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Han-batt-Negegnung Wehrmacht-Zivil

Dem Fußballspiel voraus (über bas mir gestern schon einen ausführlichen Dorbericht brachten) geht am kommenden Sonntag das geplante Handball­spiel einer Mannschaft der Wehrmacht gegen eine Mannschaft der Stadt. Für diesen Kampf gilt, was die äußeren Voraussetzungen anlangt, das Gleiche, wie für den Fußballkampf. Auch hier stehen sich

kombinierte Mannschaften gegenüber. Die Soldaten bringen eine Mannschaft auf den Plan, die sich aus Handballspielern aus den verschiedensten Orten zusammenfetzt, während die Stadtmannschaft aus den Besten der Spielvereinigung 1900 und des Männerturnvereins gebildet wird. Nachstehend die beiden Mannschaften.

Wehrmacht: Bössoe (7./116)

Bandholz (7./116) Huffmann (2./116) Jeroch (7./116) Schmitt (1./116) Kling (7./116)

Färber (Art. 9) Winden (Art. 9) Raschak (1./116) Herrmann (16./116) Leuthardt (1./116)

Schüler (1900) Höing (1900) Seipp (Mto.) Berg (1900) Schott (1900)

Lütke (Mto.) Winter (Mto.) Schmittdiehl (1900)

Brenner (Mto.) Birkenstock (1900)

Stadt: Enders (1900)

Die Elf der Wehrmacht.

Die Elf der Wehrmacht setzt sich, wie auch die Fußballelf, aus Männern zusammen, die sich in verschiedenen Vereinen, zum Teil in Großstadtoer- einen, wie auch in Militäroereine hervorgetan haben. Huffmann, Färber und Winden gehören der Mannschaft der Spielvereinigung 1900 Gießen an. Herrmann und Leuthardt spielen im VfB.-Reichs­bahn Gießen. Von den Kurhessen Marburg kommen Raschak und Schmitt. Bössoe, wie auch Bandholz gehörten dem Militärsportverein Hamburg an. Jeroch hat sich ebenfalls in einem Hamburger Ver­ein hervorgetan. Kling spielte in einer Schweriner Mannschaft. Die Aufstellung der Wehrmachtmann­schaft machte zunächst einige Schwierigkeiten, da man ursprünglich mit einer auf einigen Posten an­deren Besetzung rechnete. Es besteht kaum ein Zweifel darüber, daß die Soldaten alles aufbieten werden, der Stadtmannschaft zu zeigen, was in ihnen steckt.

Die Elf im Sladtdreß.

Die Mannschaft, die hier sportliche Ehre der Stadt zu vertreten hat, setzt sich aus Spielern zusammen, die überall da, wo man sich in unserer engeren und weiteren Heimat für Handball interessiert, einen

guten und bekannten Namen haben. Da sind Schü­ler und Höing, die schon lange für die Spieloer­einigung kämpfen in der Stürmerreihe, da stellt der Mto. mit Seipp einen treuen Kämpen, die in der Gemeinschaft mit Berg und Schott von der Spiel­vereinigung 1900 für eine Anzahl Toregut" sein müßten. Hinter ihnen steht eine Läuferreihe, der man Vertrauen entgegenbringen darf. Wenn in der Verteidigung Birkenstock von 1900 auch nicht mehr der Jüngste ist, so wird er in der Gemeinschaft mit Brenner vom Mtv. schon seinen Mann stellen. En­ders im Tor, wird, wenn er an seine besten Zeiten anknüpfen kann, der ganzen Mannschaft ein star­ker Rückhalt sein. Die Mannschaft des Mtv., aus der hier vier Mann mitwirken, hat in der Bezirks­klasse eine gute Figur gemacht, wenn es ihr auch nicht gelungen ist, zu Meisterehren zu gelangen und man sich auf einen Mittelplatz beschränken mußte. Die Meisterschaft in der Handball-Bezirksklasse fiel an die Spielvereinigung 1900, die für die vergan­gene Spielzeit freiwillig aus der Gauklasse aus- schied. Die Spieler der Stadtmannschaft kennen sich also von den Derbandsspielbegegnungen her. Man sollte erwarten können, daß sie nicht nur gegen­einander, sondern auch miteinander« spielen können.

SJL-'Spoit

Max Gchmelings großes Angebot.

Entscheidung im Reichssportfeld? 250 000 Dollar für Braddock.

In das riesige Durcheinander und nicht enden­wollende Hin und Her um den Weltmeisterschafts­kampf zwischen James I. Braddock und Max Schmeling, die beide beim Neuyorker Madison Square Garden für den 3. Juni unter Vertrag stehen, platzt heute wie eine Bombe ein von allen Hintertüren freies und ehrliches Angebot des deut­schen Exweltmeisters an den amerikanischen Titel­verteidiger, das in feiner Großzügigkeit alles in den Schatten stellt, was bisher an noch so ver­lockenden Angeboten beiden Boxern für diesen Meisterschaftskampf unterbreitet wokden ist.

Alax Schmeling tritt an den Weltmeister Brad­dock mit dem Vorschlag heran, seinen Titel im Juni auf dem Reichssportfeld zu verteidigen. Die Veranstalterin, die Deutschlandhalle-AG., garantiert Braddock eine Summe von 250 000 Dollar, die auf einer neutralen europäischen Bank hinterlegt werden, ferner Film- und Radio-Rechte für Amerika.

Den Veranstaltern des bisher geplanten Neuyorker Kampfes bietet Schmeling eine Entschädigungs­summe von 50 000 Dollar. Der deutsche Exwelt­meister selbst verpflichtet sich, im Falle der Wieder­gewinnung des Titels diesen noch im September 1937 auf amerikanischem Boden gegen Joe Louis oder irgendeinen anderen Gegner zu verteidigen. Weiter sichert Schmeling dem Amerikaner Braddock einen neutralen Ringrichter und einen amerikani­schen Punktrichter ^auf Wunsch zu.

Mit diesem Angebot hat Schmeling seinem Geg­ner alle Ausreden genommen, daß Braddock einer Begegnung mit ihm nur deshalb aus dem Wege gehe, weil er mit einem Kampf gegen Louis mehr Geld machen könne als in esnem Titel kämpf gegen Schmeling.

0er deutsche Schießsport im Dienste des WHW.

Wie alljährlick einen Tag, hat auch in diesem Jahr der Reichssportführer den 14. März 1937 zum Tag des Winterhilfswerksschießens festgelegt. Er er­wartet, daß auch diesesmal alle am Schießsport interessierten Kreise sowie alle Freunde des Schieß­sportes ihre Opferbereitschaft durch ihre Beteiligung an dieser Veranstaltung beweisen.

Der Schützenverein Gießen hat seine Schießstände zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt. Die Ein­lagen sind so niedrig gehalten, daß sich jeder Volks­genosse an dem Schießen beteiligen kann. Die erste Einlage kostet 35 Pf. Um auch Bestleistungen be­sonders auszuzeichnen, gibt der Schützenverein eigens dafür geschaffene Medaillen. Das Schießen findet von 9.30 bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis zum Eintritt der Dunkelheit statt. Gewehre stehen zur Verfügung. ,

, FC.Teutonia" Watzenborn-Steinberg

Alsfeld I Watzenborn-Steinberg I 5:7 (4:3).

Die erste Mannschaft der Teutonen erkämpfte sich am vergangenen Sonntag das Anrecht auf Weiter­beteiligung an den Pokalspielen. Sie fuhr nach Alsfeld und traf dort einen harten Gegner, der heftigen Widerstand leistete und sich erst mit dem Schlußpfiff geschlagen bekannte, stand das Spiel doch noch 20 Minuten vor Schluß 5:3 für die Als­felder. Nur durch die Energieleistungen der Gäste, die einen mächtigne Endspurt zogen, kam es, daß das Spiel doch noch und sogar mit zwei Toren Un­terschied gewonnen wurde. Diesmal klappte es im Sturm der Watzenborn-Steinberger ausgezeichnet und es beteiligten sich auch am Tor-Schießen sämt­liche Sturmer. Die Alsfelder Mannschaft war in jeder Beziehung den Gästen gleichwertig hnb es entschied lediglich wirklich die Schußsicherheit der Teutonenstürmer. Für den Halblinken O. Haas spielte wieder H. Fischer, der sich immer noch sehr gut in die Mannschaft einpassen kann. Schiri B e cf, Flensungen, leitete gut.

Die Jugendmannschaft der Teutonen mußte lei­der durch verschiedene Absagen mit nur acht Mann in Wieseck antreten. Sie verlor, wie dadurch zu er­warten war, hoch mit 9.3 Toren.

Kußballabteilung des Turnvereins Alten-Buseck.

Atten-Vuseck Daubringen 7:2.

Das schon mehrmals angesetzte Verbandsspiel gegen Daubringen gelangte am Sonntag endlich zum Austrag. Die Platzverhältnisse waren denkbar ungünstig und stellten an die Spieler hohe An­forderungen. Die Gastgeber drückten zunächst merk­lich und konnten auch ein Tor erzielen, das jedoch wegen Abseits nicht gegeben wurde. Bald darauf machte ein Spieler der Gäste im Strafraum Hand. Der Elfmeterball wurde verwandelt. Zwei weitere Tore stellten das Halbzeitergebnis her. Nach der Pause konnten die Alten-Busecker ein viertes Mal erfolgreich sein, dann aber holten die Daubringer zwei Tore auf. Die Einheimifchen kämpften unver­drossen weiter und konnten auch noch drei weitere Tore erzielen. Alten-Buseck steht nun mit Heuchel­heim punktgleich, hat aber das bessere Torverhält­nis. Die Alten-Busecker spielten in der Aufltellung: Wagner; Weber, Seuling L; Hofmann, Röhl, Vogel; Seuling II., Seuling III., Klein, Einhäuser, Stecker.

Die Jugendmannschaft hatte die Jugend von Saasen zum Gegner, sie vermochte sich aber nicht zu behaupten. Mit 2:0 wurden die Seiten ge­wechselt, dann aber drängten die Gäste sehr, er­zielten sechs weitere Tore und sicherten sich damit einen eindeutigen Sieg.

VfB. Ruppertsburg.

Am Sonntag hatte der VfB. Ruppertsburg die erste Elf von Garbenteich zu Gast. Es gab einen flotten Kampf, der zunächst die Einheimischen leicht in Vorteil sah. Bereits zur Pause stand das Spiel 3:1 für die Gastgeber. Nach dem Wechsel machte sich die Ueberlegenheit der Platzbesitzer deutlicher bemerkbar. Mit 8:1 errangen sie einen klaren Sieg. Die Ruppertsburger zeigten eine gute Gesamt­leistung. Bei den Gästen vermißte man die Ein­heitlichkeit.

Jahreshauptversammlung tm Turnverein Allendorf an der Lahn.

Am Samstag hielt der Turnverein Allendorf (Lahn) seine Jahreshauptversammlung ab. Nach einem Vvrspruch des Dietwartes gab der Ver­einsführer und feine Mitarbeiter ihre Berichte ab, denen zu entnehmen war, daß die im abgelaufenen Jahr erzielten Erfolge auf allen Veranstaltungen ansprechend waren, obwohl ein großer Teil be­sonders der jungen Mitglieder abseits stand. Dev Rechnungsabschluß bewies geordnete Verhältnisse und einen ansehnlichen Ueberschuß. Die Vereins­führerwahl bestätigte wieder den seitherigen Ver­einsführer Albert Lu h. Die seitherigen Mitarbei­ter wurden mit einer Ausnahme erneut verpflichtet.

Hessen-Mitte in Nvrdhausen.

Die Gaumannschaften von Hessen und Mitte tragen am Sonntag in Nordhausen im Rahmen der Schulfußballmeisterschaften einen Fußball- Freundschaftskampf aus, der einen interessanten Vergleich über die Spielstärke der beiden Gaue bietet. Beide Gaue haben ihre stärksten Vertretun­gen aufgeboten.

Kurze Sportnotizen.

Gottfried von Gramm und Henner Hen­kel sind am Montag in Kairo eingetroffen, um sich für die in der nächsten Woche beginnenden Landes­meisterschaften vorzubereiten.

*

I n Frankfurt wird am kommenden Sonn­tag zugunsten der Winterhilfe ein Handballspiel Zwischen dem Südwest-Gaumeister VsR. Schwan­heim und einer Standort-Mannschaft der Frank­furter Wehrmachtsteile ausgetragen.

Zum 14. reichsoffenen Jahnschwim- m e n am kommenden Sonntag in Halle haben 40 Vereine aus 19 Städten 175 Meldungen abgegeben, (rme Reihe der besten deutschen Schwimmer und Schwimmerinnen wird am Start fein.

Sie besten deutschen Ballonfahrer treffen am 27. März in Chemnitz zu einer Ausschei­dungsfahrt für das am 20. Juni' in Brüssel begin­nende Gordon-Bennett-Rennen zusammen.

Wirtschaft.

Erhöhung Oer neuen Reichsanleihe um 200 Millionen Reichsmark.

Fwd. Die Zeichnungen auf die gegenwärtig auf- liegenden 400 Millionen Reichsmark ^/-prozentige Reichsschatzanweisungen gehen bei den Zeichnungs­stellen in sehr befriedigender Weise ein. Es macht sich namentlich ein Verlangen nach festen Zusagen tn großem Umfange geltend, insbesondere zeigt sich in den Kreisen der kleineren Zeichner dafür leb­haftes Interesse. Um den zahlreichen Wünschen auf feste Ueberlassung von Anleihestücken nachkommen zu können, hat sich das Reich auf Wunsch des An­leihekonsortiums entschlossen, weitere 200 Millionen Reichsmark der gleichen Schatzanweisungen durch das erwähnte Konsortium zur Befriedigung des aufgetretenen starken Anlagebedarfes zu begeben. Die bekannten Zeichnungsstellen sind damit in die Lage versetzt, weitere Zeichnungen zu den bekannt- gegebenen Bedingungen während der ursprünglich vorgesehenen Zeichnungsfrist, d. h. bis zum 18. März dieses Jahres, entgegenzunehmen.

Von dem ursprünglichen Gesamtbetrag der Emis­sion von 500 Millionen Reichsmark sind bekanntlich 100 Millionen Reichsmark vorweg fest gezeichnet worden. Insgesamt beläuft sich die neue Anleihe somit jetzt auf 700 Millionen Reichsmark.

- Rhein-Mainische Börse.

TNittagsbörse knapp behauptet, im Verlaufe erholt.

Frankfurt a. M, 10. März. Die Börse ver­harrte infolge der geringen Kundschaftsbeteiligung weiter in Zurückhaltung. Am Aktienmarkt bröckelten die Kurse überwiegend weiter etwas ab, doch blieb die Grundstimmung unter dem Einfluß günstiger Wirtschaftsnachrichten widerstandsfähia, insbesondere die sich häufenden günstigen Abschlüsse und Geschäftsberichte fanden Beachtung. Am Mon­tanmarkt gingen die Kurse um durchschnittlich 0,50 v. H. zurück, gut behauptet lagen nur Klöckner mit 126,90 und Hoesch mit 119,25, dagegen waren Rheinstahl auf westdeutsche Presseerörterungen wegen der Dividendenaussichten weiter gedrückt auf 159 (160,25). Fest lagen Laurahütte mit 19,13 bis 19,50 (18). IG. Farben gaben auf angebliche Sperr­markoerkäufe auf 168,65 (169,25) nach, Scheide­anstalt zogen 0,50 v. H. auf 263 an. Am Elektro­markt schwächten sich Siemens stärker ab auf 195,75 <198,75), Gesfürel verloren 0,25 v. H., AEG. 0,25 v. H. Von Zellstoffaktien gingen Aschaffenburger auf 135,13 (137) zurück. Von Bankaktien ließen Reichs­bank auf 203,25 (204) und Bank für Brauindustrie auf 135 (135,50) nach. Maschinenaktien verloren 0,50 bis 0,75 v. H., ferner tarnen Westdeutsche Kauf­hof 0,50 v. H. niedriger, dagegen Südd. Zucker 1 v. H. höher zur Notiz.

Mit Beginn der zweiten Börsenstunde wurde die Haltung am Aktienmarkt etwas fester, da die Abgaben nachgelassen haben und sich etwas Kauf­neigung einstellte. Unter Bevorzugung von Montan­werten ergaben sich überwiegend Erholungen von 0,25 bis 0,50 v. H. Lebhaftes Geschäft hatten Rhein­stahl mit 161 nach 159 und IG.-Farben mit 169,75 nach 168,65. Verein. Stahl erhöhten sich auf 122,25 nach 121,50, Zellstoff Aschaffenburg waren um 0,65 v. H. auf 135,75 erholt. Dagegen kamen Wald­hof mit 157,50 (159,50) und Feldmühle Papier mit 139 (139,50) zur Notiz. Etwas schwächer lagen AG. für Verkehr mit 129 (130). Am Kassamarkt wurden Odenwälder Hartstein mit 130 (1. K. 126) notiert.

Von Renten waren Wiederaufbauzuschläge mit 79 (78,50) gesucht, auch Kommunal-Umschuldung und Reichsaltbesitz wurden zu den Anfangskursen gefragt. Der Pfandbriefmarkt brachte nur geringe Abweichungen bei Liquidationswerten/ Stadtanlei­

hen notierten überwiegend unverändert, etwas niedriger 7 v. H. Frankfurt mit 96,40 (96,75) und 4Vz v. H. Heidelberg mit 95,25 (95,50).

Abendbörse freundlich.

Zwar bewegte sich das Geschäft in engen Grenzen, die Tendenz blieb aber freundlich, wobei der starke Rückgang der Arbeitslosenziffern im Februar, so­wie die Erhöhung des Reichsanleihebetrages um 200 Millionen Mark etwas anregten. Die Kurse wiesen indessen gegen den Berliner Schluß nur ganz geringe Abweichungen auf. Don Montanwerten er­höhten sich Buderus vuf 119,50 (118,75) und Mans- felder Bergbau auf 156,75 (156), während Rhein­stahl 0,50 v. H. nachgaben auf 160,50. Chemie- und Elektrowerte blieben behauptet, ebenso Maschinen­aktien. Am Kassamarkt stiegen Seil-Wolff auf 107 (106). Der Rentenmarkt lag sehr ruhig.

U. a. notierten: 6proz. Vereinigte Stahl 103,13, 6proz. JG.-Farben 134,75, Reichsbahn-VA. 124,65, Commerzbank 115,75, DD-Bank 119, Buderus 119,50,Harpener 153,50, Mannesmann 120, Mans­feld 156,75, Rheinstahl 160,50, Verein. Stahl 122, BMW. 139,75, Bemberg 113,75, Conti Gummi 189,90, Deutsche Erdöl 148,75, Scheideanstalt 263, Deutsche Linoleum 175,50, Deutscher Eisenhandel 152, Licht & Kraft 148,50.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 13. März. Die Anlieferun­gen von Brotgetreide an den Getreidegroßmarkt blieben unbedeutend. Während das Weizenangebot ziemlich beendet fein dürfte, erwartet man aus der Umtauschaktion noch größere Ladungen von Rog­gen. In Gerste und Hafer kamen keine Umsätze zustande. Am Futtermittelmarkt hält die lebhafte Nachfrage an, auch Heu und Stroh bleiben begehrte Am Mehlmarkt können die Ansprüche zumeist be­friedigt werden, lebhaft gesucht bleiben hellere Wei­zenmehltypen. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220, Roggen R12 174, R15 177, R18 181, R19 183 Groß- Handelspreise der Mühlen der genannten Preisge­biete. Futtergerste, Futterhafer. Weizenmehl Type 812 W13 29,25, W16 29,35, W 19 29,35, W 20 29,70, Roggenmehl Type 997 R12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizen­kleie W13 10,75, W 16 10,90, W 19 11,10, W 20 11,20, Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlen­station. Soyaschrot, Palmkuchen, Erdnuß­kuchen, Treber 14 Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel, Heu lose 5,00 bis 5,50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggen­stroh drahtgepreßt oder gebündelt 2,40. Tendenz: Ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 11. März. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 19 Rinder (5 Bullen, 13 Kühe, 1 Färse), 891 Kälber, 233 Schafe, 677 Schweine. Es kosteten: Rinder: Bullen 40 bis 43 Mark, Kühe 25 bis 43, Kälber 27 bis 65, Hämmel 40 bis 52, Schafe 30 bis 45, Schweine 48,50 bis 52,50 Mark. Marktverkauf: Rinder und Schweine zugeteilt, Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig.

Schweinemarkt in Schotten.

* Schotten, 10. März. Auf dem heutigen Schweinemarkt in unserer Stadt standen 307 Ferkel und Einlegeschweine zum Verkauf. Es koste­ten bis zu 6 Wochen alte Ferkel 12 Mark, 7 bis 8 Wochen alte 14 bis 16 Mark, 8 bis 10 Wochen alte 20 bis 22 Mark, Einlegeschweine 32 Mark pro Stück. Das Geschäft verlief flott, es verblieb ge­ringer Ueb erstand.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt ä. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag­börse

Datum

9.3.

10.3.

9.3.

10.3.

5% Deutsche Reichsanlethe v. 1927

101,4

101,2

101,2

101,2

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

98,5

98,65

98,5

98,65

5y2% Doung-Anleihe von 1930 ..

103,4

103,4

103

103

4Vi% Hessische Bolksstaat von 1929

99,65

99,65

99,65

99,65

4%% Deutsche Reichspostschatz von

1934 1......................

i 00,15

100.2

100,4

100,3

4y2% Deutsche Reichsbahnschatz

von 1936 I..................

98,5

98,5

98,5

98,5

Reichsanleihe-Wtbesitz..........

120,5

120,3

120,3

120,4

Oberhessen ' Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten..............

133,5

133,5

-

4yz% Hess. Landesbk. Darmstadt

Goldpfe. R. 12..............

98,25

98,25

98,25

5%% Hess. Landes-Hyp.-Bank

Liqu. Goldpfe...............

100,75

100,75

_

4%% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19..............

98,25

98,25

98,25

4%% Preuß. Gold-Komm. R. 20

96,5

96,5

96,5

$96^5

4y2°/o Darmstädter Komm.-Lan-

desban!R. 6 ................

95,5

95,5

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

Auslos.-Rechte I..............

128,65

128 4

4yz% Franks. Hhp. Goldpfe. R. 15

98,5

98,5

98,5

198^5

4yz% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3....................

96,5

96,5

5yz% Franks. Hyp. Liquidation

Goldpfe.....................

101

101,05

5y2% Rheinische Hyp. Liquidation

Goldpfe.....................

101

101 1

Steuergütfchein-Berrechnungskurs

110,4

110,4

1?!öf6

110,6

5% Goldmexikaner von 1899 ....

_

_

4% Oesterreichische Goldrente....

-

_

4,2% Oesterreichische Silberrente.

-

_

4/2 Ungarn Staats von 1913 ....

_

__

4% Ungarische Goldrente.......

-__

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

5% Rumänen von 1903.........

_

4/2% Rumänen Gold von 1913..

_

_

4% Einheits-Rumänen.........

___

4% Türken Bagdad I...........

4% Türken Bagdad II ..........

2y*% I. Anatolier..............

_

A.G. für Verkehrswesen......6

130

129,25

129,9

129

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

43,5

43,25

Hamburg-Amerika Paket...... 0

17

17

17,13

17,13

Norddeutscher Lloyd..........0

17,75

17,4

17,5

17,65

Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7

124,65

124,65

124,75

124,65

Reichsbanl................. 12

204

_

204,13

202,75

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

132

131,5

131,5

131,5

Commerz- und Privat-Bank ... 4

115,75

115,75

115,75

115,75

Deutsche Diskonto............ 4

119

119

119

119

Dresdner Bank.............. 4

105,5

105,75

105,5

105,75

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß- kurs

Schluß!. Mittag­börse

Datum

9.3.

10.3.

9.3.

10.3.

Accumulatoren-Fahrik......

. 12

_

209,5

210,5

209,25

öKU-Kunstsetde...........

.. 0

Aschaffenburg Zellstoff......

Bemberg.................

.. 8

.. 0

137

114,5

135,75

113,75

114,5

135,5

114

Bekula...................

165

165

119,5

165

119,13

165,25

118,75

Buderus Eisen.............

.. 4

119,25

Gement Heidelberg.........

.. 7

161,5

161,5

Gement Karlstadt..........

.. 6

__

_

Chade A.-C................

Conti Gummi.............

. 11

190

127,75

189,9

127,5

190

127,9

190

127,25

Daimler Motoren..........

.. 5

Dessauer Gas.............

.. 4

116,25

115,9

Deutsche Erdöl............

.. 5

148,75

148,75

148,65

149

Deutsche Gold- und Silber ..

.. 9

262,5

263

Deutsche Linoleum.........

. 10

175,13

175,5

174,5

175,5

Elektrische Lieferungen......

.. 6

136,25

135,75

135,75

135

Elektrische Licht und Kraft...

.. 7

148,5

148,5

149

148,25

I. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

169,25

169,65

169,13

169,65

Felten & Guilleaume.......

.. 6

137,75

137,75

137,75

Gesfürel..................

.. 6

146,25

145,75

146,13

145,4

Th. Goldschmidt...........

.. 5

129

129

127,9

127,75

Gritzner Maschinen.........

. 0

45,13

44,65

45,4

44,9

Harpener .................

yy2

153,5

153.5

154,5

153^5

Hoesch Eisen...............

3-/?.

119

119,25

119,4

119,13

Philipp Holzmann.........

.. 6

147

146

146,5

146,25

Ilse Bergbau..............

.. 6

177,5

145,13

138,5

126,4

147,5

Ilse Genüsse................ 6

Kali Aschersleben............ 5

Klöcknerwerke ............. 4/2

Kokswerke und Chemische Fabrik 6

146

140,4

126,9

145,5

138

126,9

1451

139,5

127

148

üaymeyer................

Mainkraft.................

.. 6

.. 4

125,13

94

94

120

156,75

155

126,25

125,13

Mannesmann.............

119,75

155,5

154,9

120

155,75

120,25

156,25

155

90,75

228,5

137

161

132,25

146,75

Mansfelder Bergbau.......

Metallgesellschaft...........

ey2

.. 5

Orenstein & Koppel........

.. 0

Rheinische Braunkohle......

Rheinische Elektro..........

12 ::l .. 6

. 6 ?y-

231,5

232

Rheinstahlwerke............

Rbeinisch-Westfälische Elektro

Rütgerswerke .............

Salzdetfurth Kali..........

160,25

132,25

147

160,5

131,9

147

161 132,13 147,25

Schuckert & Go......

166

198,75

200

122

57,75

137,5

159,5

34,5

165,25

195,75

201

122

57,25

136,75

158

33

166

94,9

199

200

121,9

57,75

137

159,4

34,4

Schultheis Patzenhofer......

Siemens & Halske.........

Süddeutsche Zucker.........

bereinigte Stahlwerke......

Westdeutsche Kaufhof.......

Westeregeln Alkali..........

Zellstoff Waldhof..........

Otavi Minen..............

. 4 . 8

10 sy2 . 0 . 5 . 6 0,6

165,65

94,4

197

201

121,75

57,13

137

157,5

33

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M

9 .März

Buenos Aires Brüssel Rio de Janeiro ' Polen....................

Kopenhagen.............*

Danzig...............

London ..................

Helsingfors ** Paris....................

Holland

Italien ................*

Amtliche Notierung Geld | Brief

0,747

0,751

41,94

42,02

0,151

0,153

47,04

47,14

54,21

54,31

47,04

47,14

12,14

12,17

5,36

5,37

11,335

11,355

136,11

136,39

13,09

13,11

10.März

Amtliche Notierung Geld | Bries

0,748

0,752

41,96

42,04

0,152

0,154

47,04

47,14

54,30

54,40

47,04

47,14

12,16

12,19

5,365

5,375

11,385

11,405

136,14

136,42

13,09

13,11

3 März 10.März

Japan

Jugoslawien Oslo....................

Wien Lissabon..................

Stockholm Schweiz Spanien Prag.....................

Budapest ......

Neuyork

Amtliche Notierung Anuliche Notierung Geld | Bries Geld | Bries

0,708 0,710 57709 ÖTTiT

0,708

0,710

0,709

0,711

5,694

5,706

5,694

5,706

61,01

61,13

61,11

61,23

48,95

49,05

48,95

49,05

11,025

11,045

11,04

11,06

62,59

62,71

62,69

62,81

56,72

56,84

56,76

56,88

17,48

17,52

17,13

17,17

8,656

8,674

8,656

8,674

2,488

2,492

2,488

2,492