Aus den preußischen Nachbargebieten
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war sehr gut besucht. Die Zuschauer dankten den Darstellern mit anhaltendem Beifall.
E b e r st a d t, 9. Febr. Am vergangenen Sonntag fand im Saal von W e d e m a n n eine Theaterveranstaltung statt. ..Zur Aufführung gelangte ein Drama aus dem bäuerlichen rieben, außerdem ein lustiges Stück. Die Veranstaltung
schienenen Volksgenossen. Der Abend brachte eine unterhaltsame Folge humoristischer Darbietungen.
H: Groß-Eichen, 9. Febr. Im Saale von Gastwirt Rahn fand am Sonntagabend eine Kundgebung der NSDAP, statt, zu der etwa 300 Personen aus Groß-Eichen, Höckersdorf und Solms-Ilsdorf erschienen waren. Die Bergwerkskapelle Weickartshain umrahmte die Veranstaltung mit Musik. Ortspropagandaleiter Heinrich Becker begrüßte die Teilnehmer. Gauredner, Kreisdirektor Zürtz, Lauterbach, sprach dann über das Wesen des Nationalsozialismus und anschlie-
Kulturpflanzen geraubt wird. Vor allem sind ausdauernde Unkräuter zu vernichten (z. B. Distel, Quecke und Brennessel). Gartenwege werden durch Begießen mit käuflichen chemischen Mitteln unkrautfrei.
Unordnung bedeutet Mangel an Selbstzucht und muß Kindern durch beharrliche Erziehung abgewöhnt werden. Nicht umsonst heißt es: Ordnung ist das halbe Leben. Unordnung gibt einem Menschen immer ein Gefühl der Unsicherheit, das sich in seinem ganzen Wesen ausdrückt.
Unreine haut. Meist ist die Grundursache eine übermäßige Absonderung der Talgdrüsen. Es entstehen Mitesser ((. d.), schließlich Pickel. Vgl. auch Akna.
Unruhe, hin- und herschwingendes Rad der Taschen- und Armbanduhren, das, durch die Feder getrieben, die Zeiger bewegt.
Unschlill, andere Bezeichnung für Talg.
Unsichtbare Schrift, eine an sich zwecklose Spielerei, z. B. wenn man statt mit Tinte mit Milch schreibt. Die Schrift wird wieder lesbar, wenn man das Blatt an einer Flamme erwärmt. Es gibt auch chemische Tinten, die nach der Niederschrift unsichtbar werden.
Unterbinden, siehe Blutstillung.
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bereits im Gange.
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Donnerstag, 11. Februar.
Unterbrechung der Schwangerschaft ist ein Eingriff, der mit Zuchthaus bestraft wird, sofern er nicht von einem Arzt als gesundheitlich dringend notwendig begutachtet und von einer eigens eingesetzten Kommission vonAerz- ten anerkannt wird. Ganz abgesehen von der rechtlichen Seite schadet ein derartiger Eingriff, besonders wenn er von unkundiger Hand ausgeführt wird, oft ganz außerordentlich. Vgl. Fehlgeburt.
Untergeschoß, andere Bezeichnung für Keller oder Kellergeschoß.
Unterhalt. 1. Der Mann hat der Frau nach Maßgabe seines Vermögens, seiner Erwerbsfähigkeit und Lebensstellung Unterhalt zu gewähren. Gleichgültig ist, ob die Frau eigenes Vermögen hat oder nicht. Der Mann muß auch das kleinste Einkommen mit seiner Frau teilen. Ist der Mann außerstande, sich selbst zu unterhalten, so muß ihm die Frau den seiner Lebensstellung entsprechenden Unterhalt nach Maßgabe ihres Vermögens und ihrer Erwerbsfähigkeit gewähren. Auch sie muß das Letzte mit dem Mann teilen. Leben die Ehegatten getrennt und ist die Frau vermögend, der Mann aber arm, so braucht dieser keinen Unterhalt zu zahlen. Der unterhaltsberechtigte Ehegatte kann
Ein neuer Weg zur Sparsamkeit
RUHR-NUSSBRIKETTS
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echten Kameradschaftsgeistes anschlossen, in denen die alten lieben Soldatenlieder erklangen und Erlebnisse aus dem großen Kriege ausgetauscht wurden. Besonderen Beifall fand eine Anregung des Kameradschaftsführers, im kommenden Frühjahr einen Ausflug mit Frauen nach einem der zahlreichen herrlichen Plätze unserer Heimat zu unternehmen. Die Vorbereitungen zu dieser Angelegenheit sollen umgehend in Angriff genommen werden.
- Lützellinden, 7. Febr. Der hiesige Mannergesangverein kann in diesem Jahre auf ein 60jähriges Bestehen zurückblicken. Der Verein hatte sich in all dieser Zeit lebhaft darum bemüht, deutsches Liedgut zu erhalten und zu pflegen. Unter der Führung des bewährten Dirigenten Musiklehrer Leib (Gießen) konnte der Verein gute Leistungen aufweisen. Eine besonders erfreuliche Tatsache für den Verein ist es, daß die Zahl der Mitglieder gestiegen ist und hauptsächlich junge Sänger dem Verein beitraten. Die Vorbereitungen für die Feier 60jährigen Bestehens (26., 27. und 28. Juni)
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zu Gießen
Die Anmeldungen für das neue Schuljahr werden Sreitaa, den 12. Februar 1937, vormittags von 9 bis 1 Uhr, im Direktorzimmer der betreffenden Anstalt entgegengenommen. Hierbei sind Geburtsschein, letzter Impfschein und Abgangszeugnis vorzulegen.
Mr die Aufnahme in die Sexta ist d-r vierjährige erfolg- reiche Besuch der Grundschule erforderlich, doch tonnen be» sonders leistungsfähige Schulkinder nach Anhoren des Grun^ schullehrers mit Genehmigung der Schulaufsichtsbehörde auch schon nach dreijährigem Schulbefuch ausgenommen werden. Aufnahmeprüfung: Dienstag, den 2. März, 8 Uhr.
Die Direktionen:
Dr. Wolkewitz Angelberger Leonhardt Schelhorn
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Privät-Handelsschule Gießen, Goethestr.32
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I IrnurmL Im weiteren Verlauf des Abends gelangte i ,in Theaterstück zur Aufführung, das den Dar- .
V itellern verdienten Beifall brachte.
Leihgestern, 9. Febr. Ihre silberne , =. 0 * i e i t können am Donnerstag, 11. Februar, ier beim Bahnhof Großen-Linden beschäftigte ; «eichsbahnsekretär Daniel Spehrer und Ehefrau , Mrie, geb. Zecher, wohnhaft Bahnhofstraße 94 , ß en - Linden, 9. Febr. Der ®e-- 1 angoerein „Germania" hielt in Schaums ^aal sein Wintervergnügen ab. Nach der Begrüßungsansprache des Vereinsführers W. Wenzel 1 ana der Chor des Vereins unter der Leitung sei- ies bewährten Stabführers Oberreallehrer B l a ß - Keßen einige Weisen vom einfachsten Volkslied ->is zum Kunstchor. Die Sänger bewiesen mit den »inzelnen Darbietungen ihre gute Schulung. Im Mittelpunkt des Abends stand die Ehrung des Mitgliedes Heinrich G e i ß l e r, der feit 50 Jahren dem Herein angehört. Zum Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichte ihm der Veremsfuhrer die goldene Nadel des Vereins, sowie einen Liegestuhl. Hehrer Eberle, Lollar, richtete im Auftrage des Kreisführers Müller, Gießen, an die jungen Sänger die Ermahnung, sich den Jubilar als Vorbild der Pflichterfüllung und Treue zu nehmen und ihm nachzueifern zum Nutzen des deutschen Man- nergesangs. Er überreichte dem Jubilar den Ehren- nrief des deutschen Sängerbundes und die goldene Hundesnadel. Im weiteren Verlauf des Abends wurden die Sangesbrüder L. Wagner und H Keppler zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Kapelle Degen füllte die Pausen mit guter Musik aus Das weitere Programm des Abends brachte noch die Aufführung eines Theaterstücks, das sehr teifäUiq ausgenommen wurde.
V Ällendorf (Lahn), 8. Febr. Der hiesige 8 e s a n g v e r e i n „Einheit" hielt am Sonntag iin Hörrschen Saale sein Winterfest ab. Nach der Begrüßung durch den Vereinsführer Fr. Luh trachte der Männerchor unter Leitung (eines ! Dirigenten Häuser eine Anzahl Lieder zu Gehör, die vorzüglichen Eindruck machten. Im zweiten Tell des Abends wurden zwei von Mitgliedern ansprechend wiedergegebene Singspiele aufgeführt, die allgemeinen Beifall fanden. Auch ein Solo des Mitgliedes K e r st i n g gefiel gut.
s Lang-Göns, 7. Febr. Am gestrigen Samstagabend hielt der Gesangverein „Germania" sein diesjähriges Winteroergnugen m der Turnhalle ab, die bis zum letzten Platze besetzt war. 2er Vorsitzende des Vereins, Willi Müller, wies in begeisterten Worten auf die Schönheit und den hohen Wert des deutschen Liedes hm. Die gesanglichen Darbietungen des Vereins unter Leitung des Dirigenten H a n st e i n (Friedberg) Zeigten dann, daß hier fleißig gearbeitet worden war. Alle Chore wurden ausgezeichnet vorgetragen und fanden rei- [ chen Beifall. Leider ist der Nachwuchs an jungen Sängern auch beim Gesangverein „Germania nicht | o stark, wie es wünschenswert wäre. Darüber prach der Kreisführer der Sängervereimgungen I Müller (Gießen) in mahnenden und werbenden Worten, genau so wie er dies vor etlichen Wochen oeim Konzert des Gesangvereins „Frohsinn be- ! tonte, daß in einem so großen Dorfe die beiden Vereine mit je 80 Mann antreten mußten. Ho - | ;entlieh haben diese Mahnungen Erfolg. Herr Muller konnte zu gleicher Zeit dem verdienten Ehrenvorsitzenden Wilhelm Sem, der schon fett 40 fahren ununterbrochen a s aktiver Sanger dem s Verein „Germania" angehort, die Ehrennadel mit Diplom überreichen. Für gute Zwischenmusik sorgte die Militärkapelle aus Butzbach. Nach den (Hjor« ■Dorträqen begann dann ein frohes geselliges Tret- den, das erst in den frühen Morgenstunden fein
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Erst Erkältung, dann Grippe ist die übliche Reihenfolge. Erkältungen oder den ersten Grivv.e-An- zeichen sofort wirksam begegnen, heißt schwere Erkrankungen m der ^AmÄsten"dreimal täglich eine Taste beiden Tee, dem ein Gust Ammrfrnu-Melissengeist zugefügt ist, trmken, und zwar bei loder Erkältung oder leichterenStörung^
tuende und notwendige Schwettzbtldung, die dte Kranwettverreger bekämpft und unwirksam macht, wird dadurch begünstigt. „
Eine sehr gute Vtethode der Vorbeugung i|t auch bei bausigem Mtterungsumschlag, überhaupt beisogenanntemG^ -reaelmäffia täglich zwei-bis dreimal em Medlzingias, enryaireno ein Teil Klosterfrau-Melissengeist und zwei Teile Waßer, zu trmken, und zwar morgens nüchtern, mittags und abends nach dem. ^wn.^n Erkältung bereits da, versuche man folgende Schneulur.^e einen Eßlöffel Klosterfrau-Melissengeist, und Zucker in emer Tasse giü umrühren, kochendes Wasserhmzufugenmmb- möglichst heiß zwei raffen
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Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Ein Morgengruß aus her Westmark. 9.30: Nur Koblenz-Trier: Nachrichten. 10: Schulfunk. 11: Haus- (rau, hör zu! 11.30: Landfunk. Kumt oder Sielen? Sitten und Unsitten in der Anspannuna. 11.45: So- zialdienst. 12: Mittagskonzert am Deutschen Eck. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert am Deutschen Eck. 14: Nachrichten. 14.10: Beliebte Kapellen und Solisten (III). Robert Renard — Peter Anders. 15: Volk und Wirtschaft. Geschirre aus heimischer Erde. 15.15: Kinderfunk. 16: Unterhaltungskonzert. 17: Dämmerstunde bei Mozart, Beethoven und Schubert. 17.30: Die Queen und das Deutsche Reich. Von General a. D. Dr. Bethcke. 17.40: Eindrücke von einer Jtalienreise. Ein nationalsozia- Mischer Journalist berichtet. 18: Blaskonzert. 19: Ueberall wo Deutsche wohnen ... Aus dem Liedgut der Ausländsdeutschen. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Opernkonzert „Mozart — Verdi". 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). Sportbericht. Nachrichten der DAF. 22.30: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.
Kirchliche ??^richien.
Evangelische Gemeinden.
Mittwoch, den 10. Februar.
Gießen. Stadtkirche. 20 Uhr: Abendandacht. — ^ohanneskirche. 18: 1. Passionsandacht-, Pfr.Bechtols- Heimer. - Kapelle d"s Alten Friedhofs. 20: Beginn der kirchlichen Woche über „Die Biblische Botschaft von der Erlösung"; Pastor D. theol. Jannasch (Berlin).
Donnerstag, den 11. Februar.
Gießen. Fohannessaal. 20 Uhr: Bibelstunde; Pfr. Ausfeld.
Freitag, den 12. Februar.
Gießen. Petruskapelle (Wetzlarer Weg 59). 20 Uhr: Passionsandacht; Pfr. Trapp.
cv> Langsdorf, 9. Febr. Am Samstagabend hielt unser Gesangverein in den Räumen des „Deutschen Hauses" sein heuriges Winteroergnügen ab. Neben gut eingeübten und sicher zur Darbietung gebrachten Bühnenspielen hielten Lied und Tanz und Frohsinn die Mitglieder und Freunde des Gesanges bis zur Frühe beisammen. — Die Frauen und Mädchen der Gemeinde werden gegenwärtig in Abendkursen in den Anfangsgründen des zivilen Luftschutzes geschult. Wie man hört, soll in einem zweiten Lehrgang das Dorf so erfaßt werden, daß in jedem Haus eine Person ausgebildet ist. — Unsere Kirchengemeinde hatte am vergangenen Sonntag einen seltenen Gast: Der österreichische Pfarrer Brand aus Knittelfeld in der Steiermark sprach im Haupt- und Abendgottesdienst von der evangelischen Uebertrittsbewegung, die einen ihrer Brennpunkte seit 1934 in der Steter-
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ßend über den Vierfahresplan. Mit dem Gruß an den Führer und mit den beiden Liedern der Nation schloß Versammlungsleiter Becker die Kund- gebung.^u rts b ur g, 7. Febr. Gestern fand die zweite B r e n n h o l z v e r st e i g e r u n g unse- rer Gemeinde in diesem Winter statt. Die Preise waren etwas niedriger, als bei der ersten Versteigerung. Es wurden bezahlt pro Raummeter: Buchenscheiter 7,50 Mk., Buchenknüppel 5,75 Mk., Buchenstöcke 4,50 Mk. und Buchenreiser 0,50 Mark
Kreis Wehlar. c
< Rodheim a. d. B., 7. Febr. Am Samstag- abend veranstaltete das Rodheimer Jung- volk im Benderschen Saale einen Volksge - \ meinschaftsabend, der für die Veranstalter 1 ein voller Erfolg wurde. Eine reiche und zweckmäßige Werbung hatte ein volles Haus gebracht. Was die kleinen Kerle und ihre Führerkameraden leisteten, war in jeder Hinsicht originell und eine Einlösung des in der Einladung Versprochenen. Und so herrschten wirklich „Lachen und Frohsinn" an diesem Abend. Auf Einzelheiten des reichhaltigen : Programms kann hier nicht eingegangen werden, doch soviel sei gesagt, daß die Darbietungen fast durchweg aus dem dörflichen Leben geschöpft und geschickt geformt und „bühnenfähig' verarbeitet worden waren, wodurch ihr Wert schon an sich bedingt ist. Wenn gewisse örtliche Ereignisse in humorvoller Weise glossiert wurden, so geschah es so, daß sich niemand verletzt fühlen konnte, daß aber jeder wußte, was gemeint war. Reicher Beifall war der Dank für die Leistungen der kleinen Kameraden, für die der Abend ein Erlebnis wurde. Er fei für die Veranstalter auch Ansporn zu weiteren ähnlichen Abenden. — Am Sonntagnachmittag sand im Schlierbachschen Saale ein öffentlicher Vortrag über „Bevölkerungspolitik im Dritten Reich" statt. Träger her Veranstaltung war der Re ich s- bund der Kinderreichen, in dessen Auftrag Pg. Kraus köpf (Wetzlar) sprach.
<£ Rodheim a. d. B., 8. Febr. Die hiesige Kameradschaft im Reichskriegerbund K y f f h ä u f e r hielt in der Gastwirtschaft Bechtold ihren Generalappell ab. Kameradfchaftsführer Müssener gedachte in feinem Begrüßungs- und Eröffnungswort besonders der Wiederbesetzung der Rheinlandzone durch deutsche Soldaten als einem Ereignis, das besonders alle alten Soldaten mit Stolz und Freude erfüllte. Der Jahresbericht legte Zeugnis davon ab, daß die Kameradschaft Rodheim in jeder Beziehung ihre Pflicht getan hat, und der Kassenbericht zeigte, daß die Kassenverhältmsse in ordnungsmäßigem Zustande sich befinden. Daß die Kameraden auch in bezug auf Kameradschaftsgeist und Opferbereitschaft ihre Pflicht getan haben, bewies der Arbeitsbericht des Fechtmeisters, Kam. Hofmann, der melden konnte, daß 39,90 RM. an den Kreisfechtmeister abgeliefert werden konnten. Zufriedenstellend war nach dem Bericht des Schießwarts, Kam. Ger lach, im großen und ganzen auch die Beteiligung am Schießsport, doch muß gerade auf diesem Gebiete noch viel mehr ge- (eiftetet werden. In diesem Zusammenhang wurde eine ausgedehnte Aussprache über Ausgestaltung des vorhandenen oder Anlage eines neuen Schieß- standes geführt. Ein Entschluß konnte nicht herbei- , geführt werden, doch soll in kürzester Zeit diese Angelegenheit roeitergetrieben werden. Nach der feierlichen Verpflichtung eines neueingetretenen Kam- . raden, der Bekanntgabe der eingegangenen Befehle und Verordnungen und der Ankündigung des^Kyff-
1 Häuserfilms „Im gleichen Schritt und Tritt" für ; den 6. Marz schloß der Kameradschaftsführer mit i dem Heil-Gruß an unfern großen Führer und nach . dem Gesang der Nattonallieder den offiziellen Teil - des Abends, an den sich bann noch Stunden voll
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Kreis Friedberg. <
O Münzenberg, 9. Febr. Der Gesang- ! verein „Eintracht" veranstaltete im Gasthaus | „Zum Löwen" einen Konzert- und Theaterabend. , Die musikalischen Darbietungen bestritt das Musikkorps der Butzbacher Garnison. Der Ehrenvorsitzende Adam Metzger hieß die Teilnehmer des Abends willkommen. Sodann überreichte Bezirks- roalter Näck (Gamdach) im Auftrage des Hessischen Sängerbundes dem Ehrenvorsitzenden Adam M e tz- g e r für 40jährige aktive Tätigkeit im Verein die goldene Ehrennadel. Der derzeitige Vereinsführer Fritz Hitzel erhielt für seine 25jährige Tätigkeit die silberne Ehrennadel. Die im weiteren Verlauf des Abends vorgetragenen Chöre (zum Teil mit Orchesterbegleitung) unter der Stabführung des Vereinsdirigenten Bernhard N e r n (Pohl-Göns) fanden großen Beifall. Der zweite Teil des Abends brachte die Aufführung eines Lustspiels, das sehr beifällig aufgenommen wurde.
Kreis Schotten.
ßaubad),7. Febr. Am Samstagabend fand im „Schützenhof" die ordentliche Hauptversammlung der Kameradschaft Laubach des Kyffhäuserbundes statt. Der Vereinsfuhrer Hermann Stotz gedachte zunächst der im vergangenen Jahre verstorbenen sieben Kameraden (Hermann Göbel II., Heinrich Högy, Gras Wilhelm zu Solms-Laubach, Georg Scharf, Ludwig Hohmann fen., Jakob Spilger und Jakob Meerboth) m der üblichen Weise. Die Rechnung, die einen kleinen Ueberschuß ergab, wurde gutgeheißen und dem Kassewalter Entlastung erteilt. Für den 7. Marz ist ein Wintervergnügen vorgesehen. Das Nähere wird noch mit der NS.-Gemeinschaft ,Kraft durch Freude" geregelt. Schießleiter Georg Tröller fen. berichtete eingehend über die im abgelaufenen Jahre veranstalteten Vereinsschießen, die sich immer einer guten Beteiligung erfreuten. Zum neuen Schriftführer wurde Friedrich Rudolf S i l ß ernannt. Es wurde angeregt, für die Zukunft am ersten Samstag eines jeden Monats einen Kameradschaftsavend zu veranstalten. Ortsgruppenleiter Braun dankte dem derzeitigen Vereinsführer für seine seitherige uneigennützige Tätigkeit. Mit dem Sieg-.Heil auf den Führer wurde der offizielle Teil der Versammlung geschlossen, die in echt kameradschaftlicher Weise verlies.
+ Laubach, 8. Febr. Der hiesige Karnevalverein hielt in Verbindung mit der N S G. „K r a f t d u r ch F r e u d e" im Hotel „Zur Traube eine große Fremdensitzung ab. Unter den Klängen des Narhalla-Marsches rückten die Prinzengarde, der Elferrat, der Prinz Karneval und die Prinzessin ein. Ortsgruppenleiter Braun richtete herzliche Worte an die närrische Hoheit und gab dem Wunsche i Ausdruck, daß sich das Fest des neugegrunbeten : Vereins zu einem wahren Volksfest gestalten möge. । Prinz Karneval begrüßte dann die zahlreich er-
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und den ergänzenden Bestimmungen, ausführlich erläutert von Professor Dr. W. Weber, o. L. Prof, der Rechte und Referent im Reichs- und Preubischen Ministermm fur Wissenschaft, Erziehung und Dolkrsbildung, und Prof. Dr. Walther Schoenichen, Leiter der Reichsstelle für Naturschutz.
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