12. Jan. (DNB.) Der Arbeitseinsatz stand nach dem Bericht der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung im Dezember weiterhin im Zeichen des günstigen Beschäftigungsgrades der deutschen Wirtschaft; er hat lediglich aus Saisongründen eine Abschwächung erfahren. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Dezember um 281 000 auf 1478 000, imDezember 1935 dagegen um 524 000 auf 2 508 000. Der sommerliche Tiefpunkt lag 1935 im August, 1936 im September. Bis Ende Dezember erfolgte im Jahre 1935 eine saisonmäßige Zunahme der Arbeitslosigkeit um 802 000, in diesem Jahre um 443 000. Die geringere Zunahme dieses Jahres ist die Folge des anhaltend guten Auftragsbestandes. Die durchweg milde und für Außenarbeiten günstige Witterung dieses Jahres hat den Willen zum winterlichen Durchhalten erheblich begünstigt. Aehn- lich, wie im Vormonat, zeigen die westlichen Landesarbeitsamtsbezirke eine erheblich schwächere Ausprägung des winterlichen Anstiegs als die übrigen Bezirke. Die Zunahme fällt überwiegend auf die Saisonaußenberufe.
Vier Jahre nationalsozialistische Molorisierungspoli^ik
meister beteiligen können. Bindende Vereinbarungen sind bereits mit Italien, Ungarn und Luxemburg getroffen worden. Verhandlungen mit einer Reihe anderer Länder sind noch im Gange. Der internationale Handwerkeraustausch ist das Ergebnis einer Konferenz der internationalen Handwerkszentrale in Frankfurt a. M.
„Homme Libre" wirft die Frage auf, woher d e n n e i g e n t l i ch die französischen Falschmeldungen über die angeblichen deutschen Absichten und Umtriebe in Marokko stammten. Wir sind nicht verdächtig, so sagt das Blatt, Sympathien für Deutschland zu hegen, aber wir wollen Unbedingt den Frieden. Wenn es Hersteller und Verbreiter falscher Meldungen gibt, haben wir das Recht, zu fordern, daß man fie unschädlich mache.
und 175 898 Krafträder. Bei den Rutzfahr- zeugen, insbesondere den Lastwagen, Omnibussen und Schleppern, hat sich die Zulassungsziffer im Verlauf der letzten vier Jahre m e h r a l s v e r- vier facht, bei den Personenwagen und Krafträdern verdreifacht. Im letzten Jahr sind im Ver-
werden.
Die Hofen suchen die Lösung desFreiwittigenproblems zu sabotieren.
London, 12.3cm. (DNB.> Nach einer Reuter. Meldung aus Valencia wird von den Bolsche. ronten Der Entwurf einer Verordnung für Natu« ralisierung von Ausländern geprüft. Dis Bolschewisten scheinen mit der Fertigstellung der Verordnung große Eile zu haben, weil drei „Minister" mit der Ausarbeitung ihrer Einzelheiten be-> schäftigt sind Der Entwurf soll schon der nächsten Sitzung der bolschewistischen Machthaber Vorgelege werden. Daß mit der Naturalisierung der Ausländer die Absicht verfolgt wird, die Freiwillige n f r a g e vollständig zu verwirren und ihre Lösung zu vereiteln, bedarf kaum einer Erwähnung.
brachte.
So meldet der „Matin" heute, daß General Rogues bereits vor einiger Zeit den Obersten Verenger zum spanischen Kommissar gesandt habe. Oberst Verenger habe aber keine deutschen Truppen in Spanisch- Marokko f e st g e st e l l t. Der spanische Kommissar habe ihm erklärt, alle für französische oder englische Offiziere zur Nachprüfung der Lage in Spanisch-Marokko angeforderten Passierscheine würden erteilt werden. — Der „Figaro" berichtet, Hauptmann Luiset, der französische Militärattache in Tanger, habe soeben einen Passierschein für die gesamte spanische Marokkozone erhalten und habe bereits einmal eine Rundreise in Spanisch- Marokko gemacht. Kapitän Luiset habe nach dieser Reise erklärt, daß er nichts Ungewöhnliches bemerken konnte.
100 000 mehr als 1935. Von Der Gesamtzahl waren 213 580 Personenwagen, 56 942 Lastwagen, 2117
Berlin, 12. Jan. (DNB.) Ministerpräsident Generaloberst Göring stand zu seinem 44. Geburtstag im Mittelpunkt einer Fülle von Ehrungen aus allen Volkskreisen, ein erneuter Beweis für die große Volkstümlichkeit, der er sich als einer der engsten Mitarbeiter des Führers erfreut. Der Führer hat seinem alten Mitkämpfer und ersten SA.- Führer persönlich seine herzlichsten Glückwünsche ausgesprochen.
Der Ministerpräsident nahm zunächst die Glückwünsche seines Stabes entgegen und wohnte Dann am Reichsluftfahrtministerium dem Aufziehen der Wache feines Regiments bei. Der Stabschef der SA., Viktor Lutze, machte ihm Mitteilung von der Ernennung zum Chef Der WachstanDarte „FelDherrnhalle" SA. - Obergruppenführer Göring hielt soDann an Die AborDnung Der WachstanDarte im Garten Des Ministeriums eine Ansprache, in Der er u. a sagte. Ihr tragt Den stolzen Namen jenes unvergeßlichen geschichtlichen Ereignisses, Da sich unsere ADler zum ersten Male siegreich Durchrangen. Denkt immer Daran, Daß mit diesem Namen Die ersten Toten unserer Bewegung geehrt rourDen unD Daß sie Damit unsterblich geworben sinD. „Es bewegt mich ein tiefer Stolz, nunmehr Chef Dieser Standarte zu sein, bewahrt sie Doch im besten Sinne Die eDelften TraDitionen der SA., und ich bin überglücklich über diese hohe Auszeichnung, die mich in aktivster Verbindung zu unserer SA. bringt."
Generaloberst Göring begab sich dann zum Garten seines Hauses, wo ihm Die vereinigten Musikkapellen Der Luftwaffe Des Regimentes „General Göring", des Heres, Der SA., Der ßeibftanDarte
Paris, 13. Jan. (DNB. Funkspruch.) In Der französischen Presse mehren sich Die Berichte, Die bestätigen, daß in Spanisch-Marokko alles normal ist und daß Dort weDer Deutsche Truppen angekommen sinD, noch erwartet werden. Aus Den Berichten geht Deutlich hervor, Daß Paris entweder Informationen aus sehr trüber Quelle benutzt hat oDet Daß eine Reihe von Zeitungen in übler Absicht bewußt F a l f ch m e l D u n g e n
Adolf Hitler und des Arbeitsdienstes unter Leitung des Heeresmufikinspizienten Der Luftwaffe, Prof^ Husadel, ein Ständchen darbrachten. Mit besonderer Genugtuung nahm Ministerpräsident Göring Die Glückwünsche seiner engeren Mitarbeiter unD vieler KriegskameraDen entgegen.
Berge von Telegrammen häuften sich unter Blumen unD Gaben. Obergruppenführer Brückner überreichte Dem MinisterpräsiDenten ein Gemälde des Führers. Das Geschenk der SA., bestand aus einem Becherservice aus Mangat, einem im Rahmen Des Dierjahresplanes erzeugten Leichtmetall. Reichsminister Dr. Goebbels ließ ein transportables Rundfunkgerät überreichen. Aus dem Auslände haben u. a. der i t a li e n i sch e St aa ts- cf) e f Ministerpräsident Mussolini und Der ungan- sche MinisterpräsiDent Daranyi telegraphisch des Geburtstages gedacht.
Kleine voliiische Nachrichten
Anläßlich des 44. Geburtstages von Reichsleiter Alfred Rosenberg übersandte der Führer ihm folgendes Telegramm: Lieber Pg. Rosenberg! Zu Ihrem Geburtstage sende ich Ihnen, meinem alten Mitkämpfer, Die aufrichtigsten Glückwünsche. Mögen auch Die fommenDen Jahre Ihrer Arbeit vollen Erfolg bringen. Ihr ADolf Hitler.
*
Wie Der RunDfunk mitteilt, mirD Der JugenDfüh- rer Des Deutschen Reiches am Freitag, 15. Januar, in Der Zeit von 19.40 bis 20 Uhr über alle deutschen Sender zur Heimbeschaffungsaktion Der deutschen Jugend sprechen.
Roosevelt fordert Verwoltunosresorm. Washington, 12. Jan. (DNB.) Roosevelt übersandte Dem Kongreß ein Gutachten über Die Reform Der BunDesverwaltung, Die ihm eine ftraffere Führung und autoritäre Regierungsgewalt sichern soll. Bisher bestehen zehn Ministerien. Daneben gibt es etwa 100 nur dem Bundeskongreß verantwortliche Behörden, Die über Wirtschaftsfragen felbstanDig entscheiden und auch ihren Haushalt ohne Befragung Des Weißen Hauses unmittelbar mit Dem Kongreß erledigen. Ein Finanzkontrolleur, Der nie- manD verantwortlich ist und 15 Jahre lang seine Tätigkeit unabsetzbar ausüben kann, maßte sich Das Recht an, Darüber zu entscheiden, ob Die vom Kongreß bewilligten GelDer so ausgegeben werben Dürften, wie Roosevelt es plante. Diesen Posten will Der PräsiDent Durch einen Oberr e ch nungs- ch e f ersetzen, Der nachträglich prüft, ob Die Ausgaben ordnungsmäßig erfolgt sind. Alle selbständigen Behörden sollen in die Ministerien eingegliedert werden und Dem Weißen Haus unterstehen. Das Innenministerium soll Durch ein Ministerium für Raumplanung, ersetzt unD zwei neue Ministerien geschaffen werden: für Volkswohlfahrt und für öffentliche Arbeiten. Alle Posten sollen Beamtencharakter erhalten, Damit ihre Inhaber Dem Einfluß des Parlaments entzogen werden. Im Parlament wird man von diesem Plan kaum begeistert sein werden, da er den Senatoren und Abgeordneten einen großen Teil Der Posten wegnimmt, Die sie früher mit ihren politischen Schützlingen besetzen Durften.
Steigerung Der Zulassungsziffern klar zum AusDruck. Im Dezember 1936 mürben 29 714 Kraftfahrzeuge im Reich neu zugelassen, das sind 20 v. H. mehr als im gleichen Monat des Vorjahres und noch über 5 v. H. mehr als im Vormonat. An dem günstigen Ergebnis gegenüber dem Vorjahr sind vor allem bie Lastwagen unb bie Krafträber beteiligt. Damit zeigten bie Kraftfahrzeugzulassungen im Jahre 1936, bem vierten Jahre nationalsozialistischer Motorisierungspolitik, einen bisher noch nicht erreichten Stanb: 456 818 Kraftfahrzeuge wurden in diesem Jahr im Reich erstmalig zugelassen, Das sind
Berlin, 9. Jan. (DNB.) Der gewaltige Aus- schwung, den das deutsche Kraftfahrwesen unter Der tatkräftigen Förderung durch bie nationalsozialistische Bewegung unb vor allem b u r cf) b e n Führer selbst seit Der Machtergreifung genommen hat, kommt in Der ununterbrochenen Zulassungsziffern
Oie pariser presse berichtigt sich.
Kaum ZO deutsch- Zivilisten in »er spanischen Mar»Noz»ne.-Nirgend« deutsch- Truppen
arbeiten durchgeführt, die notwendig waren um (Eeuta gegen Angriffe von Schiffen der Roten za verteidigen. Aber zwischen dieser Tatsache und der Behauptung, daß Senta heute die Meerenge von Gibraltar beherrsche, liegt eine ganze Welt.
In dem Flughafen von Tetuan find etwa 20 Mechaniker und Flugzeugführer deutscher Rationalität. Dieses personal ist für das gute Funktionieren der Fluglinie Tetuan — Sevilla notwendig, von den Angestellten dieses Flughafens abgesehen, gibt es in der ganzen spanischen Marokko- Zon e k a u m 5 0 D e u t f ch e. In den Städten Ceuta, Tetuan und Larache sind die Warenlager weniger groß als in normalen Zeiten. Nichts deutet darauf hin, daß plötzlich bie europäische Bevölkerung in diesen Häfen zunehmen könnte."
„Entspannung".
und zwar, ehe sie mit neuen Lügen beginnen fön* neu.
Oie französische Neutralitätsvorlage.
Paris, 12. Jan. (DNB.) Der französische Bot- schafter in Berlin, Francois P o n ce t, ift in Paris eingetroffen, wo er bis Ende Der Woche bleiben wird. Der Botschafter mürbe von Außenminister 2) e Ib o s empfangen. Am Donnerstag finbet em Ministerrat statt. Delbos wirb eine Vorlage unterbreiten, Durch Die Die Regierung Die Befugnis er* langen soll, Die spanische Grenze w i r k* am zu bemachen, die Anwerbung von Frei- willigen und Die EntsenDung von Kriegsmaterial für Spanien zu verhinD er n. Sie Vorlage mirD nach Annahme Durch Den Minister- rat unverzüglich im Parlamenteingebracht
einen fürchterlichen Krieg hineinzuziehen, um sich selbst zu retten."
Ebenso deutlich straft Der Sonderberichterstatter des „Journal" die Pariser Hetzpropagandisten Lügen Er fabelt unter Dem 12. Januar aus Casablanca u. a.: „Ich komme aus Tetuan unD Ceuta. In Tetuan gibt es keine neuen Kasernen. In Den Straßen habe ich nicht einen Sol- Date n gesehen, Der Deutsch a u s s a h. Einwohner haben mir erklärt, sie hätten niemals davon gehört, daß deutsche Freiwillige in Ceuta ausge» schlitt worden seien, um in Die Fremdenlegion ein- zutreten. Auch Die Geschichte von Den berühmten 42-cm-Geschützen in Ceuta ist eine Fabel, Die sofort in nichts zerfällt, wenn man Die Angelegenheit an Ort unD Stelle prüft. In Wirklichkeit hätten Die Hafeneinrichtungen von Ceuta Die Ausschiffung Derartiger Stahlmassen niemals gestattet. General Franco hat gewisse Verteidigungs-
3m Zeichen der
gramm eines Sonderberichterstatters aus Tanger vom 12. Januar wiedergegeben, Das in krassem Gegensatz zu Den Dauernden VerDächtigungen Des Außenpolitikers Pertinax steht. In ihm heißt es a.: „Ich bin gestern in Tetuan gewesen. Die
Paris, 13. Jan. (DNB. Funkspruch.) Der Eindruck, daß nach der Unterredung zwischen Dem Führer und Dem französischen Botschafter außenpolitisch eine fühlbare Entspannung eingetreten ist, hat sich in Paris spürbar verstärkt „Petit Parisien" erklärt, wenn Diese Entspannung anDauere, sei Die Atmosphäre für Die Prüfung weiterer Fragen, Die nicht nur Deutschland unD Frankreich, sondern Die meisten Großmächte angingen, vorbereitet. — Die raDikalsozialistische „Ere Nouvelle" erklärt, Daß Die in Berlin gemachten Zusicherungen sowohl von Der einen wie von Der anderen Seite s o klar unD f o formell seien, Daß nunmehr Die Polemiken über diese Angelegenheit aufhören möchten. Wenn es anDersJei, mürbe bas nur bazu Dienen, ben europäischen Horizont wieder zu verdunkeln. Der Zwischenfall müsse als endgültig abgeschlossen ange sehen werden. Die Lösung müsse heißen: Jetzt an
bie Arbeit. Frankreich müsse ohne Zögern die Arbeit am europäischen Aufbau wieder aufnehmen. Die Gelegenheit sei wahrlich günstig; man müsse sie ergreifen. — Das Gewerkschaftsblatt „Le Peuple ist dagegen mit der Lösung der marokkanischen Angelegenheit wenig zufrieden und schreit den französischen Botschafter an, bem es „persönliche Politik zum Vorwurf macht.
Das Geschenk Der SA. überreichten Stabschef Lutze und die Führer der SA.-Gruppen: ein Satz Trinkgefäße mit Krug. Auf jedem Trinkbecher ist die Widmung der einzelnen SA -Gruppe während der Krug bie Zueignung Des Chefs Des Stabes tragt. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Saarbrücken, 12. Jan. (DNB.) Das ganze SaarlanD stand schon am Vorabend völlig im Zeichen Der Vorbereitungen für eine würdige Be
gehung Des Erinnerungstages Der Volksabstim
mung. Zahlreiche GebäuDe erstrahlten bereits in, . A o . . . ,. ,
festlicher Beleuchtung. Den Auftakt der Veranstal- dreimal so viel wie 1933, fast doppe.t so tun gen bildete am Abend eine festliche Veranstal- viel wie 1934 und noch über em Viertel oder fast hing in der historischen „Wartburg", in Der oor 100 000 mehr als 1935. Bon der Gesamtzahl waren zwei Jahren in der denkwürdigen Nacht zum 14. 213 580 Personenwagen, 56 942 Lastwagen 2117 Januar Die Auszählung Der Stimmen erfolgte. Omnibusse, 8281 Zugmaschinen unD Sattelschlepper Namhafte Deutsche Künstler brachten Meisterwerke' - ono Der Deutschen Musik zu Gehör. AußerDem fanDen im ganzen Saarland Kameradschaftsabende statt, bei Denen sich Die alten Kämpen aus Der Saar- kampizeit wieder trafen. Besondere Festesfreude herrscht in Völklingen, das am 2lbftimmungs=. uuvtlll . - , .
gedenktag Durch Den Zusammenschluß mit Den Drei hältnis Die Krafträder starker hervorgetreten, feilur 6*1. ®lsb“enrwÄf35ooo pflege des Seselienwandems.
Einwohnern wird sie eine Der größten StaDte Des merIin 12. Jan. (DNB.) Das Gesellenwan- Saarlandes fein. Jrn Mittelpunkt Der Deranstol- k J_ nad) ben guten Erfahrungen der Vor
tungen in Saarbrücken wird am Mittwoch- -k? DOm deutschen Handwerk in Der Deutschen nachmittag ein vom Befreiungsfelb ausgehender Arbeitsfront in diesem Jahre besonders gepflegt großer E r i nn e r ung s m a rs ch burd) tue 6tra= merben Rach Den bisherigen Feststellungen werben ßen Saarbrückens stehen, an bem<sich die Wehr- M s m a l ungefähr 5000 Gesellen auf macht unb alle Gliederungen der Partei beteiligen . mzo^derschaft geschickt werden können. Bemer- roerben. Am Morgen bes 13. Januar wirb am ^nswert ist bie Sonberregelung für bas Bau- Grabe Des von Den Franzosen im Jahre 1919 ^Handwerk weil hier zum ersten Mal unter schossenen Eisenbahners Jakob Im h a n n e s in ... . . ber Reichsanstalt für Arbeitsvermitt-
Anwesenheit Des Führerkorps Der Partei aus Dem e,ne D 0 11 e F r e i z ü.g i g k e i t Des Wan - Gau Saarpfalz eine Kranzmeberlegung ftattfmben. k ern crmögli^t roerDen konnte. Zum ersten Mal -------- roirD in diesem Jahr auch ein Hanbwer k e r -
Der Arbeitseinsatz im Dezember i an* Dem ^id) Gesellen unD nicht selbständig/ Jung-
öic das Saarland zu überwinden hatte, als es An-, fang 1920 i n d a s f r a n z ö f i f ch e Z o 11 g e b i e t eingegliedert wurde, hat man vor der Volksabstimmung des 13.Januar 1935 nicht mehr gesprochen. Inzwischen waren Die damaligen Wunden einigermaßen vernarbt und ein leidliches Gleich-1 gewicht war eingetreten. Es darf jedoch in diesem! Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, daß französische Finanz- und Wirtschaftskreise sowie nicht zuletzt die Behörden selber ihre entgegenkommende Haltung gegenüber dem Saarland in dem Maße I r e vidierten, wie die Hoffnung Dahinschwand, daß sich das Saarland in Der Volksabstimmung für Frankreich erklären könnte. Während Frankreich sich dem Saarland gegenüber als Stiefmutterland benahm hat Deutschland als echtes Mutterland während des ganzen Völkerbunds regimes erhebliche Opfer gebracht, um der Saarinöuftne diejenigen Absatzmöglichkeiten zu geben, Die Frankreich nicht erfüllen wollte oDer erfüllen konnte.
Eine besonDere Rolle hat für Die saarlanDische Wirtschaft Die Versorgung mit landwirt- schaftl ich en Erzeugnissen aus Dem benachbarten Lothringen gespielt. Die SonDerab- machungen, Die zwischen DeutschlanD und Frankreich für Das Saargebiet getroffen würben, sahen nach bem 1. März 1935 bie Fortsetzung Dieser Bezüge aus bem nunmehr fremben Zollgebiet vor. Deutsch- lanb hat nach Der RückglieDerung Des Saarlandes Entgegenkommen genug gezeigt, um diese Einfuhr insbesondere vonfrischerMilchu n d B u t1 e r aus den benachbarten lothringischen Gebietsteilen weiter zu ermöglichen. Als Frankreich im Frühling 1935 die Wirtschaftsabmachungen mit Deutschland kündigte, fanden auch die Sonderabmachungen über das Saarland ihr Ende. Seit dem 1. September 193a hat das Saarland keine vertragliche Gewähr mehr v----- -----------
für ben SIbfafc feiner bergbaulichen und industriellen ber bekannte Hetzredäkteur des „Echo
Produkte innerhalb des französischen Zollgebiets. * macht noch einmal Den Versuch, wenig-
Z-Ibstv-rständlich war auch das S°°r and an d°m Lllg-nm-ldung-n zu rettet
scharfen Rückgang beteiligt, ben der Warenaustausch bßm pichen Blatt wird aber Dann ein Tele- 3roifd)en ^eHtf^lonb unb ^ranfretef) feit f Sonderberichterstatters aus Tanger
Der hanDelsvertraglichen BmDungen erfuhr.
Als DeutschlanD Das Saargebiet vor nunmehr balD zwei Jahren übernahm, beftanD in Diesem kleinen LanD, das noch nicht einmal zwei Millionen Em-
Eisenerzeugnisse in solcher Menge nachdem Saarland 9 e ft e 111 finD SerjpaniWe flommipar § g lÄÄ SSSSSÄ’T. .7! wn» I.$- W- den Reichsdurchschnitt sank. Blickt man auf deutscher Truppen in Marokko zu erlauben, bie wirtschaftliche Entwicklung ber letzten zwei Jahre die sofort einen europäischen Krieg herbeifuh-
zurück, so wird man feststellen müssen, daß die ren würde. Wir brauchen diesen Krieg
Reichsregierung und das deutsche Volk den Volks- nicht. Was wir wollen, ist der Sieg. Aber
genossen an der Saar d i e Tr e u e e r wi b e r t um ben $ieg ?u erringen, müssen wir Tr u p -
haben, bie bas Saarvolk am 13. Januar 1935 burch . Spanien schicken und nicht
fein Jawort für Deutschland bekundet hat. y ^„kko ziehen. Wir brau-
AM chen keine deutschen Truppen. Dar-
vVlUyvlIV „ber hinaus wird das nationale Spanien nie-
des zweiten Jahrestages. z°..»--n
spanischen Vodens abtreten. Dtqe Falschmeldung kommt aus Valencia, wo man nicht davor zurückschreckt, Frankreich in


