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7SZahre Gesangverein Nieder-Ohmen.

Wertungssingen des Sängerkreises Ohm-Lumdatal.

v Rieder-Ohmen, 8.Juni. Der Sänger- kreis Ohm-Lumdatal hatte fein zweites diesjähriges Wertungssingen dem Gesangverein Eintracht" Nieder-Ohmen übertragen, der gleich­zeitig die Feier seines 75. Bestehens festlich beging.

Am Samstagabend bewegte sich zunächst ein Zug nach dem Festplatz hin. Vereinsfüyrer Hofmann begrüßte die bereits zahlreich erschienenen Gäste, und insbesondere die Mitglieder des Sängerkreisoor- stands, an deren Spitze Proornzführer Wendler (Bad-Nauheim). Der Verein begrüßte seine Gäste mit einem Chor.

Alsdann hielt Pfarrer A l t (Nieder-Ohmen) die Festansprache. Er wies darauf hin, daß mit einem Verein, der 75 Jahre bestanden und gewirkt habe, ein Stück Dorf- und Heimatgeschichte unlösbar ver­bunden sei, die am Jubelfeste wieder lebendig werbe. Das Jahr 1882 brachte Nieder-Ohmen die Grün­dung seines heute noch bestehenden Gesangvereins. An der Gründung seien folgende Dorfgenossen be­teiligt gewesen: Konrad Carle, Georg Reitz III., Ludwig Kratz, Philipp Becker, Georg Her­mann, Hch. Reitz VIII., Philipp Klöß, Wil­helm Volk I. und Hch. Becker II. Dem damaligen Lehrer Roth sei es zu verdanken gewesen, daß die Sängersache in Nieder-Ohmen ihren Anfang ge­nommen habe. Sodann ging der Redner noch auf den tiefen Sinn und Inhalt der Sängersache ein. Der Redner schloß seine Ansprache mit den besten Glückwünschen auch vön selten der Kirchengemeinde in Verbindung mit dem Wunsch weiterer segens­reicher Arbeit im Dienst am deutschen Lied, Hei­mat, Volk und Vaterland.

Fahnenweihe.

Nach einem sinnreichen Vorspruch nahm Pro­vinzführer Wendler die Weihe der Standarte vor. Er wies darauf hin, daß damit die Weihe­stunde eine besondere Prägung erhalte. Deutsche Gesangvereine haben, so. führte er u. a. aus, tm deutschen Lied den Glauben an Deutschland hoch­gehalten, auch in der Zeit tiefster Erniedrigung. Glaube und Treue gelte unferm Deutschland. So­dann wurde die neue Standarte enthüllt. Provinz- führer Wendler ermahnte dieCintracht"-Sänger, diese Fahne in Freud und Leid dem Verein voran­zutragen. Ernst Schneidmüller übernahm die Standarte als Träger und gelobte Treue.

Durch den Vereinsführer Hch. Hofmann wer­den nunmehr verschiedene Ehrungen vorgenommen. Lehrer Schäfer dankte im Auftrage der Geehrten, und rief hierbei in humorvoller Weise alte Erinne­rungen wach. Damit hatte die Feierlichkeit am Samstagabend ihr Ende erreicht.

Das Wertungssingen

Am Sonntagvormittag erschienen dann die 19 Kreisvereine, welche für Nieoer-Ohmen bestimmt waren, zum Wertungssingen. Es waren folgende Vereine:Eintracht" Nieder-Ohmen, .,Eintracht- Sängerkranz" Merlau,Sängerkranz" Beltershain, Liederkranz Flensungen,Liederkranz" Bleiden­rod, Gesangverein Weickartshain,Harmonie" Atzen­hain, MGV. Maulbach,Eintracht" Nieder-Gemün- den,Eintracht" Burg-Gemünden,Liederkranz" Stockhausen,Männerchor" Grünberg,Lieder­kranz" Weitershain, GV. Groß-Eichen,Germania" Ober-Obmen,Liederkranz" Ruppertenrod, MGV. Bobenhausen,Germania" Lauter undSänger- frnnV' Gr'"'nk>'rg.

Einleitend verpflichtete der 'Provinzführer, der am gleichen Tage noch bei zwei anderen Veranstal-

wngen sein Erscheinen zugesagt hatte, den neuen Kreisführer Lehrer Dönges (Merlau).

Nach Schluß des Wertungssingens hielt der Wer­tungsrichter Herr Professor Gamble (Frankfurt am Main) im Rathaussaal eine Kritik ab. Er be­tonte, daß die Leistungen feine Erwartungen all­gemein übertroffen hätten. Er behandelte dann im einzelnen das richtige Atmen beim Singen, Chor­klang, Tongebung, Tonbildung und Aussprache. Jedem Verein geht noch eine schriftliche Kritik zu.

Gegen 13 Uhr formierte sich dann der Festzug, angeführt durch Festreiter. Ihnen folgten Fest­wagen, in denen die Ehrengäste und Ehrenmit­glieder Platz genommen hatten Vor dem Rathaus fand die große

Kreiskundgebung

statt. 19 Kreisvereine, zu denen sich noch einige Gastvereine gesellt hatten, brachten unter Leitung von Kreischormeister D a u b e r t (Ulrichstein) mit mehr als 600 Sängern einen Chor zu Gehör.

Kreisführer Dönges (Merlau) hielt dann die Festansprache. Nachdem der Toten des Welt­krieges und der Bewegung bereits schon am Sonn­tag vorher gedacht worden war, wurden die Toten des PanzerschiffesDeutschland" geehrt. Kreis­führer Dönges sprach sodann vom deutschen Lied, wie es bei allen Gelegenheiten gesungen werden könne, wie es der Soldat manchmal im Angesicht des Todes noch auf den Lippen gehabt habe, und wie es die braunen Kolonnen unseres Führers zur Erringung des Dritten Reiches gesungen hätten. Das Deutschtum sei noch nie im Deutschen Sänger­bund vergessen worden und werde auch nie ver­gessen werden. Er schloß seine Ausführungen mit den Worten, daß sich auch die Sänger weiterhin für deutsches Lied und deutsche Art einsetzen sollt-"- bei allen sich bietenden Gelegenheiten

Ehrungen

Nunmehr nahm der Kreisführer die Ehrung eines Anzahl verdienter Sänger vor, und zwar wurden folgende Sangesfreunde mit Auszeichnun­gen bedacht: Für 50jährige aktive Sangestätigkeit wurden geehrt Adam Reitz, Adam Müller, Ludwig Reichel vom GesangvereinEintracht" Nieder-Ohmen. Die Auszeichnung bestand in der Ehrennadel in Gold und dem Ehrenbrief des Deut­schen Sängerbundes. Die Nadel für 40jährige Sangestätigkeit erhielt Hch. Werner vom Män­nerchor Grünberg. Die Sanger Rudolf G e h r i n - g e r vom Männerchor Grünberg, Hch. Scholl, Eintracht" Burg-Gemünden, Friedrich K a u ß, Philipp Schomv er, Karl Frank, K. Jung­mann, Peter Rock, Hch. Westfeld, E. Stein, I. H i l k e n, Ldw. Röder, Hermann Röhm und Karl Appel vomSängerkranz" Grünberg er­hielten die Ehrennadel mit der Aufschrift25 .

Der stelloertretende. Ortsgruppenleiter M ö ck e l nahm dann die Weihe des Hakenkreuz­wimpels vor. Seine markige Ansprache enbigte mit demSieg-Heil" auf den Führer und dem Deutschland- und dem Horst-Wessel-Lied. Nach Schluß der Kundgebung ordnete fid) der Festzug wieder, um durch die festlich geschmückten Straßen unseres Dorfes nach dem Festplatz geleitet zu wer­den. Hier begrüßte der GesangvereinEintracht" die Sänger mit einem Chor und der Vereinsführer Hofmann mit einer kurzen Ansprache. BaD ent­wickelte sich dann auf dem Festplatz frohe Fest­stimmung. Der Montag brachte dann noch ein Konzert, Festzug, Gesangsvorträge und Tanz.

9. jl.-Sport

(VfB.), Diedlap (SV. 05 Wetzlar), Zielberg (SV. 05); Reuter (SD. 05), Sack (1900), Wohlgemuth (SD.), Radtke (VfB.), Neeb (Naunheim).

Ersatz: Szponick (VfB.) und Bergmann (1900 Gießen).

Für die Kreisauswahlelf sind ausschließlich talen­tierte Spieler berücksichtigt worden, die eine Ge­währ dafür bieten, daß wirklich guter Sport ge­zeigt wird. Wohlgemuth im Sturm hat sich schon ost in der Gaumannschaft bewährt Leiter des Spieles ist Gerhard (Annerod)

Weitere Spiele:

Watzenborn-Steinberg 1. VfB -Reichsbahn 1. und 2. kombiniert (Keller, Lich).

SV. 20 Lollar 1. 1900 Gießen 1. und 2. kombi­niert (Philipp, Gießen).

Großen-Linden - Klein-Linden kombiniert Leih- gestern-Grüningen kombiniert (Kreiling, Gießen). Garbenteich 1. Steinbach 1. (Holzapfel, Lich). Lich 1. Hungen-Mufchenheim kombiniert (Buß, Steinberg).

Rodheim 1. Heuchelheim 1. (Keller, Naunheim). Saubringen 1. Alten-Buseck 1. (Wissemann, Lollar).

Staufenberg 1. Oppenrod 1. (Lotz, Launsbach). Londorf-Geilshausen kombiniert Rüddingshausen

1. (Bender, Treis).

Naunheim 1. Niedergirmes-Naubotn kombiniert (Volkmar, Wetzlar).

SV. 05 Wetzlar Sportfreunde-Steindorf kombi­niert (Gutmann, Wetzlar).

Ehrinashausen-Werdorf kombiniert Hermannstein- Äßlar kombiniert (Koob, Garbenheim).

Holzhausen 1. Ulm-Philippstei^i kombiniert (Klee­mann, Bissenberg).

In den politischen Kreisen Dill sind Alsfeld sind ebenfalls Opferspiele angesetzt. Wie bei den WHW.- Spielen werden die Vereinsführungen auch bei den Opferspielen alles daransetzen, daß ein voller Er­folg garantiert ist und dafür sorgen, daß die Spiele in würdigem Rahmen durchgefüyrt werden.

Handball im Kreis Gießen.

Das Programm des letzten Spielsonntags war außerordentlich mager. Das Blitzturnier der Orts­gruppe Gießen des DRL., die Wettkämpfe der HI. und das bestimmt nicht als ideal anzusprechende heiße Wetter hatten mit dazu 6 ei getragen, den Spielbetrieb auf ein Mindestmaß zu beschränken. Dazu kam noch, daß auch die Endspiele der Jugend um den Kreisbesten ausfallen mußten.

Tv. A l l e n d o r f (Lahn) Tv. Dutenhofen 9:9 (7:2). Die Platzbesitzer hatten eine ausgezeichnete erste Halbzeit. Sie waren hier ihrem Gegner klar überlegen, zumal die junge Mannschaft ein Spiel vorführte, das an bessere Tage erinnerte. Nach der Pause litt das Spiel außerordentlich unter der heißen Witterung. Die Gäste, die gerade um diese Zeit das bessere Stehvermögen auswiesen, kamen zu einem etwas schmeichelhaften Unentschieden.

Tv. Hausen Tv. Lich 12:3 (10:1). Der Tv. Hausen konnte auch diesmal wieder seine derzeitige Spielstärke mehr als deutlich unter Beweis stellen. Die Mannschaft stellt eine Einheit dar, die in allen Teilen gleich gut besetzt ist und die keinen Gegner zu fürchten braucht. Zwar gab sich Lich alle Mühe, aas Endergebnis günstiger zu gestalten. Die best­gemeintesten Angriffe, die ebenfalls gutes Können verrieten, scheiterten aber immer wieder an der gegnerischen Hintermannschaft.

Zwei neue Rekorde von Ginck

Noch vor seiner Rückreise aus Brasilien unter­nahm Hans Stuck mit dem Auto-Union - Renn­wagen auf der Rennstrecke von Rio Petropolis Re­kordfahrten, die von Erfolg gekrönt waren. Er legte den Kilometer mit stehendem Start im Durchschnitt für Hin- und Rückfahrt in 21,055 Sekunden zurück und erreichte 170,978 km/st. Für die Meile mit stehendem Start wurden offiziell 28,79 Sekunden bekanntgegeben, die Durchschnittsgefchwindigkeit be- trua 201.132 km/st

Ehrenpreis des Führers für das Hamburger Sprinp-Nerby.

Der Führer und Reichskanzler hat für das am 26. Juni 1937 zum Austrag gelangende Hamburger Springderby einen Ehrenpreis gestiftet. Der Preis, ein von dem Goldschmied Prof. L e 11 r 6 geschaf­fener feuervergoldeter Silberpokal, befindet sich zur Zeit im Deutschen Haus der Pariser Weltausstel­lung.

Der Reichs- und Preußische Minister des Innern Dr. Frick hat für die am 19. und 20. Juni d. I. in Grünau stattfindende große internationale Ruder­regatta einen Ehrenpreis für den Sieger im ersten Jungmannvierer gestiftet.

Weltrekord

einer 19 jährigen Segelfliegerin.

W

Die 19jährige Berliner Segelfliegerin Eva Schmidt flog von der NSFK.-Reia)ssegelfliegerschule Horn- berg (Württemberg) in motorlosem Flug bis nach Plauen im Vogtland und stellte damit einen neuen Weltrekord für Frauen auf. Sie erzielte 260 Kilo­meter, während Flugkapitän Hanna R e i t s ch den bisherigen Rekord mit 200 Kilometer gehalten hatte. (Schirner-M.)

Oie 3. Etappe der Deutschland-Rundfahrt.

.Bruno Roth (Frankfurt a.M.) gewann bei der Deutschland-Rundfahrt am Dienstag die dritte (Stoppe von Chemnitz nach dem 205 Kilometer ent­fernten Erfurt. Roth siegte in 6:01:55 Stunden vor Bautz- Dortmund (6:02:45), dem Italiener B i z z i, dem Dortmunder D i e d e r i ch s und dem Belgier van Herzele, die dichtauf folgten. Im Gesamtergebnis führt immer noch der Magdebur­ger Weckerling (26:56:39) vor Diederichs (27:01:05), Roth (27:04:52), Bautz (27:09:53), Bizzi und van Herzele in der gleichen Zeit wie Bautz.

Die Deutschland-Rundfahrt brachte am Mittwoch bei tropischer Hitze die vierte Etappe von Erfurt nach dem 183 Kilometer entfernten Schweinfurt. 28 Kilometer vor dem Etappenziel stieg die Spitzen­gruppe zum Wasserholen ab, Geyer benützte die günstige Gelegenheit, spurtete auf bergiger Strecke davon und siegte in 5:19:37 vor de Galuwö-Bel- gien (5:26:00), Bautz, Wendel, Kijewski und Funke. Im Gesamtergebnis führt weiterhin Weckerling

Körperschule für alle!

Die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude", hier das Sportaml, läßt es sich angelegen sein, immer weitere Kreise für die Leibesübungen zu erfassen. Ein neuer Weg hierzu wird nun in diesen Tagen beschritten. Für die kommenden Sonntage werden in der Müllerschen Badeanstalt in den Vormittags­stunden Hebungen einer allgemeinen Körperschule vurchgeführt, an denen sich jeder Badegast, der die Morgenstunden des Sonntags in der Badeanstalt verbringt, beteiligen kann. Die Hebungen dieser I Körperschule werden so gehalten fein, datz sie ohne| weiteres zu bewältigen sind, ohne daß eine be­sondere Vorschule notwendig ist. Der Kursus wird von dem Leiter des SportamtesKraft durch Freude", Feldhus, gehalten, der aus reicher Er­fahrung für einen gleichermaßen zweckmäßigen und unterhaltsamen Verlauf dieser Hebungsstunde ein­stehen wird. Für die Teilnahme an dieser Stunde oder halben Stunde der Körperschule werden keiner­lei Gebühren erhoben.

Kampfbatt-Ansscheidnngskänipse der Standarte 116.

Arn kommenden Sonntagvormittag finden auf dem Waldsportplatz des VfB.-Reichsbahn Ausschei­dungskämpfe der Kampfballmannschaften der SA- Standarte 116 statt. Es stehen sich Mannschaften des Sturms 1/116 und des Sturms 15/116 gegen­über/Ser Wettbewerb beginnt bereits um 8.30 Uhr.

^Inngmädei-Gpielwiese" beim BdM.-Sportfefl.

Dorn BSM.- Untergau 116, Gießen, wird uns geschrieben:

Nichts ist stets so bereit zu jedem Spiel wie unsere Jungmädel. Seshalb bildet auch das Spiel einen großen Teil unseres Jungmädeltums. Spiel erfordert schnelles Auffassen, richtiges Senken, Mut, Kraft und Gewandtheit und löst immer Freude aus.

Unsere Jungmädel spielen solche Spiele, an denen immer viele zugleich teilnehmen und die alle Mit- spielende dauernd in Aufmerksamkeit und Bewegung halten. Ob das nun Laufspiele, Ballspiele, Wett­staffeln, sehr lebhafte oder ruhigere Spiele sind, stets wird ein Mädel, das nicht aufmerksam oder schwach ist, die Spielgemeinschaft stören. Aber weil jedes Mädel für die Gemeinschaft ihr Bestes zu geben gewillt ist, wächst es an den kleineren und größeren Aufgaben der Spiele. Beim Spiel wer­ben nie bie tüchtigen einzelnen geehrt, sondern ein Spiel ist Entweder gewonnen oder verloren für alle Teilnehmenden. Wir greifen zum Sportfest ein Ballspiel:Königinball, ein Scherzspiel:Hunde­hüttenspiel" und ein Laufspiel:Tag und Nacht", aus unserer geradezu unbegrenzten Fülle der ver­schiedensten Spiele heraus.

Es wird aber auch nochTauziehen" geben. Sas ist schon mehr wie ein Spiel, ist harter Kamps mit Einsatz aller Kräfte.

Sie Ausrichtung aller Spielgruppen und die gute Ausrichtung in der einzelnen Gruppe erfordert schon von unseren jüngsten Mädeln äußerste Sisziplin. Und wenn die Ausrichtung noch nicht ganz tadellos klappen sollte, so sind wir ehrlich genug zu sagen, daß wir noch nicht fertig sind und noch immer weiterarbeiten auf das Ziel hin, ganz tadellos zu werden.

Laßt euch, Eltern und Freunde unserer Sache, das fröhliche bunte Bild der JM.-Spielwiese beim Untergausportfest am Sonntag nicht entgehen!

Erfolgreicher Gießener Radfahrer.

Am Sonntag startete der Gießener Fahrer Willy Neumann in Offenbach beimGroßen Straßen­preis vom Main" und konnte dabei zu einem schö­nen Erfolg kommen. Sie /4-Klaße, in der auch Neumann startete und in der eine große Zahl der besten deutschen Amateure vertreten war, mußte zunächst die vier Minuten Vorgabe der 6-Klasse aufholen, was ihr durch das flotte Tempo der L-Klaffe sehr schwer wurde. Dor allem aber stellte bie große Hitze hohe Anforderungen an die Teil­nehmer und gar mancher routinierte wahrer gab das Rennen frühzeitig auf.

Trotz mehrmaliger Vorstöße insbesondere des Nürnbergers Kranzer und des Schweinfurters Bar- towski konnte Neumann immer in der Spitzengruppe verbleiben und als das Spitzenfeld immer mehr zusammenschmolz, waren es nur noch Neumann und die beiden Obengenannten, die dem Ziel in Offenbach zusteuerten. Soch kurz vor dem Ziel muß auch Neumann die beiden Fahrer ziehen lassen. Bartowski kann im Spurt den Nürnberger schla­gen, während Neumann als dritter das Ziel passierte. Erst 3Vt Minuten später lief dann die zweite Gruppe ein.

Fachamt Fußball: Opferspiele am Sonntag.

Auch das Fachamt Fußball stellt sich in den Sienft der guten Sache und hat eine Anzahl Spiele ange­setzt. Ser Reinertrag aus diesen Spielen wird für die Heranbildung und Weiterbildung von Nach­wuchsspielern verwandt. Auch wird ein Fonds für Lehrgänge geschaffen. Bei den letzten WHW.- .Sstielen konnte der Kreis Gießen einen Betrag von 704 Mark abführen, und damit stand der Kreis Gießen an erster Stelle im Gau XII, Hessen.

Nachfolgend die Spiele, die durchgeführt werden: Kreisauswahlelf des Kreises Gießen Kreis­auswahlelf des Kreises Marburg. Siefes Spiel findet auf dem Platze der Spielvereinigung 1900 Gießen statt. Sie Gießener Mannschaft spielt in der Aufstellung: Happel (Watzenborn-Steinberg); Kra­mer (VfB. Gießen), Softor (Naunheim); Krämer

Hier abschneiden!

I

Neurosen 337 Nickel

Neurosen sind Störungen see­lischer Natur, ohne daß eine Ver­änderung an der eigentlichen Neroensubstanz festzustellen ist. Hieher gehört die Hysterie und die Neurasthenie. Neurosen, die sich im Anschluß an einen Unfall entwickeln und sich durch allge­meine Niedergeschlagenheit, Wehleidigkeit und Willens­schwäche kund tun, die dann durch die Eemütseinwirkungen des Kampfes um die Rente noch ge­steigert werden, nennt man traumatische Neurosen, steht der Kampf um die Rente im Vor­dergrund. Rentenneurose.

Neuseeländer Spinat ist der beste Spinatersatz für heiße Sommer­wochen. wenn der echte Spinat durch bie Hitzeschießt" Im März wird der N. Sp. in kleine Töpfe ausgesät und im Mai bei einem Abstand von etwa 60 cm ausgepflanzt. Zwei Pflanzen liefern den Sommer hindurch schon die genügende Spinat­menge für vier Personen.

Neusilber, fast silberweiße Legie­rung aus Kupfer, Zink und Nik­kei, die zu den verschiedensten Zwecken verwendet wird Ver­silbertes Neusilber ist als Alse- nid, Alpaka, Chinasilber, Chri- stofle im Handel Neusilber wird in warmem Wasser oder mit Me­tallpomade gereinigt.

Nichtigkeit. Ist ein Rechtsge­schäft nichtig, so ist die Rechts­lage so, als wäre das Rechtsge­schäft überhaupt nicht vorgenom- men. Wer also auf Grund eines nichtigen Rechtsgeschäfts Zah­lung geleistet hat, kann das Geld

wieder zurückverlangen, anderer­seits muß er das, was er bekom­men hat, ebenfalls wieder zu­rückgeben. Nichtig ist insbeson- ders ein Rechtsgeschäft, das der gesetzlichen oder vereinbarten Form entbehrt, z. B. Kaufver­trag über ein Haus, der nicht notariell abgeschlossen wird, oder wenn das Rechtsgeschäft gegen die güten Sitten verstößt (z. B. Wucher). Als von Anfang an nichtig gelten ferner Rechtsge- geschäfte, die mit Grund ange­fochten sind (s. Anfechtung. Ehe). Eine Ehe ist nichtig, wenn sie nicht vor dem zuständigen Stan­desbeamten oder nicht bei gleich­zeitiger Anwesenheit beider Ver­lobten geschloßen ist. Ferner wenn sie trotz Vorliegen eines auflösenden Ehehindernisses (s. dort) geschloßen worden ist. We­gen der Kinder aus einer nich­tigen Ehe s Kinder. Die Nich­tigkeit einer Ehe kann nur durch Erhebung der Nichtigkeitsklage geltend gemacht werden.

Nickel, fast silberweiß glänzendes, widerstandsfähiges Metall, das sich besonders zu Kochgeräten eignet. Reines Nickel trägt den StempelRein Nickel" 3n der Hauptsache wird Nickel zu Le­gierungen wie Neusilber oder als Überzug anderer Metalle verwendet, bei Neusilber und ähnlichen Legierungen, wie auch bei Stahl (nickelplattierte Koch­töpfe). Nickelgeräte werden mit heißem Waßer oder mit Metall- putzpomade behandelt, ebenso vernickelte und nickelplattierte Geräte.