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Gruppenspiele um die deutsche Iußball-Meisterschast.
Die in diesem Jahr ohne besondere Höhepunkte verlaufenen Gruppenkämpfe um die deutsche Fußballmeisterschaft stehen kurz vor ihrem Abschluß. Die vorletzte Runde wurde am zweiten Mai-Sonntag durchgeführt. Mit großer Spannung sah man vor allem dem Frankfurter Großkampf zwischen W o r - matia Worms und VfB. Stuttgart entgegen, den die Schwaben mit 1:0 vor 20 000 Zuschauern zu ihren Gunsten entschieden und damit den Südwest-Meister durch ihr besseres Torverhältnis in der Führung ablösten. Die Entscheidung in der Meisterfrage ist also hier hinausgezögert worden und wird erst am letzten Sonntag der Gruppenspiele fallen.
In der Gruppe I war das Spiel Beuchen gegen Hamburger SV. bereits am Himmelfahrtstage ausgetragen worden, so daß am Sonntag nur die Begegnung zwischen BC. Hartha und Hindenburg Allenstein zur Durchführung kam. Der Sachsenmeister war diesmal in bester Schußlaune und trug einen glatten 6:2 (2:0)-Sieg davon, so daß Hartha den allerdings wertlosen zweiten Platz sicher haben dürfte.
Die Gruppe II brachte die erwarteten Siege von Schalke 04 und Werder Bremen. Die Knappen feierten mit dem 12:0° (8:0=) Sieg über Viktoria Stolp in Bochum ein Schützenfest. Bereits in der ersten Begegnung mußten die Pommern mit 8:0 die lieber* legenheit Schalkes anerkennen. Schatte ging aus Torrekord aus, um im Falle einer Niederlage gegen Bremen auf jeden Fall gesichert zu sein. Der Niedersachsenmeister, der auch im Rückspiel Hertha Berlin klar mit 5:2 (3:1) das Nachsehen gab, müßte am 23. Mai gegen Schalke schon mit 7:0 gewinnen, um in der Gruppe II noch den Meistertitel an sich
bringen zu können. Und damit ist wohl nicht zu rechnen, so daß man heute schon Schalke als Gruppenmeister ansehen darf.
Mit Hochspannung ist die Gruppe III geladen. Im Wiederholungskampf holte VfB. Stuttgart vor 20 000 Zuschauern im Frankfurter Stadion einen verdienten 1:0 (0:0)-Sieg über Worrnatia Worms heraus, obwohl die Schwaben zeitweise nur neun Spieler im Felde hatten. Der siegbringende Treffer fiel in der zweiten Minute der zweiten Halbzeit durch den Stuttgarter Mittelstürmer Pröftock. Stuttgart und Worms haben je 7:3 Punkte bei einem Torverhältnis von 7:2 zu 7:3 zu Gunsten der Württemberger. Der SV. 05 Dessau schlug den SpV. Kassel mit 4:2 (3:1) und hat damit ebenfalls noch ein Anrecht auf den Titel, da dem Gau-Mitte- Meister die Möglichkeit geboten ist, aus dem zu wiederholenden Spiel gegen Kassel beide Punkte zu erringen, womit Dessau auf insgesamt 6:4 Punkte kommen würde.
In Gruppe IV trennten sich diesmal 1. FC. Nürnberg und Fortuna Düsseldorf von 25 000 Zuschauern torlos, während der SD. Waldhof den DfR. Köln mit 1:0 (0:0) bezwang und damit auf den zweiten Platz gelangte.
Der letzte Kampftag am 23. Mai.
Gruppe I: Allenstein — Beuchen (16. Mai); Hamburger SV. — BC. Hartha.
GruppeII: Bremen — Schalke; Hertha — Viktoria Stolp.
Gruppe III: SpV. Kassel — VfB. Stuttgart; SV. 05 Dessau — Worrnatia Worms.
Gruppe IV: 1. FC. Nürnberg — SV. Wald- Hof; VfR. Köln — Fortuna Düsseldorf.
Alles klar im Handball.
Oberalster, Wuppertal, Waldhof und Leipzig sind die „letzten Bier".
Im Handball sind die Gruppenspiele bis auf zwei Treffen der Gr u p p e 1 abgeschlossen. Hier hat zwar der DBV. Berlin theoretisch noch die Möglichkeit, den führenden Nordmarkmeister Oberalster Hamburg einzuholen aber nur dann, wenn Oberalster das letzte Spiel, das erst am 30. Mai in Königsberg abgewickelt wird, verlieren sollte. Mit dieser Möglichkeit ist aber kaum zu rechnen, und selbst in diesem Falle hätte Oberalster durch das bessere Torverhältnis den Sieg sicher. Diesmal gewannen die Hamburger mit 13: 9 (10:3) knapper als erwartet gegen den Hessenmeister Bettenhausen, während der DBV. Berlin nur ganz knapp mit 9:7 (7:5) in Königsberg den VfL. schlagen konnte.
In Gruppe 2 sind die Spiele schon seit dem Himmelfahrtstag beendet; hier ist bekanntlich Tura Wuppertal Gruppensieger.
In G r u p p e 3 ist die Entscheidung, wie erwartet, zugunsten des SV. Waldhof gefallen, der im letzten Spiel den deutschen Meister Hindenburg Minden 5:1 (3:1) schlug und sich den Gruppensieg sicherte. Der 1. FC. Nürnberg stand in Hannover beim dor
tigen MSV. dicht vor seinem ersten und einzigen Siege, wurde aber noch 11:10 (5:7) geschlagen.
In Gruppe 4 galt der Kampf noch den Plätzen. Hier konnte der VfR. Schwanheim, der in Leipzig dem Gruppensieger MTSA. nur 5:8 (3:3) unterlag, auf Grund des besseren Torverhältnisses hinter den Sachsen Zweiter werden. Gleiche Punktzahl hat der Schwabenmeister TV. Altenstadt, der in Koblenz beim dortigen MSV. 13:7 (7:4) gewann.
Die Ergebnisse des letzten Sonntags kommen zum Teil überraschend. Sie erklären sich aber zum großen Teil durch die rasche Aufeinanderfolge der Rückspiele, die in genau acht Tagen durchgepeitscht wurden, wobei die Mannschaften dank der wenig glücklichen Einteilung der (Saugruppen zum Teil recht lange Fahrten auf sich zu nehmen hatten.
Abgesehen von den beiden in Gruppe 1 ausstehenden Gruppenspielen, in denen Oberalster auch endgültig Sieger wird, steht nun den Mannschaften die Vorschlußrunde bevor, deren Paarungen noch nicht bekannt sind, die aber am 6. und 13. Juni abgewickelt wird. *
Deutschlands großer Triumph.
Fridolin (2Rifhn. K. Hasse) gewinnt den Großen preis von Paris.
Mit dem schweren Jagdspringen um den Großen Preis von Paris erreichte das Pariser Ausstellungsturnier am Sonntag seinen ersten Höhepunkt. Nicht weniger als 99 Pferde bewarben sich um den wert- vollen Preis, der im Rahmen einer Nachmittagsund Abendveranstaltung durchgeführt wurde. Der Kurs mit seinen 18 Hindernissen bis zu einer Höhe von 1,50 Meter stellte hohe Anforderungen. Lange Zeit sah es nach einem französischen Sieg aus. Olivette unter Capt. Durand, die eine Zeit von 1:20,4 Minuten vorgelegt hatte, schien kaum noch zu schlagen zu sein. Erst am Abend startete Fridolin unter Rittmeister Kurt Hasse, der am Vortage noch um eine Fünftelsekunde geschlagen worden war, doch hier mit einer Glanzleistung aufwartete. In einem unerhörten Tempo jagte der Wallach über die Strecke und erzielte dabei eine Zeit von 1:20 Minuten. Die Franzosen setzten nun alles daran, den Deutschen zu übertreffen, aber in
der Hast unterliefen ihnen sämtlich Springfehler, und so blieb es bei dem überaus beifällig aufgenommenen Sieg von Fridolin, der damit zugleich eine wohlverdiente Entschädigung für fein Pech am Vortag fand.
Ergebnis. Großer Preis von Paris: 1. Fridolin (Rittmeister K. Haffe) 0 Fehler, 1:20 Minuten; 2. Olivette (Capt. Durand-Frankreich) 0/1:20,4; 3. Gloriette (Lt. Sauer-Oesterreich) 0/1:22; 4, Adriane (Lt. de Trlliere-Frankreich) 0/1:25,2.
*
Der zweite Wettbewerb am Samstag beim internationalen Reitturnier in Paris war ein Mannschaftskampf der am Pariser Turnier beteiligten ausländischen Reiter. Deutschland, schon seit Jahren gerade in derartigen Wettbewerben führend, gewann auch hier mit 36 Fehlern vor Rumänien (41), der Schweiz (45), Belgien (55) und Holland mit 66 Fehlern.
DeuWaud überlegen wie nie zuvor!
Hermann Lang (Mercedes-Benz) siegt im „Großen Autopreis von Tripolis" und kommt zu seinem ersten gewaltigen Erfolge. — Acht deutsche Wagen auf den ersten Plätzen.
2.
3.
213,225 km/st.
Bernd Roferneyer (Auto-Union), 2:28:07,32.
E. von Delius (Auto-Union), 2:29:17,55.
Hans Stuck (Auto-Union), 2:29:39,59.
L. Fagioli (Auto-Union), 2:29:42,58.
6. R. Caracciola (Mercedes-Benz), 2:29:53,02.
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Zu einem mörderischen Kampf auf der berühmten Mellaha-Strecke von Tripolis gestaltete sich am Sonntag das erste Rennen der neuen Grand-Prix- Ze it, der Große Preis von Tripolis. Neun deutsche Wagen standen im Kampf gegen Italiens erlesene Wagen und Fahrer, acht von ihnen endeten auf den ersten Plätzen. Ein überwältigender Erfolg! Nie zuvor kam Deutschlands Vorherrschaft so klar zum Ausdruck.
Dor einer riesigen Zuschauermenge längs der 13,1 Kilometer langen Strecke und in Anwesenheit des Führers des deutschen Kraftfahrsports, Äorpsstihrer Hühnlein, sowie des Generalgou- Demeurs von Libyen, Marschall B a l b o , feierte der junge Nachwuchsfahrer Hermann Lang auf Mercedes-Benz seinen ersten Sieg mit dem Rennwagen. Gerade seinen Sieg hatten wohl die allerwenigsten erwartet und darum ist er doppelt erfreulich. In der neuen Rekordzeit von 2:27:57,77 Stunden brauste er über die insgesamt 524 Kilometer lange Strecke und erreichte dabei ein Stundenmittel von 213,225 Kilometer. Europameister Bernd Rosemeyer (Auto-Union) belegte vor seinen Stallgefährten Ernst von Delius, Hans Stuck und Luigi Fagioli (Italien) den zweiten Platz. Rudolf Caracciola auf Mercedes-Benz schoß als Sechster über die Ziellinie vor dem jungen Engländer Richard Seaman, der zum ersten Male für das Untertürkheimer Werk an den Start ging. Rudolf Haffe (Auto-Union) schob sich als Achter noch vor den ersten Alfa-Romeo-Fahrer, Giuseppe Farina.
Die Ergebnisse.
(Großer Autopreis von Tripolis, 524 km.)
1. Hermann Lang (Mercedes-Benz), 2:27:57,77 =
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7. R. Seaman (Mercedes-Benz).
8. Rudolf Haffe (Auto-Union).
9. Giuseppe Farina (Alfa Romeo).
10. Tonino Brivio (Alfa Romeo).
Telegramm an den Führer.
Der Korpsführer richtete an den Führer und Reichskanzler folgendes Telegramm: „Mein Führer! Das erste große Rennen des Jahres 1937 ein großer deutscher Erfolg! Der ausgezeichnete Nachwuchsfahrer Lang gewinnt die schöne Siegestrophäe des Generalgouverneurs Marschall B a lb o. Don neun gestarteten deutschen Wagen belegen acht die ersten Plätze. Das scharfe Rennen war ein harter Prüfstein für Fahrer, Maschinen und insbesondere die Reifen. Unser Sieg löste spontane Begeisterung der Zuschauermassen aus. Heil mein Führer! Hühnlein!"
Davispokal
Deutschland — Oesterreich 3:2.
Im Davispokalkamps Deutschland—Oesterreich in München, den Deutschland schon mit dem 3:0 am Samstag gewonnen hatte, trugen Redl und Dettmer das dritte Einzelspiel aus. Redl gewann 8:6, 6:1, 3:6, 6:1. Das Treffen von Gramms gegen Graf Baworowski wurde beim Stande von 10:8 im ersten Satz abgebrochen. Don Gramm verzichtete auf die Nachholung, so daß der Kampf mit 3:2 für Deutschland endete.
Zrn Flugzeug 15655 Meter hoch.
Einen neuen Klassenrekord im Höhenflug für Motorflugzeuge stellte der italienische Flieyeroberst Mario P e z z i auf. Er erreichte die Höhe von 15 655 Meter und konnte damit die bisher in englischem Besitz gewesene Bestleistung uni 432 Meter überbieten. Der Flug wurde über dem römischen Flughafen Mantecelio auf einem Doppeldecker-Einsitzer Gaproni 161 mit Piaggio-Motor ausgesührt.
Heffensahrl der Mlorgwppe Hessen des ASM.
NSG. Mit der Hessenfahrt 1937 führte die Motorgruppe Hessen des NSKK. am Samstag und Sonntag die zweite der drei großen Veranstaltungen durch, die ihr für dieses Jahr zur Durchführung übertragen wurde. Mit einem Nennungsergebenis von über 400 Meldungen hatte die große zweitägige Prüfung eine Beteiligung erfahren, wie sie bisher noch auf keiner Veranstaltung der Gruppe zustande gekommen ist.
Die Zuverlässigkeitsfahrt.
Die Hessen fahrt begann am Samstag mit einer Zuverlässigkeitsfahrt, zu der von den drei Orten Darmstadt, Gießen und Hersfeld aus gestartet wurde. Aus den drei Strecken, die alle in Bad Orb als Ziel endeten, war den Fahrern die Aufgabe gestellt, ihre Strecke in einer vorgeschrie- benen Zeit zu durchfahren. Jede Strecke war in mehrere Zeitkontrollen unterteilt, die die Fahrer zu den vorgeschriebenen Zeiten passieren mußten. Bei den geforderten hohen Durchschnittszeiten mußten die Fahrer tüchtig aufdrehen, wenn sie ihre Fahrzeit einhalten wollten.
Oie Geländefahrt.
Am Sonntagvormittag folgte mit der G e - l ä n d e f a h r t der zweite und schwierigste Teil der Hessenfahrt. Ab 6 Uhr morgens rollten von zwei verschiedenen Startplätzen aus die Krafträder und Wagen ins „Schlachtfeld". Die Krafträder hatten 110 Kilometer, die Wagen 140 Kilometer abzufahren. Es gab die gewohnten Schwierigkeiten im Gelände. Holprige, steinübersäte Feldwege, Steilhänge, Wasserdurchfahrten und als besondere Spessartfpezialität Querrinnen über Querrinnen. Aber unverdrossen arbeiteten sich die Fahrer durch die tausend Mühen und Leiden der Geländestrecke hindurch, bauten unterwegs und setzten dann die Fahrt fort, obwohl inzwischen die goldene Plakette auf Nimmerwiedersehen enteilt war. Viel Interesse fanden die großen Kübelwagen der Wehrmacht.
Giegerliste.
Werkungsgruppe HI. — I Krafträder bis 100 ccm.
Goldene Plakette: George Adam, MHI., Kassel, NSU.; Albrecht, Heinz, MHI., Kassel, NSU., je 0 Punkte. Silberne Plakette: eine.
IBerfungsgruppe HI. — III.
Goldene Plakette: Fleichhuth, Fritz, Jng., Kassel, NSU.; Riede, Ludwig, Jng., Kassel, DKW., je 0 Punkte. Silberner Plakette: eine. Eiserne Plakette: eine.
Wertungsgruppe I — Krafträder bis 125 ccm.
Goldene Plakette: Schweitzer, Albert, DDAC., Frankfurt a. M., DKW.; Kuß, Herbert, NSKKM., Darmstadt, Favorit, je 0 Punkte. Silberne Plakette: drei. Eiferne Plakette: drei.
Wertungsgruppe II Krafträder bis 250 ccm.
Goldene Plakette: Korb, Jak., 32/M., Sturmm., Lampertheim, Vik.; Bingemer, Heinz, 4/M. 49, Obtruf., Frankfurt a. M., Vik.; Amend, Alfr, 11/M. 77, Coburg.-N., Ardi; Wittmann, Willi, 11/M. 77, Scharf., Bertelsdorf, Ardi.; Scherhard, P., 5/M. 52, Truf., Niederlahnstein, DKW.; Franke, (3g., 24/M. 48, Rottf., Mengeringshausen, NSU., je 0 Punkte. Silberne Plakette: neun. Eiserne Plakette: vier.
Dertungsgruppe II Krafträder bis 250 ccm (Mannschaften).
Silberne Plakette: drei.
Wertungsgruppe III Krafträder über 250 ccm (Mannschaften).
Silberne Plakette: neun. Eiserne Plakette: drei. (Einzelfahrer). Goldene Plakette: Schröder, Erich, 11/M. 150, Sturmm., Bommersheim, DKW.; Roth, Otto, DDAE., Frankfurt a. M., BMW.; Krebs, Otto, 15/M. 150, Ofcharf., Herborn, BMW.; Kopp, Paul, 23/M. 147, Sturmm., Herborn, BMW., je 0 Punkte. Silberne Plakette: zehn.
Wertungsgruppe III (Einzelfahrer).
Eiserne Plakette: sechzehn.
Wertungsgruppe IV Krafträder mit Seitenwagen.
Gemeldet: 57. Am Start: 55. Am Ziel: 35. Goldene Plakette: Spahn, Arth., Rtf., MSS. 2/II, Offenbach, Triumpf; Spieß, Frz., Rtf. MSS. 2/II, Frankfurt a. M., NSU.; Link, Walt., Oschf., MSS. 2/II, Frankfurt a. M., BMW.; Bezold, Mart., Schf. M. 48, Ferndorf, BMW.; Schleifenbaum, Herrn., Sturmf. M. 48, Geisweid, Zünd.; Prinz, Erich, Sturms., M. 48, Siegen, DKW.; Heilbronn, A. Gerh., Oltn., Eisenach, BMW.; Moll, Werner, 5. Kradbat., Eisenach, BMW.; v. Laer, Hans, Ltn., Kradbat., Eisenach, BMW.; Stolle, Fritz, Utoffz., Flea. 14, Detmold, BMW.; Hösbach, Ernst, Feldw., Flea. 14, Detmold, BMW.; Kaiser, Helm., Rtf., 24/M. 49, Offenbach, NSU.; Besel, Wilh., Rtf., 15/M. 49, Homburg, BMW.; Pfannebecker, Ottm., Flieger, Gelnhausen, BMW.; Rohrmann, Fritz, Gefr., Rtf., 23/M. 147, Herborn, BMW.; Müller, Walter, Gefr., 1. Pz. 2121.9, Gelnhausen, Zünd., je 0 Punkte. Silberne Plakette: zehn. Eiserne Plakette: sechs.
Wertungsgruppe V PKW. bis 1200 ccm.
Gemeldet: 71. Am Start: 61. Am Ziel: 45. Goldene Plakette: Döring, Walter, OSchf., Wiesbaden, DKW.; Schwamm, Fr., USchf., Wiesbaden, DKW.; Matthes, Theod., Rtf., Wiesbaden, DKW.; Fritz, Kurt, DDAE., Frankfurt a. M., Ford; Schul, Karl, DDAE., Frankfurt a. M., Adler; Heidinger, Adolf, DDAE., Frankfurt a. M., Opel; Wiest, Geo, OSchf., Darmstadt, Fiat; Pistorius, Karl, DDAE., Frankfurt a. M., Fiat; Lohder, Ferd., Scharf., Frankfurt a. M., Opel; Bastian, Heinr., Scharf., Rüsselsheim, Opel; Ober, Alb., Scharf., Darmstadt, Adler; Klein, Marzin, Staff., Limburg, Adler; Boller, Wilh., Dtruf., Lang-Göns, Opel; Lind, Jak., Scharf., Wetzlar, Ford; Schmidt, Albert, Rtf., Gor» bad), Ford, je 0 Punkte. Silberne Plakette: neun. Eiserne Plakette: sieben.
Wertungsgruppe VI PKW. 1200 bis 1800 ccm (Mannschaften).
Gemeldet: 41. Am Start: 33. Am Ziel: 22. ©eibene Plakette: Wüst, Hermann, 32/M. 49, Scharf., Frankfurt a. M., Opel; Noll, Gg., 32/M. 49, Rtts., Höchst, Adler Tr.; Bauer, Alex, 32/M. 49, Rttf., Höchst, Opel je 0 Punkte. Silberne Plakette: sechs. Eiserne Plakette: drei. (Einzelfahrer). Goldene Plakette: Löbering, Hans, MSS. 2/2, Uscharf., Frankfurt, Hanomag; Keunecke, Fr., 32/M. 49, Rtts., Frankfurt (Main), Hanomag, je 0 Punkte. Silberne Plakette: drei. Eiserne Plakette: eine.
Wertungsgruppe VII über 1800 ccm (Mannschaften).
Gemeldet: 37. Am Start: 27. Am Ziel: 20. Silberne Plakette: drei. Eiserne Plakette: drei. (Einzelfahrer).. Goldene Plakette: Eichhorn, Ost., 2/M. 148, Scharf., Wiesbaden, BMW.; Ott, Rich., 3/M. II, Trust, Aschaffenburg, BMW.; Mehl, Rud., 32/M. 49, Rtts., Frankfurt a. M., Merc.-Benz, je 0 Punkte. Silberne Plakette: fünf. Eiserne Plakette: eine.
Wertungsgruppe VIII Kübelwagen bis 1500 ccm.
Gemeldet: 8. Am Start: 6. Am Ziel: 6. Goldene Plakette: Göbel, Walter, UScharf., MSS. 2, Frankfurt a. M., DKW.; Dehnen, G., QScharst, MSS. 2, Bingen, DKW.; Hanft, OLtn., 1/NA. 15, Frankfurt am M., Hanomag, je 0 Punkte. Silberne Plakette: eine. Eiserne Plakette: eine.
Wertungsgruppe IX Kübel über 1500 ccm.
Gemeldet: 24. Am Start: 24. Am Ziel 16. Goldene Plakette: Blumschein, Ernst, Ltn., 1/MG. 3, Büdingen, Horch, 0 Punkte. Silberne Plakette: elf. Eiserne Plakette: zwei.
Der Start in Gießen.
Am Samstag um 16.30 Uhr standen auf Os« roalbsgarten 92 Fahrzeuge (39 Krafträder, 12 Mo-
Hier abschneiden!
Qruucktt
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Quecksilbervergiftung
den man als Brotaufstrich verwerten will, wird durcn ein Sieb getrieben und mit Salz, Pfeffer evtl, auch Zwiebel gewürzt. Man kann zur Verfeinerung noch ein Eigelb und etwas Butter darunter mischen.
Quartal. lat, entbehrt Fremdwort für Vierteljahr.
Quartett, franz., Kartenspiel für Kinder, bei dem bebilderte Karten von den Spielern in einer bestimmten Ordnung zusammengelegt werden müssen, ferner Musikstück für vier Gesangsoder Jnstrumentalstimmen.
Quartformat, eine Vriefpapier- größe, die allmählich durch ein davon abweichendes DIN=5ormat verdrängt wird.
Quartier, franz., Bedeutung — Viertel, entbehrt Fremdwort für Wohnung, Unterkunft, Stadtviertel.
Quarz, Mineral, das in Kristall- form auftritt. Die bekanntesten Arten sind Bergkristall, Rheinkiesel, Rauchtopas, Amethyst, Jaspis, Rosenguarz. Die besseren Quarzarten werden als Schmuckstücke bearbeitet, Bergkriftall auch zu Brillengläsern.
Quarzglas, hartes, sehr widerstandsfähiges Glas aus geschmolzenem Quarz.
Quarzlampe, Vorrichtung zum Bestrahlen mit künstlicher Höhensonne.
Quassiaholz, Holz der brasilianischen Vitteresche. Die Abkochung
davon wird als Fliegengift verwendet
Quecke, Grasatt, ausdauerndes, sehr lästiges Eartenunkraut. Dre Bekämpfung muß sich insbesondere auf dre unterirdischen Stenaeltriebe beziehen, da selbst kleinste Teile wieder neue Pflanzen bilden. Bei stärkerem Auftreten: Rigolen und Durchsieben der Erde. Ausgezogene Q. nicht auf Komposthaufen werfen. Quecksilber, flüssiges Metall, das in der Heilkunde zu mancherlei Zwecken benützt wird. So werden Zahnfüllen aus Quecksilber, gemischt mit einem anderen Metall, hergestellt. Quecksilbersalben bei allen möglichen Hauterkrankungen. Bei einer Quecksilberkur entzündet sich manchmal die Mundschleimhaut Durch gute Mundpflege und Aussetzen der Kur kann man das Übel leicht beseitigen. Aus jeden Fall befrage man aber den Arzt.
Quecksilbervergiftung: Hervorgerufen meist durch Sublimat. Die akute Quecksilbervergiftung geht einher mit Brechen, ttampf- arrigen Magen- und Darmschmerzen, Durchfall, Entzündung der Mundschleimhaut und Eiterung der Zahnfächer Nierenentzündung. Behandlung: lauwarmes Wasser oder Milch in großen Mengen geben, schleimige Getränke, Eiweiß von 10 bis 12 Eiern. Sofort oen Arzt rufen. Bei chronischer Quecksilbervergiftung kommen noch Nervenerkrankungen und allgemeiner Verfall dazu.
Kohlen von Fischer
Gießen, Alicenstraße 42—44, Telefon 3172 und 3176


