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wenigsten non den an ihr tätigen Lehrern empfun­den. Wir sind nicht so pharisäisch zu glauben, unsere Schule sei in jeder Beziehung ein Ideal. Wir seh­nen die Stunde herbei, wo die Berufsschule auf eine noch besser der Zeit und ihren Anforderungen angepaßte Grundlage gestellt wird. Daß der Deutschen Arbeitsfront und auch der Hitler-Jugend eine besondere Aufgabe im Rahmen der Berufserziehung und Berufsertüchti­gung zugeteilt werden wird, ist für uns klar. Wenn bis heute die Berufsschule noch keine grundlegende Aenderung erfahren hat, so ist dies einesteils ein Beweis, daß sie ihre Aufgabe im großen und gan­zen befriedigend zu lösen versucht hat, dann aber auch ein Zeichen, daß die nationalsozialistische Staatsführung erst nach reiflicher Ueberlegung und nach eingehender Prüfung etwas Neues an die Stelle des Alten setzen will. Eine Umgestaltung kommt zweifellos. Sie kann aber nur erfolgen in engem Zusammenhang mit den neuen Absichten und Plänen über die Berufsausbildung überhaupt. Wenn der Reichsorganisationsleiter Dr. Ley vor kurzem von einerRevolutionierung der Berufsausbildung" gesprochen hat, so muß schon angenommen werden, daß hier ganz neue Wege beschritten werden sollen um die Uebelstände im Berufsleben mit der Wurzel auszurotten. Nicht ohne Erschütterung hört oder liest man da, daß im Deutschen Reich etwa 3Vr Millionen berufstätige Volksgenossenihren Beruf verfehlt" haben. Welche Fülle von menschlichem Leid, von Niedergeschlagen­heit, ja Erbitterung, welche Millionenwerte nicht erzeugter Güter infolge falschen Arbeitseinsatzes sind hinter dieser Zahl verborgen?

In Zukunft wird auf die B e r u f s a u s l e s e und Berufsfindung noch weit größerer Wert gelegt werden müssen als seither. Die Berufseig­nungsprüfungen allein genügen da nicht, da der junge Mensch zu kurze Zeit der Beobachtung unter­liegt. Man wird damit vielleicht schon im siebenten Schuljahr, also etwa mit dem 12. Lebensjahr begin­nen. In besonderen Werkstätten wird der zukünf­tige Handwerker oder ungelernte Arbeiter an die Grundwert st offe Eisen, Holz, vielleicht auch noch Papier und Textilstoffe herangebracht. Unter Benutzung der einfachsten Werkzeuge, wie Hammer, Feile, Schere und Zange, wird er zeigen müssen, welches Material er bei seiner Veranlagung am vorteilhaftesten zu bearbeiten imstande ist. Dement­sprechend wird die Berufsberatung lenkend eingrei­fen müssen. Auf diese sogenannteVorlehre" oderR o b i n s o n s ch u l u n g" folgt dann die G r u n d l e h r e". Der Junge bleibt noch ein Jahr lang Schüler der Volksschule, wird aber bereits einem tüchtigen Handwerksmeister für einige Stun­den des Tages zugeteilt, einmal, um die Härten und

Freuden des Handwerkerstandes kennen zu lernen, zum andern, um grundlegend in seinen späteren Be­ruf eingeführt zu werden. Im ersten Jahr nach der Entlassung aus der Volksschule gehört der Junge dem Meister ganz. JedeSpezialausbildung ist auf dieser Stufe verpönt. Im vierten und letzten Lehrjahr soll der angehende Handwerker einer Lehrwerkstätte zugewiesen werden, wie sie die Industrie heute schon teilweise besitzt, und wie sie von der DAF. weiter einzurichten wären. Auch das Handwerk soll in der Schaffung geeigneter Lehr­werkstätten unterstützt werden. Hier erhält nun der junge Mensch seine Spezialausbildung, die ihn be­fähigt, in einer ganz bestimmten Art von Betrieben als Vollarbeiter einzutreten. Zur Feststellung der Fortschritte der Lehrlinge finden jedes Zahr B e - rufswettkämpfe statt, die allmählich die Ge­sellenprüfungen überflüssig machen sollen. Die Be­rufsschule wird damit nicht zum alten Eisen ge­worfen werden können. Sie ist genau wie vorher notwendig, um die Praxis theoretisch zu untermau­ern und so zu stützen. Nur wird man sie vielleicht in engere örtliche Beziehung zu der Lehrwerkstätte bringen.

Mit dem 16. Lebensjahr soll also die Ausbildung durchweg beendet sein. Wie weit sich diese Pläne verwirklichen lassen, bleibt abzuwarten. Vorerst stehen wir noch mitten drin im Stadium der Ver­suche. Auf jeden Fall möchte man den jungen Men­schen früher wie seither zum Gesellen werden lassen mit Rücksicht darauf, daß der Staat ihn mit 19 und 20 Jahren für den Arbeitsdienst und die Wehrmacht in Anspruch nimmt. Unter den heutigen Verhält­nissen bei vierjähriger Lehrzeit, die oft erst mit dem 15. Lebensjahr einsetzt, kommt der junge Mensch erst mit 22 oder 23 Jahren dazu, als Ge­selle zu arbeiten. Wenn man noch berücksichtigt, daß in Zukunft jeder Geselle ein Jahr wandern soll, um das deutsche Vaterland und die verschiedenen Arbeitsweisen kennenzulernen, so wird man ver­stehen, daß man versuchen will, die Lehre schon frühzeitig zum Abschluß zu bringen.

Wie sich die Verhältnisse auch gestalten mögen, die Berufsschule wird auf dem Posten sein. Sie glaubt auch jetzt das 15jährige Bestehen nicht besser begehen zu können, als durch eine Leistungs­schau. Die Ausstellung von Arbeiten unserer Schüler in den Räumen der gewerblichen Berufs­schule Gießen, Kirchstraße 16, findet statt:

Samstag, den 13. März, von 15 bis 17 Uhr, und Sonntag, den 14. März, von 11 bis 13 Uhr.

Sie sei hiermit schon jetzt allen interessierten Krei­sen herzlich empfohlen, besonders aber den Eltern und Meistern unserr Lehrlinge!

Jahreshauptversammlung des $(£. Teutonia Watzenborn - Steinberg.

Vergangenen Samstag rief Dereinsführer 5)cf). Harnisch die Mitglieder des FC. Teutonia Watzen­born-Steinberg zur Jahreshauptversammlung im VereinslokalZur Wilhelmshöhe" zusammen. Fast 100 v. H. der Mitglieder waren dem Rufe gefolgt. Geschäftsführer A. Pitz erstattete den Geschäfts­bericht im abgelaufenen Dereinsjahr. Er hob be­sonders die ausgezeichneten Leistungen der ersten und der zweiten Mannschaft hervor. Die erste Elf trug insgesamt 41 Spiele aus, von denen nur drei verloren gingen, sechs unentschieden endeten, wäh­rend bei den übrigen 32 die Teutonen als Sieger hervorgingen. Das erzielte überaus günstige Tor­verhältnis von insgesamt 203:48 Toren spricht für die Stärke der Mannschaft. Weiter verwies Ge­schäftsführer A. Pitz nochmals auf die beiden Pokal­spielsonntage am 16. August 1936 in Leihgestern und am 23. August in Lich, an denen jedesmal die Teutonen Pokalsieger blieben. Ferner streifte er nochmals das Winterhilfsspiel 1900 Gießen-Lollar kombiniert VfB.-R. Gießen-Watzenborn-Stein- berg kombiniert, das die letzte Mannschaft, in der sechs Spieler der Teutonia mitwirkten, eindrucks­voll gewann. Schließlich war aus seinen weiteren Ausführungen zu entnehmen, daß die zweite Mann­schaft im Vergleich der ersten Elf kaum etwas nach- stand. Sie trug im verflossenen Geschäftsjahr 25 Spiele aus, gewann hiervon 18, unentschieden ende­ten drei und verloren gingen vier bei einem eben­falls sehr günstigen Torverhältnis von 84:34. Auch gelang der zweiten Mannschaft am 16. August in Leihgestern und am 23. August in Lich jedesmal den Pokal der 8-Klasse zu erringen. Alsdann folgte durch Vereinsrechner Hch. M ü n ch der Kassen­bericht, der als überaus günstig zu bezeichnen ist.

Jugendleiter Fischer sprach dann über die sportliche Tätigkeit der Jugendmannschaft. Er be­tonte, daß der Nachwuchs leider in den letzten Ver­bandsspielen nicht so abgeschnitten habe, wie man es gerne gesehen hätte.

Im Anschluß hieran nahm Vereinsführer Harnisch die Entlastung des Vereinsrechners vor. Die Neu­wahl des Vereinsführers war schnell erledigt. Ein­stimmig wurde der seitherige Dereinsführer Hch. Harnisch wieder auf ein weiteres Jahr gewählt. Er bestimmte folgende Mitglieder zu seinen Mit­arbeitern: Albert Pitz, stellvertretender Vereins­und Geschäftsführer; Hch. Münch, Vereinsrechner; Hch. Fischer, Jugendleiter; Hch. Schmandt, Dietwart; Karl Schäfer, Pressewart; Otto Fett, Spiel- und Platzwart; Ernst Happel, Vertrauensmann der Deutschen Sporthilfe; Heinrich Haas, Robert Haas und Karl Haas L, Beisitzer.

Vereinsführer Harnisch kam dann auf die bisher verflossenen zehn Jahre Fußballsport in Watzen­born-Steinberg zu sprechen und ermahnte zum Schlüsse seiner Ausführungen die Mitglieder, so, wie seither, treu zum Verein zu stehen und die großen Ziele des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen verwirklichen zu helfen. Ferner gab er bann noch einen kurzen Bericht über das in diesem Jahr zur Durchführung gelangende Stiftungs­fest. Der Abschluß des geschäftlichen Teils brachte noch eine Ueberraschung für den Vereinsführer. Ihm ist vom Gau XII die goldene Ehren­nadel für seine dem deutschen Sport geleisteten überaus wertvollen Dienste zugestanden worden. In Verhinderung des Kreisfachamtsleiters H. Henkel (Gießen) überreichte der stellvertretende Vereins­führer diese seltene Auszeichnung. Auch der Verein kann auf diese Ehrung stolz sein, und das um so mehr, wenn man berücksichtigt, daß diese Auszeich­nung nur sehr selten verliehen wird.

Wieder 5:0 geschlagen.

Deutsche Hockey-Frauen in Dublin.

Die zweite 5:0-Niederlage auf ihrer Reise jen- seit des Kanals bezog die deutsche Frauen-Hockey-

elf am Mittwoch in Dublin im Kampfe gegen Ir­land. Ausschlaggebend für den Sieg der Irländerin­nen war ihre große erste Halbzeit, in der sie nicht weniger als vier Treffer durch Frl. Farmsen (3) und Frl. Harman erzielten. Als sich die Spielerin­nen der deutschen Mannschaft in der zweiten Halb­zeit besser fanden, war es zu spät. Nicht einmal der wirklich verdiente Ehrentreffer glückte chnen, doch konnte Irland durch Frl. White das Ergebnis durch ein weiteres Tor auf 5:0 erhöhen.

Mercedes-Benz und Auto-Union in Monza.

Auf der für Probefahrten besonders geeigneten Mailänder Monzabahn treffen die deutschen Renn­wagenfirmen Mercedes-Benz und Auto-Union ihre Vorbereitungen für die bevorstehende Rennzeit. Rudolf Caracciola unternahm unter Aufsicht von Rennleiter Neubauer verschiedene Versuche sowohl mit dem neuen 12-Zykinder-Mercedes-Benz-Renn- wagen, der für die nicht nach der Grand-Prix- Formel ausgeschriebenen Rennen wie Tripolis und Avus bestimmt ist, als auch mit der vorjährigen Achtzylinder-Type. Die Versuche waren zufrieden­stellend.

Die Auto-Union ist mit drei Rennwagen ver­treten, zu denen in den nächsten Tagen noch ein weiterer erwartet wird. Die Wagen, an denen über Winter Verbesserungen an Motor und Brem­sen vorgenommen worden sein sollen, werden von Bernd Rosemeyer, E. o. Delius, Hasse und H. P. Müller gesteuert.

EportamtKraft durch Freude^.

Heute folgende Kurse:

Allgemeine Körperschule, Lyzeum, Dammstrahe 26, nur für Mitarbeiter der DAF., 18.15 bis 19.15 Uhr, offener Kursus 20.30 bis 21.45 Uhr.

Schwimmen: Volksbad, Seltersweg, für Männer und Frauen gemeinsam 20.30 bis 21.30 und 21.30 bis 22.30 Uhr.

Reiten: Reitinstitut, Brandplatz, 20 bis 21 und 21 bis 22 Uhr.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten find ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

h. Sch. in O.-2D. Bei einem eigenhändigen, ge­meinschaftlichen Testament unter Ehegatten braucht die Ehefrau die von ihrem Ehemann errichtete letzt­willige Verfügung nicht nochmals selbst zu schreiben; es genügt, wenn sie unter die Erklärungen ihres Ehemanns den eigenhändig geschriebenen Vermerk setzt:Vorstehendes Testament soll auch meinen letzten Willen enthalten." Es muß bann die eigen­händig geschriebene Angabe des Ortes und des Zeitpunktes der Abgabe dieser Erklärung erfolgen und dann die Unterschrift geleistet werden.

V. in h. Sie können von Ihrem Nachbarn ver­langen, daß er in einer Mauer seines Hauses, die in unmittelbarer Nähe der Grundstücksgrenze er­richtet ist, im Erdgeschoß keine Fenster unter 2,60 Meter und in den übrigen Stockwerken unter 1,90 Meter über dem Fußboden des Raumes anbringt, welchem sie Licht verschaffen. Die Fenster dürfen auch nicht zum Oeffnen eingerichtet sein und müs­sen mit einem Gitter versehen werden, dessen Stäbe höchstens zehn Zentimeter voneinander entfernt sind. Schließlich können Sie auch darauf bestehen, daß Ihr Nachbar die Fenster mit einem Drahtgitter verschließt.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach­mittag geschlossen.

Wirtschaft.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 176: Umsatzsteuerumrechnungssätze auf Reichsmark für die nicht in Berlin notierten ausländischen Zahlungsmittel für Februar 1937. 177: Beitragsordnung der Marktvereinigung der deutschen Forst- und Holzwirtschaft.

Rhein-Mainische Börse.

Mittagsbörse behauptet.

Frankfurt a. M., 11. März. Die Geschäfts­tätigkeit war weiter klein, die Kurse zeigten keine einheitliche Haltung. Bei unverändert freundlicher Grundstimmung hielten sich die Abweichungen am Aktienmarkt in sehr engen Grenzen. Anaebot lag kaum mehr vor, anderseits fehlte es auch an Kaufaufträgen. Montanaktien eröffneten bei kleinen Umsätzen Überwiegend 0,25 bis 0,50 v. H. unter gestern abend, weiter fest lagen jedoch Mansfelder Bergbau mit 157,50 (156,75), auch Rheinstahl ge­wannen 0,25 v. H. Etwas lebhafter gingen Verein. Stahl mit 121,65 (122) um. Von chemischen Werten notierten IG. Farben mit unverändert 169,65, Deutsche Erdöl bröckelten 0,25 o. H. ab. Am Elektro­markt setzten Siemens 0,75 v. H., RWE. 0,25 v. H. freundlicher, dagegen AEG., Betula und Gesfürel je 0,25 d. H. niedriger ein. Maschinen- und Motoren­aktien blieben voll behauptet, weiter etwas be­festigt Gebr. Junghans mit 131,25 (131). Im ein­zelnen notierten: Reichsbank 204,50 (203,75), West­deutsche Kaufhof 57 bis 57,50 (57,25), Feldmühle Papier 138,75 (139), Südd. Zucker unverändert 201 und AG. für Verkehr 128 (129,25).

Am Rentenmarkt bestand vorwiegend Kauf- intereffe. Altbesitz zogen auf 120,40 (120,30), Wieder­aufbauzuschläge auf 79,50 (79), Städte-Altbesitz auf 123,75 (123,50) an und Zinsoergütungsscheine wur­den mit 96 gesucht. Weiter abbröckelnd Kommunal- Umschulduna mit 91,35 (91,40).

Auch im Verlaufe blieb das Geschäft am Aktien­markt ungewöhnlich still. Trotzdem erwiesen sich die Kurse als widerstandsfähig, schwächer lagen jedoch Reichsbank mit 203 nach 204,50, sonst lagen kaum Zweitnotierungen vor. Von später notierten Werten gelangten Metallgesellschaft 2 v. H. höher mit 157, dagegen Th. Goldschmidt 1 v. H. niedriger mit 128 zum Kurs. Am Kassamarkt ermäßigten sich Mainzer Aktien-Brauerei auf den weiteren Dioi- dendenausfall auf 65 (68,50), dagegen zogen Seil Wolff weiter an auf 109 (107), etwas höher auch Commerzbank mit 116 (115,75). Das Bezugsrecht Mansfeld wurde zum letztenmal mit 5 (4,65) v. H. notiert.

Von Renten waren Kommunal-Umschuldung mit 91,40 etwas höher. Am Pfandbriefmarkt lagen Liquidationspfandbriefe teilweise 0,13 bis 0,25 v. H. niedriger, Nass. Liquid, jedoch weiter erhöht auf 101,40 (101,25). Von Stadtanleihen tarnen 4,50 Darmstadt von 28 nach Ziehung mit 97 (96,50) zur Notiz, die übrigen blieben unverändert. Jndustri?- Obligativnen zeigten ebenfalls kaum Veränderungen.

Der Frei verkehr lag still und unverändert. Tagesgeld zog auf 3 (2,75) v. H. an.

Abendbörse still:

Die Abendbvrse entbehrte jeder Anregung und wurde gleich dem Mittagsverkehr von stärkster Zurückhaltung beherrscht. Die wenigen Umsätze wickelten sich zumeist bei gegen den Berliner Schluß unveränderten Kursen ab. Mansfelder Bergbau notierten excl. 4,75 v. H. Bezugsrecht mit 154,50 (158,75), auch sonst kamen Montanwerte zumeist gut behauptet zur Notiz. Am Kassamarkt gingen Henninger Bräu weiter zurück auf 121 nach 123, Schramm Lack lagen 0,50 o. H. höher mit 123. Von Versicherungswerten kamen Allianz-Stuttgarter Bank nach mehrtägiger Pause mit 200 (192) wie­

der zur Notiz. An den festverzinslichen Märkten fanden keine Umsätze statt.

U. a. notierten: 6 v. H. IG- Farben 134,65, Reichsbahn-Vorzugsaktien 124,65, Schutzgebiets- anleihe-Zertif. 11,25, Adca 92, Commerzbank 116, DD.-Bank 119, Dresdner Bank 106, Buderus 119,25, Harpener 153, Ilse Genuß 145,50, Man­nesmann E 120, Mansfeld 154,50 Bezugsrecht, Rheinstahl 160,65, Laurahütte 19,25, Verein. Stahl­werke 121,40, BMW. 140, Conti Gummi 189,75, Deutsche Erdöl 148,50, Scheideanstalt 263, Licht & Kraft 148, IG. Farben 169,65, Gesfürel 145,50.

Frankfurter Schlacbtvießniorkt

Frankfurl a. M., 11. März. Auftrieb: Rinder 19 (gegen 49 am letzten Donnerstagsmarkt), dar­unter 5 (3) Bullen, 13 (40) Kühe, 1 (5) Färse. Käl­ber 891 (863), Hämmel und Schafe 233 (67), Schweine 677 (712). Notiert wurden je 50 Kilo­gramm Lebendgewicht in Mark: Bullen a) 41 bis 43 (am 4.3.), b) 39 (). Kühe a) 43 (40 bis 43), b) 39 (34 bis 39), c) 30 bis 32 (33). Kälber a) 58 bis 65 (56 bis 65), b) 47 bis 55 (43 bis 55), c) 40 (38 bis 40), d) 33 bis 38 (27 bis 37). Häm­mel b2) 51 bis 52 (45 bis 48), c) 45 bis 50 (42 bis 44), d) 42 (). Schafe a) 44 bis 47 (37 bis 40), b) 36 bis 42 (30 bis 32), c) (24 bis 28). Schweine a) 52,50 (52,50), b2) 52,50 (52,-50), c) 51,-50 (51,50), d) 48,50 (48,50). Sauen gl) 52,50 (52,50). Marktverlauf: Rinder und Schweine wur­den zugeteilt. Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft, ausverkauft (Schafe 9 lleberftanb).

Der Marktverkehr mit Schlachtvieh in der Osterwoche.

Fwd. Frankfurt a. M., 11. März. Die Markt­verkehrstage mit Schlachtvieh erfahren in der Oster­woche folgende Veränderungen: Der Markt am 25. März fällt aus. Dafür findet am 24. März ein Schweine- und Kälbermarkt statt. Der Großvieh- und Kälbermarkt vom 29. März wird auf den 30. März verlegt. Ein Schweinemarkt wird an die­sem Tage nicht abgehalten.

Deutschland besitzt fast 2,5 Millionen Bienenvölker.

Als vor Jahresfrist die Reichsfachgruppe Imker im Reichsoerband deutscher Kleintierzüchter mit der Aufforderung an ihre Mitglieder herantrat, die Zahl der Bienenvölker zu erhöhen, fand die Lei­tung der Reichsfachgruppe begeisterte Zustimmung, das Ergebnis ist eine Drittelmillion Bienenvölker in einem Jahr mehr! Deutschland besitzt heute 2 492 490 Bienenvölker. Das ist die Höchst­zahl seit langen Jahrzehnten. Vergleicht man die Völkerzahl von 1925 mit der von 1936, dann ergibt sich eine Steigerung um rund 60 v. H. Daß der Weg, den die 'Reichsfachgruppe Imker eingeschlagen hat, richtig war, erkennt man auch aus den neuen Aufgaben der deutschen Bienenzucht, die vor allem in einer weiteren Vermehrung der Zahl der Völker in den nächsten vier Jahren um je 170 000 = iund 700 000 Bienenvölker bestehen. Die Vermehrung der Bienenvölker in Deutschland hat einmal den Zweck, die Millionen, die heute noch für Honig und Wachs ins Ausland gehen, für andere wichtige Aufgaben innerhalb des Reiches freizumachen, wobei hinzu- kommt, daß es mit Hilfe einer weiteren Steige­rung der Honigerzeugung gleichzeitig möalich fein wird, die Fettlücke zu verkleinern. Das Ziel der deutschen Bienenzucht ist, daß überall in unserem Vaterland die Zahl von Bienenvölkern zur Verfügung steht, die notwendig ist, um, soweit die Bestäubungstätigkeit der Bienen dabei in Frage kommt, Höchstleistungen zu erzielen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

--

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schiuß- kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

103.

11.3-

10.3.

113.

Datum

10.3.

11.3.

10.3.

11.3.

5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5yz% Young-Anleihe von 1930 .. 4V2% Hessische Bolksstaat von 1929 4y2% Deutsche Retchspostschatz von

1934 I......................

101,2

98,65

103,4

99,65

100,2

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133,5

98,25

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17

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131,5

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119

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103.4

99 ,oj

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17,25 17,75

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203

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43,25

17,13

17,65

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103

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128,5

98,5

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110,6

127,5

1725

17,9 124,65

203,5

131,5

116

119

106

Accumulatoren-Fabrik....... 12

ü KU-Kunstseide.............0

Aschaffenburg Zellstoff........8

Bemberg...................0

209,5

135,75

113,75

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119,5

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263

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148,5

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137,75

145,75

129

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153.5

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126,9

94

120

156,75

155

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201

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33

135,25

114,5 164,75 119,25

161,5

189,75 127,25

148,5

263 175,5 135,5

148 169,65 138,25

145,5

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44,65

153

119

146

145,5 138,65 126,75

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94

120 154,5 157,5

229,25

135 160,65 132,13

165,5

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201

121,4

57,9

137

33,9

209,25

135,5

114 165,25 118,75

190 127,25 115,9

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175,5

135 148,25 169,65

145,4

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44,9

153,5 119,13 146,25

177,5

145,13 138,5

126,4 147,5

125,13

120,25

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155 90,75 228,5

137

161 132,25 146,75

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197

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57,13

137

157,5

33

209

135

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165 119,25

190 126,75 115,9 148,4

175,25 135,13

148 169,5

138 145,75

128

153 118,9 146,25

145,25 138,75

126,9 146,75

125

119,75 158,75 157,75

90,13 229,75 135,75 160,75 132,13 146,75

181

166

93,5 197,25

201 121,5

57,9 137,5 159,25

4Vi% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

Reichsanleihe-Altbesttz..........

Oberhessen Provinz-Anlethe mit

Auslos.-Rechten..............

4y2°/0 Hess. Landesbk. Darmstadt Goldpse. R. 12..............

5y2% Hess. Landes-Hyp.-Ban!

Liqu. Goldpse...............

4%% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpse. R. 19..............

4y2% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4/2% Darmstädter Komm.-Lan-

desbank R. 6................

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe Auslos.-Rechte I..............

4V2% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15 4/2% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3....................

5%% Franks. Hyp. Liquidation Goldpse.....................

5,/2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpse.....................

Steuergutschein-Berrechnungskurs 5% Goldmexikaner von 1899 .... 4% Österreichische Goldrente.... 4,2% Oesterreichische Silberrente. 4y2 Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 5% Rumänen von 1903.........

4%% Rumänen Gold von 1913.. 4% Einheits-Rumänen.........

4% Türken Bagdad I...........

4% Türken Bagdad II..........

2y<% l. Anatolier..............

A.G. für Verkehrswesen......6

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7 Reichsbanl................. 12

Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Prtvat-Bank... 4 Deutsche Diskonto............4

Dresdner Bank..............4

Buderus Eisen...............4

Gement Heidelberg...........7

Gement Karlstadt............6

Chade A.-C..................9

Conti Gummi.............. 11

Daimler Motoren............ 5

Dessauer Gas............... 4

Deutsche Erdöl..............5

Deutsche Gold- und Silber .... 9

Deutsche Linoleum.......... 10

Elektrische Lieferungen........ 6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Felten & Guilleaume.........6

Gesfürel.................... 6

Th. Goldschmidt.............5

Gritzner Maschinen........... 0

Harpener ...,.............2%

Hoesch Eisen...............3y2

Philipp Holzmann........... 6

Ilse Bergbau................ 6

Ilse Genüsse................ 6

Kali Aschersleben............ 5

Klöcknerwerke.............4*4

Kokswerke und Chemische Fabrik 6 Lahmeyer.................. 6

Matnkraft................... 4

Mannesmann............... 3

Mansfelder Bergbau.......6*/2

Metallgesellschafl.............5

Orenstein & Koppel..........0

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro............ g

Rheinstahlwerke.............. 6

Rbeinisch-Westfälische Elektro .. 6 Rütgerswerke ............... g

Salzdetfurth Kalt..........7%

Schuckert & Co............... 5

Schultheis Patzenhofer........ 4

Siemens & Halske........... 8

Süddeutsche Zucker.......... 10

bereinigte Stahlwerke...... 3%

Westdeutsche Kaufhof.........0

Westeregeln Alkali............5

Zellstoff Waldhof............ 6

Otavi Minen...............0,6

Devi enmarfl Berlin - Frankfurt a. M.

10.März

11.März

10.März

11.März

Amtliche^ Geld

Kotierung Brief

Amtliche Geld

Notierung Bries

Amtliche Geld

Notierung Brie,

Amiliche Geld

Notierung Bries

Brüssel...................

Rio de Janeiro............

Polen....................

0,748 41,96 0,152 47,04 54,30 47,04

0,752 42,04 0,154 47,14 54,40

47,14

0,748 41,93 0,151 47,04

54,28 47,04

0,752

42,01

0,153

47,14

54,38

47,14

Japan....................

Jugoslawien ..............

Oslo....................

0,709 5,694 61,11 48,95

11,04 62,69 56,76

17,13 8,656

0,711

5,706

61,23

0,709

5,694

61,09

0,711

5,706

61,21

Kopenhagen...............

Danzig...................

Lissabon.....

Stockholm ..

...

....

....

49,05

11,06

62,81

56,88

17,17

8,674

48,95 11,04

62,67 56,74 17,13

8,656

49,05

11,06

62,79

56,86

17,17

8,674

London...................

HelsingforS................

Paris....................

Holland..................

12,16

5,365

11,385

136,14

13,09

12,19

5,375

11,405

136,42

13,11

12,155

5,365

11,385

136,14

13,09

12,185

5,375

11,405

136,42

13,11

Schweiz..................

Spanien..................

Prag.....................

Italien...................

Budapest.................

Neuyork..................

2,488

2,492

2,488

2,492