Einzelbild herunterladen

Die Reichsautobahnen erfüllen ihren Zweck

Sie deutsche presse im Dienst der Gemeinschast

Oie deutsche Krau in -er Krönt -er Nation

den versammelten Frauen stürmisch begrüßt,

von

heute gegebenen Notwendig- bic Sicherung der deutschen einer umfasienden Gernein-

Wiege und Kochtops stehen in engem Zusammen­hang. Unsere Aufgabe ist es, die deutschen Frauen aus ihrer eigenen Haushaltsführung heraus ihrer Volksverpflichtung bewußt werden zu lassen und sie über die oolkswirtschafUichen Zu-

rung hinein nach den keilen richten. So ist Ernährung heute zu schastsarbeit zwischen

der Bewegung das größte Verlagshaus der Welt, ausgerüstet mit dem modernsten Nach­richtenapparat und der modernsten Druckerei zu errichten. In wenigen Jahren wird der Bau voll­endet sein und nach außen hin die Macht unserer nationalsozialistischen Presse zeigen, die Macht, die sie innerlich bereits besessen hat, als der Führer uns mit dem Fanatismus und dem Glauben er­füllte, die notwendig sind, um groß^ Aufgaben zu meistern.

einandergestapelten Zeitungen einer einzigen Ta­gesproduktion würde mit 20 Kilometer in die Stratosphäre reichen und der doppelten Höhe der höchsten Berge unserer Erde entsprechen.

Das bisher Erreichte sehen wir aber nur als eine Etappe an. Ich entsinne mich noch der Stunde, in der der Führer befahl, denVölkischen Beobachter" zum größten Presseorgan des Reiches zu machen Das ist gelungen. Wir haben uns entschlossen, als äußere Krönung dieses Werkes in der Hauptstadt

sammenhänge, über die Erfordernisse des Vier- jahresplanes, Behandlung der neuen Rohstoffe usw. aufzuklären. Da wir wissen, daß auf die Dauer nur der seinem Volk wahrhaft dienen kann, der sein Arbeitsgebiet überlegen beherrscht, haben wir uns in der AbteilungVolkswirtschaft-Haus­wirtschaft" an die hauswirtschaftliche Ertüchti­gung von verschiedenen Seiten herangemacht: durch Nachschulung der Hausfrauen, durch das Anlernen der schulentlassenen Vierzehnjährigen im hauswirt­schaftlichen Jahr, durch gründliche Ausbildung in zweijähriger Lehre, Einflußnahme auf die Haus-

Nach der Rede des Reichsleiters Amann gab Rudolf Heß dem Generalinspektor für das deutsche Straßcnwesen, Hauptamtsleiter Dr. Todt das Wort zu seinem Bericht über den Bau und über den Verkehr auf den Straßen Adolf Hitlers.

Hauptamtsleiter Dr. Todt stellte fest, daß das fünfte Aufbaujahr des nationalsozialistisches Reiches die weitere Fertigstellung neuer Teilstrecken ge­bracht hat. Bis Ende des Jahres werden programm­gemäß 2000 Kilometer Reichsautobahnen fertig­gestellt sein. Die Erdbewegungen für die Reichs­autobahnen haben den Betrag von rund 230 Mil­lionen Kubikmeter erreicht und stellen damit vor dem Panamakanal mit 220 Millionen Kubikmeter die größte zusammenhängende Erd­arbeit derWelt dar. Die Betonmengen in den Fahrbahnen und Bauwerken haben den Betrag von 10 Millionen Kubikmeter überschritten, der Umfang unserer Betonarbeiten entspricht damit dem Inhalt von vier Cheopspyramide n. Dr. Todt nannte viele andere Zahlen, die den ge­waltigen Umfang des Reichsautobahnbaues er­kennen ließen und fuhr dann fort: Derartige Ar­beitsleistungen von über 20 000 Menschen mit recht­zeitiger Fertigstellung und pünktlichem Einhalten der vorgesehenen Termine sind allerdings nur mög­lich, wenn die ganze Kraft aller Beteiligten a u s - schließlich der Arbeitsleistung dient, wenn nicht Arbeitstage oder ganze Wochen durch Streiks verlorengehen, wenn Arbeitszeit und Arbeitsleistung nicht durch zwecklose Diskussionen beeinträchtigt werden. 80 Millionen Tagschichten hat der deutsche Arbeiter bis heute für diese Stra- ;en des Führers geleistet und hat durch diese Ar- >eit für sich und seine Familie sicheren und bleiben­den Verdienst erhalten.

Neben diesen Zahlen der Größe soll eine Zahl der Disziplin genannt werden: Dor einem Jahre hat der Führer hier auf dem Reichsparteitaa den Vierjahresplan angeordnet. Er verlangt größte Sparsamkeit in der Anwendung all der Stoffe, die in Deutschland knapp sind. Der Straßenbau hat durch Ausnutzung aller technischen Möglichkeiten im Laufe eines Jahres ohne Einschränkung des Baufortschrittes de n Bedarf an Eisen um 3 2 o. H. gegenüber dem Vorjahre einge­schränkt. Wir benötigen heute für die Fertig­stellung von 1000 Kilometer Reichsautobahnen im Jahre einschließlich aller Brücken, Bauwerke und Nebenanlagen noch nicht einmal 1 o. H. der Eisen­menge, die insgesamt in Deutschland verarbeitet wird. Wenn beim Bau der Straßen Adolf Hitlers mit drei Millionen junger Pflanzen pro 1000 Kilo­meter ganze Wälder gepflanzt werden, so

zeigt diese Zahl, daß dem nationalsozialistisches Straßenbauer der kulturelle und landschaftliche Wer seiner neuen Straßen mindestens ebenso wichtig if wie der rein materielle Verkehrszweck Deutschlam wird noch schöner durch die Straßen Adot Hitlers. Die politisch erkämpfte Reichseinheit wird durch die Reichsautobahnen zum inneren Er­leben.

Die durchschnittliche tägliche Verkehrs» b e l a st u n g Der 1500 fertigen Kilometer beträgt 2400 Fahrzeuge.Der jeweils dichteste Verkehr wurde in den Abendstunden an Sonntagen, wenn alles zur Stadt zurückströmt, mit 1950 Fahrzeugen in einer Stunde gezählt, d. h. alle zwei Se­kunden ein Fahrzeug." Aber auch der aus­ländische Kraftfahrer fährt sehr gern auf den Straßen Adolf Hitlers. Auf den Reichsautobahnen wurden an verkehrsreichen Tagen bis zu 3 0 o. H. ausländische Fahrzeuge gezählt. Das demokratische Deutschland, dessen Regierung nach der damaligen Ansicht so viele Sympathien im Ausland besaß, wurde in den Jahren vor 1933 durchschnittlich von rund 300 000 ausländischen Kraftfahrzeugen besucht. Das nationalsozialistische Deutschland besuchten 1935 590 000 und 1936 720 000 _ ausländische Kraftfahrzeuge. Der Kraft­fahrer fährt auf den Reichsautobahnen nicht nur, weil er sich an ihrer Schönheit freut, sondern weil er auf keiner anderen Straße rascher und billiger fahren kann. Bei gleichem Benzinver­brauch fährt ein kräftiger Personenwagen auf der Reichsautobahn 60 v. H. schneller als auf der Reichsstraße. Bei mäßiger Fahrt auf der Reichs- autobahn, die den Fahrer so schnell ans Ziel bringt wie den schnellen Fahrer auf der Reichsstraße, spart der Kraftwagen 30 bis 40 v. H. an Betriebsstoff. Die Betriebsstoffersparnis liegt auch beim Last- kraftwagen über 30 v. H. Der lere. unbeladene Lastkraftwagen verbrauchte auf der Reichsstraße mit 36,3 Liter 10 o. H. mehr Benzin als der volle mit acht Tonnen beladene Lastzug auf der Reichs­autobahn. Bei diesen Ergebnissen beträgt die jähr­liche Betriebskostenersvarnis des derzeitigen Kraft­verkehrs auf nur 1500 Kilometer Reichsautobahnen im Jahre rund 40 Millionen Mark. Schon diese Zahl ergibt eine fünfprozentige Verzinsung des aufgewendeten Baukapitals. Uns sind diese Straßen des Führers in erster Linie ein Denkmal des Glaubens, ein Symbol der geschlossenen Kraft eines geeinten Volkes, Beispiel einer neuen nationalsozia- ustischeu Auffassung der Technik, die nicht mehr im Dienste des einzelnen oder im Dienste von Wirt- schäft und Kapital steht sondern im Dienste der Allgemeinheit.

der Kraft ihrer seelischen Mütterlichkeit aus und haben ihn als D i e n ft am Ganzen zum Inhalt ihres Lebens gemacht. Diese beruf­liche Auswirkung fraulicher Kraft stellt sie neben die deutschen Mütter als Mit­trägerinnen der Nation und Mitgestalterinnen des Volkes, heute sollen die berufstätigen Frauen fühlen, daß ein ganzes Volk ihnen Dank weiß für ihre Arbeit, ein Volk, dem sie unlösbar verbunden sind und zu dessen Ge­

sundung ihre Arbeit täglich beiträgt.

Die erwerbstätige Frau steht durch das Frauen- amt der DAF. in der großen deutschen Frauen- gemeinschaft-, an ihrer Seite steht heute bereits in 550 Betrieben unsere soziale Betriebsar- o e l t e r i n ober Werkpflegerin: 22 000 pungarbettermuen über 21 Jahre haben wir im letzten Jahr in Werkfrauengruppen zusam- mengeschlossem Sie sollen ihren Kamerabinnen im Betriebe bie Stunben ber Gemeinschaft verschönern, m schweren Tagen bem Betrieb Halt unb Stütze ^n. Wir konnten es ermöglichen, baß aus ben Achen unserer Studentinnen und der NS.-Frauen- schäft der Arbeitsplatzaustausch für Ar- b e l t e r i n n e n - Mütter ermöglicht wurde, der bis heute 42 368 Urlaubstage erbrachte. In diesen Rahmen hinein gehören auch die vielen deutschen Schwestern, die den Menschen in seinen kran- fen Tagen betreuen und ihm Hilfe und Trost brin­gen. Auf diesem Gebiet haben wir seit dem ver- 9^6^n Parteitag die Gründung des Fachaus­schusses für Schwesternwesen zu verzeichnen. »Wir werden künftighin jedes Jahre die über 21iaOrigen Mädchen aus bem BDM auf bem Frauenkongreß offiziell in bie NS.- Frauenschaft bzw. bas Deutsche Frauen» werk übernehmen, so wie wir das heute zum erstenmal tun. Um diesen jungen Menschen bas Hineinwachsen in bie Frauenarbeit zu erleichtern haben wir bie Jugenbgruppen ber NS.- Frauen schäft unb bes Deutschen Frauenwerks im lebten Jahr errichtet, bie unsere Mäbchen unb jungen Frauen zwischen 21 unb 30 Jahren zusarnrnenfassen. Sie haben bie Aufgabe, langsam in bie verantwortliche Frauenarbeit hineinzuwach, sen, baneben aber sich befonbers zu kümmern um bl,e ^lusgeftartung ber Feste, Feiern ober Heim» abenöe ber Frauen: baneben werben sie zur friUe. leiftung für die NSB. sowie das Rote Kreuz heran, gezogen. ö v 1

Grffe Pflicht jedes Mitgliedes der Iugendgruppe und der Werk-Frauengruppe ist die Teilnahme an einem Multerschulungskursus, der Lrwerb des Ausweises auf allen drei Gebieten der Mutterschularbeit und die Ableistung eines Sa- maritcrfurfus beim Roten kreuz. Weiter er- warten wir von den Mitgliedern unserer 3u- gendgruppen, daß sie, soweit sie Haustöchter, Studentinnen oder Fachschülerinnen sind, sechs lra W freiwilligen unentgeltlichen :lf6bJCnf ,un entweder in einem kinder- reidjen Haushalt von mehr als fünf Kindern zur vorübergehenden Entspannung sowohl der Hausfrau als der Hausgehilfin, oder in einem kleinbäuerlichen haushalt mit vielen Kindern, oorr im Rahmen des HilfswerkesMutter und Lind bei der NSV. bei der Verschickung der

sprach bann über bie Leistungen unb Aufgaben ber Deutschen Frauenschaft, wobei sie ausführte:

Im Rahmen des Parteitages ber Arbeit legen wir beutschen Frauen Rechenschaft ab über unte­ren Leistungsanteil am Aufbauwerk bes Führers. Wir können bas mit Stolz unb Freude tun, weil bie Form unserer Organisation, wie sie heute steht, sich ergeben hat aus ben Auf- gaben die vorbringlich ber Mitarbeit ber Frau ^dürfen, bas heißt also, baß diese Form im Orunb- glichen auf einer gesunden Basis ruht. Sxx Ab en die großen Gebauten nationalsozialisti- U" We anschauung über Voalksgesunbheit unb inm"en rea[En Zusammenhang ge- .T11,, be.n Liegen unb Kochtöpfen; unsere

Mutterschulkurse als Prüfstein für unsre Bräute unb Mutter haben oielen beutschen Frauen ihre n.nfW"6 ?3- butter ber Nation oor Augen ge- stellt. Hatten wir im ersten Jahre unsrer Arbeit 247000 A?uen m unseren Kursen erfaßt, so steigerte sich i £ W T? Zotten Jahr auf 430 000, um im 6 Sf ^0 000 anzuwachsen, wobei ber x?ta? f 'l ouf Kurse in Säuglingspflege unb Ge- sunbheitsfuhrung, bann Haushaltsführung unb Er­ziehungsträger! unb ber Rest auf Volkstum unb Brauchtum entfiel. Das Ziel, bem mir uns jebes Zahr nahem, ist, einmal in je ber Kreis« ft <i b t eine K r e i s m ü 11 e r f d) u I ew haben als eine kleine Burg für alle Nöte unb Sorgen un" erer jungen Mutter. Dann werben wir bald in *3u- dem -ilfsw-rkMutter unb 'L erreichen, was hier unser Wille

ist- Wiberstandsfähige Mütter unb gering ft mögliche Säuglingssterblich­keit.

bens, also ber Außenpolitik, ber Wehrpolitik usw. feine eigene Meinung, sonbern biefe werbe vorn Staate befohlen. Nichts ist falscher als biefe Be­hauptung: benn unser beutsches Volk unb damit wir alle wollen zum Baumeister unseres nationa­len Lebens unb als Wahrer unserer Ehre unb Freiheit nach außen niemanb anbers als A b o l f Hitler! Deshalb sehen wir es als stolze Aufgabe an, bie Arbeit bes Führers in ben natio­nalen Lebensfragen mit unserer eigenen 21 r beit nach seinen Prinzipien zu unter­stütze n. Wer könnte zu Recht behaupten, baß bie Binbung einer Presse in ihrer nationalen Gesamt- Haltung an bas Wohl von Volk unb Vaterland bas Enbe ihrer wirklichen Freiheit in ber täglichen Ge­staltung wäre? An bas gemeine Wohl gebunben, heißt nicht unfrei fein!

Es hat Stimmen gegeben, bie Presse habe mit ber Machtergreifung ihre Bebeutung verloren. Was in ben Zeitungen erscheine, seien nur noch Denk- probufte geistiger Zwangsarbeiter, tote Buchstaben auf Papier ohne Jnbivibualität unb Geist, ba eigene rebaktionelle Bemerkungen nur bann zuläs­sig feien, wenn bie ofizielle Stelle ihre eigene Mei­nung breite geäußert habe. Man sagte, mit einem Wort, bas Enbe ber deutschen Presse voraus unb konstatierte es bereite. Eingetreten ist bas Ge­genteil: Die vollbezahlte Auflage ber gesamten beutschen Presse mit 1890 Verlagen, bie 2246 Tages­zeitungen unb 391 Nebenausgaben herausgeben, stieg von 14 900 000 im Sommer 1934 auf 16 650 000 im Frühjahr 1937, also um 1 750 000 Exemplare täglich. Die Anzeigenumsätze wiesen eine prozentual noch günstigere Entwicklung, nämlich eine Steigerung um 13 v. H. währenb bes gleichen Zeitraumes, auf. Der Gesamtumsatz der Verlage entspricht in feiner Höhe Zahlen, wie sie die größ­ten Jnbustrieunternehmen aufweisen. In ber beut- fKen Presse schaffen Tag für Tag unb Nacht um Nacht 72 000 Volksgenossen, bereu Lohn- unb Ge­haltssumme 190 Millionen Mark im Jahre beträgt. Der Papierverbrauch betrug im vergangenen Jahre 385 Millionen Kilogramm, also mehr als eine Million Kilogramm pro Tag. Die Säule der auf«

Lanbwirtschast gegenüber 1933 die Kartoffel­ernte um 11 d H bie Fulterrübenernte um 16 o. H bie H e u e r n t e um 22 d H unb bie Zuckerrübenernte um 41 o. H. gesteigert. Trotz stark verringerter Futtereinfuhr aus bem Aus- lanbe ist unser Rinbviehbestanb von 1933 bis 1936 um 4 o H., ber Schwemebestanb um 13 v. H erhöht worben, seit 1933 beträgt bie Zu­nahme ber Schafe sogar 27 o. H Würben im Durchschnitt ber letzten acht Jahre oor ber Macht­übernahme jährlich 4,1 Millionen Tonnen G e - treibe eingeführt, jo konnte ber Durch­schnitt ber Einfuhr in ben Jahren nach ber Macht­übernahme a u f 1,1 Millionen Tonnen g e- b r o s s e l t werben.

Diese Ergebnisse rechtfertigen einmal bie vom Na­tionalsozialismus getroffenen Maßnahmen auf bem Gebiet Der Ernährungspolitik unb stellen zum an» . deren bem beutschen Bauer unb Landwirt bas Zeugnis einer außerorbentlichen nationalpolitischen

Nürnberg, 10. Sept. (DNB.) Wie stark unb stolz bas Bekenntnis unserer Frauen zum Führer ist, zeigte sich einbringlich bei ber großen Frauen­schaftstagung in ber Kongreßhalle am Luit- polbhain. Balb nach Oefsnung ber Halle waren alle Plätze besetzt, unb halb herrschte auch auf ben Stehplätzen eine solche Fülle, baß bie Tore ber Halle geschlossen werben mußten. Tausenbe von Frauen stauben auf bem weiten Platz bes Luitpolb- hains, um bort an Lautsprechern bie Reben ber Frauenschastefüherin unb bes Führers zu hören. Auf ber Tribüne für bie Ehrengäste hatten außer führenben Männern ber Partei unb ber Wehrmacht bie Führerschaft ber Nationalsozialistischen Frauen­schaft aus bem ganzen Reich unb bie Führung bes BDM. unb bes weiblichen Arbeitsbienftes Platz genommen. Lebhaft begrüßt zogen 600 Ärbeits- m a i b e n, eine Jugenbgruppe ber NS.-Frauen- schäft unb je eine Gruppe bes BDM. unb ber Werkfrauen ber Deutschen Arbeitsfront ein. Haupt­amtsleiter Hilgenf elbt eröffnete bie Tagung unb begrüßte befonbers bie in großer Zahl aus bem Auslanb gekommenen Gäste, bie Hinterbliebe­nen ber Gefallenen ber Bewegung unb bie übrigen Ehrengäste.

Die Äeichssrauensjjhrerm Frau Schvltz-Kling,

Mitarbeit aus Ohne bie Mitarbeit bes letz - t e n Hofes braunen im Lande wäre es eine glatte Unmöglichkeit, bie 67 Millionen beutscher Volksgenossen ausreichend zu ernähren. Anderseits ist aber bie Sicherung ber beutschen Ernährung unter ben eingeengten Verhältnissen von beute nur bann burchzuführen, wenn bie beutsche V e r b r au­ch e r s ch a f t biefen Verhältnissen Rechnung trägt Wir alle müssen uns bis in unsere Haushaltefüh-

üi

Die Reichsfrauenführerin bei ihrer Ansprache. (Aufn.: Scherl-Bilberbienst-M.) wirtschaftlichen Schulen. Hierbei ist es unsere Auf­gabe, bie Gestaltung unb bie Lehrpläne dieser schulen in Einklang zu den Forderungen unseres Alltages zu bringen. Weil wir heute Hauswirtschaft anders werten müssen als früher, wissen wir, daß eine gute Haushaltsführung eine für die deutsche Volkswirtschaft unersetzliche unb entschei- d e n b e L e i st u n g ber Frau barstellt unb bes« palb für alle Mäbchen Voraussetzung unb Verpflich­tung für ihren Einsatz in ber Nation bebeutet.

11,5 Millionen Frauen stehen alsErwerbs- unb Berufstätige in ben deutschen Be­trieben, in Kontoren und Verkaufsräumen, in Krankenhäusern und Schulen und an vielen anderen Stellen. Dir haben Che und Mutter­schaft immer als die höchste Erfüllung eines Frauenlebens bezeichnet. Wir wissen aber auch, buh diese Erfüllung nicht abhängig ist allein vom Dillen der Frau, sondern daß sie S ch i ck- Sol ist- laufenbe deutscher Frauen, denen diese Erfüllung versagt blieb, üben ihren Beruf mit

Der Stellvertreter des Führers gab bann Reichs­leiter Amann bas Wort, besten Thema lautete: Verantwortungsbewußte Leitung das Gesetz der NS.-Presse .

Unsere Parteipresse entstand aus bem wirtschaft­lichen Nichts unb vermochte sich boch in einem noch nie bagewesenen Ringen mit ber Uebermacht ber Gegner zu einem ber schärfsten Kampfinstrumente der Partei zu machen. Sie wurde während ber Systemzeit viele hunbertmal beschlagnahmt unb gegen oierhunbertmal für zusammen über 5000 Tage ober 13,7 Jahre verboten. Weit über 600mal würben nationalsozialistische Pressemänner wegen angeblicher Vergehen und Verbrechen unter Anklage gestellt. Das war die Pressefreiheit, die Marxisten unb Demokraten meinten! SA.-Mann, Rebner unb NS -Presse stehen am Anfang ber Be­wegung. Als bie Organisation ber Partei noch nicht ganz Deutschland erfaßte, war unsere Presse das einzige Bindemittel Sie machte unsere Wähler zu bewußten Nationalsozialisten Sie gab ben ver­streuten Parteigenossen Mut unb Kraft zum Durch­halten. Sie riß bie Herzen hoch unb schärfste bie politische Kampfkraft bes einzelnen unb bes Gan­zen. Das Bekenntnis unserer Bewegung zu ihrer Presse ist nicht allein in ihrem Kampf um bie Macht begründet, sonbern ebenso in ihren Lei­st u n g e n währenb ber vergangenen viereinhalb Jahre. Die Machtergreifung stellte ihr bie neue ge­waltige Aufgabe, schlagartig aus bem oppositio­nellen Kampfblatt zur Zeitung im umfajfenben Sinne zu werben. Wir haben dieses Ziel erreicht! Erreicht dadurch, daß wir unsere Verlage allein unter den Gesichtspunkt ber Leistung teilten. Leistung ist nicht allein Wollen unb Ge- innung, sonbern, wie ber Führer inMein Kampf" agt, vor allem Wissen unb Können. Die Große einer Aufgabe, bie ben Pressemann nicht allein Chronisten, sonbern Mitge st alter von Zeit unb Zukunft sein heißt, soll, wie in ber Kampfzeit, bie fähigsten unb l e i b e n s ch öst­lich st e n Männer unb Jungmänner ber Bewegung als Männer unserer Presse gewinnen, die heute ben Kern- unb Stoßtrupp ber gesamten deutschen Publizisten barstellt.

122 Verlage mit 231 Tageszeitungen unb 378 Nebenausgaben finb parteiamtlich ober mit der Partei verwaltungsmäßig oerbunben. Ihre G e - famtauflage beträgt 70 v. H. ber Auflage ber deutschen Zeitungen, bie mehr als 20 000 Auflage täglich haben, unb repräsentiert über bie Hälfte, nämlich 54 v H ber Auflage ber gesamten deutschen Presse. Am Umsatz ber deutschen Presse finb sie ebenfalls mit mehr als der Hälfte betei­ligt. Damit hat sich bie Verbreitung unb Wirksam­keit unserer Presse von 1932 bis heute verzwan­zigfacht. Wie in ber Kampfzeit, so werben auch in Der Zukunft unsere Verlage ein Hort ber Gemein­schaft, ber Autorität, ber Kamerabschaftlichkeit sein.

Unsere Bewegung hat aber nicht nur ihre eigene Presse aufgebaut, beibe haben in ben vergangenen vier Jahren ein weiteres Werk getan, bas' ich nicht bester als mit bem Worte bes Führers aus der vorjährigen Proklamation bezeichnen kann: Die ganze deutsche Presse bient allein ben beut« sch en Aufgaben unb ist von einem neuen Ethos erfüllt. Es steht ber Bebeutung bes Aufbaues un­serer eigenen Presse nicht nach, wenn sich heute Be­wegung unb gesamte Presse rückhaltlos zueinanber bekennen können. Die beutsche Presse, bie alle an­deren Auftraggeber als bas beutsche Volk ausge­schaltet hat, steht in lebendigster Verbinbung mit febem beutschen Volksgenossen. Die Ueberantroor» tung unserer Presse an ihre fähigen Fachmänner an Stelle aller berer, bie sich ohne charakterliche unb wissensmäßige Voraussetzungen als Bilbner der öffentlichen Meinung aufspielten, war nichts anberes als bie Erfüllung bes Anspruches unseres Volkes an sein Reich, daß nicht Scharlatane das Instrument ber Presse mißbrauchen können. Nur Fachmänner machen eine gute Zeitung, unb diese Fachmänner finb in ihrer Ünabhänaiqfeit vor jebermann zu sichern. Sie setzen an bie Stelle des Kitsches, ber Sensation, bes Mangels an morali­scher unb sonstiger Haltung bas Können und Wol­len, bie Ehrlichkeit in ber Vertretung ber Aufgabe, Beherrschen bes Stoffes. Dieses neue Berufsethos' das nichts anberes als Glaube unb Kampf für Deutschlanb ist unb bamit auch bie Achtung vor den moralischen Werten bes einzelnen forbert. ist das innere Lebensgesetz jebes Prestemannes gewor­den. So ist ber Neubau ber beutschen Presse keine Frage bes Eigentums, als vielmehr ent« fcheibenb eine solche ber Gesinnung Nie- mals forberte ber Führer bie Beseitigung bes Pri­vateigentums an ber Presse, sonbern er hat immer nur ben Dienst ber ganzen Presse am Volk zum Programm erhoben.

Nationalsozialistische Grunberkenntnis über bie Presse ist bie Ablehnung einer Staats- unb Moni- teurpreffe. In bem Bewußtsein, bem Volke eine ihm bienenbe Presse schulbig zu sein, forbert sie bie Zei­tung, bie im Volke lebt, nicht von oben nach unten schreibt, sonbern aus bem Lebenskreise des einzelnen Volksgenossen selbst herauswächst, an sei­nen Sorgen und feinen Fragen Anteil nimmt unb damit ein Gegenstanb seines täglichen Bebarfes ist Darum verbürgt allein bie schöpferische Gigenarbeit ben Erfolg ber Zeitung, unb nur sie kann ber Maßstab ihrer Bewertung fein Ge- funbe staatliche Pressepolitik bient baher immer nur der Förderung dieser Eigenart ber einzelnen Zei­tung. Die eigenschövferische Zeitung hat zugleich das Vertrauen von Partei, Staat unb Leser Zwi­schen ihr unb ihren Lesern besteht ein lebenbiges Verhältnis, ein Vertrautsein, bas allerbings mit jeber Zeitungsnummer neu erworben fein will Der Nationalsozialismus stellt bas Volk in ben Mittel­punkt ber Dinge.

Nun gibt es Leute, bie meinen, unsere Presse vertrete in großen Fragen unseres nationalen Le-

. z Erzeuger unb Verbraucher, Bauer unb Arbeiter, Stabt unb Lanb geworben. Daß biefe Gemeinschaftsarbeit alle bisherigen Spannungen in ber Ernährung auszugleichen ver­mochte, ist ber Erfolg ber burch ben Natio­nalsozialismus geschaffenen Volks- gemeinschaft.