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Folge zu leisten.

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W« Malerin auf einer einsamen Insel.

sucher hätte beim Anblick der großen, schlanken mW-: einer oer

eleganten Dame, die diese. Bilder malte, daran Blutvergiftung dadurch verhindert hatte daß

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er

rund um die vergiftete Stelle herum Steine auf

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Das war aber keine so einfache Sache, weil es in Port Arthur von chinesischen, mongolischen, sibiri­schen und weißen Spionen Japans wimmelte, von denen jeder mit Begeisterung den einrückenden Ja­panern das Versteck der Kriegskasse verraten hätte. Nachdem sich jedoch Stössel mit den fünf Offizieren beraten hatte, fanden sie einen Weg zur heimlichen Wegschaffung des Schatzes.

Da bereits die Uebergangsoerhandlungen mit den japanischen Belagerern im Gange waren, fiel es nicht auf, daß Stöffel in der Nacht die nun ohne­hin überflüssigen Posten der Arsenalswache ein­ziehen ließ. In der Kälte der Januarnacht waren die eingezogenen, durch die lange Belagerung er­schöpften Posten übrigens viel zu erfreut über den so unerwartet ermöglichten Aufenthalt in der war­men Wachstube, daß sie sich nicht weiter den Kopf darüber zerbrachen und noch weniger darum küm­merten, was nun vor dem Arsenalshaupttor vor-

Jn London wurde dieser Tage in einer Kunst­galerie eine Ausstellung einer Malerin eröffnet, die wegen der Motive der meisten Bilder und der Geschichte, die von der Künstlerin erzählt wurde, besondere Aufmerksamkeit erregte. Keiner der Be­sucher hätte beim Anblick der großen, schlanken und

das Bein quetschte/

Den größten Teil des Tages verbrachte die Malerin skizzierend und malend. Die Eingeborenen staunten sehr über ihre Pinsel und Staffelei. Sie konnten ihr stundenlang beim Arbeiten zusehen.

Stössel hatte sich in der Wahl seiner fünf Ver­trauensmänner nicht getäuscht, denn keiner von ihnen hat das Versteck verraten, obwohl sie drei­zehn Jahre später durch den bolschewisttschen Um­sturz aus ihrer Laufbahn herausgeschleudert wur­den und da im Elend des Auslandsexils die Ver­suchung zu einer geldbringenden Verwertung ihrer Kenntnis sehr nahelag. Die Japaner hätten gewiß dem Verräter des Schatzverstecks einen erheblichen Lohn gezahlt.

Denn seit drei Jahrzehnten suchen schon die Japaner nach dem Schatz. Port Arthur, ins Japa­nische auf Riojunko umgetauft, blieb bekanntlich

für nattonalwirtschaftliche Erzeugnisse zu werben und damit den Volksgenossen in der Heimat zu dienen. r ...

Für den Einzelhändler oder Kaufmann eignen sich besonders solche junge Leute, die eine sachliche Ein­stellung in praktischen Dingen des Lebens besitzen. Selbstverständlich müssen gute Schulkenntnisse vor­handen sein. Dazu gehören besonders einwandfreies Deutsch, sprachliche Gewandtheit, flüssiger Briefstil und sicheres Rechnen. Von dem ' kaufmännischen Lehrling erwartet man gute Auffassungsgabe und

Das Kreisschulamt Gießen weist m einer Be­kanntmachung an die Schulvorstände daraufhin, daß die Lehrer ihre Schüler und Schülerinnen dringend anweisen sollen, während der Verdunkelungsübung am morgigen Mittwoch zu Hause zu bleiben und sich nicht auf der Straße herumzutreiben. Wir möchten auch die Eltern auf diese beherzigenswerte Ermahnung der Schulaufsichtsbehörde dringend Hin­weisen.

seither japanisch und ist als Endpunkt der man­dschurischen Bahn für die militärisch-wirtschaftliche Beherrschung der Mandschurei von größtem Wert.

Nach seiner Heimkehr meldete Stössel dem Zaren die Stelle, wo er die Kriegskasse verbergen ließ. Der Zar befahl ihm Stillschweigen auch gegen die militärischen vorgesetzten Behörden an, weil durch die japanische Besitzergreifung Port Arthurs und der Drachenberge russischerseits ejn Heben des Schatzes unmöglich war und bei amtlicher Vor­merkung der Dersteckstelle nur die Gefahr entstan­den wäre, daß das Geheimnis früher oder spater an die Japaner verraten würde. Der Zar, Stössel und die fünf Offiziere waren sich einig, daß der Schatz in seinem Versteck liegen bleiben sollte, bis Port Arthur wieder russisch sein würde. Dafür sind wohl heute die Aussichten geringer als je. Aber um so anerkennenswerter ist das patriotische Schweigen, das unverbrüchlich gewahrt geblieben ist.

Dem Vernehmen nach ist gegenwärttg wieder einmal eine japanische Suchkolonne auf den Drachenbergen tätig, die mit der ^^/trischen Wün­schelrute an ihr Ziel zu gelangen hofft. 50 Mil­lionen Rubel in Goldstücken, die außerdem kaum allzu tief vergraben sein dürften, sind wohl zweifel­los mit dem elektrischen Pendelausschlag auffindbar, aber nur, wenn man dabei auch genau über dem Versteck steht. Auf einem klüftigen Gebirge durch methodisches schrittweises Versuchen gerade auf die richttge Stelle zu gelangen, ist jedoch eine Aufgabe, die ihre ganz erheblichen Schwierigkeiten hat.

kauf, also der jetzt zulässige Höchststand, überschrit­ten werden.

Giehener Wochenmarktprelse.

* Gießen, 12. Jan. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: D. f. Molkereibutter, % kg 1,57 Mk., f. Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 14, Klasse A 13, Klasse B 12, ungezeichnete 10, holländische, Klasse B 11, Wirsing, kg 8 bis 10, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20 bis 25, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 28 bis 30, Feldsalat 80 bis 90, Tomaten 60, Zwiebeln 8 bis 10, Meer­rettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 20 bis 30, Kar-

Der Schatz von Port Arthur.

Don Arthur v. JRifoa.

Als im rujsisch-japanischen Krieg der Festungs­hafen Port Arthur sich den belagernden Japanern ergeben mußte (1905), weil der rettende Entsatz nicht herantam, genügte die Schweizer Abkunft des kommandierenden Generals Anatol Stöffel, um ihn im russischen Volksmund zum Verräter zu stempeln, der die Stadt an den Feind verkauft habe. Das wirkte sogar nach, als man ihn nachher vor das Kriegsgericht stellte. Obwohl aktenmäßig bei diesem Verfahren die Frage des erkauften Ver­rats nicht einmal gestreift wukde, standen seine Richter doch so stark unter dem Einfluß des Volks­geredes, daß sie ihn zum Tode verurteilten. Die Begnadigung durch den Zaren machte allerdings der Sache ein Ende, aber Stössel blieb doch mehr oder weniger verfemt, bis er zu Beginn des zwei­ten Weltkriegsjahres in stiller Zurückgezogenheit

1. Wohnungs-. Geschäfts., Büro- und Lokalinhaber!

Mit Eintritt der Dunkelheit müssen alle Fenster, die nicht zur Ausstellung dienen, so verdunkelt sein, daß kein Lichtschein nach außen dringt. Die Jnnen- räume müssen so erleuchtet bleiben, daß der übliche Betrieb ohne Störung weitergeführt werden kaum Wo erforderlich, müssen Lichtschleusen angebracht werden. Die Abdunkelung der Speisekam­mern, Aborte und dgl. darf nicht vergessen werden. Auf die Verdunkelung der Zimmer von Untermie­tern ist besonders zu achten.

2. Schaufensterinhaber!

Während der eingeschränkten Beleuchtung kann innerhalb der Stadt mit Standlicht gefahren wer­den. Während der vollen Verdunkelung müssen die Lichtquellen aller Fahrzeuge (auch Fahrräder) ab­geblendet sein. Die roten Schlußlichter müssen sicht­bar sein. Die Hinteren Kennzeichen dürfen nicht be­leuchtet sein. Fahrzeuge ohne richtige Abblendung werden während der ganzen Dauer der Verdunke­lung angehalten. Fahrer besorgt euch rechtzeitig das erforderliche Abblendmaterial.

5. Fußgänger!

Während der eingeschränkten Beleuchtung unter- liegt der Fußgängerverkehr keinerlei Beschränkung. Mit Beginn der vollen Verdunklung hat der sog. Straßenbummel zu unterbleiben. Straßenbenutzer, die sich auf dem Wege zu oder vom Theater, Kino, Gaststätten, Bahnhof, Vorträgen, Besuchen usw. be­finden, können ungehindert passieren, jedoch soll der kürzeste Weg genommen werden.

6. Fahrzeuge der Aerzle, Krankenpflege, Feuerwehr und Hebammen!

Diese Fahrzeuge müssen zur Kennttichmachung an der Suchlampe oder einem Scheinwerfer grünes Licht führen.

7. Luftschuhhauswarte!

Lustschutzhauswarte sind für die richtige Abdunke­lung der Häuser verantwortlich. Falls erforderlich, ist den Mitbewohnern Rat und Hilfe zu gewähren. Sie sorgen dafür, daß die Haustüren unverschlossen bleiben, damit die Kontrollorgane die Häuser be­sichtigen können.

Eingeschränkte Beleuchtung und volle Verdunkelung!

a) Eingeschränkte Beleuchtung.

Während der eingeschränkten Beleuchtung brennen nur noch ein geringer Teil der Straßenlampen, die : eingeschränkte Beleuchtung der Schaufenster und die

abqeschirmte Beleuchtung auf Betriebshofen, wah­rend alle anderen Lichtquellen außerhalb der Raume auszuschalten sind. Für alle Räume gibt es nur die volle Verdunkelung.

b) Dolle Verdunkelung.

Mit dem Beginn der vollen Verdunkelung sind alle öffentlichen und außerhalb von Räumen vor­handenen Lichtquellen zu löschen. Es brennen nur noch die roten Lampen an Gefahrstellen und die blauen Richtungslampen an Straßenkreuzungen usw Die Benutzung von Taschenlampen oder Such­lampen der Fahrzeuge hat zu unterbleiben.

Durch welche Signale

wird die volle Verdunkelung und das Ende der Ver­dunkelungsübung bekanntgegeben?

Die eingeschränkte Beleuchtung setzt automatisch mit dem Beginn der Dunkelheit ein.

Der Beginn der vollen Verdunklung wird durch Dampf- und elektrische Sirenen bekanntgegeben. Die Sirenen heulen zwei Minuten lang mit stän­diger Unterbrechung.

Beim Ende der Hebung heulen die Sirenen eine Minute lang ohne Unterbrechung.

Gießener tut euere Pflicht und befolgt die An­ordnungen, damit die Verdunkelungsübung am Mitt­woch, 13. Januar, ein voller Erfolg wird.

Achtung! - Verdunkelung - Achtung!

Das wird für die Verdunkelungsübung am Mittwoch, 13. Januar, verlangt?

Dornotizen.

Tageskalender für Dienstag.

Stadttheater: 20 bis 22.15 UhrGyges und fein Ring". _ Gloria-Palast, Seltersweg:Hannerl und ihre Liebhaber". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Port Arthur". Oberhrssischer Kunstverem, Turm­haus am Brand: 17 bis 18 Uhr Ausstellung von Oel- gemälden, Aquarellen und Zeichnungen von Professor Otto Dill.

Stadttheater Gießen.

Heute abend findet die erste Wiederholung von Gyges und sein Ring", Trauerspiel von Friedrich Hebbel, statt. Die Spielleitung führt Wolfgang K ül) n e. Die Rolle des Gyges spielt Heinz Rosen­thal. S'tt Vorstellung findet als 16. Vorstellung der Dienstag-Miete statt und beginnt um 20 Uhr, Ende 22.15 Uhr.

ASDAV. - Amt für Volkswohlfahrt.

Ortsgruppe Giehen-Vord.

Am Dienstag, 12., und Mittwoch, 13. d. M., wird im Bereich der Ortsgruppe Gießen-Nord die Pfundsammlung durchgeführt. Die Haus­frauen werden gebeten, die Pfundpäckchen bereitzu- halten.

Hitler-Jugend Bann 116 Gießen.

Betr.: Kreisappell.

Zum Kreisappell am kommenden Sonntag, 17. Januar, haben alle Unterbannführer und Gefolg­schaftsführer sowie Stellenleiter des Bannes im Winterdienstanzug mit HJ.-Mantel um 9.40 Uhr an der Banndienststelle anzutreten.

Betr.: Uniformierung.

anstelliges Benehmen.

Die BezeichnungenEinzelhändler" oder gar Verteiler" mögen nicht gerade glücklich gewählt sein und nicht allzu verlockend für junge Menschen klingen, die an und für sich durchaus geneigt und auch geeignet wären, den kaufmännischen Beruf zu ergreifen. Hier ist Aufklärung notwendig, die dahm- gehen muß, daß der junge Berufsanwarter den Ein­druck und die Ueberzeugung gewinnt: Eine Lehr­zeit im Einzelhandel, ist auch die Brücke zu einer kaufmännischen Betätigung im großen. Kaufmän­nische Betätigung im nationalsozialistischen Staat aber erfordert Umsicht und Derantwortungsbewußt- sein der Allgemeinheit gegnüber. Hier mitzuwirken, ist ein verdienstvolles Streben und bei Leistungs­fähigkeit und Tüchtigkeit auch ein Weg zu ge­sichertem Einkommen und wohlgeordneter Lebens­haltung. Darum kann man der,schulentlassenen Ju­gend nur empfehlen, dem Ruf des Einzelhandels - - H. D.

Nicht so!

Diele Volksgenossen entziehen sich der Mit­wirkung, indem sie vor der Uebung ins Bett gehen.

Andere verlassen rechtzeitig die Wohnung. Wieder andere schalten einfach das Licht aus und drängen sich während der Uebung in einem an der Hinterfront gelegenen Zimmer zu­sammen. r

Häufig wird die Abblendung der Hmterstont nicht durchgeführt. i

Oft kommt es vor, daß Ladenbesitzer nicht oder nicht richtig abblenden.

Bei Gaststätten geschah es gelegentlich, daß der Wirt selbständigSchluß machte", weil er fürchtete, daß ihm die Kunden wegblieben.

Noch immer gibt es viele Menschen, die die Fenster nicht geschlossen halten, sondern her­aussehen.

Die Abblendung der Abortfenster, Mansarden- und Kellerfenster und der Fenster von Speise­kammern ist oft vergessen worden.

Auch die Glasdächer und Oberlichter dürfen nicht übersehen werden. Sie müssen abgeblendet werden.

Die Abblendung der Lichter in den oberen Stockwerken war häufig mangelhaft. Da diese Lichter sehr leicht zu erkennen sind, muß die Abblendung besonders gewissenhaft durchgefuhrt werden.

Kinder bleiben zu Hause!

toffeln, % kg 5 Pf.» 5 kg 40 Pf., 50 kg :3,35 Iite 3 55 Mk Aepfel, XA kg 15 bis 20 Pf-, Tafelapfel 25 bis 30, Birnen 10 bis 25, Suppenhühner 80 bis 90, Blumenkohl 30 bis 40, Endivien 5 bis 25 Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15 Pf.

ÄHC Sietzen.

Ein köstlicher Wintertag vereinigte am Sonntag etwa 60 Mitglieder des VHC. Gießen zu emer überaus genußreichen Wanderfahrt. Der Weg führte zunächst dem sog. Butterweg entlang hinchrfzur Hohen Warte, wo sich ein herrliches Bild bot. Nach den nebeligen Tagen der letzten Woche war die liebe Sonne auf dem Plan erschienen und durch­flutete mit ihren wärmenden Strahlen die präch­tige Winterlandschast. Denn der aus den Tags vor­herrschenden Nebel einsetzende Frost hatte die wun­dervollste Rauhreifbildung gezeitigt, die sich dauernd dem entzückten Auge der Wanderer darbot. Der gelben Punktmarkierung nach gmg es sodann über die Licher Straße und den Alten Steinbacher Weg zum bewaldeten Brauhofsberg, der überschritten wurde, um zur Frühstücksrast nach Hausen zu ge­langen. Auf festgefrorener Straße ging es weiter über Steinberg hinauf zum Ober-Steinberg, wo Der sonst so schöne Fernblick leider stark begrenzt war. Bald darauf war das ansehnliche Hüttenberger Dors Leihgestern erreicht, in dem sich noch vielfach die fränkische Bauweise mit hübschen Torbogen erhal­ten hat. Hier hatte sich der dortige Ortspfarrer m liebenswürdiger Weife zur Verfügung gestellt', um den Wanderern das Innere der schönen, stattlichen

denken können, daß sie noch vor kurzem einsam auf einer kleinen Insel bei Siam, Cochan genannt, hauste, ein einfaches Leben wie eine Eingeborene führend. Die Malerin, eine Frau Haller, ist die Tochter eines angesehenen Schweizer Malers. Sie fing schon ganz früh an zu malen. Eines Tages

Sie lebte dort ganz allein in einer kleinen Ein­geborenenhütte; nur am Tage kam eine Frau mit einem Boot von einer Nachbarinsel herüber, um aufzuräumen und zu kochen.Fürchteten Sie sich denn nicht, so ganz allein zu hausen?" wurde sie kürzlich gefragt.Nein, nicht im geringsten", ant- wartete sie.Die Eingeborenen waren alle außer­ordentlich freundlich und höflich gegen mich; und obwohl ich ihre Sprache nicht konnte, verständigten wir uns doch ganz gut. Ich lebte ausschließlich von Fischen und Obst und benutzte Eßstabchen wie die Eingeborenen. Ich ging mit ihnen auf Fischfang und verschaffte mir so ganz allein meine Nahrung. Einmal biß mich beim Schwimmen ein giftiger Msch, und ich wäre in Lebensgefahr gewesen, wenn -- einer der Eingeborenen eine Ausbreitung der

Schaufenster werden vom Eintritt der Dunkelheit bis zur vollen Verdunkelung e i na e s ch r a n k t be­leuchtet, d. h. dort brennt noch Licht, aber in ge­ringem Maße. Sobald die Signale der Sirenen zur vollen Verdunkelung ertönen, sind auch die Schaufenster zu verdunkeln. Lichtschleusen dürfen nicht vergessen werden.

Lichtreklamen dürfen wahrend der ganzen Dauer der Verdunkelungsübung nicht beleuch­tet sein.

3. Gaststätten und Uebernachtungstokate!

Die Lokale müssen nach außen vollständig ab ge­dunkelt sein. Lichtschleusen sind anzubringen. Auf die Verdunkelung der Gästezimmer ist besonders zu achten. Fremde Gäste sind auf die Verdunkelung aufmerksam zu machen.

4. Fahrzeuge aller Art!

sah ein bekannter Schweizer Bildhauer zufällig einige ihrer Arbeiten, und hatte einen so starken Eindruck davon, daß er die Bekanntschaft der Künstlerin zu machen suchte. Zu feinem größten Erstaunen erwies es sich, daß sie erst ein junges Mädchen war! Bald wurde sie seine Frau. Doch ihr unersättliches Verlangen zu reisen und ferne Länder zu sehen, führt sie viel von Hause fort, während ihr Gatte vorzieht, auf hoher See zu segeln oder im Mittelmeer umherzukreuzen. So sehen sie sich eigentlich nur, wenn sie beide zu ihrem Schweizer Heim zurückgekehrt sind. Während einer Reise nach dem Osten geschah es zufällig, daß Frau Haller ein fremdes kleines Eiland entdeckte, in einer Gruppe von mehreren Inseln, deren Be- sitzerin, ein 22 Jahre altes siamesisches Mädchen, sich selbst dort zurKönigin" erhoben hatte. Auf der Fahrt von Bangkok nach Singapore hatte der Dampfer einen unfreiwilligen Aufenthalt auf hoher See, und als Zeitvertreib bot der Kapitän Frau Haller an, die kleine Insel zu besuchen. Sie war so eingenommen davon, daß sie beschloß, dort Auf­enthalt zu nehmen. Der Kapitän stellte sie der Königin" vor, die sie bat, ihr die Insel eine Zeit- lang zu verpachten.

sperrt. Umleitung erfolgt örtlich

* Alte 88er Achtung! Das vor 129 Jah­ren gegründete 2. Nass. Jnf.-Regt. Nr. 88, das 1871 bis 1914 in Mainz in Garnison stand und mit zu denjenigen deutschen Regimentern gehört, die im Weltkriege die größten Verluste hatten, ver­anstaltet am 8. und 9. Mai eine Wiedersehensfeier in seiner alten Garnison, an der auch die Angehö­rigen der Kriegsformationen des Regiments teilneh- men. An alle früheren 88er und sämtliche Kamera­den der Festungs-M.-G.-Abt. 8, vom Res. Jnf.- Reqt. 88, vom Res. Jnf.-Regt. 224, vom III. Batail­lon des Res. Jnf.-Regt. 253, vom Res. Jnf.-Regt. 441 und vom Sturmbataillon 14, sowie vom Arm. Batt. 124 ergeht daher der Ruf:Kommt zur Wie­dersehensfeier nach Mainz!" Anmeldungen an die Ortsgruppe Mainz des Bundes der 88er, zu Hän­den des Kameradschaftsführers K. Pfaff, Mainz, Boppstraße 20. ,

** Einbruchsdiebstahl. In der vergange­nen Nacht wurde aus dem Lager einer Sackgroß. Handlung an der Margarethenhütte eine große An­zahl gebrauchter Säcke gestohlen. Die Diebe haben sich für die Fortschaffung des Diebesgutes eines Kraftwagens bedient. Ein Teil der gestohlenen Säcke konnte von der Kriminalpolizeistelle Gießen bereits sichergestellt werden. Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Kirche und Schule.

0 Allendorf a. d. Lda., 10. Jan. Am Heu- tigen Missionssonntag sprach in unserer Kirche der Dekan i. R. Gußmann von Gießen über das Bibelwort Evangelium Johannes, Kapitel 4, Vers 35 und 36. Der Redner wies in seiner Predigt auf die großen Nöte der Baseler Missionsgesellschaft hin, besonders betonte er auch, daß diese Gesellschaft durch die Abwertung des Schweizer Franken einen Verlust von über 300 000 RM. erlitten habe. Dekan , Gußmann verlas dann vor dem Altar noch eine Statistik über das Opferwerk der Baseler Mission. , Aus dieser ging hervor, daß im Jahre 1936 über 500 Reichsmark aus der hiesigen Gemeinde der Mission - zugeführt wurden. Die kirchliche Neujahrskollekte, - die dem Winterhilfswerk zufloß, ergab 15,50 RM.

Es wird hiermit bekanntgegeben, daß ab 15. Januar nur noch die schwarze Winterdiensthose ge­tragen werden darf. Es darf künfttghin nur noch schwarzes Koppelzeug getragen werden.

Betr.: Wochenendschulung.

Die Wochenendschulungen am kommenden Sonn­tag (17. Januar) fallen anläßlich des Kreisappells aus. Die Wochenendschulung in Lich findet am 31. Januar statt.

Werkskonzerte aus Gießener Betrieben

Die NSG.Kraft durch Freude" veranstaltet wie man uns mitteilt in Zukunft öfters Werk- pausenkonzerte in verschiedenen Gießener Betrieben, die durch den Reichssender Frankfurt übertragen werden. Das erste derartige Konzert findet am Mitt­woch, 13. Januar, in einem Arbeitssaal der Firma Poppe 8- Co. statt. Für dieses erste Konzert hat sich das Städttsche Orchester unter Leitung von Ka­pellmeister Paul Walter zur Verfügung gestellt Das ausgezeichnete Programm wird von 8.30 bis 9.30 Uhr durch den Reichssender Frankfurt und wei­tere angeschlossene Sender übertragen und wird von vielen betrieben des Reiches als Gemeinschafts­empfang gehört. Auch die Gießener Bevölkerung hat Gelegenheit, das erste Gießener Werkskonzert am Lautsprecher mitzuhören. Weitere Konzerte wer­den später folgen; wir machen jedesmal darauf auf­merksam. __________________________

ging.

Hier fuhren fünf Bauernschlitten vor, jeder von einem der fünf Offiziere gelenkt, die sich entsprechend als Sibiriaken vermummt hatten. Sie gingen durch das unbewachte Tor in das Arsenal und holten von da eigenhändig die Kisten mit den Goldmünzen aus dem Kassenraum, zu dem ihnen Stössel den Schlüssel gegeben hatte. Dann fuhren sie mit den beladenen Schlitten nach dem Drachengebirge, vergruben dort das Gold auf der mit Stössel vereinbarten Stelle und kehrten noch vor dem Morgengrauen mit den leeren Schlitten in die Stadt zurück.

starb.

Nun stellt es sich nach drei Jahrzehnten heraus, daß Stössel im Augenblick der Uebergabe über mehr Geld verfügen konnte, als ihm die Japaner je für einen Verrat hätten bieten können. In feiner Kriegskasse befanden sich rund 50 Millionen Rubel in Goldstücken, die jedoch von den Japanern nach erfolgter Uebergabe nicht gefunden wurden. Das Gold war zwar russisches Staatseigentum, aber wir wissen auch, daß in der Vorkriegszeit ein russischer Armeeführer über eine so weitgesteckte Macht ge­bot, daß Stössel sich an der Kriegskasse ungescheut hätte bereichern können, wenn er unredlich gewesen märe. Stattdessen sorgte er durch rechtzeitige Ber­gung der Kriegskasse dafür, daß sie nicht in die Hände der Japaner fiel.

Als Stössel am 210. Belagerungstage einsehen mußte, daß er Port Arthur nicht mehr gegen die japanische Uebermacht halten konnte, berief er am 2. Januar 1905 fünf Offiziere zu sich, zu denen er das vollste Vertrauen hatte. Deshalb hatte er sie zur Bergung der Kriegskasse ausgewählt.

Durch die Lage auf der Südspitze der Halbinsel Kwantung (ßiaütung) war Port Arthur von See nnd Land vollkommen von den Japanern einge- schlossen, aber auf der Landseite befanden sich die jananischen Belagerungsgräben außerhalb des

Kirche mit den nötigen Erläuterungen zu zeigen. Auch der Kirchturm, einer der schönsten und wuch­tigsten der weiteren Umgegend, wurde gebuhrenD besichtigt. Die Schlußraft wurde im benachbarten Großen-Linden abgehalten, wo sich auch Mitglieder des Zweigvereins Hüttenberg eingefunden hatten. Bei froher Rede und Gegenrede, bei Gesang, Tanz und heiteren Vorträgen verlebte man hier einige gemütliche Stunden bis zur Heimfahrt.

** Prüfung für Kurzschristlehrer in Hessen. Wie "der Reichsstatthalter in Hessen Landesregierung bekanntgibt, ist beabsichtigt tm Frühjahr eine Prüfung für Lehrer der Kurzschrift abzuhalten. ....

** Straßensperrung. Wegen Ausführung von Brückenbauarbeiten wird der Straßenabzweig nach Griedel von der Landstraße ButzbachLich ab vom 11. Januar ab für jeglichen Verkehr ge-

Gonderverkaufstage im Einzelhandel und Preisgestaltung.

Fwd. Die bevorstehenden Sonderverkaufstage im Einzelhandel sind mit Herabsetzungen der jetzt gel­tenden Preise verbunden. Während sonst durch die Verordnung vom 26. November 1936 Preiserhöhun­gen auch dann verboten sind, wenn nach dem 17. Oktober 1936, in der Spinnstoffwirtschaft nach dem 30. November 1936 eine Preissenkung eingetreten war, dürfen, wie der Reichskommissar für die Preis­bildung mitteilt, die Preise nach Schluß des Son­deroerkaufs wegen des besonderen Zweckes solcher Veranstaltungen wieder auf den Stand vor dem Sonderverkauf heraufgesetzt werden. Jedoch darf in keinem Falle der Preisstand vor dem Sonderver-

Drachengebirges. Zu diesen war der Weg von Poitt Arthur aus frei, und daher beschloß Stössel, die Kriegskasse dort vergraben zu lassen.