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Um die Dame.

am

Kirchliche Nachrichten

Am Ge­

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ren Gemeinden zahlreiche Kornäcker und neubestellt werden mußten, war hiesigen Gemarkung nirgends nötig.

Kreis Friedberg.

vielen ande- umgepflügt dies in der

Die abgebildete Stellung entstand in einer Partie Winter Aldis im Turnier zu Birmingham. Weiß ist am Zuge und kann mit einem eleganten Kraftzug mindestens raschen Gewinn der schwarzen Dame er­zwingen.

Was zieht Weiß in der abgebildeten Stellung

Reuapostolische Gemeinden, Händelstraße 1, Eder- straße 13. Sonntag, den 13. Juni. 9.30: Gottesdienst; 16: Gottesdienst. Mittwoch, den 16. Juni. 20.30: Gottesdienst.

Christliche Gemeinde, Zu den Mühlen 2. Sonntag, den 13. Juni. 9.30 Uhr: Erbauungsstunde; 11: Sonntagsschule; 20.30: Evangelisation. Dienstag, den 15. Juni. 20.30: Bibel- und Gebetstunde.

Vaplisiengemeinde, Gartenstraße 13. 11 Uhr: Kin­dergottesdienst; 20.30: Predigt. Mittwoch, den 16. Juni. 30.15: Bibelstunde.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 12. Juni.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichtgelegenheit.

Sonntag, den 13. Juni. 4. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichtgelegenheit; 7: hl. Messe; gemeinsame Kommunion der Jungfrauen und Haus­angestellten; 8: Spendung der hl. Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 10.15: Militärgottesdienst; 11.15: hl. Messe mit Predigt; 14.30: Christenlehre und Andacht. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre. Lollar. 9.30: hl. Messe mit Predigt. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt und Christenlehre. Ridda. 8.15: Hochamt mit Predigt.

tag fe;em. Der hochbetagte Mann, der sich Dorfe guten Ansehens erfreut, vermag sich Hause noch durch mancherlei Arbeit nützlich machen.

kreis Schotten.

Schach-Ecke

Bearbeitet von K. Hellina

LPD. Schotten, 11. Juni. In den Kreisorten Sichenhausen und Ober-Lais treten die Masern in der letzten Zeit so stark auf, daß von den Schul­kindern bis zu 70 v. H. fehlen. Mit der Schließung der Klassen ist zu rechnen.

Kreis Wetzlar.

<3 Krofdorf-Gleiberg, 11. Juni. Eine höchst begrüßenswerte Einrichtung schafft gegen-

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»artig unsere Gemeinde in dem Anschluß des Friedhofes an das Wasserleitungs­netz. Die Rohre kommen im Zuge der verlänger­ten Launsbacher Straße zu liegen, die das Trauer­gefolge bei Beerdigungen benützt, und schließen sich an das ein Stück vom Ort stehende Haus Leib und die gegenüberliegende Gärtnerei Darr an. Bisher brachten sich die Einwohner das Wasser zum Be­gießen der Gräber entweder vom Dorf her mit, was infolge der beträchtlichen Entfernung sehr be­schwerlich war, oder sie holten es aus einem kärg­lich rieselnden Nebenbächlein des Gleibachs unter- halb des Friedhofes. Das hiesige Schwimm­bad erfreut sich ständig zunehmenden Besuches. Aus Gießen und den Ortschaften der Gegend kom­men täglich viele Menschen, um neben der stark vertretenen einheimischen Bevölkerung Wasser, Sonne und Luft zu genießen. Starker Betrieb herrscht auch noch in den Abendstunden, weil man­cher Volksgenosse tagsüber aus beruflichen Grün­den das Bad nicht benutzen kann.

Gladenbach will Stadt werden.

LPD. Gladenbach, 10. Juni. Die Hinterland­gemeinde Gladenbach, die in diesem Jahre auf ein 700jähriges B e st e h e n zurückblicken kann, hat bei den zuständigen Stellen den Antrag auf Verleihung von Stadtrechten gestellt. Man rechnet damit, daß die Genehmigung des Antrages bis zum 25. Juli, dem Haupttag der Jubiläumsfeierlichkei­ten, vorliegen wird.

Gefährlicher Waidbrand.

Ein Waldarbeiter verbrannt.

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können mit dem Stand dieser Fruchtart sehr zu­frieden sein. Während im Frühjahr in

LPD. Dernbach (Westerwald), 11. Juni. Donnerstagnachmittag brach im Dernbacher meindewald ein gefährlicher Waldbrand aus, der

stärksten?

Gegen Dame und König.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 13. Juni.

Gießen. Stadtkirche. 8 Uhr: Pfarrverwalter Da­merau; zugleich Christenlehre für die Neukonfir­mierten der Matthäusgemeinde; 9.30: Pfr. Becker; 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Jo- hanneskirche. 8: Pfr. Bechtolsheimer; zugleich Chri­stenlehre für die Neukonfirmierten der Lukas- gemeinde; 9.30: Pfr. Ausfeld; 11: Militäravttes- dienft; Pfr. Ausfeld; 14: Kinderkirche für die Jo­hannes- und Militärgemeinde; 20: Bibelbefprech- stunde im Johannessaal; Pfr. Ausfeld. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfarrassistent Dauth; 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde. petrus- kapelle (Wetzlarer Weg 59). Siehe Johanneskirche. Wiefeck. 9.30: Pfarrasfistent Paetow; 10.45: Kinder­kirche; 15: Bibelstunde. Grohen-Vuseck. 10.30: Gottesdienst; 11.30: Christenlehre. Oppenrod. 8.45: Gottesdienst; 9.45: Christenlehre. Steinbach. 10: Gottesdienst; Christenlehre. Albach. 9: Got­tesdienst. Annerod. 20: Gottesdienst. Heuchel­heim. 10: Hauptgottesdienst; 11: Christenlehre. Kirchberg. 10: Gottesdienst; anschließend Christen­lehre für die weibliche Jugend; 13.30: Kindergottes- dienst. Lollar. 9: Kindergottesdienst. klein- Linden. 9: Gottesdienst mit Christenlehre für die männliche Jugend; 10.15: Kindergottesdienst.

Montag, den 14. Juni.

Laubach. 7.30 Uhr: hl. Messe.

Dienstag, den 15. Juni.

Gießen. 20.30 Uhr: Bibelstunde.

Mittwoch, den 16. Juni.

Gießen. 7 Uhr: Studentenmesse. Hungen. 6.15: hl. Messe.

Oeffentlicher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringende» Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Falls behandelnder Arzt nicht zu erreichen:

Arzt: Dr. Mehl.

Zahnarzt: Dr. Buchinger.

Apotheke: Hirsch-Apotheke.

*

Autohilfe: Rufnummer 04 beim Postamt Gießen.

Beachtenswerte Erfolge der helsen-nassauischen Tierzucht in München

Von Abteilungsleiter Dr. Schneider, Landesbauernschast Hessen-Nassau.

. Landkreis Gießen.

= Harbach, 11. Juni. Infolge der anhalten­den Trockenheit tritt in vielen Hausgärten der Maulwurf in großer Zahl auf. Die Garten­besitzer versuchen die Störensriede da sie sonst sehr nützlich sind lediglich zu vertreiben. Frische Holunderzweige und alte Lappen, die mit Petroleum ober Franzosenöl getränkt sind, haben leider nicht Immer den gewünschten Erfolg. Die geruchsemp­findlichen Tiere bleiben meistens einige Tage aus, kehren dann aber immer wieder in ihre alten Röhren zurück und stoßen von neuem Erde aus. In diesen Tagen wurden hier die Schafe ge­schoren. Die hiesige Herde hat sich in den letzten Jahren stark vermehrt. Sie zählt nun 370 Stück. Meistens wird das schwarzköpfige westfälische Fleischschaf gezüchtet, da es für die hiesigen Weide­verhältnisse am geeignetsten ist. Die Roggen­felder sind am Ausblühen. Unsere Landwirte

bei der großen Hitze und dem dccklurch ausgedörrten Holz und Gestrüpp reiche Nahrung fand. Nach drei­stündiger Arbeit konnte der Brand soweit einge­dämmt werden, daß die Gefahr einer weiteren Aus­dehnung beseitigt war. Bei den Löscharbeiten fand man den 55 Jahre alten Waldarbeiter Bach aus Dernbach vollständig verbrannt auf. Neben der verkohlten Leiche lag die Tonpfeife des Toten.

LPD. Friedberg, 11. Juni. Im Teich des alten Ockstädter Steinbruchs ertrank der 14jährige Otto K ü n st l e r. Man nimmt an, daß der Junge im Wasser einen Herzschlag erlitten hat.

* Pohlgöns, 12. Juni. Am morgigen Sonn­tag, 13. Juni, kann einer der ältesten Einwohner der Gemeinde, Anton I l g e, in erstaunlicher kör­perlicher und geistiger Frische seinen 90. Geburts-

Wenn trotz der außerordentlich starken Konkur­renz auf der 4. Reichsnährstandsausstellung in München die Tiere aus dem Bezirke der Landes­bauernschaft Hessen-Nassau durchweg sehr gut ab­geschnitten haben, so ist dies ein schlagender Be­weis für das Können und Wollen unserer Züchter, sowie für das harmonische Zusammenarbeiten zwi­schen Zuchtleitung und Züchter.

Die erzielten (Erfolge sind jedoch schon deshalb besonders hoch zu werten, weil sie in schärfster Konkurrenz mit Zuchtgebieten errungen wur­den, die bedeutend bessere natürliche Vorbe­dingungen für die Zucht haben als wir und die außerdem auch rein rassemähig gesehen schon auf Grund ihrer geographischen Lage viel ein­fachere und klarere Verhältnisse besitzen.

Die von den einzelnen Verbänden nach München entsandten Tiere sind mit ganz geringen Ausnah­men fast alle prämiiert worden. Es ist dies der beste Beweis für die vorher erfolgte sorgfältige und richtige Auswahl, sowie für die sachgemäße Vor­bereitung und Pflege der Tiere für die Ausstellung. Dabei muß besonders hervorgehoben werden, daß sich gerade die Züchter aus dem Bereich unserer Landesbauernschaft an die Anordnung des Reichsbauernführers, betreffend Vermeidung über­mäßiger und unzweckmäßiger Fütterung zwecks Vor­bereitung der Tiere für die Schau, mustergültig ge­halten haben Unsere Tiere waren durchweg in einem guten, kräftigen Futterzustand. Schwammige und zu gut genährte Tiere waren in unseren Sammlungen nicht zu finden.

Man darf wohl sagen, daß in den von unseren Verbänden vorgestellten Tieren der Typ des auf der Grundlage wirtschaftseigenen Futters zu er­nährenden und daher bodenständigen Tieres voll und ganz zum Ausdruck kam. Dabei wiesen unsere Sammlungen eine Ausgeglichenheit auf, die in höch­stem Maße von zielbewußter Züchterarbeit zeugte.

Die Leistungen der zur Schau gestellten Tiere waren durchweg sehr gut. Es ist erstaunlich, fest­stellen zu können, welche außerordentlich hohen Lei­stungen bei sachgemäßer Zuchtwahl und richtiger Beachtung aller sonstigen Züchtungsgrundsätze mit wirtschaftseigenem Futter erzielt werden können. Möge jeder Landestierzüchter sich die in München von uns ausgestellten Tiere sowohl nach der Form als auch nach jeder Leistungsseite hin zum Vorbild nehmen und bestrebt sein, erfolgreich nachzueifern.

Der Landesverband der Pferdezüchter in " Hessen-Nassau war mit insgesamt 15 Pferden, und zwar mit 7 Kalt- und 8 Warmblutpferüen ver­treten. Die vorgestellten Tiere entsprachen voll dem gestellten Typ eines leichtsutterigen, gängigen, da­bei zähen und harten, widerstandsfähigen Pferdes, in gleichem Maße brauchbar als Bauern- und Sol­datenpferd. Die Kaltblüter konnten in der Kon­kurrenz mit Baden 4 erste, 2 zweite, 1 dritten sowie 2 erste Sammlungspreise für sich buchen, während die UB armblutp f erb e in schärfiter Konkurrenz mit Brandenburg, Württemberg, Bayern und Sach­sen 3 erste, 1 zweiten, 1 dritten, 1 Anerkennung, 2 Ilb Sammlungspreise erringen konnten.

Der Landesverband der Rinderzüchter in Hessen-Nassau war mit insgesamt 26 Tieren ver­treten. Die 12 Tiere der Abteilung Fleckvieh konn­ten in Konkurrenz mit Thüringen, Kurhessen und Saarpfalz 2 erste, 5 zweite, 4 dritte Preise, sowie einen 2. Sammlungspreis erringen. ______

preise, neun zweite, fünf dritte und zwei vierte Formenpreise, eine Anerkennung, außerdem" drei erste, ein zweiter und zwei vierte Leistungspreise neben vier Anerkennungen in Leistung vergeben werden, desgleichen ein erster Sammlungspreis. Die zuerkannten Auszeichnungen beweisen den hohen Stand der Ziegenzucht im Bezirke unserer Landes­bauernschaft.

Zufammenfaffend darf gesagt werden, daß die Tiere aus dem Bezirke der Landesbauernschafl Hessen-Nassau in München gezeigt haben, daß bei zielbewußter Züchterarbeit und gemein­samen Aufbau- und Arbeitswillen von feiten der Züchter und Zuchtleitung auch unter den schwierigsten Verhältnissen Großes geleistet werden kann.

Möge daher die Schau in München tierzüchterisch und damit auch ernährungstechnisch gesehen Eckstein und Ansporn sein für jeden Tierzüchter in Hessen- Nassau für weiteres Schäften für die Zukunft.

Oie Narrenkappe.

Was gedruckt ist, ist gedruckt.

Der berühmte amerikanische Humorist Marc' Twain erzählt:

Als ich in Nebraska noch Sekretär des Gouver­neurs war, hatte "ich viele politische Feinde. Diese gewissenlosen Kerle ließen eines Tages, um meinen Ruf zu schädigen, eine Notiz in die ZeitungDer gellende Kampfruf des Westens" setzen, daß ich in schwerer Trunkenheit in den Fluß gefallen und er­hoffen sei. Wütend begab ich mich zum Redakteur desGellenden Kampfrufes", stellte mich als le­bendig vor und ihn zur Rede. Dieser aber sagte: Was gedruckt ist, ist gedruckt. Wir nehmen nie etwas zurück. Alles, was wir tun können, ist, eine neue Geburtsanzeige von Ihnen einzusetzen. Preis einen Dollar."

Der Dichter und feinLeser".

Bei dem berühmten englischen Romanschriffitel- ler John Galsworthy, so erzählt Reclams Universum, erschien einmal ein heruntergekommener und jämmerlich aussehender Mann.

Herr Galsworthy", begann der unerwartete Be­sucher,ich habe von ihnen schon viel gehört. Ihre ,Forsythe-Saga' will ich schon seit Jahren lesen; leider kann ich mir Ihre Bücher nicht kaufen, weil ich sehr arm bin."

Galsworthy war gerührt. Er ging ins Neben­zimmer und kehrte bald mit einem schöngebundenen Buch wieder.

Hier haben Sie, mein Lieber, meinen neuesten Roman."

Zwei Tage später traf Galsworthy zufällig feinen armen Leser auf der Straße. Er hielt ihn an:Na, mein Herr, wie hat Ihnen mein Roman gefallen?"

Lächelnd fagtt dieser:Herr Galsworthy, Ihren Roman finde ich sehr interessant, ganz besonders die Seiten 53 und 54, wo Sie eine Fünfpfuydnote hineingelegt hatten."

Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen", be­merkte der Dichter,daß es in diesem Buche eine noch interessantere Stelle gibt, und zwar auf den Seiten 297 und 298, da habe ich nämlich eine Zehnpfundnote beigelegt."

Kreidebleich wurde der Leser.

Galsworthy griff in die Tasche und überreichte dem Mann ein Geldstück mit den Warfen:Da haben Sie zehn Schilling. Kaufen Sie das Buch von dem Antiquar zurück und blättern Sie es noch einmal durch."

Garbenteich. 10: Gottesdienst; anschließend Christen­lehre. Hausen. 13: Gottesdienst. Lich. 9.30: Stiftspfarrer Naumann; 13: Kinderkirche; 14: Pfr. Döll (Steinbach). Nieder-Bessingen. 13.30: Stifts­pfarrer Naumann. Bettenhausen. 8.45: Jugend­gottesdienst; 9.30: Hauptgottesdienst. Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst; 13.30: Kindergottesdienst. Wiinzenberg. 10.30: Gottesdienst. Trais-Münzen- berg. 8.30: Gottesdienst. Hungen. 10: Gottes­dienst; 11: Christenlehre. Wirberg. 10: Gottes­dienst; Christenlehre. Beltershain. 12.30: Gottes­dienst; Christenlehre. Harbach. 14: Gottesdienst; Christenlehre. Veilsberg. 10: Lesegottesdienst. Watzenborn-Steinberg. 13: Gottesdienst mit Chri­stenlehre für die männliche Jugend.

Mittwoch, den 16. Juni.

Gießen. Stadtkirche. 20.30 Uhr: Abendandacht.

Donnerstag, den 17. Juni.

Gießen. Johannessaal. 20 Uhr: Bibelstunde; Pfr. Ausfeld. Kirchberg. 20.30: Helferkreis des Kinder- gottesdienftes.

Evangelische Stadlmission, Loberstraße 14. Sonn­tag, den 13. Juni. 8.30 Uhr: Morgenandacht; 9.45: Sonntagsschule; 20.30: Evangelisationsvortrag. Mittwoch, den 16. Juni. 20.30: Missionssekretär Dornemann.

Einen besonders schweren Stand hatten die sieben Tiere der Abteilungeinfarbig gelbes Höhenvieh". Wenn sie trotz schwerster Konkurrenz mit Zuchtge­bieten mit ganz anderen natürlichen Vorbedingun­gen für die Zucht, wie Ober-, Mittel- und Unter­franken, Thüringen, Saarpfalz und Württemberg, dennoch 6 zweite Preise, 1 dritten Preis und außer­dem den dritten Sammlungspreis erringen konnten, so ist dies der beste Beweis für die Lebensfähigkeit dieses bodenständigen und futterdankbaren Schlages.

Das Glanzstück unserer Ausstellung waren die sieben Tiere der Abteilung Rotvieh. Die Samm­lung bot ein Bild von einer solchen Ausge­glichenheit, wie dies wohl noch auf keiner Reichsnährstandsausftellung gezeigt worden ist.

Alles war gewissermaßen wie aus einem Guß ge­formt. Man mußte den Eindruck haben, daß diese Tiere, die durchweg hohe Leistungen aufzuweisen haben, gewissermaßen die Verkörperung eines an­spruchslosen, zähen und harten bodenständigen Rin­des darstellen, das auch unter den ungünstigsten Be­dingungen immer noch das Bestmögliche leistet. Sechs erste und drei Ehrenpreise, ein zweiter Preis, sowie der erste Sammlungspreis nebst Ehrenpreis waren der wohlverdiente Lohn.

Der Landesverband der Schafzüchter konnte bei schwerster Konkurrenz mit Westfalen, Kurhessen, Rheinland und Ostpreußen einen zweiten, einen dritten Preis und eine Anerkennung, sowie einen dritten Sammlungspreis erringen. Dies ist für den jungen Verband der beste Ansporn, auf dem be­schrittenen Wege weiterzufahren.

Unsere Ziegenzüchter, die noch auf keiner Reichsnährstandsschau gefehlt haben, waren mit 25 Tieren vertreten. Es konnten fünf erste und Ehren-

Löfung der SchachaufgabeGegen Dame und König". (Schach-Ecke vom 13. Mai.)

Weiß: Kgl, Dg2, Tel, Lai, Lbl, Ba2, b3, d4, 12, g3, h2 (11). Schwarz: Kg8, De2, Te7, Sd5, Sf6, Ba7, b7, c6, 17, g6, h7 (11).

1. Sd5e3, Dg2h3. (Nach 1. ... fXe käme 2. DXe3+ nebst DXcl, nach 1. ... Dg2hl käme ebenfalls 2. S16g4). 2. S16g4. Punkt 12 ist jetzt nicht gut zu decken. Nach 2. ... 12Xe3 könnte DXe3+ nebst DXcl geschehen. In der Partie folgte noch 2. ... d4d5. 3. De2X12+, Kglhl. 4. D12 d2, und Weiß gab auf.

ab c d et g h

Die abgebildete Stellung entstand in einer Simul­tanpartie Dr. Aljechin P. Der weiße Läufer ist angegriffen. Weicht er zurück, so geht der weiße Springer verloren. Weiß kann aber den Abtausch der schwarzen Dame gegen weiße Figuren erzwingen und dänach rasch zum Königsangriff kommen.

Was zieht Weiß am stärksten?

Lösung der SchachaufgabeEine Wattausgabe".

Weiß: Kgl, DU, Ld4, Se2, Ba4, b3, g3, h2 (8). Schwarz: Kg8, De4, La5, Lc6, Ba6, b7, 17, g7, h6 (9).

1. La5el. Jetzt droht Dhl matt, Weiß ist wehr­los, da nach DXel 2. De4g2 matt käme.

IE ITA N K I N T *D E I N F R E F N