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saftige Wiesen, hier rauschen zwischen ragenden Schieferfelsen fischreiche Bäche, hier strömen die heilkräftigen Wasser aus dem Schoß der Erde.. Bei Frickhofen birgt er auch ein kleines Wunder, das ewige Eis an der Dornburg..

So lange die Menschheit in dem Wahn lebte, daß frische Luft und Wasser ungesund seien und so lange man noch nicht die Lust des Schneeschuhlaufs erlebt hatte, so lange war der Hohe Westerwald natürlich eine übel beleumundete Gegend, und der Fremdenverkehr beschränkte sich fast ausschließlich auf die Randgebiete und die Täler der Lahn, der Niste, des Gelbachs, der Wied, der Sayn und vor allem des Rheines, aus dem die berühmteste Er­hebung des Siebengebirges, der Drachenfels, fast unmittelbar zu einer Höhe von 325 Meter emporsteigt... Er ist der kleinste der sieben Brüder; die anderen sind: Wolkenburg 324 Meter, Peters­berg 331 Meter, Nonnenstromberg 336 Meter, Lohr- bera 4135 Meter, Löwenburg 455 Meter und Großer Oeloerg 460 Meter.

All diese Berge, Städtchen und Bäder zu ihren Füß-en, die ein erlesenes Schmuckstück der Rhein­landschaft sind, werden natürlich sehr stark besucht und haben, wie Bad Ems und andere Lahnbäder, höchst vornehme Gaststätten aufzuweisen. Im Unte­ren Westerwald, dem sogenannten Kannenbäcker­ländchen, und in den Höhenorten des Westerwaldes ist es selbstverständlich billiger, aber es herrscht dort auch noch nicyt überall die Behaglichkeit und der Fortschritt wie in den Tälern. Es gibt jedoch schon eine ganze Reihe von empfehlenswerten Sommer­frischen, die allen Ansprüchen gewachsen sind.

Vehelssbriiüe und Arbeiterlager bei Reiskirchen.

Die Arbeit an der Reichsaulobahn.

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denn 175 Meter lang. Es handelt sich dabei um

auf der Höhe bei Oppen­rod ein großes Arbeiterlager.

* R e i s k i r ch e n , 12.6. Die Arbeit an der Reichs­autobahn im Gebiet un­serer engeren Heimat, in der Landschaft Garben­teichSteinbach Burk­hardsfeldenReiskirchen Bersrod machen große Fortschritte. Während die große Brücke bei Garbenteich ihrer Voll­endung entgegensieht, während am Dorfaus­gang von Steinbach eine weitere Brücke bereits weit gediehen ist, wäh­rend überall an der Strecke eifrig am Unter­bau^ der Reichsautobahn gearbeitet wird, entstehen gegenwärtig an der Grünberger Straße kurz vor Reiskirchen eine große Behelfsbrücke und

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Die Behelfsbrücke, die dazu dienen soll, eine Holzbrücke, die aus starken Stammen auf- den Transport von Erdmaterial von der Anhöhe, gebaut wird und die schwere Transportzuge der links der Straße, in die Talsohle zu bringen (zum Feldbahn zu tragen hat. Für die Brücke werden Zweck der Dammaufschüttung), wird nicht weniger 400 Festmeter Holz gebraucht. Die Brücke selvst,

soweit sie bisher fertiggestellt ist, bietet einen inter­essanten Anblick. Sie baut sich aus einer Fülle von Balken uud Stämmen auf, die fast verwirrend wirkt. Erst bei genauem Zusehen wird man dessen gewahr, daß eine ausgeklügelte Planung zugrunde liegt. Es fällt nicht schwer zu glauben, daß diese Brücke ungeheure Lasten zu tragen vermag und der Fachmann läßt uns wissen, daß selbst eine ausge­wachsene Lokomotive der Reichsbahn ohne Gefahr die Brücke passieren könnte. Sie wird selbstverständ­lich nur von der Feldbahn mit einer Spurweite von 90 Zentimeter benützt.

Das neue Arbeitslager, das bei Oppenrod ebenfalls an der Straße GießenGrünberg liegt, erhält damit einen landschaftlich außerordentlich be­vorzugten Platz. Von dem zukünftigen Lager aus hat man einen weiten Ausblick über Berge und Täler. Für die Aufrichtung der Häuser wurde be­reits eine große Menge Material angefahren. Diele Pfähle wurden in den Boden gerammt, die die Häuser tragen sollen. Mit der Errichtung dieses Arbeiterlagers wird vielen Volksgenossen, die sonst in Omnibussen von weit her kommen müssen, eine große Erleichterung geschaffen werden.

Ehrenpreis des Führers für die Frankfurter Regatta -1937. Wie im Vorjahre hat der Führer und Reichskanz­ler auf die Bitte des Oberbürgermeisters auch für die 46. Internationale Frankfurter Ruder-Regatta, die am 10. und 11. Juli 1937 stattfindet, einen Ehrenpreis gestiftet.

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