Ausgabe 
11.5.1937
 
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Aus der engeren Heimat

Mann-

Wirtschaft

MSV.Barbara'

er I

MSV.Barbara'

Tv. Kirch-Göns 1:5.

unver-

121,50

133,50

203,75

153,50

VfB. Krofdorf Turnverein Wieseck VfB.-Reichsbahn 2. Leihgestern Sp. 1920 Lollar Rüddingshausen

Gew.

2

2

1

1

1

0

Spiele 2 3 2

2 2

3

m-VA. unverändert ert 129,50.

. , . r ________... Gambach und

der Spielvereinigung 1900 Gießen durchsetzen konnte.

gängern gestört, weit über das offene Feld stürm­ten und die Orientierung verloren hatten. Während zwei Tiere vor dem Orte noch rechtzeitig kehrt­machten, rannte das dritte, ein Schmaltier, an der alten Linde vorbei, als ob es schnurstracks auf die Burg hinauf wollte. In dem Draht eines Garten­zaunes verfing es sich und konnte von herbei­eilenden Leuten aus seiner Lage befreit und fest-

Die nächsten Begegnungen sind:

Am 23. Mai: Leihgestern Wieseck; Krofdorf Rüddingshausen; VfB.-Reichsbahn 2. Lollar.

Am 30. Mai: Krofdorf Leihgestern; Lollar Wieseck; Rüddingshausen VfB.-Reichsbahn 2.

Spielvereiniguna 1926 Leihgestern.

Leihgestern Igd. Rüddingshausen I 4:1 (2:1).

Am Sonntag sollte die 1. Jugend von Rüddings­hausen in Leihgestern das fällige Pflichtspiel um die Kreismeisterschaft durchführen. Stattdessen kam die 1. Mannschaft, geschwächt durch drei Jugendspieler in Leihgestern an und verlor gegen die Jugend der Spielvereinigung, die mit vier Mann Ersatz an­treten mußte, mit 4:1.

Da vier Mann der 2. Jugend in die 1. Jugend aufrücken mußten, fiel das Spiel der 2. Jugend gegen VfB.-R. Gießen aus.

Endspiel: Staffelsieg! Gießen Staffelsieger II

Entscheidungsspiel: ___ ,,__________

Gießen Tv. Holzheim 0:0; nach Verlängerung

Universität Ziesten-Tv. Herborn.

Handball: 4:4 (4:1).

Fußball: 2:2 (2:0).

Die Handball- und die Fußballmannschaft der Universität Gießen waren nach Herborn eingeladen. Daß sich eine recht stattliche Anzahl von Zuschauern einfand, ist bei dem guten Ruf, den die Gießener genießen, verständlich. Leider wurde den Herbor­nern nicht das geboten, was sie erwartet hatten, nämlich Meisterleistungen. Schuld daran hat wchl vor allem die schlechte Beschaffenheit des Spiel­feldes.

Im Handball wäre die Universität beinahe unter die Räder gekommen. Jedoch langte es noch zu einem Unentschieden. Die Herborner zeigten großen, nie erlahmenden Eifer.

Im Fußball trat Gießen mit mehreren neuen Leuten an, die sich auch recht gut bewährten. Mit Bell im Sturm wäre wohl ein anderes Resultat herausgespielt worden.

DRL, Zachamt 2, Fußball.

Zugendgruppe Gießen.

In den Gruppenspielen kam es am Sonntag zu den erwarteten Ergebnissen. Die Niederlage von VfB.-Reichsbahn kommt überraschend. Nach diesen Ergebnissen zeigt sich nun folgender Tabellenstand am 9. Mai:

Das erste Auftreten des MSV.Barbara", der sich trotz dienstlich starker Inanspruchnahme und unzulänglichen Trainings seiner Mannschaft gleich eine so große Aufgabe oorgenommen hatte, wurde mit einem Staffelsieg belohnt, der nur durch höchsten persönlichen Einsatz jedes einzelnen Spielers er­rungen werden konnte. Die Mannschaft wird wei­ter an sich arbeiten und ihren unbeugsamen Sieges­willen beibehalten.

Ergebnisse.

Staffel I: MSV.Barbara" Gießen VfB.- Reichsbahn Gießen 2:1; MSV.Barbara" Gießen gegen To. Heuchelheim 2:1; MSV.Barbara" Gie­ßen Tv. Holzheim 1:2

Abendbörse ruhig.

Die Abendbörse entbehrte jeder Anregung und nahm auf allen Gebieten einen stillen Verlauf. Gegen den Berliner Schluß wiesen die Kurse meist eine behauptete Haltung auf. Etwas niedriger notierten u. a. IG. Farben mit 168,50 (169), Schuckert mit 169,50 (170), Geffürel mit 150,50 (151), Deutsche Linoleum mit 177,50 (178), Buderus mit 126 (127), andererseits waren BMW. 0,50 v. H. höher mit 154,50 und MAN. 0,75 v. H. mit 127. Am Einheitsmarkt stiegen Schriftg. Stempel auf 108 (107,50). Auch der Rentenmarkt war ohne besondere Vorgänge, etwas Geschäft hatten Eisen­

nus 115,25 (114,50), Muag exklusive 5,4 v. H. Divi­dende etwa 147 (152), dagegen Rheinmetall 150,50 (151). Von Elektropapieren gingen Schuckert auf 169,50 (170,75) und Licht & Kraft auf 148,75 (149,75) zurück, andererseits Felten 142,50 (142) und AEG. 42,75 (42,65). IG. Farben empfingen von den Hauptversammlungs - Ausführungen keine Anregung und lagen mit 169 (169,25) wenig ver­ändert. Autowerte notierten bei kleinsten Umsätzen schwächer, BMW. 154 (155,25), Daimler 139,25 bis 139,50 (140,25). Von Spezialwerten hatten West­deutsche Kaufhof größere Nachfrage mit 62,40 bis 63,13 (62), ebenso Hanfwerke Füssen mit 111 (110), leicht erhöht waren ferner Bemberg mit (121) und AG. für Verkehrswesen mit (133,13). Etwas niedriger Reichsbank mit (204,50). Unverändert lagen Holzmann mit und Zellstoff Waldhof mit 160.

gehalten werden. Der telephonisch benachrichtigte zuständige Forstbeamte in Krofdorf stellte an dem Tier nur leichte Kratzwunden fest, so daß man ihm die Freiheit schenken konnte. Um es nicht neuen Ge­fahren auszusetzen, lud man es auf einen Auto- Lieferwagen und fuhr es in den Krofdorfer Wald, , , ...... wo es in langen Fluchten im schützenden Dickicht

Himmelfahrtstag unser Dorf, die, wohl von Spazier-1 .verschwand.

Im Verlaufe bröckelten die Aktienkurse unter dem Druck der starken Geschäftsstille vor­wiegend etwas ab. Weitere Nachfrage erhielt sich für Mannesmann mit 128 nach 127,50, dagegen Verein. Stahl 117,75 nach 118, Hoesch 121 nach 122, Harpener 162,75 nach 163,50 (162,50), Buderus 126,50 bis 126 (126,75), ferner IG. Farben 168,75 nach 169, Westdeutsche Kaufhof 62,75 nach 63,13, Daimler 139 nach 139,50. Maschinenaktien blieben gut behauptet. Von später notierten Werten stiegen Mansfeld auf 159 (156) und Kali Aschersleben auf 120,50 (119), die übrigen Papiere lagen nur wenig verändert.

Von Renten notierten Altbesitz unverändert 125,50, Städte-Altbesitz schwächer mit 129 nach 129,50, Kommunal-Umschuldung 93,90 nach 94. Der Pfandbriefmarkt lag bei sehr kleinen Umsätzen meist unverändert, Franks. Hyp. KO Reihe II und III 98,25 (98,50). Stadtanleihen blieben behauptet. Dekosama Neubesitz nach eintägiger Pause 39 rat. (37,40), III 99,50 (99,13), I 131,75 (132,25).

Der Freiverkehr lag still und unverändert. Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.

die Zuverlässigkeit und das ausgezeichnete Können des Torhüters Lüdtke wurde eine höhere Niederlage vermieden. Mit 1:5 unterlag der MSV. dem tapfe­ren und routinierten Gegner, dem Tv. Kirch-Göns, der sich bereits gegen die ausgezeichneten schäften des Tv. Pohl-Göns, des Tv. Gamt

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 10. Mai. Die Belieferung der Mühlen aus den Beständen der Reichsstelle wird fortgesetzt, so daß die Versorgung gesichert bleibt. Weizenmehl lag zwar etwas ruhiger, wurde aber doch laufend ausgenommen, wobei man hellere Mehle, auch für den Feiertagsbedarf, bevorzugte. Roggenmehl wird aus den vorhandenen Lägern für den laufenden Bedarf geliefert, jedoch ist das Offertenmaterial für später sehr klein. Der Futter­mittelmarkt liegt nach Beginn des Grünfutterschnitts und der Weidenutzung ruhiger. Die Kleiezuteilun- gcn konnten nach der verstärkten Mahltätigkeit er­höht werden. Rauhfutter hat stetiges Geschäft. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220, Roggen R 12 174, R 15 177, R 18 181, R 19 183 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futter­hafer. Weizenmehl Type 812 W 13 29,80, W 16 29,90, W 19 29,90, W 20 30,25, Roggenmehl Type 1150 R 12 22,45, R 15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 RM. Fracht-Ausgleich. Weizen­futtermehl 13,60, Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W 19 11,10, W 20 11,20, Roggenkleie W 13 10,75 W 16 10,90, W 19 11,10, W 20 11,20, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mllhlenstation. Soyaschrot, Palmkuchen, Erdnußkuchen, Treber (getrocknet) 14,00 Höchst­preis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel, Heu lose 5,00 bis 5,50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 2,40.

Frankfurter Schlachlviehmarkt.

Frankfurt a. M., 11. Mai. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 563 Kälber, 16 Hämmel, 11 Schafe, etwa 6500 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Hämmel 45 bis 52 Mark, Schweine 48,50 bis 52,50 Mark. Markt­verlauf: Schweine wurden zugeteilt, Kälber, Häm­mel und Schafe lebhaft.

witterregen oorgebeugt. Einem späteren Zeitpunkt ist die Pflasterung der neuen Strecke Vorbehalten. Die bisherige Kanalisation umfaßt bereits den größten Teil des vorhandenen Ortsstraßennetzes.

O Gleiberg, 10. Mai. Im Anschluß an das Wochenendlager der DAF. in unserer Burg fin­den ab heute im Laufe dieser Woche zwei aufein­anderfolgende Luftschutzlehrgänge für die Bürgermeister des Kreises Gießen statt.

CD Gleiberg, 7. Mai. Einen unerwarteten Besuch von drei Stück Rotwild erhielt am Himmelfahrtstaq unser Dorf, die, wohl von Spazier-1

Landkreis Gießen.

' A Großen-Linden, 7. Mai. Im Saale der Gastwirtschaft Schaum fand ein Lichtbilder-

, oortrag über die Siebenbürger Sachsen statt. Nach einem Vorspruch der Schülerin Hilde Gilbert begrüßte Pfarrer Schultheiß die Versammlung. Dann sprach Pfarrer Germer über seine Erlebnisse und Erfahrungen während eines mehrwöchigen Aufenthalts bei den Deutschen in Siebenbürgen. Nach einem kurzen Ueberblick über ihre Geschichte wies er eingehend die Gründe auf, die es den nach Siebenbürgen ausgewanderten Stammesbrüdern ermöglichten, ihr deutsches Volks­tum durch so viele Jahrhunderte treu und stand­haft zu bewahren, um am Schluß auf die heutige Not und den Kampf dieses zähen Stammes einzu­gehen. Da der Redner alle diese Dinge durch eigne Erlebnisse und eine große Anzahl Ächtbilder illu­strieren konnte, fand er eine gespannt lauschende Zuhörerschaft, in deren Namen am Schluß der Ver­anstaltung Pfarrer Schultheiß dem Vortragen­den herzlich dankte.

! Großen-Linden, 10. Mai. Der Zweig- vereinHüttenberg" vom VHC. unter­nahm am Sonntag eine Wanderung, die fast ganz durch den jungen Maiwald und seine Schönheiten führte. Zu Beginn wurde ein versteckt liegendes, jetzt frei gelegtes Römerkastell in der Grüninger Gemarkung besichtigt, das leider nur wenigen Hei­matfreunden bekannt ist. Sodann ging es abwech­selnd links und rechts vom Pfahlgraben nach einer Waldlichtung, die den schönsten Ausblick auf die Burg Münzenberg und die ftuchtbare Wetterau ge­währte. Nach einer kurzen Frühstückspause wählte man den Weg auf der rechten Seite des Pfahl­grabens bis zum Bahnübergang. In der Nähe der BlockstationGambacher Wald" wurde Mittagsrast gehalten und abgekocht. Nach einigen sportlichen Hebungen wurde das Ziel der Wanderung, Butz­bach, am Nachmittag erreicht. Ein Rundgang durch die neuen und alten Straßen des Städtleins be­schloß die vom schönsten Maiwetter begünstigte Tageswanderung.

Leihgestern, 10. Mai. Ihre silberne Hochzeit können am Mittwoch, 12. Mai, der Postschaffner Wilhelm Reuter und Ehefrau Elise, geborene Rettig, wohnhaft Gießener Straße (am Mühlberg) dahier, begehen.

d. Treis a. d. Ld a., 10. Mai. Der Landwirt Philipp Will II. dahier, konnte dieser Tage seinen 8 8. Geburtstag feiern. Er ist der ä l t e st e Einwohner unserer Gemeinde und ist dem Alter entsprechend noch recht rüstig, so daß er sich im Haushalt des Sohnes, bei dem er seinen Le­bensabend verbringt, noch vielfach nützlich machen kann.

Kreis Scholten.

Laubach, 10. Mai. Dieser Tage konnte die etwa 36 Morgen umfassende Jungviehweide an der Straßenkreuzung im Laubacher Wald fertig­gestellt werden. Es wurden über 20 Rinder und mehrere Fohlen von hiesigen Bauern und Land­wirten auf die Weide getrieben.

Kreis Wetzlar.

CD Krofdorf, 10. Mai. In diesem Frühjahr wurde der letzte Teil der Hauptstraße unseres Ortes, von der Abzweigung der Wißmarer Straße an bis zum nördlichen Ausgang in Richtung Forst­haus Waldhaus, kanalisiert. Die Arbeiten zogen sich dadurch in die Länge, daß viele Spren­gungen in dem felsigen Boden notwendig waren. Die Hausanschlüsse, die teils von den Anlegern, teils von dem Unternehmer der Kanalisierung, K. P a u s ch (Krofdorf), oorgenommen werden, sind nunmehr fast ganz vorgenommen. Damit ist die gesamte Länge der den Ort von Süd nach Nord durchziehenden Hauptstraße an das Kanalnetz ange­schlossen und gleichzeitig dem üblen Zustand wint'er- ücher Vereisung und Ueberschwemmung bei Ge- :

Am Rentenmarkt war das Geschäft sehr klein. Kommunal-Umschulduna bei einigen Umsätzen 93,90 bis 94 (93,85), Reichsbahn '

123,90, Städte-Altbesitz unveränoi

bahmRentenbank Genuhrechte mit 12,75 (12,50). Kommunal-Umschuldung bewegten sich bei

ändert 93,90, Reichsbahn-VA. 0,13 v. H. leichter mit 123,65, 6 v. H. IG. Farben unverändert 135,90.

Ahein-Mainische Börse.

Mittagsbörse still und uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 10. Mai. Der Mangel an größeren Aufträgen des Publikums und das Fehlen besonderer Anregungen ließen die Börse aus der stillen Haltung der letzten Tage nicht herauskommen. Bei freundlicher Grundstimmung war die Kursent­wicklung am Aktienmarkt weiterhin unregel­mäßig und stark vom Zufall bedingt. Die durch­schnittlichen Veränderungen bewegten sich zwischen 0,50 bis 1 v. H. Am Montanmarkt blieben die Eisen- und Stahlwerte etwas beachtet, Mannesmann 127,50 (127,25), Klöckner 131 (130,50), Hoesch un­verändert 122, nur Verein. Stahl 0,25 o. H. nach­gebend auf 118. Auch Maschinenwerte fanden einige Nachfrage, Eßlinger fest mit 120,75 (119,25), Moe-

Verl. Tore

Pkte.

0

6:2

4:0

1

10:7

4:2

1

6:4

2:2

1

4:6

2:2

1

2:3

2:2

3

4:10

0:6

Quader

888

Quark

gen nach Genuß von Erdberen und dgl. Vgl. Nesielsucht.

Quader, Bruchsteinblock, der zum Mauerbau bearbeitet ist.

Quadrille, franz. Gesellschafts­tanz, bei dem je vier Paare be­stimmte Figuren und Touren ausführen.

Quäker, engl. Bedeutung Zit­terer, Bezeichnung für die eng­lischeGesellschaft der Freundes, eine religiöse Sekte, die sich durch Wohltätigkeit auszeichnet und in den ersten Nachkriegsjahren eine Speisung deutscher Schulkinder durchführte.

Quälsucht, kindlicher Trieb zur Grausamkeit, Tieren, anderen Kindern oder Erwachsenen ge- gegenüber. Der Trieb muß recht­zeitig bekämpft werden, indem man den Kindern an Beispielen ihr häßliches Verhalten klar­macht. Artet der Trieb krank­haft aus, befrage man den Arzt. !Quai, franz., heute meistens Kai geschrieben, die Ufermauer eines Flusses.

Qualität, von lat. qualis, Bedeu­tung wie beschaffen, entbehr!. Fremdwort für Güte, Wert, Ge­halt, Wahl (bei Porzellan). Qua­litätsware ist beste Ware.

Quallen, schleimige Meerestiere, die Nesselorgane haben. Die Be­rührung, auch von toten Quallen kann juckende Hautreizungen Her­vorrufen, die aber ungefährlich sind und sich mit den üblichen Salben beheben lasten.

Qualm, Ofenrauch, der ins Zim­mer dringt, wenn die Sonne auf

den Schornstein scheint oder der Ofen schadhaft ist. Bei Sonnen­qualm steckt matt ein Stück Pa­pier in die Klappe des Ofen­rohrs und zündet es an. Ist der Ofen schadhaft, kann nur der Fachmann helfen.

Quantität, von lat. quantum, Bedeutung wieviel, entbehr!. Fremdwort für Menge, Große, Umfang, Haufen. Zahl.

Quappe, Aalmutter, Aalraupe, Rutte. eine Art Schellfisch, der im Süßwaster lebt und bis zwei Kilo schwer wird. Quappen find wohlschmeckend und nahrhaft. Vor der Zubereitung muß die Haut gebrüht und mit Salz ab­gerieben werden.

Quappe, Kaulquappe, die mit Kiemen atmende Larve des Fro­sches.

Quarantäne (von italienisch quaranta, 40): Beobachtungszeit für Reisende, welche aus seuchen­verdächtigen Häfen kommen oder auf deren Schiff eine Infektions­krankheit herrscht. Dauerte frü­her 40 Tage, ist heute wesentlich kürzer, dauert so lange als nötig ist, um eine Blutkultur anzulegen oder bis zum Ausbruch der Krankheit je nach der Inkuba­tionszeit. Bei Cholera dauert die Q. in Mittelmeerhäfen vier Tage. Während der Q.-Dauer werden die Reisenden isoliert.

Quark, Topfen, der beim Gerin­nen der Milch sich bildende ei­weißreiche Käsestoff, der zu Käse weiterverarbettet wird. Quark.

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