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torbegleiter, Freiballonwettfahrten und Reichswett- 1937 wird von diesem Willen geleitet sein.

Der deutsche Segelslug 1937

alle Ehre. Durch den Deutschen Luftsport-Verband,

stunaen emportra- deutschem Flieger-

von

17. Februar in London be-

Luslkämpfer des taten, hat in der gen Deutschland

Eishockeyspieler tref- der Weltmeisterschaft in Lon­aus den Olympiasieger Eng-

Weltkrieges für Deutschland Segelflugbewegung des jun- feinen vollendeten Ausdruck gefunden.

Oie Lustsportereiqniffe des Jahres.

Aber auch den internationalen Veranstaltungen kommt erhöhte Bedeutung zu. An demOasenflug" in der leisten Februarwoche werden sich deutsche Sportflieger beteiligen, und das Gordon-Bennett- Rcnnen, veranstaltet vom Aero-Club von Belgien in Brüssel, sieht gleichfalls eine deutsche Beteiligung von zwei bis drei Ballonen vor. Vom 23. Juli bis 1. August wird außerdem das 4. Internationale Flugmeeting in Zürich durchgeführt.

Wie weit der Gedanke der Gemeinschaft in den Luftsport eingedrungen ist, davon legen alljährlich die Deutschlandflüge Zeugnis ab. Der Deutsch-

dann immer denen unterliegen, die nicht über an-I nähernd so großes Springvermögen verfügen, da­für aber sicher in der Hand ihres Reiters und durch vermehrtes Untersetzen der Hinterhand in der Lage sind, selbst bei kürzestem Anlauf ein schweres Hin­dernis zu nehmen. Frankreich hat solche natürlichen Springer in Saida und Volant. Die Pferde sind meist heftig und werden mit Kandare und Martin- gall oder beiden geritten, mit kurzem Zügel nach deutscher Manier.

Der deutsche Reiter bleibt mit allen Hilfen am Pferd und zerreißt die notwendige Einheit der stetigen Verbindung zwischen der Hand des Reiters und dem Pferdemaul nicht. Die deutschen Offiziere fielen angenehm auf, daß sie schon beim Einreiten in die Bahn ihre Pferde am Zügel stehen hatten, während andere sie führerlos umherlaufen ließen und erst kurz vor dem ersten Hindernis die Zügel aufnahmen und die Verbundenheit zwischen Mensch und Tier herstellten.

Es ist augenscheinlich, daß sich im Laufe der Zeit der Springstil der verschiedenen Nationen immer gleichmäßiger gestalten wird, denn jeder wird das für ihn Günstige vom anderen lernen und annehmen. Züchterische und sonstige Unter-! schiede, die sich aus der nun einmal unabänder­lichen Wesensart eines Volkes und vor allem seiner seelischen Einstellung zum Tier ergeben, werden immer bestehen bleiben.

Frankreich lobt unsere Turnierreiter.

Die ftanzösische Reitermannschaft ist nach Ab­schluß des Berliner Reitturniers inzwischen wieder nach Paris zurückaekehrt. Major L e s a g e, der Führer der Franzosen, äußerte sich sehr lobend über die Aufnahme in Berlin und brachte Pressevertre­tern seine Genugtuung darüber zum Ausdruck. Er bezeichnete die deutschen Offiziere als hervorragende Reiter und stellte zugleich unseren erfolgreichen Warmblütern das beste Zeugnis aus. Die Pferde wären vor allem durch ihre große Ruhe aufgefal­len, mit der sie an die schwersten Aufgaben heran­gegangen seien.

men hat.

Ueberall sind deutsche Jungen bei Luftsportver­anstaltungen, Luftsportausstellungen, oder wenn die Staffeln der Luftwaffe zu stolzen Flügen starten, kritische und begeisterte Zuschauer. Motor und Bau­muster sind ihnen bekannt, sie wissen, was Ther­mik ist, und kennen die Höchstleistungen dieses oder jenes Flugzeugtyps. Man muß ihnen einmal zu­gesehen haben, den Hitlerjungen auf dem Flugplatz oder an den Segelflughängen.

was die Vorkämpfer des motorlosen Flugs in der Rhön im Geiste Otto Lilienthals und der

Meisterschaft, die am ginnt, entschieden.

Deutschlands fen im ersten Spiele don am 17. Februar

In den vier Jahren der deutschen Erneuerung sind deutsche Jugend und deutscher Luftsport un­trennbare Begriffe geworden. Unsere Jugend hat gelernt, daß Phantasie, Leidenschaft und fester Wille die Flügel sind, die zu Höchstleistunden emportra­gen. Der motorlose Flug, v T L"

geist in trostlosen Tagen geschaffen, ist die Grund­lage der Entwicklung unseres Luftsports geworden, der heute mehr denn je neuen Auftrieb bekorn-

Da steht in der Mark in schönem Bauernstil die Segelflugschule Rhinow, die im Auftrag des deut­schen Luftsport-Verbandes erstanden ist und heute bereits einen Namen hat. Dort in den Stöllner Bergen wirkte der Pommer Otto L i l i e n t h a l bahnbrechend als Pionier der deutschen Luftfahrt. Und im Jahr 1936 legten zum Beweis ihres Kön­nens 2390 Jungen, die zum größten Teil aus der Hitler-Jugend kamen, ihre ^-Prüfung ab. Ein Be­such dieser neugeschaffenen Schule, die zur Zeit mit 23 Führern belegt ist, läßt erkennen, daß sich ge­rade hier auf denkbar günstigem Fluggelände eine gründliche und gefahrenfreie Ausbildung erreichen läßt. Man kann cs glauben, daß hier unsere jüng­sten Segelflieger ihre schönste Zeit verbrachten.

Das Städtchen Rhinow selbst hat sich zur Segel­fliegerstadt entwickelt. Die Stadt Lilienthals macht ihm als ihrem Entdecker und seinen Jkarusjüngern

Nach dem sportlich sowie organisatorisch so her­vorragend verlaufenen 50-Kilometer-Meisterschafts- lauf ist es in Altenberg, dem Ort der Deutschen und Heeres-Ski-Meisterschaften, etwas ruhiger geworden. Am Donnerstagabend wird die Strecken- Erklärung für die 18 Kilometer vorgenommen, wo-

land, am 18. Februar auf Rumänien und am 19. Februar auf Ungarn.

Rekord-Sprünge auf der Sachsen-Schanze.

Altenberg und dem Osterzgebirge war am Mitt­woch ein prächtiger Wintersonnentag beschieden, der Tausende von Menschen aus dem nahen Dresden und dem übrigen Reich an die Stätte der Deutschen und Heeres-Skimeisterschaften gelockt hatte, so daß auf den Straßen und Plätzen lebhafter Betrieb herrschte.

Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit fand am Vor­mittag auf der Sachsen-Schanze, auf der am Sonn­tag Deutschlands beste Springer um den Sieg kämp­fen werden, ein Probespringen statt, bei dem der von Birger Ruud aufgestellte Schanzenrekord mehr­mals überboten wurde. Die Schanze war von 200 ! Arbeitsdienstmännern in tagelanger Arbeit instand gesetzt worden. Der Schnee aus dem Anlauf war außerordentlich schnell, so daß schon bei den ersten

bewerbe für Motorflugmodelle in Aussicht. Außer den Großveranstaltungen des Reichsluftsportfuhrers finden wie üblich regionale und örtliche Wett­bewerbe, Veranstaltungen und Ausscheidungsfluge in

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großer Zahl statt. . ,

Die Betreuung des Auf- und Aus b aus der Modellbauschulen als Vorschule für die spätere Fliegertätigkeit hat sich der Relchsluftsport- führer besonders vorbehalten. Bekanntlich sind m Zusammenarbeit mit der Hitlerjugend Richtlinien aufgestellt, die. eine planmäßige Erfassung der Ju­gend vom 10. bis 18. Lebensjahr sicherstellen sollen. Man kann nur hoffen, daß die Bemühungen des Deutschen Luftsport-Derbandes, den Segelflug als königlichen Sport auch bei künftigen Olympiaden einzuführen, Erfolg haben möchten.

Noch sind keine zwei Jahrzehnte verflossen, seit an den Hängen der Rhön der Segelflug begann. Mit viel Mut und Vertrauen begann die motorlose Eroberung der Lüfte. Und der feste WilleEs muß gelingen!" siegt. Auch die^ Arbeit des^ Sportjahres

Herbert Leupold, der Sieger im Ski-Marathon. (Scherl-Bilderdienst-M.)

bei gleichzeitig der Aufruf der Teilnehmer erfolgt.

Am Freitag um 9 Uhr wird Obergefreiter Fickel (Dresden) sich als Erster auf den schweren Weg machen, während der Altersklassenläufer Dr. Frotscher (Dresden) eine halbe Minute nach 10.24 Uhr als letzter Mann vom Start abgeht. 168 Mann liegen dazwischen.

Der Samstag bringt um 9 Uhr den Start der 25 Staffel-Mannschaften. Den Abschluß bildet der am S o n n t a g um 11.30 Uhr beginnende Sprung­lauf auf der Sachsenschanze, an dem sich 76 Kom- binations- und 34 Spezialspringer beteiligen wer­den.

9 Jl.-'Sport

Unerreichte deutsche Springpferde.

Grundsätzliche Erkenntnisse aus dem Berliner Reitturnier.

landflug 1937 vom 30. Mal bis 6. Juni ist diesmal mit einer Werbewoche'der Deutschen Luft­fahrt verbunden, die der deutschen Oeffentlichkeit wiederum die Notwendigkeit einer starken deutschen Luftfahrt vor Augen fuhren wird. Neu ausgenom­men in das Programm der luftsportlichen Veran­staltungen ist derDeutsche Küstenflug", der mit einem ' Sternflug nach Königsberg beginnt, einen ausschließlichen Pünktlichkeitswettbewerb Vorsicht, und bei dessen Streckenführung sämtliche größeren Küstenstädte der Ost- und Nordsee berührt werden.

An weiteren bedeutungsvollen Ereignissen wird der Z u g s p i tz f l u g in München gestartet, der als Geschicklichkeitsflug ausgetragen wird, dann der Flug quer durch die Kurmark, der S ch l'e s i e n f l u g, der H a r z T h ü r i n g e n - Flug, der Flug zum Schwäbischen Meer, der Westfalen Rheinland- Flug, der die 9. deutschen Kunstflug­meisterschaften bringt, und der A l p e n f l u g 1 9 37. Daneben stehen Reichswettbewerbe für Mo-

Kurze Sportnotizen.

Die Deutsche Eishockey-Meister- schäft, um die sich der Berliner Schlittschuhclub und der SC. Rießer-See einen Entscheidungskampf liefern müssen, wird erst nach der Eishockey-Welt-

Ruhetag bei den Skimeisterschasten

Oie bevorstehenden Ereignisse.

der zweiten Abordnung zusammen, die zum offi- ziellen Besuch beim Präsidenten für die letzten beiden Tage heraufgekommen sind. Eine kurze Be­sprechung am Straßenrand und weiter geht es bergab in zahllosen Kurven und Windungen der Küstenzone zu. Heißer und drückender wird es im Wagen, je näher der Mittag und die Küste rückt, und als wir endlich über die glatte Wasserfläche in der prallen Mittagssonne an Bord fahren, da rinnt der Schweiß buchstäblich aus den Knopf­löchern und wehmutsvoll denken wir zurück an die erholsamen kurzen Stunden im schönen Caracas.

Venezuela ist ein reiches Land, in dem fast alle tropischen Pflanzenarten in den verschie­denen Höhenlagen gedeihen. Auf den weiten Ebe­nen im Nordwesten gibt es riesige Viehherden, die ausgedehnten Wälder liefern alle Holzarten und Kautschuk. Endlich ist die Erdölgewinnung des Landes in den atlantischen Küstenstrichen un­geheuer ergiebig, so daß das Land nach den Ver­einigten Staaten und Rußland an dritter Stelle in der Weltölausfuhr steht. Allerdings ist der ge­schäftstüchtige Amerikaner auch hier mit den nöti­gen Konzessionen und Aktienpaketen an dem loh­nenden Geschäft beteiligt!

Inzwischen sind zahlreiche Ausflüge von Puerto Cabello aus ins Innere gemacht worden. Jeder Besatzungsangehörige soll nach Möglichkeit einen Eindruck von Land und Leuten mitnehmen; dies ist uns dank der freudigen Mitarbeit der deutschen Kolonien bisher noch fast überall möglich gewesen. Auch die 60 Kilometer von der Hauptstadt ent­fernt in der hohen Küstenkordillere gelegene Volksdeutsche Kolonie Tovar wird durch eine kleine Abordnung besucht. 1843 durch einen italienischen Grafen gegründet, der 350 deutsche Bauernfamilien aus dem badischen Breisgau als Siedler anwarb, hat sich die Kolonie in unendlich harter Arbeit aus dem Urwald eine lebensfähige Sieksiung geschaffen und trotz Ausbeutung durch ge­wissenlose Elemente und zeitweise schwerster Be­

drückung fast durch ein Jahrhundert ihre Heimat- sprache und ihre Sitten bewahrt und sich von jeder Rassenmischung freigehalten. Zielbewußt wird heute durch die Auslandsorganisation auch dieser deut­schen Insel im fremden Volksraum geholfen, deren deutsche Schule, lange Zeit nicht lebensfähig, da ohne Verbindung mit dem Mutterland, heute wie­der aufgebaut ist und der jungen Generation die notwendige geistige und seelische Nahrung aus dem großen Vaterland vermittelt. Freudig und dank­bar werden unsere Soldaten begrüßt. Besondere Freude herrscht darüber, daß mehrere den badi­schen Heimatdialekt sprechen, der sich hier in seiner Urform erhalten hat und sich sofort ohne Schwie­rigkeiten verständigen können. Beschwerlich ist die Reise hier hinauf, erst drei Stunden mit der Eisen­bahn, die Caracas mit Puerto Cabello verbindet, dann sechs Stunden auf Maultieren durchs Gebirge. Gern hat unsere Abordnung unter Führung des leitenden Ingenieurs diese Anstrengung auf sich ge­nommen und die Freude der Bauern ist ihr schön­ster Lohn. Wir wünschen den wackeren tausend Deutschen da draußen in ihrer Einsamkeit, daß der geplante Straßenbau nach der Hauptstadt ihnen bald den verdienten Auftrieb zu einer weiteren ständigen Aufwärtsentwicklung bringen wird!

Wieder ist der letzte Tag herangekommen und ein Bordempfang vereinigt uns mit den zahlreichen neu erworbenen Freunden aus Caracas, Valencia und der Hafenstadt bis in den hereinbrechenden Abend auf dem festlich geschmückten Oberdeck. Kaum haben die letzten Gäste das Schiff verlassen, da be­ginnt überall das Seeklarmachen, Boote werden eingesetzt, die Decks aufgeklärt, überall hört man Kommandos und eine halbe Stunde vor dem An- kerlichten heulen die Sirenen einen letzten Ab- schiedsgruß nach den gastlichen Bergen Venezuelas. Durch die sternklare Nacht geht es einem neuen interessanten Ziel entgegen, dem sagenhaften Eldo­rado der spanischen Entdecker, dem Wunderland ! C o l u m b i e n.

Das Berliner Reitturnier brachte den deutschen Reitern und Pferden wieder große Erfolge und damit wurde gleichzeitig erneut bestätigt, daß wir von unserer Spitzenstellung im internationalen Reitsport noch nichts eingebüßt haben und ander­seits, sowohl im Springstil als auch in der Zucht, auf dem richtigen Wege sind. Zehn Tage lang hatte man in den Jagdspringen, die auf allen Tur­nieren die am stärksten umstrittenen Prüfungen sind, Gelegenheit, Vergleiche zwischen der emheimi= schen und ausländischen Spitzenklasse anzustellen.

Zunächst die Pferde. Unsere Springpferde machen immer einen gleichmäßigen Eindruck dank der Ein­heitlichkeit und der großen Linie, die wir in unserer Warmblutzucht nun einmal haben, während die Abstammung der französischen und sonstigen Pferde auf keinen rechten Generalnenner zu bringen ist, denn man sah neben dem ausgezeichneten Voll- blüter-Typ auch Pferde anscheinend irischer Ab­kunft, Anglo-Araber sowie solche, die etwa unserem Warmblüter entsprachen. Daraus ergibt sich zwangs­läufig auch keine einheitliche Linie im reiterlichen Stil,'der jeweils den besonderen Gegebenheiten an- gepaßt sein muß und wird. Den Jdealtyp eines Springpferdes verkörpert vielleicht am besten Al­chimist, der auf diesem Turnier auch das erfolg­reichste Pferd war. Vollkommene Ruhe, lange raumgreifende Galoppsprünge, gutes Taxiervermö­gen, sicheres Springen über die notwendige Höhe, verbunden mit völligem Gehorsam und Vertrauen zum Reiter zeichnen den hannoverschen Wallach aus.

DasGeheimnis" unserer Springerfolge ist die Dressur, die den Pferden zu der nötigen Durch­lässigkeit verhilft. Man sieht häufig ausländische Pferde, die, ohne Rücksicht auf ihre Abstammung, manchmal über geradezu unglaubliches Springver­mögen verfügen, das sie unbedingt im natürlichen Stil über die klobigsten Hindernisse trägt, lieber Hindernisse mit langem Anlauf werden solche Pferde immer schwer zu schlagen sein, aber in Doppel- und dreifachen Sprüngen können sie sich infolge ihrer geringen Dressur und des gewaltigen Schwunges nicht genügend sammeln und müssen

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15 Mannschaften aus Frankreich, Italien, Belgien, Holland, Dänemark, USA. und Deutsch­land gehen am Sonntag in Paris beimWelt- Kriterium" in einem Dreistunden-Mannschaftsren- neu an den Start. Deutschland ist durch die Kölner Zims - Küster und den Wiesbadener Schön ver­treten.

Herber-Baier haben eine Einladung nach Stockholm erhalten.

Felix Kaspar gewann in Abwesenheit des Titelverteidigers Karl Schäfer in Prag die Europameisterschaft im Eiskunstläufen. Die Ri-hter setzten ihn einstimmig auf den ersten Platz. Die neuen Europameister sind also: Felix Kaspar, Ce- cilia Colledge und Maxie Herber-Ernst Baier .

Der Zugspitzenflug, der am Wochenende stattfinden sollte, ist verlegt morbeji. Der neue Ter­min der Veranstaltung ist noch nid)t bekannt.

Die Uebertrittssperre vom Amateur- zum Berufs-Boxsport ist aufgehoben worden Der Verband Deutscher Faustkämpfer und das Reichs­fachamt Boxen werden aber alle Gesuche über­prüfen und Lizenzen nur an Amateure geben, deren Können erwarten läßt, daß sie sich auch als Profi durchsetzen

Allison-vanRyn, eines der stärksten Ten­nispaare, die je in Doppelspielen an die Oeffent­lichkeit traten, sind startmüde. Die Amerikaner, die lange Jahre Amerikas erfolgreichstes Paar waren und neben zahlreichen Siegen in den Daoispokal- kämpfen auch Wimbledonsieger wurden, wollen sich nicht mehr an großen Veranstaltungen beteiligen.

SporiamiKraft durch Freude^.

Heute folgende Kurse:

Fröhliche Gymnastik und Spiele nur für Frauen: Studentenheim, Leih» gefterner Weg, 9.30 bis 10.30 Uhr; Lyzeum, Dammstraße, 18.30 bis 19.30, 20 bis 21 und 21 dis 22 Uhr.

Reiten, für Männer und Frauen gemeinsam, Reitinstitut, Brandplatz, 21 bis 22 Uhr.

Versuchen vom unteren Ablauf Weiten von rund 60 Meter erzielt wurden. Obwohl auch später nur ber mittlere Ablauf benutzt wurde, kamen die mei­sten Springer über die 60-Meter-Marke hinaus. Der schlesische Meister, Oberjäger Meergans (Hirsch- berg), stellte mit 64,5 Meter einen neuen Schanzen­rekord auf. Der Norweger Andresen sprang 63,5 Meter, stürzte allerdings. Das letzte Probespringen inbet am Donnerstag statt; dann wird die Schanze bis Sonntag gesperrt.

Beginn derAltenbergerEisfport-Woche

Im Altenberger Eisstadion nahm am Mittwoch die große Eissport-Woche ihren Anfang, die aus Anlaß der Deutschen und Heeres-Skimeisterschaften veranstaltet wird. Mehrere tausend Zuschauer fan­den sich zu dem ersten Kunstlauf-Programm ein, das von den besten Vertretern Sachsens und von Münchener Kunstläufern und -läuferinnen bestritten wurde. Großer Beifall belohnte die gezeigten guten Leistungen. Neben der sächsischen Meisterin Anne­marie Bahr (Dresden) und Gerhard Mühad gefie­len Sophie Schmidt und Franzie Loichinger (Mun- chen); aber auch Jrmi Hartung und Horst Faber ern­teten starken Beifall.

Deutsche Skierfolge in Klagenfurt.

Zu einem auf der Klagenfurter Schanze durch- geführten Mannschaftsspringen wurde auch eine deutsche Expedition vorn Fachamt Skilauf ent­sandt. Trotzdem die österreichische Extraklasse an­trat, gelang es den deutschen Springern Paul Kraus, Kurt Körner, Hans Karg und Loisl Kratzer, den wertvollen Pokal für Deutschland zu gewinnen. Die Konkurrenz war außerordentlich schwer, doch zeigten unsere Leute die besten Leistun­gen. Im Mannschafts-Wettbewerb um einen Wan­derpokal belegte Deutschland mit der Mannschaft Kraus, Körner und Kratzer mit der Note 964,2 den ersten Platz vor Oesterreich mit Bradl, Ramsauer und Krallinger (Note 957,5).

Deutsche FLS.-Mannschast in Ehamonix

Training ausgenommen.

Unsere deutsche Vertretung, die bei den erstmals als Weltmeisterschaften ausgeschriebenen sslS-Rennen den Kampf mit den besten Läufern der Welt auf­nehmen wird, ist bereits in Chamonix eingetroffen und hat das Training aufgenommen. Die Vorbedin- gungen für die von 17 Nationen beschickten Wett- bewerbe sind denkbar günstig. Das am Fuße des Mont Blanc liegende Chamonix entbot den deutschen Teilnehmern bei ihrer Ankunft den herrlichsten Win- tergruß; ein lustiges Schneegestöber hatte eingesetzt und Berge und Täler mit dem sehnlich erwarteten Neuschnee bedeckt. Auf der Strecke für den Abfahrts- lauf herrschte am Mittwoch lebhaftes Treiben, wobei Zeiten erzielt wurden, die von dem Können der Teil- nehmer bestes Zeugnis ablegten. Auch die deutsche Mannschaft machte sich mit der Strecke vertraut, die keine besonderen Schwierigkeiten bietet, da der Höhen­unterschied wie auch bei deutschen Wettbewerben mit 820 Meter keine außergewöhnlichen Anforderungen stellt. Zeiten von 3^ Minuten waren beim Training keine Seltenheit.

Unter den deutschen Teilnehmern lesen wir die Namen Rudi Cranz, Gustav Lantschner, Hans Pfnür und Roman Wörndle. Bei den Frauen gehen Christ! Cranz, Käthe Grasegger, Lisa Resch und Lis! Schwarz mit Aussichten für Deutschland in den Kampf.

der 1933 alle Segelflieger unter feine Obhut nahm , , ~

und ihnen Schulungsstätten und Uebungsgeländc Uttl OIC A>ICrcrb0t>5toClttt1CI|iCrtu)0jt.

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Segelflieger ein Begriff ist, wie die Rhön. Der schweizerischen Winterkurort St. Moritz die Wclt- 9. August 1896 brachte dem Pionier des deutschen Meisterschaften un Viererbob. Alle gemeldeten Na- hör ho.iHrfw« klonen, darunter Deut chland mit zwei Schlitten,

Ä"'D°kL7nk?n"d?°7°- w°r°n zur Stell. Die Meter laLge Bah>nw°r Ä ^ dr - de^^-anLr M-

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, .... _ .... . s ... leiftung wurde von dem Engländer am Mittwoch

Die eigentliche ®eburfs«a(fc des deutschen im ersten Durchgang zur Weltmeisterschaft um -/,° Segelfluges ist freilich die Wasserkuppe mik den I Sekunden unterboten. Bei der zweiten Fahrt waren umliegenden zerklüflelen hängen der Rhön. die Engländer mit 1:16,8 etwas langsamer, setzten

Hier hatten sich die Männer im Geiste Lilienthals sich aber doch an die Spitze der Nationen, zuiammengefunden. Und heute weiß die ganze Welt, Ausgezeichnet hielt sich der erste deutsche Bob daß dort eine neue Form des Luftftorts, der motor- mit der Mannschaft G. Fischer, Thileke, H. lose Flug, geschaffen wurde. Im Rahmen der lüft- Fische und Lipp ach vom Bobverein Oberhof, sportlichen Ereignisse und Veranstaltungen des bje jn zwei gleichmäßigen Fahrten 1:17 erreichten neuen Wahres wird die 1 8. Rho n der Segelflug- und damit den zweiten Platz vor dem von Fox Wettbewerb 1937, am bedeutungsvollen sein. Wieder gesteuerten amerikanischen Bob einnahmen. Schiech­werden die Tage vom 25. Jul, bis 8. August auf ter schnitt der zweite deutsche Bob ab mit Dr. bAem traditionellen ®etonbe im Zeichen bester Brüne (Dresden) am Steuer, der mit einer Ge- Disziplm und Kameradschaft stehen. | samtzeit von 2:36,5 nur den zehnten Platz erreichen

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