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Neues für den Büchertifch

Erfolgreicher Zchlenmarkt in Meder-Weilel

Kirchliche Nachrichten

BRMHSEH

Autohilfe: Rufnummer 04 beim Postamt Gießen.

2*50 032 o 2AB OOO VU

16: Jungfrauenstunde; 20.30: Evangelisattonsvor- trag. Mittwoch, den 14. Juli. 20.30: Bibelstunde. Donnerstag, den 15. Juli. 20.30: Jungfrauen­stunde.

Gemeinschaft innerhalb der Kirche (Landeskirch­liche Gemeinschaft), Gutenbergstraße 9. Sonntag, den 11. Juli. 8.30 Uhr: Evangelisationsstunde. Mittwoch, den 14. Juli. 8.30: Bibelstunde. Don­nerstag, den 15. Juli. 8.30: Jugendbundstunde.

Christliche Gemeinde, Zu den Mühlen 2. Sonntag, den 11. Juli. 9.45 Uhr: Erbauungsstunde: 11: Sonn­tagsschule: 20.30: Evangelisation. Dienstag, den 13. Juli. 20.30: Bibel- und Gebetstunde.

TleuapostaUsche Gemeinden, Händelstraße 1, Eder- straße 13. Sonntag, den 11. Juli. 9.30 Uhr: Gottes­dienst: 16: Gottesdienst. Mittwoch, den 14. Juli. 20.30: Gottesdienst.

Katholische Gemeinden.

Samstag, den 10. Juli.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichtgelegenheit.

Sonntag, den 11. Juli. 8. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichtgelebenheit; 7: hl. Messe mit gemeinschaftlicher Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten: 8: Spendung der hl. Kommu­nion; 9: Hochamt mit Predigt; 10.15: Militärgottes­dienst; 11.15: hl. Messe mit Predigt; 14.30 Andacht. Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. Lollar. 9.30: hl. Messe mit Predigt. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt: 20: Christenlehre und Andacht. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt und Christen­lehre. Nidda. 8.15: Hochamt mit Predigt.

Gießen. An den Werktagen sind von nun an, so­lange die Sommerferien dauern, die hl. Messen in Gießen um 6 und 7.15 Uhr.

Montag, den 12. Juli.

Laubach. 7.30 Uhr: hl. Messe.

Mittwoch, den 14. Juli.

Hungen. 6.15 Uhr: hl. Messe.

veffentlicher Sonnlagsdienfi.

Polizei: Telefon 2751, nur tu dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Falls behandelnder Arzt nicht zu erreichen:

Arzt: Frau Dr. Marx.

Zahnarzt: Dr. Hinrichs.

Apotheke: Hirsch-Apotheke.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 11. Juli.

Gießen. Sladkkirche. 8 Uhr: Pfr. Schmidt; zugleich Christenlehre für die Neukonsirmierten der Mat- thäusgemeinde; 9.30: Pfr. Becker; 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Iohanneskirche. 8: Pfr. Bechtolsheimer; zugleich Christenlehre für die Neu­konfirmierten der Lukasgemeinde; 9.30: Pfr. i. R. Kalbhenn; 11: Militärgottesdienst; Pfr. i. R. Kalb- Henn- 20: Bibelbesprechstunde im Johannessaal; Pfarrassistent Paetow. Kapelle des Allen Fried- Hoss. 9.30: Pfarrassistent Schmidt-, 11: Kinderkirche für die Lutheraemeinde; Pfarrassistent Schmidt. Pelruskapelle (Wetzlarer Weg 59). 9.30: Pfr. Trapp; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Petrusgemeinde; 10.45: Kinderkirche für die Vetrus- oemeinde. Gemeindesaal (Liebigstraße 56 H.). 14: Taubstummengottesdienst; Pfr. Bechtolsheimer. wiefeck. 9.30: Gottesdienst; 10.45: Christenlehre; 15.30: Bibelstunde. Allen-Vuieck. 10: Gottesdienst. Trohe. 13: Gottesdienst. Grohen-Vuseck. 9.30: Gottesdienst; 11.30: Gottesdienst. Oppenrod. 14: Missionsfest (Kirchenchor Oppenrod und Posaunen­chor Klein-Linden): 16: Nachteier. Albach. 8: Gottesdienst; Pfr. Müller. Sleinbach. 9: Gottes­dienst; Pfr. Steiner. Heuchelheim. 10: Haupt- qottesdienst; Bosaunenchor Worms: 11: Christen­lehre kirchbera. 10: Gottesdienst; 11: Christen­lehre für die weibliche Jugend: 13.30: Kindergottes- dienst. Lollor. 9: Kindergottesdienst. Daubrin- aen. 10: Gottesdienst; 11: Kinderqottesdienst. Klein-Linden. 9: Gottesdienst: Christenlehre für die männliche Jugend; 10.15: Kindergottesdienft. Watzenborn-Steinberg. 10: Hauptaottesdienft: Chri­stenlehre für die männliche Jugend: 11.15: Kinder- aott-sdienft. Garbenleich. 13: Gottesdienst. Hausen, in 15: Gottesdienst; anschließend Christen­lehre Lich. 9.30: Stiftsdechant Kabn: Christen­lehre für die weibliche Jugend; 12.45: Kindergottes, dienst; 14: Sttstspfarrer Naumann. Weder-Del- singen. 9.30: Stiftspfarrer Naumann. Lanasdorl. 11: Hauptgottesdienst; 13.30: Kindergottesdientt: 21: Monatsversammlunq der Frauentzilte. Nellen- tzausen. 8.45: Jugendgottesdienst: 9.30: Hauptgottes­dienst. Manzenberg, n.30: Christenlehre; 10.30: Gottesdienst. Trais-Münzenbera. 8.30: Gottes­dienst. Hungen. 10: Gottesdienst; 11: Christen­lehre.

Mittwoch, den 14. Juli.

Gießen. Sladlklrche. 20 Uhr: Abendandacht. Donnerstag, den 15. Juli.

Gießen. Zohannesfaal. 20 Uhr: Bibelstunde Kirchberg. 10: Helferkreis des Kindergottesdienstes.

Evangelische Stadlmission (Christliche Gemein­schaft innerhalb der Landeskirche), Löberstraße 14. Sonntag, den 11. Juli. 8.30 Uhr: Morgenandacht;

WEISS- =- PEUCHEN = Z0510 L

= Nieder-Weisel, 9. Juli. Gestern wurde der alljährlich stattfindende Fohlenmarkt ab­gehalten und brachte einen großen Erfolg für die Züchter Oberhefsens. Aus allen Kreisen der Pro­vinz war der Markt beschickt. Nach einem lieber» einkommen des Reichsnährstandes wird die Fohlen- -auktton für die Folgezeit abwechselnd in Reichels­heim (Wetterau) und hier stattsinden. Zur Prä- -miierung waren 130 Fohlen aufgetrieben. Land- -stallmeister Dr. Denker war der Leiter der Kom- -mission. Der größte Teil der Fohlen wurde ver- ckauft. Den höchsten Verkaufspreis erhielt der Züch­ter Karl Rühl aus Eberstadt, Kreis Gießen, für -ein Warmblutfohlen mit 760 Mark. Der Züchter Karl Pfarrer aus Weckesheim konnte für ein halbjähriges Kaltblutfohlen 730 Mark lösen. Ebenso »schnitten gut die Züchter Heinrich Eiser (Eber- ftadt) und Heinrich Bellinger (Rockenberg) mit je 500 Mark für je ein Tier ab. In der Nachfeier fprachen der Leiter des Nieder-Weiseler Pferdezucht- wereins sowie Landesfachmann Bauer Walter ^Reichelsheim) und Landesstallmeister Dr. Denker Mer die Aufgaben der Pferdezucht. Letzterer gab an eitere Anweisungen zur Hebung der Pferdezucht, Die vor allem in der Aufzucht der Fohlen hege.

Die Prämiierungs-Ergebnisse:

Rotkreuz-Schwester durch den Führer ausgezeichnet.

* Großen-Buseck, 10. Juli. Der hiesigen Schwester i. R. Bertha B ü ch s l e r wurde dieser Tage vom Führer und Reichskanzler in Anerken­nung ihrer Verdienste um die Gemeindepflege die Ehrenmedaille des Deutschen Roten Kreuzes verliehen.

KommunalerAufbau in Allendorf/Lda.

§ Allendorf a. d. L d a., 9. Juli. Seit der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus ist unsere Stadt, dank der umsichtigen und gewissen­haften Verwaltung, in stetiger Aufwärts­entwicklung begriffen. Eine gesunde Finanz­wirtschaft hat Platz gegriffen. Weiter war es mög­lich, einige wichtige Projekte zur Ausführung zu bringen. Don diesen seien hier nur genannt: die Erbauung der neuen Försterwohnung, Erweiterung und bzw. Umbau der Wasserleitung, Ausrüstung der freiwilligen Feuerwehr mit den modernsten Geräten. Die Stadthalle, die schon lange ein Be­dürfnis war und an deren Innenausbau jetzt eifrig gearbeitet wird, geht ihrer Vollendung entgegen und soll bis zum kommenden Herbst, wenn einiger­maßen möglich, fertiggestellt sein.

Immerhin stehen der Stadt für die nächsten Jahre noch größere Aufbaben bevor, die zum Teil dringlich und alle mit großen finanziel­len Aufwendungen verknüpft sind. Als erste dieser Aufgaben sei die Kanalisierung genannt. Eine An­zahl von Straßen bzw. Straßenteile, die seither der Kanalisation noch entbehrten, soll noch im Laufe dieses Jahres kanalisiert werden. Eine wei­tere, nicht minder wichtige Aufgabe, deren Lösung aber wegen des Kostenpunktes noch einige Jahre verschoben werden muß, ist in der Erbauung eines Schulhauses für mindestens drei Klassen zu erblicken. Zur Zeit wird an fünf verschiedenen Orten Schule gehalten. Zwei Schulsäle sind im Rathaus unter­gebracht, die sich durch die fortwährende Steigerung der Kinderzahl als zu klein erweisen, so daß es schwierig ist, die Kinder ordnungsmäßig unterzu­bringen. Diese vorläufige Regelung, die den Unter­richt ungemein erschwert, ist aus die Dauer unhalt­bar, und man will dadurch Abhilfe schassen, daß man die nötigen Schulsäle durch einen Zwischen­bau zwischen den beiden Häusern Nordecker Straße- Schulstraße, in denen heute schon Schule gehalten wird, herstellt. Die der HI. und dem BDM. in dem alten Schulhaufe auf dem Rost überlassenen Räume haben sich als zu klein erwiesen. Die erforderlichen Räume sollen baldmöglichst durch einen entspre­chenden Anbau geschaffen, später soll dann das ganze Schulhaus 'für diese Zwecke entsprechend um­gebaut werden. Das Schwimmbad an der Lumda bedarf einer Vergrößerung; ein weiterer Ausbau und Verbesserungen der Einrichtung find notwen­dig. Bevor jedoch eine Lumdaregulierung stattge- funben hat, versprechen diese Arbeiten keinen rech­ten Erfolg. Man plant deshalb, die großen Kurven des Baches in der hiesigen Gemarkung demnächst zu beseitigen und Den Lauf geradezulegen, und, nach-

Welt, die Sven Hedin nicht nur als kühler Beobach­ter, sondern mit den Augen der Liebe von innen heraus erlebt und schildert. Die Zeichnungen steigern die Wirkung dieses Buches.

Fritz Helke: Die Kietzmühle. Eine Erzählung. 152 Seiten. Leinen 2,80 Mk. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg i. O./Berlin. (122) Der Dichter führt uns in die Zeit vor der Jahr­hundertwende, in die verschlafene Entlegenheit einer kleinen märkischen Stadt. Der nächtliche Brand einer' halbzerfallenen Mühle schreckt die Bürger aus der behaglichen Ruhe der Silvesterfeierstunden auf. Die Stadt gerät in einen Wirbel von Aufregung. Aus dem Hin und Her der Meinungen hebt sich der Schatten einer alten Schuld, und es scheint, als wolle sich noch einmal anspinnen, was verjährt und überdies gesühnt ist. In diesem spannenden und nicht minder beschaulichen Buch haben wir wieder das Werk eines jungen Dichters vor uns, der sich bereits durch seinen RomanDer Prinz aus Frank­reich" einen Namen gemacht hat.

Du und Deine Volksgenossen. Ein Wegweiser zu neuzeitlichen Umgangsformen. Don Heinz Leder. (Wilh. Köhler Verlag, Minden i. W.) Gebunden 3,85 RM. 576 Ein treffliches Buch, das in feiner beherzigenswerten Darstellung der Umgangsformen, des Benehmens und Verhaltens gegenüber den Mitmenschen von unserer national­sozialistischen Weltanschauung ausgeht. Es bricht be­wußt mit so mancherlei Formen und Verhaltungs­maßregeln einer vergangenen Zeit, die man heute als krampfhaft und überlebt empfindet und daher ablehnt. Ein Buch von deutscher Lebensart, wie wir sie heute als die richtige auffaffen.

Handbuch der Deutschen Volks­kunde. Herausgegeben von Dr. Wilhelm Peßler, Direktor des Vaterländischen Museums Hannover. Preis pro Lieferung 1,80 Mark. Akademische Ver­lagsgesellschaft Athenaion m. b. H. Potsdam. Lfa. 23 bis 25. Sprache, Namen und Brauchtum, diese drei für die Volkskunde grundlegend wichtigen Be­griffe find die Themen der neuen Beiträge. Prof. Dr. Friedrich Maurer- Erlangen, früher in Gie­ßen, schreibt über Sprachgeographie, zeichnet die einzelnen deutschen Kulturräume, behandelt die Frage nach den raumbildenden Kräften und legt die entscheidende Rolle des Verkehrs für die sprach­liche Entwicklung dar. Dr. Wilhelm Will zeigt die Unterschiede zwischen Hochsprache und Volkssprache, die sprachliche Vielgestalt der ersteren, die Bildhaf­tigkeit und Anschaulichkeit, die Ichbezogenheit, Phantasie und Gesühlsbetontheit der letzteren, ihren Reichtum und ihre Schöpferkraft. Prof. Dr. Adolf Bach-Bonn gibt alles Wesentliche zur Frage der deutschen Namensgebung. Pros. Ad. Spanier end- lich schildert Sitte und Brauch im Ablauf der Jah­reszeiten. So rundet sich dasHandbuch der deut­schen Volkskunde" immer mehr zu der Darstellung wie wir sie heute brauchen, als Buch der Praxis, das in Schule und Haus, in die Hand eines jeden gehört. Der reichhaltige, schöne und vielseitige Bilderteil tut das feine, um überall dem geschrie­benen Wort eine erhöhte Anschaulichkeit zu ver- leihen.

Oesterreich, deutsches Schicksals- l a n b. Von Dr. Dr. Friedrich Lange. (Verlag von Phil. Reclam jun., Leipzig. Preis 75 Pf.) (554) Der bekannte volksdeutsche Vorkämpfer schildert in diesem Bändchen aus gründlicher Kennt­nis Oesterreich, wie es wurde und wie es ist. Man findet in diesem Büchlein nicht trockene Gelehrsam­keit, sondern eine packende Schilderung des Lan­des und feiner Menschen. Er läßt das Bild des deutschen Landes Oesterreich in lebensvollen Farben vor dem geistigen Auge des Lehrers er­stehen, und er will damit dem gesamtdeutschen Ge­danken förderlich sein.

Kaltblut-Stutfohlen: la-Preis Hch. Bill, Mieder-Weisel; Id-Preis W. Ohly, Nieder-Weisel; 'lc-Preis K. Pfarrer, Weckesheim; 2a-Preis Gg. Weckler, Rockenberg; 2b-Preis K. Häuser, Nieder- Weisel; 2c-Preis W. Metzger, Gambach; 2ck-PrelS I. Marks, Nieder-Weise!; 3a-Preis E. Stein, Stum­pertenrod; 3b-Preis W. Alt, Gambach; 3c-Preis 0g. Rühl, Langsdorf, K. Wallbott, Hattenrod; 3e- Preis O. Hofmann, Dorn-Assenheim; 3l-Preis K. Ohly, Gambach; 3§-Preis F. Langftrof, Oppers­hofen. Anerkennung: O. Schäfer, Utphe; E. Huber, Münster; H. Becker, Muschenheim.

Kaltblut-Hengstfohlen: la-Preis I. Krausgrill Nieder-Weisel; lb-Preis L. Klein, Wohn­bach- lc-Preis Hch. Hildebrandt, Nieder-Weisel; K. Heinz, Nieder-Weisel; 2b-Preis Hch. Würz, Dorn-Assenheim; 2c-Preis K. Möll, Utphe; 2e-Preis W. Eimer, Reichelsheim; O. Reichhardt, Bingen­heim; 3b-Preis Th. Keller, Gettenau; 3c-Prels W. stein, Beienheim; 3e-Preis R. Kröll, Berstadt; 3Ic-Preis I. Kißler, Nieder-Weisel; 3m-Prels Ehr. Wolf, Wohnbach; 3n-Preis K. Nohl, Blofeld; 3o- Pr. K. Köhler, Langsdorf; 3p-Preis K. Kleinkurt, Langsdorf. Anerkennung: A. Beier, Langsdorf; O.Beltzer, Utphe; W. Schmidt, Oftheim; P. Hauser, Nieder-Weisel; K. Weisel, Gambach; W. Doll Ulfa; 21. Hofmann, Langsdorf; O. Wolf Wohnbach; W. Vohlink, Bingenheim; L. Bach, Kirch-Gons; K. Rau, Berstadt; Hch. Huth, Langenhain. .

Warmblut - Stutfohlen: la-Preis Hch. Eifer, Eberstadt; lb-Preis Hch. Bellinger, Rocken­berg; lc-Preis Fr. Steul, Bettenhausen; R. Diel- mann, Leidhecken; K. Rühl, Eberstadt; Gg. Langs­dorf, Rockenberg; 2a-Preis K. Sarnes, Queckborn; 3s-Preis R. Metzger, Nieder-Rosbach; 3b-Preis I. Krämer, Rockenberg; 3c-Preis O. Metzger, Munzen- ierg; 3ck-Preis W. Sames, Dorf-Gill; 3e-Preis A. Müller, Ostheim. . . ~

Warmblut-Hengstfohlen: i ®fl.

Hildebrand, Nieder-Weisel; lb-Preis A Wolf Wobnbach; lc-Preis P. Buß Gambach; 2a-Preis

Küfer, Bloleld; 2b-Preis Hch. Fenchel, Gnedel, Lc-Preis Hch. Bellinger, Rockenberg; 2ck-Preis Wilh. Wetz, Griedel; 3a-Preis O. Crifpens, Birklar; 3v-

Preis W. Ostheim, Echzell; 3c-Preis K. Winter, Nieder-Weisel; 3ck-Preis W. Düringer, Betten­hausen; 3e-Preis Karl Becker V., Muschenheim; 3k-Preis Hch. Schneider, Birklar; 3§-Preis Ph. Rack III., Dorn-Assenheim; 3K-Preis Alb Tröster, Griedel; 3i-Preis Hch. Seipp, Trais-Münzenberg. Anerkennung: W. Wagner III., Beienheim; Aua. Müller, Wohnbach; W. Eifer, Muschenheim; K.

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Sturm im Argonnerwald. Erzählung aus dem Weltkrieg von'Max Barthel. (Verlag von Philipp Reclam jun., Leipzig. Geb. 1, Mk.) (551) Barthel führt uns in diesem fesselnden Buche mit einem Mannschaftsersatz aus der Heimat hinaus in das Kampfgelände in den Argonnen. Aus gewaltigem Erleben gibt er dem Leser tiefe Einblicke in die besonders schwierigen Kampfverhältnisse die- es Frontabschnittes; er zeigt den Waldkrieg in einen ruhigen, aber auch in seinen schlimmen Er- cheinungsformen und offenbart das große seelische und soldatische Erleben der feldgrauen Kämpfer von den jüngsten bis zu den älteren Frontjahrgängen. Vor allem läßt er den Leser geistig miterlebend auch teilhaben an der wunderbaren Frontkameradschaft, die alle diejenigen richtig erfühlt und unverlierbar in sich^ ausgenommen haben, diK mit echter solda­tischer Gesinnung und offenem Herzen für die Ka­meradschaft einst in dieser Gemeinsamkeit der.Front- oldaten lebten und mitkämpften. Den alten Feld- oldaten, insbesondere aber den Argonnenkämpfern, wird dieses Buch die Herzen warm machen. Hein­rich L e r s ch (t) hat der Erzählung ein Nachwort überMax Barthels Jugend" beigesteuert, während Otto Paust überMax Barthel der Frontsoldat" chreibt.

Dr. R. Koch, Nidda: Lustige Dialekt- geschichterche aus Owerhesse, Gäisse is aachnettveraesse. 38 Seiten. Preis 75 Pf. Druck und Verlag: Buchdruckerei H. Jung, Nidda. Der Verfasser war in fast 50jähriger Praxis als Arzt auf dem Lande tätig, hat während dieser Zeit allerhand erlebt und kann etwas erzählen. So weit diese Erlebnisse heiterer Natur waren, findet man in dem vorliegenden Bändchen eine Reihe hand­fester Pröbchen in oberhessischer Mundart; z. B.Ds schlaue Hannesi",Doas Spoargelesse ean Friwig", Doppelsehen vom grüße Aeppelweidorscht",Der besoffene Tausendfüßler",Rare aber mabre Histo­rien aus der lieben Universitätsstadt Gießen" ober Die Schnuht". Das Bändchen wird den Freunden der einheimischen Mundartdichtung eine vergnügte Stunde bereiten und enthält auch manches, was zum Vorlesen in angeregtem Kreise geeignet er­scheint.

Humoristische Erzählungen. Von Rudolf Huch. (Verlag Bernhard Sporn, Zeulen­roda. Gbd. 2,80 Mark). (363) Zwei in sich abgeschlossene Erzählungen, die man mit Vergnü­gen liest. Die eine Geschichte istEin Menschen­freund" betitelt, die andere liest man unter der ÜberschriftDer Herr Kammerrat und seine Söhne." Die Handelnden sind niedersächsische Land­wirte um das Jahr 1890, der sog. goldenen Zucker­rübenzeit. Man lernt in den Erzählungen Menschen­typen kennen, die es um die Zeit der Jahrhundert­wende entschieden mehr gab als heutzutage, die aber auch heute noch in mancherlei Abwandlungen anzu­treffen sind. Im ganzen betrachtet: ein hübsches StückAnnodazumal" mit biederem Humor,

Sven Hedin: Wildes, heiliges Ti­bet. Mit zahlreichen Zeichnungen vom Verfasser. Aus dem Schwedischen übertragen von Dr. Theodor Flade. (Kartoniert 35 Pi., gebunden 75 Pf. Philipp Reclam jun., Verlag, Leipzig.) (552) Der große Forscher läßt hier seine Erlebnisse in dem wilden, heiligen Tibet" vor uns erstehen, wie er als erster Europäer ins geheimnisvolle Land vor­drang und seine Weiten und seine Wunder erschloß. Er erzählt von dem Zug seiner kleinen Karawane in das einsame Hochgebirgsmassiv, von wochenlan­gen mühseligen Streifzügen fern von menschlichen Siedlungen, von Ueberfällen mongolischer Räuber, von Festen in der Tempelstadt Taschi-lunpo, von der Aufnahme beim Taschi-Lama, von seltsamen Klö­stern in der Einöde des Hochlandes und dem Leben der Mystiker, die sich der himmlischen Läuterung ge­weiht haben. Großartig, düster und farbig ist diese

dem dies geschehen, an die Herstellung des Schwimmbades heranzutreten.

Alle diese Maßnahmen geben Zeugnis davon, daß unsere Stadt, deren Beoölkerungsmhl hauptsächlich durch den Zuzug auswärtiger Personen in den letz­ten Jahren bedeutend gestiegen ist, auch in dem allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung Schritt ge­halten hat und sich würdig an die Seite anderer Gemeinden stellen kann.

Landkreis Gießen.

§ Queckborn, 9. Juli. In unserem Dorfe ist eben eine große Bautätigkeit. Die ßanb» wirte nutzen die verhältnismäßig ruhige Zeit vor der Ernte zu Bauarbeiten aus. Die in den ver­gangenen Jahren angelegten Grünfu11er -- und Kartoffelsilos haben sich als wertvoll er­wiesen, darum legen nun viele andere Betriebe gleichfalls Silos an. Daneben werden Dickwurz­keller in den Scheunen angelegt, andere bauen Dunggruben und Maschinenschuppen. Zudem wur­den verschiedene Neubauten angefangen, ein Wohn­haus und eine Scheune. Ein Wohnhaus wurde unterfangen und erhielt jo ein neues Erdgeschoß, eine Scheune wurde durch einen Vorbau vergrößert. Die Maurer sind sehr gesucht. Andauernd fahren Wagen mit ausgegrabener Erde, Lastautos kommen mit Sand und Splitt; Dem -ganzen Dorf merkt man an, es ist Bauzeit für den Bauern. Das Orts­netz unserer Kraft st romleitung wird auch einer gründlichen Erneuerung und Umlegung unterzogen. Es stand ungefähr 20 Jahre, und im Laufe dieser Zeit haben sich einige Aenderungen und Erneuerungen als nötig erwiesen. Die Dach­ständer werden abgenommen, von Rost gereinigt und wieder neu gestrichen. Andere werden auch durch neue ersetzt. Am Mittwoch, 14. Juli, feiern Heinrich 0 ö r n e r t VII., Maurer, dahier, und seine Ehefrau Elisabeth, geborene Röder, das Fest der silbernen Hochzeit. Don dieser Familie wird schon lange Jahre derGießener Anzeiger" ausgetragen.

Kreis Büdingen.

K Nidda, 9. Juli. Ein 16jähriger Realschüler brachte infolge fahrlässiger Handhabe eines alten Revolvers, der geladen war, seine Mutter in große Lebensgefahr. Bei der Rei­nigung ging die Waffe los, das Geschoß durchschlug die Kleider und drang in die Weichteile an den Hüften ein. Glücklicherweise gelang es dem Arzte, das Geschoß kurz danach zu entfernen. Man hofft, daß ernstliche Folgen daraus nicht entstehen.

Kreis Wehlar.

I Waldgirmes, 9. Juli. Der Segen der Erd- und Himbeeren in unseren großen Gemeindekiefernwaldungen nimmt dieses Jahr kaum ein Ende. Durch die ab und zu fallenden Regen kommen auch die letzten Blüten zur Entwicklung und liefern täglich unzählige Eimer und Kannen voll der köstlichen Früchte. Nicht unser Dorf, sondern auch viele Einwohner der umliegenden Orte, ja sogar aus der Stadt Wetzlar, machen sich den gro­ßen Segen zum Nutzen.

250000

Schmidt, Münzenberg; W. Lung, Berstadt; W. Möbs, Echzell; I. Winter, Nieder-Weisel; Albert Schäfer, Reichelsheim; Hch. Weisel, Birklar.

Die Versteigerung.

Bei der anschließenden Versteigerung wurden die Spitzenpreise des Vorjahres überboten und auch die Durchschnittspreise von etwa 500 bis 600 Mark für bessere und 400 bis 500 Mark für mittlere Kaltblut-Stutfohlen und 400 bis 500 Mark für Kaltblut-Hengstfohlen überlegen die des Vorjahres. Für Warmblut-Stub- und -Henastfohlen wurden 400 bis 500 Mark bezahlt. Die Angebote für die Spitzenttere waren sehr flott, während die an sich fluten Angebote für mittlere Tiere unbeachtet blieben so daß die Händler aus Brandenburg und Bayern ihren Bedarf nicht eindecken konnten. Den­noch wurden etwa 20 Fohlen nach Brandenburg, einige nach Bayern, nach Rheinhessen und beson­ders nach Starkenburg verkauft.

Zuchtviehversteigerung in Wetzlar.

* Wetzlar, 10. Juli. Der Landesverband der Rinderzüchter in Hessen-Nassau veranstaltet am Freitag, 16. Juli, in Wetzlar, in der Markthalle am Taubenstein die 95. Ausstellung und Zucht- viehoersteigerung, mit der auch eine Sonderkorung verbunden ist. Gleichzeitig findet auch eine Eber­oersteigerung des Landesverbandes der Schweine­züchter statt.

MAU-

FELCHEN

Dorsche I

HECHTE