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Jede Mannschaft besteht aus fünf Turnern, die an den Geräten Barren, Pferd quer, Pferdsprung, Reck, Ringe, sowie Freiübung, je eine Pflicht- und Kürübung zu turnen haben. Es turnen für die drei Vereine folgende Turner:

Tv. Wetzlar: W. Wörß, F. Knödler, E. Schade, K. Bötticher, B. Munk.

To. Sin n: E. Reuter, Sj. Kauferstein, H. Reu­ter, K. Swoboda, 21. Lenz.

Tv. Großen-Linden: O. Weiß, 5). Jung, 21. Leun, K. Seipp, R. Seth.

Die Mannschaften von Sinn und Großen-Linden trafen sich schon mehrfach zu Wettkämpfen, die mit wechselnden Siegen beider Vereine endeten. Die Wetzlarer Turner beteiligten sich erstmalig am Wett­kampf der Gauklasse, doch verfügen auch sie über eine ausgeglichene Mannschaft. Sie Freunde des Geräteturnens dürften einen schönen Kampf erleben.

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Das Fachamt I (Turnen) im DRL. führt in jedem Jahre Vereins-Mannschaftskämpfe im Geräteturnen durch, und zwar in verschiedenen Klassen. Dabei sollen alle Vereine erfaßt werden, um ihnen neue Anregungen für ihren Uebungsbetrieb zu geben. Außerdem soll das Geräteturnen mehr als bisher in der Oeffentlichkeit gezeigt werden und nicht zu­letzt soll eine Leistungssteigerung der Geräteturner erzielt werden.

In der Turnhalle zu Großen-Linden treffen sich am kommenden Sonntag (vormittags Pflichtturnen, nachmittags Kürturnen) aus dem Kreis VIIILahn- Dill", die Mannschaften der Vereine To. Wetzlar, To. Sinn und Tv. Großen-Linden, die in der Gau­klasse (Oberstufe) turnen. Die Leitung des Wett­kampfes hat Kreisoberturnwart Paul Schüler, Wetzlar; als Kampfrichter amtieren die Turner A. Jung, Wetzlar, H. Jansen, Sinn, und F. W ei­te r s h a u s , Großen-Linden.

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Keine Fußballspiele im Sportkreis Gießen.

Die Pflichtspiele in allen Klassen des Sportkreises Gießen, auch bk Jugendspiele, werden vorerst am kommenden Sonntag, 14. Februar, und am Sonn­tag, 21. Februar 1937, abgesetzt. Durch das an­dauernd ungünstige Wetter sind die meisten Sport­plätze in einer derart schlechten Verfassung, daß sie nicht bespielbar sind. Es geht in der Hauptsache um die Gesunderhaltung der Spieler und deshalb bitte ich die Vereine, auch keine Gesellschaftsspiele auszutragen.

Henkel, DRL.-Kreisfachamtsleiter.

Lugendfußball im DfB -R.

VfB.R. 1. Igd. Leihgestern 1. Igd. 2:3.

Trotz ihrer Niederlage lieferte die 1. Jugend ein gutes Spiel. Lediglich durch ein überflüssiges Selbst­tor mußte sie den Gästen den Sieg überlassen. Die 2. Jugend verlor erwartungsgemäß gegen die 1. von Wreseck mit 6:2 Toren. Das Endergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen. Die 3. und 4. Ju­gend trennten sich nach einem gleichwertigen Kampf mit einem Unentschieden von 3:3.

Karl Schäfer

zum Berufssport übergetreten.

Wie eine Bombe schlug am Donnerstagmorgen in Wien die Meldung ein, der Eiskunstlauf-Welt- meister Karl Schäfer habe endgültig feinen Uebertritt zum Berufssport vollzogen. Sein Mana­ger ist der frühere österreichische Weltmeister Willi R. B ö ck l; das erste Auftreten soll am 27. März im Madison Square Garden vor sich gehen. Dem Oesterreichischen Eislauf-Verband kündigte Schäfer diese Neuigkeit in folgendem Telegramm an: werde profi stop gründ salchow-brief stop näheres brieflich schäfer".

Der Zufall will es, daß Karl Schäfer 1930 das Erbe des Mannes antrat, der jetzt fein Manager ist, Willi B ö ck l. Schon in den beiden Jahren zu­vor war Schäfer Zweiter in der Weltmeisterschaft hinter Böckl bezw. Grafström geworden. Von 1930 ab aber war er weder in den Europa- oder Welt­meisterschaften noch auf den Olympischen Winter­spielen zu schlagen. Nach allem, was man bisher und kürzlich erst wieder in Prag sah, wird Karl Schäfer auch weiterhin auf unerreichter Höhe stehen. Sein Können hatte längst die starren Gesetze des Sports gesprengt, er war mehrKunstläufer" alsEissportler".

Sonja Henle wird Amerikanerin.

Sonja Henie erklärte, wie die Neuyorker Zeitun­gen melden, sie wolle die amerikanische Staatsbür-

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Bor dem Start zum 18=km=£anglouf

Winterweller in Allenberg.

Auch am Donnerstag herrschte in Altenberg, dem Ort der Deutschen und Heeres-Skimeisterschaften, wieder prachtvolles Wetter. Eine nicht zu warme Sonne lag auf frischem Neuschnee, so daß die besten Bedingungen für den am Freitag vor sich gehen­den 18-Kilometer-Langlauf vorhanden sind. Die 18 Kilometer werden übrigens auf fast der gleichen Strecke stattfinden, wie sie ursprünglich vorgesehen war. Sie kann alsecht norwegische Loipe" auf und ab und kreuz und quer durch den Wald angesprochen werden und weist Höhenunterschiede von rund 600 Meter auf.

Die Schanze, vom Arbeitsdienst frisch hergerichtet, wurde wieder eifrig zum Trainieren benutzt. Ob­wohl nur der untere oder mittlere Anlauf in An­spruch genommen wurden, gab es im ersten Durch­gang einige Stürze, die aber keinen Schaden an­richteten. In Haltung und Weite vorzüglich stand der Dresdener Jäger Häckel 60, 61,5 und 62 Me­ter, während der Mittenwalder Jungmann Pfeffer, der übrigens ebenso wie die Aschberger Max Mei­ne! und Schneidenbach wegen verspäteter Anmel­dung nicht startberechtigt ist, nach 58 und 63 Me­ter bei 63,5 Meter stürzte. Gut waren ferner Erich Leonhardt (Mühlleiten), Günther Meergans, Gün­ther Adolph (beide Hirschberg), Klotz (München), Oberjäger Hieble, Hechenberger und Eisgruber,

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(T) Grüningen, 11. Febr. Der Ad a m-Ig. heimsche Gesangverein beging bei gutem Besuch in der Sing- und Turnhalle sein 7 4. Stis. tu n g 5 f e ft Der Vereinsführer würdigte einler. tend das Andenken des Gründers und Stifters des Vereins und machte dann die erfreuliche Mitteilung, daß sich im vergangenen Jahre zehn junge Sänger dem Verein angeschlossen haben, sodaß die Mir. gliederzahl jetzt 59 beträgt. Im Verlauf des Abends gelangten neben musikalischen und gesanglichen Var» trägen zwei Theaterstücke zur Aufführung, die star. ken Beifall fanden. Die musikalische und gesang­liche Leitung lag in den Händen des Dirigenten Bender (Steinberg).

(xd Eberstadt, 11. Febr. Im Hauptschen Santi zu Arnsburg fand heute eine Brennholzver, steigerung statt. Aus den umliegenden wald- armen Ortschaften hatten sich zahlreiche Kauflieb Haber eingefunden. Die Preise lagen ziemlich hoch. Es kosteten je zwei Raummeter Buchenscheite 22 bis 25 Mark, Buchenknüppel 14 bis 16 Mark, Br- chenstockholz 10 bis 12 Mark, Eichenscheite 12 bis 14 Mark, Eichenknüppel 11 bis 12 Mark, Fichten- rundscheite 6 bis 8 Mark, Kiefernrundscheite 10 bis 11 Mark, Buchenstammreiser wurden mit 5 bis 6 Mark und Eichenstammreiser mit 4 bis 5 Mark je Raummeter bezahlt.

* Lich, 12. Febr., Bei den Holzoer steige- r u n g e n , die in dieser Woche im fürstlichen Wald bei Lich abgehalten wurden, herschte trotz schlechten Wetters rege Kauflust. 2lm großen Feuer konnte man sich die durchnäßten Kleider trocknen, und auch für die Möglichkeit einer inneren Erwärmung war vorgesorgt. Es kostete der Raummeter Buchenscheit­holz im Durchschnitt 10,30 Mark (10,00), Buchen« knüppel 8,45 Mark (8,30), Eichenknüppel 4,50 Mark (4,00), das Hundert Buchenwellen im Durchschnitt 14,50 Mark (18,50), Eichenwellen 12,10 Mark (13,50). Die ersten Zahlen geben die Durchschnitts­erlöse der Höhleroersteigerung, die Zahlen in der Klammer die der Meilbach-Versteigerung an.

Kreis Ariedberg.

- Butzbach, 11. Febr. Gestern wurde der älteste Einwohner unserer Stadt, der Eisenbahnbedienstck Adam Singel, im Alter von 92 Jahren ju Grabe getragen.

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Mauritz die Ueberlegenheit des Tschechen Brang anerkennen, der allerdings erst nach harter Gegen, mehr zu Meisterehren kam. Im Frauen-Eiü. zel setzte sich die Oesterreicherin Pritzi über die Tschechin Dotrubo im Endspiel durch. Das M ä«. ner-Doppel gewann der Deutsche Meschede zu. jammen mit Vrana (Tschechoslowakei) im Schluß, karnpf gegen Kutz-Mauritz. Auch die letzte Entschri. düng im Gemischten Doppel brachte einen tschechischen Sieg.

Deren weiteste Sprunge Bet 56 Meter lagen. Willi Bogner, der Titelverteidiger, setzte bei 53,5 Meter auf.

England Viererbob-Weltmeister.

Deutschland an zweiter Stelle.

Arn 2. und Schlußtage der Viererbob-Weltmeister­schaft hatte die Bahn in St. Moritz durch Schneefall in der Nacht an Schnelligkeit eingebüßt. Die Rekord­zeiten des Vortages wurden daher nicht ganz er­reicht. Die Tagesbestzeit fuhr der Schweizer Reto Capadrutt mit 1:17,3 heraus. Der Sieg und Welt­meistertitel fiel an den von McEvoy gesteuerten Bob England I, der in zwei gleichmäßig schnellen Fahrten sein Pensum erledigte. McEooy hat damit beide Weltmeistertitel (Zweier- und Viererbob) die­ses Jahr erkämpft. Hervorragend hielt sich die erste deutsche Mannschaft mit Gerh. Fischer (Ilmenau) am Steuer, die in der Gesamtzeit der vier Fahrten nur 1,2 Sekunden langsamer war als der englische Weltmeisterbob. Dabei konnten die Deutschen noch so gute Mannschaften wie die Amerikaner und die Schweizer hinter sich lassen. Gut schnitt diesmal auch der zweite deutsche Bob ab, den Dr. Brüne (Dresden) steuerte und vom 10. auf den 8. Platz vorbrachte.

Deutsche Tischtenniö-Meisterschasten.

Am Mittwochabend fielen bei den Deutschen Tisch­tennis-Meisterschaften in allen Wettbewerben noch die Entscheidungen. Unsere deutschen Vertreter hatten gegen die starke ausländische Konkurrenz einen schwe­ren Stand und erzielten nur Teilerfolge. Lediglich im Frauen-Doppel konnten Frau Hobohm-Frl. Bußmann, die im Einzelwettbewerb der Frauen in der Vorschlußrunde ausgeschieden waren, den Mei­stertitel gegen Votrubo-Pritzi mit 21:18, 23:25, 24:22, 21:13 erringen. Im Männer-Einzel mußte

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