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zweihundert Jahre sind vergangen, aber bis zur X (j) IGegenwart hat sich derköniglicheBrauch ^7 /erhalten, dass man Tabak für seine Gäste bereit stellt. Heute wird man freilich o&igaretten wählen,und zwar besonders gute, von denen man mit Bestimmtheit weiss, dass sie auch frisch geblie­ben sind und ihr flüchtiges Aroma behalten haben.

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Wahlkandidaten unter den Opfern Stalins.

Moskau, 9. Dez. (DNB.) Der Präsident Staatsplankommission Valerij M e s h l a u k,

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das Hafenviertel im Norden von Nanking ist von chinesischem Militär angezündet worden, um ein freies Schuhfeld zu schaffen. Teilweise haben bereits erbitterte Nahkämpfe stattgefunden, in die japanische Flieger eingriffen und eine Reihe von Tiefangriffen durchführten.

Wie Domei meldet, haben die japanischen Abtei­lungen. die gestern nach Ueberquerung des Lojang- sees Wuhu beseht haben, heute bei Tagesan­bruch den Vormarsch nach Norden wieder ausgenommen. Um 11 Uhr haben sie die Stadt Taiping, etwa 200 Kilometer südwestlich von Nan­king. genommen. Damit soll den in Nanking be­findlichen Truppen der Rückzug nach Süden abgeschnitten fein. Diese könnten nunmehr nur noch durch den llebergang über den Jangtse einen Rückzug bewerkstelligen. Mehreren japanischen Torpedobooten ist es gelungen, nach fast zwei Wochen langer Räumungsarbeit bei der grohen Sperre bei Kiangyin sich eine schmale Durchfahrt zu bahnen und die Fahrt den Jangtse aufwärts fortzusehen. Sie beabsichtigen. Nanking auch von der Ftuhseite her abzuriegeln, woran sie nur noch durch eine Notsperre in der Nähe von Lhinkiang gehindert werden.

lll.Dez. (DNB. Funkspruch. Ostasien- ienst des DNB.) Wie Domei von der Nanking- Front meldet, ist die japanische Generaloffen- ioe gegen die Aeslung Nanking heule mittag um 13.30 Uhr hiesiger Zeit eröffnet worden, nach­dem der chinesische Befehlshaber General Tang- ch e n g t f ch i das um 12 Uhr mittags abgelaufene Ultimatum zur Uebergabe nicht beantwor- ie t hatte. Der japanische General Matsui hatte da­mit den Chinesen eine Gnadenfrist gegeben um zu verhindern, dah atte Kulturstätten durch Kämpfe in Mitleidenschaft gezogen werden. Vor allem aber wollte der japanische Oberkommandie­rende eine Schonung der Zivilbevölkerung ermöglichen. Nur kleine Teile der Bevölkerung, man schätzt die Zahl auf wenige Tausend, halten sich noch in der Innenstadt auf. Der weitaus über­wiegende Teil hat die S i ch e r h e i t s z o n e auf- gesucht, die von den Japanern bekanntgegeben wor­den ist. Der Ausschuh, der für die Ordnung inner­halb dieses Sladtteiles verantwortlich ist. hat auher- ordentliche Schwierigkeiten zu überwinden, um die Menschenmassen unterzubrlngen und ihre Ver­pflegung sicherzuslellen. Rund um Nanking lo­dern die Feuer der von den Chinesen in Brand gesteckten Dörfer und Siedlungen. Auch

mfiragsweise in freien planmäßigen Schulstellen ivll beschäftigten und einstweilig angestellten Leh-

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OVERSTOLZ

Kleine politische Rachrichten.

Die im deutsch-rumänischen Handelsvertrag von 1935 vorgesehenen Regierungsausschüsse haben in Bukarest für die Zeit bis zum 30. Septem­ber 1938 einen Ein- und Ausfuhrplan aufgestellt. Dieser sieht für die rumänische Ausfuhr nach Deutsch­land erweiterte Kontingente vor, insbesondere neben Getreide und Holz für Schweine, Schweinespeck und Schmalz. Die rumänische Einfuhr aus Deutschland wird sich in dem der rumänischen Ausfuhr nach Deutschland entsprechenden Umfang halten. Die Her­stellung des Gleichgewichts im Zahlungsverkehr be­dingt eine rumänische Aktivität im Warenverkehr.

Der Wirtschaftsausschuß der französischen Kammer, der sich am Mittwochnachmittag mit Stimmenmehr­heit gegen die Wiedereröffnung der Pariser Weltausstellung ausgesprochen hatte, hat Donnerstag seine Ansicht geändert und sich mit 17 gegen 12 Stimmen für d i e Wiedereröff­nung ausgesprochen.

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Der schweizerische Ständerat stimmte einstimmig dem Haushaltsvoranschlag des Bunde- für 1938 zu. Dieser sieht an Einnahmen 519,8 Millionen Franken vor, an Ausgaben 541,4 Millionen. Die Rücklage für die Sanierung der Bundesbahnen, die im Voranschlag enthalten ist, wurde auf 35 Millionen Franken festgesetzt. Für das Milltärdepartement sind 123,5 Mil­lionen gegen 106,4 Millionen Franken im Haus­haltsplan 1937 vorgesehen. Bundesrat Minger begründete die Erhöhung mit der Vermehrung der Divisionen.

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Die japanische Generaloffensive gegen Aanking

Ultimatum zur Uebergabe Nankings unbeantwortet abgelaufen.

Die siebente Konferenz der Außenminister der drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen begann in Reval. Der estnische Außen­minister Dr. Akel gab dem Wunsch nach konkreten Erfolgen Ausdruck. Außenpolitisch sei stete Besse­rung oer Beziehungen sowohl zu den nächsten Nach­barn als auch zu den anderen Staaten festzustellen.

Der nationalspanische Heeresbericht vom Don­nerstag meldet, daß die nationalen Flieger mit großem Erfolge den bolschewistischen Flugstützpunkt M a h o n auf den Balearen (Insel Menorca) sowie den Hafen von Barcelona bombardierten.

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rer sowie die Verheirateten in nichtfreien Stellen auftragsweise oder vertretungsweise voll beschäf­tigten Lehrer erhalten im ersten und zweiten Ver- gütunasdienstjahr die Grundvergütung des fünften Vergütungsdienstjahres, von Beginn des dritten Vergütungsdienstjahres an eine Grundvergütuna in Höhe des Anfangs- grundgehaltes der endgültig angestellten Lehrer. Nach Ablauf dieser Zeit rücken sie im Grundgehalt in gleicher Weise auf, wie wenn sie als Lehrer endgültig angestellt worden waren. Demnach werden verheiratete Schulamtsbewerber, die bisher einen Jahresvergütungssatz von 2000 Reichsmark erhielten, 2600 RM. erhalten. Schul­amtsbewerber, die bisher 2300 oder 2600 RM. er­hielten, 2800 RM. Das Gesetz bringt ferner den Vorteil, daß verheiratete Schulamtsbewerber nach Vollendung des 7. Vergütungsdienstjahres in der Grundvergütung über das' Anfangsgrundgehalt (2800 RM.) hinaus auf 3030 RM., auf 3300 usw. steigen können, auch wenn sie noch nicht endgül­tig angestellt sind; daneben wie bisher Wohnungs- geldzuschuß, örtlicher Sonderzuschlag, Kinderbeihil­fen usw. Berufsschullehrer, sofern sie ver­heiratet sind, erhalten im ersten und zweiten Dienst­jahr die Grundvergütung nach den. Sätzen des fünften Dienstjahres für Anwärter, im dritten Dienstjahr das Anfangsgehalt der ersten planmäßi­gen Anstellung, nach Ablauf weiterer fünf Jahre rücken sie planmäßig auf. In den anderen Ländern wird wegen einer ähnlichen Regelung noch verhandelt. Diese Maßnahme trägt wiederum einen bevölkerungspolitischen Charakter, gleichzei­tig wird sie dazu beitragen, manche Bedenken ge­gen die Beschreitung der Laufbahn des Volksschul­lehrers zu beseitigen.

Eden erklärt eine Panikstimmung für ungerechtfertigt.

London, 10. Dez. (DNB. Funkspruch.) Nach derTimes" hat Eden vor dem Unterhausausschuß

Kirderung der Krühehe der Junglehrer in Preußen.

II Berlin, 9. Dez. (DNB.) Um jungen Lehrern Nu Entschluß zur frühen Eheschließung zu erleich- ten. hat das preußische Staatsministerium ein Ge- etz über die Erhöhung der Dien st bezöge i) er verheirateten Schulamtsbewer- ij er beschlossen, das rückwirkend vom 1. April 1937 n £raft tritt. Die verheirateten im Volksschuldienst

für auswärtige Angelegenheiten erklärt, daß Eng­land schneltan milttärischer Stärke ge­winne. Es bestehe keine unmittelbare Kriegsgefahr in Europa. Eden habe außerdem den Ausblick für besser gehalten denn je in den letzten Monaten. Die Politik der Nichtein­mischung in Spanien habe sich als berechtigt er­wiesen. Die Beziehungen Englands zu Portugal seien niemals enger gewesen als im Augenblick. Es bestehe Grund zu einem gewissen Optimismus, sicherlich aber sei eine Panikstimmung nicht gerechtfertigt.

Der Leiter der englischen Opposition, der Labour- Abgeordnete Attlee, dessen Reise nach Spanien vor allem in konservativen Kreisen einen Sturm der Entrüstung hervorgerufen hat, hat dem Korre- ponbenten desDaily Telegraph" gestanden, daß eine gesamten Reisekosten von den panischen Bolschewisten bezahlt wor­den seien.

Oie Geschichte der Bewequna.

Berlin, 9. Dez. (DNB.) Der Führer hat nach­stehende Verfügung erlassen: Es ist für die Partei von größter Bedeutung, daß diegeschichtlichen Zusammenhänge ihres Werdens und Wirkens einwandfrei, einheitlich und aus der Kenntnis des Kampfes der Bewegung heraus be­arbeitet werden. Um eine Behandlung aller mit der Geschichte der Bewegung zusammenhängenden Fra­gen nach diesen Grundsätzen sicherzustellen, beauf­trage ich den Chef der Kanzlei des Füh. rers der NSDAP, und Vorsitzenden der partei­amtlichen Prüfungskommission zum Schutze des NS.- Schrifttums, Reichsleiter Philipp B o u h l e r , mit der Durchführung der hierfür erforderlichen Arbeiten. Alle in Frage kommenden Partei- und Staatsstellen sind angewiesen, ihm bei dieser Arbeit ihre Unter­stützung zuteil werden zu lassen. Ausführungsbestim­mungen zu dieser Verfügung erläßt Reichsleiter Philipp Bouhler.

Tatsachen versinke vor der herzlichen Zuneigung zu [>n Menschen, die zum gleichen sportlichen Jiel ft r e b t e n. lieber die ernstesten politischen Entwicklung hinweg reichten sich sportlich denkende Nationen in Verständnis für einander die Hände.

komme auch er nach Dänemark nicht wie zu einem fremden Volke, sondern wie ein Sports- m a n n ä u einem anderen. Wir Deutschen sollen ehrliche Sportsleute fein. Wir haben aus unserer sportlichen Betätigung heraus die Gewiß- hit, daß es viel wichttger ist, das Gemeinsame aller Völker zu betonen, als die Völker durch die alleinige Beschäftigung mit Gegensätzlichkeiten gegen­einander auszuspielen. Wenn wir daher von Volk xu Volk zueinander kommen und uns in aller O'fenhett die'Hände reichen, so sind wir damit im Sienft einer anständigen Mission. Der Appell des Sports ist ein Ruf an die Ritterlichkeit, die in allen anständigen Menschen lebt und für die man unermüdlich eintreten soll, zum Segen für das jjfammenleben der Völker.

Sitzung des Reichskabinetts.

Berlin, 9. Dez. (DNB.) Das Reich skabi- nett trat zu seiner letzten Sitzung in die- st m Jahre zusammen. Zunächst wurde der (Ent- darf eines Gesetzes über die Verfassung und Der- mdtung der Hansestadt Hamburg angenom- nvn, durch das nach Bildung der Einheitsgemeinde Himburg die Abgrenzung zwischen der staatlichen Ärwaltung (dzw. dem Reich) und der Gemeinde- virwaltung vorgenommen wird. Ein Gesetz zur Verlängerung der Vorschriften über die Reichs- fluchtsteuer schließt einige Lücken auf diesem (Miete und verlängert die Geltungsdauer um ein unteres Jahr. Ein Gesetz über die 31. Aende- ring des Besoldunasgesetzes, durch das griffe Aenderungen bei der Abgrenzung zwischen engen Besoldungsgruppen herbeigeführt werden, ttgt einigen im Laufe der Zeit entstandenen Be- btrfmfien verschiedener Reichsverwaltungen Rech- n.ng. Durch das Gesetz zur Aenderung des Gesetzes ita Spar- und Giro fassen, kommunale K?ditinstitute und Giroverbände sowie Girozentra­le: vom 13. Dezember 1934 wird die Geltungs- bdier dieses Gesetzes bis zum 31. Dezember 1939 verlängert.

zugleich stellvertretender Vorsitzender des Volks- fommiffarenrates der Sowjetunion ist, scheint auch in Ungnade gefallen zu sein. Meshlauk wurde als Kandidat im Wahlbezirk Ufa registriert. Inzwischen erfährt man jedoch aus der Moskauer Presse, daß im gleichen Wahlbezirk ein andererKandidat nachträglich aufgeftellt worden ist. Die Kandidatur Meshlauks muß also zurückge­zogen worden fein. Gerüchte nennen Meshlauk unter den Verhafteten.

Das Schicksal des Chefs der sowjetrussischen Luft­streitkräfte und stellvertretenden Kriegskommissars A l k s n i s scheint sich gleichfalls erfüllt zu haben. Alksnis ist ähnlich wie Meshlauk als Kandidat für die bevorstehendenWahlen" g e st r i ch e n worden. Seine Kandidatur im Wahlbezirk Mohilew ist be­reits einem anderen übertragen worden. Aus Minsk wird ferner gemeldet, daß auch der Name des Chef.der Panzer- und Tanktruppen der Roten Armee B o k i s , dessen Kandidatur in Minsk ausgestellt worden war, von den Wahllisten a e st r i ch e n wurde. Demnach scheint auch seine Verhaftung festzustehen.

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Das Reichskabinett gab schließlich einem Gesetz Ü6>r die Gewährung von Entschädigungen be der Einziehung oder den Uebergang von Ver­mögen seine Zustimmung, durch das Entschädi- jingen für solche Personen festgesetzt werden, die blich die Einziehung staatsfeindlichen Lcrmögens oder durch den Uebergang von Ver- ... unuui mieten der früheren Arbeitgeber- oder A r - W. bei t n e h m e r ve r b ä nd e auf die Deutsche Ar- foungeir:i bersfront einen mittelbaren Vermögensnach- oie es;'.! teil erlitten haben. Insbesondere handelt es sich um eiben Mschädigungen von Gläubigern dieser aufge­he V!i jSlen Verbände. Die Entschädigungen werden in ' MM chjn besonderen Feststellungsoerfahren festgesetzt, r Politik Ilsdann wandte sich das Reichskabinett der Wei- s Mn, Beratung des Entwurfes eines deutschen Straf- i, die sich bis in die N<

deinen besonderen c7 nimmt tmTabak'-Museum von HAUS NEUERBURG diesesElfen- bctn-Jfästchen ein, das seinen An­schriften nach einst auf dem Tisch des Tabahj-Tfollegiutns Friedrich Wil­helms I.von Preussen gestanden hat.