Ein Idealbild japanischen Kn'egergeifles
Sie l.AS.-Kampsspiele in Nürnberg.
3um 25. Todestage des Generals Nogi am 12. September.
Wirtschaft
Devisenmarkt
Berlin — Aranklurt o M
Buenos Lire» .
Brüssel.......
’Hio de Janeiro ßolen........
Kopenhagen...
Danzig ....
London ......
helsingforS....
Paris........
Holland.......
Italien........
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Die hinter Öen Papieren angeführten Ziffern geben öie f)öhe öer zuletzt beschlossenen Dividende an. _________________________Reichsbankdtskonk 4 o H Lombardzinsfuß 5 o f)
ger mit Oblt. Scharte zum Enderfolg vor Lt. Schulze und NSKK.-Oscharf. Friede.
Bei sehr kühlem Wetter traten die Bewerber auf dem Standort-Sportplatz an der Nürnberger Stadt- grenze zum 4000-m-Geländelaus an, der mit je einer Minute Abstand für die Läufer gestartet wurde. Das hügelige Gelände querfeldein über Stock und Stein stellte an die Fünfkämpfer die größten Anforderung gen. Ganz hervorragend lief NSKK.-Oscharf. Friede als Sieger der Klasse B, der mit 13:52,1 Minuten die beste Zeit überhaupt erzielte und als einziger Läufer unter der 14-Minuten-Grenze blieb. In der Klasse A
und seine Familie. Seine beiden Söhne erzog er in der Liebe zu den Waffen, die ihn selbst beseelte, und die einzige Strafe, zugleich aber die höchste Ehre, die er den mutigen Jungen zuerkannte, bestand darin, daß er sich mit ihnen im Schwertkampf maß.
Nogis größte Zeit kam mit dem russisch-japanischen Krieg, in dem er als Oberbefehlshaber der 3. Armee die Festung Port Arthur zur Uebergabe zwang und in der Schlacht bei Mukden öie berühmte Umgehung des rechten russischen Flügels durchführte. Der Krieg sollte ihm seine beiden Söhne rauben, aber es scheint, daß der Feldherr dieses Schicksal vorher gewußt und damit gerechnet hatte. Als man ihm die Nachricht vom Tode seines ältesten Sohnes in der Schlacht bei Nanschan brachte, ging kein Zug des Schmerzes über fein eisernes Gesicht. Ruhig sagte er: „Richtet kein feierliches Begräbnis her. Meine beiden Söhne und ich, wir haben dem Kaiser unser Leben dargebracht, als der Krieg begann. In kurzer Zeit wird man uns alle zusammen begraben."
Und als tatsächlich bald darauf auch sein zweiter Sohn fiel, sagte er: „Ich bin glücklich, daß er einen so ruhmreichen Tod fand. Größere Ehre hätte ihm nicht zuteil werden können." Seine Gattin erwies sich ihm in stoischem Heldentum als ebenbürtig. Man brachte ihr die Asche ihres zweiten, ihres letzten Sohnes. Ohne jede Klage- griff sie nach seinem Schlachtdegen, betrachtete die tiefen Scharten in der Klinge, die von furchtbaren Schlägen zeugten, unbwpries sich glücklich, einen so tapferen Krieger geboren zu haben.
Seltsam mutet es uns im Bilde dieses großen Kriegers und gefeierten Volkshelden an daß er sich auch a l s Dichter bekundet hat. Für den Japaner aber ist das durchaus kein Widerspruch, es drückt im Gegenteil nur die andere Seite der japanischen Seele aus, und Nogi folgte auch hierin der Tradition seiner Ahnen. Seine Gedichte sind zahlreich, keines aber ist tiefer und weiter in das japanische Volk eingedrungen als die kurzen Verse, die er nach dem Tode feines ältesten Sohnes auf dem Schlachtfeld von Port Arthur aufschrieb. Kein Siegeshymnus ist es, der sich in dieser Stunde der Brust des Feldherrn entrang, sondern ein Trauergedicht über den Tod so vieler Männer. Das Lied, das seitdem einer der bekanntesten Leichengesänge bei Begräbnissen von Kriegern geworden ist, hat in deutscher Übersetzung folgenden Wortlaut: „Wüst und traurig ist der Anblick, der das Auge trifft auf dem Felde der Schlacht, wo ein Gemetzel soeben mehrere Meilen weit den Boden mit Leichen deckte. Die Luft ist noch erfüllt vom Geruch des Bluts, das die Erde netzte. Und indem ich so stehe vor der Festung von Kinschau unter den Strahlen der sinkenden Sonne, fehlen mir die Worte, um auszudrücken meine tiefe Traurigkeit. Aber seht doch! Mein wackeres Schlachtroß selbst, es senkt in Trauer das Haupt." C. K.
Das schwierigste Hindernis des 400-m-Hindernis- Laufes der NS.-Kampfspiele in Nürnberg war das Erklimmen einer 4 m hohen Holzwand. (Schirner-M.) wir Lt. Wiedemann in 14:28,8 vor SSUschars. Bramfeldt und Lt. Friedrichsen der Schnellste. Den Zweikampf um den ©efamtfieg zwischen Oblt. Cramer und SS.-Ustuf. Hildebrandt entschied Oblt. Cramer mit einem 11. Platz über die 4000-m-Strecke zu seinen Gunsten. SS.-Ustuf. Hildebrandt startete mit einer Minute Abstand hinter seinem größten Widersacher, war aber nicht in der Lage, den Vorsprung aufzuholen. Vielmehr fiel der durch feine Körpergröße etwas behinderte SS.-Mann auf den 17. Platz zurück, was ihm den Gesamtsieg kostete.
RAD. führt weiter im Mannschafts-Fünfkampf.
Der Mannschafts-Fünfkampf brachte am Freitag auf dem Schießstand der SA.-Brigade 78 in Werderau das KK.-Schießen 50 Meter liegend freihändig, wobei jeder Schütze drei Schuß auf die Klappfcheibe abzugeben hatte. Die Polizei, die am Gesamtergebnis an letzter Stelle liegt, schoß am besten. Sie erhielt nur 21 Fehler angeschrieben und damit 29 Punkte. Kaum schlechter war die SA. mit 22 Fehlern und 28 Punkten. Dann folgten mit je 24 Fehlern und 26 Punkten NSKK. und SS., ferner RAD. mit 27 Fehlern und 23 Punkten und NSFK. mit 29 Fehlern und 21 Punkten.
Entscheidungen in der Leichtathletik.
Der Münchener Lampert siegte tm Diskus mit feinem letzten Wurf von 47,88 Meter Bis dahin hatte der Königsberger Hilbrecht mit 47.77 Meter, feiner Dorkampfleistung, in Front gelegen.
Abendbörse still.
Auch die Abendbörse hatte keine einheitliche Haltung. Bei kleinem Geschäft wichen die Kurse aber nur unwesentlich von denen des Mittags ab. Weiter schwach lagen jedoch Schiffahrtsaktien, in denen das Angebot anhielt, Hapag gingen auf 79 Brief (80) und Nordd. Lloyd auf 80 (82) zurück Von Montanwerten lagen Mannesmann 0,40 v. H. niedriger mit 121,90, Buderus 0,25 v. H höher mit 125,25, während sonst die Mittagskurse behauptet blieben. Etwas niedriger notierten Maschinenaktien, Rheinmetall 153,50 (154,25), MAN. 135 (135,50), Demag 149,75 (150), Moenus mit 126, Eßlinger mit 122,50 und BMW. mit 154 lagen unverändert. Von chemischen Werten zogen Scheideanstalt 0,50 v H an auf 266,50, IG. Farben lagen mit 165,40 (165,25) gut behauptet, während Goldschmidt auf 145,75 (146,13) abbröckelten, ebenso gingen Bem- berg auf 150,25 (150,75) zurück. Am Elektromarkt gaben Licht & Kraft auf 153,50 (154), Elektr. Lieferungen auf 131 (131,40) nach. Von Einzelpapieren erhöhten sich Conti Gummi auf 188 (187,25), dagegen ermäßigten sich Holzmann auf 152 (152,50). Am Einheitsmarkt lagen Haid & Neu weiter fest mit 103,75 (102,50). Das Rentengeschäft war ohne Bedeutung. IG. Farben-Bonds waren zu unverändert 133 angeboten, 4,50 v. H. Krupp verblieben bei 98,65 Geld, Kommunal-Umschuldung nannte man mit 94,85. Im Freiverkehr schwächten sich Adlerwerke Kleyer auf 115,25 (116) und Katz & Klumpp auf 111,50 (112,50) ab
Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 721: Die neuen Kleinverkaufspreife für inländisches Frischgemüse und Frischobst. — 722: Anordnung Nr. 16 der Ueberwachungsstelle für Tabak, Bremen Vom 4. September 1937. — 723: Abschluß der deutsch-türkischen Wirtschaftsver- Handlungen. Eine Reihe von Vereinbarungen. — 724: Kapital- und Dienstleistungsverkehr mit Jta- uen. 725: Merkblatt für die Wareneinfuhr aus Italien. —_ 726: Einfuhrbewilligungsanträge in Frankreich für die neu kontingentierten Waren und die chemischen Erzeugnisse für das 4 Vierteljahr 1937. — 727: Neue Bestimmungen für Nebenkosten im Verkehr mit Polen (Danzig) — 728: Verordnung über die Marktregelung für den gewerblichen Absatz von Nadel-Schnittholz. — 729: Verordnung über die Marktregelung für den Absatz von Nadel-Schnittholz an den Holzhandel. - 730: Anordnung über die Herstellung von Fahnen zu Werbezwecken und von Spruchbändern. - 731: Anordnung 25 der lieber- wachungsstelle für Wolle und andere Tierhaare (Regelung der Wollwirtschaft ab 1. Oktober 1937).
Büchertsch her Wirtschaft.
" e AktiengeIetz tritt am 1 Oktober in Straft. Infolgedessen werden die Aktiengesell- jchaften nunmehr ihre Satzungen überprüfen und festzustellen haben, inwieweit die Gesellschaftsver- träge geändert werden müssen. Wie immer bei juristischem Neuland werden auch auf diesem Gebiete Zweifelsfragen entstehen. Es ist daher begrüßenswert, daß die Dresdner Bank eine Mustersatzung ausgearbeitet hat, die nicht allein bei der Neugrundung von Aktiengesellschaften Verwendung finden kann, sondern auch den bereits bestehenden Aktiengesellschaften bei der Anpassung ihrer Statuten an das neue Recht zur Hand geht Besonde- ren Wert gewinnt die Arbeit durch einen knapp gefaßten, außerordentlich aufschlußreichen Kommen- tar zu den einzelnen Paragraphen der Mustersatzung.
Fwd. Deutsche Bank. — Rückkehr zur alten Firmenb-zeichnung. Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft nahm den Bericht über die Ergebnisse des ersten Halbjahres entgegen. Die Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft beruft auf den 6. Oktober 1937 eine außerordentliche Generalversammlung ein, welche in einem einzigen Punkt der Tagesordnung die Wiederherstellung der früheren Firma durch Fortfall der Worte „und Disconto-Gesellschaft" im Firmennamen beschließen soll.
Rhein-Mainische Börse.
Uneinheitlich.
Frankfurt a. M., 10. Sept. Die Börse hatte am Aktienmarkt vorwiegend behaupteten Beginn, lag aber nach den ersten Notierungen ziemlich uneinheitlich, wobei schließlich kleine Abschwächungen überwogen. Das Angebot stammte vornehmlich aus der Kulisse und hatte keinen größeren Umfang, anderseits war aber die Aufnahmebereit- fchaft und die Unternehmungslust überaus gering. 3m allgemeinen gingen die Veränderungen nicht über 1 o. H. hinaus. Angebot zeigte sich hauptsächlich wieder in Montanwerten, was immer wieder überraschen muß, wenn man bedenkt, daß gerade dieser Wirtschaftsfaktor den stärksten Aufschwung verzeichnet. Hoesch bröckelten auf 125,50 nach 126 (126,75), Verein. Stahl auf 117,50 nach 118, Mannesmann auf 122,25 (123) und Buderus auf 125 (126) ab. Etwas höher lagen Klöckner mit 136,50 (136). Von Kaliaktien paßten sich Aschersleben dem Berliner Stand von 119 (116,25) an, ebenso nach der anderen Seite Akkumulatoren Hagen auf 227 (229,90). Von Maschinenaktien ermäßigten sich Rheinmetall von 155,25 auf 154,25 Daimler auf 140,50 bis 140 (141), Demag blieben gehalten mit 150. An den übrigen Marktgebieten überwogen Rückgänge bis 0,75 v. H Etwas fester waren Feldmühle Papier mit 146,50 (144.50) RWE. mit 132,50 (131,90), Deutscher Eisenhandel mit 149,75 (149), Metallgesellschaft mit 156,90 U56,25) und Zement Heidelberg mit 168,25 (167,75). JG.-Farben lagen mit 165,40 (165,65) wenig verändert.
Der Rentenmarkt blieb weiterhin freundlich, das Geschäft war aber ebenfalls klein. Die Möglichkeit einer Erweiterung der Emmissions- summe der soeben abgeschlossenen sehr günstigen Zeichnung der Reichsanleihe veranlaßte etwas zur Zurückhaltung. Reichsaltbesitz 127,65 (127,70), Reichs- bahn-VA. 127,65 (127,50). Kommunal-Umschuldung mit 94,85 (94,90) nicht ganz behauptet
Am Kassa rentenmarkt ergaben sich bei ruhigem Geschäft nur geringe Veränderungen. Leicht abbröckelnd waren einzelne Liquidations- Pfandbriefe und Stadtanleihen, Industrie-Obligationen hatten einen uneinheitlichen Kursstand.
3m weiteren Verlaufe schrumpfte das Geschäft noch mehr zusammen, so daß wieder weitestgehende Geschäftsstille herrschte. Kursoeränderungen ergaben sich am Aktienmarkt kaum mehr, soweit ^MckL^Manden, bewegten sie sich leicht nach unten.
die Erhöhung des Anleihe- .Uies ist da.t>i50 Millionen RM., so daß der Ge- - Mill. RM. beträgt. jVLierfehr war das Geschäft gleich- Ontilr'an nannte Adlerwerke mit 116, Der L)ptiktag mit 151> & Klumpp mit
Seilersweg Angler mit 99,50 und Schuh Berneis
Lieferant alrD.#‘ 72'50 <73'50)' IaflC5flc16 un‘
Es ist jetzt ein Vierteljahrhundert her, daß General Nogi, der Sieger von Port Arthur, der auch am Siege von Mukden ausschlaggebend beteiligt war, der Held unzähliger Lieder, bei der Leichenfeier für den Kaiser Mutsuhito zusammen mit seiner Gemahlin durch Harakiri freiwillig aus dem Leben schied. Nogi steht auf der Schwelle zwischen dem alten Japan mit seinem Ritterideal des Samurais, dessen Religion das „Buschido" ihm eisernen Pflichtbegrifs, leidenschaftliche Treue, Hintansetzung des eigenen Selbst und des eigenen Glücks lehrt, und dem neuen Japan das durch eine Wiedergeburt eben dieses alten Geistes in neuer Form sich zu einer modernen Großmacht emporrang.
Neben dem Kaiser Mutsuhito hat wohl kaum einer so viel zur Wiedergeburt und zum Aufschwung der japanischen Nation beigetragen wie General Nogi. Und zwar nicht nur durch seine großen militärischen Leistungen und Siege, sondern noch mehr durch seine Gestalt, die schon zu seinen Lebzeiten und noch mehr nach seinem Tode zu einer Art ßegenbenfigur wurde. Nogi war als Sohn eines alten Samurai-Geschlechtes 1849 geboren und von Kindheit an zum Kriegsberuf bestimmt. Der kleine Mann mit dem energischen, von kurzem Bart umrahmten Gesicht hatte äußerlich nichts von der romantischen Schönheit und dem jugendlichen Zauber, der seine Vorfahren zu Helden unzähliger Balladen machte. Aber fein Geist war ein Fanal der alten kriegerischen und ritterlichen Ideale. Außer dem soloatischen Beruf gehörte seine Leidenschaft kostbaren alten Waffen, Pferden und dem Ringkampf. Die Lehren der Selbstbeherrschung und der Askese hatten in dem jungen Soldaten tief Wurzeln geschlagen. Er hat gehungert und gedurstet, ist barfuß durch weite Lande gezogen, um sich abzuhärten. Nogis Name wurde zuerst in Japan bekannt während des Bürgerkrieges, in denen die volle Souveränität des Mikado gegen die Shogune, die vorher eine Art Hausmeierschaft ausgeübt hatten, erkämpft wurde. Man erzählte sich, daß Nogi, einmal durch einen Säbelhieb ins Bein verwundet, trotzdem fortfuhr, Leib gegen Leib mit zwei Finden zu ringen und es ihm durch feine meisterhafte Beherrschung des nationalen Jiu-Jitsu gelang, sie beide mit sich herunterzureißen in den Fluß Er allein wurde damals gerettet, und zum ersten Male tauchte sein Name in Liedern auf, die diese kühne Tat verherrlichten.
Im chinesischen Krieg 1894/95 befehligte Nogi eine Brigade. Als der General Pamaji ihm einmal zwei kostbare Gewänder schickte, ließ er sie sogleich ms Lazarett bringen und sagte: „Ich habe ja schon ein Kleid. Was soll ich mit diesen anfangen? Man soll die Verwundeten damit zudecken, damit sie nicht frieren." Derselbe spartanische Geist herrschte auch in seinem Hause. Sein einziger Luxus war sein Pferdestall, ja, man erzählte sich, daß seine Kriegsrosse in Tokio besser untergebracht wären als er
Die Wettkämpfe des Freitags.
Kühl war das Wetter am Freitag und bedeckt der Himmel — alles in allem wohltuend frisch gegenüber der Schwüle der ersten Tage, wenngleich natürlich die Hochspringer lieber eine warme Sonne gehabt hätten. Diesmal stand die Hauptkampfbahn den Sportlern nicht zur Verfügung, wurde sie doch für den Führer-Appell der HI. benötigt. So rückte am Freitag die Kampfstätte des 1. FC. Nürnberg in den Mittelpunkt des sportlichen Geschehens.
OeutscherWehrwetttampf der Kiaffe B
Die Polizisten, die am Donnerstag tm Schießen in Front gegangen waren, behielten die Spitze auch nach dem zweiten Wettbewerb, dem 100-Meter- Lauf. In knapp 45 Minuten hatten die sechs Mannschaften zu je 1 Führer und 36 Mann ihre Läufe beendet, was der Organisation ein glänzendes Zeugnis ausstellt. Die schnellsten Einzelläufer hatten der Arbeitsdienst und die SS. mit je 11,5 aufzuweisen, doch standen ihnen die anderen wenig nach. Die Durchschnittszeiten waren folgende: Polizei 12,41; RAD. 12,43 (des geringen Unterschiedes wegen erhielten beide mit 76 die gleiche Punktzahl); SA. 12,5; NSKK. 12,6; SS. 12,8; NSFK. 13,0.
Der Wehrwettkampf der Klaffe B wurde auf dem Platz des 1. FC. Nürnberg mit der dritten Hebung, dem Handgranatenzielwerfen, fortgesetzt. Die sechs Mannschaften hatten gegen ein 25 Meter entferntes Ziel zu werfen, wobei jeder Nichttreffer 2 Minuspunkte kostete, die von der Höchstpunktzahl abgezogen wurden Die Mannschaft der Polizei machte hier 16 Fehler und verlor dadurch ihre Spitzenstellung an den Reichsarbeitsdienst.
Gleichzeitig wurden die Ausscheidungen zum wehrsportlichen Handgranatenwerfen durchgeführt. Mit Schuhen ohne Domen auf dem glatten Rasen zu werfen, war keine Kleinigkeit. Dennoch gab es auch hier gute Leistungen. In die Entscheidung kommen: SA.: Rottf. Ruf 65,95 Meter und Oberscharf. Schultz 62,58 Meter; NSFK.: NSFK -Mann Witt 63.05 Meter; RAD.: Oberfeldmeister Dittmann 60,30 Meter; Wehrmacht: Utffz. Büße 65.27 Meter; Polizei: Wachtmeister Wagener 60,84 Meter
Arbeitsdienstmänner auch im Fünfkampf unerreicht.
3m Anschluß an das Kleinkaliberschießen setzten die sechs Mannschaften den Fünfkampf mit dem Handgranatenwerfen auf dem Werderauer Brigade- Sportplatz fort. Pon zwei Würden jedes Mannes wurde der Beste für den Durchschnitt gewertet. Für 50-Meter Durchschnitt gab es 80 Punkte, je zehn Zentimeter weniger führten zum Abzug eines Punktes. Nur zwei Mannschaften blieben ohne Verlustpunkte. Ausgezeichnet 'chnitten wieder die Arbeitsdienstmänner ab tue für ihren Durchschnitt von 44,12 Meter 21 Punkte einheimsten und damit ihre Führung in der Gesamtwertung weiter ausbauten. Die S2U, die in diesem Wettbewerb hinter der Polizei den dritten Plag besetzte, liegt im Gesamtergebnis nun 71 Punkte zurück, so daß am Gesamt- iege der Arbeitsdienstmänner kaum mehr zu zwei- eln ist.
Entscheidung im Modernen Fünfkampf.
Mit dem 4000-m-Geländelauf wurde die letzte Uebung zum Modernen Fünfkampf ausgetragen, der in seiner Vielseitigkeit die größten Anforderungen an die Teilnehmer stellte. Oblt. Cramer, der schon 1936 in Budapest hinter Oblt. Handrix bester Deut- cher und bei den Olympischen Spielen während der Vorbereitungen einen Fuß brach und zum „Feiern" gezwungen war, sicherte sich durch seine hervorragende körperliche Durchbildung den ersten Platz mit 27,5 Punkten vor SS -Ustuf. Hildebrandt, 66.« Uftuf. Kroggel und dem jungen Lt. v. Schlotheim. Auch in der Klasse B kam ein Wehrmachtsangehori-
Frankturr a. M.
Berlin
Frankfurt a M
Berlin
Schluß» kurs
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5% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche ReichSanl. von 1934 4*4% Deutsche Reichsschatzanwei- fungen von 1935
4*4% Deutsche Retchsschahanwei- hingen von 1935, II. itolge .
4ty% Deutsche Reichslchayanwei- jungen von 1936, III. »Folge .
öy«% TJoung Anleihe von 1930 .. V/t% Heftische Bolksstaat von 1929 4y2% Deutsche Retchüvoftschatz von
1934 1..................
101,5
99,4
99,25
99
105 100.25
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101,4
111.1
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127,5
207,25
117,5
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79
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206,5
134
117,5
123,75
105 1
Accumulatoren-Fabrik....... 14
Aichafseiiburg Zellstoff........ 6
Bemberg .................0
Bekulo..................... g
Buderus Eisen............... 5
Cement Heidelberg........... 7
Cement Karlstadt ............ 6
Conti Gummi....... 12
Daimler Motoren.......... 6%
Desiauer Gas ............... 4
Deutsche Erdöl ..............5
Deutsche Gold- und Silber .... 9
Deutsche Linoleum ......... 10
Elektrische Lieferungen........6
Elektrische Licht und Kraft.....7
I Farben-Jndustrie.......7
Felten & Guilleaume.........6
Gessürel................... 7
Th. Goldschmidt............. ß
Gritzner Maschinen........... 0
Harvener................. 8%
Hoesch Eisen............... 3^
Philipp Holzmann........... 8
Ilse Bergbau................ 6
Ille Genüsse................6
Kali Aschersleben............ 4
KIvftnerwerke ............ 4 yt
Kvkswerke und Chemische Fabrik 7
Lahmeyer ................. 6
Mainkraft .................. 4
Mannesmann.............*y,
Mansselder Bergbau......... 7
Metallgeiellschaft............6
Ctenftein & Koppel..........O
Rheinische Braunkohle....... 12
Rheinische Elektro............ 6
Rheinskahlwerke.............. 6
Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6
Rntgerswerke .............. 7
Salzdetfurth Kali............ 6
Schuften & do.............. 7
Schultheis Patzenhofer........ 4
Siemens & Halske ......... 0
Süddeutsche Zufter.. ....... 10
Bereinigte Stahlwerke...... V/t
Westdeutsche Kaufhof......... 0
Westeregeln Alkali............ 4
Zellstoff Waldhof ............ 6
229,9
147
151,5
126 167,75
187,75
141
152
265 168,25 130,5
154 165.65 138,25
156 145,25
172
126,75
152,5
170
140
116,25
136
129
95 122,75
156,25
156,5 131,9
151,5
159
175,25
217
201,25
118
59,75
117,5
158
35 25
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149
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168 125,25 168,5
188
140,5
151,5
266,5
167
131
153,5
165,4
138,5
155,5
145,75
53,25
172
125,5
152
170
139,75
119
135.5
129
95 121,9
156,9
156.75
132 5 152-5
158 5
174,5
216,75
202,75 117,25
59,75
117,5
157,5
228,75
149
152 168,25
126
188,25 141,5 121,5
152,25
168 130,4
154 165,65
138,5 • 156,5 145,25
52,65 172,5 126,5
153
170
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119
136,75
163 129,25
122,75 151,25
158 114,75
231 131,25
156,5 131,9
152.5 159,5
175,5
93,5
218
202
118
59,9 118,5
158,75
35 25
227
149
150,5
168
125 25
188
140 120,75 151-75
166,5
131,5
153,5
165,5
137,75
155,5
145,75
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172
125,25
152
170
140.25
118,25
134,25
163 127,75
122,5 151,25 157,75
114
231
130
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131,9
151,9
159
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93,5
217,25
201,5
117,25
59,4
118
157,75
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<y2% Deutsche RetchSbahnschatz von 1936 1..............
Reichsanleihe-Aitbesttz..........
Oberhessen Provinz-Anlethe mit Auslos.-Rechten..........
4*4% Hess. LandeSbk. Darmstadi
Goldpse. R. 12 .........
sy,% Heft. LandeS-Hyp.-Bank Liqu. Goldpse..............
«y»% Preuß. Landespsdbr.-Anst
Goldpse. R. 19 ....
<y2% Preuß. Gold-Komm. R. 20
4y2% Darmstädter Komm.-Lan
desbaukR. 6 ......
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
Auslos.-Rechte 1.........
ty2% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15
Wt% Franks. Hyp. Gold-Komm.
Obi. 2 3......
&y2% Franks Hyp. Liauidation Goldpse.............
üy2% Rheinische Hyp. Liauidation Goldpse...............
Steuergutichein-Berrechnungskur^
A G. kür Berkehrswesen .... 6% »ainburg-Südain. Dampsschiss o sambiirg-Amerika Paket . ... o kvrddcuftcher Lloyd ......... o
Deutsche Reichsbahn Born.-Akt. 7
Retchrbont................. 12
Berliner Handelsgesellschaft 6%
Commerz- und Prtvat-Bank .. 5
Deutsche Diskonto............ 5
9. Seprembei
10 September
Amit'ch, Wmierun
Vimii rtie Wolierunn
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Japan.............
42,04
42,12
41,96
42,04
Jugoslawien ..........
0,161
0,163
0,161
0,163
OSIo ............
47,00
47,10
47,00
47.10
Wien............
55.12
55,24
55,01
55,13
Lissabon............
47,00
47,10
47,00
47,10
Stoftbolm.......
12,345
12,375
12,32
12,35
Schweiz ............
5,46
5,4,
5,4h
5,46
Spanien...........
9,281
9,299
8.801
9,819
Prag ..................
137,35
137,63
136,99
137,27
Budapest...........
13,09
13,11
13,09
13,11
Neuyork...........
9-September
10 September
Amtliche
Gelt
-Hutieniiiii Bn. t
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Weir
!
0,719
0,721
0.718
0.720
5,694
5,706
5,694
5,706
62,04
62,16
61,92
62,04
48,95
49,05
48,95
49.05
11 21
11,23
11,19
11.21
63,65
63,77
63,52
63,64
57,25
57,37
57,25
57,35
16,98
17,02
16,98
17.02
8,681
8 699
8,681
»,699
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2,493
2,497
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2,497


