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vom Leben und Beruf des Holzhauers. Mufikvor. träge des Musikvereins, Chöre des Männerchors, Gedichtvorträge und einige gemeinsame Lieder ver. vollständigten das Programm des Abends, der all­seitig Beifall gefunden hat.

Landkreis Gießen.

A Großen-Linden, 11. DEL Eine Samm­lung, die die Schüler der vier obersten Jahr­gänge für den D o l k s b u n d für bas Deutsch- t u m im Ausland durchführten, ergab den stattlichen Betrag von 72 Mark.

* Lich, 12. Oft. Ein Radfahrer von hier fuhr gestern Abend auf ein K a r t o f f e l - F u h r - werk auf und erlitt dabei Verletzungen an der Nase und an der Hüfte. Er kam zur Gendarmerie und erstattete Anzeige mit dem Bemerken, das Fuhrwerk sei unbeleuchtet gewesen. Die so­fortigen Ermittlungen ergaben jedoch, daß das Fuhrwerk beleuchtet war und der Radler, bei dem man eine Bekänntschaft mit Alkohol feststellen konnte, in seinerIllumination" das Licht an dem Wagen nicht bemerkt hatte. Mit seiner Anzeige hatte er also kein Glück.

ch Lich, 11. DEL Am Samstagabend versammelten sich im Parkhotel die im Jahre 1867 geborenen, jetzt 70jährigen Schulkameraden und - k a - meradinnen mit ihren Ehegatten zu einer schlichten Feier. Kaufmann Heinrich Schmidt, der mit dem Kirchenvorsteher Heinrich Uhrhan die Vorbereitungen getroffen hatte, eröffnete die Feier mit herzlichen Begrüßungsworten. Vor allem gedachte er der verstorbenen Schulkameraden, deren Gedenken in üblicher Weise geehrt wurde. Dann folgte gemeinsames Essen. Alte Erinnerungen aus der Jugendzeit wurden wach, fröhliche Lieder ge- sungen, und man fühlte sich im trauten Freundes­kreise trotz des vorgeschrittenen Alters wieder jung. Der als Familienglied anwesende Altbürgermeister Heinrich Fuhr sprach in launiger Weise über die zurückgelegten 70 Jahre mit ihren vielen Gescheh­nissen auf allen Gebieten. Am Sonntagvormittag trafen sich die Jubilare zum gemeinsamen Kirch­gang in die Marienstiftskirche, wo sie vor 56 Jah­ren zur Konfirmation gegangen waren. Nach dem Gottesdienst besuchte man die auf dem Friedhof ruhenden einstigen Schulkameraden, um noch ein­mal Erinnerungen an sie zurückzurufen. Mit einem letzten Treffen am Nachmittag im Parkhotel nah­men die alten Kameraden und Kameradinnen Ab­schied voneinander.

Lich, 11. DEL Die Reichsrundfunttammer hatte die hiesige Einwohnerschaft in Steins Saal­bau zu einem sehr gut besuchten Runds unE- werbeabend eingeladen. Ein Vertreter der Reichsrundfunttammer sprach über die kulturellen, erzieherischen und politischen Aufgaben des Rund­funks. In zwei Filmen wurde dann den Besuchern die Arbeit des Rundfunks geschildert. Ern weiterer FilmUnsichtbare Brücken" veranschaulichte die elektrischen Wellen und lüftete das Geheimnis einer Radioüoertragung. In den Pausen war Gelegenheit, die ausgestellten Rundfunkapparate der Händler aus unserer Stadt und einer Nachbaraemeinde in Augenschein zu nehmen. An einer Verlosung eines Volksempfängers und dreier Monatsabonnements einiger Rundfunkzeitschriften konnte sich jeder Be­sucher des Abends beteiligen. Der Abend fand mit dem Sieg-Heil auf den Führer und dem Gesang der nationalen Lieder einen würdigen Abschluß.

gfs. Lich, 11. Oft. Don der Abteilung Volks- mirtschaft-Hauswirtschaft wurde in der Frauen- schaft ein Vortragsabend veranstaltet, bei dem Frau Schäfer aus Gießen über die Aufgaben der Frau zur Erhaltung und Pflege des Ernteguts sprach. Die Freuen folgten den wichtigen Ausfüh­rungen mit großer Aufmerksamkeit und spendeten der Rednerin lebhaften Beifall.

§ Hungen, 11. Okt. Am gestrigen Sonntag fand die Inspektion der Freiwilligen und der Pflichtfeuerwehr Hungen durch Kreis- seuerwehrführer Bouffier (Gießen) statt. Nach einem einleitenden Vortrag über die Bedeutung

und Pflichten der Feuerwehren im neuen Staat wurde zunächst eine Hebung an den Geräten, so- dann ein ausgedehntes Fußexerzieren oorgenom- men, an das sich ein Brandangriff anschloß, wobei sich die erfreuliche Tatsache ergab, daß für die er­forderlichen Löschgeräte nicht nur gesorgt ist, son­dern daß diese auch tadellos funktionierten. Be­sonders verdient die städtische Motorspritze volle Anerkennung. Die Kritik würdigte dies auch in vollem Umfange, so daß sich der Kreisfeuerwehr- führer sehr befriedigt über die Hebung aussprechen und die Note 1 erteilen konnte. Zu wünschen wäre allerdings, daß der Nachwuchs an Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr ein stärkerer fein würde; hoffen mir, daß der Appell des Kreisfeuerwehr­inspektors auf fruchtbaren Boden gefallen ist. In Verbindung mit der Hebung war auch die Frei­willige S a n i t ä t s k o l o n n e vom Roten Kreuz mit den Helferinnen angetreten, die sich

der ihr gestellten Aufgabe in glänzender Weise zu entledigen verstand, so daß auch ihr volles Lob gespendet werden konnte. Nachdem die Obsternte beendet, ist man hier gegenwärtig mit der Ernte der Kartoffeln beschäftigt, die dank des guten Wetters einen guten Fortgang nimmt und die Bauern und Landwirte wegen des reichen Ertrags sehr befriedigt. Auf den herannahenden Winter deuten jetzt schon die Züge der Schneegänse hin. Dor einigen Tagen konnte eine große Schar dieser Zugvögel beobachtet werden, welche, von Norden kommend, dem Süden zustrebten.

gfs. Allendorf a. d. L d a., 11. Okt. Unsere Frauenschaft gelangte jetzt in den Besitz eines Entsaftungsapparates, der leicht und bequem zu handhaben ist. Er wird der Reihe nach an einzelne Frauen verliehen und hilft so, das Df'rt ratlos aus­zunutzen.

Oer neue Bürgermeister von Grünöerg

Kreisobersekretar Krämer aus Bensheim.

+ Grünberg, 12. DEL In der vorigen Woche hatte Kreisleiter Backhaus Besprechungen mit den politischen Leitern sowie mit den Ratsherren über die Besetzung des hiesigen Bürgermeister- p o st e n s. Don den auf die Ausschreibung einge­gangenen 14 Bewerbungen nicht 70, wie fälsch­lich gemeldet wurde war als aussichtsreichster Bewerber Kreis-Dbersekretär Krämer (Bensheim) in Borschlag gebracht worden.

Zur endgültigen Entscheidung war für den gestri­gen Montag abend eine Sitzung d e r Rats­herr e n anberaumt, zu der Pg. Krämer be­stellt war. Kreisleiter Backhaus, der mit Pg. Dr. Hopfenmüller erschienen war, auch der neuernannte Drtsgruppenleiter Pg. Schütz war anwesend, ließ zunächst in nichtöffentlicher Sitzung Pg. Krämer Ausführungen über seinen Lebens­lauf und insbesondere über seine seitherige beruf­liche Tätigkeit machen, worauf nach kurzer Be­sprechung mit den Ratsherren Pg. Krämer als Bürgermeister für ©rünberg bestimmt wurde.

In der folgenden öffentlichen Sitzung gab Kreis­leiter Backhaus diese Entscheidung bekannt und begründete sie folgendermaßen: die Ratsherren hätten auf dem Standpunkt gestanden, den Bürger­meisterposten einem älteren Parteigenossen zu über­tragen, der als Derwaltungsfachmann anzusprechen, der aber auch die nötige Tatkraft aufbringe und nicht durch verwandtschaftliche Beziehungen ge­bunden sei. Er beglückwünschte alsdann Pg. Krä­mer zu feinem neuen Amte, und dieser versprach treue Pflichterfüllung. Der Kreisleiter gab noch dem

Wunsche Ausdruck, daß zwischen dem Bürgermeister und dem neuen Ortsgruppenleiter Schütz ein fruchtbares Zusammenarbeiten sein und Pg. Krä­mer den Bürgermeifterposten als Dauerstellung und nicht als Hebergangsstelle für einen andern Posten ansehen möge, was dieser auch zusagte. Da­mit schloß die bedeutungsvolle Sitzung.

Der neue Bürgermeister wird wahrscheinlich am 1. November sein Amt antreten. Bürgermeister Jakob Krämer wurde am 23. Juni 1889 in Lorsch als dritter Sohn des Schneidermeisters Phil. Krämer aus Pfaffenbeerfurth im Odenwald ge­boren. Nach Besuch der Volksschule war er einige Jahre auf der Gerichtsschreiberei des Amtsgerichts Lorsch bzw. bei einem dortigen Rechtsanwalt, kam im September 1909 als Schreibgehilfe an das Kreisamt Bensheim und war hier in den ver­schiedenen Zweigen der Verwaltung tätig. Am 1. April 1920 wurde er als Beamter angestellt, am 7. Dezember 1934 wurde er zum DberfeEretär be­fördert. Besonders tätig war er in der Kreiswohl­fahrtspflege und in der Kreisamtsfürsorgestelle für Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene. Als unge­dienter Landsturmmann trat er am 6. -Februar 1915 freiwillig ins Heer, machte den Krieg in der Maschinengewehrkompanie des Reseroe-Jnfanterie- Regiments 222 und seit Juli 1917 bei der Stark­strom-Abteilung 269 mit und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Mitglied der NSDAP, ist er seit 1. November 1932, in der Partei bekleidete er verschiedene Aemter. Er ;ft verheiratet und hat drei Kinder.

Wirtschaft.

Rhein-Mainische Börse. rNittagsbörse schwächer.

Frankfurt a. M., 11. DEL Während man in den Vormittagsstunden vorwiegend etwas festere Kurse nannte, zeigte der amtliche Beginn zum An­fang der neuen Woche eine weitere Abschwächung des Aktienmarktes. Es lagen kleine Verkäufe vor, wie man annimmt aus dem Auslande, wäh­rend Kaufaufträge nur wenig eingetroffen waren. Die Zurückhaltung hat sich wieder verstärkt und die Aufnahmebereitschaft war gering. Infolgedessen zeigten die Kurse zumeist Rückgänge von 0,50 bis 1 v. H., vereinzelt ergaben sich auch kleine Er­höhungen. Von Montanwerten ermäßigten sich Mannesmann auf 119 (119,65), Verein. Stahl auf 115,75 (116,25), Hoesch auf 123,90 (124,25) und Harpener auf 174 (176,50), Rheinstahl mit 150,65 lagen behauptet. Ferner eröffneten Reichsbank mit

202 (203), Nordd. Lloyd mit 83 (84) Zellstoff Wald­hof mit 151,75 (153,50), IG. Farben mit 161,50 (162,13), RWE. mit 132 (132,25), Elektr. Lieferun- gen mit 130,75 (131). Etwas höher lagen Deutsche Linoleum mit 163,50 (162,50), Daimler mit 138,40 (138), Rheinmetall mit 148 (147,50) und Gement Heidelberg mit 170,65 (170,40).

Der Rentenmarkt konnte sich weiterhin be­haupten, nennenswerte Käufe lagen aber nicht vor. Reichsbahn-Vorzugsaktien bröckelten 0,13 v. H. ab auf 128,50. Kommunal-Hmschuldung verblieben bei 94,80, Städte-Altbesitzanleihen wurden zu 133,50 bis 133,75 gefragt. Reichsanleihe-Altbesitz waren 0,13 v. H. niedriger gefragt zu 128,50. Am Pfand­briefmarkt bestand kleine Nachfrage zu unverän­derten Kursen, Liquidationspfandbriefe bröckelten z. T. leicht ab. Stadt- und Staatsanleihen notierten unverändert. Etwas lebhafteres Geschäft war wie­der in unnotierten Jndustrie-Dbligationen.

Auch im Verlaufe war die Haltung eher schwä­cher, später ergaben sich vereinzelt geringe Besse­rungen. Das Geschäft blieb überall sehr klein. Wei­ter ermäßigt waren IG. Farben auf 161 nach 161,50, Daimler auf 137,50 nach 138,40, Hoesch auf 123,50 nach 123,90, Verein. Stahl auf 115,65 nach 115,75. Die erst später notierten Werte lagen über­wiegend niedriger. Heber den Durchschnitt von 0,50 bis 1 v. H. hinaus gaben nach: Bemberg 142 bis 141,75 (143), Ilse Genuß 135,40 (137), Aschaffen­burger Zellstoff 139,50 (141,40), Schuckert 165,25 (167), Kali Aschersleben 115 (116,25) und Hapag 82,75 (83,90). Etwas hoher waren u. a. Gold­schmidt mit 144 (142), Demag mit 148,65 (148), Felten mit 133,75 (132,75) und Adlerwerke mit 114,50 (114). Am Einheitsmarkt gaben Kahlgrund Eisenbahn auf 27 (30) nach.

Abendbörse zurückhaltend.

Die weiter rückläufige Kursbewegung an den Auslandplätzen wirkte an der Abendbörse geschäfts­hemmend und hat die an sich bestehende Zurückhal­tung noch verstärkt. Verschiedentlich erfolgten kleine Abgaben, so daß die Aktienkurse größtenteils leicht abbröckelten. Stärker abgeschwächt waren Bemberg mit 140,50 (141,75, Berlin 142,75) und Adlerwerke Kleyer mit 113,25 (114,50), ferner ver­loren Holzmann 1 v. H. auf 152,50. Von Montan- roerten notierten Vereinigte Stahl mit 115,75 bis 115,50 (115,75), Buderus mit. 122,50 (123), Man­nesmann und Harpener mit unverändert 119 bzw. 174. Gut behauptet lagen IG.-Farben mit 161 (160,75), während Scheideanstalt auf 261,50 (262) und Th. Goldschmidt auf 143,50 (144) nachließen. Etwas höher lagen Deutscher Eisenhandel mit 146,75 (146) und Elektr. Lieferungen mit 131,40 (130,75). Am Einheitsmarkt gingen Kahlgrund Eisenbahn weiter etwas zurück auf 26,25 (27). Bankaktien notierten unverändert, Adca 102,25, Deutsche Bank 125, Commerzbank 120, Dresdner Bank 114,75. Der Rentenmarkt war ohne Ge­schäft und unverändert, 6proz. IG.-Farben 130,40, 4Lproz. Krupp 99,13, Schutzgebietezertifikate 11,60, Kommunal-Hmschuldung 94,80

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 11. DEL Die Anlieferun­gen von Weizen und Roggen sind infolge der Hack­fruchternte immer noch klein, doch ist die Ver­sorgung noch befriedigend. Auf dem Mehlmartt haben sich keine Aenderungen ergeben. Während die helleren Typen des Weizenmehls gut verkauft werden, hat Type 1050 noch schleppenden Absatz. Auch Roggenmehl wird langsam verkauft. Auf dem Futtermittelmarkt sind die Verladungen von Del- kuchen, Mais und Kartoffelflocken noch im Gange, ebenso von Kleie, die im gleichen Umfange wie im Vormonat zur Verfügung steht.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 204, W 16 207, W19 211, W 20 213; Roggen R 12 189, R 15 192, R18 196, R19 198, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste , Futterhafer. Weizenmehl Type 812 W 13 29,00, W 16 29,10, W 19 29,10, W 20 29,45; Rog­genmehl Type 1150 R 12 22,45, R15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot, Palmkuchen, Erdnußkuchen, Treber 14,00, Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel, Heu, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 3,00 bis 3,30, gebündelt 2,70 bis 3,00.

Frankfurter Schlochtviehmorkt.

Frankfurt a. M., 12. DEL (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 747 Kälber, 225 Schafe, 131 Hümmel, 3215 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Hümmel 30 bis 51, Schafe 20 bis 45, Schweine 51 bis 55 Mark. Marktverlaus: Kälber und Schweine zugeteilt, Hüm­mel und Schafe mittelmäßig.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börfe.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt oeschlosienen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v H., Lombardzinsfuß 5 o H

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend, börse

Schluß- kurs

Schluß! Mittag börse

Schluß- kurs

Schluß*. Abend börse

Schluß­kurs

Schlußk Mittag­börse

Datum

9.10.

11.10.

9-10-

11.10

Saturn

9.10.

11.10.

9.10

11.10.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101,7

101,7

101,7

101,6

Accum ulatoren-Fabrik......

. 14

224,5

224

225

225

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

98,9

99

98,9

99

Aschaffenburg Zellstoff......

.. 6

141,4

139,5

141,25

139,75

iV»% Deutsche Reichsschatzanwei-

Bemberg ................

.. O

143

140,5

143,25

142,75

sungen von 1935 .

-

Betula...................

.. 8

166,75

166,65

167,25

167,25

Deutsche Retchsschatzanwei-

99,4

99,4

99,4

99,4

Buderus Eiien.............

.. 5

123,5

122,5

123

122,5

sungen von 1935, I I. g-olge .. Deutsche Reichsichatzanwei-

Gement Heidelberg.........

.. 7

170,4

170,65

99

99

99

Cement Karlstadt ..........

.. 6

-

sungen von 1936, III. Holge ..

99

Conti (Mummt.............

. 12

185,5

185,5

185.5

185

by2% Poung Anleihe von 1930 ..

105,5

105,5

105

Daimler Motoren..........

ßy2

138

137.5

138,75

138

*Vi% Hessische BolkSstaat von 1929

100,25

100,25

Dessauer Gas .............

.. 4

120,5

120,65

4%% Deutsche Reichspostschatz von

Deutsche Erdöl ............

.. 6

148,5

147,5

149,4

148,25

1934 I......................

<%% Deutsche Reichsbahnschatz

100,4

100,4

100,5

Deutsche Gold- und Silber ..

Deutsche Linoleum .......

.. 9 . 10

263

162,5

261,5

163,5

162,25

163,5

von 1936 I.................

99,65

99,65

99,65

99,65

Elektrische Lieferungen......

.. 6

131

131,4

131,9

131,5

Netchsanleihe-Altbesitz..........

Oberhessen Provinz.Anleihe mit

128,65

128.5

128,5

128,75

Elektrische Licht und Kraft...

I. G. Farben-Industrie.....

.. 7

.. 7

153,25

162,13

152

161

153,5

162

152,5

161

Au^los.-Rechten.............

-

Felten & Guilleaume.......

.. 6

132,75

133,75

132,65

134,5

Hess. LandeSbk. Darmstadl

99,5

99,5

Gessürel..................

.. 7

150,5

150

150.75

150,5

Goldpfe. R. 13 .............

99,5

Tb. Goldschmidt...........

.. 6

142

143,5

141,5

144,25

6 y2% Hess. Landes-Hyp.-Bank £iqu. Goldpfe..............

4%% Preuß. Landespfdbr.-Anst. Goldpfe. R. 19..........

101,5

101,5

99,5

1 I

Gritzner Maschinen.........

Harpener .................

Hoesch Eisen...............

Philipp Holz mann.........

.. O S'/r SVt .. 8

176,5

124,4

153,5

174

123,5

152,5

51,13

175

124,4

154,25

51

175

124

152,5

V/2% Preuß. Gold-Komm. R. 20

98,75

98,75

98,75

Ille Bergbau..............

.. 6

164

164,75

4y2% Darmstädter Komm.-Lan-

98,25

98,25

Ilse Genüsse..............

.. 6

137

135,4

137,5

135,9

desbankR. 6 ..............

Kali Aschersleben..........

.. 4

116,25

115

116.13

114,75

Deutschs Kymm.-Sammel-Anleihe Auslos.-Rechte I.............

4y2% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15

*y2% Franks. Hyp. Gold-Komm. £61. 2 3................

135,13

99,75

98,5

135

99,75

98.5

135,13

99,75

135,4

99,75

Klöcknerwerke ............. V/t

Kokswerke und Chemische Fabrik 7

Lahmeyer .................. 6

Mainkrasl................... 4

Mannesmann.............VA

130

127

95,5

119,65

128.5

127,4

95,5

119

129,75

157,25

126,5

119,13

128,75

158.25

126,5

118,9

6%% Franks. Hyp. Liquidation Goldpfe....................

101,75

101,7

Mansfelder Bergbau.......

Melallgesellschaft...........

.. 7 .. 6

152

150

152

150

152.25

150

152,75

150

ty2% Rheinische Hyp. Ltautdation Goldpfe.....................

101,75

101,6

101,65

101,65

Ctcmtein & Koppel........

Rheinische Braunkohle......

.. O

12

230

230,25

110,75

230,25

110,4

230.25

Steuergutichein-Berrechnungskur?

SG. für Berkehrsweien .... 6 ft Hamburg-Südain. Dampfschiff. o Hamburg-Amerika Paket...... 0

111,13

127,65

83,9

111,13

127,5

82,5

127,5

46,13

83,5

111,25

127,25

46

83

Rheinische Elektro ........

Rheinstahlwerke............

Rbeinisch-Wsstfalische Elektro Rütgerswerke .............

Salzdetfurth Kali..........

Schuckert L Co............

.. 6 .. 6 .. 6 .. 7 .. 6

.. 7

150,5

132,25

147,5

167

126,25

150,65

132

165

150,75

132,65

147

164

166,75

126.25

150 132,7 146.4

165 5

Norddeutscher Lloyd.......... o

Deutsche Reichsbahn Borz.-Mt. 7

Reichs bank................ iz

Berliner Handelsgesellschaft . 6%

Commerz, und Prtvat-Bank ... 6

84

128,65

203

120

83

128,5

202

120

128,5

202,25

135,25

120

128,5

202

135,25

120

Schultheis Patzenhofer......

Siemens & Halske ........

Süddeutsche Zucker.........

Bereinigte Stahlwerke......

Westdeutsche Kaufhof.......

Westeregeln Alkali..........

Zellstoff Waldhof ..........

Otavi Minen ...........

.. 4 .. e

10 4'/, .. O .. 4

211,5

202

116,25

58,5

115,25

211,5

200,5

115,5

58,25

114,75

94,65

213.5

202

116

58,65

114,5

95

213

115,75

58,25

114,75

Deutsche Diskonto............ 6

125

125

125

125

.. 6

153,5

151,75

152,25

152

Dresdner Bank..............4

114,75

114,75

114,75

114,75

0,6

31,25

31,5

31,13

31,65

Deoilenmarft Berlin Frankfurt a

9. Oktober

11 .Oktober

g. Oktober

11 .Oktober

Wintl'dK Wunerüut

Amu ch Rotierun,

Amtliche'Aöueruno

AmuicheJtuiietun

(Mei.

Br--

M -i<

Brie

'fSi'ir

Brie,

tfi-

| Brie

Buenos Aires.............

0,747

0,751

0,747

0,751

Japan....................

0,718

0,720

0,718

0,720

Brüssel...................

41,98

42,06

41,97

42,05

Jugoslawien .............

5,694

5,706

5,694

5,706

Rio ve Janeiro............

0,149

0,151

0,149

0,151

Oslo ...................

62,00

62,12

62,00

62,12

Polen....................

47,00

47,10

47,00

47,10

Wien.....................

48,95

49,05

48,95

49,05

Kopenhagen...............

55,07

55,19

55,07

55,19

Lissabon..................

11,205

11,225

11,205

11,225

Danzig. ............. ...

47,00

47,10

47,00

47,10

Stockholm...............

63,60

63,72

63,60

63,72

London ............. ....

12,335

12,365

12,335

12,365

Schweiz..................

57,28

57,40

57,27

57,40

helsingforS................

5,455

5,465

5,455

5,465

Spanien..................

16,98

17,02

16.98

17,02

3arls....................

8,222

8,238

8,262

8,278

Prag.....................

8,701

8,719

9.701

8.719

wlland..................

137,69

137,97

137.67

137,95

Budapest.................

-

'tollen...................

13,09

13,11

13,09

13,11

Neuyork..................

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Hier abschneiden! I

Fallsucht

125 Familienunterstützung

bargarten fallen, gehören nicht mehr Dem Baumeigentümer (s. auch Garten). F. sorgfältig sam­meln, um Weiteroerbreitung der Obstmade zu verhindern.

Fallsucht, siehe Epilepsie.

Falschgeld. Wer falsches Geld als echtes eingenommen hat und es wieder als echtes ausgibt, obwohl er erkannt hat, daß es falschem Geld ist, wird mit Geld­strafe oder Gefängnis bis zu 3 Monaten bestraft. Falschgeld er­kennt man bei Münzen am bumüfen Klang, bei Banknoten am Fehlen der richtigen Wasier- zeichen.

Familie ist die Erundzelle des Staates in ihr hat sich zuerst das Zusammengehörigkeitsgesühl und die gegenseitige Rücksichtnahme zu erproben durch die Zank und Streit vermieden werden. Sind Auseinandersetzungen zwischen Eltern unvermeidlich, so sollen sie in Abwesenheit der Kinder vorqenommen werden, damit die Achtung vor den Eltern nicht leidet Die selbstverständlichen elterlichen Rechte dürfen nicht zur Befriedigung unangebrachter Machtaeluste dienen. So soll man Kindern nicht einfach deshalb etwas versagen um zu zeigen, daß man die Macht dazu hat. Eine harmonisch zusammen­lebende Familie ist einer der schönsten Eindrücke, die Kinder mit ins Leben nehmen können.

Familienforschuna ist eine Er­weiterung der Ahnenforschung, da alle Mitglieder der Familie bnbei berücksichtigt und in einer Sippentafel oder Sippschafts­

kartei erfaßt werden. Die Fa­milienforschung gibt wichtige Aufschlüsse über geistige und kör­perliche Veranlagungen sowie über erbliche Krankheiten. Durch Sammeln der wichtigsten gegen­wärtigen Erinnerungen der Fa­milie soll man die künftige F. erleichtern.

Familienname. Die Ehefrau be­kommt den Familiennamen des Mannes, kann aber ihren> chennamen an den Familien­namen des Mannes anhängen. Das eheliche Kind bekommt den Familiennamen des Vaters, das adoptierte den des Adoptieren­den. Ist eine Frau die Adop­tierende, so erhält das Kind den Namen, den die Frau vor ihrer Verheiratung geführt hat. Ein adoptiertes Kind kann an den Adoptivnamen auch seinen eige­nen Familiennamen anhängen. Ein uneheliches Kind bekommt den Familiennamen der Mutter. Heiratet die Mutter später den Vater, so bekommt das unehe­liche Kind den Familiennamen des Vaters. Siehe Namenehe.

Familienunterstützung bekom­men die Angehörigen sEhefrau, schuldlos geschiedene Ehefrau, Kinder. auch uneheliche Kin­der. wenn die Vaterschaft an­erkannt oder ein rechtskräftiges Urteil vorhand"n ist Eltern, Großeltern, auch Adoptiveltern), von Wehrpflichtigen, die zum aktiven Heeres- oder Arbeits­dienst einberufen sind, wenn die Unterstützungsberechtigten den notwendigen Lebensunterhalt nicht selbst aus ihrem Vermögen oder ihrer Arbeit bestreiten und

farlloos

Gießen., Kirchenplatz 13, Ruf2797 ^yssta