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Gau-Sängerfest im Sommer 1938 > Hießen.

Durch das 12. Deutsche Sängerbundesfest in Bres­lau hat die Männerchorbewegung neuen Antrieb bekommen, und durch die Anwesenheit des Füh­rers erhielten die Bestrebungen des Deutschen Sängerbundes hohe Anerkennung.

Die Gauführung des Gaues äII Hessen-Darm­stadt (Hessischer Sängerbund) des Deutschen Sänger­bundes hat nun bestimmt, daß das nächste, also das dritte Hessische Gausängerfest in Gießen in der Zeit vom 29. Juli bis 1. August 1938 abgehalten wird. Der Plan der Gauführung geht dahin, an den Festtagen all den Tausenden von Sangesbrü- dern, die nicht in der Lage gewesen sind, das Bun­dessängerfest in Breslau mitzuerleben, einen leben­digen Eindruck des bisher gewaltigsten Festes der Männerchorbewegung dadurch zu vermitteln, daß die Gestaltung des Musikalischen in Breslau als Richtschnur für das kommende Fest übernommen wird. In keiner Weise soll damit Breslau etwa nachgeahmt werden, sondern man will nur die Ausdruckskraft und die Erlebnistiefe, insbesondere der Gaufeierstunüen, auch in kleineren Rahmen be­weisen.

Die Vorbereitungen zu dem 3. Gausängerfest sind in Angriff genommen worden. Vorsitzender des Haupt- und geschäftsführenden Ausschusses (Festaus­schutz) ist Schulrat Born (Darmstadt). Die Fest­leitung in Gießen liegt in Händen des Sänger­kreisführers Karl Müller (Gießen). Die Vor­sitzenden der einzelnen Ausschüsse wurden ebenfalls schon berufen, und zwar zum Vorsitzenden der Auf­

marschleitung Vereinsführer Heinrich Ley (Gie­ßen), des Bau- und Ausschmückungsausschusses Amt­mann Wettläufer (Gießen), des Empfangs­ausschusses Vereinsführer Adam Neurath (Gie­ßen), des Finanzausschusses Amtmann Martin (Gießen), des Musikausschusses Professor Dr. Te- mesvary (Gießen), des Prefseausjchusses Schrift­leiter Schuster (Gießen), des Verkehrsausschusses Oberinspektor Müller (Gießen), des Wirtschafts­und Vergnügungsausschusses Oberinspektor Gil­bert (Gießen), des Wohnungsausschusses Vereins­führer U h r h a n (Gießen), des Verpflegungsaus­schusses Dereinsführer Herbert (Gießen).

In der ersten Sitzung der Vorsitzenden der ein­zelnen Ausschüsse mit der Festleitung wurde der bisher festliegende Verlauf des Festes bekanntge- gsben. lieber 10 000 Sänger werden zu dem 3. Gau- jängerfest erwartet. Als Festort wurden die Volks­halle und der Trieb bestimmt. Neben einer großen Veranstaltung in der Volkshalle, einer Gaukund­gebung auf dem Oswaldsgarten und einer Gau­feierstunde in der Volkshalle ist Volkssingen auf Straßen und Plätzen vorgesehen. Außerdem ist mit dem Sängerfest ein großes Gemeinschaftsfest auf dem Festplatz und ein Feuerwerk verbunden.

Der Wunsch der Gauführung Hessen-Darmstadt des Deutschen Sängerbundes geht dahin, Gießen in den Tagen des Gausängerfestes zu einer singenden Stadt zu machen. Gießen freut sich, Feststadt zu sein, und wird sich der Ehre würdig erweisen.

Wirtschaft.

Mein Mainische Börse.

Mttagsbörse fest.

Frankfurt a. M., 11. Nov. Die Börse ver­stärkte chre feste Haltung und brachte am Aktien­markt im Anschluß an die Abendbörse weitere Erhöhungen von etwa 0,50 bis 1,50 v. H. Von der Kundschaft lagen weitere Anlagekäufe vor, auch die Kulisse war mit Meinungskäufen im Markt, doch standen auch einige Abgaben gegenüber, so daß die Umsatztätigkeit, insbesondere zu den ersten Notie­rungen, lebhaft war. Später wurde das Geschäft ruhiger. Die optimistischere Beurteilung der ge­samten Lage dürfte auch heute wieder den Anreiz gegeben haben. Angebot bestand im Gegensatz zur Allgemeintendenz für Anleihestockwerte, später zeigte sich allerdings auf ermäßigtem Stand wieder Kauf­interesse. Reichsbank 210 bis 210,25 (210,50), Akku­mulatoren 227 (229,50). Montanaktien lagen durch­weg 0,50 bis 0,75 v. H. fester, Buderus gewannen 1,50 v. H. Kaliaktien verzeichneten Steigerungen bis 2 v. H. Stärkere Erhöhungen verzeichneten ferner Feldmühle Papier mit 139,25 (137), Demag mit 147,75 (144,75), Bemberg unter Schwankungen mit 142,50, 141,50 bis 142,50 (140,50) und Daimler Motoren mit 137,75 (136). Im übrigen erstreckten sich die Erhöhungen gleichmäßig aus alle Markt­gebiete. IG. Farben lagen mit 157,75 (157,50) nur mäßig höher. Erhöhte Nachfrage zeigte sich für Bankaktien, insbesondere einige Hypothekenbank- werte erschienen mit Plus-Zeichen.

Der Rentenmarkt war ebenfalls weiter fest. Reichsaltbesitz 131,30 (131,25), Reichsbahn-VA. etwa 129,40 (129,13), Kommunal-Umschuldung un­verändert 94,85. Am Pfandbriefmarkt dauerte die Nachfrage an, so daß Goldpfandbriefe wiederum rationiert und zum Teil gestrichen wurden. Kom- munal-Obligationen notierten z. T. 0,25 v. H. höher, dagegen verkehrten Licsuidatianspfandbriefe unein­heitlich bei Abweichungen bis 0,25 v. H., Rheinische 0,40 v. H. erholt auf 102,13. Stadtanleihen zogen verschiedentlich leicht an. Auch Industrie-Obligatio­nen blieben gefragt. Im Freioerkehr gingen späte

Schuldbuchforderungen mit 99,50, Städte-Altbesitz mit 133,50 und 4 v. H. Rentenbank-Ablösungsscheine mit 93,50 um.

Der Freiverkehr war bei festeren Kursen lebhafter. Wayß & Freytag 144 bis 146, Elsass. Wolle 81,50 bis 82,50, Schuh Berneis 73 bis 74, Verein. Pinsel 73 bis 74, Katz & Klumpp 105 bis 107, Dingler 85 bis 86 und Feist Sekt 70 bis 71. Tagesgeld wurde leicht erhöht auf 2,50 (2,25) v. H.

Abendbörse gut behauptet.

An der Abendbörse erfolgten weitere kleine Käufe der Kundschaft, womit die teilweise leichten Ab­gaben seitens der Kulisse ausgeglichen wurden, so daß die Haltung auf dem erhöhten Stand allgemein gut behauptet blieb. Das Geschäft war nicht beson- oers lebhaft. Die Kursentwicklung war nicht ganz einheitlich, doch ergaben sich im großen und gan­zen nur kleine Abweichungen. Der meist etwas niedrigere Berliner Stand konnte aber voll behaup­tet und teilweise leicht überschritten werden. Etwas belebter waren IG. Farben mit 158,13 bis 158 bis 158,13 (157,75). Montanaktien notierten unverän­dert, Hoesch 0,25 v. H. leichter mit 125,50. Maschi­nenaktien zogen größtenteils noch etwas an. MAN. 135,75 (135,50), Daimler 137,50 (137,25), Eßlinger 118 (117,75), Moenus 122,50 (122,25), Rheinmetall 146,25 (146), Junghans 128 (127,50), dagegen gin­gen Demag um 1,50 v. H. zurück auf 146,25, lagen aber 0,25 v. H. über Berlin. Elektroaktien notierten vorwiegend behauptet. Leicht ermäßigt waren Feld- mühle Papier mit 138,75 (139,25), Bemberg mit 141,50 (142), Conti Gummi mit 192,50 (193). Von Hypothekenbankaktien erhöhten sich Pfälzische um 1 v. H. auf 109, Rheinische um 0,25 v. H. auf 154,25, Meininger unverändert 122,25. Am Rentenmarkt fliegen Altbesitzanleihe auf 131,65 (131,20). Von Jn- ouftrie-Obligat'ionen notierten 4Ve v. H. Elektrowerke AG. von 1937 unverändert 99,25, 4V» v. H. Krupp unverändert 99,75 und Farben-Bonds unverändert 131. Kommunal-Umschuldung wurden mit unver­ändert 94,85 bewertet.

Frankfurter Schlachtvrehmarkt.

Frankfurt a. M., 11. Nov. Auftrieb: Groß­vieh 1657 (gegen 2143 am letzten Donnerstagsmarkt vom 4.11.), darunter 316 (386) Ochsen, 191 (209) Bullen, 818 (1088) Kühe, 332 (460) Färsen. Kälber 505 (590), Hämmel und Schafe 132 (65), Schweine 187 (1397). Notiert wurden je 50 Kilogramm Le­bendgewicht in RM.: a) 44 bis 45 (43 bis 45), b) 40 bis 41 (38 bis 41), c) 36 (36). Bullen a) 41 bis 43 (40 bis 43), b) 38 bis 39 (38 bis 39), c) 34 (32 bis 34), d) 26 bis 27 (26). Kühe a) 42 bis 43 (40 bis 43), b) 35 bis 39 (35 bis 39), c) 28 bis 33 (28 bis 33), d) 17 bis 25 (20 bis 25). Färsen a) 41 bis, 44

(43 bis 44), b) 36 bis 40 (39 bis 40), c) 29 bis 35

(35). Kälber a) 63 bis 65 (63 bis 65), b) 55 bis 59

(55 bis 59), c) 45 bis 50 (45 bis 50), d) 35 bis 40

(34 bis 40). Hämmel b2) 44 bis 50 (40 bis 45). Schafe a) 32 bis 45 (). Schweine a) 54 (55), bl) 54 (55), b2) 54 (55), c) 53 (54), d) 50 (51).

Marktverlauf: Großvieh, Kälber und Schweine zu­geteilt. Hämmel lebhaft, Schafe langsam.

Schweinemarkt in Grünberg.

4- Grünberg, 11. November. Der heutige Schweinemarkt hatte einen Auftrieb von 217 Ferkeln. Folgende Preise wurden erzielt: 6 Wochen alte Ferkel 10 bis 12 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 13 bis 18 Mark, 8 bis 13 Wochen alte 18 bis 25 Mark. Marktoerlauf gut, fast ausverkauft.

Schweincmarkt in Nidda.

* Nidda, 11. November. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen rund 400 Ferkel zum ! Verkauf. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Tiere 10 bis 11 Mk., 6 bis 8 Wochen alte 12 bis 15 Mk., 8 bis 10 Wochen alte 16 bis 18 Mark, ältere Tiere 25 bis 30 Mark. Das Geschäft verlief flott, es ver­blieb nur geringer Ueberftanb.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt veschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v H.. Lombardzinsfuß 5 v H

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß kurs

Schluß. Abend- börie

Schlub- kurs

Schlicht Mittag börfe

Schluss kurs

Schluss. Abend börie

Schluss- kurs

Schluß!. Mittag, börie

©dIU III

10.11.

11.11.

10-11.

1111

Tom m

10.11.

11.11

10.11

11.11.

5% Deutsche Reichsanleihe v. 19

101,65

101,65

101,65

101,65

Aceumulatoren-Fabrik....... 14

229,5

227,25

230

227,25

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

99,25

99,2

99,2

99,2

Aschaffenburg Zellstoff........6

140

141,5

140,65

142

P/,% Deutsche Reichsschahanwei^

Bemberg...................O

140,5

141.5

140,25

141,75

168,25

168

168,65

168,75

<y2% Deutsche Reichsschayanwei-

Buderus Eisen............... 6

121

122,25

120,5

122

hingen von 1935, II. ftolge .

99,4

99,5

99,4

99,5

Gement Heidelberg...........1

165

166

IV,"!, Deutsche Reichsichahanweh

Gement Karlstadt............6

-

jungen von 1936, 111. itolge

9!

99

99

99

Gonti (Summt.............. 12

192

192,5

191,75

192,75

6%% Vouna Anleihe von 1930

105

105

Daimler Motoren.......... 6%

136

137,5

136,25

137,5

4V2% Hejlische Volksstaat von 1929

100,25

100,25

100,13

Dejiauer Gas ............... 4

119,25

119,13

4VÖ% Deutsche Reichspostschatz von

Deutsche Erdöl ..............5

143,75

144

143,9

143,9

19.34 I....................

100,5

100,5

100,6

Deutsche Gold- und Silber .... 9

256

257,5

4V,% Deutsche Reichsbahnschatz

Deutsche Linoleum.......... 10

16

160,5

159,75

161

99,75

99,7

-99,65

99,65

Elektrische Lieferungen...... 6

131,25

131

131,5

131

131,25

131,65

131,2

131,65

Elektrische Licht und Kraft..... 7

151,5

151,75

151,5

151,5

Oberhessen Provinz-Anleihe

nii

I. G. Farbeii-Industtie.......7

157,5

158

156,75

157,75

OhiÄIni «fRrrhten ......

137.95

. 137,5

.1

Felten & Guilleaume......... 6

<33

133,5

133,5

133,75

147,5

147,75

147

147,75

fitnlhnfp Sfl 19 ......

-

Tb. Goldschmidt......... 6

140

141

141

141

5*4% Hess. Landes-Hyp.-Banl

Gripner Maschinen........... o

49

101.75

101,5

.

Harvener................. 8%

172

173,5

172,25

173,5

4V,% Preun. Landespfdbr.-Anst

Hoesch Eisen............... 3z'2

125,5

125,5

125,5

125,25

99,75

99,75

99,75

Philivv Holzmann........... 8

152,4

152,5

151 75

153

4V2% Preun. Gold-Konim. R. 20

99

Ilse Bergbau................6

159

160

4*4% Darmstädter Komm.-Lan-

Ilse Genüsse................ 6

136

135,5

135,75

136

98.65

98,75

.

Kali Aschersleben............ 4

117,13

116

119

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

Klocknerwerke ............. 4¥2

122,5

123

122,25

123,25

133.95

134

134,65

135

Kokswerke und Chemische Fabrik 7

157

157,4

4V2% Franks. Hhp. Goldpfe. R. 15

99,75

ioo

100

Lahmeyer ..................6

126,25

127

126,25

126,9

414% Franks. Hvp. Gold-Komm

Mainkrast................... 4

94,75

95,25

61. 2 3..............

98,75

99

Mannesmann............. 4!4

117,5

118

117,25

117,9

5V,% Franks. Hvp. Liauidation

Mansselber Bergbau......... 7

156

157

.75

101,65

_

Metallgesellschaft.............6

146.25

147

145

51/,% Rheinische Hup. Liauidation

Drenitein & Kopvel..........0

109,25

110

101,75

102,13

102

102

Rheinische Braunkohle.......12

231

231,5

230,5

231,5

Steuergutschein-Berrechnungskurr

111,2

111,3

111,4

Rheinische Elektro............6

129,5

128

129,5

Rheinstahlwerke..............6

146

146,75

145,5

147

Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6

129,75

130,25

130,4

130,25

A.G. für Verkehrswesen .... 6%

12«,za

129

128

129

Rütgerswerke ............... 7

150

150,5

150,25

150,5

Hamburg-Sudam. Dampfschiff

0

45

131

Salzdetfurth Kali...... 6

162J

163,5

Hamburg-Amerika Paket......

0

79,5

80,5

79,25

80,25

Norddeutscher Lloyd..........

0

81,25

82

80,75

82

Schultheis Patzenhofer........4

94^75

9 96

Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt

<

129,13

129,25

129,25

129,4

Siemens & Halske........... 9

204

204,5

Süddeutsche Zucker.......... io, 200,25

202

200,5

202,5

Retchsbcmk.................

12

210,5

209,75

210,75

209,75

Bereinigte Stahlwerke......i'/t

114 9

115,25

114,25

115,13

Berliner Handelsgesellschaft . 6 V,

133,5

134

Westdeutsche Kaufhof.........0

56,9

58

57,5

57,9

Commerz, und Privat-Bank ..

5

117,75

118

117,65

118

Westeregeln Alkali...... 4

115,5

118,5

115,75

119

Zellstoff Waldhos ....... .. 6

1/1 U 7 k

148

14Q 4

Deutsche Diskonto.,..»««....

Dresdner Bank .............

4

113.9

114

113,9

114

1 Olavi Minen ......... 0,6

29 5

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10.November

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Buenos Aires .............

0,736

0,740

0,736

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Iavan....................

0,722

0,724

0,722

0,724

Brüssel ... .............

42.13

42.21

42,12

42,20

Jugoslawien ..............

5,694

5,706

5,694

5 706

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0 L3ß

0.138

0.136

0.138

Oslo ..................

62,21

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stnlen ___...........

47,1 n

47,00

47,10

Wien.....................

48,95

49,05

48,95

49,05

Kopenhagen...............

55,'26

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55^25

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Lissabon..................

11,25

11,27

11,245

11,265

Danzig..................

47,00

47,10

47,00

47,10

Stockholm ................

63,82

63,94

63,80

63,92

London ..................

12,38

12,41

12,375

12,405

Schweiz..................

57,37

57,49

57,25

57,37

HelsingsorS................

5,475

5,485

5,475

5,485

Spanien..................

5,48

15,52

15,48

15,52

Paris ....................

ft.417

8,433

8,417

8,433

Prag.....................

8,701

8,719

8,711

8,729

Holland ..................

137

137,56

137,14

137,42

Buvävell.................

Italien...................

13,09

13,11

13,09

13,11

Neuvork................. 2,475

2,479

2,478

2,482

Von Winter 1939 nicht vergessen!

jawohl, das ist kein Druckfehler, wir wollen Sie mit diesem fjinroeis nur recht deutlich daran erinnern dci der stnschas- fung Aires neuen Win­termantels an die fjalt- bathrit zu denken Denn Sie wollen ihn doch mindestens im Winter 1939 noch

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4

Camembert

Charleston

len. Während der Wachstumszeit reichlich gießen.

Camembert, vollfetter Weichkäse, dessen Herkunft die französische Normandie ist.

Canna, indisches Blumenrohr, eine Blüten- und Blattpflanze, die, einzeln und in Gruppen ge­pflanzt, im Rasen schön wirkt. Die Knollen sind nicht winterhart und werden wie Dahlien behan­delt. Pflanzung der schon ange­triebenen Knollen Ende Mai.

Caramel, gebrannter Zucker, der zum Färben von Soßen oder auch bei Süßspeisen verwendet wird. Carbonnade, vielfach noch ge­bräuchliche, französische Bezeich­nung für das Rippenstück des Schweines.

Carcinom s. Krebs.

Carola, weibl. Vorname germ. Herkunft mit der Bedeutungdie Mannhafte".

Caspar (Kaspar), männl. Vor­name, nach einem der Heiligen drei Könige.

Cayennepfeffer, kleine scharfe Früchte, die von der Insel Ca­yenne stammen, ähnlich den Pa­prikaschoten.

Cecilie. weibl. Vorname, lat. Herkunft mit der Bedeutung die Blinde".

Cellophan, durchsichtige, bruch­feste, in Wasser nicht lösliche Haut aus Zellstoff, ein immer mehr beliebtes, sauberes Verpak- kungsmittel, kann auch statt Per­gamentpapier beim Einmachen verwendet werden, wenn man das angefeuchtete Cellophan über den Einmachtopf legt und fest- bindet.

Cello, Violincello, Streichinstru­ment, das auf einem Dorn steht und beim Spiele zwischen den Knien gehalten wird.

Celsius. Wärmegrad bei der Ein­teilung des Thermometers vom Gefrierpunkt bis zum Siedepunkt in 100 Grade, im Gegensatz zu Reaumur, bei der die gleiche Spanne in 80 Grad aufgeteilt ist. Chalzedon, Halbedelstein, dessen bekannteste Abarten Onyx, Kar­neol, Heliotrop und Moosachat sind.

Chamois, französ., Gemse, ent­behrliches Fremdwort fürgern» senfarbig" oei Leder und anderen Stoffen.

Champagner, Weiß- und Rot­wein aus der Champagne, ge­wöhnlich aber der moussierende Champagner (Schaumwein).

Champignon, beliebter Speise­pilz, wird in heizbaren Kellern, Schuppen und Frühbeeten gezüch­tet. Wildwachsende Ch. sind nicht so weiß wie die gezüchteten. Sind von Oktober ab aus Wiesen zu finden. Vorsicht: nicht verwech­seln mit Knollenblätterpilzen! Champignontunken mit Eiern zu Kalbfleisch sind Leckerbissen. Changeant, entbehrliches franz. Fremdwort fürwechselnd". Changierende Seide hat z. B. den deutschen Namen Schillertaft. Der Farbwechsel wird dadurch erzielt, daß Kette und Einschlag des Gewebes von verschiedener Farbe sind.

Chapeau claque, franz., Klapp- Hut, zusammenklappbarer Zy­linderhut.

Charleston, nach der gleichnami­gen Stadt benannter Negertanz,

Butterbrokpapier nach Blaß.

Jawohl, denn mit dem neuen Melitta-Butterbrotpapier-Abreißautomat läßt es sich genau nach Maß abreißen, und dabei ist es immer schön sauber und appetitlich aufbewahrt.

3. B. Häuser» Gießen, am Oswaldsgarken, Fernsprecher 2145/2146.