Einzelbild herunterladen

Ein Idealbild japanischen Kn'egergeifles

Sie l.AS.-Kampsspiele in Nürnberg.

3um 25. Todestage des Generals Nogi am 12. September.

Wirtschaft

Devisenmarkt

Berlin Aranklurt o M

Buenos Lire» .

Brüssel.......

Hio de Janeiro ßolen........

Kopenhagen...

Danzig ....

London ......

helsingforS....

Paris........

Holland.......

Italien........

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Die hinter Öen Papieren angeführten Ziffern geben öie f)öhe öer zuletzt beschlossenen Dividende an. _________________________Reichsbankdtskonk 4 o H Lombardzinsfuß 5 o f)

ger mit Oblt. Scharte zum Enderfolg vor Lt. Schulze und NSKK.-Oscharf. Friede.

Bei sehr kühlem Wetter traten die Bewerber auf dem Standort-Sportplatz an der Nürnberger Stadt- grenze zum 4000-m-Geländelaus an, der mit je einer Minute Abstand für die Läufer gestartet wurde. Das hügelige Gelände querfeldein über Stock und Stein stellte an die Fünfkämpfer die größten Anforderung gen. Ganz hervorragend lief NSKK.-Oscharf. Friede als Sieger der Klasse B, der mit 13:52,1 Minuten die beste Zeit überhaupt erzielte und als einziger Läufer unter der 14-Minuten-Grenze blieb. In der Klasse A

und seine Familie. Seine beiden Söhne erzog er in der Liebe zu den Waffen, die ihn selbst beseelte, und die einzige Strafe, zugleich aber die höchste Ehre, die er den mutigen Jungen zuerkannte, be­stand darin, daß er sich mit ihnen im Schwert­kampf maß.

Nogis größte Zeit kam mit dem russisch-ja­panischen Krieg, in dem er als Oberbefehls­haber der 3. Armee die Festung Port Arthur zur Uebergabe zwang und in der Schlacht bei Mukden öie berühmte Umgehung des rechten russischen Flü­gels durchführte. Der Krieg sollte ihm seine beiden Söhne rauben, aber es scheint, daß der Feldherr dieses Schicksal vorher gewußt und damit gerechnet hatte. Als man ihm die Nachricht vom Tode seines ältesten Sohnes in der Schlacht bei Nanschan brachte, ging kein Zug des Schmerzes über fein eisernes Gesicht. Ruhig sagte er:Richtet kein feier­liches Begräbnis her. Meine beiden Söhne und ich, wir haben dem Kaiser unser Leben dargebracht, als der Krieg begann. In kurzer Zeit wird man uns alle zusammen begraben."

Und als tatsächlich bald darauf auch sein zweiter Sohn fiel, sagte er:Ich bin glücklich, daß er einen so ruhmreichen Tod fand. Größere Ehre hätte ihm nicht zuteil werden können." Seine Gattin erwies sich ihm in stoischem Heldentum als ebenbürtig. Man brachte ihr die Asche ihres zweiten, ihres letzten Sohnes. Ohne jede Klage- griff sie nach seinem Schlachtdegen, betrachtete die tiefen Schar­ten in der Klinge, die von furchtbaren Schlägen zeugten, unbwpries sich glücklich, einen so tapferen Krieger geboren zu haben.

Seltsam mutet es uns im Bilde dieses großen Kriegers und gefeierten Volkshelden an daß er sich auch a l s Dichter bekundet hat. Für den Japaner aber ist das durchaus kein Widerspruch, es drückt im Gegenteil nur die andere Seite der japanischen Seele aus, und Nogi folgte auch hierin der Tradition seiner Ahnen. Seine Gedichte sind zahlreich, keines aber ist tiefer und weiter in das japanische Volk eingedrungen als die kurzen Verse, die er nach dem Tode feines ältesten Sohnes auf dem Schlachtfeld von Port Arthur aufschrieb. Kein Siegeshymnus ist es, der sich in dieser Stunde der Brust des Feldherrn entrang, sondern ein Trauergedicht über den Tod so vieler Män­ner. Das Lied, das seitdem einer der bekanntesten Leichengesänge bei Begräbnissen von Kriegern ge­worden ist, hat in deutscher Übersetzung folgenden Wortlaut:Wüst und traurig ist der Anblick, der das Auge trifft auf dem Felde der Schlacht, wo ein Gemetzel soeben mehrere Meilen weit den Bo­den mit Leichen deckte. Die Luft ist noch erfüllt vom Geruch des Bluts, das die Erde netzte. Und indem ich so stehe vor der Festung von Kinschau unter den Strahlen der sinkenden Sonne, fehlen mir die Worte, um auszudrücken meine tiefe Trau­rigkeit. Aber seht doch! Mein wackeres Schlachtroß selbst, es senkt in Trauer das Haupt." C. K.

Das schwierigste Hindernis des 400-m-Hindernis- Laufes der NS.-Kampfspiele in Nürnberg war das Erklimmen einer 4 m hohen Holzwand. (Schirner-M.) wir Lt. Wiedemann in 14:28,8 vor SSUschars. Bramfeldt und Lt. Friedrichsen der Schnellste. Den Zweikampf um den ©efamtfieg zwischen Oblt. Cra­mer und SS.-Ustuf. Hildebrandt entschied Oblt. Cra­mer mit einem 11. Platz über die 4000-m-Strecke zu seinen Gunsten. SS.-Ustuf. Hildebrandt startete mit einer Minute Abstand hinter seinem größten Wider­sacher, war aber nicht in der Lage, den Vorsprung aufzuholen. Vielmehr fiel der durch feine Körper­größe etwas behinderte SS.-Mann auf den 17. Platz zurück, was ihm den Gesamtsieg kostete.

RAD. führt weiter im Mannschafts-Fünfkampf.

Der Mannschafts-Fünfkampf brachte am Freitag auf dem Schießstand der SA.-Brigade 78 in Wer­derau das KK.-Schießen 50 Meter liegend frei­händig, wobei jeder Schütze drei Schuß auf die Klappfcheibe abzugeben hatte. Die Polizei, die am Gesamtergebnis an letzter Stelle liegt, schoß am besten. Sie erhielt nur 21 Fehler angeschrieben und damit 29 Punkte. Kaum schlechter war die SA. mit 22 Fehlern und 28 Punkten. Dann folgten mit je 24 Fehlern und 26 Punkten NSKK. und SS., ferner RAD. mit 27 Fehlern und 23 Punkten und NSFK. mit 29 Fehlern und 21 Punkten.

Entscheidungen in der Leichtathletik.

Der Münchener Lampert siegte tm Diskus mit feinem letzten Wurf von 47,88 Meter Bis dahin hatte der Königsberger Hilbrecht mit 47.77 Meter, feiner Dorkampfleistung, in Front gelegen.

Abendbörse still.

Auch die Abendbörse hatte keine einheitliche Hal­tung. Bei kleinem Geschäft wichen die Kurse aber nur unwesentlich von denen des Mittags ab. Weiter schwach lagen jedoch Schiffahrtsaktien, in denen das Angebot anhielt, Hapag gingen auf 79 Brief (80) und Nordd. Lloyd auf 80 (82) zurück Von Montanwerten lagen Mannesmann 0,40 v. H. nie­driger mit 121,90, Buderus 0,25 v. H höher mit 125,25, während sonst die Mittagskurse behauptet blieben. Etwas niedriger notierten Maschinenaktien, Rheinmetall 153,50 (154,25), MAN. 135 (135,50), Demag 149,75 (150), Moenus mit 126, Eßlinger mit 122,50 und BMW. mit 154 lagen unverändert. Von chemischen Werten zogen Scheideanstalt 0,50 v H an auf 266,50, IG. Farben lagen mit 165,40 (165,25) gut behauptet, während Goldschmidt auf 145,75 (146,13) abbröckelten, ebenso gingen Bem- berg auf 150,25 (150,75) zurück. Am Elektromarkt gaben Licht & Kraft auf 153,50 (154), Elektr. Liefe­rungen auf 131 (131,40) nach. Von Einzelpapieren erhöhten sich Conti Gummi auf 188 (187,25), da­gegen ermäßigten sich Holzmann auf 152 (152,50). Am Einheitsmarkt lagen Haid & Neu weiter fest mit 103,75 (102,50). Das Rentengeschäft war ohne Bedeutung. IG. Farben-Bonds waren zu unver­ändert 133 angeboten, 4,50 v. H. Krupp verblieben bei 98,65 Geld, Kommunal-Umschuldung nannte man mit 94,85. Im Freiverkehr schwächten sich Adlerwerke Kleyer auf 115,25 (116) und Katz & Klumpp auf 111,50 (112,50) ab

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 721: Die neuen Kleinverkaufspreife für inländisches Frischgemüse und Frischobst. 722: Anordnung Nr. 16 der Ueberwachungsstelle für Tabak, Bremen Vom 4. September 1937. 723: Abschluß der deutsch-türkischen Wirtschaftsver- Handlungen. Eine Reihe von Vereinbarungen. 724: Kapital- und Dienstleistungsverkehr mit Jta- uen. 725: Merkblatt für die Wareneinfuhr aus Italien._ 726: Einfuhrbewilligungsanträge in Frankreich für die neu kontingentierten Waren und die chemischen Erzeugnisse für das 4 Vierteljahr 1937. 727: Neue Bestimmungen für Nebenkosten im Verkehr mit Polen (Danzig) 728: Verordnung über die Marktregelung für den gewerblichen Absatz von Nadel-Schnittholz. 729: Verordnung über die Marktregelung für den Absatz von Nadel-Schnittholz an den Holzhandel. - 730: Anordnung über die Herstellung von Fahnen zu Werbezwecken und von Spruchbändern. - 731: Anordnung 25 der lieber- wachungsstelle für Wolle und andere Tierhaare (Re­gelung der Wollwirtschaft ab 1. Oktober 1937).

Büchertsch her Wirtschaft.

" e AktiengeIetz tritt am 1 Oktober in Straft. Infolgedessen werden die Aktiengesell- jchaften nunmehr ihre Satzungen überprüfen und festzustellen haben, inwieweit die Gesellschaftsver- träge geändert werden müssen. Wie immer bei juristischem Neuland werden auch auf diesem Ge­biete Zweifelsfragen entstehen. Es ist daher be­grüßenswert, daß die Dresdner Bank eine Muster­satzung ausgearbeitet hat, die nicht allein bei der Neugrundung von Aktiengesellschaften Verwendung finden kann, sondern auch den bereits bestehenden Aktiengesellschaften bei der Anpassung ihrer Sta­tuten an das neue Recht zur Hand geht Besonde- ren Wert gewinnt die Arbeit durch einen knapp gefaßten, außerordentlich aufschlußreichen Kommen- tar zu den einzelnen Paragraphen der Muster­satzung.

Fwd. Deutsche Bank. Rückkehr zur alten Firmenb-zeichnung. Der Aufsichts­rat der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft nahm den Bericht über die Ergebnisse des ersten Halbjahres entgegen. Die Deutsche Bank und Dis­conto-Gesellschaft beruft auf den 6. Oktober 1937 eine außerordentliche Generalversammlung ein, welche in einem einzigen Punkt der Tagesordnung die Wiederherstellung der früheren Firma durch Fortfall der Worteund Disconto-Gesellschaft" im Firmennamen beschließen soll.

Rhein-Mainische Börse.

Uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 10. Sept. Die Börse hatte am Aktienmarkt vorwiegend behaupteten Be­ginn, lag aber nach den ersten Notierungen ziem­lich uneinheitlich, wobei schließlich kleine Abschwä­chungen überwogen. Das Angebot stammte vor­nehmlich aus der Kulisse und hatte keinen größeren Umfang, anderseits war aber die Aufnahmebereit- fchaft und die Unternehmungslust überaus gering. 3m allgemeinen gingen die Veränderungen nicht über 1 o. H. hinaus. Angebot zeigte sich haupt­sächlich wieder in Montanwerten, was immer wie­der überraschen muß, wenn man bedenkt, daß ge­rade dieser Wirtschaftsfaktor den stärksten Auf­schwung verzeichnet. Hoesch bröckelten auf 125,50 nach 126 (126,75), Verein. Stahl auf 117,50 nach 118, Mannesmann auf 122,25 (123) und Buderus auf 125 (126) ab. Etwas höher lagen Klöckner mit 136,50 (136). Von Kaliaktien paßten sich Aschers­leben dem Berliner Stand von 119 (116,25) an, ebenso nach der anderen Seite Akkumulatoren Ha­gen auf 227 (229,90). Von Maschinenaktien er­mäßigten sich Rheinmetall von 155,25 auf 154,25 Daimler auf 140,50 bis 140 (141), Demag blieben gehalten mit 150. An den übrigen Marktgebieten überwogen Rückgänge bis 0,75 v. H Etwas fester waren Feldmühle Papier mit 146,50 (144.50) RWE. mit 132,50 (131,90), Deutscher Eisenhandel mit 149,75 (149), Metallgesellschaft mit 156,90 U56,25) und Zement Heidelberg mit 168,25 (167,75). JG.-Farben lagen mit 165,40 (165,65) wenig ver­ändert.

Der Rentenmarkt blieb weiterhin freund­lich, das Geschäft war aber ebenfalls klein. Die Möglichkeit einer Erweiterung der Emmissions- summe der soeben abgeschlossenen sehr günstigen Zeichnung der Reichsanleihe veranlaßte etwas zur Zurückhaltung. Reichsaltbesitz 127,65 (127,70), Reichs- bahn-VA. 127,65 (127,50). Kommunal-Umschuldung mit 94,85 (94,90) nicht ganz behauptet

Am Kassa rentenmarkt ergaben sich bei ruhigem Geschäft nur geringe Veränderungen. Leicht abbröckelnd waren einzelne Liquidations- Pfandbriefe und Stadtanleihen, Industrie-Obliga­tionen hatten einen uneinheitlichen Kursstand.

3m weiteren Verlaufe schrumpfte das Geschäft noch mehr zusammen, so daß wieder weitestgehende Geschäftsstille herrschte. Kursoeränderungen erga­ben sich am Aktienmarkt kaum mehr, soweit ^MckL^Manden, bewegten sie sich leicht nach unten.

die Erhöhung des Anleihe- .Uies ist da.t>i50 Millionen RM., so daß der Ge- - Mill. RM. beträgt. jVLierfehr war das Geschäft gleich- Ontilr'an nannte Adlerwerke mit 116, Der L)ptiktag mit 151> & Klumpp mit

Seilersweg Angler mit 99,50 und Schuh Berneis

Lieferant alrD.# 72'50 <73'50)' IaflC5flc16 un

Es ist jetzt ein Vierteljahrhundert her, daß Ge­neral Nogi, der Sieger von Port Arthur, der auch am Siege von Mukden ausschlaggebend beteiligt war, der Held unzähliger Lieder, bei der Leichenfeier für den Kaiser Mutsuhito zusam­men mit seiner Gemahlin durch Harakiri freiwillig aus dem Leben schied. Nogi steht auf der Schwelle zwischen dem alten Japan mit seinem Ritterideal des Samurais, dessen Religion dasBuschido" ihm eisernen Pflichtbegrifs, leidenschaftliche Treue, Hint­ansetzung des eigenen Selbst und des eigenen Glücks lehrt, und dem neuen Japan das durch eine Wiedergeburt eben dieses alten Geistes in neuer Form sich zu einer modernen Großmacht emporrang.

Neben dem Kaiser Mutsuhito hat wohl kaum einer so viel zur Wiedergeburt und zum Auf­schwung der japanischen Nation beige­tragen wie General Nogi. Und zwar nicht nur durch seine großen militärischen Leistungen und Siege, sondern noch mehr durch seine Gestalt, die schon zu seinen Lebzeiten und noch mehr nach seinem Tode zu einer Art ßegenbenfigur wurde. Nogi war als Sohn eines alten Samurai-Geschlech­tes 1849 geboren und von Kindheit an zum Kriegs­beruf bestimmt. Der kleine Mann mit dem energi­schen, von kurzem Bart umrahmten Gesicht hatte äußerlich nichts von der romantischen Schönheit und dem jugendlichen Zauber, der seine Vorfahren zu Helden unzähliger Balladen machte. Aber fein Geist war ein Fanal der alten kriegerischen und ritter­lichen Ideale. Außer dem soloatischen Beruf ge­hörte seine Leidenschaft kostbaren alten Waffen, Pferden und dem Ringkampf. Die Lehren der Selbstbeherrschung und der Askese hatten in dem jungen Soldaten tief Wurzeln geschlagen. Er hat gehungert und gedurstet, ist barfuß durch weite Lande gezogen, um sich abzuhärten. Nogis Name wurde zuerst in Japan bekannt während des Bür­gerkrieges, in denen die volle Souveränität des Mikado gegen die Shogune, die vorher eine Art Hausmeierschaft ausgeübt hatten, erkämpft wurde. Man erzählte sich, daß Nogi, einmal durch einen Säbelhieb ins Bein verwundet, trotzdem fortfuhr, Leib gegen Leib mit zwei Finden zu ringen und es ihm durch feine meisterhafte Beherrschung des nationalen Jiu-Jitsu gelang, sie beide mit sich her­unterzureißen in den Fluß Er allein wurde da­mals gerettet, und zum ersten Male tauchte sein Name in Liedern auf, die diese kühne Tat ver­herrlichten.

Im chinesischen Krieg 1894/95 befehligte Nogi eine Brigade. Als der General Pamaji ihm einmal zwei kostbare Gewänder schickte, ließ er sie sogleich ms Lazarett bringen und sagte:Ich habe ja schon ein Kleid. Was soll ich mit diesen anfangen? Man soll die Verwundeten damit zudecken, damit sie nicht frieren." Derselbe spartanische Geist herrschte auch in seinem Hause. Sein einziger Luxus war sein Pferdestall, ja, man erzählte sich, daß seine Kriegs­rosse in Tokio besser untergebracht wären als er

Die Wettkämpfe des Freitags.

Kühl war das Wetter am Freitag und bedeckt der Himmel alles in allem wohltuend frisch gegen­über der Schwüle der ersten Tage, wenngleich na­türlich die Hochspringer lieber eine warme Sonne gehabt hätten. Diesmal stand die Hauptkampfbahn den Sportlern nicht zur Verfügung, wurde sie doch für den Führer-Appell der HI. benötigt. So rückte am Freitag die Kampfstätte des 1. FC. Nürnberg in den Mittelpunkt des sportlichen Geschehens.

OeutscherWehrwetttampf der Kiaffe B

Die Polizisten, die am Donnerstag tm Schießen in Front gegangen waren, behielten die Spitze auch nach dem zweiten Wettbewerb, dem 100-Meter- Lauf. In knapp 45 Minuten hatten die sechs Mann­schaften zu je 1 Führer und 36 Mann ihre Läufe beendet, was der Organisation ein glänzendes Zeug­nis ausstellt. Die schnellsten Einzelläufer hatten der Arbeitsdienst und die SS. mit je 11,5 aufzuweisen, doch standen ihnen die anderen wenig nach. Die Durchschnittszeiten waren folgende: Polizei 12,41; RAD. 12,43 (des geringen Unterschiedes wegen er­hielten beide mit 76 die gleiche Punktzahl); SA. 12,5; NSKK. 12,6; SS. 12,8; NSFK. 13,0.

Der Wehrwettkampf der Klaffe B wurde auf dem Platz des 1. FC. Nürnberg mit der dritten Hebung, dem Handgranatenzielwerfen, fortgesetzt. Die sechs Mannschaften hatten gegen ein 25 Meter entferntes Ziel zu werfen, wobei jeder Nichttreffer 2 Minus­punkte kostete, die von der Höchstpunktzahl abge­zogen wurden Die Mannschaft der Polizei machte hier 16 Fehler und verlor dadurch ihre Spitzen­stellung an den Reichsarbeitsdienst.

Gleichzeitig wurden die Ausscheidungen zum wehrsportlichen Handgranaten­werfen durchgeführt. Mit Schuhen ohne Domen auf dem glatten Rasen zu werfen, war keine Klei­nigkeit. Dennoch gab es auch hier gute Leistungen. In die Entscheidung kommen: SA.: Rottf. Ruf 65,95 Meter und Oberscharf. Schultz 62,58 Meter; NSFK.: NSFK -Mann Witt 63.05 Meter; RAD.: Oberfeldmeister Dittmann 60,30 Meter; Wehrmacht: Utffz. Büße 65.27 Meter; Polizei: Wachtmeister Wagener 60,84 Meter

Arbeitsdienstmänner auch im Fünfkampf unerreicht.

3m Anschluß an das Kleinkaliberschießen setzten die sechs Mannschaften den Fünfkampf mit dem Handgranatenwerfen auf dem Werderauer Brigade- Sportplatz fort. Pon zwei Würden jedes Mannes wurde der Beste für den Durchschnitt gewertet. Für 50-Meter Durchschnitt gab es 80 Punkte, je zehn Zentimeter weniger führten zum Abzug eines Punktes. Nur zwei Mannschaften blieben ohne Ver­lustpunkte. Ausgezeichnet 'chnitten wieder die Ar­beitsdienstmänner ab tue für ihren Durchschnitt von 44,12 Meter 21 Punkte einheimsten und damit ihre Führung in der Gesamtwertung weiter ausbauten. Die S2U, die in diesem Wettbewerb hinter der Po­lizei den dritten Plag besetzte, liegt im Gesamter­gebnis nun 71 Punkte zurück, so daß am Gesamt- iege der Arbeitsdienstmänner kaum mehr zu zwei- eln ist.

Entscheidung im Modernen Fünfkampf.

Mit dem 4000-m-Geländelauf wurde die letzte Uebung zum Modernen Fünfkampf ausgetragen, der in seiner Vielseitigkeit die größten Anforderungen an die Teilnehmer stellte. Oblt. Cramer, der schon 1936 in Budapest hinter Oblt. Handrix bester Deut- cher und bei den Olympischen Spielen während der Vorbereitungen einen Fuß brach und zumFeiern" gezwungen war, sicherte sich durch seine hervor­ragende körperliche Durchbildung den ersten Platz mit 27,5 Punkten vor SS -Ustuf. Hildebrandt, 66.« Uftuf. Kroggel und dem jungen Lt. v. Schlotheim. Auch in der Klasse B kam ein Wehrmachtsangehori-

Frankturr a. M.

Berlin

Frankfurt a M

Berlin

Schluß» kurs

Schluß' Abend böne

Schluß» 'urs

Schluß! Mittag börse

Schluß- 'ure

Schluß'. Abend börse

Schiu» kurs

Schluß^ Mittag- böne

D -tum

9.9

| 10.9

99

10-9

Du um

9 9

10-9

9.9-

10 9.

5% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche ReichSanl. von 1934 4*4% Deutsche Reichsschatzanwei- fungen von 1935

4*4% Deutsche Retchsschahanwei- hingen von 1935, II. itolge .

4ty% Deutsche Reichslchayanwei- jungen von 1936, III. »Folge .

öy«% TJoung Anleihe von 1930 .. V/t% Heftische Bolksstaat von 1929 4y2% Deutsche Retchüvoftschatz von

1934 1..................

101,5

99,4

99,25

99

105 100.25

100,25

99,65

127.7

136,75

99.5

101,4

99,5

98,5

133,85

99,75

98,5

101 4

101,4

111.1

126,5

80,25

85,25

127,5

207,25

117,5

123.5

105

101,5

99,4

99,25

99

105

100.25

100,4

99,65

127,5

136,75

99,5

101,5

98,5

99,75

98,5

101,3

101,4 111,1

127

79

80

127 65

206,5

117,5

123,75

10«.

101,5 99,4

99.25

99 104,9 100.25

100,5

99.65 127,6

99,5

99,5

134

101,5 111,25

126,,5

47 80,75 84,75 <27.65

207,5

134

117.5

123,5

<05

101,4

99.4

99,25

99 105.5 100,25

100,4

99,65 127,7

98,75

134,5

99,75

101,65

111,25

127

47

79

80,25 127,65

206,5

134

117,5

123,75

105 1

Accumulatoren-Fabrik....... 14

Aichafseiiburg Zellstoff........ 6

Bemberg .................0

Bekulo..................... g

Buderus Eisen............... 5

Cement Heidelberg........... 7

Cement Karlstadt ............ 6

Conti Gummi....... 12

Daimler Motoren.......... 6%

Desiauer Gas ............... 4

Deutsche Erdöl ..............5

Deutsche Gold- und Silber .... 9

Deutsche Linoleum ......... 10

Elektrische Lieferungen........6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I Farben-Jndustrie.......7

Felten & Guilleaume.........6

Gessürel................... 7

Th. Goldschmidt............. ß

Gritzner Maschinen........... 0

Harvener................. 8%

Hoesch Eisen............... 3^

Philipp Holzmann........... 8

Ilse Bergbau................ 6

Ille Genüsse................6

Kali Aschersleben............ 4

KIvftnerwerke ............ 4 yt

Kvkswerke und Chemische Fabrik 7

Lahmeyer ................. 6

Mainkraft .................. 4

Mannesmann.............*y,

Mansselder Bergbau......... 7

Metallgeiellschaft............6

Ctenftein & Koppel..........O

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro............ 6

Rheinskahlwerke.............. 6

Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6

Rntgerswerke .............. 7

Salzdetfurth Kali............ 6

Schuften & do.............. 7

Schultheis Patzenhofer........ 4

Siemens & Halske ......... 0

Süddeutsche Zufter.. ....... 10

Bereinigte Stahlwerke...... V/t

Westdeutsche Kaufhof......... 0

Westeregeln Alkali............ 4

Zellstoff Waldhof ............ 6

229,9

147

151,5

126 167,75

187,75

141

152

265 168,25 130,5

154 165.65 138,25

156 145,25

172

126,75

152,5

170

140

116,25

136

129

95 122,75

156,25

156,5 131,9

151,5

159

175,25

217

201,25

118

59,75

117,5

158

35 25

227

149

150,25

168 125,25 168,5

188

140,5

151,5

266,5

167

131

153,5

165,4

138,5

155,5

145,75

53,25

172

125,5

152

170

139,75

119

135.5

129

95 121,9

156,9

156.75

132 5 152-5

158 5

174,5

216,75

202,75 117,25

59,75

117,5

157,5

228,75

149

152 168,25

126

188,25 141,5 121,5

152,25

168 130,4

154 165,65

138,5 156,5 145,25

52,65 172,5 126,5

153

170

140

119

136,75

163 129,25

122,75 151,25

158 114,75

231 131,25

156,5 131,9

152.5 159,5

175,5

93,5

218

202

118

59,9 118,5

158,75

35 25

227

149

150,5

168

125 25

188

140 120,75 151-75

166,5

131,5

153,5

165,5

137,75

155,5

145,75

52,4

172

125,25

152

170

140.25

118,25

134,25

163 127,75

122,5 151,25 157,75

114

231

130

15h, 75

131,9

151,9

159

174,5

93,5

217,25

201,5

117,25

59,4

118

157,75

53,25

<y2% Deutsche RetchSbahnschatz von 1936 1..............

Reichsanleihe-Aitbesttz..........

Oberhessen Provinz-Anlethe mit Auslos.-Rechten..........

4*4% Hess. LandeSbk. Darmstadi

Goldpse. R. 12 .........

sy,% Heft. LandeS-Hyp.-Bank Liqu. Goldpse..............

«y»% Preuß. Landespsdbr.-Anst

Goldpse. R. 19 ....

<y2% Preuß. Gold-Komm. R. 20

4y2% Darmstädter Komm.-Lan

desbaukR. 6 ......

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

Auslos.-Rechte 1.........

ty2% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15

Wt% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obi. 2 3......

&y2% Franks Hyp. Liauidation Goldpse.............

üy2% Rheinische Hyp. Liauidation Goldpse...............

Steuergutichein-Berrechnungskur^

A G. kür Berkehrswesen .... 6% »ainburg-Südain. Dampsschiss o sambiirg-Amerika Paket . ... o kvrddcuftcher Lloyd ......... o

Deutsche Reichsbahn Born.-Akt. 7

Retchrbont................. 12

Berliner Handelsgesellschaft 6%

Commerz- und Prtvat-Bank .. 5

Deutsche Diskonto............ 5

9. Seprembei

10 September

Amit'ch, Wmierun

Vimii rtie Wolierunn

Wr--

H.-ir

Br>e

0,748

0,75?

0,747

0,751

Japan.............

42,04

42,12

41,96

42,04

Jugoslawien ..........

0,161

0,163

0,161

0,163

OSIo ............

47,00

47,10

47,00

47.10

Wien............

55.12

55,24

55,01

55,13

Lissabon............

47,00

47,10

47,00

47,10

Stoftbolm.......

12,345

12,375

12,32

12,35

Schweiz ............

5,46

5,4,

5,4h

5,46

Spanien...........

9,281

9,299

8.801

9,819

Prag ..................

137,35

137,63

136,99

137,27

Budapest...........

13,09

13,11

13,09

13,11

Neuyork...........

9-September

10 September

Amtliche

Gelt

-Hutieniiiii Bn. t

vim.itdn1 Wpneiunp

Weir

!

0,719

0,721

0.718

0.720

5,694

5,706

5,694

5,706

62,04

62,16

61,92

62,04

48,95

49,05

48,95

49.05

11 21

11,23

11,19

11.21

63,65

63,77

63,52

63,64

57,25

57,37

57,25

57,35

16,98

17,02

16,98

17.02

8,681

8 699

8,681

»,699

2,493

2,497

2,493

2,497