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Dor der Entscheidung im Sau Hessen.

Fußballtreffen der Tabellenführer.

Im Gau Hessen treffen sich die beiden Tabellen­ersten und einzigen noch für die Meisterschaft in Frage kommenden Mannschaften. Der als einziger der 50 süddeutschen Gauligavereine noch unbesiegte Spieloerein Kassel erwartet dieHessen" aus Bad Hersfeld. Das Vorspiel in Hersfeld endete 0:0. Vier Punkte trennen beide Mannschaften in der Tabelle. Ein Sieg der Kasseler dehnt diesen Vorsprung auf sechs Punkte aus und dann müßten sie aus vier ausstehenden Spielen noch drei Punkte zur Meisterschaft erringen. Man kann also damit rechnen, daß ein Kasseler Sieg die Meisterschaft entscheidet, eine Niederlage ihn allerdings auch nicht unbedingt gefährdet. Die Aussichten des Spieles sind offen.

Im Fuldaer Treffen zwischen Borussia und Kewa Wachenbuchen kann die Abstiegsfrage geklärt wer­den und zwar dann, wenn Borussia gewinnt. Tritt dieser durchaus mögliche Fall ein, dann können Spog. Niederzwehren und Kurhessen Marburg den Abstieg nicht mehr verhindern. Kurhessen Marburg wird, aber unbekümmert um den Ausgang des Fuldaer Spieles seine Aussichten selbst verspielen, da wir nicht damit rechnen, daß die Marburger selbst auf eigenem Platze gegen Germania Fulda bestehen können.

IußballabteUung des Turnvereins Atten-Bufeck.

Allen-Buseck I Rodheim I 3:2 (2:1).

Vor etwa 350 Zuschauern entwickelte sich ein rassiger Kampf, den die Platzbesitzer kurz vor Schluß knapp für sich entschieden. Rodheim muß durch diese Niederlage die Meisterschaftshoffnungen begraben. Die Platzmannschaft konnte bereits in der 8. Minute durch ein Selbsttor eines gegnerischen Verteidigers in Führung gehen. Die Alten-Busecker spielten zunächst überlegen, der Sturm war aber ungenau im Zuspiel und im Torschuß. In der 22. Minute konnte aber der freistehende Rechtsaußen glatt verwandeln. Bald darauf verkürzten aber die Gäste auf 2:1. Damit ging es in die Pause. In der zweiten Halbzeit führten die Gäste; die Einheimi­schen ließen im Tempo erheblich nach. Dann gelang es den Rodheimern in der 60. Minute gleichzu­ziehen. Dadurch wurden die Gastgeber wieder auf­gerüttelt und in einem ausgeglichenen Endspurt kämpften beide Mannschaften heftig um den Sieg. Die Alten-Busecker waren dabei glücklicher. Sechs Minuten vor Schluß gelang es dem Halblinken der Platzbesitzer dicht vor dem Tor einzudrücken und seiner Mannschaft den knappen Sieg zu sichern.

D. f. 5t Lich.

vfR. 1920 Lich Watzenborn-Steinberg 2:4 (2:4).

Am vergangenen Sonntag weilte der Tabellen­führer der 1. Kreisklasse, Watzenborn-Steinberg, zum fälligen Verbandsspiel in Lich. Für die Teutonen war das Spiel nicht ohne Bedeutung, galt es doch, durch einen Sieg die Spitze weiterhin unangefochten zu halten und anderseits sich für das magere 2:2 auf eigenem Platz zu entschädigen. Beide Mannschaf­ten mußten je einen Ersatzmann einstellen: Stein­berg den Halbrechten und Lich den Tormann. Die Gästemannschaft kam gleich zu Beginn des Spiels, durch einen verunglückten Abstoß des Ersatztorwarts der Gastgeber überraschend in Führung. Beide Mannschaften gingen nun mächtig aus sich heraus, und auf beiden Seiten gab es oft Augenblicke, die Erfolge verhießen. In der zehnten Minute konnten die Rasenspieler nach schönem Zusammenspiel den Ausgleich erzielen. Aber nicht lange währte die Freude, und Steinberg ging erneut in Führung.

Nach wechselvollem Spiel kam dann das Halbzeit­ergebnis 4:2 für die Teutonen zustande. Nach der Pause ließ das Spieltempo merklich nach und so verlief dann die zweite Halbzeit ohne Tore. Schieds­richter Mohr (To. 1846 Gießen) war dem Spiel ein aufmerksamer Leiter.

Wieder Spielausfälle im Handball.

Die im Dorbericht vom Samstag ausgesprochene Vermutung hat sich leider bewahrheitet. Nur ein Teil der Spiele konnte ausgetragen werden, wäh­rend der Rest auf Grund der außerordentlich schlechten Bodenverhältnisse ausfallen mußte. Es ist schade darum, denn durch die dauernden Ab­sagen verzögert sich die Erledigung der laufenden Runde ungemein, so daß ihr Ende einstweilen noch gar nicht abgesehen werden kann. Zwar trifft das für die Bezirksklasse nicht ganz zu. Die erste Kreis­klasse aber ist noch sehr weit im Rückstand. Das gleiche gilt auch für die Gauklasse, die aber zwei weitere Spiele unter Dach und Fach bringen konnte.

In der Gau klasse interessiert uns besonders der knappe Sieg der Wetzlarer, die in einem span­nenden Kampf Jahn Gensungen auch im Rückspiel

Am Dienstag begannen in Altenberg im Ost­erzgebirge die Deutschen und Heeres-Skimeisters schäften mit dem 50-Kilometer-Langlauf. In diesem Ski-Marathon konnte Schlesien erneut beweisen, daß es die besten Dauerläufer besitzt. Der Vor­jahressieger und Führer unserer Olympischen Mili­tär-Patrouille, Herbert Leupold, gewann das schwere Rennen in 4:08,23 Stunden und sicherte sich die erste deutsche Ski-Meisterschaft über diese Strecke, die ihm die Goldene Ski-Nadel einbrachte. Den zweiten Platz belegte in Otto Dreßler (Groß-Iser) ebenfalls ein Schlesier. Dritter wurde Hans Leonhardt (Mühlleiten) vor den Bayern Thomas D a tz m a n n (Ramsau) und Matthias W ö r n d l e. Als bester Wehrmachtsange­höriger belegte Oberjäger Konrad Holzner! vom Gebirgs-Jäger-Regiment 100, Dresden, in 4:24,42 Stunden den 7. Platz und wurde Deut- scherHeeresmeister.

61 Läufer im Kampf.

Am Montag hatte es in Altenberg und dem Ost­erzgebirge ununterbrochen geschneit. Ein heftiger Wind in der Nacht zum Dienstag verursachte auf der Strecke zahlreiche Verwehungen, so daß Spur- kommandos eingesetzt werden mußten. Dadurch ver­schob sich der Start um eine halbe Stunde. Dichter, nasser Nebel lag, der sich erst gegen Mittag verzog.

In Anwesenheit des Reichsstatthalters Mutsch- m a n n und zahlreicher Vertreter der Wehrmacht machten sich die 61 Teilnehmer in Abständen von einer halben Stunde auf den Weg. Die 25-Kilo- meter-Rundstrecke stellte sehr hohe Anforderungen, rund 600MeterHöhenunterschiede waren zu bewältigen.

Schertet (München) vor Leupold.

Das Feld eröffneten zahlreiche Sachsen. Die stärksten Läufer befanden sich zum größten Teil im Mittelfelde. In Rehefeld, nach 16 Kilometer, lag Oberjäger Rupp (Füssen) vor dem Münchener Scher­te! in Führung; zwei Minuten mehr benötigten Limmers (Lenggries), Leupold, Datzmann (Ramsau) und Speckbacher (Ruhpolding). Als erster Läufer kam Rühle (Geising) mit der Startnummer 1 nach der ersten Runde in 2:04,00 Stdn. in Altenberg wieder an. Oberjäger Holzner (Brannenburg) war

mit 5:4 schlagen konnten. Die Aussichten waren für die Wetzlarer nicht gerade günstig. Aus dem Grunde kommt der Sieg um so überraschender.

Die in der Bezirksklasse angesetzten beiden Paarungen mußten beide ausfallen. Sie werden später nachgeholt.

Von den Spielen der ersten Kreisklasse kamen zum Austrag: Tv. Dutenhofen Tuspo Groß-Rechtenbach 5:8 (3:3). Man wird auf den ersten Blick überrascht sein von dem schlechten Abschneiden der Platzbesitzer. Das Ergebnis geht aber in Ordnung. Während, wie das aus dem Halbzeitstand schon hervorgeht, die erste Hälfte aus­geglichen war, fiel Dutenhofen nach der Pause ab. Wohl war sein Sturm auch zu diesem Zeitpunkt noch da, er vergaß aber vollkommen das Schießen. Der Gegner aber war gerade da prächtig in Form und seine Leistungen ließen erkennen, daß noch manche Mannschaft gegen Groß-Rechtenbach Punkte verlieren wird.

Tv. Grüningen Tv. Garbenheim 3:7 (0:6). Es war zuviel gesagt, wenn man Grüningen Gewinnchancen ließ. Die Mannschaft hat auch dies­mal wieder enttäuscht. Sie hätte vielleicht noch ge­winnen können, wenn sich ihr Sturm und vor allem auch die Hintermannschaft in der ersten Halbzeit nicht so hilflos angestellt hätten. Das kam aber vor allem dadurch, daß man sich den Gegner zu leicht vorgestellt hatte, und da man sich erst dann aufraffte, als es schon zu spät war.

mit 1:59,00 wesentlich schneller. 2:03,00 Stdn. be­nötigten Leupold und Rupp. Während aber Leu­pold nur schnell eine Erfrischung zu sich nahm und dann wieder in das Rennen ging, war Rupp so erschöpft, daß er eine Pause von 15 Minuten ein­legte. Wenig später traf Schertet ein; er hatte mit 1:57,00 Std. die beste Zeit für die 25 Kilometer erzielt. Nach 2:02 Stdn. hatten Dreßler und der Oberjäger Poppa (Dresden) den ersten Teil der Auf­gabe erledigt.

Die Strecke in Eis und Regen.

Zu Beginn der zweiten Runde fing es trotz der Kälte an leicht zu regnen. Die Läufer hatten auf dem schnell vereisten Schnee schwere Arbeit. Hier bewährte sich die technische Beherrschung Leupolds, und dank seiner taktisch klugen Einteilung konnte der Schlesier in zähem Kampfe immer wieder Kraftreserven einsetzen und schließlich den Sieg er­ringen. Bald schon hatte er sich auf den zweiten Platz vorgearbeitet und begann die Jagd auf Rühle, der sich trotz feiner unglücklichen Startnummer tap­fer schlug. Leupold hatte schon Holzner, Wörndle und Lense weit zurückgelassen. Scherte! war weit abgefallen.

Leupolds sicherer Sieg.

Nach 40 Kilometer setzte sich Leupold an die Spitze. Die beiden letzten Steigungen nach Pöbel­knochen und über den Kahle forderten ihm noch einmal das Letzte ab, aber dann hatte er es ge­schafft. Mit erheblichem Vorsprung traf er als Er­ster nach 4:08:23 Stunden am Ziel in Altenberg ein, wo ihn der Jubel einer großen Menschenmenge erwartete. Zwischenberichte von den verschiedenen Kontrollstellen ließen keinen Zweifel darüber, daß nur er als Sieger und Meister in Frage kommt. Ueberraschend kam es, daß Dreßler in 4:11:04 den zweiten Platz erringen konnte.

SportamtKrass durch $reube".

Heute folgender Kursus:

Allgemeine Körperschule (nur für PL. der NSDAP., Ortsgruppe Gießen-Nord): Lyzeum, Dammstraße, 20.15 bis 21.45 Uhr.

Leupold, Breslau, siegt im Ski-Marathon.

Erster Wettbewerb der Deutschen und Heeres-Skinieisserschasten.

Zahreshaupkversammssmg des Turnvereins Krofdorf.

Der Turnverein Krofdorf hielt am Samstag seine Jahreshauptversammlung ab. Ver­einsführer Jaeger begrüßte die Teilnehmer uni ging dann auf die deutschen turnerischen und spart» lichen Leistungen im Olympiajahr 1936 näher ein und betonte, wie auch der Turnverein Krofdorf seine Ehre dareinsetze, der Jugendertüchtigung un­seres Volkes mit allen Kräften zu dienen. Der Be. richt der Vereinschronik 1936 schloß mit dem Nach, ruf für die beiden verstorbenen Turner Willi Heyer und Eduard Abel. Einen breiten Raum nahm der Turnbericht des Oberturnwarts Simen) ein, der ein Bild großer turnerischer Aktivität er­gab, nahmen doch beispielsweise an 366 Uebungs- stunden 7088 Turner und Turnerinnen teil. Zahl- reiche Einzel- und Mannschaftssiege konnten ge, bucht werden. Wenn auch im Zuge der Jugend­gliederungen - Vereinheitlichung die Jugendlichen beiderlei Geschlechts bis zum 14. Lebensjahr nicht mehr dem Turnverein angehören, so werden diese dennoch von den erprobten Turnwarten des 23er« eins in der Ausbildung betreut. Mit dem Dank an alle Helfer in den Turnstunden und bei Veranstal­tungen und dem Aufruf an alle Turner und Turne­rinnen, fleißig in die Turnhalle zu kommen, schloß der Bericht, dem der Spielbericht folgte, der zum Ausdruck brachte, daß infolge zahlreicher Einziehun­gen zum Arbeitsdienst und Militär die Tätigkeit der Spielabteilungen nur beschränkt durchgeführt wer­den konnte. E. Leib referierte über die Arbeit der Spielschar, die mit ihrem Auftreten wertvolle Un­terhaltung brachte. Der Kassenbericht von E. Schleenbecker ergab eine gesunde Finanzlage des Vereins, wovon die Versammlung hauptsächlich in der steten Senkung der Turnhallenschuld mit Genugtuung Kenntnis nahm.

Mit Ehrenurkunden für 25jährige Zugehörigkeit zum Verein wurden ausgezeichnet: Ferd. Jochem, Ferd. Wagner, Ernst Drescher, K. Dau- bertshäuser und K. Schubecker. Eine leb­hafte Aussprache brachte die Beratung der Feier des 50jährigen Vereinsbestehens. Man einigte sich einstimmig auf die Abhaltung einer internen Feier an einem noch zu bestimmenden Tag im Sommer. Die Wahl des Vereinsführers geschah auf Vorschlag des Stellvertreters E. Leib einstimmig für den bisherigen Turnbruder CH. Jaeger, der nun schon lange Jahre dieses Amt. bekleidet. Zum Schluß ergriff Bürgermeister und Ortsgruppenleiter Schmid t das Wort. Er wies auf die Maßnahmen der obersten Reichssportbehörde in der Jugend« gruppenvereinheitlichung hin und bat, alle neuen Einrichtungen unter einer höheren Warte zu be­trachten. Redner richtete den Appell an den Verein, bei dem zu erwartenden dörflichen Zusammenschluß aller Vereine im Interesse der Pflege dorfeigenen Brauchtums tatkräftig mitzuwirken.

Oer Verkehr auf der Reichsbahn am Rosenmontag.

Mainz, 9. Febr. (Lpd.) Der Verkehr am Ro­senmontag auf der Eisenbahn war trotz des ungünstigen Wetters etwa gleichstark wie in Vorjahre. Auf den Mainzer Bahnhöfen trafen in der Zeit von 8 bis 15 Uhr ein: in Mainz-Haupi- bahnhof 37300 Personen, in Mainz-Süd 20 600 und in Mainz-Kaste! 6300, zusammen 64 200 gegen 68 000 Personen im Vorjahre. Zur Bewältigung des starken Verkehrs hatte die Reichsbahn 38 Vor- und Nachzüge eingelegt; außerdem wurde von Saarbrücken, Frankfurt a. M., Aschaffenburg uni Bingerbrück je ein KdF.-Zug nach und von Main^- Hauptbahnhof und Mainz-Kaftel gefahren. D«e übrigen fahrplanmäßigen Züge wurden ausreichen:) verstärkt. Die Rückfahrt, die insgesamt 65 000 Per­sonen beförderte, verteilte sich bis in die Morgen­stunden des Fastnachtdienstags; der Verkehr hat sich glatt und ohne Unfall abgewickelt.

Unterhalt

Unterkleid

nur den notdürftigen Lebensun­terhalt verlangen, wenn er sich einer Verfehlung schuldig macht, die den anderen berechtigt, ihm den Pflichtteil zu entziehen (f. dort). Ist die Ehe aus alleini­gem Verschulden des Mannes ge­schieden, so hat dieser der Frau den standesgemäßen Unterhalt insoweit zu gewähren, als sie ihn aus den Einkünften ihres Ver­mögens oder dem Ertrag ihrer Arbeit nicht bestreiten kann. Zur Ausübung eines Berufes ist die Frau nur verpflichtet, wenn dies nach den Verhältnissen, in denen die Ehegatten gelebt haben, üb­lich ist. Sind beide Ehegatten für schuldig erklärt, so Hal keines ei­nen Unterhaltsanspruch gegen den anderen. Ist die Frau für alleinschuldig erklärt, so hat sie ebenfalls keinen Unterhaltsan- fpruch gegen den Mann, dagegen muß sie diesem den standesgemä­ßen Unterhalt gewähren, wenn er sich selbst nicht unterhalten kann. Mit der Wiederverheira- tung erlischt der Anspruch. Die Unterhaltspflicht geht auf die Erben des Verpflichteten über. 2. Nach den Ehegatten haben die Verwandten in gerader Linie (Großeltern, Eltern, Kinder, En­kel) einander Unterhalt zu ge­währen. Voraussetzung für die Unterhaltspflicht ist, daß der Be­rechtigte nicht selbst seinen Unter­halt aus dem Ertrag feines Ver­mögens oder sonstigen Einkünf­ten bestreiten kann und daß der Verpflichtete der Unterhalts­pflicht ohne Gefährdung seines standesgemäßen Lebensunterhal­tes nachkommen kann. Die El­

tern sind aber ihren minderjäh­rigen unverheirateten Kindern gegenüber verpflichtet, alle ver­fügbaren Mittel zu ihrem und der Kinder Unterhalt gleichmä­ßig xu verwenden. Der Ehegatte und die minderjährigen unverhei­rateten Kinder gehen den übrigen Verwandten vor. Die Eltern ge­hen den Großeltern vor. Der Berechtigte kann regelmäßig den standesgemäßen Lebensunterhalt verlangen, wenn der Verpflich­tete imstande ist, diesen zu lei­sten. Ist der Berechtigte durch sein sittliches Verschulden (Ver­schwendung, Ehebruch) bedürftig geworden, ober hat er sich einer Verfehlung schuldig gemacht, welche die Entziehung des Pflichtteils rechtfertigen würde, so kann er nur den notdürftigen Lebensunterhalt verlangen. 3. Der Vater des unehelichen Kindes muß diesem bis zum vollendeten 16. Lebensjahr den dem Stand der Mutter entspre­chenden Unterhalt durch Gewäh­rung einer Geldrente leisten. Nach dem 16. Lebensiahr ist der Vater zum Unterhalt nur ver­pflichtet, wenn das Kind infolge körperlicher oder geistiger Gebre­chen außerstande ist, sich selbst zu unterhalten. S. Abfindung, Va­terschaft.

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Unterkleid trägt man, um dem Oberkleid einen besieren Sitz zu geben. Es wird nach der Figur gearbeitet und darf keine Falten werfen. Man arbeitet Unterklei­der aus Seide, Kunstseide und Waschseide, die am zweckmäßig-

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wird in der neuen Wohnung allerlei gebraucht. Meistens passen die Gardinenstangen nicht; neue Gardinenschnur wird auch gleich ein­gezogen, Bildernägel, X-Haken, Türschoner und vieles andere wird nötig sein. Auch darin finden Sie alles bei

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