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Nationale Offensive nordöstlich Madrids

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Dem Vizekönig Marschc Vorschlag des Duce das G>

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richtige roetben.

ordens von Savoyen verliehen worden, die höchste militärische Auszeichnung, die Italien zu vergeben hat.

Regierung müsse wieder in das Gleichgewicht zurückgebracht

armen im Geiste der Kameradschaft und der Volks­gemeinschaft, wie wir ihn brauchen. Diese beiden Beispiele", so betonte Dr. Ley,zeigen mir, daß unsere Arbeit erfolgreich gewesen ist? Dr Ley begab sich nach Wiesgen, wo er die Exerzier­halle der Ordensburg Vogelsang und die neue

Salamanca, 10. März. (DNB. Funkspruch.) Die am Montagmorgen begonnene nationale Offen- ive im Frontabschnitt von Guadalayara dauerte am Dienstag unvermindert heftig an. Nationale Flieger bombardierten mit sichtbarem Erfolg die feindlichen Schützengräben. Dann stürmte die Jn- anterie im Morgengrauen die bolschewistischen Li­nien. Die Bolschewisten mußten den nationalen Truppen Gelände von mehreren Kilometer Tiefe

blieben, weil das Bundesgericht anArterienver­kalkung" leide. Das Gericht benehme sich so unab­hängig, als ob es das Mandat des Volkes nicht zu berücksichtigen brauche. Er wolle neue Richter ernennen, die als Richter amtierten, nicht aber als Gesetzgeber. Die Methode der Verfassungsänderung dauere Jahre und sei selbst dann nicht der Annahme sicher, da 13 der 48 Staa­ten mit nur 5 v. H. der Gesamtwählerschaft jede Aenderung sabotieren könnten. Das amerikanische

gen der englischen Admiralität konnten der Auf­regung in der englischen Oeffentlichkeit ein Ende

führende Persönlichkeiten aus Staat, Partei, Kunst und Wissenschaft sowie Angehörige des diploma­tischen Korps anwesend.

kräften bald wiederunter Dach und Fach" kommen.

Ganitätsosfizieranwärter des Beurlaubtenstandes.

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Volk lasse sich aber nicht länger zum Narren halten. Amerikas ~

Oie Folgen der polnischen Agrarreform

Sechshunderttausend Hektar deutschen Bodens enteignet.

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Der litauische Außenminister L o z o r a i t i s suchte auf der Durchreise nach der Riviera den Neurath auf und hatte mit ihm eine längere Neurath auf, und hatte mit ihm eine längere Aussprache über beide Länder interessierende Fragen.

Der ungarische Justizminister hat sämt­liche Staatsanwaltschaften angewiesen, im Falle von strafbaren Handlungen, die die öffentliche Ruhe und Ordnung gefährden, strengstens vorzugehen. Alle Bestrebungen, die gegen den gort» gang der nationalen Arbeit und die Ruhe des Lanoes gerichtet sind, werden schwer geahndet wer­den. Unter die Verordnung fallen: Hochverrat, Auf­reizung gegen andere Volksklassen, Nationalitäten oder Konfessionen, sowie Aufwiegelung und gewalt­tätige Handlungen gegen Leben und Eigentum von Privatpersonen.

Wahlkampf zwischen Degrelle und van Seeland.

Brüssel, 9. März. (DNB.) Ministerpräsident van Zeeland machte in der Kammer die Mitteilung, bei den durch den Rücktritt des rexistischen Abgeordneten Olivier im Bezirk Groß-Brüssel notwendig gewordenen N e u w a h - e n zum Parlament zu kandidieren. Die Re­gierung habe diese Wahlen nicht verhindert, weil sie Klarheit wolle. Er betone ausdrücklich, daß er nicht der Kandidat einer Partei sei. Da die K o m m u n i st e n wahrscheinlich van Zee­land gegenüber im Wahlkampf eine neutrale Hal­tung einnehmen und die nationalen Flamen vermutlich Degrelle unterstützen werden, stehen sich in dem Wahlkampf als einzige Kandidaten der Ministerpräsident und der Rexistenführer gegenüber.

Meine politische Nachrichten.

Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Goebbels gab anläßlich der Tagung des Weltrundfun k'vereins einen Empfang, an dem die mehr als 120 Rundfunk­delegierten aus insgesamt 39 Staaten vollzählig teilnahmen. Mit den Vertretern der deutschen Rundfunkführung und -wirtschaft waren zahlreiche

Roosevelts Kampf um die Gtaatsreform.

Scharfe Angriffe gegen die Reform­feindlichkeit des Obersten Bundesgerichts.

Washington, 10. März. (DNB. Funkspruch.) Präsident Roosevelt wandte sich in einer Rundfunk­rede gegen das Oberste Bundesgericht in seiner gegenwärtigen Zusammensetzung und ver­langte, daß sein bekanntes Reformgesetz noch in dieser Kongreß-Tagung angenommen werde. Die Verfassung sei lediglich zu dem Zweck beschlossen worden, um die ursprünglich selbständigen 13 Ko­lonien unter einer ft arten Zentral- regierung zusammenzufassen, und dadurch erst in die Lage zu versetzen, sich als G e s a m t st a a t zu behaupten. In dem von der Verfassung ein­gesetztenDreigespann", Exekutive, Legislative und Bundesgericht, zögen jetzt die ersten beiden a n e i n e m 61 r a n g e, nicht aber das Bundesgericht. Es gebärde sich vielmehr entgegen dem Sinn der Verfassung als oberste gesetzgebende Gewalt und wolle dem Lande vorschreiben, welche Politik es verfolgen müsse. Einige der in der Minderheit befindlichen (also republikanische) Mitglieder des Obersten Bundesgerichtes hätten offen zugegeben, daß das Gericht der Verfassung eine 3 w a 'n g s - sacke anlege, und sie nach seinen eigenen volks­wirtschaftlichen Ansichten auslege.

Das Gericht habe unter der Verfassung, nicht Über der Verfassung zu stehen, er wolle nicht länger dulden, daß dringende nationale Probleme ungelöst

Warschau, 9. März. (DNB.) Die beiden deut­schen Senatoren H a s b a ch und Wiesner, die als einzige Vertreter der deutschen Volksgruppe in Polen im polnischen Parlament Sitz und Stimme haben, wiesen im Senat auf die schweren Wunden hin, die die polnische Agrarreform in den letzten elf Jahren dem Deutschtum in Polen ge­schlagen hat. Senator Wiesner machte darauf auf­merksam, daß der deutschen Volksgruppe eine große Anzahl von Berufs- und Existenzmöglichkeiten ver­schlossen sei und daß für sie darum der Beruf des Bauern eine der wenigen beruflichen Möglichkeiten darstelle. Die in den letzten Jahren an Der deut­schen Volksgruppe vollzogene Enteignung ihres Grundbesitzes bedeute darum eine besonders schwere Schmälerung ihrer wirtschaft­lichen Existenzgrundlage. Seit dem Jahre 1926 seien 87 000 Hektar deutschen B e - sitz es durch die Agrarreform enteignet wor­den, ohne daß die deutschen Bauernsöhne bei der Verteilung des enteigneten Boden berücksichtigt wor­den wären Das Ausmaß des aus polnischer Hand enteigneten Bodens in Posen und Pommerel­len sei im Vergleich dazu weit geringer, denn es betrage nur 39 000 Hektar.

Senator Hasbach unterstrich die Auffassung, daß die Agrarreform in Polen notwendig sei, daß man aber in erster Linie Oedländereien kultivieren, Staatsländereien und solche Betriebe aufteilen solle, die schlecht bewirtschaftet wurden oder deren Eigentümer so verschuldet sind, daß sie sich nicht mehr auf ihrem Besitz halten können. Der Senator wies darauf hin, daß die Agrarreform im Jahre 1937 Öen deutschen Besitzstand ganz besonders stark geschmälert habe. In Posen und Pommerellen ständen nämlich auf der sogenannten Namenslifte 61 deutsche Be­triebe, von denen zusammen 21 315 Hektar zur Agrarreform bestimmt sind, und nur 19 pol­nische Betriebe mit einer zur Parzellierung bestimmten Gesamtfläche von 6 906 Hektar. Senator Hasbach erklärte an Hand dieser Ziffern, daß die Durchführung der Agrarreform in Posen und Pom­merellen in diesem Jahre einen für die deut­sche Minderheit besonders gefährlichen Charakter angenommen habe. Nach einem Hinweis auf die schwere Lage der rund 8000 deut-

Schlußappell des Fuhreruachwuchses auf dura Vogelsang.

Akademie für weltanschauliche Schulung.

Köln, 8. März. (DNB.) In der Ordensburg Vogelsang sprachen am Montag vor den Führer­anwärtern Reichsleiter Alfred Rosenberg, Reichs- Organisationsleiter Dr. Ley sowie der Reichsobmann des Reichsnährstandes, Staatsrat Meinberg. Dr. Ley gab bekannt, daß zur Erlangung eines ein« heitkichen Lehrstoffes für die Adolf-Hitler-Schulen und die Ordensburgen eine Akademie unter der Leitung von Reichsleiter Alfred Rosenberg ins Leben' gerufen werde. Nach einer Vereinba­rung zwischen dem Reichsführer SS. Himmler, Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Reichsleiter Rosenberg wird diese Akademie die Aufgabe haben, Lehrer für sämtliche weltanschauliche Schulungs- einrichtungen heranzubilden und die einheitliche Ausrichtung der Lehrpläne sicherzustellen. Am Diens- tag fand auf dem Walburghof in der Nähe der Ordensburg' Vogelsang der Schlußappell statt.

Nach dem Abschreiten der Front zeigten die Hun­dertschaften in mustergültiger Haltung einige Ex­erzierübungen, die ihnen ein uneingeschränktes Lod Dr. Leys eintrugen. Das eindrucksvolle Bild wurde durch einen Vorbeimarsch vor dem Reichsorganisa- tionsleiter abgerundet. Es wurde ein erzieherischer Erfolg sichtbar, für den Dr. Ley am Montag fol­gende Beispiele anführte:Vor einigen Tagen habe ich auf der Burg mit einem Steinarbeiter gesprochen. Er ging während des Weltkrieges zur Schule und hat wegen des damaligen Lehrer­mangels nur eine mäßige Dolksschulausbildung ge­nossen. Dieser Mann hat sich laut Bewertung seiner Erzieher und seines Burgkommandanten in einem Jahre in jeder Beziehung zu einem der Besten des Lehrganges entwickelt, ein Erfolg, auf den wir stolz find." Ein zweites Beispiel führte Dr. Ley an:Vor einem Jahre kam ein Führeranwärter, der Akademiker ist. Er war ein sehr schwer zu

Der Bedarf des Heeres an Sanitätsoffizieren des Beurlaubtenstandes kann nur gedeckt werden, wenn alle Mediziner ausnahmslos für den Sa» nitätsdienft erfaßt werden. Ehe die Medi- zinstudierenden und Abiturienten, die die Absicht zum Medizinstudium haben, daher in die Sanitäts­truppe versetzt werden, müssen sie zunächst ein Jahr ihrer zweijährigen Wehrpflicht bei einem anderen Truppenteil abgedient haben. Im eigensten Interesse der Medizinstudierenden liegt es, daß sie ihrer Wehrpflicht vor Studienbe­ginn genügen, also sich schon in den letzten Mo­naten ihrer Schulzeit einen Truppenteil (ausgenom­men Sanitätsabteilungen) wählen, der sie als Freiwilige annimmt, und am 1. Oktober des Jahres ihrer Reifeprüfung (also nach sechsmonati­gem Arbeitsdienst) sofort mit dem Wehr- b i e n ft beginnen.

Am ersten Tage des zweiten Dienstjahres wer­den alle Mediziner und zukünftigen Medizinstudie­renden in die Sanitätsabteilung ihrer Division versetzt. Sie tragen von diesem Tage ab die kornblumenblaue Farbe der Sanitätstruppe und werden in Sanitätsschulen zusammengezogen. Hier kommt die Mehrzahl von ihnen in erste Be­rührung mit dem für die Zukunft erwählten Beruf. Ein regelmäßiger Unterricht macht sie mit den ©runöfenntniffen von Bau und Verrichtung des menschlichen Körpers, von Krankheiten, ihren Ur­sachen und ihrer Verhütung, von Arznei und Ver­bandmitteln bekannt. Wichtiger ist die praktische Ausbildung. Die Sanitätsschule schließt mit einer Prüfung ab. Sie entscheidet endgültig über die Eig­nung oder Nichteignung zum Sanitätsoffizier des Beurlaubtenstandes. Die Reservesanitätsoffizier­anwärter dürfen nach bestandener Prüfung am rechten Unterarm den Aeskulapstab anlegen und in weiteren zwei Monaten impraktischenDienst bei der Truppe und im Lazarett beweisen, daß sie diese Eignung zu Recht bestätigt erhalten haben.

Am 31. März des zweiten Dienstjahres können sie zum überzähligen Unteroffizier der Re­serve ihrer Sanitätsabteilung ernannt und zur Reserve entlassen werden. Einmal, und zwar im Beginn ihrer Studienzeit, werden sie während der Semesterferien zu einer vierwöchigen Uebung in ihre Sanitätsabteilung eiitberufen. Dis Mehr«

schen Rentensiedler nahm der deutsche Senator fer­ner gegen die von dem Senator Siudowski gegen das Deutschtum in Polen gerichteten Verdächtigun­gen Stellung. Der polnische Senator möge nicht vergessen, daß in Posen und Pommerellen durch die verschiedensten behördlichen Maßnahmen wie Annullation, Liquidation, freiwillige und unfrei­willige Verkäufe und die Agrarreform dem deut­schen Besitzstand rund 600 000 Hektar verlorengegangen seien.

Die Hot der deutschen Arbeiter

Neberall wegen ihres Deutschtums ausgeschaltet.

Senator Hasbach wies auch auf die Notlage der deutschen Berg- und Hüttenarbeiter in Ostoberschlesien hin. Soweit Neueinstellungen er­folgten, würden die deutschen Arbeiter übergangen, auch wenn sie sich ihr Leben lang durch Fleiß und Tüchtigkeit bewährt hätten. Die Begründung für diese Sonderbehandlung der deut­schen Arbeitslosen liege darin, daß sie Deutsche seien und ihre Kinder in die deutschen Schu- l e n schickten. Der Senator appellierte an den Minister, die bedauernswerten hungernden und frierenden deutschen Arbeiter gegen die Will­kür der Arbeitgeber und der lokalen Behörden in Schutz zu nehmen. Das Problem Arbeit und Brot" sei wichtiger als die Fest­nahme von Deutschen durch die Polizei, die sich gegenseitig mit dem deutschen Gruß, der heute der Gruß aller Deutschen in der Welt sei, begrüßten. Solange sich polnische Bürger deut­scher Nationalität mit diesem Gruß grüßten, konn­ten Staat und Regierung unbesorgt sein. Vor der geballten Faust der Kommunisten und Bolschewisten hingegen sollten alle gemeinsam auf der Hut sein. Senator Wiesner forderte für die deutsche Jugend in Polen die Genehmigung zur Bildung eines g e - schlossenen Verbandes. Gerade das pol­nische Volk müsse diesen Wunsch der Deutschen in Polen besonders gut verstehen, da es sich s e I b ft um den Zusammenschluß seiner eigenen Jugend im Ausland bemühe.

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'AuchPolen meldet inGenf seine Wünsche an.

Genf, 9. März. (DNB.) Im Rohstoffausschuß erklärte der polnische Staatssekretär Adam Rose, die Beschaffung der für die Entwicklung feiner In­dustrie notwendigen Rohstoffe sei für Polen eine Lebensfrage. Wegen des in Polen herrschenden Mangels an Kapitalreserven handle es sich zugleich um ein Finanzproblem. Polen, das selbst 150 Jahre lang in seinem wirtschaftlichen Aufschwung gehemmt und während des Krieges ver­wüstet worden sei, habe das Recht und die Pflicht, seiner ständig zunehmenden Bevölke­rung von gegenwärtig 34 Millionen, normale wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten zu sichern. Wegen der Finanz- und Verkehrsschwierigkeiten, die sich aus dem gegenwärtigen Weltwirtschaftssystem ergeben, müsse das Problem des Zuganges zu den Rohstoffen jetzt auf neue gerechte Grundlagen gestellt werden. Man müsse den Bedarfsländern helfen, sich wirtschaftlich auf die Höhe der besitzenden Länder zu erheben, um die Wohl­fahrt ihrer Bevölkerung zu sichern. Die Rohftoff- schwierigkeiten, unter denen Polen besonders zu leiden habe, könnten auf dreierlei Weise bekämpft werden: 1. durch innerstaatliche Autarkie, 2. durch zweiseitige Vereinbarungen ^um Zwecke der Exportausweitung, 3. durch internationale Maßnahmen. Zweckmäßigerweise werde man das Problem hauptsächlich als Finanzproblem ansehen. Hierfür seien schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, z. B. Finanzierung des Rohstoff­kaufes, internationale Kreditorganisation, mehrsei­tige Verrechnungsabkommen. Andere Vorschläge be­zögen sich auf die Kolonialgebiete, vor allem die allgemeine Einführung des Grundsatzes deroffenen T ü r" und die Erreichung des Zu­tritts zu den noch nicht erschlossenen Rohstoffen. Deshalb solle je ein Unterausschuß für Finanzfra­gen und für koloniale Fragen eingesetzt werden; die (von den englischen Sachverständigen vorgeschla­gene) Einsetzung von Ausschüssen für jeden einzel­nen Rohstoff wäre eine unnötige Erschwerung der Arbeit.

Sir Henry Strato sch (Südafrika) fagte^ es fei ein Irrtum, das Britische Reich als eine Wirt­schafts- und Währungseinheit zu betrachten. Die Dominien seien politisch, wirtschaftlich und wah­rungsmäßig völlig seloständig. Komme man zu dem Ergebenis, daß gewisse Länder bei der Be- schaffung gewisser Rohstoffe Schwierigkeiten hatten, so müsse ermittelt werden, ob diese Schwierigkeiten durch die Politik anderer Länder oder durch die­jenige des betreffenden Landes selbst hervorgerufen seien. Leon Gerard wies auf die großen Opfer hin, die Belgien im Laufe eines halben Jahrhunderts habe bringen müssen, um den Kongo zu erschlie­ßen. Das System der offenen Tür werde im Sinne der Berliner Kongoakte dort streng durch­geführt. Die belgische Regierung wünsche, daß die­ses System auf alle Kolonien ausge­dehnt würde.

Sie Neutralität der Schweiz.

Der Bundespräsident begrüßt die bedingungslose Erklärung des Führers.

(Scherl-Bilderdienst-M.)

überlassen, besonders in Richtung auf Cifuentes, nördlich von Sacedon an der Landstraße M a - dridCuenca, der letzten Landstraßen-Ver- bindung der Hauptstadt mit den übrigen Provin­zen. Es konnte beobachtet werden, daß die Bolsche­wisten Kriegsmaterial aus Madrid herausschaffen und fast alle Ortschaften nordöstlich der Haupt st a d t räumen.

behandelnder Mensch, der seinen Vorgesetzten an» angs sehr viel Arbeit machte. Er hat seinen Dünkel Gelungen, den Mann neu zu Kameradschaft und der Volks-

rere wichtige Stellungen erobert Hierbei fielen den Nationalen dr'ei sowjetrusfische Tanks und zahlreiche Waffen in die Hände. Unter den toten Gegnern befand sich ein politischer Kommissar. Auch in den Gebirgshöhen bei Cogolludo wird heftig gekämpft. Die nationalen Streitkräfte dringen nach vorbildlicher Zusammenarbeit zwischen Tanks, Artillerie und Fliegern ständig vor, ohne daß von Madrid an die Front geworfene bolschewistische Verstärkungen es hindern können.

An der Asturien-Front konnte ein bolsche­wistischer Angriff bei Catalanes abgewiesen wer­den. Der Feind mußte beim Nachdrängen der nationalen Truppen seine eigenenen Stellungen aufgeben. Auf dem Frontabschnitt von Soria fielen die Ortschaften Valdearenas, Masegoso und Argencila. An der Jarama-Front gelang es den Nationalen, Casas des Torcal zu besetzen. Der Feind mußte eine größere Anzahl von Maschinen­gewehren im Stich lassen. Die Südarmee konnte bei Espiel und Villanueva ihre Linien weiter vor- tragen.

DieMar Cantabrico" als englischer Frachtdampfer getarnt.

Paris, 9. März. (DNB. Ein Ueberlebender des in der Biskaya versenkten bolschewistischen KriegstransportschiffesMar Cantabrico" berichtet, warum zunächst von den englischen SchiffenAda" undAba" die Rede war. Die Besatzung derMar Cantabrico" hatte auf der Uebersahrt an Bug und Heck den Namen des etwa gleichgroßen englischen FrachtdampfersAda" aus New Castle aufgemalt. Als der nationalspanische KreuzerCanarias" dem Schwindel auf die Spur kam und dieMar Can­tabrico" in Brand schoß, sandte das Schiff zunächst absichtlich irreführende funkentelegra­phische 808-Rufe mit den falschen Schiffs­namenAda" undAba" aus. Erst die Ermittlun-

Der Danziger Völkerbundskommissar Professor Dr. B u r ck h a r d t ist in Warschau eingetroffen, um der polnischen Regierung seinen Besuch abzu- statten.

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Bern, 9. März. (DNB.) Im Ständerat stellte Ständerat M a l ch e (Genf) fest, die Erklärung Adolf Hitlers stelle einen neuen Faktor d e r Sicherheit dar. Man dürfe darüber be­friedigt sein, daß die Schweiz als europäische Not­wendigkeit anerkannt werde. In gewissen Kreisen Deutschlands sei die Meinung vorhanden, die Schweiz müsse für diese Neutralitätsversicherung Gegenlei st ungen machen auf dem Gebiete der öffentlichen Meinung. Darum sei es an der Zeit, darüber Auskunft zu geben, ob nicht an die offiziellen Erklärungen in Berlin irgend­welche Vereinbarungen geknüpft wurden, die den freien Gedankenausdruck in der Schweiz berühren.

Bundespräsident Motta stellte fest, daß die Er­klärung des Reichskanzlers Hitler an Altbundesrat Schultheß einen Teil einer einstündigen privaten Un­terhaltung bildete, bei der auch Staatssekretär Lam­mers anwesend war. Das Gespräch habe in jeder Hinsicht erfreuliche Aussichten für den allgemeinen Frieden eröffnet. Die die Schweiz betreffenden Stellen seien in eine la­pidare Formel zusammengefaßt worden und so in die Oeffentlichkeit gekommen. Eine Notwendig­keit einer solchen Erklärung für die Anerkennung der Neutralität der Schweiz sei nicht vorhanden ge­wesen. Sie habe aber dach in der ganzen Welt bei allen Friedensfreunden ein g ü n ft i g e s Echo ausgelöft. Von einem Kulturabkommen zwi­schen der Schweiz und Deutschland sei nie die Rede gewesen. Es sei unrichtig, anzunehmen, daß die deutschen Behörden von Altbundesrat Schultheß als Entgelt für die Erklärung von Reichskanzler Hitler Versprechungen verlangt hätten. Bundesrat Schultheß hätte sich auch nicht für etwas Derartiges hergegeben, und es wäre auch eine Beleidigung gegenüber dem Reichskanzler, anzunehmen, daß er die Bedeutung seiner großen Erklärung über die Unverletzlichkeit der Schweiz durch Hinzufü­gung von Bedingungen ober Einschränki gen und Doppelsinnigkeiten hätte schmälern wollen.

Großgarage besichtigte.

Für die alleren Angestellten.

Ab 1. April können die Arbeitsämter den Be» betriebsführern die Auflage machen, eine bestimmte Anzahl arbeitsloser älterer Angestel - t e r einzustellen. Grundsätzlich soll aber nur, wenn im gütlichen Verhandlungswege von Fall zu Fall keine Losung gefunden werden konnte, wobei auch auf die Bedürfnisse des Betriebes Rücksicht zu nehmen ist. Umgekehrt werden natürlich jene Betriebe vor allem mit einer Auflage der Arbeitsämter zu rech­nen haben, deren bisherige altersmäßige Zusam­mensetzung der Gefolgschaft eine zu starke Bevor­zugung jüngerer Arbeitskräfte erkennen läßt. Ins­gesamt handelt es sich um die Unterbringung von 70 bis 80 000 älteren Angestellten, die noch immer im Schatten einer zermürbenden Arbeitslosigkeit Landen. Es ist nicht die erste Maßnahme, um ihr Schicksal zu bessern. Schon im Sommer 1934 wurde durch eine Verordnung der Tausch von Ar­beitsplätzen zugunsten älterer Arbeitsloser vorgeschlagen. Später gewährte die Reichsanstalt ür Arbeitsvermittlung einen Leistungsaus- gleich für zunächst vielleicht nicht ganz befriedi­gende Leistungen von Angestellten, die länger ar­beitslos waren. Und zwar in der Form eines Ge- laltszuschusfes bis 50 Mark für jeden der ersten sechs Monate nach der Neueinstellung. Die An­ordnung auf Grund des Dierjahresplanes, die altersmäßige Zusammensetzung der Betriebsgefolg­schaft in allen Unternehmungen von mehr als zehn Angestellten bis zum 15. Januar 1937 zu melden, war schon ein Wink zur freiwilligen Mehreinstellung arbeitsloser älterer Angestellter. Alle diese Maß­nahmen hatten nur Teilerfolge. Um nun durchgrei­fen zu können, hat man sich jetzt zur Pflichtauflage entschlossen, wobei auch einige jüngere Angestellte das Feld räumen dürften. Man nimmt aber an, daß es ihnen eben dank ihrer Jugend möglich fein wird, angesichts der starken Nachfrage nach Arbeits-

Der italienische Außenminister Graf Ciano und der deutsche Botschafter am Quirinal von Hassel haben ein Abkommen zur Regelung des deut­schen Touristenverkehrs nach Italien und dessen Kolonien unterzeichnet.

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